Tony DiTerlizzi Die Suche nach Wondla

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Inhaltsangabe zu „Die Suche nach Wondla“ von Tony DiTerlizzi

Das neue Kinderbuch von Bestsellerautor Tony DiTerlizzi - ein wunderschön illustriertes Abenteuer mit Augmented Reality Feature!§Eva Neun ist mit ihren 11 Jahren schon etwas ganz Besonderes. Und genau deshalb wächst sie in einem künstlichen Refugium auf. Dabei wünscht sie sich nichts mehr, als endlich die Außenwelt kennenzulernen. Als ein Eindringling ihr Zuhause zerstört und sie fliehen muss, geht dieser Wunsch völlig anders in Erfüllung, als Eva sich das gedacht hat. Unversehens findet sie sich in einer Welt wieder, auf die sie all ihre Lehrfilme nicht vorbereitet haben. Bevölkert von wandelnden Bäumen und wilden Wesen ist diese Welt viel gefährlicher als gedacht, aber auch voller atemberaubender Wunder. Und so begibt sich Eva, begleitet von ihren ungewöhnlichen, neuen Freunden, auf eine abenteuerliche Reise, um herauszufinden, wer sie wirklich ist und wohin sie gehört.§

So süß, dass es ein wenig anstrengend wird.

— Blaubeerblau
Blaubeerblau

Zuckersüß, tolle Charaktere und eine wunderliche Welt. Man hat alles, was man sich wünschen kann.

— leyax
leyax

Super !! Ich freu mich schon auf den zweiten Teil !!! Wie es wohl weiter geht .... :)

— Malinalda
Malinalda

WondLa, eine fantastische Reihe in 3 Bänden I

— susiuni
susiuni

Ein wirklich gutes Buch! Die Illustrationen sind der Hammer :D Muss unbedingt gleich den zweiten Teil lesen :)

— CupcakeCat
CupcakeCat

Meine absolute Lieblingsdystopie! Super Buch, freu mich auf die weitern Teile.

— Ally1999
Ally1999

Dieses Buch ist der Wahnsinn!!! Eine einzigartige Zukunft, die man sich so niemals "erträumen" könnte!

— Librera
Librera

Ich hab das Buch heute bestellt und freue mich schon sehr darauf ;)

— Maggi
Maggi

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  • Die Suche nach Wondla

    Die Suche nach Wondla
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    12. February 2016 um 08:55

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Beim stöbern im Netz bin ich über dieses Buch hier gestolpert und das Cover, aber auch der Klappentext haben mich neugierig gemacht ;) Die Gestaltung des Buches mit den vielen originellen Illustrationen des Autors sind wirklich sehr eindrücklich und auch Kinderherzen werden da auf alle Fälle höher schlagen ;) Etwas schade fand ich, dass die Seite zur "Augmented-Reality- Nutzung" gar nicht mehr angezeigt wird..... Der Schreibstil ist meine Meinung nach sehr einfach, gewählt wurde der allwissende Erzählstil, was sicher zur angestrebten Zielgruppe passt. Auch wenn ich mir, gerade dank den Zeichnungen alles gut vorstellen konnte, fehlte mir doch irgendwie die Lebendigkeit, die Atmosphäre einfach der gewisse Zauber um vollständig in dieser Welt abtauchen zu können. Keine Frage die Geschichte enthält viel Ideenreichtum, Fantasy, eine riesen Portion Science fiction, ( erinnerte mich irgendwie an Star Wars....) unterschwellige Spannung, Abenteuerlust und thematisiert Themen wie Freundschaft und Andersartigkeit. Ebenso wurden die Charaktere sicher liebevoll und angemessen ausgearbeitet, aber auch hier schaffte der Autor es einfach nicht mein Herz zu berühren, obwohl es die ein oder andere bewegende Szene gibt. Alles in allem ein sicher lesenswertes, einfallsreiches Kinderbuch auch für Erwachsene mit einer tollen Aufmachung. Leider konnte es mich aber nicht wie erwartet vollständig in seinen Bann ziehen. Da die Geschichte aber mit einem fiesen Cliffhänger endet, werde ich der Fortsetzung noch eine Chance geben. Ich vergebe hiermit 3,5 Sterne

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  • Was ist WondLa?

    Die Suche nach Wondla
    susiuni

    susiuni

    08. December 2015 um 19:40

    Dieses Buch ist mein persönlicher Überraschungsbuch-Hit 2015. Per Zufall bin ich auf die Bände 1 und 2 gestoßen. Tony DiTerlizzi war mir bereits als Illustrator bekannt. Mit der WondLa Reihe hat er eine ganz grandiose Geschichte niedergeschrieben, über  eine tiefe Freundschaft zwischen Menschen, Robotoren und anderen Wesen. Besonders schön sind die Abbildungen zu Beginn eines jeden Kapitels. Diese sind wunderschön, detailreich gestaltet und deren Inhalt erschließt sich erst vollständig nach Lesen des Kapitels. Ich musste immer wieder zurückblättern und die Abbildungen noch einmal anschauen. Zur Story. Eva Neun, einer der letzten Menschen wird in einem Refugium von Muddr, einem Robotor großgezogen. Als deren Refugium zerstört wird, bleibt Eva nur noch die Flucht. Für sie beginnt eine Reise auf der Suche nach anderen ihrer Art, bei der sie wie gleich zu Beginn auf Situationen trifft, die in ihrem Überlebenstraining nicht behandelt wurden. Dabei trifft sie auf viele Feinde, skurrile Situationen und wahre Freunde. Ein besonderes Highlight sind all die fantasievollen Figuren, sowie die Aufklärung wer oder was WondLa ist.

