Tony Buzan

 3.7 Sterne bei 57 Bewertungen
Autor von Speed Reading, Nichts vergessen! und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Tony Buzan

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Speed Reading

Speed Reading

 (18)
Erschienen am 13.11.2017
Nichts vergessen!

Nichts vergessen!

 (10)
Erschienen am 18.04.2016
Das Mind-Map-Buch

Das Mind-Map-Buch

 (8)
Erschienen am 24.03.2005
Change now!

Change now!

 (3)
Erschienen am 27.03.2006
Gedächtnis ohne Grenzen

Gedächtnis ohne Grenzen

 (3)
Erschienen am 12.03.2009
Kopftraining

Kopftraining

 (2)
Erschienen am 01.02.1984
Das kleine Mind-Map-Buch

Das kleine Mind-Map-Buch

 (2)
Erschienen am 01.05.2004

Neue Rezensionen zu Tony Buzan

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Rezension zu "Nichts vergessen!" von Tony Buzan

Übungen am Ende hätten es perfekt gemacht.
MellisBuchlebenvor einem Jahr

Wer kennt das nicht? Man steht im Supermarkt und kramt in seinen Taschen. Irgendwo muss doch der Einkaufszettel sein! Doch man findet ihn nicht. Und dann heißt es, das Gehirn anstrengen: Was brauchte man doch gleich alles?

Wer sich an alle Dinge auf der Einkaufsliste und an noch viel mehr erinnern möchte, der sollte dieses Buch lesen und durcharbeiten.

Es enthält interessante Fakten und eine Einführung ins Thema Gedächtnis und Gehirntraining.
Die einzelnen Systeme werden vorgestellt, erläutert und an Beispielen anschaulich erklärt.
Immer wieder verweist der Autor auf seine anderen Bücher, die sich mit aufgegriffenen Themengebieten ausführlich beschäftigen und somit eine Ergänzung zu diesem Werk bilden.

Zu Beginn gibt es diverse Übungen, die dem Leser ermöglichen, seinen aktuellen Gedächtnisstand zu überprüfen. Am Ende des Buches gibt es das leider nicht bzw. nur beim Thema "Gesichter merken", was ich schade fand, denn ich hätte gerne den Vergleich "vorher-nachher" gezogen. Das war mir beim Thema "Gesichter merken" zwar möglich, allerdings nicht effektiv, weil ich in jener Kategorie zu Beginn am besten war.

Natürlich verändert sich die Gehirnleistung nicht nur nach Lesen des Buches. Das Buch dient nur als Anregung. Aber es hat mich auf jeden Fall neugierig gemacht und ich werde mir die komplexen Systeme noch einmal anschauen und vertiefen. Aber eines kann ich sagen: Die einfachen Systeme funktionieren tatsächlich! Es braucht zwar ein bisschen Übung, aber mithilfe der Anleitungen zum Merken diverser Listen habe ich es tatsächlich geschafft, mir 20 Begriffe zu merken, wenn ich mir die Liste nur fünf Minuten eingeprägt habe!

Eine Kategorie habe ich übersprungen, und zwar jene der Spielkarten. Denn bei mir heißen die Farben Pik, Karo, Herz und Kreuz. Im Buch wird statt Kreuz aber der Begriff "Treff" verwendet, um die Ähnlichkeit zum Karo zu vermeiden. Das hat mich verwirrt, so dass ich mich nicht auf die Aufgabe konzentrieren konnte. Aber das war mein persönliches Problem, so dass der ein oder andere sich in jedem Fall auch Spielkarten einprägen kann. Ferner umfasst das Buch u. a. Listen, Gesichter, Termine sowie das Memorieren von Gedichten etc. und die Vorbereitung für Examen und Vorträge etc. Das sind dann die komplexeren Systeme, die sich nicht von heute auf morgen lernen lassen. Wenn man aber kontinuierlich an sich arbeitet und fleißig übt, sind auch diese zu schaffen.


Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, weil es übersichtlich ins Thema einführt, die Systeme anschaulich erklärt werden und tatsächlich Sinn machen. Das Buch hat mir Lust gemacht, mich eingehender mit dem Thema zu beschäftigen und mein Gedächtnis zu verbessern. Mit Übungen am Ende wäre es perfekt, aber eben diese haben mir gefehlt. Deshalb gibt es vier Sterne von mir. 

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Rezension zu "Speed Reading" von Tony Buzan

Rezension zu "Speed Reading" von Tony Buzan
Mario_Veraguthvor 4 Jahren

Dieses im englischen Original erstmals 1971 erschienene Buch stellt die Grundsteinlegung einer Technik dar, deren Nutzen für, der Literatur zugeneigte Zeitgenossen sich kaum ermessen lässt.

Buzan führt durch die verschiedenen Techniken des Schnelllesens, versucht durch Geschichten über berühmte Schnellleser die Motivation zu steigern, betreibt ein wenig Eigenwerbung für die ebenfalls von ihm etablierten Mind- maps und legt das Fundament für eine Industrie von Schnellleseseminaren und einschlägiger Literatur.

