Tommy Jaud Vollidiot

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Inhaltsangabe zu „Vollidiot“ von Tommy Jaud

SMS von ANKE ENGELKE:

'hurra VOLLIDIOT präsentiert das außergewöhnliche beobachtungs- und beschreibungstalent von einem der gerne frauen mehr liebt als alles andere, fast schon mehr als das eigene glück'

Herrlich! Peinlich! Romantisch! Filmreif!

Der lustigste Roman seit Erfindung des Gurkenrennens …

Ich scheine nicht ganz Formal zu sein… selten hat mich ein Buch so sehr aufgeregt wie dieses.

— Emys_bunte_Welt

Witziger Auftakt der Serie

— mysticcat

Weit besser als der Film!

— BeckyB

Für zwischendurch ganz ok - stellenweise durchaus amüsant und unterhaltsam - kann man lesen, muss man aber nicht

— Lies-inger

Das Buch hat mich irgendwie an meine Ex erinnert.

— Auszeit

Einfache Kost für zwischendurch , sehr lustig und unterhaltsam!!! 4 Sterne

— Northland0815

Das Buch hat mich kaum zu lachen gebracht.

— Naddel212

Leider sehr langatmig. Ansonsten aber witzig.

— Bucherverschlinger

Ich liebe den Humor des Autors!

— julia291

Lustige Unterhaltung!! In jedem von uns steckt ein Simon Peters

— Poison_Ivy

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  • So gar nicht mein Humor

    Vollidiot

    Emys_bunte_Welt

    24. March 2018 um 15:17

    Nicht alle Männer sind Idioten, einige sind Vollidioten. Wie Simon Peters aus Köln, 29 Jahre alt, T-Punkt-Verkäufer. Im Laden tappt er in jedes Fettnäpfchen. Zu Hause droht Putzfrau Lala, ihn mit einem gackernden Business-Huhn zu verkuppeln und im Fitnessstudio lauert Popeye, die Killerschwuchtel. Dabei hat Simon sich doch endlich mal so richtig verliebt: in Marcia P. Garcia, die Milch aufschäumende Traumfrau aus dem Starbucks gegenüber. Nur eine winzige Kleinigkeit steht einer romantischen Hochzeit in der Karibik noch im Wege: Er müsste Marcia vielleicht doch einmal ansprechen … Das Kultbuch mit der höchsten Gagdichte! Meine Meinung:Der Roman an sich ist gut und flüssig geschrieben, leichte Lektüre. Am Handwerk oder können des Autors gibt es nichts zu meckern.Ich hatte mir echt viel von diesem Buch versprochen. Als ich bei einem Klinikaufenthalt das erste Mal auf dieses Buch aufmerksam wurde, ging es dort rum, alles wollten es lesen und keiner konnte sich vor lachen halten. Ich war neugierig und wollte es beizeiten auch mal lesen. Vergaß es dann aber wieder. Dann kann die Verfilmung dieses Buches, ich war nicht besonders begeistert und einige Fans dieses Buches waren empört über die Umsetzung.Gut, dachte ich, ist ja oft so, dass die Verfilmungen nicht so gut bewertet werden, wenn man das Buch kennt, ich kenne das selber. Ich hatte also Hoffnung, dass meine Lachrezeptoren so richtig gekitzelt werden, mir war noch sehr gut im Gedächtnis, dass wenn jemand in der Klinik nicht aus dem kichern heraus kann, er/sie besagtes Buch las.Als ich mir dann endlich das Buch kaufte und zu lesen begann, kam die Ernüchterung. Ich blätterte durch das Buch, drehte und wendete es, vergewisserte mich, dass ich das richtige Buch in Händen hielt und das tat ich laut Titel.Also las und las ich, in der Hoffnung da kämme etwas Witziges. Aber nichts und wenn ich doch etwas als Witz erkannte, was es so flach, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Ich habe mich bis Seite 60 gequält und dabei die ein oder andere Seite übersprungen. Und verstand einfach nicht, wo die Komik in den Zeilen lag. Gut er benannte beispielsweise die Ikea Artikel mit ihr Namen/ Bezeichnungen, aber das war ja nun nicht lustig! War es offenbar doch. Ich gab das Buch an eine Freundin weiter, sie las kurz rein und schon nach wenigen Zeilen fing sie an zu kichern. Ich schenkte ihr das Buch. Dennoch wollte ich wissen, was so Lustig an dem Buch wäre und sie meinte, die erwähnten Artikel hießen ja wirklich so und das sein zum schiefen komisch. Autor: Tommy Jaud Dass er schreiben kann und Witz hat, bewies Jaud, der 1970 in Schweinfurt geboren wurde und heute in Köln lebt, schon Ende der 1990er-Jahre. Damals arbeitete er als Headwriter der Sat.1-"Wochenshow" und Anfang der 2000er-Jahre war er Creative Producer von Anke Engelkes preisgekrönter Sendung "Ladykracher". Dann kam besagter "Vollidiot" und mit ihm der Durchbruch als Schriftsteller.

