Tommy Krappweis Das Vorzelt zur Hölle

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Inhaltsangabe zu „Das Vorzelt zur Hölle“ von Tommy Krappweis

'Jeden Sommer brachen wir mit dem VW-Bus auf von München, Neuperlach in Richtung Süden, ins Jugoskorsikalawienland oder irgendwo anders hin, wo es düstere Felsen, düsteres Meer und düstere Ortschaften mit düsteren Menschen gab. Was es dort nicht gab, war so etwas wie ein Klo oder eine Dusche. Denn meine Eltern waren nicht einfach nur Camper. Nein, sie waren überzeugte Wildcamper. Riesenspinnen auf dem Rücksitz, Schlangen in der Trinkwasserzisterne, gigantische Müllberge und sinkende Schlauchboote – es war alles dabei, was Camping in den 70ern so außergewöhnlich machte. Zumindest wenn man mit meinen Eltern unterwegs war.'

Konnte mich leider nicht fesseln, ich hab es abgebrochen. Es gibt einige lustigere Bücher übers Camping. Schade!

— Steefie

Familien-Anekdote zum Kaputtlachen :D

— Teufelinee

Sehr unterhaltsam- genau richtig vor dem nächsten Campingurlaub... ;-)

— mamamal3

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  • Leserkommentare zu Das Vorzelt zur Hölle von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    doireann

    via eBook 'Das Vorzelt zur Hölle'

    koestlich amuesirt habe ich mich an ueber 40 jahre eigene campingerfahrungen erinnert. Sehr realistisch!

    • 8
  • Ein herrlicher Lesespaß

    Das Vorzelt zur Hölle

    Ewerk92

    27. September 2015 um 19:16

    Klappentext: Jeden Sommer brachen wir mit dem VW-Bus auf von München, Neuperlach in Richtung Süden, ins Jugoskorsikalawienland oder irgendwo anders hin, wo es düstere Felsen, düsteres Meer und düstere Ortschaften mit düsteren Menschen gab. Was es dort nicht gab, war so etwas wie ein Klo oder eine Dusche. Denn meine Eltern waren nicht einfach nur Camper. Nein, sie waren überzeugte Wildcamper. Riesenspinnen auf dem Rücksitz, Schlangen in der Trinkwasserzisterne, gigantische Müllberge und sinkende Schlauchboote – es war alles dabei, was Camping in den 70ern so außergewöhnlich machte. Zumindest wenn man mit meinen Eltern unterwegs war. Rezension: Vorab muss ich gestehen ein riesen Tommy Krappweis Fan zu sein. Daher habe ich mich riesig auf das Buch gefreut und es direkt verschlungen. Es liest sich wirklich super an einem Stück durch. Stellenweise kamen mir vor lachen die Tränen, sodass ein weiter lesen kaum denkbar war. Tommy beschreibt hier in einzelnen Episoden seine Campingurlaube mit der Familie. Vor allem mit seinem Vater. Bei einigen Geschichten stellt sich tatsächlich die frage wie alle lebend davon gekommen sind. Es ist einfach ein herrlicher kurzweiliger Lesespaß und jedem ans Herz zu legen. Mein Zusatztipp: Es gibt auch die passende Serie in der Vater und Sohn über die einzelnen Kapitel im Buch sprechen. Die eingeblendeten Zeichnungen sind einfach nur der Knaller! Fazit: Ein Buch für Fans von Tommy Krappweis und die die es noch werden wollen :) Aber auch für jeden der schon einmal im Campingurlaub war und dachte er hätte schon alles erlebt. Ein herrlich witziger Lesespaß!

