Tony Hillerman

 3.7 Sterne bei 70 Bewertungen
Autor von Wolf ohne Fährte, Dachsjagd und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tony Hillerman

Arthur Hillerman wurde 1925 als Sohn eines Farmers in Oklahoma geboren und besuchte acht Jahre lang als Tagesschüler ein Internat für Indianer. Neben seinen Tätigkeiten als Journalist und Dozent an der University of New Mexico begann er Ende der sechziger Jahre Kriminalromane zu schreiben. Für seine Ethnothriller um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe Leaphorn erhielt er von der Vereinigung der amerikanischen Krimi-Autoren den Edgar Allan Poe Award und den Grandmaster Award. Hillermans Romane wurden in siebzehn Sprachen übersetzt. Der sechsfache Vater lebte mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico. Er starb im Oktober 2008 im Alter von 83 Jahren.

Alle Bücher von Tony Hillerman

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Wolf ohne Fährte

Wolf ohne Fährte

 (8)
Erschienen am 01.10.2001
Tod der Maulwürfe

Tod der Maulwürfe

 (4)
Erschienen am 01.10.2001
Das Labyrinth der Geister

Das Labyrinth der Geister

 (4)
Erschienen am 30.01.2015
Tod am heiligen Berg

Tod am heiligen Berg

 (4)
Erschienen am 01.11.2001
Die Nacht der Skinwalkers

Die Nacht der Skinwalkers

 (3)
Erschienen am 20.01.2017

Neue Rezensionen zu Tony Hillerman

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M

Rezension zu "Listening Woman" von Tony Hillerman

spannend
Marlin55vor einem Jahr

Ein spannender Krimi im Indianerreservat der Navajo Indianer, verflochten mit den Mythen und dem Urglauben der Indianer, erscheint zuerst rätselhaft nach und nach löst sich das Puzzle. Der Indianerdedektiv Joe Leaphorn ist ein ungewöhnlicher Protagonist... 

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wampys avatar

Rezension zu "Das Labyrinth der Geister" von Tony Hillerman

Auch der dritte Fall überzeugt!
wampyvor 4 Jahren

In seinem dritten Fall ermittelt der Navajopolizist Joe Leaphorn in mehreren alten Fällen, um nicht auf diverse Pfadfindergruppen aufpassen zu müssen. Da ist zum ersten der Mord an einem alten Indianer und einer jungen Frau, der während einer religiösen Zeremonie stattfand. Dann gibt es noch den verschwundenen Hubschrauber nebst Piloten nach einem Raubüberfall und dann noch einen Raser, der Joe Leaphorn in der Wüste abgehängt hat und dabei ist auch noch ein gerade festgenommener Übeltäter entwischt. Die Fälle scheinen nichts miteinander zu tun zu haben, doch Joe Leaphorn macht sich mit Beharrlichkeit und dem Wissen um die Navajokultur auf die Suche. Die Spannung wächst unaufhörlich, selbst wenn religiöse Zeremonien der Indianer beschrieben werden. Das Ganze gipfelt in einen grandiosen Showdown, der leider etwas überzeichnet wirkt.

Fazit: Neben einem spannenden Kriminalfall wird auch viel Wissenswertes über die Indianerkultur der Navajos geboten. Natürlich spielt diese bei der Auflösung eine wesentliche Rolle.



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S

Rezension zu "Wolf ohne Fährte" von Tony Hillerman

Spannend und man wird nicht dümmer
sKnaerzlevor 5 Jahren

Lieutenant Leaphorn, Navajo-Indianer und Angehöriger der Stammespolizei im Indianer-Reservat ist ein überlegter Mann. So zweifelt er sehr schnell daran, dass der kriminelle Luis Horseman an den Folgen eines Alkoholexzesses starb, sondern tippt gleich auf Mord. Wenn es seine Ermittlungen erfordern, nimmt er an der langwierigen Zeremonie eines Feindzaubers teil und führt dort eine Unzahl belangloser Gespräche, bis er erfährt, wen die Angehörigen "des Volkes" für den bösen Geist halten, der ihre Schafe reißt. Aber Geduld kann ein Ermittler auch übertreiben, denn während Leaphorn systematisch allen Spuren nachgeht, kämpft sein Freund, der Ethnologe Bergen McKee in der Hand eines skrupellosen Killers um sein Leben.

Hillerman interessiert sich sehr für das Leben der Navajos, was er von ihrem Leben, ihrer Religion und ihre Zeremonien weiß fügt er in den Roman ein, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Und er liebt die grandiose und karge Landschaft der Canones im Grenzland zwischen Arizona und Neumexiko, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Wie ein guter Krimischreiber verwirrt Hillerman seine Leser gewaltig. Er führt eine Menge Personen ein, und es dauert lange, bis sich herausschält, wer für die weitere Handlung noch wichtig wird. Und auch die Begriffe aus der Navajo-Kultur erklärt er niemals, wenn sie zum ersten mal auftauchen, sondern erst, wenn er es ohne Belehrung in die Handlung einfügen kann.

Im letzen Drittel geht es aber fast nur noch um den Kampf auf Leben und Tod zwischen McKee und dem Werwolf. Dieser Kampf ist besonders spannend, weil beide Gegner wissen, dass es nicht nur auf Körperkraft und Feuerwaffen ankommt, sondern auch auf einen klugen Kopf.

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