Tony Parsons Wer Furcht sät

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Inhaltsangabe zu „Wer Furcht sät“ von Tony Parsons

In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist -

Was ist Recht, was ist Unrecht? Hat man das Recht selbst den Henker zu spielen? Sehr spannender Kriminalroman!

— Buecherseele79
Buecherseele79

Eine abslut spannender Thriller, bei dem man ständing gespallten ist was nun gerecht ist. Tony Parson hat sich mal wieder übertroffen.

— BookEyesBlack
BookEyesBlack

Ich liebe alle Bücher dieser Reihe und habe diesen wieder verschlungen, weil er mehr als spannend ist!

— claudeste
claudeste

Konnte mich leider nicht so sehr begeistern.

— Henny176
Henny176

hat mir nicht gefallen

— milapferd
milapferd

Spannend und faszinierend geschrieben, mit großartigen Charakteren.

— Buchgeborene
Buchgeborene

Spannender Krimi, der zum Nachdenken anregt

— Langeweile
Langeweile

Solider Krimi mit interessanter Hauptfigur zu einem brisanten Thema!

— Mrslaw
Mrslaw

Max Wolfe jagt den Club der Henker - spannender London-Krimi

— ech
ech

Interessante Story. Leider nicht durchgängig spannend. Als Neu-Leser von Parsons wurde ich dennoch nicht überzeugt.

— Anishe
Anishe

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  • Leider nichts für mich

    Wer Furcht sät
    Nadl17835

    Nadl17835

    22. August 2017 um 19:03

    Der Club der Henker, eine Zivilistengruppe, hat es sich zur Aufgabe gemacht Gerechtigkeit zu schaffen, die nach ihrer Ansicht im Rechtssystem verloren gegangen ist. Sie suchen sich Schuldige aus, die für ihre kriminellen Taten eine zu geringe Strafe erhalten haben und führen ihnen ihre gerechte Strafe, den Tod durch Erhängen, zu. Max Wolf und sein Team müssen der Lynchjustiz entgegen kommen und sie aufhalten. Das stellt sich leider als schwieriger heraus als angenommen, bis Max plötzlich selbst in die Schusslinie des Clubs kommt. Die Idee dahinter klingt sehr interessant und wirft einige moralische Fragen auf bezüglich des Strafmaßes des Rechtssystems. Leider war die Umsetzung teils langatmig, gefüllt mit vielen unnötigen Details und Handlungen, oft arm an Spannung und die Progression war mir zu langsam und nichtssagend. Die Aufdeckung der Täter war zwar etwas überraschend, aber insgesamt doch nicht spannend geschrieben. Das "Klick" des Ermittlers war für mich nicht nachvollziehbar und das Ende wirkte an den Haaren herbeigezogen, damit das Buch überhaupt ein Ende findet. Die Charaktere haben mich nicht berühren können und waren mir zu unsympathisch, flach und kalt. Nicht einmal die Opfer fand ich bemitleidenswert oder konnte da mitfühlen. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht, hatte ich doch nach den positiven Rückmeldungen mehr erwartet, vor allem mehr Spannung und emotionale Rührung des Lesers. Schade um die Idee.

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  • Der Club der Henker

    Wer Furcht sät
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    07. June 2017 um 14:14

