Wer Furcht sät

von Tony Parsons 
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Wer Furcht sät
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (103):
Hennies avatar

Wie schnell das Bedürfnis nach Gerechtigkeit in Rachedurst umschlagen kann!

Kritisch (6):
Henny176s avatar

Konnte mich leider nicht so sehr begeistern.

Alle 134 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wer Furcht sät"

In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen – auf Pädophile, Mörder, Hassprediger – und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterbahnhöfen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176656
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:25.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.11.2016 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Belunas avatar
    Belunavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Bisher spannendster Fall von Max Wolfe. Die Reihe steigert sich endlich!
    Düstere Story mit geschichtlichem Hintergrund zu London

    Tony Parsons legt mit dem dritten Teil seiner Mac Wolfe Reihe nochmal einen drauf. Die Story werden von Mal zu Mal besser und spannender!


    Als London Liebhaber hat es mir besonders gut gefallen, dass ich in diesem Buch noch einiges über die Geschichte von London erfahren konnte. Thema ist vor allem die lang durchgeführte Todesstrafe. Tony Parsons schafft es in dem Buch die Gesichte der Stadt in einem spannenden Fall zu verpacken ohne das es zu viel wird. Ganz im Gegenteil für mich hätte es hier sogar ruhig noch etwas mehr Infos zum historischen Hintergrund geben können.

    Auch Max Wolfes dritter Fall an sich legt für mich nochmal einen drauf im Vergleich zum ersten und zweiten Fall. Die Story ist wie immer sehr düster und vor allem brutal. Lange hab ich im Dunkel getappt, bis endlich die Auflösung kam. 

    Was mich leider in allen Teilen bis jetzt etwas gestört hat, ist dass Max Wolfe unrealistisch viel einstecken kann. Egal wie schwer die Verletzung ist oder was ihm passiert, er macht gefühlt so weiter als wäre kaum etwas passiert. 

    Insgesamt hat mir die Story aber viel Freude bereitet. 


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    supersusis avatar
    supersusivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi, der im modernen London spielt, aber auch einen (schaurigen, grausamen) Teil Londoner Geschichte wieder aufleben lässt.
    spannend, gerne mehr davon

    Vor laufender Kamera wird ein Mann erhängt und das Ganze auf You-Tube gezeigt. Er war ein Kinderschänder und somit erscheint sein Schicksal gerecht. Aber ist es richtig, wenn Bürger sich zum Henker aufschwingen ? Erschreckend auch, dass der Tod eines Menschen so oft angeklickt wird. Zeigt dies, wie verroht die Gesellschaft ist, oder dass sie die Nase voll von Gewaltverbrechen hat, bei denen die Täter zu milde davon kommen, sodass sie es gutheißt, wenn das Gesetz in die eigenen Hände genommen wird ?  Wie auch immer man darüber denkt, die Polizei muß ermitteln.  

    Ein spannender Krimi, der im modernen London spielt, aber auch einen (schaurigen, grausamen) Teil Londoner Geschichte wieder aufleben lässt. Es ist das erste Buch von diesem Autoren, das ich lese und ich habe mir direkt das nächste von ihm gekauft. Der Schreibstil ist flüssig, die Charaktere wirken authentisch und man fühlt mit ihnen mit. Das Buch gibt Stoff zum Nachdenken wegen des Themas. Beim Lesen wünscht man sich für den einen oder anderen ebenfalls Rache und erkennt aber auch, wenn all die kleinen und großen Ungerechtigkeiten mit Gewalt geahndet werden, hat man schnell eine nicht aufzuhaltende Gewaltspirale. Aber in erster Linie ist dies Buch einfach ein spannender Krimi, der Spaß gemacht hat zu lesen. 

