Toni Jordan Die schönsten Dinge

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Inhaltsangabe zu „Die schönsten Dinge“ von Toni Jordan

Sie ist klug, attraktiv und engagiert – als Evolutionsbiologin erforscht Ella Canfield ausgestorbene Tiere wie den Tasmanischen Tiger. Daniel Metcalf, Vorsitzender der Metcalf-Stiftung, ist der perfekte Geldgeber für ihr Projekt. Leider gibt es zwei Haken an der Sache. Erstens: Dr. Ella Canfield heißt in Wirklichkeit Della Gilmore und ist gar keine Wissenschaftlerin. Zweitens: Della ist zwar ausgesprochen klug, aber nicht klug genug, um Daniels trügerischer Anziehungskraft zu widerstehen …

So schön nett für zwischendurch!

— lui_1907

Gaunerkomödie trifft Märchen ;) Lohnt sich!

— Isaopera

Liebesgeschichte? Gaunerkomödie? - Lesen und selber entscheiden. Es lohnt sich!

— Sookie70

Schlichtweg bezaubernd!

— Loukia

Kleine Trickbetrügereien für zwischendurch gefällig? Es ist eine nette Liebeskomödie zum Wegstöbern.

— HamsterHerkules

Eine zauberhafte und originelle Geschichte. Es ist nichts wie es scheint! :)

— melodram

Eine vergnügliche Komödie für zwischendurch, die mich doch so manches Mal zum Schmunzeln brachte.

— NiWa

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    Die schönsten Dinge

    Isaopera

    26. February 2017 um 23:25

    "Die schönsten Dinge" ist ein gutes Beispiel für ein Buch, bei dem der Klappentext zwar schon den Inhalt wiedergibt, aber eigentlich der Geschichte nicht gerecht wird. Dementsprechend hatte ich mir irgendwie etwas anderes vorgestellt, wurde aber von der eigentlichen Story positiv überrascht und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt! Protagonistin ist die junge Della, die in einer Familie von Gaunern und Trickbetrügern aufgewachsen ist, die ihre Deals auf recht altmodische Art durchziehen, sprich keine Internetbetrüger sind, sondern den Leuten z.B. durch Rhetorik Geld abschwatzen. Bei ihrem größten Coup versucht sie einen Millionär herumzukriegen, für ein erfundenes Forschungsprojekt eine ganze Stange Geld springen zu lassen und merkt bald, dass sie nicht die Einzige ist, die nicht ganz ehrlich spielt. Ich mag den Schreibstil von Toni Jordan sehr. Anfangs musste ich mich erstmal daran gewöhnen, weil sie mit vielen Dialogen und genauen Beschreibungen arbeitet und durchaus Aufmerksamkeit von ihrem Leser erwartet. Die Geschichte ist aber sehr spannend und persönlich erzählt, sodass man eigentlich die ganze Zeit dran bleiben möchte. Die Geschichte selbst ist vorwiegend unterhaltsam, allerdings muss Della im Laufe des Romans auch ihre eigene Herkunft und ihre Ziele in frage stellen und das hat durchaus auch Tiefgang. Für mich eine gelungene Mischung!