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  • Unbedingt lesen

    Das Vorzelt zur Hölle

    Baguette

    25. November 2013 um 15:51

    Nachdem ich schon bei einer kurzen Testlesung dabei sein konnte, ein Jahr vor Erscheinen dieses Buches, kannte ich einen Teil davon schon. Und auch von Videos, die vor der Veröffentlichung gepostet wurden, kannte ich ein paar Ausschnitte, doch das ganze noch mal nachlesen zu können? Doch ich greife vorweg, also ganz zum Anfang.    Das Vorzelt zur Hölle ist Tommys Verarbeitung seiner Kindheit - mit der anderen Sicht von seinem Vater gleich dazu. Was war denn so schlimm daran? Nun, er wollte seine Ruhe, Entspannung, einfach Urlaub, und seine Eltern? Campen. So richtig. In Gegenden, wo kein normaler Mensch sich überhaupt hinwagen würde. Und selbst da wurde er nicht in Ruhe gelassen, sondern durfte im Boot kentern, die Tierwelt kennen lernen - nicht auf die gute Art - und zunächst einmal tagelang anreisen, durch 'Egal, es ist überall heiß und scheiße'-Land.    Klingt wie hemmungsloses Meckern, einfaches auskotzen und natürlich maßloses Übertreiben, aber von wegen. Zum einen kann Tommy sich so auskotzen, dass es für Leute, die das NICHT ertragen mussten, sehr amüsant ist, und zum anderen merkt man bei den Erzählungen seines Vaters: Das ist höchstens untertrieben.    Sehr skurrile Geschichten, bei denen man froh ist, dass man nicht dabei ist, über die man sich zuhause auf dem Sofa aber köstlich amüsieren kann, das alles bietet das Vorzelt zur Hölle. Und am Ende hat man sogar etwas Fernweh. Aber zumindest in meinem Fall auf die Erkundung der Landschaften mit Rückzugsmöglichkeit in ein Hotelbett, dass von einer Klimaanlage kühl umweht wird.   Fazit jedenfalls: Unbedingt lesen. DRINGEND!

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    FabAusten

    25. February 2013 um 14:19

    Das Vorzelt zur Hölle Tommy Krappweis hatte eine schwere Kindheit. Sie war geprägt von Situationen, die die gesamte Skala von peinlich bis lebensbedrohlich abgedeckt haben. Erschwerend kam hinzu, dass sie meist in in zerklüfteter Landschaft bei glühender Hitze stattfanden und die Sanitäranlagen einen Gewaltmarsch entfernt lagen. Überhaupt wollte Tommy doch eigentlich nur lesen, Lego spielen und Pumuckel-Kassetten hören. Stattdessen bestanden seine Urlaube aus Zeltaufbau, Sonnenbrand, Verletzungen, Seenot und einem maroden VW-Bus, der ebenfalls gesundheitsgefährdende Eigenschaften aufwies... Tommy Krappweis, Erfinder von „Bernd, das Brot“, läßt den Leser an den abenteuerlichen Campingurlauben seiner Kindheit teilhaben. Aber auch sein Vater Werner ergreift hier und da das Wort, so dass man seine Persönlichkeit und Sicht der Dinge kennenlernt. Einerseits kann man vortrefflich nachvollziehen, dass Tommy sich oft von seinem Vater genervt fühlte, da der doch recht anstrengend sein konnte. Man möchte auch wirklich keine der Geschichte selbst erlebt haben, aber man amüsiert sie im Nachhinein königlich darüber. Andererseits kann man sich nicht wehren, Werner Krappweis auch zu bewundern. Er sucht in seinem Urlaub das Abenteuer, dass er im Alltag nicht findet. Er scheut vor keiner Herausforderung zurück und löst Probleme mit viel Einfallsreichtum. Der Stil des Autors ist locker und flapsig. Es wirkt als erzähle er die Geschichten bei einem netten Zusammentreffen und nicht als lese man sie. Insgesamt ist Das Vorzelt zur Hölle durchgehend sehr witzig und funktioniert unabhängig davon, ob man selbst Campingerfahrungen aufweisen kann oder nicht. Besonders die Fotos und ihre Untertitel lösen Lachanfälle aus. Das Buch sei jedem empfohlen, der komische Geschichten mit Realitätsbezug lesen möchte. Menschen, die selbst ungewollte Campingurlaube verbringen mussten, können hier vielleicht feststellen, dass sie noch Glück hatten.

