Tommy Wallach

 3.9 Sterne bei 129 Bewertungen
Autor von This Love has no End, We All Looked Up und weiteren Büchern.
Tommy Wallach

Lebenslauf von Tommy Wallach

Tommy Wallach ist ein Musiker und Essayist aus Brooklyn. Er ist bereits im New Yorker Guggenheim Museum aufgetreten und bei Decca Records unter Vertrag. Sein erster Jugendroman "We All Looked Up" wurde in ein Dutzend Sprachen übersetzt und war ein New York Times Bestseller. Er hat Beiträge in Magazinen wie McSweeney's, Tin House, Wired und Salon veröffentlicht. Wallach ist ein 2015 MacDowell Fellow und Finalist des Children's Choice Book Awards.

Alle Bücher von Tommy Wallach

Tommy WallachThis Love has no End
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This Love has no End
This Love has no End
 (71)
Erschienen am 04.09.2017
Tommy WallachWe All Looked Up
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We All Looked Up
We All Looked Up
 (58)
Erschienen am 08.03.2016
Tommy WallachThanks for the Trouble
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Thanks for the Trouble
Thanks for the Trouble
 (0)
Erschienen am 25.02.2016

Neue Rezensionen zu Tommy Wallach

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Liz-liebt-buechers avatar

Rezension zu "This Love has no End" von Tommy Wallach

Was ist das für ein Ende?
Liz-liebt-buechervor 3 Monaten

Zuallererst muss ich einmal sagen, dass ich bei diesem Buch mit irgndeiner kitschigen Liebesgeschichte gerechnet habe. Das, was in diesem Buch passiert ist jedoch bei weitem viel besser als viele Romane die ich kenne. Die Protagonisten erleben ihre Höhen und Tiefen jedoch ohne dieses Klischeehafte. Es wirkt natürlich und nicht gestellt. Alles ergibt irgendwo einen Sinn und passt zusammen wie ein großes Puzzle was erst am Ende zeigt, was man sehen soll. Die kleinen Details sind schön verarbeitet und er benutzt viel bildliche Sprache und Methapern. Mir persönlich gefällt das sehr gut und mir haben zunächst erstmal die Worte gefehlt. Diese fehlten mir auch beim Ende, weil sich sicher alle die es gelesen haben wie überrascht es kam (ich will nicht mehr verraten, aber ich habe sehr optimistisch für die beiden gedacht).
Von mir bekommt "This Love Has No End" 4 von 5 Sternen, weil es schon fast nahezu perfekt ist

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MaikeSoests avatar

Rezension zu "This Love has no End" von Tommy Wallach

Ein Stern Abzug für das Ende,ansonsten super Geschichte
MaikeSoestvor 6 Monaten

                                              Inhalt


Als der 17-jährige Parker in einer Luxushotellobby dem faszinierenden Mädchen Zelda begegnet und sie um ein obszön dickes Banknotenbündel erleichtert, ist es vorbei mit seiner Unsichtbarkeit. Denn eigentlich hat er die Kunst perfektioniert, niemandem aufzufallen. Doch die silberhaarige Zelda sieht ihm mitten ins Herz. Und so lässt Parker sich mit ihr auf eine hochriskante Wette ein. Die wird sie beide in einem atemberaubenden Wirbel durch die Nacht tragen, sie werden der Liebe begegnen, dem Glück über den Weg laufen, dem Tod ins Auge schauen und erkennen, was ihnen ihr Leben wert ist.


(Quelle: Klappentext)