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  • Leserunde zu "Der Wortschatz" von Elias Vorpahl

    Der Wortschatz

    Elias_Vorpahl

    Begleite ein Wort auf der fantastischen Suche nach sich selbst! »Elias Vorpahl erzählt eine Geschichte vom Suchen und Finden, von Mut, Neugier und Selbstvertrauen. Er erzählt davon, über sich selbst hinauszuwachsen und über den Tellerrand zu blicken, davon, seine eigene Welt mit anderen Augen zu sehen. Diese Geschichte erzählt er nicht nur mit wunderbaren Worten, sondern auch mit viel Humor und Fantasie. Wer ein Buch sucht, das glücklich macht und ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, liegt mit "Der Wortschatz" goldrichtig.« - schreibt Jazzie auf LovelyBooksÜber das Buch     In diesem Buch begegnest du einem Wort, das seinen Sinn verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diesen wiederzufinden.»Wir dürfen die Menschen nicht nur verteufeln. Wir brauchen sie, sie lesen und schreiben uns. Sie lassen uns existieren.«Diesen Satz des Vaters kann das Wort nicht glauben. Als es jedoch dazu gezwungen ist, sich auf eine ungewisse Suche durch das Reich der Worte zu begeben, erkennt es erst, wie sehr gerade dieser Satz für das kleine Wort selbst von Bedeutung ist.Die Suche nach dem eigenen Sinn - davon erzählt dieser bewegende, fantastische und liebevoll gestaltete Roman. Ein Buch für Erwachsene, als sie noch Kinder waren.>> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten EindruckGemeinsam mit dem Buchblatt Verlag vergebe ich in unserer Leserunde 50 Exemplare von "Der Wortschatz". Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 5.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Was ist dein Lieblingswort und warum möchtest du in die Welt der Sprache eintauchen?Ich bin gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.

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    • 833
  • Wahrscheinlich einfach nicht mein Humor

    Vollidiot

    Nelly87

    02. October 2017 um 20:48

    Simon Peters ist gerade frisch verlassen. Da ist das Leben einfach nicht so toll, wie es sein könnte. Und doch will er den Frauen nicht abschwören. Ein Singleurlaub soll es erst einmal richten. Doch der ist der totale Reinfall. Zurück in Köln begegnet Simon dann der Maus aus dem Starbucks-Laden und die ist ja wohl eine absolute Traumfrau. Doch so ganz willig scheint die auch nicht zu sein… Gott, selten habe ich ein dermaßen ätzendes Buch in der Hand gehalten. Und lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, den Inhalt eines Buches zusammenzufassen. Denn einen richtige Inhalt scheint es gar nicht so geben. Simon Peters Zeitvertreib besteht vor allem darin, sich zu betrinken, mit seinen Kumpels zu kiffen und irgendwelchen Frauen unter den Rock zu wollen. Und dabei bedient er sich gerne und oft einer Sprache, bei der einem nur schlecht werden kann. Man bekommt da nicht den Eindruck, einen erwachsenen Mann zu begleiten, sondern einen pubertierenden Teenager, dessen Hormone mit ihm durchgehen. Als ich letztes Jahr Einen Scheiß muss ich gelesen habe, war ich total angetan von Tommy Jaud. Da musste ich mehr als einmal herzlich auflachen und habe den Schreibstil einfach so sehr geliebt. Doch scheinbar liegen Lebensratgeber dem Tommy Jaud einfach mehr als Romane. Hier wurde einfach jeder Aspekt, und wenn er auch noch so unbedeutend war, einfach bis an die Grenze überzogen. Mit realem Leben hatte das nichts mehr zu tun. Übertroffen wurde dieser Punkt nur noch durch die wirklich abgrundtiefe Sprache. Hauptsache viel Fäkalsprache, oder was war da der Gedanke dahinter? Wollte Jaud da betont jugendlich sein? Und welches Männerbild soll hier überhaupt vermittelt werden? Dass Männer ganz klischeehaft nur mit ihrem besten Stück denken und dafür sämtlichen anderen Möglichkeiten in ihrem Leben fahren lassen? Und wenn es dann mal wieder mit den bösen Frauen nicht klappt, dann bleibt einem eigentlich nur, sich regelmäßig gnadenlos volllaufen zu lassen und dabei schön einen zu kiffen… Das hab ich wirklich nur knappe 80 Seiten ertragen. In einigen Amazon-Rezensionen habe ich wohl gelesen, dass sich das Buch in der zweiten Hälfte fängt, aber um ehrlich zu sein: da ist mir meine Lesezeit zu schade für, um mich dafür zunächst durch diesen ersten Teil zu kämpfen. Witzig ist definitv was anderes. Das war leider gar nicht mein Humor, um nicht zu sagen, das war gar kein Humor. Das hätte man eventuell noch übersehen können, allerdings fehlte es dem Buch darüber hinaus auch an einer Geschichte. Es mag vielleicht in der zweiten Hälfte besser werden (das sagen zumindest die Gerüchte), doch um bis dorthin zu kommen, muss man einen ordentlichen Batzen Geduld mitbringen. Muss man wirklich nicht gelesen haben. © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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  • Weniger unterhaltsam, als es verspricht.

