Tony Black

 3.3 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Geopfert, Geopfert und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tony Black

Tony Black ist 1972 in Australien geboren und in Schottland und Irland aufgewachsen. Besonders großen Erfolg erntete Black mit seinen Kriminalromanen um den Anti Helden Gus Dury. Der freie Autor und Journalist lebt derzeit in Edinburgh.

Alle Bücher von Tony Black

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Tony BlackGeopfert
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Geopfert
Geopfert
 (11)
Erschienen am 29.08.2011
Tony BlackGeopfert
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Geopfert
Geopfert
 (4)
Erschienen am 01.09.2013
Tony BlackGelyncht
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Gelyncht
Gelyncht
 (3)
Erschienen am 01.01.2014
Tony BlackGeopfert
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Geopfert
Geopfert
 (2)
Erschienen am 26.08.2011
Tony BlackGelyncht
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Gelyncht
Gelyncht
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Erschienen am 20.02.2012
Tony Black[(Loss)] [ By (author) Tony Black ] [July, 2010]
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[(Loss)] [ By (author) Tony Black ] [July, 2010]
Tony BlackLoss
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Loss
Loss
 (0)
Erschienen am 29.06.2011
Tony BlackGutted
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Gutted
Gutted
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Erschienen am 04.06.2009

Neue Rezensionen zu Tony Black

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Soeren83s avatar

Rezension zu "[(Loss)] [ By (author) Tony Black ] [July, 2010]" von Tony Black

Maximale Wut in einer Figur
Soeren83vor 10 Monaten

Während der Lektüre dieses Krimis um den Mord am Unternehmer Michael Dury hat sich meine Fantasie kein einziges buntes Bild geformt. Aber Bilder sind entstanden - in höchster Qualität: Wie Mordopfer-Bruder Gus einen Wildpinkler in dessen eigene Pisse schubst; wie Gus mit seinem vergifteten Hund auf dem Arm durch Edinburgh zur nächsten Tierklinik sprintet; wie der alkoholkranke Gus immer wieder damit ringt, am Schnaps nur zu riechen und ihn nicht die Kehle herunterzukippen. Tony Black ist mit "Loss" ein Meisterwerk gelungen, das in Schwarz-weiß verfilmt gehört. Farbe würde ich nur dem Blut und dem Alkohol zubilligen.

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W

Rezension zu "Geopfert" von Tony Black

Man darf die nächsten Bände mit Spannung erwarten
WinfriedStanzickvor 5 Jahren

Die Edinburgh - Krimis des schottischen Schriftstellers Ian Rankin um seinen Inspector John Rebus haben in der Vergangenheit Standards gesetzt in der Krimiliteratur aus Schottland. Nun schickt sich seit Jahren schon in Schottland der 1972 geborene Journalist Tony Black an, mit einer dort überaus erfolgreichen Reihe in dessen Fußstapfen zu treten.

Mit dem hier vorliegenden ersten Roman "Geopfert" beginnt der Zsolnay Verlag, der für Krimireihen als erste Adresse gelten kann ( Friedrich Ani, Veit Heinichen u.a.) die Veröffentlichung der deutschen Übersetzungen der Bücher von Tony Black.

Er hat mit dem versoffenen und alkoholabhängigen ehemaligen Journalisten Gus Dury eine Figur erschaffen, der sich ähnlich wie John Rebus in Edinburgh gut auskennt, besonders in den zwielichtigen Kreisen der Halbwelt und der Unterwelt. Natürlich hat er seinen Job ( und auch seine Frau) wegen des Whiskys verloren, den er in Unmengen trinkt und der ihn umbringen wird, wenn er nicht bald eine Lösung seines Alkoholproblems findet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tony Black ihn in den weiteren Bänden dieser neuen Reihe weiter so saufen lassen wird, wie in dem hier zu besprechenden ersten Band, in dem Gus Dury, parallel zur Haupthandlung des Buches, quasi selbsttherapeutisch, einem wesentlichen Grund seiner Misere und seines bisher doch arg verkorksten Lebens auf die Spur kommt, seinem Vater, der es als Fußballspieler bis in den WM-Kader der schottischen Nationalmannschaft gebracht hat, und der zeitlebens für seinen Sohn neben seiner Verachtung nur brutale Gewalt in Form von Schlägen und Prügel übrig hatte. Da den Vater im Laufe des Buches das Zeitliche segnet, wird er in den nächsten Bänden vielleicht den Kopf frei haben für sein eigenes Leben. Man wird sehen.

