Edison

von Torben Kuhlmann und Torben Kuhlmann
4,7 Sterne bei7 Bewertungen
Edison
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Die Geschichte trifft auf Technik, Faszination, Abenteuer und Erfindergeist

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Technik für Kinder ideal in einer Geschichte über wissbegierige Mäuse verpackt. Ein tolles Buch!

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Inhaltsangabe zu "Edison"

Die Mäusewelt hat sich verändert, kluge Mäuse studieren an Mäuseuniversitäten. Wissbegierig verfolgen sie die Erfindungen der Menschen. Dank einer alten vergilbten Tagebuchnotiz seines Urahns erfährt der junge Mäuserich Pete von einem Schatz, der auf dem Meeresgrund verschollen sein soll. Mit Hilfe seines Mäuseprofessors setzt er nun alles daran, diesen Schatz zu bergen. Die beiden erleben nicht nur ein fantastisches Abenteuer, sondern machen dabei auch eine Entdeckung, die die Menschheit für immer erleuchten wird.

Torben Kuhlmanns große Begeisterung für Science-Fiction und Abenteuergeschichten führt ihn diesmal unter den Meeresspiegel. Kuhlmanns zeichnerische Sorgfalt und seine Liebe zum Detail kommen in atemberaubenden Bildern zum Tragen. Dem Betrachter erschließen sich komplett neue Bildwelten. Der dritte Band der Mäuseabenteuer ist eine konsequente Weiterführung von Kuhlmanns Illustrationskunst.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783314104473
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:NordSüd Verlag
Erscheinungsdatum:31.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.12.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Kinderbuchkistevor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Die Geschichte trifft auf Technik, Faszination, Abenteuer und Erfindergeist
    Die Geschichte trifft auf Technik, Faszination, Abenteuer und Erfindergeist