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    Die schönsten Dinge

    CleoVomMars

    10. January 2017 um 12:22

    ... aber das geht leider nicht. Dieses Buch verdient keinen Stern, außer vielleicht für den hübschen Einband.Was sagt der Klappentext?Nach dem Überraschungserfolg von »Tausend kleine Schritte« legt Toni Jordan den nächsten Roman über eine hinreißend originelle Heldin vor – eine Wissenschaftlerin, die keine ist, auf der Suche nach einem Tier, das es nicht gibt, verliebt in einen Mann, den sie maßlos unterschätzt … Sie ist klug, attraktiv und engagiert – Ella Canfield scheint Wissenschaftlerin mit Leib und Seele zu sein. Als Evolutionsbiologin forscht sie über ausgestorbene Tiere wie den Tasmanischen Tiger. Ella weiß, was sie will – und hat endlich den idealen Geldgeber für ihr Projekt gefunden: Daniel Metcalf, den gutaussehenden und schwerreichen Vorsitzenden der Metcalf-Stiftung. Daniel interessiert sich brennend für Unternehmungen wie das von Ella. Bedauerlicherweise gibt es zwei Haken an der Sache. Haken Nummer eins: Dr. Ella Canfield heißt in Wirklichkeit Della Gilmore und ist gar keine Wissenschaftlerin. Haken Nummer zwei: Della Gilmore ist zwar ausgesprochen klug, aber nicht klug genug, um der trügerischen Anziehungskraft von Daniel Metcalf zu widerstehen …Wieso habe ich dieses Buch gelesen?Ich habe dieses Buch beim Stöbern in der Buchhandlung entdeckt. Mir gefiel der Einband, auch dass es um den Tasmanischen Tiger gehen sollte, machte mich neugierig. Ich bin fasziniert von jüngst ausgestorbenen Tierarten und dachte mir, ich gebe der darum gesponnenen Liebesgeschichte mal eine Chance, auch wenn ich ein Fan von Liebesgeschichten bin.Wie kam ich mit dem Buch voran?Es ist nicht das umfangreichste, daher ging es recht schnell. Zum Glück!Was halte ich von diesem Buch?Tief Luft holen ...Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben eine so unerhört hanebüchene Story, verbunden mit so unerhört schwachen Charakteren gelesen! Daher werde ich die Story auch, Spoiler hin oder her, vollständig hier auswalzen. Sie ist einfach zu ... bescheuert!Wo fange ich an?Wir werden in Ella Canfields Leben hineingeworfen und erleben sie als Evolutionsbiologin, die sich durch eine Stiftung Geld für ihre Forschung erhofft. So weit so gut. Wir erfahren jedoch recht schnell, dass sie eigentlich Della Gilmore heißt und in einer Familie von Betrügern aufgewachsen ist. Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt, indem sie andere Menschen um ihr Geld bringen. Die ganze Familie, bestehend aus Vater, Stiefmutter, Tochter Della, einem Bruder, einer Tante, einem Onkel, einem Cousin und einer Cousine, sind Teil dieses florierenden Unternehmens und wohnen alle unter demselben Dach. Die Kinder wurden schon von klein auf darauf gedrillt, anderen Menschen mit Lügen und Betrügereien das Geld aus der Tasche zu ziehen. Je größer die ergaunerte Summe und je reiner das Gewissen, desto besser steht man innerhalb der Familie da. Man hat keine Freunde und sowieso keine Beziehungen, alle leben völlig unabhängig von jedem anderen Menschen und haben mindestens 10 Tarnidentitäten. Dabei leben sie aber seit Jahren an ein und demselben Ort. So weit so gut. Die Familie wird vorgestellt, wobei jedes Mitglied mit einem kurzen Absatz bedacht wird, in dem wir erfahren, wie er oder sie aussieht und was ihn charakterlich ausmacht. Frei nach dem Motto: beschreibe dich in drei Worten. Das hätte man sich jedoch auch sparen können, denn niemand aus der Familie braucht überhaupt einen Charakter. Sie wirken wie Statisten, damit die Protagonistin ein soziales Umfeld hat, mit dem sie kommunizieren kann. Della hat sich vorgenommen, sich als Forscherin auszugeben, die nach einem ausgestorbenen Beuteltier forscht, und will ein Stiftungsgeld in Höhe von 50.000 Dollar ergaunern, das von einem jungen Dynastieerben - Daniel Metcalf - ausgeschrieben wurde, der sich ebenfalls für diesen Forschungszweig zu interessieren scheint. Er möchte sie in ihrem Büro in der Universität besuchen, und schon sieht sie sich vor ihrer ersten großen Herausforderung: Sie und ihre Gauner-Familie müssen irgendwie die Universtät infiltrieren, um dem guten Metcalf weis zu machen, sie sei Lehrende dort. Man fertigt falsche Türschilder an, fälscht Auszeichnungen und Fotos und schummelt alles - vollkommen unbemerkt - in die biologische Fakultät der Universität. Es wirkt ein wenig wie die minutiöse Planung, wie man sie aus guten Agententhrillern in Filmform kennt. Aber als ich das las, standen mir die Haare zu Berge. Es war die erste Situation von vielen, die ich außerordentlich unrealistisch empfand. Natürlich klappt aber alles wie am Schnürchen, der reiche Sack (der natürlich auf eine undefinierte Art extrem attraktiv ist) schluckt die Geschichte und nach kaum einer Viertelstunde ist der Spuk vorbei. Da frage ich mich: Wäre es nicht lukrativer, sich einfach einen Job an der Tanke zu suchen? Das ist jedenfalls weniger aufwändig und der Lohn ist einem sicher.Wir lernen alsbald eine weitere Figur aus Dellas Umfeld kennen: Ihren Exfreund, der sich ständig in ihrer Nähe herumtreibt, weil er sie noch immer liebt. Ich fragte mich mehr als einmal: wieso? Außer, dass Della rote Haare hat, hübsch und äußerst intelligent ist, erfahren wir nichts über sie, lernen also auch keinerlei