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  • Rezension zu "Die Suche nach Wondla" von Tony DiTerlizzi

    Die Suche nach Wondla
    Kaugummiqueen

    Kaugummiqueen

    28. November 2012 um 21:31

    Inhalt Die 12-jährige Eva Neun lebt zusammen mit Muddr, ihrem Erziehungsroboter, alleine in einem Refugium unter der Erde. Aufgrund von Muddrs Regeln darf Eva nie an die Oberfläche, oder in irgendeiner anderen Art und Weise das Refugium verlassen, was Eva sehr stört. Warum hat sie noch nie einen anderen Menschen gesehen? Wieso wird sie von einem Roboter aufgezogen und was ist mit ihren Eltern? Und weshalb auch immer darf sie nicht nach Oben? Als eines Nachts ihr Refugium überfallen und dabei zerstört wird, muss Eva an die Oberfläche fliehen. Und auch wenn sie seit Jahren mit Muddr und der Hilfe von Hologrammen das Überleben außerhalb des Refugiums trainiert hat, konnte sie Nichts auf das vorbereiten, was sie draußen erwartet. Bald schon muss Eva durch eine ihr unbekannte Welt reisen, auf der viele Gefahren lauern. Doch auch hier findet sie Hilfe und Unterstützer - aber immer noch keine anderen Menschen... Meine Meinung Grundsätzlich war das Buch in erster Linie ein purer Cover-Kauf. Mir ist das Buch schon vorher aufgefallen, was besonders an dem wunderschönen Cover liegt. Dann habe ich einige positive Rezensionen gelesen, zum Beispiel die bei SUNNYS BÜCHERWELT. Als dann Lisa von BOOKS&SENSES in ihrem REGALVIDEO das Buch gezeigt hat und es mir bei meinem Frust-Bücher-Kauf über den Weg "lief", war es dann endgültig um mich geschehen und ich musste es mitnehmen, obwohl ich immer noch nicht wirklich wusste, worum es in dem Buch geht. Ich wollte es einfach auf der Stelle haben. Neben einem wunderschönen Cover hat das Buch auch eine spannende, lustige, herzerwärmende, erschütternde, traurige, liebevolle und gelungene Geschichte zu bieten. Eva Neun als Hauptcharakter hat mir, bis auf wenige Ausnahmen (dazu später), sehr gut gefallen. Für ihre zwölf Jahre verhält sie sich recht häufig doch sehr erwachsen und besticht durch ihre Neugierde, ihre Abenteuerlust und ihren Mut. Ständige Begleiter sind Muddr, der menschenähnliche Roboter, der als eine Art Mutterersatz für sie dient und das Omnipod, so etwas wie ein Taschencomputer, der Hologramme erzeugen und individuell auf Eva eingehen kann. Als sie ihr Refugium verlassen und an die Oberfläche muss, ist sie noch sehr abhängig von Technik und Fürsorge, auch wenn es sie im Refugium immer gestört hat. Doch nach gewisser Zeit wird sie selbstständiger und kann mit der Natur und ihrer Umgebung immer besser umgehen. Evas Ziel ist es, andere Menschen zu finden, aber niemand kann ihr sagen, wo sich die anderen aufhalten. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ihr WondLa, ein Bild mit einem Mädchen, einem Erwachsenen und einem Roboter, die glücklich über eine Wiese laufen und auf dem die restlichen Fragmente von Wörtern zu erkennen sind - daraus hat Eva das Wort WondLa konstruiert. Muddr, der Roboter von Eva, ist kein Roboter, wie wir ihn kennen. Er ist sehr fürsorglich und scheint zu echten Gefühlen fähig. Eva ist ihr, denn Muddr ist sicherlich weiblich konzipiert, ungeheuer wichtig und sie achtet immer penibel darauf, dass es ihrem Schützling gut geht. Neben Liebe scheint sie auch Angst, Zweifel, Skepsis, Wut und dergleichen empfinden zu können und ist, wie ein Mensch, immer noch lernfähig. Auf ihrer