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    sChiLdKroEtes avatar
    sChiLdKroEtevor 7 Monaten
    Max Wolfes bisher spannendster Fall

    Eine Gruppe, genannt „ Der Club der Henker“, macht in London Jagd auf böse Menschen, die von der Justiz, ihrer Meinung nach, nicht ausreichend, oder gar nicht, bestraft wurden. Detective Max Wolfe stehen schwierige Ermittlungen bevor, denn die Mörder werden von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert. Er begibt sich auf Spurensuche und muss am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse ist.

    „Wer Furcht sät“ ist der dritte Fall für Detective Constable Max Wolfe. Da es sich bei diesem Buch, wie auch bei seinen Vorgängern, um einen abgeschlossenen Fall handelt, kann das Buch auch ohne weiteres einzeln gelesen werden.

    Max Wolfe ist alleinerziehender Vater einer fünfjährigen Tochter. Er lebt mit ihr und einem kleinen Hund in einem Loft in London. Er ist ein sympathischer Ermittler. Er handelt manchmal etwas vorschnell und draufgängerisch, was nicht selten dazu führt, dass er sich in Gefahr begibt. Dennoch scheint er ein sehr fähiger Ermittler zu sein. Auch das Team um ihn herum besteht aus kompetenten, sympathischen Leuten.

    Die Geschichte beginnt im Prolog mit dem ersten Lynchmord direkt spannend. Diese zu Beginn aufgebaute Spannung bleibt während des gesamten Handlungsverlaufs erhalten und wird zwischendurch immer mal wieder gesteigert. Nach dem Prolog wird die Handlung aus der Ich-Perspektive von Max Wolfe erzählt. So bekommt man als Leser einen guten Einblick in seine Gedanken und ist immer auf dem gleichen Ermittlungsstand wie er.

    Der Schreib- und der Erzählstil von Tony Parsons haben mir gut gefallen. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und lässt sich flott lesen. Die Handlung ist logisch aufgebaut, nicht vorhersehbar und das Ende schlüssig. Bei den ersten beiden Bänden habe ich bemängelt, dass mir Max und auch sein Team ein wenig zu oft verletzt wird. Auch in diesem Buch kommt er nicht ungeschoren davon, trotzdem hat es mich diesmal überhaupt nicht gestört.

    Bei „Wer Furcht sät“ handelt es sich, wie auch schon bei den anderen beiden Bänden der Max-Wolfe-Reihe, um einen spannenden Krimi mit einem sympathischen, kompetenten Ermittler. Auf dem Buchrücken wird The Daily Mail zitiert, die schrieb, dass es sich bei diesem Buch um Tony Parsons besten Kriminalroman handle. Dem kann ich nur zustimmen. Die anderen beiden Bücher haben mir zwar auch sehr gut gefallen, aber dieses konnte sie noch toppen. Das Thema Lynchjustiz hat mir als Grundlage sehr gut gefallen. Ich kann jedem Krimifan diese Reihe nur sehr ans Herz legen und freue mich auf den vierten Fall für Max Wolfe.

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    solveigs avatar
    solveigvor 7 Monaten
    Max Wolfes dritter Fall

    Gerechtigkeit oder Rache? Dieses Thema steht im Mittelpunkt des dritten Teils der Krimiserie um Detective Constable Max Wolfe. Der Leser begleitet den sympathischen Ermittler Max und sein Team auf der Suche nach einer Gruppe von Männern, die ehemalige Straftäter tötet. Während er sich mit Hilfe von Sachverständigen bemüht, den Tatort aufzuspüren und dem Treiben der Unbekannten ein Ende zu bereiten, verfolgt ihn stets deren Slogan „#führtsiewiederein“ in den sozialen Kanälen des Internets. Und schnell genug gerät er persönlich in das Visier der Gesuchten und in Todesgefahr.