liebenswerte Seiten an ihr kennen. Es ist auch unverständlich, wieso sie dem armen Kerl nicht einfach sagt, dass er sich verpissen soll - das wäre das einfachste. Übrig hat sie nichts für ihn, Mitleid kann sie also nicht dazu verleiten, seine ständige Anwesenheit zu dulden - er bringt sie regelmäßig auf die Palme, trotzdem nimmt sie es hin, dass er um sie herumgeistert. Wieso, zum Teufel? Es ist nicht nachvollziehbar, sie ist nicht nachvollziehbar!Der reiche Daniel Matcalf möchte unterdessen mit Ella/Della/eigentlichistesegalwiesieheißt einen Ausflug in die Karpaten machen, um zu sehen, wie sie arbeitet. Außerdem erhöht er die Stipendiumssumme auf unfassbare 250.000 Dollar! Auch hier stellt sich wieder die Frage nach dem Warum, aber wir müssen es wohl einfach hinnehmen, dass mehrere Familienmitglieder erneut einen Heidenaufstand veranstalten, um dem Kerl vorzugaukeln, Della sei Forscherin. Die Geschwister werden kurzerhand als Studenten gecastet und man macht sich auf in die Natur. Natürlich hat Della keine Ahnung, was sie da tut, Daniel Metcalf jedoch scheint ein Profi zu sein (klar, er ist ja auch stinkreich und hatte alle Zeit der Welt, sich eingehend mit dem Thema zu beschäftigen, man hat ja nichts besseres zu tun). Sie wirft ihm immer wieder Blicke zu, dir ihr die Röte ins Gesicht treiben und es fällt ihr zusehends schwerer, sich daraf zu konzentrieren, einen kompetenten Eindruck zu machen. Zwar wissen wir nicht, was genau sie an Daniel Metcalf so attraktiv findet, aber er muss einfach die Wucht sein. Der Hammer. Und reich. Was will man mehr?Natürlich will man, dass, mitten in der Pampa, der eifersüchtige Exfreund auftaucht! Er spielt zum Glück bei ihrem Spielchen mit, lässt es sich jedoch nicht nehmen, passiv-agressive Spitzen in EllaDellas Richtung zu schicken. Metcalf merkt von alldem natürlich nichts, er ist nämlich nicht nur reich und gutaussehend, sondern hat auch die Auffassungsgabe eines Maulwurfs. Was ihm jedoch auffällt, sind EllaDellas Blicke, die ihn formlisch verschlingen. Als sie später wieder auf dem Parkplatz landen, der den Start ihres Ausflus markierte, verführt er sie beinahe, indem er drei mal mit dem Wimpern klimpert. Fast gibt sie sich ihm in aller Öffentlichkeit an dem parkenden Auto hin, bis er plötzlich einfach so verschwindet. Wow. Ich glaube jedes Wort von dem, was ich da lese.Ich bekomme nicht mehr ganz zusammen, wieso das folgende passiert, aber plötzlich, im letzten Fünftel des Buches, geht plötzlich die Post ab! EllaDella ist bei Daniel zuhause, in seiner Prachtvilla, verbringt einen heißen Abend mit ihm und stromert dann durch sein Haus - da findet sie plötzlich ein Zimmer voll mit Lehrbüchern über die Evolution und alles, was sie als angebliche Forscherin eigentlich wissen wollte. Oh nein!, fällt ihr auf. Ich wollte ihn doch über Ohr hauen, aber in Wahrheit hat er mich übers Ohr gehauen, weil er irgendwie die Lunte gerochen haben muss! Ja, klar.Sie eilt daraufhin nach hause, ohne sich von Daniel aufhalten zu lassen, und muss dort zu ihrem Leidwesen feststellen, dass ihr Vater, der Oberbetrüger, alt, dumm und nachlässig geworden ist und einen so schwerwiegenden Fehler bei irgendeinem Betrug gemacht hat, dass er aufgeflogen ist und das ganze Haus voll ist mit Polizisten. Della setzt sich daraufhin ab auf irgendeine weit entfernte Obstplantage und verbringt dort ein halbes Jahr in vollkommener Abgeschiedenheit. Sie kehrt erst zurück an ihre ehemalige Wirkstätte, als ihre Stiefmutter sie kontaktiert und bittet, nach hause zu kommen. Am Flughafen wartet jedoch - Daniel Metcalf! What?!Er klärt sie natürlich auf: Er hat sie, die ach so intelligente Della, bei ihrem ersten Besuch schon durchschaut und hatte sich entschieden, ein Spielchen mit ihr zu treiben. Denn er hat keine Ahnung von Evolutionsbiologie! Er hat dieses Zimmer extra für sie so arrangiert, damit sie glaubt, er hätte sie aufs Glatteis geführt! What. The. Fuck.Und danach hat er natürlch ein halbes Jahr lang auf sie gewartet. Aus eine Frau, die ihn verarschen wollte, die er zwei Wochen lang kannte und mit der er einmal im Bett war.Also, entweder muss sie die absolute Granate gewesen sein, oder das ist einfach nur an den Haaren herbeigezogener Schwachsinn!Und danach?Ich glaube, ich habe es tatsächlich weggeworfen, so schlecht fand ich es. Das wollte ich nicht im Bücherregal stehen haben.Ich mag glaubwürdige Charaktere mit glaubwürdigen Motiven. Wenn ein Charakter etwas unvorhergesehenes tut, muss das schon sehr gut begründet sein und nachvollziehbar geschildert werden. Dies war aber bei diesem Buch nicht ein einziges mal gegeben. Die ganze Geschichte entwickelt sich so unglaubwürdig und unwahrscheinlich dass man sich ständig fragt, wie sich dieses oder jenes Verhalten, das dazu geführt hat, erklären lässt. Aber es gibt keine Erklärungen! Es ist einfach alles so wie es ist. Und das hasse ich!Wer sollte dieses Buch lesen?Gute Frage. Ich weiß es nicht. Menschen ohne jeglichen Anspruch an eine in sich geschlossene, nachvollziehbare Story vielleicht. Menschen, die eine nicht vorhandene Chemie zwischen zwei Charakteren tatsächlich als komantisch empfinden oder die davon träumen, dass jemand, den sie seit zwei Wochen kennen, ein halbes Jahr lang auf sie wartet. Keine Ahnung. Wer gute Geschichten mag, sollte jedenfalls nicht zu diesem Buch greifen.

