Tony Black Geopfert

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Inhaltsangabe zu „Geopfert“ von Tony Black

Schottland: Ein Vater ist am Boden zerstört - sein Sohn Billy wurde bestialisch ermordet. Die offizielle Todesursache lautet Selbstmord. Billys Freund Gus Dury soll bei der Aufklärung des Falls helfen - ausgerechnet jetzt, wo er wegen Trunksucht seinen Job als Journalist verloren und ihn seine Frau Deborah verlassen hat. Was ihn erwartet, ist nur des Schrecklichen Anfang. Denn hinter der modischen Fassade von Edinburgh versteckt sich eine harte Realität, in der scheinheilige Politiker, Spekulanten und Schlepperbanden aus Osteuropa ihr Spiel treiben. Mit dem Handel von Frauen aus Lettland ist schnelles Geld zu machen - und auch Billy hat sich offenbar hineinziehen lassen.

Anfangs gewöhnungsbedürtig, am Ende richtig toll. Ich denke immer noch an das Buch :)

— Cattie

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  • Rezension zu "Geopfert" von Jürgen Bürger

    Geopfert

    Karokoenigin

    30. November 2012 um 17:33

    Vermutlich bedient dieses Buch alle Klischees, die über Schottland so existieren, trotzdem gefällt mir das Buch eigentlich sehr gut. Das ganze beginnt auf der Beerdigung eines gewissen Billys, dessen Tod der Protagonist Gus Dury untersuchen soll. Zum Anfang hin ist mir dies ein bisschen schleierhaft, da er keineswegs Polizist oder Detektiv oder irgendetwas anderes in diese Richtung ist. Trotzdem scheint er viele Kenntnisse zu haben, was Überwachung und Beschattung angeht, da er schnell jemanden ausfindig macht, der ihn selbst überwacht. Im großen und ganzen gefällt mir die Person Angus Dury, aus dessen Sicht der Roman verfasst ist, sehr gut, vor allem aufgrund von Sätzen wie diesen: "Große Güte, nein. Ich habe nur das ein oder andere Buch gelesen. Ich lese zur Buße für meine Sünden." (S. 70) Trotzdem scheint er zwei verschiedene Seiten zu haben, was es mir am Anfang sehr schwierig machte, mich in diese Handlung hineinzufühlen. Er ist seit dem Ende seiner Karriere als Journalist dem Alkohol verfallen, was des öfteren seine Handlung beeinflusst. Außerdem ist da noch die laufende Scheidung von seiner Frau Deborah, mit der es immer wieder Ärger gibt. Es gibt zuviele Nebencharaktere die kaum näher beschrieben werden, sodass ich mir die Namen - wohlgemerkt alles irgendwelche Spitznamen oder Straßennamen - kaum merken konnte, geschweige denn die Person, die dahintersteht. Auch der Ermordete findet meiner Meinung nach sehr wenig Erwähnung und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte irgendwann in eine andere Richtung abgedriftet ist, die eher mit dem Privatleben von Dury zutun hatte. Ein weiterer kleiner Minuspunkt ist die Übersetzung auf "neudeutsch". Da kommen Sätze heraus wie folgender: "Ich hatte erwartet, dass es Troubles geben würde, wenn ich für Col herumschnüffelte, aber jetzt wusste ich es definitiv."(S. 76) Zum Schreibstil des Autoren lässt sich noch sagen, dass er eigentlich sehr gut und flüssig zu lesen ist. Anscheinend aber hat Tony Black eine Vorliebe für unvollständige Sätze, denn des öfteren habe ich Sätze wie diese gelesen: "Spürte, wie ich eine weiche Birne bekam, noch weicher als ohnehin schon." (S. 213) Im Grunde genommen stört mich das ja nicht, ist ja auch ein Stilmittel, nur tritt es an manchen Stellen im Rudel auf, was ich dann doch eher merkwürdig fand. Die Handlung hingegen ist eigentlich sehr gut und nimmt des öfteren einige unerwartete Wendungen. Immer wieder gibt es einen anderen Verdächtigen, den Dury dann sehr exzessiv jagt und dabei deckt er auch noch ganz andere Dinge auf. Neben diesen spannenden Stellen gab es aber auch die traurigen, als zum Beispiel ein Bewohner des Hotels, in dem Dury kurz untertauchte, auch mysteriöse weise verbrennt.

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  • Buch in ordinär gehaltener Sprache

    Geopfert

    Thommy28

    01. February 2012 um 14:07

    Der Sohn von Durys Kneipenwirt Col -seinem zweiten Zuhause- ist gefoltert und dann umgebracht worden. Die Polizei tut das Verbrechen als Selbstmord ab und stellt die Ermittlungen ein. Col ist sich über die Kontakte seines Sohnes in die Unterwelt bewusst, glaubt aber nicht an die Selbstmordtheorie und bittet seinen Freund, zu ermitteln, was wirklich geschehen ist. Das kann er nach wie vor gut, hat er doch nach wie vor viele Kontakte in den einschlägigen Kreisen aus seiner Zeit als er noch als Journalist tätig war. Den hatte er aufgrund seines Alkoholismus verloren. Schnell stellt sich heraus, es geht um Mädchenhandel und um Korruption bis in höchste Ministerkreise. Das Buch ist in einer bewusst ordinär gehaltenen Sprache geschrieben, die nicht jedem gefallen wird. Ich fand sie zu aufgesetzt. Massiv nervend sind die langen Beschreibungen der Saufatacken des Protagonisten, Für mich weder ein Meisterwerk, noch besonders zu empfehlen...!