    Vollidiot

    Alentschik

    16. April 2017 um 17:33

    Bei diesem Buch zeige ich mich recht unentschlossen.
    Vielleicht weil es doch ein Männerroman ist, habe ich irgendwo die einnehmende witzige Magie des Buches nicht wahrgenommen. Die Witze waren manchmal ganz gut, aber manchmal doch auch sehr flach. Im Endeffekt hätte ich mich gut unterhalten fühlen sollen, war aber nicht der Fall, es hat mir enorme Mühe gekostet das Buch zu Ende zu lesen.

  • Unfassbar lustig!

    Vollidiot

    Bookofsunshine

    30. November 2016 um 16:02

    Wie der Name schon sagt geht es um einen Vollidiot, durch und durch. Simon ist einfach der in Begriff davon und trotzdem müssen wir in einfach gern haben.
    Mit Witz, doofen Zufällen und einfach schlechten Timing steckt Simon einfach immer in der ein oder andren Scheiße. 

    Am ende des Buches freut man sich gleich auf den 2 Teil und kann es gar nicht abwahrten. 


  • Einer meiner Lieblingsautoren

    Vollidiot

    Lennard_v

    11. July 2016 um 20:27

    Das Buch braucht am Anfang etwas Zeit um in Fahrt zu kommen, doch es lohnt sich absolut weiter zu lesen!

  • Wenn ein Mann alleine lebt…

    Vollidiot

    LaMensch

    24. June 2016 um 22:24

    Simon ist Kundenberater bei einem Telekommunikationsunternehmen. Seinen Job mag er nicht sonderlich, die Abende in den Kneipen jedoch umso mehr. Oft kommt es deshalb vor, dass er sich vielleicht ein bis 2 Gläser zu viel gönnt und dann Sturz betrunken dumme Dinge tut. Jedoch muss ich sagen, dass er auch ohne den Konsum von Alkohol nicht die hellste Leuchte am Kerzenständer ist. Dieses Buch zeigt, was in einem Band vorgeht, was er denkt und was er fühlt.Der Schreibstil passt sich der Art des ich-Erzählers an. D.h. oft werden verschlungene Gedankengänge in komplizierte Satzkonstrukte gepresst, so das man einen Satz mehrfach lesen muss um ihn zu verstehen. Auch deshalb braucht man einige Zeit um sich in dieses Buch hinein zu finden. Bei mir hat es leider etwas länger gedauert, ich habe mich erst nach der Hälfte mit diesem Buch anfreunden können. Zeitweise war ich kurz vorm Abbruch, denn diverse Gedankengänge des Erzählers beinhalten Informationen, die kein Mensch wissen möchte. Auch kommt es teilweise ziemlich doof, wenn er sich wieder über irgend eine banale Sache aufregt. Natürlich weiß ich, dass diese banalen Dinge eben das sind, was das Buch ausmacht. Mein Geschmack trifft es jedoch leider nicht und ich mag eigentlich humoristische Bücher sehr gerne. Ich finde auch, dass das cover nicht wirklich zum Inhalt des Buches passt ich hätte da nicht einfach nur 2 Beine abbilden lassen sondern vielleicht eben wieder Schreibstil dem Icherzähler ein angepasstes Chaos.Da mich dieses Buch leider nicht überzeugen konnte kann ich 3 von 5 Sternen vergeben.