    Tony Parsons´ Schreibstil liest sich ohne Mühe und angenehm flüssig. Seine Kriminalromane sind stets gut durchdacht und außerordentlich spannend geschrieben. Wer den Schriftsteller kennt, weiß, dass er sich nicht allein auf die Ermittlung in einem Kriminalfall beschränkt. Er versteht es großartig, aktuelle, soziale Themen in seine Romane einzuflechten. „Wer Furcht sät“ behandelt auf kontroverse Art den Ruf in der Öffentlichkeit nach härteren Strafen, gar der Wiedereinführung der Todesstrafe. Max erfährt selbst die Grenzen der Gesetze und ist nicht der einzige, der sich fragt, wie angemessen die jeweilige Strafe für Gewalttäter ist. Authentisch geschilderte Charaktere regen den Leser zum Nachdenken an: fordern harte  Strafen Gerechtigkeit oder Rache?

    Ebenso bildhaft schildert der Autor ein historisches, eigentlich unzugängliches London. Wer ist sich schon bewusst, wieviele Überbleibsel aus alten Zeiten unterhalb der Straßen und Gebäude der modernen Stadt liegen? Wolfe beeindruckt mit viel stadtgeschichtlicher Kenntnis und führt seine Leser an vergessene unterirdische Orte, verlassene U-Bahnstationen und Reste ehemaliger Strafzellen und Hinrichtungsstätten. Ebenso erhält das „Black Museum“, das die Polizeiarbeit dokumentiert, wieder seinen Platz in Wolfes Recherchearbeit.

    Eine bemerkenswert geistreiche und anregende Lektüre: auch Parsons dritten Roman um DC Max Wolfe kann ich wärmstens empfehlen.

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 8 Monaten
    Sehr interessant

    Nachdem ich gehört habe, dass sich die Reihe mit jedem Buch steigert, war ich sehr gespannt auf den dritten Fall von Max Wolfe.

    Das spannende an diesem Buch war für mich gar nicht mal der Fall selbst, sondern das ganze drum herum. Zum einen das Thema Todesstrafe bzw. Selbstjustiz und die Geschichte von London.
    Beides hat der Autor auf wirklich interessante Art und Weise in seine Handlung eingebunden, sogar so interessant, dass der Fall selbst mir zwischenzeitlich fast egal war. Es werden Fälle geschildert, wo man fast selbst anfängt an seiner Einstellung zu zweifeln bzw. man Leute verstehen kann, die zu Selbstjustiz greifen.

    London ist eine meiner Lieblingsstädte, so dass ich es sehr interessant fand noch einige historische Fakten kennenzulernen und wie diese sich auch noch im heutigen London wiederfinden.

    Die Auflösung am Ende konnte mich dann wirklich überraschen. Wieder mal war das Buch sehr flüssig zu lesen und ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Max Wolfe.

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    Dex-aholics avatar
    Dex-aholicvor 8 Monaten
    Brutal ehrlich und düster

    Die Reihe um DC Max Wolfe wird mit jedem weiteren Band immer besser und fasziniert mich immer wieder aufs neue. Tony Parsons zieht einen mit "Wer Furcht sät" erneut in ein bildgewaltiges Abenteuer, dass düsterer und ehrlicher nicht sein könnte. Eine Gruppe macht es sich hier zur Aufgabe, diejenigen zu bestrafen und zu hängen, die ihrer Meinung nach vom Rechtssystem ihres Landes zu lasch oder überhaupt nicht angemessen bestraft wurden für ihre Taten. Man merkt schnell, dass es ein Thema ist, dass wirklich alltäglich in den Medien oder überhaupt aufzutauchen scheint, und dass einen bewegt. Der Club der Henker wird von einigen regelrecht verehrt, üben sie doch Gerechtigkeit dort aus, wo der Meinung der Gesellschaft nach die Polizei doch nichts unternimmt oder gar die eigentlichen Täter beschützt anstatt sie zu verhaften und zu bestrafen. Beim Lesen merkt man selbst Wolfe an, dass er sich gelegentlich in einer Art Zwickmühle befindet und er über einem schmalen Grad wandelt, was nun Gerechtigkeit ist oder schon kaltblütige Rache. Dass Wolfe so vielschichtig und bei weitem kein 08/15 Polizist ist, weiß man schon vom ersten Band an, und das gefällt mir an ihm am besten. Er ist ein Mensch, der sich auch nicht scheut, in die dunklen Tiefen seiner eigenen Seele zu blicken und (in Maßen) seinem Gerechtigkeitssinn zu folgen, egal was es für Folgen zu haben scheint. Dennoch hat er ein gesundes Maß an Ausgeglichenheit, dass ihm der Kampf als alleinerziehender Vater beschert, denn seine Tochter und sein Hund sind wiederum sein ein und alles. So geht er auch hier wieder ein wenig unübliche Wege, um dem Club der Henker einen Strich durch die Rechnung zu machen, wobei er selber auch auf dessen Abschussliste landet und in Gefahr schwebt. Die Wendungen zum Ende hin sind rasant, fesselnd und sehr spannend gehalten und haben mich doch überrascht. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, es ist wirklich gut geschrieben und, wie schon gesagt, sehr ehrlich und spricht vom Thema her eigentlich fast jeden an. Es wird auch noch ein wenig in Gedanken bleiben, wenn man es ausgelesen hat, aber das liebe ich an einem Buch. Ich kann "Wer Furch sät" sehr empfehlen, man muss fürs bessere Verständnis auch die anderen Teile nicht unbedingt vorher gelesen haben, empfehlen kann ich diese aber dennoch, um noch besser in die Stimmung um DC Wolfe eintauchen zu können.


