Tony Horwitz Cook

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Inhaltsangabe zu „Cook“ von Tony Horwitz

Die Suche nach Terra australis trieb James Cook über alle Ozeane. Als er 1768 England verließ, war ein Drittel der Erde noch unentdeckt. In nur elf Jahren erkundete er zu Schiff die Welt vom Beringmeer bis zur Antarktis, von Alaska bis Tasmanien. Als Cook 1779 auf Hawaii erschlagen wurde, hinterließ er der Nachwelt nichts Geringeres als ein neues Bild der Erde. Der Pulitzerpreisträger Tony Horwitz hat sich auf die Spur von Käpt’n Cook begeben und dabei einen der größten Entdecker aller Zeiten neu entdeckt. »Tony Horwitz hat sich dem Kapitän James Cook an die Fersen gehängt und ist seinen drei großen Seereisen mit großer Liebe zum Detail nachgegangen.« Die Zeit

Wahrlich ein Lesevergnügen für jeden der Entdecker mag ;-)

— kofler_sonja
kofler_sonja

Hier wird ungeschönt und sehr fundiert recherchiert über einen Helden der Seefahrt biografiert.

— BadPageTurner
BadPageTurner

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  • Rezension zu "Cook" von Tony Horwitz

    Cook
    Monsignore

    Monsignore

    31. January 2010 um 22:10

    Kann es eine größere Ironie, eine größere Tragik geben: Ausgerechnet der große Abenteurer und Weltentdecker Cook musste sein Leben in einem Kochtopf beenden. Aber nicht - wie vielfach behauptet - weil er von Kannibalen verspeist werden sollte, sondern weil man auf den Sandwichinseln (!) von Hawaii die Knochen des großen Weißen für verehrungswürdig hielt und deshalb aus dem Körper mittels Kochen heraustrennen musste. Das ereignete sich im Februar 1779. Auf dem Schiff seiner Majestät - es lag in sicherer Entfernung, aber nah genug, um durch das Fernrohr das Geschehen zu verfolgen - stand der junge Offizier Wiliam Bleyl, der später scheitende und ausgesetzte Kommandant der HMS Bounty. - Schon auf den ersten Seiten der Biografie vom Pulitzer-Preisträger Horwitz ahnt man, dass große Abenteuer bevorstehen - schließlich war zu Cooks Zeiten noch ein Drittel der Erde in Europa völlig unbekannt. Die Südsee hatte es dem königstreuen und intelligenten James Cook angetan, drei große Expeditionen unternahm er in diese Region. Seine kartografische Arbeit ist heute noch Teil der internationalen Seekarten. Und er war der erste Kapitän, der erkannte, dass Vitamin C das einzige Mittel gegen Skorbut war. Díese Biografie ist mitreißend geschrieben, voller interessanter historischer Details und entführt in eine Welt, die alles andere als ein Abenteuer war, sie war extrem hart und lebensbedrohlich.

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  • Rezension zu "Cook" von Tony Horwitz

    Cook
    Kaivai

    Kaivai

    14. July 2007 um 12:48

    Elf Jahre, von 1768 bis 1779, bereiste Captain James Cook auf drei Fahrten den Pazifik. Er war ein Meister der Navigation und Kartierung und aufgrund seiner Disziplin und Genauigkeit gelang es ihm weiße Flächen von den Landkarten zu tilgen, wie kein Entdecker vor oder nach ihm. Von der Antarktis über Australien, Neuseeland, Tahiti, diverse Südseeinseln, Hawaii, die Aleuten, Alaska, bis in die Arktis reichte sein Reiseradius. Tony Horwitz ist Journalist und Pulitzerpreisträger und das ist immer spürbar. Er ist ein Meister der Recherche. Recherche heißt hier Reisen auf Cooks Spuren. Horwitz beschreibt seine eigenen Reisen und seine Begegnungen auf diesen Reisen und parallel dazu entfaltet er Cooks Leben und Fahrten. Ich lese und lese und schlürfe den Saft von Geschichte und Geschichten voller Genuß in meine wissensdurstige Kehle. Dabei kann ich den Hals kaum voll genug kriegen, so sehr schmeckt es mir. Auch Horwitz Reisekumpan Roger kann den Hals kaum voll genug kriegen. Aber nicht voll Wissen, sondern voll Alk und wenn etwas in diesem Buch nervt, dann ist es dieser Stereotyp, den T.H. hier schildert und bei dem ich immer wieder gedacht hab, Horwitz hat ihn nur erfunden. Roger kommt ja auch aus Yorkshire, genau wie Cook, verkörpert aber in seiner Lebensart das genaue Gegenteil. Am Ende seines Lebens wandelt sich Cooks Charakter und er verliert seinen inneren Halt und damit sein Gespür. So sind es seine Dummheiten, die am 14.2.1779 die Streigkeiten mit den Eingeborenen auf Hawaii eskalieren lassen, in denen er sein Leben verliert. Roger verwandelt sich auch am Ende des Buches, von einem notgeilen, erzfaulen Trinker in einen Yachtbesitzer, der in die Antarktis segelt um Cook zu folgen. Alles Roger oder was? Würd ja zu gern mal wissen, ob Roger ein Kunstgriff oder ein wahrer Mensch ist.

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