Reise lernt Eva den Coeliner Wanderlin kennen. Er ist die bläuliche Gestalt, die links auf dem Cover zu sehen ist. Nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten, da beide unterschiedliche Sprachen sprechen, werden sie gute Freunde und reisen zusammen, um andere Menschen zu finden, zu denen Eva gehen könnte. Die beiden retten sich gegenseitig immer wieder mal das Leben und nach anfänglicher Scheu freunden sich auch er und Muddr miteinander an. Besonders auffällig an der Handlung ist, dass die Technik sehr weit entwickelt ist, viel weiter, als bei uns. Eva ernährt sich von Nährstoffdragees, ihr Refugium kann optisch mit Hologrammen verschönert werden und die Fasern ihrer Kleidung ziehen sich zusammen, wenn es kälter wird, um sie zu schützen. Auch ihr Omnipod geht auf individuelle Fragen und Bedürfnisse von Eva ein und kontaktiert sie, wenn sie zu wenig getrunken oder sich verletzt hat. Insgesamt hat mir der Mix aus Fantasy und hoch entwickelter Technik sehr gut gefallen. Aber schon recht am Anfang bemerkt man, dass es sich bei diesem Roman und Science Fiction, also SiFi handelt, was ich zuerst nicht gedacht hätte. Aber die Idee hat mir wirklich unglaublich gut gefallen und war in meinen Augen von dem Autor sehr gut umgesetzt. Auch die Welt, die er erschaffen hat, hat mich von den Socken gehauen. So viel Einfallsreichtum ist wirklich unglaublich. Er hat Pflanzen und Lebewesen entworfen, von denen ich so noch nicht in anderen Büchern gelesen habe und die wunderschönen Zeichnungen, die im kompletten Buch immer in Grüntönen gehalten sind, verhelfen dem Leser, sich in die Welt hineinzufinden. Nachdem Eva aus ihrem Refugium fliehen muss, hält die Welt noch einige Überraschungen für sie parat und zudem wird sie auch noch verfolgt und muss fliehen und sich verstecken, denn ein Draeconer (rechts auf dem Cover), hat es auf sie abgesehen. An was ich mich allerdings ein wenig gestört habe - und jetzt komme ich auch zu dem Knackpunkt von Eva - ist, dass sie sich häufig sehenden Auges in Gefahr begeben hat. Als Leser und auch Evas Begleiter wussten, dass Gefahr auf sie lauert und sie geht trotzdem alleine durch die Stadt, oder watet trotzdem weiter in den Tümpel und so weiter. Ihre kindliche Naivität diesbezüglich hat mich manchmal doch arg gestört und dadurch hat sie auch schon mehrmals nicht nur sich in Gefahr gebracht. Schon mitten in der Handlung gibt es einige rasante Actionszenen und Verfolgungsjagden, die das Buch sehr spannend und aufregend machen. Besonders am Ende läuft alles auf einen Showdown hinaus und ja, ich musste tatsächlich weinen. Ebenso werden kurz vor Ende einige Geheimnisse gelüftet, die ich auch erst kurz vorher vermutet hatte. Sie haben mich sehr überrascht und lassen ein großes Fragezeichen im Kopf zurück. Das Buch endet mit einem unglaublich fiesen Cliffhanger und lässt Eva und vor allem den Leser ziemlich verdutzt zurück, sodass man natürlich sofort wissen möchte, wie es weiter geht und was das Ende zu bedeuten hat. Fazit Bis auf wenige Ausnahmen, die hauptsächlich mit Evas Naivität zu tun haben, hat mir das Buch sehr gut gefallen und lässt auf eine tolle Fortsetzung hoffen. Die Zeichnungen sind wunderschön und die Geschichte strotzt nur vor Ideenreichtum. Das Buch ist auf jeden Fall auch etwas für ältere Kinder, unter zwölf Jahre würde ich es wohl nicht empfehlen. Ich vergebe abschließend 4 Sterne mit starker Tendenz nach oben!

