Toni von Atens

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Toni von Atens

Lebenslauf von Toni von Atens

Toni von Atens ist Norddeutsche, Hundeliebhaberin, Weizenbiertrinkerin, Biografin, lebt und schreibt in Berlin, Oldenburg und auf Norderney. Und sie liebt ihre Reisen in alle Welt - zumindest rückblickend, wenn sie wieder in Sicherheit am heimischen Schreibtisch sitzt, sich ihr Notizbuch mit den Erlebnissen der vergangenen Reise vornimmt und daraus ein Buch macht...

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Neue Rezensionen zu Toni von Atens

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Rezension zu "Ein Angsthase in China: Gruppenreise in das Reich der Mitte" von Toni von Atens

Abenteuer pur als Mitglied einer Reisegruppe in China
animsle1510vor 10 Tagen

Toni von Atens nimmt uns als Begleitung mit zu ihrer spannenden Reise nach China und ganz wichtig, als Mitglied einer Reisegruppe. Wer die Erfahrung "Mitglied einer Reisegruppe" noch nicht kennt, erfährt hier vieles, was einem widerfahren kann. Es gibt unfassbare Momente, da denkt man sich, wow wie schön, dass ich doch nicht ganz live dabei bin. Auch beschreibt sie spannend, die Erlebnisse, über die man sich als Europäer total wundert, in China aber ganz normal sind. Mir hat die Lektüre viel Freude bereitet, und ich bin schon gespannt auf neue Abenteuer mit Toni von Atens.

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Rezension zu "Ein Angsthase in China: Gruppenreise in das Reich der Mitte" von Toni von Atens

Amüsante Unterhaltung mit Infos zu Land und vor allem Leuten
Katrin87vor 18 Tagen

In "Ein Angsthase in China" nimmt die Autorin Toni von Atens den Leser mit auf eine Gruppenreise ins Reich der Mitte. In Tagebuchmanier erzählt Toni von Atens ihre kleinen und großen Abenteuer, die schon am Flughafen beginnen und auch dort wieder enden. Sie berichtet von Klischees und Wahrheiten, Kuriosem, Lustigem, Spannendem, Rätselhaftem, Peinlichem, Abenteuerlichem und natürlich auch von China selbst. Land und Leute, Einheimische wie Touristen und natürlich von der Reisegruppe. Von Erwartungen an das Land und an das Reisen in einer Gruppe, die übertroffen und enttäuscht wurden. Sehr amüsant und kurzweilig wird der Leser mitgenommen und fühlt sich als Teil der Reisegruppe und ist dabei froh, nur auf dem Sofa im Land der Mitte dabei zu sein - denn daheim gibt es wenigstens eine richtige Toilette! Ich war mit viel Spaß dabei und bin schon gespannt auf die nächsten Reiseabenteuer. 

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Rezension zu "Ein Angsthase in China: Gruppenreise in das Reich der Mitte" von Toni von Atens

Gruppenreise, China, kann man das überleben?
Antekvor einem Monat

Warum nur hat sie so Hals über Kopf ausgerechnet eine Gruppenreise gebucht? Sie mit Gruppenphobie ausgestattet wird nun zwei Wochen einem Haufen wildfremder Menschen ausgeliefert sein. Und welcher Teufel um Himmels Willen hat sie geritten, als sie dann auch noch frei nach dem Motto wenn schon, denn schon auch noch unbedingt China ausgesucht hat? Kann man das überhaupt überleben?

 

Als Leser darf man mit Toni auf die Reise gehen. Man erfährt, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass jemand, der keine Gruppen mag, bei Pfiffikus aus dem Katalog „Reisen für junge Weltenbummler“ einen genau solchen Urlaub ausgesucht und gebucht hat. Na wenigstens wurde viel Zeit zur freien Verfügung versprochen. Man macht sich mit ihr und gemischten Gefühlen auf den Weg, lernt zum Glück mit Nina am Frankfurter Flughafen schon eine Leidensgenossin, die Gruppenreisen genauso skeptisch betrachtet wie sie selbst, kennen und dann geht´s auch schon ab nach China. Shanghai, Puthuoshan, Shaoxins, Hangzhou, Xián, Luoyang und Peking sind dann Stationen, die man mit Toni und der Truppe um Reiseleiter Stefan, der seinen Beruf eindeutig verfehlt hat, und seinen „leisen Leiter“ Wu, abklappern darf, bevor es wieder im Flieger Richtung Heimat geht. Klar Sehenswürdigkeiten stehen auf dem Plan und auch die eine oder andere Verkaufsvorführung fehlen nicht. Die Macken der anderen Reisteilnehmer werden auch auf den Punkt gebracht und in der freien Zeit wird versucht so viel wie möglich vom Alltagsleben mitzubekommen, bis man dann abends in einer Dreiergruppe im der Bar versackt.

 

Der kurzweilige, spritzige Sprachstil der Autorin liest sich super flüssig und angenehm. Man darf viel Grinsen und auch ab und an richtig lachen, was mir gut gefallen hat. Das ist so ein richtiges Schmunzelbuch, das einen bei einem entspannten Leseabend auf dem Sofa mit auf eine vergnügliche Chinareise nimmt. Hühnerkopf im Topf, Stinke Tofu auf dem Teller, einer aus der Gruppe, der mit seinem „Schönen Tacho und wie schaut´s“ auf der Sympathieskala weit unten rangiert oder einer der seine Gedanken einfach in die Luft wirbelt, ohne dass man weiß woher sie kommen, da gibt´s genug, was man mit Humor nehmen muss und kann. Sie erzählt aus der Ich- Perspektive, was dem Leser erleichtert, sich in nervige, eklige aber auch überraschende und schöne Situationen hineinzudenken und zu fühlen. Der Roman ist wie ein Tagebuch verfasst, die Kapitel sind nach Aufenthaltsorten unterteilt und die kurzen Abschnitte darin sind allesamt mit Datum und oft auch Ortsangabe versehen, sodass sich das Ganze wie eine Art Reisetagbuch liest.