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  • Rezension zu "Geopfert" von Jürgen Bürger

    Geopfert

    robbylesegern

    18. December 2011 um 17:07

    bin enttäuscht "Geopfert" von Tony Black, wird mit der Rebus -Reihe von Ian Rankin verglichen, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Das Milieu, in dem dieses Buch spielt ist düster und gefährlich und ich denke, damit hätte man einiges machen können. Menschenhandel und Prostitution sind Themen, die schon vielfach in Romanen verarbeitet wurden, allerdings besser als hier , wie ich finde. Ein Ermittler, der ständig seine Wiskyflasche mit sich herumträgt und mehr betrunken als nüchtern herumläuft, macht einen Thriller für mich nicht besser, außerdem sind solche Themen z.B. bei Nesbo entschieden besser herübergekommen. Auch der Schreibstil hat mir absolut nicht zugesagt.Gus Dury, der Ermittler dieses Falles, der von dem Vater seines ermordeten Sohnes beauftragt wird seine Mörder zu finden, erzählt in der Ichform. Allerdings geht es über mehr als hundert Seiten eigentlich nur um Gus, seine Alkoholsucht, seine gescheiterte Ehe und das in einem Sprachstil der untersten Kathegorie.Seine Sprüche sollten warscheinlich cool und lustig auf den Leser wirken, haben bei mir aber nur dazu geführt, dass ich ganze Seiten überblätterte. Ich habe dieses Buch entäuscht zur Seite gelegt und bin gespannt, wie es anderen Lesern gefallen hat.

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  • Rezension zu "Geopfert" von Jürgen Bürger

    Geopfert

    WinfriedStanzick

    27. September 2011 um 08:27

    Die Edinburgh - Krimis des schottischen Schriftstellers Ian Rankin um seinen Inspector John Rebus haben in der Vergangenheit Standards gesetzt in der Krimiliteratur aus Schottland. Nun schickt sich seit Jahren schon in Schottland der 1972 geborene Journalist Tony Black an, mit einer dort überaus erfolgreichen Reihe in dessen Fußstapfen zu treten. Mit dem hier vorliegenden ersten Roman „Geopfert“ beginnt der Zsolnay Verlag, der für Krimireihen als erste Adresse gelten kann ( Friedrich Ani, Veit Heinichen u.a.) die Veröffentlichung der deutschen Übersetzungen der Bücher von Tony Black. Er hat mit dem versoffenen und alkoholabhängigen ehemaligen Journalisten Gus Dury eine Figur erschaffen, der sich ähnlich wie John Rebus in Edinburgh gut auskennt, besonders in den zwielichtigen Kreisen der Halbwelt und der Unterwelt. Natürlich hat er seinen Job ( und auch seine Frau) wegen des Whiskys verloren, den er in Unmengen trinkt und der ihn umbringen wird, wenn er nicht bald eine Lösung seines Alkoholproblems findet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Tony Black ihn in den weiteren Bänden dieser neuen Reihe weiter so saufen lassen wird, wie in dem hier zu besprechenden ersten Band, in dem Gus Dury, parallel zur Haupthandlung des Buches, quasi selbsttherapeutisch, einem wesentlichen Grund seiner Misere und seines bisher doch arg verkorksten Lebens auf die Spur kommt, seinem Vater, der es als Fußballspieler bis in den WM-Kader der schottischen Nationalmannschaft gebracht hat, und der zeitlebens für seinen Sohn neben seiner Verachtung nur brutale Gewalt in Form von Schlägen und Prügel übrig hatte. Da den Vater im Laufe des Buches das Zeitliche segnet, wird er in den nächsten Bänden vielleicht den Kopf frei haben für sein eigenes Leben. Man wird sehen. Die Handlung ist kurz erzählt: der Sohn von Durys Freund Col, dem Wirt einer Kneipe, die für Gus zum zweiten Zuhause geworden ist, ist brutal umgebracht worden. Die Polizei spielt es als Selbstmord herunter. Col, der seinen Sohn gut kennt, und auch um seine Kontakte in der Unterwelt weiß, glaubt das nicht und bittet seinen Freund, zu recherchieren und herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Das kann er nach wie vor gut, und mit viel Mut stürzt er sich in eine Welt, in der er nach wie vor viele Kontakte hat. Es geht um Mädchenhandel und um Korruption bis in höchste Ministerkreise. Trotz einer sehr harten Sprache, an die man sich gewöhnen muss, in die auf Dauer nicht mein Fall ist, liest sich das Buch, dessen Handlung auf wenige Tage beschränkt ist, spannend bis zu seinem schrägen und überraschenden Ende. Man darf die nächsten Bände mit Spannung erwarten. Vor allen Dingen interessiert mich, wie Tony Black seinen Protagonisten sich weiter entwickeln lässt.

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  • Rezension zu "Geopfert" von Jürgen Bürger

    Geopfert

    hebersch

    23. August 2011 um 11:01

    Gus Drury ist als Journalist nach einem missglückten Politikerinterview berufliche gescheitert und "in der Gosse" gelandet. Der Alkoholiker wird von seinem Vermieter und Barbesitzer Cal gebeten, den Mord an Sohn Billy aufzuklären. Dabei gerät er mit Menschenhändlern, Ganoven und verlogenen Politikern aneinander. Am Ende ist geklärt wer Billy getötet hat und den Bösen wird ein Schlag versetzt. Nebenbei wird die schwierige Familiengeschichte von Gus erzählt, der v.a. zum Vater kein gutes Verhältnis hat. Ein wenig erinnert die Figur des Journalisten an Inspektor Rebus aus den Romanen von Ian Rankin, bzw. an den gleichfalls alkoholkranken ehemaligen Polizisten Jack Taylor aus den Romanen von Ken Bruen. Dieser spannende Roman hat noch nicht ganz deren Klasse, ist aber ein gelungener Einstand.

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