    Der neue Fall für DC Max Wolfe und sein Team hat es wirklich in sich- der Club der Henker übernimmt die Rechtsprechung in London!Auf Youtube wird das erste Video hochgeladen- die Erhängung von Mahmud Irani, ein Kinderschänder der mit einer viel zu leichten Strafe freigekommen ist.Jedoch weiss keiner in welchem unterirdischen Gewölbe die Straftat stattfand, die Henker nehmen den berühmten Henker von London, Sir Albert Pierrepoint, als grosses Vorbild.Schnell macht das Video die Runde und viele sind für die Henker und ihr eigenes Strafgesetz, denn die Polizei schützt grundsätzlich nur die Täter, nicht die Opfer.Dann folgen noch zwei weitere Opfer, deren Videos sind ebenfalls auf Youtube zu finden- ein Bänker der ein Kind überfuhr und ein Drogensüchtiger der einen ehemaligen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg ins Koma geschlagen hatte...Der grosse Showdown für Wolfe folgt als er den Hassprediger Abu Din beschützt und die Henker sich Wolfe schnappen um ihm seiner gerechten Strafe zuzuführen....Wieder ein sehr spannender und gelungener Kriminalroman mit DC Max Wolfe!Der Schreibstil ist, wie bekannt, flüssig und man findet sofort in die Geschichte rein.Sehr gelungen ist hier der Aspekt- darf man eigenes Recht sprechen?Darf jeder ein Henker "spielen" oder sollte man sich weiterhin auf das Recht der Gerichte verlassen?Man steht beim Lesen immer zwischen den Stühlen, auf der einen Seite fand ich es gut dass der Club der Henker selbst Recht gesprochen hatte, aber auf der anderen Seite sollte man es den Gerichten des Landes überlassen, es war immer ein Seilakt.Auch das Team um DC Wolfe steht wieder im Licht, was mir sehr gut gefällt und ich habe alle schon richtig ins Herz geschlossen.Wie sehr Max mit sich zweifelt merkt man dann am Vorfall seiner Chefin, als ihr Sohn schwer verletzt wird und keiner gegen den Täter aussagen möchte...Etwas übertrieben hingegen fand ich die Sache als Wolfe selbst in die Fänge der Henker gelangt und versucht freizukommen, ich finde Wolfe sehr gut und geschickt, aber das kam mir dann doch etwas zu übertrieben vor....Ansonsten wieder ein sehr spannender und sehr gelungener Kriminalroman und da er fast mit einem Cliffhänger geendet hat bin ich auf den nächsten Fall von DC Wolfe und seinem Team gespannt!Ich spreche ganz klar eine Leseempfehlung aus.

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  • Die Rückkehr des Henkers

    Wer Furcht sät
    Archer

    Archer

    21. May 2017 um 11:00

    Ein Youtube-Video bricht sämtliche Rekorde: In ihm wird gezeigt, wie ein Mann erhängt wird. Doch der Mann ist nicht irgendwer - er ist Mitglied eines Pädophilenrings und hat sich der Vergewaltigung von Kindern schuldig gemacht und nur eine geringe Strafe dafür bekommen. Dieses Video wird nicht das einzige bleiben. Als nächstes hängt einer, der ein Kind überfahren, dann ein Junkie, der wegen seiner Sucht einen alten Mann fast getötet hat. Als schließlich ein islamistischer Hassprediger entführt wird, kochen nicht nur die Emotionen in der Bevölkerung hoch, auch Max Wolfe und das Londoner Ermittlungsteam kommen in Bedrängnis. Irgendwer verkleidet sich mit Masken des letzten englischen Henkers und verlangt die Wiederführung der Todesstrafe. Ich bin hin- und hergerissen, echt jetzt. Einerseits bin ich absolut gegen Selbstjustiz. Andererseits werden meine Sympathien und Abneigungen in dem Buch klassisch ausgespielt. Natürlich kotzt es mich an, dass die Justiz Kinderschänder oder Mörder mit Samthandschuhen anfasst. Aber das ist unsere Rechtsprechung (in dem Fall die englische). Recht sprechen und Gerechtigkeit ist nicht zwingend ein und dasselbe. Allerdings kann ich es nicht ab, manipuliert zu werden, und das versucht Parsons auf für mich negative Weise. So wird behauptet, dass der Hassprediger wegen seiner sechs Kinder im Jahr 50.000 Pfund Sozialhilfe abfasst. Darf ich mal lachen? Warum geht dann überhaupt noch jemand in England arbeiten? Das ist Bullshit, knallhart gesagt. Und es wird genügend Leute geben, die den Humbug glauben, all die Bildleser und Wirtshausinformierten. Muss das sein? Genauso wenig kann ich es leiden, wenn Soldaten in Afghanistan oder Irak als Verteidiger ihrer Länder dargestellt werden. Klar, die haben England auch am Hindukusch verteidigt. Cool. Nicht. Sorry, das gibt Abzüge in der Kür, obwohl die Pflicht super ausgeführt war und das Buch Spaß beim Lesen machte.

