Tonia Nellie Die Warnung des Kolibris

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Inhaltsangabe zu „Die Warnung des Kolibris“ von Tonia Nellie

Eine Reise nach Brasilien - eine alte Kaffeebaronvilla - zwei verfeindete Schwestern Eigentlich will Dorothee mit ihrem Freund und ihrer jüngeren Schwester die Reise alleine antreten. Aber kurzfristig beschließt ihre verhasste ältere Schwester Andrea, auch der Einladung ihres Onkels zu folgen und sie nach Brasilien zu begleiten. Dorothee sieht nicht nur ihren Urlaub verdorben, sondern hat auch Angst, ihren Freund an sie zu verlieren. Tatsächlich spinnt Andrea schon kurz nach ihrer Ankunft Intrigen. Aber auch die alte Villa, in der einst eine grausame Sklaventreiberin hauste, bereitet Dorothee Unbehagen. Häufig fällt der Strom aus und merkwürdige Gestalten laufen herum. Und warum verhält sich ihre Tante auf einmal so sonderbar? Schlafmangel und Albträume verunsichern Dorothee zusehends. Und allmählich eskaliert die Situation zwischen den beiden Schwestern ...

Schöne Landschaftsbeschreibungen, leider inhaltlich nicht viel los

— Traubenbaer
Traubenbaer

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, etwas durcheinander, gelungene Idee.

— Nimithil
Nimithil

Von Anfang an habe ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch gehabt. Holpriger Schreibstil und kaum Tiefe zu den Protagonisten.

— TheUjulala
TheUjulala
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  • Rezension für " Die Warnung des Kolibris"

    Die Warnung des Kolibris
    Traubenbaer

    Traubenbaer

    08. August 2017 um 12:38

    "Die Warnung des Kolibris" von Tonia Nellie ist eine Art harmloses Familiendrama.Die Protagonistin Dorothee wird zusammen mit ihren Schwestern nach Brasilien in eine alte Villa eingeladen. Die Schwestern haben sich schon seit der Jugend nicht mehr vertragen und so fängt der Streit schon im Flugzeug an, wiederaufzukeimen. An der Villa angekommen geht es immer weiter, auch wenn dieses alte Gebäude noch mehr Geheimnisse birgt.Der Schreibstil ist sehr detailliert: Besonders die brasilianische Landschaft wird sehr bildhaft beschrieben. So können sich auch Leser, die noch nie dort waren, die satte Vegetation vorstellen.Leider ist der Roman wenig spannend. Der Familienzwist dreht sich ewig im Kreis und die Protagonisten benehmen sich teilweise eher wie Kinder, statt Erwachsene. Die Geschichte der Villa soll zwar etwas Würze bringen, ist aber teilweise eher abgedreht, mit den bärtigen Frauen und deren Geistern.Alles in allem könnte man sagen, dass dieser Roman ein ungeschliffener Rohdiamant ist: Die Grundidee ist zwar gut, aber man hätte mehr daraus machen können.

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  • Rezension für " Die Warnung des Kolibris"

    Die Warnung des Kolibris
    Traubenbaer

    Traubenbaer

    08. August 2017 um 12:37

    "Die Warnung des Kolibris" von Tonia Nellie ist eine Art harmloses Familiendrama.Die Protagonistin Dorothee wird zusammen mit ihren Schwestern nach Brasilien in eine alte Villa eingeladen. Die Schwestern haben sich schon seit der Jugend nicht mehr vertragen und so fängt der Streit schon im Flugzeug an, wiederaufzukeimen. An der Villa angekommen geht es immer weiter, auch wenn dieses alte Gebäude noch mehr Geheimnisse birgt.Der Schreibstil ist sehr detailliert: Besonders die brasilianische Landschaft wird sehr bildhaft beschrieben. So können sich auch Leser, die noch nie dort waren, die satte Vegetation vorstellen.Leider ist der Roman wenig spannend. Der Familienzwist dreht sich ewig im Kreis und die Protagonisten benehmen sich teilweise eher wie Kinder, statt Erwachsene. Die Geschichte der Villa soll zwar etwas Würze bringen, ist aber teilweise eher abgedreht, mit den bärtigen Frauen und deren Geistern.Alles in allem könnte man sagen, dass dieser Roman ein ungeschliffener Rohdiamant ist: Die Grundidee ist zwar gut, aber man hätte mehr daraus machen können.