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    • 2
  • Hinters Licht geführt

    Die schönsten Dinge

    Loukia

    24. October 2015 um 16:39

    Della ist Trickbetrügerin und beherrscht die Kunst der Täuschung im großen Stil. Doch Daniel, ihr neustes Opfer, ist keineswegs so harmlos-naiv, wie es den Anschein hat. Die Frage ist: Wer spielt hier mit wem?
    Eine unwiderstehliche Heldin in einer originellen, hinreißenden Liebesgeschichte. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

  • "Die schönsten Dinge"... Nun ja, es gibt schönere!!

    Die schönsten Dinge

    HamsterHerkules

    "Eine Wissenschaftlerin, die keine ist, auf der Suche nach einem Tier, das es nicht gibt, verliebt in einen Mann, den sie maßlos unterschätzt..." "Die schönsten Dinge", von Toni Jorda, ist ein Buch, das von Gegensätzen und Hin und Her's lebt! Auf 280 Seiten lernt man Della Gilmore und ihre Familie kennen. Lauter Trickbetrüger, die davon leben, den Reichen, Dummen oder Gierigen das Geld, auf geschickte Weise, aus der Tasche zu ziehen. Doch was ist, wenn bei einem dieser "Kunden" etwas nicht so ist, wie sonst bei anderen? Della steckt schon mitten drin, in dem, was ihr größter Coup sein soll, als es ihr auffällt. Mit Daniel Metcalfstimmt etwas nicht. Passt er vielleicht einfach nicht ins Schema der Reichen, Dummen, Gierigen, bei denne es praktisch nur fair ist, sie um ihr Geld zu erleichtern, oder hat sich Della dieses Mal einfach nur verliebt? Zitat Seite 131, Mitte "...Noch nie musste ich bei der Arbeit meine Hose ausziehen. Was würde mein Vater sagen? Und Ruby? Ich mag es mir gar nicht vorstellen. Meine Familie ist stolz darauf, auf eine Generation von kultivierten Trickbetrügern zurückblicken zu können. Und sie hatten wirklich gute Tricks drauf. Wie Zauberer haben sie die Unvorsichtigen und Disziplinlosen in ihren Bann geschlagen. Schlimm genug, dass ich diese verdreckte, verschwitzte Kleidung tragen muss. Halb nackt im Slip durch einen Bach zu waten ist weder elegant noch kultiviert. Und in meinen Bann schlagen kann ich so auch niemanden. Wer gibt denn schon jemandem Geld, der keine Hose trägt?..." In diesem Buch steckt praktisch alles. Familiendrama, Discovery Channel, Liebe, Sex, Betrug und ein gewisser Witz. Manche Formulierungen sind personifiziert, wie "das Auto atmete tief ein, als ich die Kupplung trete", was mir sehr gut gefallen hat. Auch ist der Plot mal etwas anderes, nicht nur die ewig gleiche Liebeskomödie mit Irrungen und Wirrungen. Auf den letzten 50 Seiten dreht sich alles noch komplett, sodass ich mir beim Lesen fünf verschiedene Varianten des Endes überlegt hab, ohne ganz auf die Tatsächliche zu kommen. Doch grade diese Sprunghaftigkeit störte mich doch etwas. Ich habe öfter zurückgeblättert, weil ich dachte, etwas wichtiges überlesen zu haben. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und so war die Auflösung für mich nicht wirklich zufriedenstellend und zu abrupt. Cover & Aufmachung Das Cover finde ich wunderschön! Es war der Grund, warum ich mir das Buch gegönnt habe! Das leuchtende Rot der Blumen, die eher auf das "wissenschaftliche" als auf eine neue "50-Shades-of-Grey-Ausgabe" schließen lässt. Und dann der Titel dazu... Vom Kladdentext (siehe ganz oben), wusste ich, dass es sich nicht um einen dieser grade so beliebten Sexromane handelt, sondern um eine Liebeskomödie. Leider habe ich mir mehr erhofft, als das, was es unterm Strich war. Die Aufmachung passt nicht zur Geschichte! Autorin Toni Jordan wurde 1966 geboren und ist gebürtige Australierin, weshalb "Die schönsten Dinge" auch aus dem australischen Englisch übersetzt wurden (von Eva Kemper). Ihr erster Roman "Tausend kleine Schritte" war ein Überraschungserfolg und klingt sehr gut! Fazit Es ist ein nettes Buch für zwischendurch, aber nichts Weltbewegendes! Man kann es lesen, muss es aber nicht. Doch ich denke, wenn mir "Tausend kleine Schritte", das Debüt der Autorin, in die Hände fallen sollte, werde ich es mir auch kaufen und lesen.

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    • 6

    NiWa

    22. September 2014 um 18:49
  • Herzliche Ganovenfamilie

    Die schönsten Dinge

    NiWa

    20. October 2013 um 13:13

    Ella entstammt einer Ganovenfamilie, die sich mit kleineren Gaunereien und so manchen großem Coup ihren Lebensunterhalt verdient.  Strenge Regeln, gute Vorbereitung und ein Quäntchen Leidenschaft sind es, die den Erfolg bestimmen und die Familie zusammenhalten.  Nach zahllosen kleinen Gaunereien ist es an Ella einen richtig großen Coup durchzuziehen. Als Wissenschafterin verkleidet, sucht sie beträchtliche Forschungsgelder an, um den Tasmanischen Tiger auf die Spur zu kommen. Locker und entspannt gibt sie die kompetente Forscherin, doch dann beschließt der Geldgeber sie auf ihre Expedition in den Wilsons-Promontory-Nationalpark zu begleiten.  Nun ist die ganze Familie gefordert, Daniel Metcalf davon zu überzeugen, dass sich Ella in der Natur zuhause fühlt und ihr nichts sehnlicher am Herzen liegt, als den Tasmanischen Tiger zu finden.  Es ist eine herzliche Geschichte um Ella und ihre Familie. Die Protagonistin selbst ist gut ausgearbeitet und man kommt einige Male ganz schön ins Schwitzen, weil man befürchtet gemeinsam mit Ella entlarvt zu werden.  Ungünstig empfand ich die Größe der Familie. Es werden sehr viele Nebencharaktere vorgestellt, die mehr oder weniger zum weiteren Verlauf der Geschichte beitragen, und hier hat es die Autorin einfach zu gut gemeint. Bei so vielen Familienmitgliedern verliert man als Leser den Überblick, und ich habe mich dadurch auch etwas gelangweilt gefühlt.  Nichtsdestoweniger ist es eine vergnügliche Komödie für Zwischendurch, die mich doch so manches Mal zum Schmunzeln brachte.  (c) NiWa