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  • durchaus spannend aber nicht mehr

    Wer Furcht sät
    ulrikerabe

    ulrikerabe

    14. April 2017 um 13:31

    In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen... Die ersten beiden Krimis von Tony Parsons haben mich begeistert. Der dritte Teil der Serie um den Ermittler Max Wolfe, Wer Furcht sät, konnte meine Erwartungen nicht unbedingt erfüllen. Zugegeben, das Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben, ich konnte es sehr rasch durchlesen. Aber die Problematik, Recht, Gerechtigkeit und Rache gefühls- und verstandesmäßig voneinander trennen zu können, ist keine neue. Mir war aber die Vermischung von Täter- und Opfereigenschaft gleichzeitig ein wenig zu unausgegoren. Manche Handlungen war logisch nicht nachvollziehbar beziehungsweise unrealistisch. Manches passiert ein bisschen zu gewollt zufällig. Meiner Meinung lässt der Autor, Max Wolfe ein wenig zu oft betonen, dass vor dem Gesetz alle Menschen gleich sind und dass die Polizei zum Schutze aller da ist, damit er nicht in den Geruch von Rassismus gelangt. Denn die Wahl der Opfer/Täter fand ich ein bisschen zu abgeschmackt.

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  • Auf den Spuren von Londons düsteren Geschichtskapiteln

    Wer Furcht sät
    Gluecksklee

    Gluecksklee

    12. March 2017 um 20:15

    Zur Handlung „In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen […].“ So viel verspricht schon einmal der Klappentext zu Tony Parsons drittem Kriminalroman rund um den Ermittler Max Wolfe. In „Wer Furcht sät“ begleiten wir Max und das Ermittlerteam, dem er angehört, auf der Suche nach einer Gruppe von Menschen, die Jagd auf Menschen machen, die sich schuldig gemacht haben. Meine Meinung Bereits die ersten beiden Kriminalromane rund um den alleinerziehenden Detective Max Wolfe („Dein finsteres Herz“ und „Mit Zorn sie zu strafen“) haben mir außerordentlich gut gefallen. Nicht zuletzt, weil Max neben seiner Arbeit, die ihn mit den Abgründen menschlicher Seelen wieder und wieder konfrontiert, auch auf privater Ebene kein wirklich leichtes Leben hat. Er kümmert sich rührend um seine kleine Tochter, auch in „Wer Furcht sät“ gab es wieder die eine oder andere Szene rund um Max und Scout, die wirklich rührend war. Tony Parsons gelingt es meiner Meinung nach in „Wer Furcht sät“ wieder einmal, die Geschichte mit einem Knall zu eröffnen und dann den Spannungsbogen kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Längen sucht man in seinen Kriminalromanen vergeblich. Außerdem lässt er in seine Geschichten immer geschickt Details über die Geschichte Londons und insbesondere die der Londoner Polizei einfließen. Außerdem mag ich den flüssigen Schreibstil, den ich inzwischen mit der „Stimme“ von Max Wolfe assoziieren kann, wirklich gerne. Flüssig und mit genügend Details zur Umgebung und Personen gespickt, ohne dass es zu viel wird und dem Leser alles vorweg genommen wird. Ich kann „Wer Furcht sät“ eigentlich jedem Kriminalromanleser empfehlen und natürlich insbesondere denjenigen, die auch die ersten beiden Bände der Reihe gelesen haben. In meiner Gesamtbewertung komme ich auf 5 von 5 möglichen Sternen.  

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  • #Führtsiewiederein

    Wer Furcht sät
    Dreamworx

    Dreamworx

    04. February 2017 um 14:46

    Ein Londoner Taxifahrer nimmt einen Fahrgast auf und gerät so an seinen Mörder, denn er wird überwältigt und in den Katakomben Londons von einem vierköpfigen Henkergremium vor laufender Kamera gehenkt. Das Video wird ins Netz gestellt und DC Max Wolfe kommt so an seinen neuen Fall. Bei den Ermittlungen mit seinem Team wird schnell klar, dass der Tote wegen Pädophilie vorbestraft war. Kaum geht Wolfe den ersten Hinweisen nach, gibt es bereits den nächsten Toten, einen Banker, der ein Kind überfuhr und dafür nur eine geringe Strafe verbüßen musste. Als es den dritten Henkersmord gibt, einen Drogensüchtigen, der Senioren überfallen hat, um sie auszurauben, stehen das polizeiliche Ermittlungsteam immer noch vor einem Rätsel, denn alle Opfer hatten außer ihren Vorstrafen nichts gemein und kommen auch aus verschiedenen sozialen Schichten. Wer hat sich hier zum Rächer ernannt und warum nur bekommen sie in der Öffentlichkeit solch einen Zuspruch? Wann gibt es den nächsten Gehängten? Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, wobei Max sich selbst in große Gefahr begibt.Tony Parson hat mit seinem Krimi „Wer Furcht sät“ seinen 3. Fall um den Ermittler Max Wolfe und sein Team vorgelegt, der den Vorgängern in atemloser Spannung in nichts nachsteht. Der Schreibstil ist rasant und flüssig, bereits nach den ersten Seiten ist der Leser mitten im Geschehen und als stummer Beobachter bei der ersten Hinrichtung dabei. Der Spannungsbogen wird gleich sehr hoch angelegt und bleibt bis zum Finale hindurch auf diesem hohen Niveau. In diesem Roman beleuchtet der Autor das Thema „Selbstjustiz“ und gibt Anlass zum Nachdenken, zumal Hauptprotagonist Max Wolfe in einem Nebenschauplatz eine Witwe und ihrer Kinder unterstützt, die durch die Urteilsverkündung der Mörder ihres Ehemanns und Vaters regelrecht verhöhnt werden und man selbst als Leser Zweifel hat, ob es hier mit rechten Dingen zugeht, zumal man derlei Fälle in letzter Zeit immer wieder in der Presse verfolgen kann. Auch die historischen Hintergrundfakten über das alte Gefängnis Newgate und die „Stadt unter der Stadt“ wurden sehr gut vom Autor recherchiert und mit der Handlung verflochten.Die Charaktere sind sehr differenziert ausgearbeitet und wirken dadurch sehr lebendig und authentisch. Max Wolfe ist ein alleinerziehender Vater, der sich liebevoll um seine schulpflichtige Tochter und den gemeinsamen Hund Stan kümmert. Man merkt ihm an, dass er sich in Gegenwart seiner kleinen Familie entspannen kann. Aber auch beruflich ist er ein durchaus mitfühlender Mensch, der ein offenes Ohr für seine Kollegen hat und sie in jeder Weise unterstützt. Gleichsam wirkt Max manchmal wie ein Pitbull, der nicht eher zur Ruhe kommt, als bis er die Lösung des Problems gefunden hat. Dabei geht er recht akribisch vor und hinterfragt immer wieder die Dinge, die vor ihm liegen. Auch die Nebenprotagonisten wie Max‘ Freund Jackson sind sehr gut getroffen und haben mit ihren eigenen Erlebnissen dazu beigetragen, der Handlung noch mehr Spannung und Nervenkitzel zu verleihen.„Wer Furcht sät“ ist ein sehr spannender und unterhaltsamer Kriminalroman, der mit seiner Thematik zum Nachdenken anregt, dabei kurzweilige Lesestunden verspricht und den Leser bis zum Finale zappeln lässt. Absolute Leseempfehlung, auf den nächsten Band darf man schon gespannt sein!

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  • spannende Idee, die zum Nachdenken anregt

    Wer Furcht sät
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    08. January 2017 um 09:55

    Allein die Idee zu diesem Roman führt zu einer intensive und emotionalen Diskussion.Das Cover finde ich ansprechend, den Schreibstil ganz gut gestaltet und die Kapitel sind nicht zu lange.Der Prolog hat mich gleich gefesselt, weil er so spannend war. Mehr oder weniger spannend geht es in dem Buch dann auch weiter.Max mag ich, er geht sehr gut mit seinem Kind um. Seine kleine Tochter finde ich mega klasse. Mir gefällt es gut, wie er diese Taten als Verbrechen verteiligt und nach den Mördern sucht. Die anderen Charaktere sind mir zu farblos. Eine Ausnahme bietet dabei Jackson, der interessante Facetten hat.  Jedoch gefällt mir nicht, dass es für meinen Geschmack zu viele " Zufälle" gibt. Eine Stelle, die zwar actionreich, aber unglaubwürdig. Das ärgert den Leser schon fast ein bisschen. Das Ende habe ich teilweise erwartet, teilweise nicht. Fazit: Durchschnittlich, aber nicht schlecht.

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  • Toller Anfang, mittelmäßiger Rest

    Wer Furcht sät
    Henny176

    Henny176

    02. January 2017 um 19:51

    Klappentext: In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detektive Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Dann wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist… „Wer Furcht sät“ ist der dritte Fall von Detective Max Wolfe. Meinung: Der Schreibstil des Autors hat mir eigentlich ganz gut gefallen, allerdings hatte ich so meine Probleme mit den verschiedenen Abkürzungen für die Dienstränge der Detectives, diese haben meinen Lesefluss immer wieder enorm gestört. Detective Max Wolfe, der mir zu Beginn des Buches einen sehr sympathischen Eindruck gemacht hat, hat leider im Laufe der Geschichte einige Sympathiepunkte verloren, vor allem seinem Verhalten einer seiner Kolleginnen gegenüber. Habe überhaupt nicht verstanden was das in der Geschichte überhaupt verloren hatte. Auch die anfängliche Spannung ging im Laufe der Geschichte leider größtenteils verloren. Die Story selbst war eigentlich vielversprechend. Thema Selbstjustiz hätte wirklich gut werden können, aber der Autor hat meines Erachtens viel zu wenig aus diesem Zwiespalt gemacht. Das Auflösung kam am Schluss für mich viel zu überhastet und konnte mich leider auch nicht ganz zufrieden stellen. Fazit: Wenn dies wirklich wie The Daily Mail behauptet „Tony Parsons bester Kriminalroman“ ist dann möchte ich die anderen ehrlich gesagt nicht mehr lesen.

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  • Kurzweiliges Lesevergnügen

    Wer Furcht sät
    kiwi_tina

    kiwi_tina

    01. January 2017 um 17:09

    „Wer Furcht sät“ ist mein erstes Buch von Tony Parsons und es hat mir wirklich gut gefallen. Aber fangen wir mal vorne an, worum geht es in diesem Buch überhaupt? Der Londoner Detective Max Wolfe und seine Kollegen haben es mit einer Gruppe zu tun, die sich selbst der Club der Henker nennt. Der Club ist mit den Entscheidungen der Justiz unzufrieden und macht selbst Jagd auf Straftäter (Mörder, Pädophile und alle, die ihrer Meinung nach nicht ausreichend von der Justiz bestraft wurden) um diese letztlich zu Erhängen und so ihrer (vermeintlich) gerechten Strafe zuzuführen. Diese Taten werden, dann auch gleich noch im Internet veröffentlicht. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive des Detectives Max Wolfe. Dieser ist interessanterweise mal nicht der leitende Ermittler (wie das ja sonst häufig im Krimi der Fall ist), sondern „nur“ ein Teammitglied. Auch sonst hat mir die Idee des Autors mit der ja doch recht brisanten Thematik der Selbstjustiz herumzuspielen, sehr gut gefallen. Denn natürlich muss sich auch unser Detective mit diesem Thema auseinandersetzen. Und er merkt, wie schnell man doch in Versuchung gerät, Selbstjustiz zu üben. Da ich die vorherigen Fälle von Detective Max Wolfe (noch) nicht kenne (hole das aber sicher bald nach), ist es sehr schön, dass ich trotzdem einen guten Einstieg in die Reihe sowie einen guten Zugang zu den Figuren bekommen habe und nie den Eindruck hatte, mir würden wichtige Informationen fehlen. Interessant fand ich auch die Verknüpfung der aktuellen Geschehnisse, mit denen sich die Londoner Polizei beschäftigt mit der alten und teils dunklen Geschichte Londons selbst. Der Schreibstil des Autors hat mit gut gefallen. Das Buch ist angenehm zu lesen, die Handlung ist flüssig und verständlich und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Gleich zu Beginn geht es schon mit der ersten Leiche los und die zweite lässt auch nicht lange auf sich warten. Und auch sonst hatte ich nie das Gefühl nicht mehr weiterlesen zu wollen. Am Ende gab es dann für mich auch noch die eine oder andere kleine Überraschung. Alles in allem also ein kurzweiliges und interessantes Lesevergnügen, das ich empfehlen kann.

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  • Thema, das zum Nachdenken anregt

    Wer Furcht sät
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2017 um 13:32

    "Wer Furcht sät" ist Tony Parsons drittes und mein erstes Buch mit Detectiv Wolfe. Dies war jedoch kein Hindernis, da keinerlei Vorkenntnisse aus den Vorgängerbüchern nötig war. Als Thema hat Parsons Selbstjustiz gewählt, meiner Meinung nach ein sehr interessantes. Im Laufe des Buches wird man immer wieder damit konfrontiert und beginnt selbst bewusster darüber nachzudenken.Die Charaktere sind mir alle sehr sympathisch gewesen und zudem auch realistisch. Zusätzlich erhält man immer wieder Informationen über das alte London und seinen Untergrund. Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch auch gut mal zwischendurch lesen und bringt kaum Langeweile mit sich.Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, doch ich hatte auch immer das Gefühl, dass teilweise die Spannung etwas fehlt.Ob ich noch die anderen Bücher der Reihe lesen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen.

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  • Club der Henker

    Wer Furcht sät
    Shira-Yuri

    Shira-Yuri

    29. December 2016 um 12:41

    Klappentext:In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist - Meine Meinung: "Wer Furcht sät" von Tony Parsons hat mir am Anfang sehr gut gefallen. Die Charaktere waren wirklich alle einzigartig und Max hat mir besonders gefallen, da er wirklich Herz hatte und man mit ihm fühlen konnte. Jackson dagegen war ein Charakter, den man gern haben muss, da er einem mit seiner Art verzaubert. Der Schreibstil des Autors war auch sehr schön zu lesen und flüssig, so dass man kaum Probleme damit hatte. Das Buch war am Anfang wirklich sehr spannend. Man wurde geradezu hineingeworfen und erlebt den ersten Mord mit. In der Mtte wurde es jedoch langatmig und vieles hat sich wiederholt, was man eigentlich weglassen konnte. Gegen Ende hin nahm die Geschichte wieder Spannung auf und ich hab viel mitgefiebert, jedoch war manches wirklich absurd und doch eher unrealistisch für mich. Wer die waren Täter jedoch waren, hat mich wirklich überrascht.Fazit:"Wer Furcht sät" von Tony Parsons hat mir am Anfang sehr gut gefallen. Gegen Mitte wurde es jedoch etwas langatmig und langweilig. Am Ende kam jedch wieder Spannung auf. Es wurde aber etwas unrealistisch und unglaubwürdig.

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  • Wer Furcht sät

    Wer Furcht sät
    Buchgeborene

    Buchgeborene

    28. December 2016 um 02:21

    „Mir schauderte. Ich hatte eine Gänsehaut von der Gegenwart des uralten Schreckens, und der Wind in den Bäumen des Hyde Parks klang, als stöhnten alle Gespenster von Tyburn auf einmal.“ (S. 83) Dies ist mein erster Tony Parsons Thriller, aber der dritte Teil der Max Wolfe Reihe. Dennoch ist mir der Einstieg sehr leicht gefallen. Und nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, wollte ich unbedingt weitere Bücher des Autors lesen. Tony Parsons hat in mir einen neuen Fan gewonnen. Ich denke, das spricht für sich. Nicht nur, dass der Schreibstil von Anfang an schön flüssig zu lesen ist. Der Autor versteht es auch auf intelligente Weise Spannung und Emotionen miteinander zu verknüpfen. Und er webt geschickt darin faszinierende Fakten über London ein. Die Charaktere sind sehr realistisch geschrieben und man kann sich in jeden einzelnen gut hineinversetzen. Selbst das Verhalten der Antagonisten ist sehr verständlich. Dies spiegelt sich dann auch in der Gedankenwelt Max Wolfes wieder, der zerrissen zwischen Verständnis für die Täter und dem Recht, dass er als Detective schützen und durchsetzen muss, den Leser zu einer eigenen Stellungnahme drängt, ihm diese aber nicht aufzwingt. Max Wolfe ist aber auch deswegen interessant, weil er ein alleinerziehender Vater ist. Die kleinen Ausschnitte seines Lebens mit seiner Tochter sind sehr emotional. Wolfe hat auch einen Hund und einen sehr interessanten Freund namens Jackson. Diese Stellen über Wolfes Privatleben lockern den Thriller auf. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, denn es hat mir ein paar schöne Lese- Stunden beschert. Auch hat es mich zum Nachdenken gebracht. Zwar habe ich schon eine feste Meinung über Selbstjustiz vor dem Lesen des Buches gehabt, aber es hat mir andere Facetten dieses Themas gezeigt. Wie ist es zum Beispiel für Leute, die im Justizsystem arbeiten, die mitansehen müssen, wie Straftäter mit, subjektiv gesehen, zu geringen Strafen davon kommen oder diese sogar verhängen zu müssen? Vor dem Lesen dieses Buches habe ich nie wirklich darüber nachgedacht. Außerdem hat es mir andere Seiten Londons gezeigt. Deswegen gebe ich diesem wirklich guten Buch gerne 5Sterne.