    Der Hamburger Autor und Illustrator hat uns mit diesem Buch wieder einmal eine spannende, abenteuerliche, wundervolle Geschichte geschenkt, die anders als seine beiden Vorgänger Titel "Lindbergh" und "Amstrong"  dieses Mal nicht gleich etwas über den gleichnamigen menschlichen berühmten Erfinder und Entdecker dessen Namen wir mit der Erfindung der Glühbirne in Verbindung, Preis gibt.. Was hat der Erfinder Edison mit der Tiefsee zu tun? Diese Frage stellt man sich nicht nur wenn man die anderen beiden Bücher kennt sondern schon allein wenn man den Namen mit der Illustration des Covers in Einklang zu bringen versucht. 
    Erst fast ganz zum Schluss lüftet der Autor dieses Geheimnis.
    Wieder tauchen wir in die Welt der kleinen grauen, neugierigen Nager ein. Dieses Mal in die geheimnisvollen Tiefen des Meeres und das gleich mit zwei der entzückenden Wesen. Zwei Geschichten in einer und doch gibt es eine Verbindung.
    Mit 112 Seiten ist es schon ein recht umfangreiches Bilderbuch. Doch es bleibt ein Bilderbuch in dem der Bildanteil, mit Torben Kuhlmanns einzigartiger Bildsprache, einen wichtigen Part innerhalb der Erzählung übernimmt. Dadurch, dass gleich zwei Mäuse nämlich Pete, der kleine neugierige Mäusejunge und der Mäuseprofessor interagieren ist die Geschichte wesentlich dynamischer.
    Es beginnt damit, das Pete einen alten Tagebucheintrag eines seiner Urahnen findet, der ihn ahnen lässt, das dort ein Abenteuer auf ihn warten könnte. Vergilbt und nicht mehr so ganz deutlich zu lesen erfährt man doch, dass es sich hierbei um eine Schatzkarte handelt. Eine Schatzkarte von einem versunkenen Schatz. Diesen will Pete mit Hilfe des Mäuseprofessors bergen. Es muss ein Unterseeboot und eine Tauchglocke gebaut werden. Beides bedarf äußerster Präzession und fundiertem technischen Wissen, das wir Leser und Zuhörer dann auch gleich mit erfahren, mit erleben dürfen und so unser technisches Verständnis mit Sicherheit viel Input erfährt.
    Ich möchte nicht zu viel verraten doch so viel sei gesagt, es wird wieder richtig spannend. Nicht nur die Geschichte auch die Illustrationen begeistern. Sie nehmen uns mit in die wundervolle, fantastische, abenteuerliche Technik und Unterwasserwelt. Dieses mal jedoch nicht in den erdigen Tönen der Vorgänger Titel sondern dem Thema entsprechend in den ganzen breite der Grün-Blau Palette, die die Unterwasserwelt so geheimnisvoll macht.
    Kinder, die die Geschichte nicht vorgelesen bekommen und in Torben Kuhlmanns neues Abenteuer eintauchen werden genauso begeistert sein wie die die sie vorgelesen bekommen. Die Bilder ziehen einen magisch in die Geschichte hinein, entführen, verzaubern und lassen staunen. Sie sprechen für sich und manchmal hat man das Gefühl Teil der Illustration zu werden. Unsere kleineren Lesekinder lieben es in die Bilderwelt einzutauchen und sich gegenseitig ihre eigenen Geschichten zu den Bildern zu erzählen.
    Dabei gibt es viele kleine Wissenschaftler, Forscher und Entdecker, die sich in den detailreichen technischen Zeichnungen verlieren und ähnlich eines Professors anfangen zu dozieren. Ein hinreißendes Bild, das einmal mehr zeigt, das eine Geschichte zwar wichtig und schön ist aber mit Bildern genauso, vielleicht sogar noch viel mehr , erzählt werden kann, da sie nicht nur Informationen sondern auch Stimmungen und Mimik und Gestik offenbaren, die der Text in der Form nicht bieten kann. Die Illustrationen fördern die Phantasie. Sie ermöglichen mehr noch wie der Text ein Abtauchen und Auseinandersetzen mit der Materien.
    Edison ist ein absolutes Familienbuch, denn auch wir Erwachsenen werden von der Geschichte und den Bildern fasziniert.
    Größeren Kindern kann man die Geschichte gut in einem vorlesen, bei Kleineren hingegen sollte man immer nur ein oder zwei Kapitel zusammen anschauen, da Inhalt und Bilder sonst überfordern und nicht all zu viel von der Geschichte behalten wird. Es bietet sich an nach dem Vorlesen den Kindern das Buch noch zum anschauen zu lassen, so können sie bereits Gehörtes noch einmal mit den Bildern verbinden .
    Auch besteht die Möglichkeit, für alle Altersgruppen, die CD hinzu zu nehmen wenn gerade kein Erwachsener vorlesen kann.
    Wir haben das Buch mit Kindern im Alter zwischen 4 und 12 Jahren gelesen. Dabei aber immer mal wieder kleine Pausen eingelegt in denen wir  Schatzkarten und Schneekugeln ( Taucherglocken) gebastelt haben. Ja und jede Menge kleine Mäuse, die wie im Buch unsere Bücherregale als Versteck nutzten.
    Sicherlich fällt jedem noch etwas ein, was man zum Thema basteln kann.
    Mit größeren Kindern ( Grundschulalter) kann man wunderbar weiter in die Welt des Erfinders Edison eintauchen. ......
    Wer die Bücher Lindbergh und Armstrong noch nicht kennt wir nach Edison bestimmt auch neugierig auf sie sein. Beide Geschichten gibt es sowohl als Buch als auch Hörbuch, wobei ich die gebundene Variante unbedingt bevorzugen würde, da die Illustrationen das Besondere an den Geschichte sind, die das Booklett und die CD nicht bieten. die Kombination aus beidem ist besonders für Kinder, die die Geschichte selbst entdecken möchten, aber noch nicht so gut lesen können eine ideale Kombination.
    Bleibt mir zum Schluss nur viel Freude bei diesem neuen mäusestarken Abenteuer zu wünschen.



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    pantaubookss avatar
    pantaubooksvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Technik für Kinder ideal in einer Geschichte über wissbegierige Mäuse verpackt. Ein tolles Buch!
    Ein tolles Buch, das ich jedem nur empfehlen kann!