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  • Die schönsten Dinge

    Die schönsten Dinge

    *Arienette*

    14. October 2013 um 09:22

    Ella Canfield ist eine renommierte Wissenschaftlerin, zumindestens gibt sie sich dafür aus. Auf der Suche nach finanzieller Unterstützung wendet sie sich an eine Stiftung und lernt dort den reichen Daniel Metcalf kennen. Dieser interessiert sich für ihr ungewöhnliches Forschungsprojekt, denn sie möchte den vor 70 Jahren ausgestorbenen Tasmanischen Tiger finden. Angeblich sollen Augenzeugen lebende Exemplare gesehen haben. Was Daniel Metcalf nicht weiß: Ella (eigentlich: Della) entstammt einer Familie aus Betrügern, sie verdienen ihr Geld damit, andere Leute über 's Ohr zu hauen. Schon als Kind wurde sie von ihrem Vater zu Trickbetrügereien angeleitet. Doch Daniel Metcalf ist auch nicht so naiv, wie es anfänglich erscheint. Als Voraussetzung für seine finanzielle Unterstützung verlangt Daniel ein gemeinsames Wochenende mit Wanderung im Nationalpark - dort, wo Della forschen möchte. Della ist gefordert und muss sich einiges einfallen lassen, um an das Geld zu kommen. Zuviel will ich jetzt von der Geschichte nicht verraten... Erzählt wird aus der Perspektive Dellas. Es gibt ein paar witzige Dialoge und Situationen, doch insgesamt konnte mich die Geschichte nicht überzeugen - zu oberflächlich, seicht und manches erscheint unlogisch und nicht glaubwürdig. Die Geschichte war nicht wirklich spannend und konnte mich daher nicht fesseln. Ich kam mir vor, als lese ich einen "pastellfarbenen" Frauenroman, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Als Lektüre für zwischendurch oder für den Urlaub mag es genügen, aber ich habe mehr erwartet, zumal mir Toni Jordans Roman "Tausend kleine Schritte" gut gefallen hat. Schade!

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  • Super Buch, komisches Ende

    Die schönsten Dinge

    Kathrincc

    10. September 2013 um 11:02

    Ich fand das Buch beim Lesen her so dermaßen skurril und witzig, schön geschrieben, die Charaktere zum Verlieben. Ich habe mich die Ganze Zeit gefragt, wie die Autorin diese Verwicklungen auflösen wird, was war ich gespannt! Leider ist das der Autorin nicht gelungen. Vielleicht hat sie selbst den Faden verloren oder hatte einen dringenden Abgabetermin?

  • Pikant

    Die schönsten Dinge

    walli007

    19. July 2013 um 19:36

    Stellt euch mal vor, ihr wolltet jemanden von der Vorstellung überzeugen, euch ein 25.000,- Dollar-Stipendium zu geben, sei eine gute Idee. Und stellt euch mal weiter vor, dieses Opfer genösse die Vorstellung euch ein Stipendium zu geben sei eine so gute Idee, dass der Einsatz sogar noch auf 250.000,- Dollar erhöht wird. Dafür müsst ihr als Stadtpflanze nur übers Wochenende campen und das Opfer von euren wissenschaftlichen Qualitäten überzeugen. Wäre das nicht eine coole Vorstellung? Und überhaupt, wenn es dann doch viel interessanter wäre das Opfer noch ganz anderer Dinge zu berauben als nur seines Geldes? Oder wäre der Preis irgendwann zu hoch? Wie schon bei ihrem ersten Buch hat mich die Autorin auch mit diesem zweiten Roman in ihren Bann gezogen. Mit ihrer Familie von Schwindlern, die einen Reichen um etwas Reichtum erleichtern wollten und dabei grandios auf den Bart gehen. Denn genau das passiert, wenn einem beim Schwindeln die Gefühle durcheinander geraten. Und genau das ist herrlich prickelnd beschrieben. Hach, die Vorstellung (noch eine),  man könnte dabei sein, wenn Ryan Reynolds in der Verfilmung sehr handfest erklärt bekommt wo die evolutionären Reste des menschlichen Schwanzes zu finden sind. Und wenn man gerade im ganz falschen Moment von dem künftigen Ex-Freund (Jason Segel) gestört bei den Erläuterungen gestört wird und noch einige andere heitere und erbauliche Szenen, die einen fesseln, lächeln und lachen lassen. Und wie in einem richtig guten Buch gibt es natürlich auch ein paar ernste Momente, weil man ja doch irgendwann mal erwachsen werden muss.  Eine köstliche Unterhaltung, von deren Art es viel mehr geben sollte. Hoffentlich schafft die Autorin noch viele so wunderbare kleine Werke, um ihre Leser mit Freude zu erfüllen.