 

Gruppenreisen standen bei mir bisher ebenfalls nicht hoch im Kurs. Die Autorin zählt hier Vor und Nachteile ausgewogen auf. So entsteht manchmal der Eindruck, dass man die Gruppe von Einheimischen fernhalten will, dass man auch ab und an der Abzocke zum Opfer fallen kann, aber es eben auch angenehm ist, wenn man nach einem langen Tag voller neuer Eindrücke einfach „den Kopf ausschalten und hinter jemand hinterherdackeln kann“ und sich z.B. nicht selbst nach einem vernünftigen Lokal fürs Abendessen umsehen muss. So kann es zumindest nicht passieren, dass im vermeintlich vegetarischen Restauranttipp Spareribs und Huhn in Zitronensoße auf der Speisekarte zu finden sind. Gut hat mir auch gefallen, dass erwähnt wird, dass Restaurant und Hotelbewertungen nicht immer der Wahrheit entsprechen. Ach ja und verhungern muss man definitiv nicht in China.

 

Toni von Atens nimmt den Leser mit auf die Reise. Die besuchten Sehenswürdigkeiten werden allesamt kurz beschrieben, manchmal euphorisch, manchmal eher enttäuscht, so dass man als Leser einen kleinen Eindruck erhält, was sich hinter Begriffen „Venedig des Ostens“, „Longmen Grotten“ oder dem „Jadebuddha Tempel“  verbirgt. Gerade genug um sich ein Bild machen zu können und nicht zu viel um langatmig zu werden.

„Ich sollte tunlichst niemals eine reine Studien- oder Bildungsreise machen, bei der es vorrangig um die geschichtliche, archäologische Kultur eines Landes geht. Kultur ja – aber für mich bitte vorrangig im Sinne von Ess- und Trinkkultur oder auch Alltagskultur.“ Zum Glück ist Toni auch das Alltagsleben wichtig und sie lässt sich nicht nur von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit leiten, so kann es schon mal heißen, „Hier konnte ich sofort eine neue Erfahrung zum Thema Körperausscheidungen machen: Man musste sich nicht nur vor den Rotzern in Acht nehmen, sondern auch vor den Ausschneuzern. Ein älterer Herr verfehlte mein Hosenbein nur um Millimeter.“, richtig spannend und interessant fand ich auch solche Erwähnungen wie „Aber apropos Schneuzen: Als ich vorhin meine Nase putzte, war mein Taschentuch schwarz! So dreckig ist die Luft hier!“, oder eben auch solche Entdeckungen wie Nivea Bleichcreme im Supermarktregal, ein öffentlicher Toilettensitz im Tigerfellbezug oder die Beschreibung einer Jasmin Tee Zeremonie.

 

Alles in allem eine kurzweilige, vergnügliche Chinareise, die ich auf meinem Sofa gerne mit Toni von Atens unternommen habe. Fünf Sterne sind für mich da schon noch drin und mit nach Sibirien möchte ich demnächst auch gerne mit ihr.


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Gespräche aus der Community

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Hallo, liebe LovelyBooks-Leserinnen und –Leser,
mein Name ist Toni von Atens und ich freue mich sehr, euch bei meiner ersten Leserunde willkommen heißen zu dürfen!
Von meinem Reisetagebuch „Ein Angsthase in China“ verlose ich 10 Exemplare als Taschenbuch-Ausgaben. Mit der Bewerbung erklärt ihr euch zur Teilnahme an der Leserunde und im Anschluss zur Erstellung einer Rezension bereit.

Und darum geht es:
EINE UNERWARTET ABENTEUERLICHE REISE IN EIN UNERKLÄRLICHES LAND
Vor Beginn ihrer Reise gibt es für Toni eigentlich nur ein Thema: Ihre Gruppenphobie! Warum nur hat sie so Hals über Kopf ausgerechnet eine Gruppenreise gebucht? Ganze zwei Wochen wird sie nun einem Haufen wildfremder Menschen ausgeliefert sein, einer Ansammlung von Besserwissern, Sprücheklopfern und sonstigen Nervensägen aller Art! Schon bei dem Gedanken daran bricht ihr der Angstschweiß aus.
Wie gut, dass sie noch nicht ahnt, dass ihre Mitreisenden das kleinste Problem im fernen China sein werden. Im Reich der Mitte warten nämlich weitaus größere Herausforderungen auf den Reise-Angsthasen: Kulinarisch schockierende Genüsse wie Stinke-Tofu und Pansen, öffentliche Toiletten ohne Türen, lebensmüde Rikschafahrer, unerklärlich wütende Bedienungen und Polizisten, allerorts ausspuckende chinesische Männer, eine ungeplante Übernachtung auf dem Ostchinesischen Meer an Bord eines Seelenverkäufers – und nicht zuletzt die ständigen sprachlichen und kulturellen Verständigungsprobleme bei den Alleingängen in der „Zeit zu Ihrer freien Verfügung“…

Wenn eure Neugier geweckt ist und ihr Lust habt, mich auf meiner Reise ins ferne China zu begleiten, dann bewerbt euch bis zum 13. Dezember 2018 und verratet mir doch bitte, ob ihr vielleicht auch schon einmal eine Gruppenreise gemacht habt.
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in 6 Bibliotheken

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