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  • Rezension zu "Die Suche nach Wondla" von Tony DiTerlizzi

    Die Suche nach Wondla
    78sunny

    78sunny

    12. October 2012 um 10:26

    5 von 5 Sternen Inhalt: Eva Neun lebt in einem unterirdischen Refugium und wird dort von einem Roboter großgezogen. Nichts wünscht sie sich sehnlichster als einmal an die Oberfläche zu dürfen und andere Menschen zu treffen, doch ihr Roboter sagt, sie sei noch nicht so weit. Dann passiert etwas schreckliches und Eva muss sich durch eine für sie unbekannte Welt schlagen, immer auf der Suche nach ihres Gleichen. Wie kam das Buch zu mir Ich mag die Illustrationen von DiTerilizzi. Der Klappentext hat mich zwar nicht sehr angesprochen, aber nachdem ich ein paar Seiten reingelesen hatte, entschied ich mich das Buch zu kaufen. Ich habe es für 8,39 Euro bei ReBuy erstanden. Aufmachung/Qualität Das Cover ist wunderschön gestaltet. Jedes Kapitel fängt mit einer großen, wunderschönen Zeichnung an und manche Kapitel haben sogar noch eine zusätzliche kleine Zeichnung. Dies Zeichnungen sind sehr detailreich und passen zum jeweiligen Kapitel ohne gleich zu viel zu verraten. Ich habe oft noch einmal zurückgeschlagen, um das Bild noch einmal nach dem lesen des Kapitels zu betrachten. Das Buch hat noch einen ganz besonderen Bonus. Man kann mit Hilfe von drei Zeichnungen im Buch, auf der Internetseite zum Buch eine digitale Karte zum Leben erwecken und Evas auf einer 3D Karte auf dem PC verfolgen. Das nenne ich mal innovativ. Meinung: Die Grundidee fand ich grandios. Leider kann ich hier nicht erklären um was es geht, da es zu viel verraten würde. Allerdings kann ich sagen, dass dieses Buch wirklich ein All-Age Buch ist. Richtig toll waren die verschiedenen technischen Geräte, vor allem der Omnipod und die Funktionskleidung waren genial. Der Schreibstil ist jugendbuchtypisch recht einfach und lässt sich super schnell lesen. Die Geschichte wird in der dritten Person und in der Vergangenheit geschildert. DiTerilizzi schafft es seine Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Man lernt mit Eva gemeinsam die Welt kennen und fiebert mit ihr mit. Die Spannung machte für mich das Buch aus. Wie oben schon erwähnt erlebt man Evas Abenteuer mit ihr mit und lernt immer nur das kennen was auch sie kennenlernt. Man ist am Anfang genauso unwissend wie sie und ich hatte das Gefühl all die neuen Kreaturen und Gegenden mit ihr gemeinsam zu erforschen und langsam zu verstehen. Man fiebert mit Eva mit, ob sie das findet wonach sie sucht und was es damit überhaupt auf sich hat. Je mehr man von der Welt erfährt, durch die sich Eva schlagen muss, desto mehr versucht man mit zuraten, was passiert ist. Das zieht sich durchs gesamte Buch und kann meiner Meinung nach auch sehr gut Erwachsene in den Bann ziehen. Vieles war wirklich unvorhersehbar und überraschend und auch am Ende sind noch einige Fragen offen. Emotionen kommen stellenweise sehr gut herüber, allerdings ist es schon als Kinderbuch ausgelegt und man wird daher nicht mit extrem depressiven Passagen überschüttet, obwohl der Inhalt des Geschichte dies durchaus hergegeben hätte. Trotzdem ist das Buch nicht kühl geschrieben. Man fühlt mit Eva mit und leidet auch mit ihr mit. Die Emotionen werden vermittelt, aber es wird dann auch schnell wieder in der Handlung vorangeschritten. Die Charaktere sind interessant, allerdings finde ich, dass nicht allzu sehr auf sie eingegangen wird. Die Grundhandlung steht da deutlich mehr im Vordergrund. Dies passte allerdings und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir dadurch viel verloren ging. Die vielen verschiedenen Wesen waren sehr außergewöhnlich und machten das Entdecken der Welt sehr interessant. Das Ende war relativ abgeschlossen. Eine große Frage wurde beantwortet, aber leider war die Antwort auch das Einzige, was schon von Anfang an sehr vorhersehbar war. Viele Fragen blieben offen, was allerdings für den Anfang einer Trilogie normal ist. Man hat das Gefühl wirklich eine Geschichte zu Ende gelesen zu haben, aber auch auf jeden Fall mehr wissen zu wollen. Somit freut man sich schon sehr auf die Folgebände. Grundidee 5/5 Schreibstil 4,5/5 Spannung 5/5 Emotionen 4/5 Charaktere 4/5 Lesergruppe: Dies ist meiner Meinung nach ein absolutes All-Age-Buch. Es ist super spannend und enthält wunderschöne Zeichnungen. Jeder der sich ein wenig für Si-Fi begeistern kann, sollte es ausprobieren. Fazit: 5 von 5 Sternen Die Geschichte hat mich wirklich in eine andere Welt gezogen und ich hatte das Gefühl mit Eva unterwegs zu sein. Das schaffen nur wenige Bücher. Ich kann es ohne Einschränkung weiterempfehlen. Das Buch konnte mich vor allem wegen der Spannung, den sympathischen Charakteren, aber auch durch seine tolle Aufmachung begeistern.

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  • Rezension zu "Die Suche nach Wondla" von Tony DiTerlizzi