    Endlich wieder ein Kinderbuch aus der Feder von Torben Kuhlmann! Nachdem mich Armstrong so begeistern konnte, war ich unglaublich gespannt auf Edison, einer Geschichte, in der sich eine junge Maus auf die Spuren einer großen Erfindung begibt. Ich bin fasziniert davon, wie der Autor und Illustrator Torben Kuhlmann es schafft, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge für Kinder auf die wichtigsten Informationen herunterzubrechen und in einem spannenden Mauseabenteuer aufzubereiten. Jedes seiner Bücher behandelt eine revolutionäre Erfindung eines Pioniers und erinnert damit an eine Zeit, in der viele unserer heutigen Annehmlichkeiten noch nicht existierten. Dieses Buch ist ein wahrer Schatz im Bücherregal und hat meine sehr hohen Erwartungen wie immer voll und ganz erfüllt.

    Mit Lindbergh ging es hoch hinaus, denn eine kleine Maus macht eine entscheidende Erfindung für die Luftfahrt. In Armstrong flog eine Maus sogar bis zum Mond. In Edison wird der Schauplatz der Geschichte unter anderem in die unendlichen Tiefen des Meeres verlegt. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, denn zunächst gilt es in der Universität der Mäuse ein für Mäuse taugliches Unterseeboot zu bauen, damit die beiden pelzigen Helden unbeschadet nach dem verschollenen Schatz suchen können. Mich konnte das Setting dieser Geschichte mehr als überzeugen, denn die Mäuseuniversität liegt vor Menschenblicken verborgen in einer Buchhandlung! Hinzu kommt, dass der Ozean für die beiden Mäuse auf ihrer Expedition viele Gefahren birgt, was der Geschichte zusätzliche Spannung verleiht.

    Wer Armstrong gelesen hat, der kennt schon die Maus, die als erste den Mond betreten hat. In Edison gibt es ein Wiedersehen mit ihr, doch inzwischen ist sie ein in die Jahre gekommener Professor mit Schnäuzer, der an der Mäuseuniversität Veranstaltungen über die Erfindungen der Menschen abhält. Neuer Charakter und junger Held der Geschichte ist Pete, ein Mäuserich voller Tatendrang, Wissensdurst und Neugier. Ich fand es toll, dass der Autor seine Figuren vergangener Bücher wiederauftauchen und noch einmal an einem großen Abenteuer teilhaben lässt. Petes Motivation ist Motor der Geschichte, denn er möchte das Geheimnis seines Großvaters lüften und sich auf die Suche nach dem Mauseschatz begeben. Pete bleibt als Identifikationsfigur in der Geschichte ein bisschen blass, was für ein Bilderbuch aber nicht weiter schlimm ist.

    Die Geschichte an sich ist sehr interessant und für Kinder ab fünf Jahren als Vorlesebuch sehr gut geeignet. An ein oder zwei Stellen sind mir jedoch kleine Lücken in der Geschichte aufgefallen, in denen die Handlung nicht näher erklärt und auch von den Illustrationen nicht erläutert wurde. Kinder, die die Geschichte nur vorgelesen bekommen und sich gleichzeitig an den Bildern orientieren, können diese Lücken meiner Meinung nach nicht so schnell füllen, worunter dann das Verständnis leidet. Aber das war nur eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist. Edison hat einen klaren Spannungsbogen, mit einigen überraschenden Wendungen und präsentiert, wie von Torben Kuhlmanns Büchern gewohnt, ein schönes Ende, das noch nähere Informationen zur Thematik bietet.

    Last but not least: die Illustrationen. Ich könnte hier in ausschweifende Begeisterungsstürme ausbrechen und Torben Kuhlman für seine so wunderbar fantasievollen, detailreichen und liebevollen Zeichnungen mit Lob überschütten. Das tue ich nicht, denn das Folgende reicht vollkommen: Sie sind wunderschön!

    Fazit & Bewertung

    Edison – Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes von Torben Kuhlmann ist ein wunderschön gestaltetes Bilderbuch, das sich mit den glorreichen und bahnbrechenden Erfindungen des Pioniers Thomas Alva Edison auseinandersetzt. Für Kinder ideal in einer Geschichte über wissbegierige Mäuse verpackt, erschafft Torben Kuhlmann eine Welt, in die man als Leser gerne einmal hineinschlüpfen würde. Ein tolles Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann!
    https://pantaubooks.wordpress.com/

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wunderschön- ein Kunstwerk- ein Bilderbuch für alle. Es ist wahrer Bilderbuchschatz
    Wunderschön- ein Kunstwerk- ein Bilderbuch für alle.