                                        Meine Meinung


Ich fange wie immer mit den Protagonisten an: Parker lebt in seiner eigenen kleinen Welt und es könnte ihm eigentlich viel besser gehen, wenn er sich nur etwas mehr bemühen würde, aber es scheint als hätte er sich aufgegeben. Im Laufe des Buches blüht er richtig auf und hat plötzlich sogar richtig viele Freunde, man könnte fast sagen, dass er beliebt wird. Zelda fand ich anfangs etwas merkwürdig, aber ich muss sagen, dass ich sie später richtig lieb gewonnen habe. Ihre Geschichte habe ich ihr die ganze Zeit über nicht abgekauft,  ich dachte immer alles klar jetzt kommt die Stelle, wo der Autor bekannt gibt, dass Zelda die ganze Zeit über eine Geisteskranke gewesen ist. Die Nebencharakter fand ich bis auf Jamie alle sehr nett und verständnisvoll, aber Jamie sollte ja auch rüberkommen wie der letzte Arsch, weil es auf jeder Schule diesen einen beliebten Typen gibt, den eigentlich niemand leiden kann, weil er ein Penner ist. Ich mochte den Schreibstil sehr gerne und habe das Buch auch ziemlich schnell durch gehabt, weil ich immer unbedingt weiter lesen wollte, ich wollte unbedingt erfahren, ob Zelda sich gegen den Tod entscheidet und die beiden vielleicht sogar zusammen aufs College gehen oder irgendwas in der Art. Ich wollte auch unbedingt wissen, ob Zeldas Geschichte wahr ist, weil in Büchern kann ja alles passieren, im echten Leben hätte ich ihr niemals geglaubt, aber wie gesagt in Büchern ist alles möglich. Die Spannung wurde auf jeden Fall bis zur allerletzten Seite aufrecht erhalten und die Liebesgeschichte kam auch nicht zu kurz. Parkers Geschichten fand ich richtig toll und habe mich zwischendurch sehr über die kleinen Ablenkungen gefreut. Die Geschichten haben das Buch abwechslungsreich gemacht und die Spannung nochmal etwas angekurbelt. Mit dem Ende bin ich überhaupt gar nicht zufrieden, ich muss sogar sagen, dass es mich ziemlich wütend gemacht hat. Es hat mich sehr an "Ein ganzes halbes Jahr" erinnert und ich hasse solche Geschichten in denen traurige Sachen passieren.



                                                            

                                                Fazit


Normalerweise würde ich dem Buch 5 Sterne geben, aber es bekommt einen Stern Abzug wegen dem Ende. Also gebe ich ihm 4 von 5 Sternen, weil ich es sehr unterhaltend fand und die Geschichte an sich fand ich auch ziemlich schön, man könnte sagen, dass Zelda Parkers Leben gerettet hat und das hat ja auch was finde ich.


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NessaMiras avatar

Rezension zu "This Love has no End" von Tommy Wallach

This love has no end
NessaMiravor 7 Monaten

Klappentext

Als Parker in einer Luxushotellobby dem faszinierenden Mädchen Zelda begegnet und sie um ein obszön dickes Banknotenbündel erleichtert, ist es vorbei mit seiner Unsichtbarkeit. Denn eigentlich hat er die Kunst perfektioniert, niemandem aufzufallen. Doch die silberhaarige Zelda sieht ihm mitten ins Herz. Und so lässt Parker sich mit ihr auf eine hochriskante Wette ein. Die wird sie beide in einem atemberaubenden Wirbel durch die Nacht tragen, sie werden der Liebe begegnen, dem Glück über den Weg laufen, dem Tod ins Auge schauen und erkennen, was ihnen ihr Leben wert ist.

 

Cover & Titel

Das Cover ist in angenehmen dunkeln Blautönen gehalten. Zu sehen ist ein Pärchen, welches vermutlich Parker und Zelda darstellt. Die beiden sehen aus einer erhöhten Position auf eine Stadt hinunter. Den meisten Raum nimmt auf dem Bild allerdings der bewölkte Himmel ein. Ich finde, dass das Cover sehr gut zum Inhalt des Buches passt, da es zum Einen Vertrautheit, aber auch Sehnsucht und Freiheit ausdrückt.

Der Titel ist in einer Art Leuchtschrift dargestellt, wie man sie von Hotelschildern kennt. Auch dies passt gut zur Geschichte, allerdings finde ich den Titel nicht sehr passend gewählt.

