Toni Maguire

 4.2 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Kein Wort zu Mami, When Daddy Comes Home und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Toni Maguire

Toni MaguireKein Wort zu Mami
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Kein Wort zu Mami
Kein Wort zu Mami
 (30)
Erschienen am 01.01.2007
Toni MaguireWhen Daddy Comes Home
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
When Daddy Comes Home
When Daddy Comes Home
 (4)
Erschienen am 01.12.2007
Toni MaguireDON'T TELL MUMMY
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
DON'T TELL MUMMY
DON'T TELL MUMMY
 (2)
Erschienen am 07.08.2006
Toni MaguireDon't You Love Your Daddy?
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Don't You Love Your Daddy?
Don't You Love Your Daddy?
 (2)
Erschienen am 14.10.2010
Toni MaguireMemories of the Light
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Memories of the Light
Memories of the Light
 (0)
Erschienen am 03.02.2012
Toni MaguireCan't Anyone Help Me?
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Can't Anyone Help Me?
Can't Anyone Help Me?
 (0)
Erschienen am 12.09.2011
Toni MaguireNo se lo digas a mama / Do not tell to mom
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
No se lo digas a mama / Do not tell to mom
No se lo digas a mama / Do not tell to mom
 (0)
Erschienen am 01.07.2008

Neue Rezensionen zu Toni Maguire

Neu
J

Rezension zu "Kein Wort zu Mami" von Toni Maguire

Schockieren aber lesenswert ! :)
Jack2410vor 3 Jahren

Toni Maguire erzählt in "Kein Wort zu Mami" die schrecklich, schockierende Geschichte eines kleinen Mädchens, das vom eigenen Vater missbraucht und schlussendlich sogar geschwängert wurde. Die Familie - sogar die eigene Mutter verstößt sie. Mir sind beim Lesen mehrmals die Tränen gekommen, da ich teilweise so sprachlos über die Handlungen (vor allem vom Vater) war. 
Finde das Buch, trotz der traurigen Geschichte sehr lesenswert! :)

Kommentieren0
1
Teilen
WildRoses avatar

Rezension zu "When Daddy Comes Home" von Toni Maguire

Traurig und ergreifend
WildRosevor 4 Jahren

Diese Rezension bezieht sich auf die deutschsprachige Übersetzung von "When Daddy Comes Home", die den Titel "Was hast du getan, Papa?" trägt.

In "Kein Wort zu Mami" schilderte Toni Maguire die verstörende und tragische Geschichte ihrer zerstörten Kindheit: Sie wurde vom Vater jahrelang sexuell missbraucht und schließlich sogar geschwängert. Obwohl ihr Vater ins Gefängnis kam, gab man Toni die Schuld, wie es Missbrauchsopfer in den Fünfzigern häufig erlebten. Tonis Mutter hatte den Missbrauch schweigend geduldet.
In der Fortsetzung ihres Buches erzählt Toni Maguire von ihrem Leben als Teenager: Sie versucht immer noch verzweifelt, ihrer Mutter zu gefallen und kümmert sich richtiggehend um diese, während der Vater im Gefängnis ist. Weder Mutter noch Tochter sprechen über die Vergangenheit. Doch dann wird Tonis Vater aus dem Gefängnis entlassen, und seine ihm treu ergebene Frau nimmt ihn wieder bei sich auf. Wieder einmal macht er Toni das Leben zur Hölle, auch wenn er sie nun nicht mehr vergewaltigen kann. Schließlich wird die noch minderjährige Toni sogar von ihm aus dem Haus geworfen, muss sich alleine durchschlagen. So landet Toni in der Psychiatrie, wo sie der Realität mehr und mehr zu entgleiten droht, bevor sie eine Entscheidung treffen muss, von der ihr ganzes weiteres Leben abhängen wird...
"Was hast du getan, Papa?" ist unbedingt lesenswert, wenn man das Vorgängerbuch gelesen hat. Man erfährt hier viel mehr über Tonis Jugend und ihre Entwicklung zu der erfolgreichen erwachsenen Geschäftsfrau, zu der sie schließlich wird. Gleichzeitig stellt man jedoch auch bedauernd und gleichzeitig voller Verständnis fest, dass es Toni Maguire nie ganz gelungen ist, sich emotional von ihren Eltern zu lösen. Insbesondere ihre Mutter liebte sie eigentlich bis zum Ende und es gelang ihr nie, sie mit der schmerzhaften Wahrheit zu konfrontieren.
Ab und zu ist "Was hast du getan, Papa?" ein wenig langatmig, da die Autorin zunächst sehr ausführlich das Zusammenleben mit ihrer Mutter und ihre Unternehmungen als Teenager beschreibt. Allerdings wird gerade dadurch klar, wie sehr sich das Mädchen nach einer liebevollen Familie und einem intakten Zuhause sehnte - beides blieb ihr verwehrt. Das Buch hallt nach der Lektüre noch sehr lange im Leser nach und lässt uns hoffentlich erkennen, wie fatal die Auswirkungen sexuellen Missbrauchs tatsächlich sind.