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  • humorvolle Unterhaltung

    Die schönsten Dinge

    gst

    21. May 2013 um 21:01

    Della ist in einer Ganovenfamilie aufgewachsen. Dort hat sie viel gelernt, obwohl sie nie eine Schule besuchte. Sie kann Menschen einschätzen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen, wenn sie die anderen dazu bringt, ihr freiwillig das zu geben, was sie haben will. Diesmal hat sie sich an einen besonders großen Coup heran gewagt. Ihre Familie unterstützt sie dabei tatkräftig. Sie gibt sich als Wissenschaftlerin aus, die sich auf die Suche nach einem tasmanischen Tiger macht. Als Geldgeber für ihre Exkursion hat sie einen sympatischen jungen Mann ausgesucht, mit dem sie sogar campen geht. Was dort alles geschieht und wie sie versucht, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen, hat Toni Jordan mit sehr viel Humor geschildert. Nicht nur einmal musste ich bei der Lektüre laut heraus lachen. Allein die Idee zu dieser Geschichte ist vier Punkte wert. Auch die Umsetzung ist in meinen Augen gelungen. Ein Buch, das an trüben Tagen hilft, auf hellere Gedanken zu kommen. Ich kann mir allerdings auch gut vorstellen, dass es Sonnentage noch fröhlicher erscheinen lässt. 

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  • Rezension zu "Die schönsten Dinge" von Toni Jordan

    Die schönsten Dinge

    DefinitelyMaybe

    23. February 2013 um 00:55

    Handlung/Klappentext: Sie ist klug, attraktiv und engagiert – Ella Canfield scheint Wissenschaftlerin mit Leib und Seele zu sein. Als Evolutionsbiologin forscht sie über ausgestorbene Tiere wie den Tasmanischen Tiger. Ella weiß, was sie will – und hat endlich den idealen Geldgeber für ihr Projekt gefunden: Daniel Metcalf, den gutaussehenden und schwerreichen Vorsitzenden der Metcalf-Stiftung. Daniel interessiert sich brennend für Unternehmungen wie das von Ella. Bedauerlicherweise gibt es zwei Haken an der Sache. Haken Nummer eins: Dr. Ella Canfield heißt in Wirklichkeit Della Gilmore und ist gar keine Wissenschaftlerin. Haken Nummer zwei: Della Gilmore ist zwar ausgesprochen klug, aber nicht klug genug, um der trügerischen Anziehungskraft von Daniel Metcalf zu widerstehen … Meine Meinung: Ungefähr die erste Hälfte von der Geschichte hat mir gut gefallen, ich hab mich unterhalten gefühlt und gehofft, dass sich eine gute Geschichte daraus entwickelt. Leider ging es dann mit der Zeit nur noch bergab, es wurde regelrecht langweilig und flach. Durch die letzten Seiten habe ich mich fast schon gequält, weil es so schleppend voran ging. Zu Beginn fand ich die Einführung in die Familie, wie das Haus aussieht, wie ein "Gauner-Alltag" abläuft etc., besonders interessant. Die Rückblicke in Dellas Kindheit haben mir auch ziemlich gut gefallen und konnten mir die Schattenseiten des Gaunerlebens nochmal näher bringen. Die Charaktere in dem Buch waren mir eigentlich allesamt sympathisch. Ich fand es überzeugend, dass alle sehr individuell waren, auch wenn manche im Verlauf des Buches, dennoch wenig an Tiefe gewinnen konnten. Toni Jordans Ausdrucksweise hat mich leider auch nur teilweise überzeugen können. Am Anfang kam ich mit dem lesen noch klasse voran und hatte keinerlei Probleme. Nach einer Weile hatte ich dann aber absolut kein "locker-leicht" Gefühl mehr und bin zum Ende hin sogar gelegentlich über die Satzstellung gestolpert, wirklich sehr schade! Das Cover finde ich insgesamt wirklich ansprechend und schön, allerdings versteh ich die Federn nicht so ganz. Sich mit fremden Federn schmücken? -Vielleicht soll es aber einfach auch nur schön aussehen. Fazit: „Die schönsten Dinge“ war für mich leider nur mittelmäßig mit starker Tendenz nach unten. Die Geschichte hat gut angefangen, wurde dann immer langweiliger bis sie gänzlich ihren Reiz verloren hat.

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  • Rezension zu "Die schönsten Dinge" von Toni Jordan

    Die schönsten Dinge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. February 2013 um 17:02

