Tonino Benacquista

 3.6 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Malavita, Das Seifenopern-Quartett und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tonino Benacquista

Tonino Benacquista, geboren 1961 als Sohn italienischer Einwanderer, lebt in Paris. Nach einem begonnenen Filmstudium organisierte er sich mit Jobs als Schlafwagenschaffner und Pizzabäcker Geld und Stoff für seine originellen Kriminalromane, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. "Malavita" wurde von Luc Besson mit Robert DeNiro, Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones verfilmt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tonino Benacquista

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Buchformat:
Cover des Buches Malavita (ISBN:9783442748792)

Malavita

 (35)
Erschienen am 09.02.2015
Cover des Buches Blut und Dollar (ISBN:9783570585412)

Blut und Dollar

 (2)
Erschienen am 11.05.2015
Cover des Buches Malavita (ISBN:9783641110642)

Malavita

 (1)
Erschienen am 14.10.2013
Cover des Buches BadFellas: Eine Mafia-Komödie (ISBN:B0723DF7HW)

BadFellas: Eine Mafia-Komödie

 (1)
Erschienen am 01.01.2013
Cover des Buches Drei rote Vierecke auf schwarzem Grund (ISBN:9783923208692)

Drei rote Vierecke auf schwarzem Grund

 (0)
Erschienen am 01.07.2002
Cover des Buches Blut und Dollar (ISBN:9783641157739)

Blut und Dollar

 (0)
Erschienen am 11.05.2015

Neue Rezensionen zu Tonino Benacquista

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Rezension zu "Malavita" von Tonino Benacquista

Ich habe es sehr gerne gelesen
Die-Glimmerfeenvor 7 Monaten

Die Charaktere sind schräg und konnten mich schon nach kürzester Zeit für sich begeistern. Natürlich hatte ich beim Lesen den Filmcast mit Robert de Niro und Michelle Pfeiffer im Kopf, obwohl ich den Film bislang nicht gesehen habe und das verdoppelte das Lesevergnügen noch einmal. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und mit einem Mafiosi als Vater sind Frau und Kinder durchaus mit Vorsicht zu genießen. Interessant wie Sohn Warren in kürzester Zeit zum Mini-Mafiosi mutiert und die gesamte Schülerschar fest im Griff hat.
Erfreut haben mich immer wieder die amüsanten Wendungen und unvorhersehbaren Entwicklungen und Handlungen der Familie Manzoni. Es kommt beim Lesen keine Langeweile auf und das Tempo ist angenehm. Der Autor hat eine gute Menschenkenntnis und versteht es mit Humor, die Charaktere seines Buches, dem Leser näher zu bringen.
Die Handlungen, wenn auch etwas krass, waren immer nachvollziehbar, aber hier geht es nicht um den Streit der Gartenzwerge, sondern darum seine Identität, trotz allen zu wahren und zu überleben. Was bei einem ausgesetzten Kopfgeld von 20 Millionen Dollar mehr als unsicher ist.
Als nicht Mafia-Experte habe ich das Buch in vollen Zügen genießen können.

Positiv:
- Überzeugende Charaktere
- Amüsante Momente
- Interessante Wendungen
- Flotter Schreibstil

Neutral
- ---
Negativ
- ---

Fazit:
Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die Freude an schwarzem Humor und einer spannenden Geschichte haben.

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Rezension zu "BadFellas: Eine Mafia-Komödie" von Tonino Benacquista

Danke, RTL2!
Holdenvor einem Jahr

Ich hatte das Buch gerade exakt bis zur 32. Seite gelesen, und dann spoilte RTL2 mir die Handlung, indem am vergangenen Sonntag die Verfilmung ausgestrahlt wurde. Keine schlechte Mafiakomödie, aber unendlich viel flacher als die Buchvorlage: Giovanni Manzoni mußte, nachdem er bei einem Mafiaprozeß seine Mitmafiosi belastet hat, mit dem Zeugenschutzprogramm des FBI abtauchen, zum wiederholten Mal mußte man in Frankreich umziehen. Aus dem culture clash, wenn italienisch-amerikanische Neubürger mit teilweise antiamerikanischen Altbürgern zusammentreffen, wird schon mal viel Komik gesaugt. Die Darstellung des ehemaligen Mafiabosses als in Wirklichkeit armes Würstchen und die Sorgen und Nöte der Teenagerkinder werden hier viel tiefschürfender behandelt, die Mafiakiller auf der Kirmes in Cholong (aka So long) sind wortwörtlich zum Schießen. Sehr gelungen, eindeutig besser als der Film!

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Rezension zu "Blut und Dollar" von Tonino Benacquista

Ganz, ganz mau
Cleos_Buecherblogvor 4 Jahren

Leider ist es ja oft so, dass einem ein Buch recht gut gefällt und – sobald der 2. Teil erschienen ist und man diesen gelesen hat – denkt: kann man machen, ist dann aber halt… nun ja.. nicht so gut. Leider auch passiert bei Tonino Benacquistas Blut und Dollar. Schon alleine der Titel des Fortsetzungsromans der Mafiakomödie Malavita hat mich würgen lassen.

Gut, ich kann verstehen, dass sich der Original-Titel Malavita encore nicht so gut übersetzen lässt, aber Blut und Dollar – nach 352 Seiten fehlte mir da ehrlich gesagt der Bezug zwischen Titel und Handlung…

Wo wir schon mal bei der Handlung sind: extrem mau bis gar nicht vorhanden. Man hatte das Gefühl, Benacquista hatte für den Nachfolgeroman unterschrieben und sich dann auf Gedeih und Verderb was einfallen lassen müssen. Wer hier wie im Vorgänger auf Mafiageschichten gehofft hat, die den Leser mitlachen, mit zittern und mit freuen lassen, wird leider enttäuscht. Die Familie Manzoni/Blake/Wayne gibt es an sich nicht mehr: Maggy ist nur noch am Wochenende da, da sie in Paris ihre berühmte melanzane alla parmigiana verkauft, Belle ist zum Studieren ausgezogen und Warren, angehender Schreiner lebt frisch verliebt mit seiner neuen Freundin zusammen.

Das bedeutet zum Glück nicht, dass sich die ganze Aufmerksamkeit auf Fred beschränkt, der an seinem neuen Buch schreibt, aber es ist alles doch ziemlich auseinandergerissen. Jeder hat so sein Päckchen zu tragen, was allerdings dieses Mal äußerst fade daher kommt. Mir fehlte der Witz, die Spannung, die Spritzigkeit: alles tröpfelt recht einfallslos aneinandergereiht vor sich hin.

Einzig und alleine der flüssige Schreibstil hat dazu geführt, dass ich das Buch nicht abgebrochen habe. Ich kann Blut und Dollar leider absolut nicht empfehlen und war nach Ende des Buches doch ziemlich enttäuscht; das wäre sicher auch besser gegangen!

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