Kommentieren0
2
Teilen
WildRoses avatar

Rezension zu "Kein Wort zu Mami" von Toni Maguire

Erschütternd, bewegend, aufrüttelnd
WildRosevor 4 Jahren

Toni Maguire erzählt in  "Kein Wort zu Mami" die schreckliche Geschichte ihrer verlorenen Kindheit: In den ersten paar Lebensjahren wurde sie von ihrer Mutter über alles geliebt, der Vater war aufgrund beruflicher Verpflichtungen kaum in ihrem Leben präsent. Dies änderte sich jedoch mit dem ersten Umzug der Familie: In Nordirland, der Heimat ihres Vaters, fing der sexuelle Missbrauch an und sollte erst mehrere Jahre später ein Ende finden. Tonis Vater missbrauchte und vergewaltigte seine Tochter immer grausamer, die Mutter half Toni selbst dann nicht, als diese ihr erzählte, was ihr Vater mit ihr anstellte. Von einem glücklichen, zuversichtlichen Kleinkind wurde Toni zu einer schweigsamen, ungepflegten Außenseiterin, ungeliebt von den eigenen Eltern musste sie ihre einsame Kindheit und Jugend überstehen. Zahlreiche Umzüge verhinderten, dass Toni sich je wirklich geborgen fühlen konnte. Erst die Schwangerschaft der damals Vierzehnjährigen führte zum Ende des Missbrauchs, der Vater wurde angeklagt und bekam eine milde Haftstrafe, was Toni jedoch nicht für die verlorenen Jahre entschädigte. Nun wurde sie von der Gesellschaft als Aussätzige behandelt, man gab ihr die Schuld, wie es Vergewaltigungsopfer in den Fünfzigern leider allzu oft erleben mussten.
"Kein Wort zu Mami" ist ein absolut erschütterndes, bewegendes und aufrüttelndes Buch. Es zeigt auf, was sexueller Missbrauch zerstört, wie sehr die Opfer ihr Leben lang unter dem Vertrauensbruch leiden. In "Kein Wort zu Mami" konzentriert Toni Maguire sich vor allem auf die gestörte Beziehung zu ihrer Mutter, denn nie hörte sie auf, diese zu lieben - trotz allem, was ihr von den eigenen Eltern angetan wurde. Toni Maguires Geschichte ist aber nicht nur herzzereißend und schockierend, sondern auch unglaublich gut geschrieben. Die Einsamkeit der kleinen Antoinette (sie fing erst später an, sich "Toni" zu nennen) sind für den Leser fast mit Händen greifbar, ihre Verzweiflung und Verwirrung  werden so eindringlich beschrieben, dass man sie am liebsten retten und beschützen würde. Die Schilderungen ihres trostlosen Alltags im England und Nordirland der konservativen Fünfziger geben Einblick in eine Zeit und Gesellschaft, in der die Menschen zwar zusammenhielten und sich gegenseitig halfen, allerdings nur solange, wie man auch brav seine Rolle spielte und Familiengeheimnisse für sich behielt. Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben!

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 61 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks