Torben Guldberg Thesen über die Existenz der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Thesen über die Existenz der Liebe“ von Torben Guldberg

Eine atemberaubende Symphonie der Liebe. Was ist die Liebe? Eine Kraft, die größer ist als der Mensch, überall und nirgends, ein all umfassendes Gefühl, wie eine Vibration im Weltall. Wir leiden, verzehren uns, fliegen zu den Sternen. Aber wer wusste je eine genaue Antwort? Guldbergs Erzähler findet keine Ruhe, bevor er nicht das Geheimnis der Liebe gelüftet hat. Rastlos treibt ihn die Frage durch fünf Jahrhunderte rund um die Welt. In Amsterdam, Berlin und New York sammelt er Liebesgeschichten: leidenschaftlich und zärtlich, zerstörerisch und rebellisch. Mit einem gigantischen Fernrohr sucht er die Liebe zu bündeln. Sein Experiment mündet in eine Katastrophe, eine Feuersbrunst vernichtet die ganze Stadt. Was ist die Liebe? Sie ist das unbeschreibliche Glück, von dem wir nie aufhören werden zu erzählen. Ein Hörbuch von bewegender Schönheit. Was ist die Liebe? Wir wissen, wie sie sich anfühlt, wir taumeln vor Seeligkeit, Sehnsucht und Schmerz, wir zweifeln, leiden, sind erfüllt von einem Wirrwarr an Gefühlen, die wir nicht benennen können. Jeder von uns hat Thesen über die Existenz der Liebe aufgestellt. Aber wer hat je eine genaue Antwort gefunden? Torben Guldberg hat nicht nur eine, er hat viele Antworten gefunden, sie alle liegen in diesem bewegenden und mitreißenden Roman. Was ist die Liebe? Auf der Suche nach einer Antwort reist Guldbergs Erzähler von Jahrhundert zu Jahrhundert rund um die Welt und sammelt Liebesgeschichten: Für Frans und Amalie ist das größte Glück ihrer verbotenen Liebe das gemeinsame Kind, auch wenn sie es in die Obhut der Mönche geben müssen, dort oben im kargen Norden auf Troldholm, das ist um 1500. Für Gregarius, der geradewegs aus Grönland nach Amsterdam kommt, weil es dort die besten Pinsel und Pigmente zur Farbherstellung gibt, ist es die Malerei, die den Schlüssel zum Glück, zur Liebe enthält. Oder ist es die Philosophie, die Liebe zur Weisheit, die uns im 18. Jahrhundert die Antwort gibt? Auf jeden Fall findet der Erzähler, wenn er der schönen Beathe seine philosophischen Gedanken zu Hegel und Schopenhauer unterbreitet, zwischen ihren Schenkeln eine erregende, warme Antwort. Was ist die Liebe? Wir reisen schließlich ins 20. Jahrhundert und fragen uns: Ist Liebe käuflich? Hat die Liebe vielleicht ihren Preis?

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  • Rezension zu "Thesen über die Existenz der Liebe" von Torben Guldberg

    Thesen über die Existenz der Liebe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2011 um 13:39

    In mehreren Abschnitten, die jeweils in aufeinander folgenden geschichtlichen Epochen spielen, erzählt Torben Guldberg von seinen Figuren, die sich auf der Suche oder in direkter Konfrontation mit der Liebe befinden. Ich war abwechselnd gelangweilt und angeekelt, was nicht gerade für diesen Epochen übergreifenden Liebesroman spricht. Denn so poetisch wie der Titel klingt, ist dieses Buch leider keinesfalls. Der Autor setzt auf billige Handlungsdetails, die des Lesers Aufmerksamkeit fesseln sollten, mir dreht sich aber eher der Magen um, bzw. knirschten mir beim Hören die Zähne. Der Sprecher schafft es bewunderswerter Weise ernst, bzw. professionell zu bleiben, als männliche Hauptfiguren ihre Geschlechtsteile entdeckten, von ihren notgeilen Arbeitgeberinnen, minderjährigen Schülerinnen, etc. verführt wurden und in einem fort „konversierten“. Hier bleibt zu fragen, bin ich nur zu prüde, um die Schreibkunst Guldbergs richtig würdigen zu können?! Keineswegs, denn bei Thesen und Liebe erwarte ich wahre Liebe, keinen Heftchenroman. Das ist allerdings das einzige was der Autor hier liefert. Bis auf die letzte, in der Neuzeit spielende Geschichte setzt er ausnahmslos Sex und Liebe gleich. Meiner Ansicht nach ein schwerer Fehler, wo ist die platonische Liebe oder die unerfüllte Liebe oder die Liebe zwischen Mutter und Kind?! Wer sich anmaßt über Liebe zu philosophieren, der sollte ein breiteres Spektrum abdecken als Romane vom Kaliber „Der Highlander, der mich liebte“, etc. Daher war ich sehr enttäuscht davon, wie Torben Guldberg diese Geschichte in den Sand gesetzt hat. Dazu kam noch eine stundenlange peinliche Berührung durch die nicht enden wollenden Sexszenen, die allesamt total unsexy waren, Detail reiche Beschreibungen verstopfter Hoden inklusive. Ich habe den Sprecher dabei oft bedauert, denn es muss schwer gewesen sein, die Fassung zu bewahren, angesichts von so viel Schwachsinn. Stephan Benson macht seine Sache trotzdem gut und solide. Als Sprecher hat er das Rad nicht neu erfunden, kann mich aber durchaus von seinen Qualitäten überzeugen, auch wenn er das Buch damit leider nicht aus dem Kericht zu ziehen vermag. Ein historischer Roman, der sich vornimmt den Ursprung der Liebe zu ergründen, dann aber nur Schund auftischt. Ich war so enttäuscht und stellenweise sogar angeekelt, wie schon lange nicht mehr.

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  • Rezension zu "Thesen über die Existenz der Liebe" von Torben Guldberg

    Thesen über die Existenz der Liebe
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    23. August 2010 um 17:02

    H21 Thesen über die Existenz der liebe von Torben Guldberg Kategorie: Hörbuch ** Vom Suchen und Finden der Liebe? ** Bevor ich begann, diesem Hörbuch zu lauschen, stand ich vor dem Rätsel: Ist das nun ein Sachbuch, dass endlich auf eine der grundlegendsten Fragen eine Antwort gibt, nämlich „Was ist Liebe?“ Nein sicher nicht, aber auch der anfangs 500-jährige Erzähler, der eine Art unsterbliches Wesen zu sein scheint, stellt sich diese Frage und reist dabei nicht nur durch die verschiedensten Kontinente, sondern auch durch circa 500 Jahre Menschheitsgeschichte. Er beginnt seine Suche im 16. Jahrhundert, in dem zwei elternlose Kinder zueinander und scheinbar auch die Liebe finden, Frans und Amalie. Für sie ist das größte Glück ihr Sohn Magnus, auch wenn sie ihn nicht behalten können und er als Waise in dem Kloster aufwächst, in dem auch sein Vater Frans lebt. Im 17. Jahrhundert trifft der Erzähler auf den Maler Gregarius, der zwar immer vorgibt ein Frauenheld zu sein, aber in Wirklichkeit nur noch ein und dieselbe Frau malt, seine „Engel“ Mari. Und diese unerschütterliche Zuneigung hält er in seinen Kunstwerken fest. Ist also Malerei der Schlüssel zur Liebe? Wir begeben uns weiter ins 18. Jahrhundert, zu Hans und seiner geliebten Alma. Hans glaub, dass es sich mit der Liebe wie mit dem Licht verhält, dass man es nicht sehen kann, aber dennoch da ist. Denn "nicht die Liebe lässt uns blind werden, wir sind nur blind, solange wir nicht an ihre Anwesenheit glauben." Bei dem Experiment, Liebe wie Licht zu bündeln, vernichtet er in einem Feuerinferno fast die ganze Stadt. Im 19. Jahrhundert glaubt der Philosoph und Pfarrerssohn Diderik die Liebe in der Weisheit zu finden und begibt aus die Suche nach der ultimativen Weisheit des Lebens, an der Universität, in den Büchern, einfach überall. Im 10. Jahrhundert schließlich ist Henrik der festen Überzeugung, dass Liebe und damit auch Glück käuflich ist, nicht unbedingt direkt durch Geld, aber durch gutes Essen, ein Haus, Auto, oder dergleichen. Bis ihm Pernille begegnet, die ihm scheinbar das Gegenteil zu beweisen scheint. Also hat er sich geirrt? Am Ende des Buches ist der Erzähler um weitere 500 Jahre gealtert und kein Stück schlauer als am Anfang. Vielleicht liegt die Antwort auf die Frage in der Frage selbst, dass man es erkennt, wenn man sich einmal mit der Materie beschäftigt. Vielleicht liegt die Antwort versteckt zwischen all den unterschiedlichen Liebesgeschichten, die vom Sprecher in einer brillanten Darstellung wiedergegeben wurden: Poetisch, philosophisch, unergründlich, so wie das Wesen der Liebe ist. Ich selbst habe beim Zuhören geliebt, geträumt, gehofft, gelitten, zusammen mit den Protagonisten, und am Ende völlig die Intention verloren eine Antwort auf die Frage zu finden. So sehr hat mich dieses Hörbuch in seinen Bann gezogen und was zurecht schon jetzt als ein Meisterwerk der Literatur gelten darf. „Es ist was es ist, sagt die Liebe“ (Erich Fried).

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  • Rezension zu "Thesen über die Existenz der Liebe" von Torben Guldberg

    Thesen über die Existenz der Liebe
    Solifera

    Solifera

    22. August 2010 um 16:29

    ** Vom Suchen und Finden der Liebe? ** Bevor ich begann, diesem Hörbuch zu lauschen, stand ich vor dem Rätsel: Ist das nun ein Sachbuch, dass endlich auf eine der grundlegendsten Fragen eine Antwort gibt, nämlich „Was ist Liebe?“ Nein sicher nicht, aber auch der anfangs 500-jährige Erzähler, der eine Art unsterbliches Wesen zu sein scheint, stellt sich diese Frage und reist dabei nicht nur durch die verschiedensten Kontinente, sondern auch durch circa 500 Jahre Menschheitsgeschichte. Er beginnt seine Suche im 16. Jahrhundert, in dem zwei elternlose Kinder zueinander und scheinbar auch die Liebe finden, Frans und Amalie. Für sie ist das größte Glück ihr Sohn Magnus, auch wenn sie ihn nicht behalten können und er als Waise in dem Kloster aufwächst, in dem auch sein Vater Frans lebt. Im 17. Jahrhundert trifft der Erzähler auf den Maler Gregarius, der zwar immer vorgibt ein Frauenheld zu sein, aber in Wirklichkeit nur noch ein und dieselbe Frau malt, seine „Engel“ Mari. Und diese unerschütterliche Zuneigung hält er in seinen Kunstwerken fest. Ist also Malerei der Schlüssel zur Liebe? Wir begeben uns weiter ins 18. Jahrhundert, zu Hans und seiner geliebten Alma. Hans glaub, dass es sich mit der Liebe wie mit dem Licht verhält, dass man es nicht sehen kann, aber dennoch da ist. Denn "nicht die Liebe lässt uns blind werden, wir sind nur blind, solange wir nicht an ihre Anwesenheit glauben." Bei dem Experiment, Liebe wie Licht zu bündeln, vernichtet er in einem Feuerinferno fast die ganze Stadt. Im 19. Jahrhundert glaubt der Philosoph und Pfarrerssohn Diderik die Liebe in der Weisheit zu finden und begibt aus die Suche nach der ultimativen Weisheit des Lebens, an der Universität, in den Büchern, einfach überall. Im 10. Jahrhundert schließlich ist Henrik der festen Überzeugung, dass Liebe und damit auch Glück käuflich ist, nicht unbedingt direkt durch Geld, aber durch gutes Essen, ein Haus, Auto, oder dergleichen. Bis ihm Pernille begegnet, die ihm scheinbar das Gegenteil zu beweisen scheint. Also hat er sich geirrt? Am Ende des Buches ist der Erzähler um weitere 500 Jahre gealtert und kein Stück schlauer als am Anfang. Vielleicht liegt die Antwort auf die Frage in der Frage selbst, dass man es erkennt, wenn man sich einmal mit der Materie beschäftigt. Vielleicht liegt die Antwort versteckt zwischen all den unterschiedlichen Liebesgeschichten, die vom Sprecher in einer brillanten Darstellung wiedergegeben wurden: Poetisch, philosophisch, unergründlich, so wie das Wesen der Liebe ist. Ich selbst habe beim Zuhören geliebt, geträumt, gehofft, gelitten, zusammen mit den Protagonisten, und am Ende völlig die Intention verloren eine Antwort auf die Frage zu finden. So sehr hat mich dieses Hörbuch in seinen Bann gezogen und was zurecht schon jetzt als ein Meisterwerk der Literatur gelten darf. „Es ist was es ist, sagt die Liebe“ (Erich Fried).

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