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  • Krimi mit Tiefgang

    Wer Furcht sät
    Sehrvielmehr

    Sehrvielmehr

    27. December 2016 um 23:45

    "Wer Furcht sät" ein Krimi von Tony Parsons. Inhaltsangabe zu „Wer Furcht sät“ von Tony Parsons In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist . Meinung: Ich war sehr gespannt auf das Buch da ich den Autor nicht kannte und ich immer auf der Suche nach neuen Krimi Autoren bin. Das Cover hat mich sofort überzeugt und ich hätte das Buch auch im Bücherladen näher angeschaut. Leider kannte ich die beiden ersten Teile nicht aber man braucht dieses Wissen nicht um den dritten Teil zu lesen und somit konnte ich Problemlos in die Spannende Welt von Max Wolfe eintauchen. Das Buch hat mich wirklich von der ersten Seite gepackt und was mir sehr gut gefallen hat war das es direkt "richtig" zur Sache ging. Außerdem finde ich die Thematik sehr gut gewählt und regt durchaus zum nachdenken an. Zumindest bei mir hallt das Buch noch nach. Die Protagonisten wurden alle sehr realistisch beschrieben und ich konnte eine "Verbindung" aufbauen was ich sehr wichtig finde wenn ich ein Buch lese. Stan und Scott werde ich wohl noch lange in Gedanken haben. Ein weiterer positiver Punkt welcher mir aufgefallen ist war das man viel über London erfährt vor allem von früher und wie man damals mit der Strafe Erhängen umgegangen ist. Außerdem hat mir die Einteilung der Kapitel richtig gut gefallen denn ich mag überhaupt keine Kapitel die so lang sind das man sich nur noch das Ende wünscht und bei diesem Buch war es einfach genau richtig und deswegen liest sich das Buch auch sehr gut. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch das Nachwort des Autors rundet den Krimi ab.

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  • Leserunde zu "Wer Furcht sät" von Tony Parsons

    Wer Furcht sät
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Mörderische Verschwörung – Ein schmaler Grat zwischen Gut und Böse ... Ihr begebt euch gerne auf Mörderfang zwischen Buchseiten? Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, eure Fähigkeiten als Ermittler auf die Probe zu stellen! In der Mörderischen Verschwörung  gilt es einen kniffligen Fall zu lösen. Setzt die Puzzleteile richtig zusammen und findet heraus, wer hinter dem grausamen Verbrechen steckt. In fünf Leserunden werden wir Bücher voller Nervenkitzel gemeinsam lesen und uns dabei wertvolle Tipps für die Aufklärung der mörderischen Verschwörung holen!Mit "Wer Furcht sät" von Tony Parsons gehen wir mit der Mörderischen Verschwörung in die dritte Runde. Dabei geht es um einen besonders kniffligen Fall, denn wie geht man gegen eine Bürgerwehr vor, die Unrecht bekämpft und dabei selbst Unrecht tut?Zum InhaltIn London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld istNeugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr über den AutorTony Parsons wurde am 6. November 1953 in Romford, Essex geboren. Nach dem Schulabschluss veröffentlichte er das "Skandalblatt", eine Untergrundzeitung. Seine Karriere begann er als Musikkritiker. 1974 schrieb er seinen Debütroman "The Kids", der jedoch nicht wie gewünscht Erfolg hatte. In den 1980er Jahren schlug er sich als freiberuflicher Autor durch, in den 90er Jahren begann er für einige britische TV-Formate zu arbeiten. Außerdem begann er als Kolumnist für "The Daily Telegraph" zu schreiben. Inzwischen gehört Tony Parsons zu den erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbrittaniens. Mit seiner Frau und seiner Tochter wohnt er heute in London.Gemeinsam mit BASTEI LÜBBE vergeben wir in dieser Leserunde 43 Exemplare von "Wer Furcht sät" an alle, die sich unserer mörderischen Verschwörung anschließen und ihr detektivisches Gespür auf die Probe stellen möchten.Was ihr für eines der 43 Leseexemplare tun müsst? Bewerbt euch bis zum 20.11. über den blauen „Jetzt bewerben“-Button und beantwortet folgende Frage:Als Ermittler in der mörderischen Verschwörung müsst ihr integer sein – Was haltet ihr deswegen von Selbstjustiz? Ist sie manchmal angebracht oder immer verwerflich?Seid ihr schon Mitglied in unserer mörderischen Verschwörung? Helft uns bei den Ermittlungen in einem mysteriösen Mordfall, stellt den Täter und gewinnt mit etwas Glück Gewinne für die Extraportion Gänsehaut! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden! 