Neben den Wahrnehmungs- und Augenübungen zur Erweiterung der Blickspanne gehört die Verwendung einer Lesehilfe oder eines Metronoms zu den Techniken zur Aufbrechung der alten Gewohnheitsmuster.

Einziger Kritikpunkt ist der, nicht mit entsprechender Vehemenz kaschierte, Einfluss des Zahns der Zeit auf das Werk, dessen Neuauflage 2013 erschienen ist.

Zwei der effizientesten und revolutionärsten Methoden zum erfolgreicheren Lernen und Lesen in Form von Mind-Maps und Speed Reading revolutioniert und einer breiten Masse zugänglich gemacht zu haben, muss Buzan einmal jemand nachmachen.

                                                                                         

Da ich viel von diesen Techniken halte, seit 5 Jahren übe und bereits ein paar Bücher dazu gelesen habe, möchte ich abschließend generelle, teils subjektiv gefärbte Fakten zum Schnelllesen erwähnen, um interessierten Lesern einen Überblick zu verschaffen und potentiellen Gusto zu machen.

Ich werde die folgenden Textabschnitte allen Rezensionen zu Schnelllesebüchern folgen lassen.

Essentielle Grundlage aller Übungen und des Schnellleseerfolges sind der richtige Abstand zum Text, gute Beleuchtung, wenig bis keine Ablenkung und die regelmäßige Ausführung der Augenbewegungsübungen und Techniken zur sukzessiven Erweiterung der Blickspanne. Es geht darum, das jahre- bis jahrzehntelang eingeübte Wort für Wort lesen abzulegen, schlechte Angewohnheiten wie Regression, Subvokalisation und Zweifel am Verständnis abzulegen und neue, effektivere Lesemuster zu erlernen.

Es dürfte individuell sehr unterschiedlich sein, wie schnell sich bei regelmäßiger Praxis ein Erfolg einstellen kann und wann der Punkt erreicht sein wird, an dem man mehrere Wörter mit einem Blick erfassen und trotzdem ein hohes Textverständnis erreichen kann. Die Übungen können auf vielfältige Weise in den Alltag integriert werden, sei es bei der Lektüre von Zeitungen, Reklameblättern, Prospekten, Werbewänden, Auslagen, Lebensmitteletiketten und was dem kreativen Geist sonst noch so einfällt.

Bezüglich den jeweiligen Vorzügen von Brille oder Kontaktlinsen bin ich zwiegespalten. Prinzipiell ist man als Normalsichtiger beziehungsweise Kontaktlinsenträger näher am Geschehen und hat keine Verzögerung wie beim Lesen mit der Brille. Allerdings sind Augen mit Kontaktlinsen immer leicht gereizt, da es sich auch bei noch so guter Qualität um einen Fremdkörper handelt. Dadurch ermüden sie meiner Erfahrung nach schneller, trocknen eher aus und werden empfindlicher gegenüber zu grellem Licht. Wahrscheinlich dürfte sich die Präferenz zu Brille oder Kontaktlinse mit der Zeit zugunsten besserer Leseergebnisse mit einer Sehbehelfsart einstellen. Wechselt man jedoch, ist bedingt durch die Umstellung mit Einbußen zu rechnen, wobei die individuellen Unterschiede beträchtlich ausfallen dürften.

Augenmuskelübungen habe ich bisher noch nicht in das Übungsprogramm implementiert, möchte es aber. Bei von fähigen Augenärzten und auf die jeweilige Art der Sehstörung oder Normalsichtigkeit abgestimmten Übungen dürften sich noch zusätzliche Steigerungen und längere Lesephasen ohne Ermüdung herausholen lassen.

Gerade bei den fortgeschrittenen Leseübungen wie dem Lesen mehrerer Zeilen auf einmal, dem Abfahren ganzer Textpassagen in Schleifenbewegungen und dem Fixieren ganzer Textpassagen mit einem Blick offenbaren sich natürliche Grenzen. Zwar sollte man mithilfe dieser komplexen Instrumente blitzartige Sinnerfassung und schnelles finden von Informationen automatisieren, stößt in der Praxis jedoch bald auf Umsetzungsprobleme.

Speziell bei komplexeren, auch beruflich relevanten Texten dürfte eine Anwendung der Metalesetechniken nicht mehr zielführend sein, da ein ausreichendes Verständnis ab bestimmten Geschwindigkeiten nicht mehr erreicht werden kann. Es dürfte im Gegenteil mehr Zeit kosten, in einigen schnellen Anläufen gleich viel Information zu gewinnen als in einem langsameren Durchgang mit dem Lesen von lediglich 1 bis 2 Wörtern pro Blickspanne. Noch dazu ist ein entscheidendes und im Buch stiefkindlich behandeltes Thema das Vorwissen und der spezifische Fachwortschatz des Lesers, die viel zu Geschwindigkeit und Verständnis beitragen.