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  • Leserkommentare zu Vollidiot von Tommy Jaud

    Vollidiot

    ulrike domeier

    via eBook 'Vollidiot'

    hat mir sehr gut gefallen.absolut abgefahren und lustig

    • 6
  • Seitenhiebe auf's Leben

    Vollidiot

    TheSilencer

    13. April 2016 um 21:09

    Simon Peters ist ein Endzwanziger mit den üblichen Problemen: er ist Single und feige. Dafür hat er aber im restlichen Alltag eine große Schnauze.Sind seine Freunde auch stetig damit beschäftigt, ihm unter die Arme zu greifen, so läßt er kein Fettnäpfchen aus und verknallt sich natürlich in die unerreichbarste Starbucks-Verkäuferin der Stadt. Dieser Roman ist brüllend komisch. Schon weil man ab und zu auflacht, "Genau wie bei mir" kreischt und feststellt, daß man nicht alleine U-Bahn fährt.Seitenhiebe auf jedwede Mitmenschen, IKEA oder Fitneß-Irrsinn erfreuen das Herz umsomehr, denn man selbst findet ja selbst nie die richtigen Worte.

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  • Netter Humor

    Vollidiot

    hymo

    18. March 2016 um 14:14

    Eigentlich mag ich keine komödischen Romane. Aber das Buch "Vollidiot" fand ich toll.

    Der Vollidiot ist wirklich ein Voliidiot. Er ist so ideiotisch, dass man ihn schon wieder gerne hat.

    Habe sehr gelacht über einige Passagen: z. B. Einbruch, Ashauer.

    Wer den sehr sehr schlechten Film noch nicht gesehen hat, der sollte das Buch ruhig lesen.

  • Leserunde zu "Morgens leerer, abends voller" von Tobias Keller

    Morgens leerer, abends voller

    Tobias_Keller

    Hallo zusammen! Beim letzten Fragefreitag zum Buch "Morgens leerer, abends voller" gab es ja bereits einige Stimmen, die sich eine Leserunde gewünscht haben. Und genau dazu möchte ich Euch heute einladen! Der wunderbare dtv-Verlag hat sich netterweise dazu bereit erklärt, 25 Rezensions-Exemplare zur Verfügung zu stellen und sie den Gewinnern nach der Bewerbungsrunde zuzusenden. Diese Bewerbungsrunde geht bis Dienstag, den 09.02.2016 und ich würde gerne von Euch wissen, welchen Ratschlag ihr eurem 15-jährigen Ich geben würdet, damit es die Schulzeit besser übersteht! Die 25 Gewinner gebe ich anschließend bekannt. Bitte schreibt mir dann bis spätestens Donnerstag Vormittag, den 11.02.2016, per PN eure Anschrift. Wenn sich Gewinner bis dahin nicht melden, rücken andere vor! Die Leserunde beginnt am 15.02.2016 und ist für 14 Tage angesetzt. Da hoffe ich natürlich, dass ALLE mitmachen, die Interesse haben, und nicht nur die Gewinner des Rezensions-Exemplars. Vielleicht haben ja auch schon einige das Buch zu Hause. Ihr seid selbstverständlich ebenfalls (und ganz besonders) herzlich eingeladen! Und nun freue ich mich sehr auf eure Bewerbungen, auf eure Ratschläge und natürlich auf die Leserunde! Ganz liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet und einen guten Start in die Woche wünscht Tobias Keller