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    LadyIceTeas avatar
    LadyIceTeavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine genialer dritter Teil!
    Spannend bis zum Ende

    Lynchjustiz macht sich auf den Straßen Londons breit und Detective Max Wolfe jagt die Killer. Doch schnell wird ihm klar, dass die Bürger ihn als den Bösen sehen, denn die Killer erhängen nur Straftäter der schwersten Art.
    Während Max dem Club der Henker immer näher kommt, gerät er gleichzeitig in ihre Schlinge.

    Ich verschlinge grade die Max Wolfe Bücher ohne Atem zu holen, denn ich habe wirklich einen Narren an ihnen gefressen.
    Max ist cool, clever und ziemlich hart im Nehmen. Er erinnert mich ein wenig an Bruce Willis. Klar, manchmal muss man schon schmunzeln, bei dem was er alles wegsteckt aber irgendwie verliert er dabei seine Coolnes nicht. Gleichzeitig zeigt sich immer wieder seine liebevolle Art, wenn es um seine Tochter Scout oder den Hund Stan geht. Mir blutet dazu in jedem Band aufs Neue das Herz, wenn Max sich wieder hoffnungslos in eine Frau verguckt.
    Max ist ein super Ermittler und auch in diesem Fall bleibt er sich treu. Ebenso der absolut spannende Schreibstil von Tony Parsons.
    Der dritte Fall ist wirklich spannend, denn es gibt viele Figuren die die Täter sein könnten und doch kommt keiner von ihnen so richtig in Frage. Gleichzeitig spielt die Thematik sehr mit den eigenen Moralvorstellungen. Denn, kann Selbstjustiz in Ordnung sein? Haben es Kinderschänder verdient beschützt zu werden oder haben sie ihre Rechte verwirkt?
    Parsons lässt diese Thematik sehr gut in das Gesamtbild einfließen und zeigt wieder einmal sehr interessante Wege, die ein Krimi gehen kann.
    Bis zum Schluss habe ich erneut mitgefiebert und gerätselt und bin mit dem Ende mehr als nur zufrieden.
    Jetzt freue ich mich auf den vierten Band, den ich zum Glück vorablesen darf.