Die Handlung ist kurz erzählt: der Sohn von Durys Freund Col, dem Wirt einer Kneipe, die für Gus zum zweiten Zuhause geworden ist, ist brutal umgebracht worden. Die Polizei spielt es als Selbstmord herunter. Col, der seinen Sohn gut kennt, und auch um seine Kontakte in der Unterwelt weiß, glaubt das nicht und bittet seinen Freund, zu recherchieren und herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Das kann er nach wie vor gut, und mit viel Mut stürzt er sich in eine Welt, in der er nach wie vor viele Kontakte hat. Es geht um Mädchenhandel und um Korruption bis in höchste Ministerkreise. Trotz einer sehr harten Sprache, an die man sich gewöhnen muss, in die auf Dauer nicht mein Fall ist, liest sich das Buch, dessen Handlung auf wenige Tage beschränkt ist, spannend bis zu seinem schrägen und überraschenden Ende.

Man darf die nächsten Bände mit Spannung erwarten. Vor allen Dingen interessiert mich, wie Tony Black seinen Protagonisten sich weiter entwickeln lässt.

 

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Karokoenigins avatar

Rezension zu "Geopfert" von Tony Black

Rezension zu "Geopfert" von Jürgen Bürger
Karokoeniginvor 6 Jahren

Vermutlich bedient dieses Buch alle Klischees, die über Schottland so existieren, trotzdem gefällt mir das Buch eigentlich sehr gut. Das ganze beginnt auf der Beerdigung eines gewissen Billys, dessen Tod der Protagonist Gus Dury untersuchen soll. Zum Anfang hin ist mir dies ein bisschen schleierhaft, da er keineswegs Polizist oder Detektiv oder irgendetwas anderes in diese Richtung ist. Trotzdem scheint er viele Kenntnisse zu haben, was Überwachung und Beschattung angeht, da er schnell jemanden ausfindig macht, der ihn selbst überwacht.
Im großen und ganzen gefällt mir die Person Angus Dury, aus dessen Sicht der Roman verfasst ist, sehr gut, vor allem aufgrund von Sätzen wie diesen:

"Große Güte, nein. Ich habe nur das ein oder andere Buch gelesen. Ich lese zur Buße für meine Sünden." (S. 70)

Trotzdem scheint er zwei verschiedene Seiten zu haben, was es mir am Anfang sehr schwierig machte, mich in diese Handlung hineinzufühlen. Er ist seit dem Ende seiner Karriere als Journalist dem Alkohol verfallen, was des öfteren seine Handlung beeinflusst. Außerdem ist da noch die laufende Scheidung von seiner Frau Deborah, mit der es immer wieder Ärger gibt.
Es gibt zuviele Nebencharaktere die kaum näher beschrieben werden, sodass ich mir die Namen - wohlgemerkt alles irgendwelche Spitznamen oder Straßennamen - kaum merken konnte, geschweige denn die Person, die dahintersteht. Auch der Ermordete findet meiner Meinung nach sehr wenig Erwähnung und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte irgendwann in eine andere Richtung abgedriftet ist, die eher mit dem Privatleben von Dury zutun hatte.
Ein weiterer kleiner Minuspunkt ist die Übersetzung auf "neudeutsch". Da kommen Sätze heraus wie folgender:

"Ich hatte erwartet, dass es Troubles geben würde, wenn ich für Col herumschnüffelte, aber jetzt wusste ich es definitiv."(S. 76)

Zum Schreibstil des Autoren lässt sich noch sagen, dass er eigentlich sehr gut und flüssig zu lesen ist. Anscheinend aber hat Tony Black eine Vorliebe für unvollständige Sätze, denn des öfteren habe ich Sätze wie diese gelesen:

"Spürte, wie ich eine weiche Birne bekam, noch weicher als ohnehin schon." (S. 213)

Im Grunde genommen stört mich das ja nicht, ist ja auch ein Stilmittel, nur tritt es an manchen Stellen im Rudel auf, was ich dann doch eher merkwürdig fand.

Die Handlung hingegen ist eigentlich sehr gut und nimmt des öfteren einige unerwartete Wendungen. Immer wieder gibt es einen anderen Verdächtigen, den Dury dann sehr exzessiv jagt und dabei deckt er auch noch ganz andere Dinge auf. Neben diesen spannenden Stellen gab es aber auch die traurigen, als zum Beispiel ein Bewohner des Hotels, in dem Dury kurz untertauchte, auch mysteriöse weise verbrennt.

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