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    lord-byron

    31. August 2012 um 18:08

    Campen ist eine tolle Sache, besonders wenn man einen so verrückten Vater hat wie Tommy Krappweis. Denn der campt am liebsten wild, meilenweit weg von den Sanitären Anlagen, dem Kiosk und natürlich auch dem Trinkwasser. Sandstrand wird sowieso total überbewertet und so kann es uns nicht verwundern, wenn Herr Krappweis sich immer die urigsten, düstersten, unwegsamsten und steinigsten Stellen überhaupt aussucht. Ganz schnell wird klar: Tommy hasst das Campen und zwar mit ganzer Seele. Leider nützt das nichts, denn bis er endlich alleine zu Hause bleiben darf, gehen viele Jahre ins Land. In seinem Buch erzählt er uns von diesen Jahren des Schreckens mitRiesenspinnen, Schlangen, Müllhalden, Kühen vor dem Zelt und noch viel mehr. Den meisten wird Tommy Krappweis als Erfinder von Bernd das Brot bekannt sein. Ich kannte ihn nicht, aber der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen. Meine Eltern waren zwar keine Wildcamper und fuhren auch nicht tausende von Kilometern mit einem altersschwachen und umgebauten VW-Bus, aber wir hatten einen Campingplatz auf dem wir jede freie Minute verbrachten. So konnte ich wirklich vieles nachvollziehen, was Tommy in seinem Buch erzählt hat. Sein Vater ist ein Mensch der nach dem Spruch "geht nicht, gibts nicht" lebt und so stürzt er die Familie in so manche gefährliche und kuriose Situation. Ich habe wirklich lauthals gelacht als der Autor von den vielen Missgeschicken und kleinen Katastrophen erzählt hat. Denn eigentlich wäre Tommy viel lieber mit einem Buch zu Hause geblieben. Wie gut ich das doch verstehen kann. Auch Werner Krappweis hat einige Kapitel zu dem Buch beigesteuert, was das alles noch viel realer gemacht hat und uns auch die Sicht des Vaters erleben ließ. Der Schreibstil ist einfach und durchzogen mit einer guten Portion Ironie. Als i-Tüpfelchen empfand ich den Bildteil, der am Ende des eBooks war. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen der gerne lacht. Man muss wirklich kein Camper sein um es zu lesen und zu lieben. Von mir gibt es 9 von 10 Punkten.

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  • Leserunde zu "Das Herz einer Löwin" von Katherine Scholes

    Das Herz einer Löwin

    DieBuchkolumnistin

    Mit dem Juli starten wir auch eine neue Runde in der LovelyBooks Lesechallenge und in diesem Monat geht es um "Das Herz einer Löwin" von Katherine Scholes aus dem Knaur Verlag: Ein Kind, das seine Mutter verloren hat.  Eine Frau auf der Suche nach einem neuen Anfang.  Ein Massai-Arzt, der sich für seine Patienten aufopfert.  Das Versprechen einer großen Liebe.  Die Autorin Katherine Scholes wurde auf einer Missionsstation in Tansania geboren und hat dort den größten Teil ihrer Kindheit verbracht - der schwarze Kontinent liegt ihr bis heute am Herzen und spielt eine Hauptrolle in ihren bisherigen Bestsellern wie "Die Regenkönigin", "Die Traumtänzerin" oder aber auch "Die Sturmfängerin" - allesamt abenteuerliche und spannende Geschichten über das Land und die Liebe.  Inzwischen wohnt Scholes mit ihrer Familie in Tasmanien (Australien) und arbeitet als Schriftstellerin und Filmproduzentin. Hast Du Lust mit vielen weiteren Lesern den Wettbewerb zu starten, tolle Aufgaben zu lösen, das Buch in der Leserunde zu entdecken und am Ende tolle Gewinne wie einen Kindle und große Buchpakete zu erhalten? Jeden Monat starten wir mit einem neuen Buch und somit auch mit neuen Chancen - einfach jederzeit anmelden, einsteigen und für spannende Leseerfahrungen auch noch Punkte kassieren! Wir vergeben wie immer unter allen, die sich in diesem Unterthema zur Lesechallenge anmelden, 50 Leseexemplare des Buches. Ihr habt Zeit für die Bewerbung bis einschliesslich 08. Juli 2012 - die Teilnahme an der Challenge ist bis zum 01. August möglich! Übrigens: die Schnellsten werden belohnt! Die ersten 100 Anmeldungen für die LovelyBooks Lesechallenge im Juni erhalten zusätzlich 100 Extrapunkte als Startkapital. Eure Beiträge zählen nur, wenn sie im jeweils passenden Unterthema geschrieben wurden! Wenn ihr seht, dass einer Eurer Beiträge im falschen Unterthema steht, verschiebt ihn bitte nicht, sondern löscht ihn und schreibt ihn neu!