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 9 Monaten
    Wer Furcht sät

    Inhalt: Eine Bürgerwehr in London bringt vor laufender Kamera Verbrecher um, die wieder freigelassen wurden. Max Wolfe und sein Team müssen den Fall aufklären, obwohl die Täter von der Öffentlichkeit gefeiert werden.Im dritten Band um Max Wolfe geht es um Selbstjustiz. Eine Gruppe Unbekannter, der sogenannte Club der Henker, jagt und tötet Täter, die im normalen Strafprozess ihrer Ansicht nach zu milde verurteilt wurden. Max Wolfe ermittelt.
    Hier wird ein bekanntes Leid des Justizwesens thematisiert, lasche Rechtsprechung, empörte Betroffene. Max selbst ist in ebenso einem Dilemma und eine weiße Weste zu behalten fällt auch ihm nicht leicht. Max Wolf blieb mir bis zum Ende des Buches ein wenig fremd , wie auch seine Kollegen und die meisten Charaktere in diesem Roman. Auch die manchmal etwas lang gehaltenen Erklärungen von Fachbegriffen und Abkürzungen in der Polizeisprache waren für mich ein wenig störend und nicht wirklich von Belang. Oder muss ich wirklich als Normalbürger wissen, für was welche Zeichen stehen in der Polizei? Kopf kratz Für mich hat das leider ein wenig an der Spannung eingebüßt.

    Am interessantesten fand ich ja persönlich das Nachwort des Autors. Dieses war wirklich sehr interessant und lesenswert. Auch seine Aussage: „Und einige Menschen kommen noch immer mit Mord davon" ....finde ich wirklich erschreckend, aber leider wahr...und nimmt einem , besonders als einen gerechtigkeitsliebenden Menschen sehr mit. Ich bin quasi mitten in der Reihe eingestiegen und habe bisher nur diesen dritten Teil gelesen. Der Schreibstil von Tony Parson gefällt mir recht gut und auch Max Wolfe ist ein interessanter Ermittler. Leider konnte mich die Geschichte nicht so richtig packen und überraschen.

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    J
    Julia_Kathrin_Matosvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tiefgründigkeit, Gefühlsachterbahn und wertvolle Denkanstöße
    Tiefgründigkeit, Gefühlsachterbahn und wertvolle Denkanstöße

    Tony Parsons gibt die Innenansichten inklusive beruflicher und persönlicher moralischer Konflikte von DC Max Wolfe derart tiefgreifend wieder, dass diese Figur richtig echt wirkt und mich fantastisch mitfühlen und miträtseln lässt. Max‘ Momente mit Scout und Stan und seine Reflektionen zum Familienleben sowie zaghafte Unternehmungen in Sachen Liebe sind immer ein herzerwärmendes Highlight. Toll auch die gedanklichen zynischen Seitenhiebe, mit der Max seine Umwelt bedenkt.
    Die Nebenrollen (u. a. DC Edie Wren, DCI Pat Whitestone) sind ebenso brilliant in Szene gesetzt.
    Der Kriminalfall ist erneut sehr spannend und wendungsreich, das Ende hatte ich so nicht erwartet. Realistisch anmutende Polizeiarbeit, ohne langweilig zu sein. Mit der Thematik Lynchjustiz, die sowohl in Max‘ aktuellem Kriminalfall wie auch in seinem persönlichen Umfeld im Mittelpunkt steht, liefert der Autor Interessierten Stoff zu eigenen Reflektionen. Auch die Schilderungen zum Schicksal von Soldaten sind sehr eindringlich, ohne penetrant zu wirken. Die geschichtlichen Hintergründe zu Hinrichtungen erweitern meinen Wissensschatz auf interessante Weise und lösten so manchen Aha-Moment bei mir aus.
    Was zuvor für Längen gesorgt hatte, z. B. die Wiedergabe von Boxtrainings, kommt kaum noch vor.
    Mein bisher liebster Teil der Reihe. Band 4 klingt ebenfalls sehr vielversprechend.

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    Nadl17835s avatar
    Nadl17835vor einem Jahr
    Leider nichts für mich

    Der Club der Henker, eine Zivilistengruppe, hat es sich zur Aufgabe gemacht Gerechtigkeit zu schaffen, die nach ihrer Ansicht im Rechtssystem verloren gegangen ist. Sie suchen sich Schuldige aus, die für ihre kriminellen Taten eine zu geringe Strafe erhalten haben und führen ihnen ihre gerechte Strafe, den Tod durch Erhängen, zu. Max Wolf und sein Team müssen der Lynchjustiz entgegen kommen und sie aufhalten. Das stellt sich leider als schwieriger heraus als angenommen, bis Max plötzlich selbst in die Schusslinie des Clubs kommt.