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  • Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, etwas durcheinander, gelungene Idee.

    Die Warnung des Kolibris
    Nimithil

    Nimithil

    04. November 2016 um 00:11

    In dem Buch geht es um einen Geschwisterzwist, welcher weit in der Vergangenheit beginnt und sich auf einen gemeinsamen Brasilienurlaub immer weiter zuspitzt. Im Mittelpunkt steht dabei auch der Freund, bzw. Fast-Verlobte einer der Schwestern, um welchen sich ein wenig gezankt wird. Zu Beginn des Buches hatte ich Probleme mich in die Protagonisten einzufinden, im Verlaufe des Buches muss ich auch sagen, dass es mir dabei einfach zu wenig Tiefe hatte. Hingegen die Träume von Dorothee mir viel zu detailliert waren. Das Buch ist recht lang, so dass ich es ein wenig schade finde, da die Handlung dadurch einfach sehr lang ist obwohl es sich um eine sehr kurze Zeitspanne von Vielleicht ein bis zwei Wochen handelt. Die Beschreibungen der Umgebung wurden ab ca. ein Drittel bis zu Hälfte besser. Wenn man noch nicht vor Ort war, macht es das leichter und lockert die Erzählung ein wenig auf.In dem Buch wechseln sich flüssige Passagen mit eher holprigen, unverständlichen ab. Dazu gehören für mich auch die Träume. Der Sinn dahinter wird zwar am Ende erläutert, aber in meinen Augen braucht es dazu nicht so viel, ich empfand es eher als störend. Der Geschwisterzwist ist gut dargestellt und ich denke auch gar nicht so unrealistisch - aber halt auch kindisch wie so oft im realen Leben. Gegen Ende hat sich dann die Handlung überschlagen, bevor das Happy End eintraf. In dem Fall ging es dann doch recht flott. Generell finde ich das Buch sehr durchwachsen. Die Geschichte hat Potenzial, jedoch müsste noch etwas an der Darstellung gefeilt werden. 

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  • Hat mich nicht überzeugt

    Die Warnung des Kolibris
    Siko71

    Siko71

    27. October 2016 um 12:54

    Dorothee reist mit ihren Schwestern, Andrea und Betti, sowie ihren Freund Gustav nach Rio ihren Onkel Fritz und dessen Frau zu besuchen. Zwischen Dorothee und Andrea herrscht seit Kind an Krieg. Diesen hofft Doro auf dieser Reise beizulegen.In dem Hotel, welches dem Onkel und der Tante, gehört geschehen Nachte unerklärliche Dinge. Doro hat schlechte Träume und Andrea will ihr, so scheint es Doro, ihren Freund ausspannen.Wie geht es nun mit den beiden Schwestern weiter?Und wer ist für die unheimlichen Dinge im Hotel verantwortlich?Dieser Roman konnt mich nicht ganz überzeugen. Zum Teil ist die Spannung recht gut aufgebaut, aber dann zerstört irgend ein fiktiver Traum von Doro diese. Diese Szenen zogen sich für mich extrem lange hin und ich wollte das Buch immer wieder weglegen. Habe mich dann eher zum Querlesen entschieden bis wieder eine Stelle kam die spannend war. Auch konnte ich zu den Protagonisten keine richtige Beziehung aufbauen. Der Schreibstil war etwas verwirrend.Ich kann daher leider nur 2 Sterne geben.

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  • Holpriger Schreibstil und kaum Tiefe zu den Protagonisten konnte mich nicht überzeugen

