Tony Horwitz Australiens Outback

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Inhaltsangabe zu „Australiens Outback“ von Tony Horwitz

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  • Erlebnisse eines 27-jährigen Amerikaners…

    Australiens Outback
    abuelita

    abuelita

    13. September 2017 um 19:09

    Tony Horwitz fährt per per Anhalter quer durch Australiens Outback. 11000 km legt er hierbei zurück.   Ich habe einen informativen und interessanten Erlebnisbericht erwartet; so verspricht es auch der Klappentext. Es fing auch gar nicht schlecht an, wurde aber leider sehr schnell ziemlich öde.Entweder ging es ums Biertrinken und um die Leute, die er dabei getroffen hat. Also wenn die Menschen dort alle so wären – oh je. Und auch die Beschreibungen vom Land selber konnten mich wirklich nicht begeistern.Ich fand auch die Sichtweise des Autors nicht sehr sympathisch. Warum macht er so eine Reise, wenn ihn doch nur wenig interessiert oder anders gesagt, warum schreibt er dann überhaupt darüber. Man kann ALLES negativ sehen, und das scheint mir so die Grundeinstellung gewesen zu sein.In meinen Augen ist dieser Reisebericht nicht empfehlenswert.

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  • 'Das war die Hölle, Kumpel, ganz einfach die Hölle.'

    Australiens Outback
    sabatayn76

    sabatayn76

    12. December 2014 um 15:24

    Inhalt: Ein Jahr nach seiner Ankunft in Sydney bekommt der US-Amerikaner Tony Horwitz Lust auf ein großes Abenteuer: er möchte per Anhalter ins Zentrum des roten Kontinents reisen. Kurz darauf macht er sich auf den Weg. Mein Eindruck: Ich war bereits in Australien, aber bislang noch nicht im Outback. In wenigen Wochen wird sich das ändern, und ich wollte mich mit der Lektüre schon ein bisschen auf Australien im Allgemeinen und das Outback im Besonderen einstimmen. Dies hat leider nicht funktioniert, denn der Autor schildert das Land und die Menschen in so negativer Weise, dass einem fast jede Lust auf Australien vergeht (wenn man es nicht besser wüsste). Obwohl ich die Lektüre bisweilen unterhaltsam fand und mir vor allem die Metaphern und Vergleiche des Autors gefallen haben, kann ich nicht sagen, dass mir der Autor sympathisch war oder dass er einen guten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich fand den Autor insgesamt extrem unvorbereitet, naiv, kein bisschen neugierig und katastrophal desinteressiert. Sein gesamter Bericht dreht sich vor allem um Bier, die von ihm beschriebenen Menschen wurden fast durchweg negativ dargestellt, die besuchten Orte sind fast allesamt öde und hässlich. Man fragt sich das ganze Buch hindurch, wieso er sich überhaupt auf den Weg gemacht hat, Bier hätte er schließlich auch am schönen Bondi Beach trinken können, dafür musste er nicht durch das Outback reisen. Mein Resümee: Ich kann das Buch nicht empfehlen. Weder für diejenigen, die Australien schon kennen, da sie sich bei der Lektüre ständig über den Autor ärgern werden. Noch für jene, die Australien noch nicht bereist haben, denn dann wird der Autor vielleicht jedes Interesse im Keim ersticken, da 'sein' Australien so öde, so hässlich und anscheinend voller schrecklicher Menschen ist.

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  • Rezension zu "Australiens Outback" von Tony Horwitz

    Australiens Outback
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2011 um 10:20