    Die Idee dahinter klingt sehr interessant und wirft einige moralische Fragen auf bezüglich des Strafmaßes des Rechtssystems. Leider war die Umsetzung teils langatmig, gefüllt mit vielen unnötigen Details und Handlungen, oft arm an Spannung und die Progression war mir zu langsam und nichtssagend. Die Aufdeckung der Täter war zwar etwas überraschend, aber insgesamt doch nicht spannend geschrieben. Das "Klick" des Ermittlers war für mich nicht nachvollziehbar und das Ende wirkte an den Haaren herbeigezogen, damit das Buch überhaupt ein Ende findet. Die Charaktere haben mich nicht berühren können und waren mir zu unsympathisch, flach und kalt. Nicht einmal die Opfer fand ich bemitleidenswert oder konnte da mitfühlen. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, hatte ich doch nach den positiven Rückmeldungen mehr erwartet, vor allem mehr Spannung und emotionale Rührung des Lesers. Schade um die Idee.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Die Mörderische Verschwörung – Ein schmaler Grat zwischen Gut und Böse ...

    Ihr begebt euch gerne auf Mörderfang zwischen Buchseiten? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, eure Fähigkeiten als Ermittler auf die Probe zu stellen! In der Mörderischen Verschwörung  gilt es einen kniffligen Fall zu lösen. Setzt die Puzzleteile richtig zusammen und findet heraus, wer hinter dem grausamen Verbrechen steckt. 

    In fünf Leserunden werden wir Bücher voller Nervenkitzel gemeinsam lesen und uns dabei wertvolle Tipps für die Aufklärung der mörderischen Verschwörung holen!

    Mit "Wer Furcht sät" von Tony Parsons gehen wir mit der Mörderischen Verschwörung in die dritte Runde. Dabei geht es um einen besonders kniffligen Fall, denn wie geht man gegen eine Bürgerwehr vor, die Unrecht bekämpft und dabei selbst Unrecht tut?

    Zum Inhalt
    In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist

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    Mehr über den Autor
    Tony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex geboren. Nach dem Schulabschluss veröffentlichte er das "Skandalblatt", eine Untergrundzeitung. Seine Karriere begann er als Musikkritiker. 1974 schrieb er seinen Debütroman "The Kids", der jedoch nicht wie gewünscht Erfolg hatte. In den 1980er Jahren schlug er sich als freiberuflicher Autor durch, in den 90er Jahren begann er für einige britische TV-Formate zu arbeiten. Außerdem begann er als Kolumnist für "The Daily Telegraph" zu schreiben. Inzwischen gehört Tony Parsons zu den erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbrittaniens. Mit seiner Frau und seiner Tochter wohnt er heute in London.

    Gemeinsam mit BASTEI LÜBBE vergeben wir in dieser Leserunde 43 Exemplare von "Wer Furcht sät" an alle, die sich unserer mörderischen Verschwörung anschließen und ihr detektivisches Gespür auf die Probe stellen möchten.

    Was ihr für eines der 43 Leseexemplare tun müsst? Bewerbt euch bis zum 20.11. über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und beantwortet folgende Frage:

    Als Ermittler in der mörderischen Verschwörung müsst ihr integer sein – Was haltet ihr deswegen von Selbstjustiz? Ist sie manchmal angebracht oder immer verwerflich?


    Seid ihr schon Mitglied in unserer mörderischen Verschwörung? Helft uns bei den Ermittlungen in einem mysteriösen Mordfall, stellt den Täter und gewinnt mit etwas Glück Gewinne für die Extraportion Gänsehaut! 

    Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden! 
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