 

Inhalt

Der 17-jährige Parker hat nach dem Tod seines Vaters aufgehört, zu sprechen und weigert sich, an der ihm empfohlenen Sprachtherapie teilzunehmen. Auch für die Schule kann er keine Begeisterung mehr aufbringen und so verbringt er die Vormittage lieber in Hotels, um dort unaufmerksame Gäste zu bestehlen. Nachdem er einem jungen Mädchen einen riesigen Bündel Geldscheine entwendet hat, plagt ihn jedoch ein schlechtes Gewissen, da er  plötzlich wieder ihr Gesicht vor Augen hat. Diese „perfekte Traurigkeit“. Er beschließt, ihr das Geld zurückzugeben und kommt mit dem Mädchen (Zelda) ins Gespräch. Da er nicht spricht und Zelda keine Gebärden beherrscht, kommuniziert er über Notizbücher mit ihr. Zelda offenbart ihm, dass sie bloß auf einen Anruf warte und dann ihr Leben beenden wolle, indem sie sich von der Golden Gate Bridge stürzt. Da sie ihr Geld dann nicht mehr benötige, würde sie es zuvor mit Parker ausgeben, sofern er ihr verspreche, sein Leben in den Griff zu bekommen und sich am College einzuschreiben.

 

Meine Meinung

Nach dem Klappentext und dem Titel hatte ich eine süße kleine New Adult Romanze erwartet, was hier jedoch nicht wirklich der Fall ist. Da ich in meiner Rezension ungern spoilern möchte, werde ich auf einzelne Punkte nicht genauer eingehen, sie aber trotzdem ansprechen.

Erst einmal zu den Charakteren. Parker ist ein recht sympathischer  Protagonist, dem man seine Handlungen durchaus abkauft. Er ist ein Teenager, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll und wo er dazugehört. Auch das Verhältnis zu seiner Mutter wirkte wirklich authentisch. Mit Zelda hingegen wurde ich leider nicht wirklich warm. Sie möchte Parker belehren, wie lebenswert sein Leben ist und worauf es im Leben ankommt, möchte ihr eigenes aber selbst beenden.

Womit wir zum nächsten Kritikpunkt kommen: Die Unsterblichkeit. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass dieses Buch in irgendeiner Weise in Richtung Fantasy geht und war sehr überrascht, als Zelda Parker berichtet, sie sei im Jahr 1770 geboren worden. Ich mag Urban-Fantasy sehr, jedoch fand ich es in diesem Buch eher störend. Ich denke, dass es den Leser zum Miträtseln bewegen sollte, dass er sich in Parkers Rolle versetzt fühlt (Ist sie wirklich unsterblich oder lügt sie?), jedoch fand ich das Thema dafür zu flach aufgegriffen. Ich hätte mir gewünscht, dass mehr zum Hintergrund Zeldas Unsterblichkeit berichtet wird, auch wenn sie eventuell doch nur gelogen hat – ein von Zelda erfundener Hintergrund hätte es auch getan.  Auf jeden Fall hätte für meinen Geschmack das Magie-Thema etwas stärker aufgegriffen werden können, wenn man es schon integriert.

Als es auf das Ende des Buches zulief, habe ich gehofft, überrascht zu werden. Dies war leider nicht der Fall. Noch dazu kommt, dass ich das Ende, beziehungsweise Parkers Verhalten am Schluss wirklich unglaubwürdig fand.

Auch wenn meine bisher angesprochenen Punkte eher negativ belastet sind, möchte ich das Buch hier keinesfalls mit meiner Rezension zerreißen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, und auch die Idee, dem Leser einen Einblick in Parkers Notizbuch zu geben, indem seine Geschichten niedergeschrieben wurden, hat mir gut gefallen. Das Buch hält einige Schöne Botschaften parat, worauf es im Leben ankommt und dass man seine Zeit hier so gestalten soll, dass man mit sich selbst und seinem Leben zufrieden ist.

 

Zitate

„Und ich liebte,, wie all diese Tagebücher aufgereiht in einem einzigen Regalfach in meinem Zimmer aussahen. Das war mein Pfad durch die Zeit, dem man folgen konnte. Eine Spur aus Brotkrumen […] Ich hatte mich darin quasi selbst archiviert – in meinen ganz privaten Horkruxen.“

„Den Ausdruck ‘Zeit totschlagen‘ mochte ich schon immer. Als ob Zeit ein böser Drache sei, den man abschlachten müsse. Dabei stirbt Zeit, wie alles andere auf dieser Welt, ja leider eines natürlichen Todes, Jahr für Jahr, Stunde um Stunde, Sekunde für Sekunde. Es ist das reinste Zeitmassaker, das da permanent stattfindet.“

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Zusätzliche Informationen

Tommy Wallach wurde am 19. Dezember 1982 in Connecticut (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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