    In diesem Buch erzählt Tony Horwitz (Autor, Journalist und Pulitzer-Preisträger) von zwei Reisen durch Australien, die er im Jahr 1986 per Anhalter unternommen hat. Er startete in Sydney und schlug sich zunächst durch New South Wales nach Norden bis ins Outback von Queensland, dann über Mount Isa nach Tennant Creek bis nach Alice Springs bzw. zum Uluru. Seine zweite Reise begann er dann hier und fuhr zunächst südlich bis nach Adelaide, dann westlich bis nach Perth und dann die gesamte Westküste hoch bis zum Zielort Darwin. Die Strecke legte er ausschließlich als Anhalter zurück und fuhr bei Farmern, Truckern, Touristen, Familien, Aborigines und Langzeitreisenden mit. Soweit hört sich das Buch klasse an, und daher möchte ich auch mit den positiven Punkten meiner Kritik beginnen. Die Route, die der Autor bereist hat, ist ganz große Klasse, und da ich ca. 80% der Orte selbst bereist habe, konnte ich beim Lesen fortwährend in Erinnerungen schwelgen. Manche der Orte beschreibt Horwitz sehr treffend, und es ist erfrischend, dass er so untouristische Gegenden Australiens bereist hat. Auch ist sein Stil sehr flüssig und angenehm zu lesen, die Seiten flogen eigentlich nur so dahin. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, wie respektvoll und neutral der Autor über die Aborigines schreibt. Er schließt sich nicht den Vorurteilen der weißen Australier an sondern beschreibt im Gegensatz gerade deren Rassismus ganz offen, während er selbst von seinen positiven Erlebnissen mit Aborigines berichtet und erzählt, dass er keines der Vorurteile bestätigt gefunden hat. Andererseits glorifiziert er sie aber auch nicht oder versucht, mystische Wesen aus ihnen zu machen, sondern bleibt weiterhin neutral und beschreibt sie einfach als das was sie sind. Normale Menschen. Bis hier ist das Buch wirklich ein wunderbares Buch, aber leider gibt es auch viele negative Punkte. So ist es natürlich klar, dass bei einer Reise per Anhalter durch das Outback Horwitz hauptsächlich von Pub zu Pub reist - da seine Mitnehmer dort eben anhalten und er dann von dort aus mit dem nächsten Mitnehmer weiterfährt - aber trotzdem hätte aus dem Buch ja nicht eine reine Pubbeschreibung werden müssen. Horwitz stellt die Australier als ein Volk von Säufern dar. Beim ersten und zweiten Mal mag es ja noch lustig sein, wenn er beschreibt, wie sein Mitnehmer sich während der Fahrt ein Bier nach dem anderen genehmigt, und wie Horwitz aufgrund dessen um Leib und Leben fürchtet - nach dem fünften oder gar zehnten Mal ist es nur noch langweilig und ausgelutscht. Trotzdem wird jeder Pub mit seinen Eigenarten wieder ausführlich beschrieben, samt betrunkener Insassen und ihrer frauenfeindlichen Witze. Das muss ich wirklich nicht haben. Hinzu kommen leider auch recht viele grammatische Fehler und Tippfehler (es heißt nicht DER Outback, und den Unterschied zwischen ALS und WIE sollte man als Übersetzer eigentlich auch kennen - beide Fehler nervten mit der Zeit doch ziemlich). Zudem kann Horwitz dem Outback auch nicht wirklich etwas abgewinnen. Ich kann verstehen, dass diese Landschaft und ihre Bewohner zunächst sehr bedrohlich auf ihn wirkten, und als er darum in den ersten Kapiteln beschreibt, wie trostlos und hässlich die Landschaft auf ihn wirkte und wie ungehobelt und rau die Menschen - da dachte ich noch: Ok, man muss sich ja wirklich erstmal daran gewöhnen. Aber leider geht es das ganze Buch über so weiter. Ein Ort ist hässlicher und langweiliger als der andere. Vielleicht soll dies eine besondere Art von Humor sein, aber irgendwann fragt man sich als Leser da nur noch: Wenn er das Outback sooo schrecklich findet, warum ist er dann nicht einfach in Sydney geblieben? Da ich persönlich das Outback über alles liebe, habe ich mir von einem Buch, das "Australiens Outback" heißt, einfach etwas ganz anderes versprochen. Wer Beschreibungen der Faszination des Outbacks lesen möchte, wer roten Sand, die Weite und Einsamkeit und den Geruch nach Sonne und Erde vermisst - wer davon träumt, endlich wieder auf dem Highway unterwegs zu sein, sich in seinen Swag einzurollen und den Sonnenuntergang über der Wüste anzuschauen - der wird diese Dinge nicht in diesem Buch wieder finden.

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