    Die Suche nach Wondla
    KerstinWe

    KerstinWe

    10. August 2012 um 00:49

    Eva Neun lebt ganz allein mit Muddr – einem weiblichen Roboter – an einem unterirdischem Ort, dem Refugium. Muddr sorgt schon für sie solange Eva denken kann. Zusätzlich hat sie einen Omnipod, ein kleines Gerät, dass ihre Frage beantwortet, ihr Hilfe gibt, wenn sie sich verletzt und vieles mehr. . Eva lernt in Simulationen, was sie machen muß, wenn ihr etwas schlimmes geschieht. Aber es ist doch alles nur Theorie, wie sich später herausstellt. Eva möchte die Welt über sich kennen lernen, aber Muddr besteht darauf, das Eva erst mal alle Simlationen schafft, um sicherzugehen, dass sie gut auf alle Gefahren vorbereitet ist. . Doch eines Tages wird das Refugium angegriffen. Erst denkt Eva, dass dies eine neue Simulation ist, aber es passiert wirklich. Das Refugium wird von Explosionen erschüttert. Muddr hilft ihr, durch einen Schacht zu entkommen, der an die Oberfläche führt. Aber Muddr kann nicht mitkommen. . Mühsam klettert Eva den Schacht hoch und steht dann auf dem Boden in der Nähe eines Waldes. Das hatte sich Eva schon so lange gewünscht – aber nicht so, wie es jetzt eingetroffen war. . Alles ist neu und aufregend in dieser Welt. Recht schnell stellt sich heraus, dass ihr Omnipod doch nicht so allwissend ist, wie sie und Muddr immer gedacht hatten. Im Wald gibt es z.B. laufende Bäume, sich bewegende Felsen, Bäume die Vögel fressen und vieles mehr , zu dem ihr der Omnipod nichts weiter erzählen kann. . Eva befragt den Omnipod nach dem Weg zum nächsten Refugium, obwohl sie nicht weiß ob dort jemand lebt – aber was soll sie sonst machen? Sie versucht mehrmals Muddr über den Omnipod zu erreichen, aber ohne Erfolg. . Dann findet sie das erste Refugium. Aber alles ist leer. Man kann erkennen, dass dort schon eine Ewigkeit niemand mehr lebt. Aber dann erscheint ein Wesen, das auch ins Refugium kommt und ihr den Omnipod wegnimmt und wegläuft. Das Wesen spricht, aber Eva versteht es nicht. Sie läuft hinter ihm her in der Hoffnung den Omnipod irgendwie wiederzubekommen. . Auf einmal gerät sie in ein Gewächs mit klebrigen Tautropfen, aus dem sie sich nicht wieder befreien kann. Sie schreit um Hilfe und auf einmal steht das Wesen wieder vor ihr und hilft ihr. Doch dann werden die beiden vom Jäger überwältigt, der auch schon die Explosionen im Refugium verursacht hat und anscheinend unterwegs ist um Eva zu fangen. . Der Jäger hält noch andere Wesen gefangen. Unter anderem einen Wasserbären, den Eva in ihrem Kopf reden hören kann. Eva, ihrem Helfer und dem Wasserbären gelingt die Flucht. . Wanderlin – ihr Helfer – gibt Eva eine kleine Metallkugel die einen Staub absondert und bedeutet ihr, den Staub einzuatmen. Nachdem Eva das getan hat, kann sie Wanderlin verstehen. Durch den Staub kann sie auch andere Wesen verstehen, wie sich später herausstellt. . Wanderlin und Otto – wie sie den Wasserbären nennt – begleiten Eva auf ihrer Suche nach andern Menschen. Und diese Suche wird sehr abenteuerlich. . Damit genug zum Inhalt :) . Meine Meinung zum Buch: . Die Suche nach Wondla hat mir sehr, sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr ungewöhnlich. Nichts bei dem man das Gefühl hat, man hätte ähnliches schon einmal gelesen :) . Die Handlung ist spannend und flüssig geschrieben und was mir besonders gefallen hat, sind die vielen fantasievoll geschilderten Wesen, denen Eva auf der Suche nach anderen Menschen begegnet. Auch die Welt / Umgebung in der Eva lebt und ihre Abenteuer erlebt, wird sehr datailiert beschrieben. . Das Buch ist in 4 Abschnitte unterteilt und jeder Buchabschnitt umfaßt 10 – 12 Kapitel. Die Kapitel sind relativ kurz, was die Übersicht über die Handlung sicher einfacher für jüngere Leser macht. . Ganz besonders schön fand ich die fantasievollen Illustrationen im Buch. Es gibt sehr viele davon und sie sind es wert sie einmal ganz genau anzusehen. Auch das Cover ist sehr gut gelungen. . Im Buch enthalten den Zugang für eine interaktive Karte, für die man allerdings einen Internetanschluß plus Webcam benötigt. Schaut dazu einmal unter www.WondLa.com. Dort ist alles erläutert. . Wer noch gern weitere Infos zum Buch haben möchte, der kann weitere Infos zur Story, zu den Characteren, zur WondLa Vision und zum Autor unter www.WondLa.de lesen. . Fazit: . Ein ganz tolles Buch, fantasievoll geschrieben und wunderbar illustriert.

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  • Rezension zu "Die Suche nach Wondla" von Tony DiTerlizzi

    Die Suche nach Wondla
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    02. February 2012 um 12:24

