Tony Black Gelyncht

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Inhaltsangabe zu „Gelyncht“ von Tony Black

Der zweite Fall für Gus DuryAls Gus Dury Nachts im Wald auf eine übel zugerichtete Leiche stößt, macht er den Fehler, die Polizei zu rufen, statt einfach abzuhauen. Er gerät in Verdacht, etwas mit dem Toten zu tun zu haben. Also erst mal ab nach Hause an die Bar, denn neuerdings betreibt Gus seine eigene Kneipe ... Herzlich willkommen in den düsteren (Seelen-)Bezirken von Edinburgh! Schön dass Sie wieder dabei sind.

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  • Rezension zu "Gelyncht" von Tony Black

    Gelyncht

    PrinzessinAnne

    21. March 2012 um 23:27

    Worum geht es: Als Gus Dury, geschiedener Trinker ohne Perspektive, in einem Waldstück in der Nähe von Edinburgh eine Leiche findet, besser gesagt in sie hinein fällt, glaubt er noch an einem Wendepunkt in seinem Leben. Mit dieser Geschichte könnte er, als ehemaliger Mitarbeiter einer großen Zeitung, wieder Fuß fassen. Doch anstatt der erhofften positiven Wendung, fällt ihm die Entdeckung auf die Füße. Die diensthabenden Polizisten glauben ihm nicht, dass er eine Prügelei mit Jugendlichen hatte, die direkt neben dem Tatort einen Hund gequält hatten. Als aber klar wird, dass der neue Mann an der Seite seiner Exfrau Debs, der leitende Beamte ist, der es auf ihn abgesehen hat und ihm den Mord anhängen will, schwinden auch seine letzten Hoffnungen, und er beginnt zu ermitteln. Meine Meinung: Der Klappentext klingt unglaublich spannend. Einerseits hört es sich nach einem wirklich guten Krimi oder auch Thriller an, andererseits gibt es einen Antihelden. So was mag ich wirklich gerne, wenn die Hauptpersonen keine geschniegelten Lackaffen sind, die im Vorbeigehen Morde aufklären. Allerdings hab ich schon nach wenigen Seiten gemerkt, dass das Buch wohl alles andere als super werden würde. Es beginnt schon mit der Schreibweise des Autors. Da werden gerne in gefühlt jedem zweiten Satz die Personalpronomen wegelassen, und Sätze ewig ineinander geschachtelt. Alles noch okay, aber was mich wirklich über die Maßen genervt hat, war der Jargon: Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass SO vulgär und mit Fäkalsprache geschrieben wurde, wie dieses. Da gibts dann Pisse-Bier oder er rammt dem gottverdammten Hurensohn seine dreckige Faust in den Arsch, und reißt ihn bis zu seiner durchgef***ten Fresse auf. Im Ernst, ich bin nicht pingelig, aber das fand sogar ich zu viel. Womit wir auch gleich beim zweiten Punkt wären, der mich gestört hat: Die Gewalt und die gewalttätigen Szenen, die nicht nur unrealistisch waren, sondern auch einfach nur unnötig. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Alkoholiker und Kettenraucher mittleren Alters in ein Stadtviertel mitten in Edinburgh (wo Leute auf offener Straße ermordet werden, Nutten, Junkies und Obdachlose die Straße bevölkern und die Wege von brennenden Matratzen gesäumt sind) mal eben so ne Gruppe Jugendliche zusammenfaltet, ohne größeren Schaden zu nehmen. Ich hätte das Buch sogar am liebsten schon nach 70 Seiten abgebrochen, aber da ich für meine Zugfahrt kein anderes hatte, hab ich weiter gelesen. Die Geschichte zog sich am Anfang wie Kaugummi und was absolut undurchsichtig. Nach so ca. 250 Seiten allerdings, wird es dann doch nochmal spannend, und sogar irgendwie interessant. Es sind gute Wendungen drinnen, endlich auch mal ein bisschen Inhalt, und nur deshalb vergebe ich noch 2 Sterne. Wäre das Buch insgesamt so gewesen wie auf den letzten 130 Seiten, hätte ich wahrscheinlich sogar fast 4 Sterne gegeben.

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  • Rezension zu "Gelyncht" von Tony Black

    Gelyncht

    WinfriedStanzick

    09. February 2012 um 10:34

    Die Edinburgh - Krimis des schottischen Schriftstellers Ian Rankin um seinen Inspector John Rebus haben in der Vergangenheit Standards gesetzt in der Krimiliteratur aus Schottland. Nun schickt sich seit Jahren schon in Schottland der 1972 geborene Journalist Tony Black an, mit einer dort überaus erfolgreichen Reihe in dessen Fußstapfen zu treten. Mit dem hier vorliegenden zweiten Roman „Gelyncht“ setzt der Zsolnay Verlag, der für Krimireihen als erste Adresse gelten kann ( Friedrich Ani, Veit Heinichen u.a.) die Veröffentlichung der deutschen Übersetzungen der Bücher von Tony Black fort. Er hat mit dem versoffenen und alkoholabhängigen ehemaligen Journalisten Gus Dury eine Figur erschaffen, der sich ähnlich wie John Rebus in Edinburgh gut auskennt, besonders in den zwielichtigen Kreisen der Halbwelt und der Unterwelt. Natürlich hat er seinen Job (und auch seine Frau) wegen des Whiskys verloren, den er in Unmengen trinkt und der ihn umbringen wird, wenn er nicht bald eine Lösung seines Alkoholproblems findet. Nach der Lektüre des ernsten Bandes konnte ich mir nicht vorstellen, dass Tony Black ihn im zweiten Band dieser neuen Reihe weiter so saufen lassen wird. In „Geopfert“ kam Gus Dury, parallel zur Haupthandlung des Buches, quasi selbsttherapeutisch, einem wesentlichen Grund seiner Misere und seines bisher doch arg verkorksten Lebens auf die Spur, seinem Vater, der es als Fußballspieler bis in den WM-Kader der schottischen Nationalmannschaft gebracht hat, und der zeitlebens für seinen Sohn neben seiner Verachtung nur brutale Gewalt in Form von Schlägen und Prügel übrig hatte. Da den Vater im Laufe des Buches das Zeitliche segnete, würde er in den nächsten Bänden vielleicht den Kopf frei haben für sein eigenes Leben, so dachte ich. Doch ich wurde enttäuscht. Auch in „Gelyncht“ säuft er weiter, auch wenn er für kurze Zeit bei der Lösung eines Mordfalles die Hoffnung hat, sogar wieder in seinem alten Beruf als Journalist Fuß zu fassen. Wieder kommt er alle möglichen Teufelsküchen und spielt während seiner mit ungewöhnlichen Methoden geführten Ermittlungen mehrmals mit seinem Leben. Der Roman wird beworben mit dem Hinweis, er sei ein Leckerbissen für Fans von Hardboiled-Krimis. Das mag sein. Mir jedoch haben die Sprache und die Brutalität des Buches nicht gefallen. Dachte ich beim ersten Buch noch, ich könnte mich daran gewöhnen und etwa von der zugegeben tollen Spannung entschädigen lassen, die Tony Black gekonnt aufbaut, bin ich mir nach der Lektüre des zweiten unsicher, ob ich die Reihe weiter verfolgen soll.

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