Tony Fletcher Perfect Circle

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Inhaltsangabe zu „Perfect Circle“ von Tony Fletcher

Tony Fletcher's biography of the enigmatic quartet from Athens, Georgia, benefits not only from Tony's long association with the band but also by the co-operation of the band itself.

Großartige Biographie über eine der größten Bands aller Zeiten

— Soeren
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  • Großartige Biographie über die gesamte Bandgeschichte

    Perfect Circle
    Soeren

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    28. December 2016 um 15:18

      Der britische Journalist Tony Fletcher sah R.E.M. das erste Mal bei einem Konzert 1983 und wurde dabei zum Fan. Im Laufe der nächsten 30 Jahre verfolgte er das Geschehen der Band nicht nur, er traf und interviewte die Bandmitglieder und wurde so ein wichtiger Zeitzeuge. Schon Anfang der 90er veröffentlichte er ein Buch über R.E.M., aber erst das 2013 erschienene „Perfect Circle“ erzählt die ganze Geschichte. Von den Anfängen in Athens, Georgia, über die vielen ausgiebigen Tourneen bis hin zu den Aufnahmen des letzten R.E.M.-Albums in Berlin und New Orleans. Es geht um ihren Aufstieg und den Zenit in den Neunzigern, über die schwere Zeit nach dem Weggang von Drummer Bill Berry und wie der „dreibeinige“ Hund nach dem Tiefpunkt „Around the sun“ wieder neu laufen lernte. Die meiste Zeit dreht sich das Buch ausschließlich um das Bandgeschehen. Privates wird nur gelegentlich am Rande erwähnt, aber das passt genauso, wie es ist. Man erfährt auch nicht viel über den Inhalt der Lieder, nur über ihre Entstehungsgeschichte und welche Wege die erst vier, später dann drei Musiker beschreiten musste, um dorthin zu kommen. Abgesehen von einigen wenigen Stellen, an denen die Biografie zur sehr ins Detail geht (zum Beispiel bei der Aufrechnung des in den Neunzigern geschlossenen bis dato größten Plattenvertrags aller Zeiten), werden sämtliche Themen und Punkte akkurat und mit genau so vielen Informationen wie nötig erzählt. Es bleiben keine Fragen offen, sodass ich das Werk jedem, der sich für die großartige Band interessiert, wärmstens empfehlen kann. In „Perfect Circle“ geht es um nichts Geringeres als ein Stück Musikgeschichte.

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