    Es ist ein  wahrer Bilderbuchschatz. Ich kenne schon die anderen Bilderbücher des Autors und natürlich habe ich mich riesig auf das neue Abenteuer einer Maus gefreut. Das Buch ist ein Kunstwerk, es begeistert Kinder und Erwachsene, es ist zeitlos, strotzt vor toller Ideen, es ist informativ und wunderschön illustriert.
    Allein schon das Aufklappen lässt den Leser in Innenband des Buches verweilen. Es finden sich hier viele Zeichnungen, die an Konstruktionszeichnungen erinnern. Natürlich immer in Mausgröße, was auch durch die Maus, die die Erfindungen bedient dokumentiert wird in den Bildern.
    Nun folgt eine tiefschwarze Seite. Die Gestaltung hier ist so, dass auf der einen Doppelseite eine Glühbirne zu sehen ist, eine Zeichnung davon und auf der anderen Doppelseite der Schriftzug Edison.
    Blättert man um, sieht man eine Art Zeitungsausschnitt und das Bild, das an ein Foto erinnert, das er sein soll. Edison, der Erfinder der Glühbirne- doch war das wirklich so? Oder war da vielleicht noch jemand ganz anderes, ein ganz besonderes Wesen dran beteiligt?
    OH die Zeichnungen sind so unbeschreiblich toll. Dieser Buchladen, der hier das Buch und seine Geschichte nun eröffnet. Das Bild, das einlädt zum Versinken und Träumen ist einfach nur genial zu nennen. Entdeckt ihr die vielen Mäuse, sie sich hier zwischen den Büchern verstecken?
    Nun beginnt auch der Text, wenn ihr umblättert. Wieder ist eine Seite eine wunderschöne Zeichnung gewidmet und daneben findet sich ein Textbaustein, der die Geschichte erzählt.
    Eine Universität, für Mäuse, das versteckt sich also in diesem Buchladen. Hier taucht eine junge Maus auf, mit einem Blatt Papier, das aussieht, als sei es irgendwo in einem Buch herausgerissen wurden. Es erzählt von Amerika und einem Schatz und Pete, so heißt die junge Maus mit der Mütze, bittet den Professor ihm zu helfen, bei dieser Schatzsuche.
    Übrigens, vielleicht sollten wir alle unsere alten Fotos mal mit der Lupe anschauen, ob da nicht auch irgendwo eine Maus drauf zu sehen ist.
    Nun folgt eine spannende Geschichte, ein tolles Abenteuer auf dessen Reise der Leser und Betrachter der Bilder die beiden Mäuse begleitet. Das Buch erzählt auch von menschlichen Erfindern und macht die Leser neugierig auf die Wissenschaft.
    Immer wieder gibt es diese Doppelseiten – nur Zeichnungen, die aber so real wirken, als könnte man als Leser und Betrachter einfach hineinmarschieren in die Bilder.
    Abgerundet wird das Buch hinten von einer Doppelseite, auf der „Die Erfindung des Lichts“ beschrieben wird und auch bildlich dargestellt wird.
    Es folgt noch eine Doppelseite zu Thomas Alva Edison. Und ganz hinten auch ein Nachwort des Autors.
    Übrigens mag ich das sehr, dass hier im Buch eine der Mäuse auch eine Verbindung zu einem anderen Mäuseabenteuer des Autors darstellt.
    Wunderschön- ein Kunstwerk- ein Bilderbuch für alle. Auch für erwachsene Technikfans ein absolut geniales Geschenk.

    Kommentare: 1
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    EmmyLs avatar
    EmmyLvor einem Monat
    Kurzmeinung: Detailverliebte, realistische Illustrationen und eine abenteuerliche Geschichte entführen den Leser in die geheime Welt der Mäuse.
    Für Fans von Torben Kuhlmann ein Muss und für kleine Visionäre eine Offenbarung

    Hinter den Regalen eines Buchladens versteckt sich die Universität der Mäuse. Hier unterrichtet ein alter Professor seine wissensdurstigen Studenten in Mäusegeschichte. Er spricht über vor allem über große Errungenschaften und Entdeckungen. Eines Tages kommt Pete, ein junger Mäuserich, nach der Vorlesung zum Professor. Pete ist überzeugt, dass einer seiner Vorfahren einen großen Schatz besessen hat. Der Professor ist zwar kein Schatzjäger, hilft jedoch bei der Suche nach dem verschollenen Vorfahren. Nach intensiver Recherche, finden die beiden Mäuse heraus, dass sich der Schatz in einem versunkenen Schiff auf dem Grund des Atlantischen Ozeans befindet. Aber welche Maus kann schon so tief tauchen? Mutig, neugierig und voller Tatendrang macht sich Pete an die Arbeit. Am Ende hat er gemeinsam mit dem Professor nicht nur ein Unterseeboot gebaut, sondern auch noch ein Geheimnis entdeckt, welches Geschichte schreibt.

