Tonder Defkjell

 3.4 Sterne bei 15 Bewertungen

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Tonder DefkjellDeutscher des Jahres
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Deutscher des Jahres
Deutscher des Jahres
 (15)
Erschienen am 10.09.2014

Neue Rezensionen zu Tonder Defkjell

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Rezension zu "Deutscher des Jahres" von Tonder Defkjell

Selten ein so schlechtes Buch gelesen
winterdreamvor 4 Jahren

Inhalt:

Herr Rein ist ganz normaler Mann, der einmal einem jungen Paar aus Bangladesch geholfen hat, die Frau rechtzeitig zu ihrer Entbindung ins Krankenhaus zu fahren. Dabei hat er sogar noch einen Strafzettel von 180 Euro zahlen müssen. Bei einem Magazin gibt es in dem Jahr jede Woche den Deutschen der Woche und Herr Rein wird in der Woche gewählt. Zum großen Finale sind alle Deutschen der Woche nach Berlin eingeladen, wo der Deutsche des Jahres gewählt werden soll. Doch plötzlich passieren einige Ereignisse und einige der Teilnehmer sterben auf unterschiedliche Weise oder haben eine schlechte Vergangenheit, so dass sie nicht mehr teilnehmen können. Wie wird das Ende der Veranstaltung aussehen?

 

Cover:

Das Cover erinnert einen eher an einen Comic. Passt aber zum Titel. Die Figur soll einen typischen Deutschen darstellen und da darf das Glas Bier natürlich nicht fehlen.

 

Mein Fazit:

Am Anfang fand ich das Buch eigentlich noch ganz gut, aber es wurde von Abschnitt zu Abschnitt immer langweiliger. Die Ereignisse und vor allem der Schluss waren einfach so vorhersehbar. Und einige Dinge wurden gar nicht aufgeklärt. War doch klar, dass Herr Rein gewinnt. Und ständig kam der Alkohol. Auf gefühlt jeder Seite hat der Autor erwähnt, dass Herr Rein erst mal einen Schluck Alkohol trinken musste. Soll das typisch für einen Deutschen sein? Das glaube ich doch eher nicht. Auch die ganze Story fand ich nicht toll. In den Charakter von Herrn Rein konnte ich mich auch überhaupt nicht hineinversetzen und der Schreibstil war auch nicht mein Fall. Der Autor hat viele kurze Sätze gewählt, was das Lesen auf Dauer einfach anstrengend gemacht hat. Das ganze Buch dümpelte so vor sich hin. Auch die ständigen Wiederholungen der Hotelszenen, im Zimmer, duschen, an der Hotelbar, haben mich auf Dauer wirklich genervt. Mehr wörtliche Rede habe ich in dem Buch vermisst. Ich kann auch leider nicht sagen, dass das Buch humorvoll geschrieben war, obwohl ich glaube, dass das schon ein wenig so sein sollte. Für mich leider ein Buch, welches ich keinem weiterempfehlen würde. Aber das ist auch immer Geschmacksache.

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H

Rezension zu "Deutscher des Jahres" von Tonder Defkjell

So schnell kann es gehen....
hannemievor 4 Jahren

Herr Rein hat nur ein Paar ins Krankenhaus gebracht, damit die Frau dort ihr Kind zur Welt bringen konnte. Deswegen wird er bei der Wahl zum Deutschen der Woche vorgeschlagen und kann sich gegen seine Konkurrenz durchsetzen. Dann folgt die Wahl zum Deutschen des Jahres mit Kandidaten aus ganz Deutschland. Dafür treffen sich alle in einem Hotel in Berlin, um am  Ende eventuell mit dem Titel nach Hause gehen zu können.

Am Anfang gefiel mir das Buch ganz gut. Ich fand es jedoch schade wie sich Herr Rein entwickelt hat und keinerlei Gefühle für seine Menschen aufbringen konnte. Im Gegenteil sein schmerzender Knöchel war schlimmer als ein verstorbener Kandidat. Immer mehr in den Vordergrund trat für ihn jedoch der Alkohol. Somit ist die Wahl für ihn sehr negativ behaftet. Eigentlich sehr schade, wie seine Entwicklung bergab ging.

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Stjamas avatar

Rezension zu "Deutscher des Jahres" von Tonder Defkjell

Ein Buch mit sehr großen Schwächen...
Stjamavor 4 Jahren

Inhalt:

Herr Rein hat einem fremden Paar geholfen, sie rechtzeitig zur Geburt ihres Kindes in die Klinik zu bringen und wurde deshalb zum Deutschen der Woche ernannt. Doch damit nicht genug: Selbst zum Deutschen des Jahres könnte er es bringen. Zumindest wird er für den Wettbewerb für eine Woche nach Berlin eingeladen, was er nicht abschlagen will. Hier wird es nun aber turbulent: Es entstehen immer mehr Probleme und es passieren immer mehr Unglücke, die nach und nach die Konkurrenz mindern...


Die Figuren:

Das ganze Buch spielt nur in der Innensicht der Hauptfigur Herr Rein. Eigentlich eine interessante Perspektive, wenn denn die Hauptfigur sympathischer oder doch wenigstens faszinierender wäre. Aber Herr Rein ist oberflächlich, kleinlich, hypochondrisch, selbstbezogen, manipulierbar, unempathisch und obendrein ein Säufer. Was anfangs noch witzig und überzeugend ist, wird im Laufe der Geschichte immer lästiger und unangenehmer. Herr Rein macht trotz der unglaublichsten Geschichten, in die er hineingerät, keinerlei Entwicklung durch, und das ist doch eigentlich die Grundvoraussetzung für die Hauptfigur in einem Roman. Jedenfalls wäre es die Grundvoraussetzung dafür, dass ich einer Figur über längere Zeit folgen möchte. So bleibt ein eher schaler Geschmack zurück. 


Die Geschichte:

Auch die Story selbst hat mich keineswegs überzeugt. Es passieren zu viele Dinge auf einmal, die nichts miteinander zu tun haben und nicht erklärt werden. Einige Handlungsstränge bleiben komplett offen und Meister Zufall wird viel zu oft bemüht. Das Ende bleibt unbefriedigend und nichtssagend. Geändert hat sich nichts. Gelernt, was "typisch deutsch" sein soll, habe ich aus dem Buch auch nicht. 


Mein Fazit:

Mein Geschmack war "Deutscher des Jahres" nicht. Mir fehlte an allen Ecken und Enden die Überzeugungskraft der Hauptfigur und der Geschichte. 

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Gespräche aus der Community

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D

Was haben eine Schwangere aus Bangladesch, ein französisches Auto und eine Boulevard-Zeitung gemeinsam?

Sie alle führen dazu, dass Herr Rein den Titel „Deutscher der Woche“ erringt, ausgeschrieben von einer Boulevardzeitung. Unfreiwillig wird er damit Teilnehmer des Finales zum „Deutschen des Jahres“ in Berlin. „Na schön“, denkt er. Doch vor der Kulisse der Hauptstadt entwickelt der Wettbewerb eine ganz spezielle Dynamik. Unwiderstehlich reißen Sex, Crime und Maskeraden Herrn Rein mit in ihren atemberaubenden Strudel und eröffnen den Blick auf sehr menschliche und sehr deutsche Eigenarten. Bis der letzte Tag des Finales anbricht.
www.deutscher-des-jahres-roman.de

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Letzter Beitrag von  winterdreamvor 4 Jahren
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