    KLAPPENTEXT: Eva Neun ist mit ihren 12 Jahren schon etwas ganz Besonderes. Und genau deshalb wächst sie in einem künstlichen Refugium auf. Dabei wünscht sie sich nichts mehr, als endlich die Außenwelt kennen zu lernen. Als ein Eindringling ihr Zuhause zerstört und sie fliehen muss, geht dieser Wunsch völlig anders in Erfüllung als Eva sich das gedacht hat. Unversehens findet sie sich in einer Welt wieder, auf die sie all ihre Lehrfilme nicht vorbereitet haben. Bevölkert von wandelnden Bäumen und wilden Wesen ist diese Welt viel gefährlicher als gedacht, aber auch voller atemberaubender Wunder. Und so begibt sich Eva begleitet von ihren ungewöhnlichen neuen Freunden auf eine abenteuerliche Reise, um herauszufinden, wer sie wirklich ist und wohin sie gehört. ZUM AUTOR: Tony DiTerlizzi lebt als freier Autor, Illustrator und Filmemacher in Massachusetts. Seine fantastischen Bilder zieren unter anderem die Werke J. R. R. Tolkiens und Peter S. Beagles. Zum Kinderbuchbestseller-Autor wurde er durch seine zusammen mit Holly Black verfasste Kinderbuchserie Die Spiderwick-Geheimnisse. „Die Suche nach Wondla“ ist der erste Band der Wondla-Trilogie. Band 2 und 3 sind in Vorbereitung. EIGENE MEINUNG: Schlagen Sie „Die Suche nach Wondla“ auf und ich verspreche Ihnen, der Duft von Geheimnissen und Abenteuern steigt Ihnen sofort in die Nase. Aber Vorsicht!! Einmal mit dem Lesen begonnen lässt sich dieses Buch nicht so schnell wieder aus der Hand legen … Obwohl Tony Di Terlizzis sehr bekannte und bereits verfilmte Spiderwick Reihe schon länger in meinem Regal steht, ist dies mein erstes Buch des bekannten Illustrators, der unter anderem die Bilder in den Tolkien Büchern gezeichnet hat. Hätte ich die Bücher, die er gemeinsam mit Holly Black im CBJ Verlag veröffentlicht hat schon mal zur Hand genommen, dann hätte ich von seinem unglaublichen Ideenreichtum gewusst. Tony Di Terlizzi hat so eine tolle Fantasie, dass ich erst mal völlig beeindruckt und fasziniert war von seinem Reichtum an Ideen. In „Die Suche nach Wondla“ kreiert er eine farbenfrohe und artenreiche Welt mit Figuren, wie ich sie aus noch keiner Fantasygeschichte kenne. Egal ob der ziegenbärtige Wanderlin Zigg oder die octopussartigen Geschwister Arius und Zinn, sie alle sind ganz neu in meinem doch schon recht vielfältigen Schatz an Fantasyfiguren. Eva Neun lebt gemeinsam mit einem Roboter, den sie „Muddr“ nennt, in einem Refugium. Dies ist eine Art unterirdischer Raum, der technisch überwacht und Computer gesteuert wird. Will Eva irgendetwas haben muss sie dies nur laut äußern und ihr Wunsch wird sofort von Maschinen erfüllt. „Muddr“ ist sehr fürsorglich und ängstigt sich um Eva. Obwohl sie ein Roboter ist, hat sie doch mütterliche Gefühle für das Menschenmädchen. Zur Zeit bereitet sie Eva auf den Ausflug in die wirkliche Welt außerhalb des Refugiums vor. Mit Hologrammen und simulierten Gefahren muss sich Eva im technisierten Überlebenstraining beweisen. Leider ist sie jedoch sehr unachtsam und so tappt sie immer wieder in unerwartete Gefahrenstellen, weswegen „Muddr“ sie keinesfalls in die reale Welt entlassen möchte. Dass sie sich jedoch schneller als ihr lieb ist in der Welt außerhalb des Refugiums zurecht finden muss, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt nicht. Und auch nicht, dass es dort gefährlicher ist, als von ihr erwartet. Und plötzlich ist sie nicht nur von einem wandernden Wald umgeben, sondern sieht sich einem kriegerischen Jäger entgegen, der versucht sie in seinem mysteriösen Refugium voller Kuriositäten einzusperren. Außerdem möchte sie doch so gerne andere Wesen ihrer Art treffen. Einziger Anhaltspunkt dafür ist ein zerrissenes Bild auf dem man noch die Buchstaben „Wond“ „L“ „a“ lesen kann. Eine abenteuerliche und sehr gefährliche Suche beginnt ... Eva Neun ist eine Protagonistin, wie man sie sich für ein Fantasy Abenteuer nur wünschen kann. Mutig, neugierig und mit großem Herz zieht sie in eine ihr völlig unbekannte Welt. Schnell erobert sie nicht nur die Herzen derjenigen, denen sie zu Hilfe eilt, sondern auch die ihrer Leser. Sie ist jedoch nicht der einzige Charakter, den man als Leser in Di Terlizzis Geschichte mag. Auch Wanderlin Zigg, der hilfsbereite Weltenbummler, ist etwas ganz Besonderes. Mein persönlicher Liebling ist allerdings der sechsbeinige Wasserbär Otto, der niedlich, plump und herzlich zugleich ist. Obwohl man sich alle Figuren und auch die Welt, in der Eva lebt, dank Di Terlizzis sehr bildlicher und fantasievoller und dennoch recht klarer und schnell zu lesender Schreibe, sehr sehr gut vorstellen kann, darf sich die eigene Fantasie etwas ausruhen, denn in Di Terlizzi steckt nicht nur ein meisterhafter Erzähler, sondern auch ein wundervoller Illustrator und so begleiten jede Menge toller Bilder diese abenteuerliche und spannende Geschichte, die man trotz des Umfangs des Buchs kaum aus der Hand legen mag und im Nu durchgelesen hat. Und obwohl ich so gar keinen Hang zu Science Fiction habe, fand ich die Sci – Fi Elemente im Buch überhaupt nicht störend, sondern wunderbar eingearbeitet in eine faszinierende Geschichte voller Fantasie und Spannung. FAZIT: „Die Suche nach Wondla“ entführt uns in eine Geschichte voller Geheimnisse und Fantasie. Voller wunderbar neuartiger Wesen und eine Welt, wie ich sie nie zuvor betreten habe. Voller Spannung und Abenteuer ist Eva Suche nach „ihrem Wondla“ auf die ich sie auch im nächsten Band sehr gerne begleiten werde.

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  • Rezension zu "Die Suche nach Wondla" von Tony DiTerlizzi