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    • 673
  • leider mehr Geschichtsstunde als ein spannender Krimi...

    Wer Furcht sät
    Kendra

    Kendra

    27. December 2016 um 16:50

    Wer Furcht sät von Tony Parsons ist ein sehr interessantes Buch, dass sicherlich zum Nachdenken anregt und dem Leser noch nachträglich ein wenig beschäftigen wird. Denn hier geht es um das spannende und brisante Thema der Selbstjustiz, dass im Fokus des Buches gestellt wurde.Denn eine Gruppe , die als „Der Club der Henker“ für Aufsehen in der Öffentlichkeit sorgt, spaltet nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Polizei an sich. Denn der Club hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verbrecher der Gerechtigkeit zuzuführen , und sie auch selbst zu vollstrecken. Für Detective Max Wolf ist es diesmal eine ganz spezielle Ermittlung, denn die Mörder werden in der Öffentlichkeit selbst als eine Art Helden gefeiert....doch Max Wolf muss diese Bande fassen und ihnen Einhalt gebieten, denn niemand hat das Recht selbst das Gesetz in die Hand zu nehmen...Toll fand ich auch diese Überlegung:Zitat Seite 86: " Was sie tun, das ist gegen das Gesetz. Aber ist es deswegen falsch?" Eine wirklich interessante Frage....doch auch wenn man ihnen insgeheim Beifall zollen würde, so erschrickt es einem dann doch ein wenig, denn jeder Mensch sieht ja etwas anderes als „Richtig“ an und für jeden bedeutet etwas anderes als „Verbrechen“. Daher ist es wichtig dass immer noch das Gesetz und ein Gericht darüber entscheiden sollte, und nicht die Bürger....Letztendlich wären wir ansonsten wieder in einem längst vergessenen Jahrhundert angekommen, indenen aufgebrachte Bürger zu einem mörderischen Mob werden und mit Heugabeln selbst zu Mördern werden...Max Wolf blieb mir bis zum Ende des Buches ein wenig fremd , wie auch seine Kollegen und die meisten Charaktere in diesem Roman. Auch die manchmal etwas lang gehaltenen Erklärungen von Fachbegriffen und Abkürzungen in der Polizeisprache waren für mich ein wenig störend und nicht wirklich von Belang. Oder muss ich wirklich als Normalbürger wissen, für was welche Zeichen stehen in der Polizei? Kopf kratz Für mich hat das leider ein wenig an der Spannung eingebüßt.Am interessantesten fand ich ja persönlich das Nachwort des Autors. Dieses war wirklich sehr interessant und lesenswert. Auch seine Aussage: „Und einige Menschen kommen noch immer mit Mord davon" ....finde ich wirklich erschreckend, aber leider wahr...und nimmt einem , besonders als einen gerechtigkeitsliebenden Menschen sehr mit.Ein Buch dass die packende Historie von London sehr gut ans Licht bringt und auch sehr gut in eine Geschichtsstunde passen würde, aber als einen Thriller würde ich es nun nicht unbedingt betiteln.. Da mir wirklich Spannung und das Mitfiebern ein wenig gefehlt haben.

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