Auch ist es logisch, dass Lesegeschwindigkeit und Verständnis an einem bestimmten Punkt auseinander zu driften beginnen, wobei die individuellen Unterschiede jedoch beträchtlich sein dürften. Wie sinnvoll es ist, sich über lange Übungsperioden bis zu einer sehr hohen Lesegeschwindigkeit hoch zu trainieren, bleibt jedem selbst überlassen. Ob Zeitersparnis durch besseres Verständnis in halber Zeit oder eher Frustration durch zur Sinnerfassung wieder grassierende Regression und wiederholtes Lesen die Überhand gewinnen, erfährt man erst nach langer Trainingszeit. Und die ist entweder sinnvoll investiert oder für ein, die eigenen Kapazitäten übersteigendes, Vorhaben verschwendet. Ob es das Risiko wert ist, muss jeder für sich entscheiden.

Außerhalb der, durch Fachkenntnisse leichter zu verstehenden, Sphären des eigenen beruflichen oder privaten Steckenpferds sind die fortgeschrittenen Leseübungen durchaus gut zum Überblick verschaffen, auffrischen bereits erworbenen Wissens, der Sondierung eines Textes auf der Suche nach bestimmten Passagen oder Zusammenhängen und als zusätzlicher Impulsgeber beim Buchkauf.

Für das alltägliche, des Broterwerbs wegen notwendigen Lesens oder den Genuss von Belletristik hingegen sind sie eher kontraproduktiv. Unnötige, der Hektik geschuldete Fehler in der Arbeit sind ebenso ärgerlich bis prekär wie der Genussentgang bei der Feierabendlektüre.

Prinzipiell fischt man mit den Techniken für Fortgeschritten und Profis auf gut Glück im Trüben, da man mit keinerlei Gewissheit sagen kann, wie effektiv diese Methoden wirklich sind. Da man die genaue Funktionsweise des menschlichen Gehirns noch nicht einmal ansatzweise wirklich kennt, fällt es schwer Pro und Kontra vernünftig abzuwiegen. Erst die Zukunft wird es zeigen und bis dahin speichert man mittels der Hochfrequenzlesetechniken entweder vieles unterbewusst ab und erweitert damit seine Kenntnisse oder es ist eine weitgehend sinnfreie, aber zumindest als Augenmuskeltraining durchgehende Beschäftigung.

Im Gegensatz dazu sind die Übungen zur Erweiterung der Blickspanne auf 1 bis 5 Wörter, mit denen man in 2 bis 3 Blicken auf die jeweiligen Zentren der Wortgruppen eine Zeile lesen kann, eine Offenbarung für jeden beruflich gezwungenermaßen oder privat freiwillig leseaffinen Menschen.

Zeitaufwendig, aber meiner Erfahrung nach sehr hilfreich ist die Erstellung eigener Übungsbeispiele mit Textverarbeitungs-, Mindmap-, oder Zeichenprogrammen. Der große Vorteil daran ist, dass man die Länge der einzelnen Fixierungen und die Komplexität der Übungen selbst bestimmen und individuell auf die eigenen Fähigkeiten anpassen kann.

Eine weitere Option zum effizienten Training bietet sich mit Schnelllesesoftware wie „Speed Reader 2.0“ oder  „Schneller lesen, mehr behalten 2.0 Lernsoftware“. Allerdings sind die Preise für die Programme mehr als stolz, was aufgrund des großen Nutzens, mit denen ihre Anwendung einhergeht, schade ist.

Wie beim Erwerb einer Sprache dauert es seine Zeit und man wird mit den Jahren der Praxis immer versierter, sicherer und in der Wahl der angemessenen Technik und Geschwindigkeit für verschiedene Texte immer routinierter. Was im Gegensatz zum Lernen unvorbelasteter Sachverhalte einen zusätzlicher Hemmschuh darstellt, ist die Ablegung alter Lesemuster, die immer mit Unwohlsein, Zweifeln und Skepsis einhergeht. Ist der Damm alter Gewohnheiten aber gebrochen, blickt man nur mehr ungläubig zurück auf die freiwillige Einschränkung des persönlichen Potentials über einen schmerzhaft langen Zeitraum.

Ich kann Ihnen diese überaus befriedigende und durchaus mit einer Verdopplung oder Verdreifachung der Lesegeschwindigkeit einhergehende Technik nur ans Herz legen, deren Erwerb mit beträchtlichen Mühen, aber nachhaltigen Vorteilen verbunden ist. Einzige Voraussetzung ist die Disziplin, bis zum sich einstellenden Durchbruch am fokussierten, sich stetig erweiternden, Blick zu bleiben.

Versuchen Sie, das Lesen ein zweites Mal gleich von Anfang an richtig zu erlernen. Es gibt nichts zu verlieren, aber sehr viel Lebens- und Lesezeit zu gewinnen.

 

Leseempfehlungen zum Thema Schnelllesen:

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jennyjennys avatar

Rezension zu "Das kleine Mind-Map-Buch" von Tony Buzan

Rezension zu "Das kleine Mind-Map-Buch" von Tony Buzan
jennyjennyvor 6 Jahren

war mir etwas dünn, es gibt zu dem Thema bessere Werke!

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