    Die Suche nach Wondla
    Cadiz

    Cadiz

    23. January 2012 um 20:44

    In einer Welt fern der unseren, werfen wir einen Blick in die Zukunft und betrachten die Vergangenheit. Wo ist WondLa ? Was ist WondLa ? Die Suche ist erst der Anfang. Inhalt: Die 12jährige Eva wurde von einem Roboter aufgezogen und lebt mit diesem abgeschieden in einem Refugium unter der Erde. Sie ist noch nie einem anderen Menschen begegnet, ja weiß nicht mal, ob es überhaupt andere Menschen gibt. Eines Tages kommt es zu einem schrecklichen Vorfall, als ihr Zuhause zerstört wird und sie an die Oberfläche flüchten muss. Die Welt „oben“ ist fremd und unheimlich. Gefährliche Wesen sind hinter ihr her und an jedem neuen Ort muss sie einer Menge Gefahren trotzen. Doch sie findet Freunde, die sie auf eine abenteuerliche Suche begleiten. Die Suche nach Menschen, nach dem Ich, die Suche nach WondLa. Eva weiß nicht genau, was WondLa ist, aber sie ist sich sicher, dass sie WondLa finden wird… Zum Buch: Das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfällt? Schräg! Wirklich schräg! Ganz außerordentlich schräg! Also so eine Geschichte wie „Die Suche nach WondLa“ habe ich noch nie gelesen und werde es wahrscheinlich auch in nächster Zeit nicht, weil das Buch einfach einzigartig ist. Vorweg muss ich aber was loswerden: Ich fand das Cover am Anfang ziemlich schrecklich. Es hat mich überhaupt nicht angesprochen, vor allem die merkwürdigen Kreaturen darauf nicht, die mich an irgendwelche Trickfilme erinnerten, die ich noch nie mochte. Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm und durchblätterte, wurde ich aber neugierig, denn es findet sich vor jedem Kapitelanfang zweiseitige Bilder, Zeichnungen vom Autor, die auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig wirken, aber trotzdem beeindruckend sind. Und weil ich eine kleine Schwäche für Bücher haben, die neben dem Geschriebenen auch noch Bilder enthalten, habe ich mir „Die Suche nach WondLa“ mal vorgemerkt. Als ich dann einige sehr positiv gestimmte Rezensionen las, dachte ich: gut, dann probiere ich es mal! Gedacht, getan und nicht bereut. Das Buch liest sich – trotz seiner 500 Seiten- ziemlich rasch. Das hat mehrere Gründe. 1. ist die Schrift nicht winzig klein, wodurch nicht wahnsinnig viel auf einer Seite steht und dazu kommen noch die Bilder, 2. lässt sich das Werk kaum aus der Hand legen, weil es so interessant ist und man stets wissen möchte, wie es weitergeht und 3. Die Kapitel sind kurz und knackig und wenn man sich vornimmt: ich lese jetzt nur noch ein Kapitel, dann gibt’s ne Pause- dann werden es trotzdem noch fünf weitere Kapitel! Irgendwie konnte ich mir so gar nichts unter dem Titel „Die Suche nach WondLa“ vorstellen. Erst dachte ich, die junge Dame auf dem Titelbild sei „WondLa“, aber nö! Die Auflösung des Rätsels, was oder wer nun „WondLa“ ist, fand ich einfach klasse- jedenfalls habe ich nicht damit gerechnet. Das zeugt auch dafür, dass das Buch nicht vorhersehbar ist. Ich konnte zu keiner Zeit erahnen, was denn nun als nächstes passiert oder wie das alles endet. Eine tolle Sache! Die Story ist rasant, abwechslungsreich, skurril, verworren, voller Fantasyelemente, die ich so auch noch nicht gelesen habe und das aller Wichtigste: Sie lebt durch eine sehr starke Hauptfigur. Eva ist sympathisch, taff, lebendig, neugierig, nicht auf den Kopf gefallen und dabei eine kleine Heldin, die das Heldinnensein in dieser Geschichte grandios meistert! Und außerdem fand ich sie auf den Bildern immer unglaublich gut dargestellt. Genauso stellt man sie sich vor, wenn man das Buch liest! Meine anfänglichen Zweifel bezüglich des Covers lösten sich bald in Luft auf. Bald fand ich die Figuren gar nicht mehr so blöde, im Gegenteil, die ein oder andere konnte ich sogar ins Herz schließen. Der Autor hat es geschafft, den merkwürdigsten Kreaturen einen individuellen Charakter zu verleihen, der irgendwo sehr menschlich war aber trotzdem so anders, dass alles um Eva herum unmenschlich wirkte wie sonst was. Ein Mensch und eine ganze Menge origineller Geschöpfe- ein netter Mix! Insgesamt ist „Die Suche nach WondLa“ wirklich lesenswert. Vor allem die tolle Sprache des Autors hat mich beeindruckt, unterhalten und gefesselt. Bildhaft und klar. Diese war so der besondere Schmankerl für mich- neben den schicken Bildern natürlich! Das Buch ist sehr empfehlenswert für alle Interessierten, ich jedenfalls freue mich schon auf Teil 2 dieser schrägen (!) Trilogie.

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  • Rezension zu "Die Suche nach Wondla" von Tony DiTerlizzi

