Toni Morrison Solomons Lied

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Inhaltsangabe zu „Solomons Lied“ von Toni Morrison

'Solomons Lied', in den USA 1977 erschienen, war - nach 'Sehr blaue Augen' und 'Sula' - Toni Morrisons dritter Roman, in dem sie mit magischer Klugheit und souveräner Phantasie die Familie der Deads heraufbeschwört: die in trister Ehe welkende Ruth, ihren Sohn Milchmann, der sich danach sehnt, fliegen zu lernen, und die Suche nach dem mythischen Familienschatz aufnimmt, begleitet von der zauberkräftigen Heilerin Pilate, verfolgt von ihrer liebeskranken Enkelin Hagar. Eine große Erzählerin zeigt uns hier, daß noch zu dem unbegreiflichsten Geschehen ein verborgener Schlüssel existiert.
Wer Toni Morrisons Gestalten einmal begegnet ist, dem bleiben sie für immer Gefährten.

Barack Obama empfiehlt das Buch.

— Holden

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  • Rezension zu "Solomons Lied" von Toni Morrison

    Solomons Lied

    Sokrates

    06. March 2011 um 17:02

    Der Roman “Solomons Lied” der afro-amerikanischen Schriftstellerin Toni Morrison erzählt die Ge-schichte einer Familie über drei Generationen hinweg. Ausgangspunkt der Erzählung ist Macon Dead – auch als „Milchmann“ genannt -, der sich aufmacht, die Geschichte seiner Familie zu ergründen. Der Roman erschien 1977; 1993 erhielt Morrsion den Literaturnobelpreis. Als negativ empfand ich eine sehr flach ansetzende Spannung; der Roman bleibt auf dem Niveau einer Erzählung, die ohne konkretes Ziel zu haben, quasi vor sich hingleitet. Dabei wird – für meinen Ge-schmack – wenig Spannung erzeugt. Die Protagonisten sind „normal“, wenig charismatisches, wenig einprägsames, allenfalls seltsame Schrullen wie das Trinken von Muttermilch des bereits aus dem Still-Alter entwachsenen „Milchmann“ Macon Dead. Positiv ist anzumerken, dass der Roman dem Leser eine Welt öffnet, die in westlicher Literatur nur sehr selten vorkommt: Gesellschaft und Kultur einer Gesellschaft, die vorwiegend von Menschen mit dunkler Hautfarbe geprägt ist. Probleme mit Apartheit, den ständigen Kollisionen zwischen Weißen und Schwarzen, dem tatsächlichen Leben der afro-amerikanischen Protagonisten. Insgesamt war ich nur mittelmäßig begeistert, es war an vielen Stellen quälend zu lesen, oft musste ich mich motivieren. Neugierig auf das Ende wurde ich nie, vielmehr habe ich das Buch gelesen, um es nicht ungelesen wieder wegzugeben... Schade.

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  • Rezension zu "Solomons Lied" von Toni Morrison

    Solomons Lied

    The iron butterfly

    04. November 2009 um 21:18

    Macon Dead, auch Milchmann genannt, geboren am 19. Februar 1931; am Tag nachdem der Versicherungsvertreter Robert Smith auf der Kuppel des Mercy Hospitals seine blauseidenen Schwingen ausbreitete und davonflog. Milchmann wächst in einer gut situierten Familie auf, da sein Vater schon früh begann Immobilien zu erwerben und diese gewinnbringend zu vermieten. Aber es ist keine glückliche Kindheit, die er in dieser privilegierten Situation im Amerika der 30er Jahre durchlebt. Seine Eltern führen eine freud- und lieblose Ehe, er und seine Schwestern First Corinthians und Magdalene erleben die verbalen und körperlichen Misshandlungen an ihrer Mutter Ruth aus nächster Nähe. Aber auch Ruth Dead hat ihre Geheimnisse. Und dann sind da Pilate, Milchmanns Tante, ihre Tochter Reba und deren Tochter Hagar. Die ihren Lebensunterhalt mehr schlecht als recht mit dem Verkauf von selbstgebranntem Alkohol erwirtschaften. Milchmanns bester Freund Gitarre, der dessen Wohlstand verabscheut und eher davon träumt seinen Verwandten ein besseres, aber einfaches Leben zu bescheren oder seinem Vater eine Gedenktafel „rosa, mit Lilien reingeschnitzt“ auf sein Grab zu kaufen. Die Suche nach dem mythischen Familienschatz der Deads verändert alles, auch Milchmann selbst, denn er lernt nach vielen Jahren endlich das Leben außerhalb seiner kleinen beschränkten Welt und die Menschen in seinem Leben kennen. Für manch einen kommt dies zu spät, aber die Erkenntnis „Wer sich der Luft hingibt, vermag auf ihr zu reiten.“ erfüllt ihm zumindest symbolisch seinen Traum vom Fliegen. Toni Morrison schafft hier diese spezielle Atmosphäre. Erzählt sie von der Hitze und der Anstrengung Milchmanns auf seiner Wanderung durch die Wildnis, so meint man den Schweiß auf der Haut zu spüren, die drückenden Schuhe an den Füßen. Die Stimmungen sind regelrecht greif- und spürbar und die Charaktere lebendig beschrieben. Wenn sie die Hilflosigkeit der liebeskranken Hagar mit „und sie hatte dagestanden wie eine Marionette, deren Spieler sie an ihren Drähten hängen gelassen hat und zu einem anderen Hobby davongegangen ist“, dann spüre ich regelrecht ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit in mir aufsteigen. „Solomons Lied“ eine Geschichte über Familientraditionen und ein Stück amerikanischer Geschichte, hautnah erzählt. Toni, mehr, mehr, mehr…..

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