    "Die schönsten Dinge" von Toni Jordan erzählt die Geschichte von Della Gilmore, die es auf das Geld des reichen Daniel Metcalf abgesehen hat - aber auf sein Herz? Die Familie Gilmore ist eine Gaunerfamilie. Mit Trickbetrug ganz unterschiedlicher Größenordnung verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt. Und das ist auch alles so in Ordnung, denn sie nehmen das Geld ja nur von den Reichen, und die haben es nicht anders verdient oder wollen es sogar so... Auch Della trägt schon seit ihrer Kindheit zum Unterhalt des durchaus wohlhabenden Gilmore-Clans bei, und das meist auch ohne schlechtes Gewissen. Und endlich bietet sich ihr die Chance, ihrer Familie zu zeigen, dass auch ihr große Geschichten gelingen. Ein hoch dotiertes Forschungsstipendium des reichen Daniel Metcalf und seiner Stiftung - auf der Suche nach dem ausgestorbenen Tasmanischen Tiger. Wenn da nur nicht die Gefühle dazwischen kommen - oder Dellas Freund Timothy... Mir hat das Buch durchaus gut gefallen. Es ist locker-leicht, auf eine sehr fröhliche Art geschrieben und erzählt mal eine Liebesgeschichte der anderen Art. Mit unvorhersehbaren Wendungen und erfrischend individuellen Charakteren. Das Buch ist als Ich-Erzählung aus Dellas Sicht geschrieben, was eine schnelle Nähe zur Hauptperson schafft, und es ist in der Gegenwart geschrieben, was mir grundsätzlich eher weniger gefällt. Keine Geschichte mit wahnsinnig viel Tiefgang, aber mit viel Lebensfreude, Humor und Gefühl. Durchaus empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die schönsten Dinge" von Toni Jordan

    Die schönsten Dinge

    sabatayn76

    01. February 2013 um 14:10

    '[...] die größte Bewunderung für die frechsten Lügner und die tiefste Verachtung für diejenigen, die versuchen, ihnen die Wahrheit ins Gesicht zu sagen.' (H. L. Mencken) Inhalt: Die 29-jährige promovierte Evolutionsbiologin Ella Canfield stellt sich bei der Metcalf-Stiftung vor und bittet um Bewilligung ihres Forschungsantrags. Sie möchte ihren Kindheitstraum wahr machen und untersuchen, ob es im Wilsons-Promontory-Nationalpark nicht doch noch Exemplare des seit den 1930er Jahren ausgestorbenen Tasmanischen Tigers gibt. Das Problem an der Sache: die Wissenschaftlerin Dr. Ella Canfield gibt es gar nicht, es handelt sich lediglich um eine Hochstaplerin, die aus einer Gauner-Familie stammt und versucht, schnell an Geld zu kommen. Dann kommt es zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten: Daniel Metcalf, der Vorstand der Stiftung, möchte das Projekt fördern, ist sogar gewillt, deutlich mehr Geld zu zahlen, möchte aber praktische Einblicke in die Forschungsarbeit von Ella und ihren Doktoranden bekommen. Mein Eindruck: Ich empfand das erste Kapitel des Romans als nett und unterhaltsam, aber als wenig überzeugend, den weiteren Verlauf als deutlich spannender und besser. Die Schilderungen des Hauses in der Cumberland Street, die Beschreibung der skurrilen Gauner-Familie und der besonderen 'Fertigkeiten' der einzelnen Familienmitglieder sind gut gelungen und glaubwürdig, obgleich einige der Figuren leider etwas farblos bleiben. Ich habe mich beim Lesen der ersten 150 Seiten oft gut amüsiert und mich hervorragend unterhalten gefühlt. Nach der Hälfte des Romans lässt 'Die schönsten Dinge' meiner Meinung nach wieder sehr nach, die Dialoge werden sinnfreier, die Sprache flapsiger, der Plot unglaubwürdiger, die Wendungen konstruierter. In Australien leben übrigens keine Opossums (wie die Autorin bzw. die Übersetzerin mehrfach behauptet), sondern Possums. Mein Resümee: 'Die schönsten Dinge' war für mich eine Art Berg-und-Tal-Fahrt: zum Teil fand ich das Buch wirklich gelungen, witzig und unterhaltsam, dann wieder zu unrealistisch und konstruiert.

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  • Rezension zu "Die schönsten Dinge" von Toni Jordan

    Die schönsten Dinge

    Zabou1964

    24. January 2013 um 07:07

    Della Gilmores Familie verdient sich ihren Lebensunterhalt mit Gaunereien. Ihr Vater, ihre Stiefmutter, ihr Bruder, ihre Cousins, Onkel und Tante, alle machen mit. Es gibt strenge Regeln, wie die „Kunden“ ausgenommen werden. Das funktioniert reibungslos, bis Della sich eines Tages als Evolutionsbiologin Ella Canfield um eine Unterstützung für ein Forschungsprojekt bei der Metcalf-Stiftung bewirbt. Sie will ein lebendes Exemplar des seit Jahrzehnten als ausgestorben geltenden Tasmanischen Tigers suchen. Daniel Metcalf, der attraktive und schwerreiche Vorsitzende der Stiftung, ist interessiert an ihrem Projekt. Doch bevor er ihr das Geld gibt, will er sie bei ihren Forschungen in einem Naturschutzgebiet begleiten. Schon bald muss Della feststellen, dass ihr Plan nicht so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hat, und dass Daniel ein Geheimnis hat. Obwohl die Gilmores eigentlich eine Familie von Verbrechern sind, waren sie mir auf Anhieb sympathisch. Die raffinierte Art und Weise, wie sie ihre Gaunereien planen, hat mich oft schmunzeln lassen. Der Vater achtet mit Akribie auf das kleinste Detail. Die Familie lebt komplett im Verborgenen. Das geht soweit, dass die Kinder nicht mal eine Schule besucht haben. Della ist eine hochintelligente Frau, die sich geschickt aus so mancher brenzligen Situation retten kann. Ich habe mit ihr gefiebert, ob es ihr gelingt, Daniel Metcalf das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Geschichte nimmt immer wieder überraschende Wendungen. Am Ende habe ich das Buch lächelnd zugeschlagen. Die Geschichte ist in der Ichform aus Dellas Sicht geschrieben. Etwas gewöhnungsbedürftig fand ich, dass die Autorin den Präsens verwendet. Aber mit der Zeit hatte ich mich eingelesen. Den Anfang fand ich etwas schleppend, weil zunächst alle Familienmitglieder und ihre Rollen vorgestellt wurden. Als ich die Zusammenhänge erfasst hatte, wurde Dellas Geschichte für mich aber zu einem Lesevergnügen. Was das Cover, das verschiedene Federn zeigt, und der Titel mit der Geschichte zu tun haben, erschließt sich mir leider nicht. Der Originaltitel „Fall Girl“ erscheint mir wesentlicher passender. Zudem gibt es einige Rechtschreib- und Grammatikfehler im Buch, die meinen Lesefluss gehemmt haben. Die hochwertige Ausstattung des Buches mit farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen hat mir dagegen sehr gut gefallen. Fazit: „Die schönsten Dinge“ ist eine humorvolle Gaunergeschichte mit vielen überraschenden Wendungen.