    Die Suche nach Wondla
    VanaVanille

    VanaVanille

    17. January 2012 um 22:06

    Eva Neun weiß, dass sie etwas ganz Besonderes ist, doch wenn man als einzige, lebendige Person in Gesellschaft eines Mutterroboters aufwächst und noch niemals die Erdoberfläche gesehen hat, möchte man mehr. Mehr sehen. Mehr hören. Mehr erleben. Als eines Tages ein Einbrecher das Refugium der beiden Bewohner zerstört, muss Eva fliehen und sieht zum ersten Mal in ihrem Leben das Licht der Sonne. Da eine Rückkehr unmöglich ist, begibt sie sich auf den Weg und lernt dabei die verschiedensten Geschöpfe kennen. Aber wo sind all die anderen Menschen? Wo gehört Eva hin? Ich liebe es, wenn man ein Buch schließt und sich denkt: Mehr. Bitte, bitte, mehr davon! Bei mir kommen nur sehr selten Bücher zu diesem Ergebnis, da es schon eine ganze Ladung an Kreativität, Gefühl und Inhalt braucht, um mich komplett zufrieden zu stellen. Aus diesem Grund bin ich auch höchst erfreut, dass meine Intuition mich diesmal nicht im Stich gelassen und geradewegs in die Arme von Eva Neun getrieben hat, die bereits, voller Vorfreude auf unser kommendes Abenteuer, auf mich wartete. Eva war eine Protagonistin, wie man sie sich für ein schönes Kinderbuch wünscht - unschuldig, hilfsbereit, aber dennoch klug und mutig, ohne dabei ihren kindlichen Charme zu verlieren. Zusammen mit den anderen Charakteren, die genauso wundervoll und fantastisch waren wie sie, erschuf sie eine Reihe von Figuren, die einen nicht nur zwischen den Seiten, sondern auch außerhalb des Buches begleiteten. Viel zu oft wünschte ich mir Teil dieser Welt zu sein, die mich mit seiner magischen Flora und Fauna immer wieder fesseln konnte. Zwischen Eva und den anderen fühlte man sich wie in einer anderen Welt, die dennoch der eigenen irgendwie ähnelte. Dafür sorgten besonders die verschiedensten Wesen, welche unseren bekannten Tieren optisch glichen, sich aber dennoch oftmals sehr von ihnen unterschieden. Vertrautheit und Befremdung spielten in diesem Buch also eine große Rolle, sodass sich der Leser gut in Eva hineinversetzen und mit ihr mitfühlen konnte. Trotz der komplexen und einnehmenden Story blieb das Buch doch immer kindgerecht und spannend. Der Autor hielt sich nie mit langen Beschreibungen auf und braucht dies aufgrund seiner detailreichen und wunderbaren Illustrationen auch nicht, denn so war es viel schöner seine Ideen zu bestaunen und sich nicht selbst ein Bild im Kopf zurecht zu puzzeln, was dem Gemeinten in keiner Weise nahe gekommen wäre. Im Allgemeinen ist sein Ideenreichtum nur zu bewundern, wenn man bedenkt, dass er sich all die Figuren und Geschöpfe selbst ausgedacht und sie auch selbst zu Papier gebracht hat. Viel zu selten findet man solch eine Begabung und schon aus diesem Grund ist Die Suche nach WondLa ein kleines Meisterwerk, bei dem man sich immer wieder freuen kann, wenn man auf eine Seite mit Illustrationen blättert. Einzige Enttäuschung: ein ganz, ganz böser Cliffhanger zum Schluss, sodass ich schon überlege, ob ich mir nicht den zweiten Teil auf Englisch zu Gemüte führe. Trotzdem mal eine Reihe, bei der ich mich wirklich auf den Nachfolger freue und ihn sogar herbei sehne. Mein Urteil: Eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Freundschaft und der Frage: Wo gehöre ich hin? Evas Welt ist wunderschön und regt zum Träumen an, sodass man sie am liebsten nicht mehr verlassen will. Herr DiTerlizzi, bitte mehr davon!

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  • Rezension zu "Die Suche nach Wondla" von Tony DiTerlizzi

    Die Suche nach Wondla
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2011 um 17:03

    Wo soll ich anfangen? Dieses Buch ist einfach zauberhaft und man sollte wissen, dass es das erste Buch einer Trilogie ist. Es hat sagenhafte 512 Seiten, ein wunderschönes Cover und im Anhang kann man noch das orbonische Alphabet lernen. Eva Neun ein 12-jähriges Mädchen, lebt zusammen mit der sie erziehenden Roboterfrau Muddr in einem unterirdischen Refugium. Muddr ist ein sehr liebevoller Roboter mit fast menschlichen Gefühlsregungen. Sie versucht Eva Neun auf das Leben außerhalb des Refugiums mittels Hologrammen vorzubereiten, was ihr mehr oder weniger gut gelingt. Eva Neun hat einen geheimen Gang entdeckt und dort ein Fragment mit den noch lesbaren Buchstaben: WondLa? gefunden, welches ein Bild mit einem Mädchen, einem Roboter und einem Mann zeigt. Sie betrachtet dieses Fragment als ihren persönlichen Schatz. Eines Tages wird das Refugium angegriffen und Eva muss ohne Muddr an die Oberfläche fliehen. Sie möchte unbedingt herausfinden, wer es auf sie abgesehen hat und was das ?WondLa? ist. Dabei helfen ihr Otto, ein gedankenlesender Wasserbär, Wanderlin, ein seltsames Wesen, welches auf der Oberfläche lebt und zahlreiche technische Hilfsmittel, die Muddr ihr ans Herz legte. Liebevoll gezeichnete Figuren (was man auch wörtlich nehmen kann; die Illustrationen sind sehr schön), eine spannende Geschichte in vielen Kapiteln und eine sagenhafte Welt erwarten den Leser. Außerdem hat man die Option, sich im Internet anzumelden und interaktiv an der Story teilzunehmen. Hierzu wird eine Internetanbindung und eine Webcam benötigt. Die Webcam ist nicht nötig, wenn man auf 3-D verzichten möchte. Ich habe diese Option nicht genutzt; sie erschien mir unnötig. Fazit: "Die Suche nach WondLa" ist mein erstes Buch von Tony DiTerlizzi. Es ist ein Kinder-/Jugendbuch und trägt die Empfehlung: 10 - 12 Jahre. Jünger sollten die Kinder meiner Meinung nach aber nicht sein; der Autor schreibt sehr direkt und ich musste sogar einmal dicke Tränen vergießen. Aber dieses Buch ist ansonsten für Leser jeden Alters geeignet, ich war sehr begeistert und warte mit Spannung auf die anderen Teile. Unbedingte uneingeschränkte Leseempfehlung!

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