    Die Warnung des Kolibris
    TheUjulala

    TheUjulala

    26. October 2016 um 16:06

    Dieses Buch konnte ich bei einer Leserunde auf lovelybooks.de mit der Autorin gemeinsam lesen. Ich bedanke mich bei Tonia Nellie ganz herzlich dafür, dass ich mich mit ihr darüber austauschen konnte. Ich möchte noch mal betonen, dass ich gerade vor selbst publizierenden Autoren meinen Hut ziehe und die Arbeit sehr wertschätze. Um so wichtiger finde ich auch eine ehrliche Meinung wieder zuspiegeln. Wir haben in der Leserunde meine Probleme intensiv besprochen, trotzdem muss ich eine Rezension verfassen. Das Cover: Das Bild gefällt mir sehr gut. So könnte ich mir wirklich die Villa in Brasilien vorstellen. Ganz viele Blumen, viele Bäume, Sträucher und Palmen. Auch das oft neblige Wetter kommt gut zum Tragen und unterstreicht das Mystische. Und natürlich der Kolibri, mein Lieblingsvogel. Ein sehr hübsches Arrangement, die Schrift mit dem verspielten W und K rundet das Bild sehr schön ab und passt gut hinein. Die Handlung: Die drei Schwestern Andrea, Dorothee und Betti reisen gemeinsam mit Gustav, Dorothees Freund, zu ihrem Onkel Fritz nach Brasilien. Der Onkel lebt mit seiner Frau und zwei Tanten in einer alten, mystischen Kaffeebaron Villa auf dem Land. Andrea und Dorothee hassen sich bis aufs Blut, müssen aber trotzdem die Zeit zusammen irgendwie verbringen. Betti hegt die Hoffnung, dass die beiden Schwestern dabei doch wieder zueinander finden könnten. Meine Meinung: Von Anfang an habe ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch gehabt. Allem voran konnte ich mich kaum in die Protagonisten einfühlen. Da hat mir eindeutig die Tiefe und der Raum gefehlt. Daran ist aber auch die oft holprige Sprache mit vielen Ausdrucksfehlern und unglücklichen Formulierungen schuld. Bei Kommata-Fehlern sehe ich meistens darüber hinweg, aber die kamen teilweise so gehäuft vor, dass es mich doch sehr gestört hat. Viele Beschreibungen werden oft wortwörtlich wiederholt, bzw. gleiche Ausdrucke kommen immer wieder vor, dass es schon langsam nervt: Wie zum Beispiel "verknubbelt", oder dass Gustav "sich mit der Hand über sein gerades Pony streicht". Es gibt ganz gute Passagen, die mir gefallen haben. Die Beschreibung von Sao Paulo zum Beispiel. Hier besichtigen sie die Stadt und die Darstellung ist wirklich schön bildhaft. Erinnert mich sehr an Casablanca. Auch der Besuch auf der paradiesischen Insel war hübsch ausgeschmückt. Da konnte ich dann auch etwas mehr Einblick in die Gefühlswelt von Dorothee bekommen. Diese Passagen können aber den gesamten Eindruck des Buches nicht retten. Leider wurde der Urwald, den sie auf einer Tour besichtigen, weniger bildlich dargestellt, da hätte ich mir mehr gewünscht. Andersrum gab es detailreiche Beschreibungen, die total deplatziert waren. Zum Beispiel interessiert mich nicht, welche Farbe die Bodenfliesen in welchem Flugterminal haben. Ich glaube nicht, dass Andrea und Betti in dieser Situation überhaupt einen Gedanken daran verschwendet haben und denen die Farbe überhaupt aufgefallen wäre. Das Gezicke der beiden Schwestern geht einem ziemlich auf die Nerven, die Träume sind teilweise ziemlich abstrus und komisch. Am Schluss kann ich dann die Ereignisse auch nicht mehr richtig nachvollziehen. Über das gesamte Buch gibt es immer wieder Längen, obwohl ständig was passiert. Aber man hat das Gefühl, dass man nur auf der Stelle tritt und in der Geschichte nicht wirklich weiter kommt. Das Buch hat mich nicht wirklich gefesselt. Es war für mich vieles vorhersehbar, einen richtigen Überraschungsmoment gab es für mich nicht. Die geheimnisvollen Vorkommnisse in der Villa wurden dann erst im Epilog mehr oder weniger nebenbei aufgeklärt. Wobei ich bei dieser Erklärung wirklich nur den Kopf schütteln kann, weil ich das überhaupt nicht nachvollziehen kann. Leider werden ganz viele Fragen, die sich im Laufe des Buches aufgebaut haben, überhaupt nicht geklärt. Das trägt dann zuletzt noch zu dem unrunden Gesamtbild des Buches bei. -- siehe auch: http://www.theujulala.de/warnung-kolibri/

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