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. July 2012 um 14:05

    Buchrückentext: »Jeden Sommer brachen wir mit dem VW-Bus auf von München, Neuperlach in Richtung Süden, ins Jugoskorsikalawienland oder irgendwo anders hin, wo es düstere Felsen, düsteres Meer und düstere Ortschaften mit düsteren Menschen gab. Was es dort nicht gab, war so etwas wie ein Klo oder eine Dusche. Denn meine Eltern waren nicht einfach nur Camper. Nein, sie waren überzeugte Wildcamper. Riesenspinnen auf dem Rücksitz, Schlangen in der Trinkwasserzisterne, gigantische Müllberge und sinkende Schlauchboote – es war alles dabei, was Camping in den 70ern so außergewöhnlich machte. Zumindest wenn man mit meinen Eltern unterwegs war.« Meine Meinung: Tommy Krappweis, vielen bekannt durch „Mara und der Feuerbringer“ oder aber auch „Bernd das Brot“ – lässt die Leser nun an seinen Kindheitserinnerungen vom gemeinsamen Camping mit den Eltern teilhaben. Schnell wird dem Leser klar, dass der Autor diese Urlaube allerdings völlig anders empfand als seine Familie. Er schien von Kindesbeinen an, eine Abneigung zu entwickeln und schon der Titel seines Romans, lässt der Leser erahnen, dass er diese Erinnerungen voller Ironie und Humor erzählt. Auf die einzelnen Geschichten möchte ich allerdings nicht eingehen, dies sollte der Leser für sich selbst entdecken. Ich hatte regelmäßige Lachanfälle beim Lesen, ganz oft aber auch Mitleid. Meist mit dem Autor, ab und an jedoch auch mit seinem Vater, Werner Krappweis. Dieser wiederum kommt in 5 Kapiteln auch zu Wort und auch er erzählt voller Humor von seinem Sohn. Unterstützt werden diese Geschichten mit Fotomaterial, dass ziemlich mittig im Buch, auf wenigen Seiten gezeigt wird. Aufgebaut ist das Buch in einem Prolog und mehreren kurzen Kapiteln. Mit 249 Seiten hatte das Buch eine angenehme Länge und ich hatte es ziemlich schnell durch. Ab und an stolperte ich allerdings über den bayrischen Dialekt, der verwendet wurde wenn Werner Krappweis zitiert wurde. Tommy Krappweis verwendet einen wirklich witzigen und oft sarkastischen Schreibstil, der mich sehr amüsiert hat. Nicht nur der Titel sondern auch das Cover lassen erahnen um welches Thema sich diese Erzählung dreht. Abgebildet ist ein VW- Bulli T1 (ganz wichtig für Bulli-liebhaber wie mich *g*) inklusive Vorzelt, Meer und Strand. Die Serie zu diesem Buch soll Mitte August auf zwei DVDs erscheinen und ich bin schon sehr gespannt drauf. Fazit: Dieses Buch ist nicht nur für Campingfans ein reines Lesevergnügen. Tommy Krappweis entführt mit seinen Geschichten den Leser, egal ob jung oder alt, in die Jahre seiner Kindheit und Jugend zurück und erinnert so, den Leser vielleicht auch ein Stück an seine eigene. Dank seinem und Werner Krappweis Humor, hatte ich wirklich eine tolle und amüsante Unterhaltung. Die 70er Jahre wurde für mich eine Zeitlang wieder lebendig, seine Kindheitserinnerungen vermischten mich mit den meinen und so manches Mal fühlte ich mich verstanden. :O) Daher von mir, eine ganz klare Buchempfehlung! Gesamtwertung: 5/5 Sterne Tommy Krappweis, geboren 1972 in München, ist Musiker, Comedian, Autor, Regisseur und Produzent. Nach Stationen in der Westernstadt "No Name City" und bei "RTL Samstag Nacht" erfand er die Kultfigur Bernd das Brot, für die er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Tommy Krappweis lebt und arbeitet als Produzent, Autor und Multitalent in München. (Quelle: Knaur verlag) © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    Uli_B

