Toni Morrison Gnade

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Inhaltsangabe zu „Gnade“ von Toni Morrison

'HÄTTE AMERIKA EINE NATIONALSCHRIFTSTELLERIN, SO WÄRE ES TONI MORRISON.' THE NEW YORK TIMES

Milton, Delaware, 1682: Gegen seine Überzeugung nimmt der Pflanzer Vaark aus Mitleid ein junges Sklavenmädchen in Zahlung. Doch bald stirbt er, und das Mädchen bleibt mit drei anderen Frauen, die das Schicksal dort zusammengeweht hat, allein auf seiner Farm zurück. Zusammen kämpfen sie gegen die Wildnis – die der harschen Natur um sie herum und die in ihnen selbst.

Eine ergreifende Geschichte über Freiheit, Unabhängigkeit und die geschichtlichen Ursprünge des Rassismus.

'In ‹Gnade› kehrt die amerikanische Nobelpreisträgerin Toni Morrison eindrucksvoll zu ihren Wurzeln zurück. Der Roman übertrifft selbst ihr Meisterwerk ‹Menschenkind›.' FAZ

Zusammentreffen unterschiedlichster Kulturen während der Kolonistion Nordamerikas. Farmleben um Einwanderer, Indianer und Sklaven

— buchbunt

Ein Akt der Gnade gewinnt eine andere Ebene, wenn Menschen versklavt werden. Ein ergreifender Roman über Frauenschicksale im 17. Jahrhundert

— BluevanMeer

Ein einfühlsamer Roman aus der Zeit der frühen Siedler in den USA von einer begnadeten Erzählerin!

— Mrs_Nanny_Ogg

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    Gnade

    Mrs_Nanny_Ogg

    24. July 2013 um 14:51

    Florens ist erst sieben oder acht Jahre alt, als sie der Farmer und Kaufmann Jacob Vaark widerwillig (als Begleichung einer Schuld) zu sich auf die Farm nimmt. Sie wird der Mutter entrissen, eine Tatsache, die ihr ganzes Leben lang ihr Denken, Handeln und Fühlen bestimmen wird. Wir schreiben das Jahr 1690 als Florens ihre Geschichte erzählt. Aber es ist nicht nur ihre Geschichte, sondern die der zufällig vom Schicksal zusammengewürfelten Personen auf der Farm von Jacob Vaark, der nach kurzer Krankheit an den Blattern stirbt. Er hinterlässt seine junge aus England gekaufte Frau, eine junge Indianerin, die eigentlich Haushalt und Farm am Laufen hält, das junge verwirrte Mädchen Sorrow, die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks und die schwarze Sklavin Florens. Nach dem Tod des Farmers, der sich in einem Anfall von Größenwahn ein hochherrschaftliches Gutshaus erbauen ließ, erkrankt auch die junge Ehefrau an den Blattern. Florens wird losgeschickt, den Schmied zu holen, der schon einmal Sorrow von der Krankheit geheilt hat. Florens, die seit den Bauarbeiten am Gutshaus bis über beide Ohren in den freien schwarzen Schmied verliebt ist, nimmt nur zu gerne den Auftrag an, ihn zur Rettung ihrer Herrin zu holen. In dieser Zeit ändert sich alles auf der Farm: Die Herrin wird geheilt und die eigentlich zunächst nicht religiöse Frau dankt fortan ihrem Schöpfer ungewöhnlich intensiv. Die junge Indianerin wird in ihren Pflichten nachlässig, Sorrow wird Mutter und kümmert sich nun nicht mehr um ihren geistigen Zwilling, sondern um ihr Baby und Florens kommt völlig aufgelöst und durcheinander nach Hause. Toni Morrisson fängt mit ihrer poetischen Sprache die kleinsten noch fühlbaren Momente im Schicksal ihrer Protagonisten ein, beleuchtet die Geschichte der Personen aus verschiedensten Blickwinkeln und verlässt uns mit dem Gefühl, dass wir Menschen nur sehr selten wirklich wissen, was in anderen vorgeht.

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