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  • Rezension zu "Die schönsten Dinge" von Toni Jordan

    Die schönsten Dinge

    Bellexr

    17. January 2013 um 10:56

    Die Suche nach dem Tasmanischen Tiger . Die Familie der Australierin Della Gilmore ist schon etwas anders als andere Familien, denn diese finanziert ihren Lebensunterhalt mit kleineren und größeren Gaunereien. Und dieses Mal scheint auch Della einen dicken Fisch an der Angel zu haben. Ihr neuer Kunde soll der Millionär Daniel Metcalf werden, denn dieser ist Vorsitzender der Metcalf-Stiftung, die außergewöhnliche Forschungsprojekte mit 25.000 australischen Dollar unterstützt. Anreiz genug für Della, um kurzerhand Wissenschaftlerin in Evolutionsbiologie zu werden, sich fortan Dr. Ella Canfield zu nennen und ein Forschungsprojekt ins Leben zu rufen: Die Suche nach dem Tasmanischen Tiger, der seit den 1930er Jahren als ausgestorben gilt. Doch was anfangs einfach aussieht, gestaltet sich dann doch schwieriger als gedacht, denn Daniel erweist sich als ziemlich harte Nuss. Hinzu kommt auch noch diese Anziehungskraft, welche Daniel auf Della ausübt und ihr Freund Timothy, der immer genau zum falschen Zeitpunkt auftaucht. . Toni Jordan beginnt ihren Unterhaltungsroman mit der nicht ganz ohne Komplikationen verlaufenden Präsentation des Forschungsprojekts von Della alias Dr. Ella Canfield, ihres Zeichens Evolutionsbiologin. Zwar hat die gewitzte junge Gaunerin den schwerreichen Vorsitzenden schnell am Haken, doch Einfangen lässt sich der attraktive Daniel dann doch nicht so einfach. Möchte er Ella doch bei ihrer Arbeit beobachten, bevor er sich endgültig entscheidet, ihr die Forschungsgelder zu bewilligen. Della sieht ihre Fälle schon davon schwimmen, hier muss sofort eine Notfall-Besprechung in der Familie einberufen werden. Denn es gibt ein nicht gerade kleines Problem bei der Sache: Weder Ella noch einer ihrer Familienangehörigen haben jemals ein Wochenende in der Wildnis mit Campen verbracht, noch hat einer von ihnen eine Ahnung, wie Forscher nun in der freien Wildbahn agieren. Hier ist jetzt eindeutig Improvisationstalent gefragt, um Daniel überzeugen zu können, allerdings ist dieses in der Familie Gilmore auch ziemlich ausgeprägt. . Frisch, frech, locker, sehr unterhaltsam und humoristisch erzählt Toni Jordan die Geschichte von Ella und ihrer etwas außergewöhnlichen Familie. Weder Ella noch ihr Bruder Sam oder ihre Cousins Anders, Julius, Beau oder Greta haben je eine Schule von innen gesehen, unterrichtet wurden sie zu Hause von Dellas Vater und ihrer Stiefmutter Ruby und dann auch nicht unbedingt in Geschichte, Mathe und Deutsch, sondern eher in Täuschung und Trickbetrügereien. Die Großfamilie lebt zusammen unter einem Dach in einem riesengroßen, herrschaftlichen Anwesen in Melbourne, welches ein Vorfahr ebenfalls einmal ergaunert hatte. Wahrlich eine Familie mit Traditionsbewusstsein und zudem äußerst liebenswürdig. . Toni Jordan beschreibt ihre Charaktere sehr warmherzig und detailreich. Im Vordergrund steht natürlich ihre Protagonistin Della alias Dr. Ella Canfield und da die Autorin als Schreibstil die Ich-Form gewählt hat, erhält man auch fast augenblicklich einen Bezug zu dieser liebenswerten, gerissenen und sehr sympathischen jungen Frau. Überhaupt ist das gesamte Buch sehr leichtfüßig und flüssig erzählt, sodass man es problemlos in einem Rutsch durchlesen kann und sich über die gesamten 288 Seiten bestens unterhalten fühlt. . Fazit: Locker, leichte Komödie über eine äußerst sympathische Gaunerfamilie, die erkennen muss, dass es Menschen gibt, die noch ein wenig schlauer als sie sind. Aber davon lässt sich die Familie Gilmore nicht unterkriegen.

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