    07. June 2012 um 17:25

    Hey, der Junge konnte mit seinem Vater in Urlaub fahren. Was gibt es sich da zu beschweren?? Na allehand ... Von selbstgebastelten Inneneinrichtungen des Campingwagens, bis hin zu Wendemanövern in engsten Tunneln, oder großen Spinnen, die einem das In-Urlaub-Fahren zu Hölle machen. All das, und noch viel, viel mehr führen dazu, dass der junge Tommy Krappweis gelernt hat Campingurlaub zu hassen. Sein Vater Werner dagegen liebte es, abgöttisch. Wahrscheinlich auch heute noch. Werner forderte nicht nur das Abenteuer heraus, nein, sondern auch seinen Schutzengel (und der anderen gleich mit). Seinen Schutzengel hatte er wohl im Griff. Tommys dagegen nicht so sehr. Wie sonst konnte es sein, dass Werner unbekümmert schwimmen gehen konnte, wogegen Tommy gleich mal in einen Seeigel, der allergrößten Sorte, tritt?? Es ist so wunderbar zu lesen, wie des einen Freud des anderen Leid ist. Und all diese Abenteuer erlebt Tommy mit der naiven Füsorge seines Vaters (was nicht negativ zu verstehen ist, sondern sehr positiv). Ich hoffe sehr, dass Werner Krappweis seinen Leidenschaften nach wie vor nachgehen kann und, dass Tommy Krappweis seine Urlaube endlich so verbringen kann, wie er es sich immer erträumt hat!

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    wolfgang_f

    09. March 2012 um 07:33

    "Gut, dass der Autor noch lebt!" Als Erstes möchte ich Ihnen mein Fazit vorstellen. Lesen! Doch machen Sie bitte nicht den selben Fehler wie ich. Wenn sie das Buch beginnen, sollten Sie viel Zeit haben. Und nicht wie ich mit dem "Vorzelt zur Hölle" als Bettlektüre beginnen. Denn zum Einen könnte Ihnen das eine schlafarme Nacht bescheren. Zum Anderen könnten Sie an dem Kissen, in das Sie hineninlachen, ersticken. Oder Ihre Frau wecken. Es kommt darauf an, was für Sie gefährlicher ist. Nach gut der Hälfte des Buches wurde ich vom Schlaf übermannt, aber der Drang, am nächsten Morgen direkt weiterzulesen war schon beim Einschlafen präsent. Der Autor schafft es mit einer sehr bildlichen Sprache die Siebziger Jahre wieder aufleben zu lassen. Ich wurde von meinen Eltern zwar nie zum Camping genötigt, bin dafür aber auch nach den Schilderungen von Tommy Krappweis extrem dankbar. Man könnte meinen, dass der Autor bei seinen Schilderungen stark übertreibt, doch die Geschichten seines Vaters sind ähnlich extrem, jedoch bei gleichem Horrorgehalt stark euphorisiert. Es ist anscheindend doch schön, wenn Frau und Kind und auch man selbst mehrfach knapp dem sicheren Tod entgeht... Dass diese Geschichten so lebhaft geschrieben sind, resultiert auch aus der Entstehungsgeschichte, wenn der Autor und seine mittlerweile geschiedenen Eltern gemeinsam in Erinnerungen, Urlaubsfotos und Super8-Filmen schwelgen. Dank der akribischen Dokumentation entstand parallel auch eine Fernsehserie zum Buch, die ab April auf dem Alpen-TV-Sender "ServusTV" ausgestrahlt wird. Auch die Serie zum Buch ist uneingeschrenkt zu empfehlen, da ich während einer Lesung von Tommy Krappweis bereits an dem Testscreening der ersten Folge teilnehmen durfte. Nochmals als Fazit: Unbedingt lesen. Ob als Campingfreund oder Campinghasser. Eigentlich für alle, die mal mit der Familie in den Urlaub gefahren sind. Und das sind wir ja fast alle.

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    Bücherwurm

    Das Vorzelt zur Hölle, Untertitel: Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte, von Tommy Krappweis, dem Erfinder von Bernd, dem Brot. Wirklich begeistert hat mich das Buch nicht. Ich war auf den ersten hundert Seiten auch mehrmals am Überlegen, ob sich die ins Lesen investierte Zeit nicht sinnvoller verbringen liesse, da ich aber grundsätzlich keine Bücher abbreche, denn jeder Autor soll eine faire Chance bekommen, zwang ich mich, mit dem Lesen fortzufahren. Zum Inhalt: Tommy Krappweis, geboren 1972, berichtet von den Urlauben mit den Eltern bevorzugt in den 70 iger Jahren. Seine Eltern, besonders sein lebenslustiger Vater, sind -wie es damals üblich war- Campingfans. Mit den damals fehlenden Sicherheitsbestimmungen und den einfachen, oft pimitiven Mitteln, nutzten Tommys Eltern jeden Urlaub um fremde Länder zu erkunden und oft lebensbedrohliche Erlebnisse zu meistern. Wer in diesen Jahren aufgewachsen ist, der wird sicher über ähnliche Erlebnisse berichten können, da ich 7 Jahre älter bin als der Autor habe ich meist schulterzuckend die dramatisch dargestellten Erinnerungen gelesen und oft gedacht, "Was regt sich der Autor so auf, das ist doch harmlos!" Das war Zahn der Zeit, das war so üblich, das war halt so, mit dem Unterschied, dass der Sohnemann, der ganz offensichtlich nicht so wirklich in die Familie passte, abgöttisch geliebt wurde. Bei mir wurde zur gleichen Zeit gnadenlos zurechtgeprügelt und mir als Kleinkind unterstellt, dass ich als Kind (!!!) ja nur Spass daran hätte, den Familienplanungen mit Krankheit und Unwohlsein den Spass zu verderben. Nichtsdestotrotz liest sich der Anfang des Buches wie ein einzig Anprangern des Vaters, ein Beschweren und Lamentieren, ich konnts kaum aushalten. Interessant wurde das Buch erst, als auch der Vater zu Wort kam. Ein aufgeräumter, lebenslustiger Mann, der mit viel Humor an die damalige Zeit zurückdenkt und vermutlich heute alles wieder gleich machen würde, denn er hat uns heutigen Erwachsenen eines voraus: Er hat gemacht, was ihm Spass machte, ohne zu grübeln oder nach Unmöglichkeiten zu suchen. Ich muss gestehen, ich habe in der zweiten Hälfte des Buches manchmal Tränen gelacht, über den Vater, über die Verrücktheiten dieses Mannes, aber eben nicht über Tommy Krappweis Abrechnung. Schade eigentlich, dass Tommy Krappweis, Vater einer inzwischen 3 jährigen Tochter, nicht toleranter ist, nicht den Humor besitzt, herzhaft zu lachen, statt überall aus heutiger Sicht mit "Sicherheit" und anderen Vorkehrungen alles madig zu machen. Die 70 iger waren eine verrückte Zeit, etwas mehr Lockerheit täte uns heutzutage nicht schlecht, denn dieses nur nach Paragraph und nur nach Bestimmungen zu leben, das beschränkt schon extrem die Freiheit. Und auch die Lebensfreude. Dabei finde ich es eigentlich schade, denn Tommy Krappweis beweist mit dem Buch, dass er schreiben kann, drollige Ausdrucksweise, humoriger Schreibstil, wenn er nicht grade über den Vater lästert, dieses Buch hätte ich nicht aus eigener Sicht geschrieben, sondern aus der Sicht eines "frei erfundenen" Protagonisten, dann wäre diese dröge mies-macher-Stimmung nicht so durchgekommen, hätte vielleicht auch das Schreiben mehr Spass gemacht! Ganz zum Schluss möchte ich eine bescheidene Bitte äussern: Könnte das zweite Buch bitte vom Vater geschrieben werden?

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    Agatha-Rory

    29. February 2012 um 18:05

    Als ich „Das Vorzelt zur Hölle“ zum ersten Mal in den Händen hielt, dachte ich zunächst, es würde sich um einen Thriller handeln. Wenn man jedoch den Untertitel liest, wird einem klar, dass es sich um ein Buch über die Urlaubserlebnisse von Tommy Krappweis handelt. Tommy Krappweis lässt den Leser an seinen zum Teil skurrilen Urlaubserlebnissen im Kreise seiner Familie teilhaben. Er erzählt wie begeistert sein Vater Werner Krappweis immer vom Camping war und heute immer noch ist. Dieses Gen hat er seinem Sohn eindeutig nicht vererbt. Denn Tommy würde viel lieber daheim mit seinen Büchern und seinen Pumuckl-Kassetten bleiben. Da diese Möglichkeit leider nicht besteht, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf den abenteuerlichen Urlaub im Kreise der Familie in den urigen Weiten anderer Länder einzulassen. Dass es da ab und an zu Unfällen oder nicht gewollten Begebenheiten kommt, lässt sich nicht vermeiden. Allein die Fahrt zum Urlaubsort wird zum Abenteuer, wenn eine Spinne mitreist. Auch Werner Krappweis kommt zu Wort und schildert die Erlebnisse aus seiner Sicht. Die Anekdoten aus seiner Jugend sind ebenso witzig und mit trockenem Humor gespickt wie die Geschichten seines Sohnes. Dieses Gen wurde eindeutig an Tommy vererbt. Bereits nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr mit dem Lachen aufhören. Ich habe regelrecht Tränen gelacht. Die Darstellung der Familien-Camping-Urlaube ist einfach zu komisch. Kommt dann auch noch der trockene Humor von Tommy Krappweis hinzu, erhält man eine unschlagbare Mischung. Es kam sogar vor, dass ich nicht einschlafen konnte, weil ich mich so munter gelacht habe. Ich habe zwar niemals Camping-Urlaub gemacht, aber diese Geschichten machen regelrecht Lust eigene Abenteuer zu erleben. Dieses Buch kann ich ohne Einschränkungen weiterempfehlen, egal ob für jung oder alt.

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  • Rezension zu "Das Vorzelt zur Hölle" von Tommy Krappweis

    Das Vorzelt zur Hölle

    Sophia!

    15. February 2012 um 23:17

    „Der Bua wird scho seng, wia schee dass des dann is.“ _ In Zeiten, zu denen man den perfekten urigen Campingplatz noch nicht mit Google Maps oder der ein oder anderen heruntergeladenen App finden konnte, muss Tommy unzählige Urlaube in Wohnwagen und Zelt über sich ergehen lassen. Gemeint sind die wilden 70er, in denen ein grüner VW-Bus absolut hip war und obendrein das liebste Modell seines Vaters. Denn dieser ist, ganz im Gegensatz zu seinem Sohn, vom Camping mehr als nur überzeugt. Solche Urlaube sind für ihn zu einer Art Obsession geworden. Nicht wenige der Verhaltensweisen seines Sohnes erscheinen ihm daher fremd. Tommy, zu dem wie er selbst sagt die Charaktereigenschaft des Einzelgängertums gehört, ist gerne Herr seiner Freiheit. Nur ungern lässt er sich darauf ein, seine freien Tage eingesperrt auf einem Campingplatz zu verbringen. In den ersten Jahren seiner Kindheit bleibt ihm allerdings keine andere Wahl, er muss weg von seinem geliebten zu Hause, dem gewohnten Umfeld. Hinein ins Abenteuer. _ Und als Leser darf man wirklich dankbar sein, dass Tommy regelmäßig von seinen Eltern zu solchen Urlauben gezwungen wurde, denn nur so konnte er seine Erfahrungen in diesem Buch verarbeiten. Es ist eine Sammlung der witzigsten Geschichten entstanden, die in einzelne thematische Kapitel gegliedert sind. Beschrieben werden die Schwierigkeiten des geringen Stauraums, die Fahrt aus der Perspektive eines Kindersitzes, Campen auf Korsika oder die Irrungen und Wirrungen des Vorzelt-Aufbaus, wobei ihn die bloße Erinnerung daran schon nervös werden lässt. Doch nicht nur Tommy schildert seine Erlebnissen. Vielmehr kommt auch sein Vater in einzelnen „Zwischenrufen“ selbst zu Wort. Hochinteressant ist hier der Perspektivenwechsel und die unterschiedlichen Sichtweisen von Vater und Sohn im Vergleich. _ Unsinkbare Schlauchboote, die ersten amourösen Beziehungen, ironisch-sarkastisch kommentierte Peinlichkeiten und die volle Kraft des familiären Zusammenhalts, genau darum geht es auf der unterhaltsamen Reise zurück auf den Campingplatz der 70er. Die einzelnen Kapitel zeugen von einem unglaublichen kreativen Schreibtalent des Autors. Durch den kreativen Umgang mit Worten wird das Lesen zu einem sprachlich-ästhetischen Genuss, auch auf der Ebene des Humors. Dokumentarische Fotos der eigenen Campingtouren mit der Familie im Mittelteil des Buches führen vor Augen, wie es sich damals abgespielt haben muss. Die Geschichte des Jungen, der heute nur noch in Hotels übernachtet, kann man einfach nur mögen. Ein herrliches Leseereignis!

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