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  • idiotisch und unlustig

    Vollidiot

    CoffeeToGo

    07. January 2016 um 08:16

    Simon Peters steht kurz vor seinem 30sten Geburtstag und findet sein Leben richtig s*****. Er hat einen S*****-Job, eine karg eingerichtete Wohnung und zu allem Überfluss auch keine Freundin. Schon oft bin ich an den Büchern von Jaud vorbeigegangen und habe mir geschworen, auch irgendwann mal eins von ihm zu lesen, vor allem, da die Rezensionen so positiv sind. Letztendlich fiel die Wahl auf Vollidiot, zumal ich auch vor ewigen Zeiten den Film dazu gesehen habe. Doch ich hätte von Anfang an kotzen können... Simon Peters ist immer muffelig und ständig depressiv so, dass er überhaupt nicht sympathisch wirkt und man sich von ihm als Hauptfigur eher distanziert anstatt (was man doch eigentlich bei Büchern möchte) mit ihm mitzufühlen. Die Nebencharaktere bleiben grau und scheinen eher als Faktor, dass Simon noch weiter ins Unglück gestürzt wird, als als Freunde. Das Buch ist durchzogen von Klischees und weil die Story dadurch auf der Strecke bleibt, auch ziemlich vorhersehbar. Simon Peters kommt durch seine vulgäre Sprache (andauernd geht es ums Vögeln) eher wie ein pubertierender kleiner Junge rüber, der endlich einmal in seinem Leben Sex haben will. Ein Freund hat es ebenfalls gelesen und mir einige Passagen vorgelesen. Ich muss zugeben in kleinen Dosen war es teilweise echt witzig, doch da es so geschrieben ist, dass JEDER aber auch wirklich JEDER Satz urkomisch sein soll, kam es eher als zwanghafter Versuch rüber, den Leser am Lachen zu halten. Jaud hat anscheinend die Vorstellung, dass man nur ein lustiges Buch schreiben kann, wenn man versucht alles ins lächerliche zu ziehen und uralte Klischees auszugraben, doch es machte das Lesen zu einer Qual. Ein paar Mal habe ich mich gefragt, ob ich nicht zu kritisch, oder einfach nicht für humorvolle Romane geschaffen bin, doch ich habe z. B. Mieses Karma gelesen... die Geschichte war nicht zwanghaft witzig, geschweige denn durchweg von Klischees gespickt und so haben ich fast die ganze Zeit Tränen in den Augen gehabt vor Lachen. Fazit: Ein Klischeebelastetes, unlustiges Buch mit einem unsympathischen Hauptcharakter. Ob ich Hummeldumm: Das Roman mal eine Chance gebe, bleibt offen. Aber von Simon Peters habe ich erst einmal genug.

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  • Vollidiot

    Vollidiot

    PetraWagner

    02. November 2015 um 21:52

    Wer auf Lach-Bauchmuskel-Kater steht, kommt hier voll auf seine Kosten!

  • Wie der Titel verrät: vollidiotisch

    Vollidiot

    kirara

    15. July 2015 um 10:21

    Es ist etwas her, dass ich das Buch gelesen habe, mir ist es total entfallen, weshalb ich es erst jetzt meiner Bibliothek hinzufüge. Das macht es allerdings nicht besser. Der Autor hat hier versucht durch sarkastische Wortgewandtheit einen witzigen und ironischen Blick auf die Welt des Ikea-Stuhl-verbrennenden Protagonisten zu werfen. Leider ist daraus genau das gleiche geworden wie "Gregs Tagebuch" - ein nervtötender und unsymphatischer Protagonist, der einen schnell nervt mit seiner sich ewig wiederholenden Lamentation über seine furchtbaren Schicksalsschläge und seinem nicht endenwollenden Versagens bei Frauen zu landen. Der Titel verrät hier bereits die Pointe, die der Protagonist am Ende auch erkennt - er ist ein Vollidiot. An die sprachliche Rafinesse der großen Ahnen dieser sarkastischen Darstellung von männlichem Teufelskreis zwischen Schicksal, Jammern und sich-beim-Lesen-gegen-den-Kopf-klatschenden Handlungen - wie z.B. Heinrich Mann mit seinem Roman "Professor Unrat" - kommt Tommy Jaud nicht einmal in 100 Jahren heran. Sorry, aber es ist so. Fazit: Mich nerven diese Art von Geschichten (und damit auch dieser Roman) nur nicht, ich finde sie auch mitleiderregend langweilig und unlesenswert.

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  • Vollidiot

    Vollidiot

    Mine90

    01. June 2015 um 20:39

    Vollidiot ist ein Buch, welches ich oft beiseite gelegt habe und nicht in eins durchgelesen habe, wie es oft der Fall ist.
    Stellenweise waren lustige Situationen/Passagen vorhanden, doch es haute mich einfach nicht vom Hocker.
    Die Verfilmung zu diesem Buch finde ich persönlich nicht gut, da war das Buch definitiv besser.
    Also leider nur 3 Sterne, es gab Bücher, die mich mehr überzeugten.

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