    Die Bilder erzählen nicht nur die abenteuerliche Geschichte der kleinen Maus, sondern illustrieren fantasievoll die Entwicklung eines U-Boots. Atmosphärisch dicht und detailliert entführen sie den Betrachter in die verborgene Welt der Mäuse. Jede wichtige Etappe, von der Idee tief auf den Grund zu tauchen bis zum Ziel, wird beleuchtet. Übungen in der Badewanne, Druckberechnungen, Tauchanzug, Naturstudien, gefährliche Testtauchgänge, kreativ zeigt der Autor den Weg eines mutigen Visionärs aus Mäuseperspektive. Die kolorierten Zeichnungen sind sehr detailliert, fokussieren aber das Wesentliche, so dass der Betrachter nicht überfordert ist. Ruhige warme Brauntöne verströmen den Charme einer längst vergangenen Zeit. Vollflächige doppelseitige Illustrationen und kleine fast wie im Comic aneinandergereihte Einzelbilder wechseln einander ab. Originelle Bildreize wecken das Interesse und ziehen den Betrachter in eine fantastische Welt unter der Meeresoberfläche. Ein herrlich detailverliebtes Setting bietet nicht nur den zwei Mäusehelden eine authentische Bühne sondern entführt den Betrachter in die USA der 50er Jahre.

    Der knappe Text ist in die Bilder integriert. Er erklärt und interpretiert die Bilder ohne zu langweilen. Viele der Illustrationen haben bzw. benötigen keinen Text. Sie sprechen in ihrer Gesamtheit für sich. Nach dem ersten Vorlesen erzählen die Kinder die Geschichte am liebsten selbst. Jede Interpretation ist anders. Es macht Spaß, stiller Zuhörer zu sein.

    Am Ende des Buches sind ein paar wichtige Personen und knappe Daten zur Erfindung des elektrischen Lichts zu finden. Genannt werden die Forscher und Erfinder Sir Humphry Davy, James Bowman Lindsay, Frederick de Moleyns, Joseph Wilson Swan, Heinrich Göbel und natürlich Thomas Alva Edison.

    Für das Buch wurde A4 Hochformat gewählt. Die Seiten bestehen aus einem etwas stärkeren Papier. Vorschulkinder können selbständig blättern und die Geschichte für sich erschließen. Auf dem passenden Cover ist die kleine Maus im Taucheranzug neben einer Glühbirne zu sehen. Um sie herum bewegt sich ein großer Fischschwarm.

    Das Buch eignet sich wegen der großen überschaubaren Illustrationen auch für den Vortrag vor einer Kindergruppe. Wir haben es in der Grundschule verwendet, um Fächerübergreifend in Kunst, Sachkunde und Deutsch über das Tauchen, die Schatzsuche und das elektrische Licht zu sprechen. Dabei sind sehr kreative Werke und wundervolle Vorträge entstanden. Dieses Werk ist für jeden Bücherschrank eine Bereicherung, für Fans von Torben Kuhlmann ein Muss und für kleine Visionäre eine Offenbarung.

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    Ramgardias avatar
    Ramgardiavor einem Monat
    Kurzmeinung: Wunderschöne Bilder, ein Buch in dem man immer Neues entdeckt!
    Bilder zum verlieben

    Das Buch lebt von seinen wunderschön gezeichneten Bilder. Liebevoll ist jedes Detail gestaltet und das Anschauen zaubert ein Lächeln auf unsere Lippen. Ich war sofort verliebt in diese kleine Mäuseschar.

    Eine junge Maus bittet den Mäuseprofessor um Hilfe. Einer seiner Vorfahren ist mit einem Schiff im Atlantik versunken und dort soll noch der Schatz dieses Vorfahren liegen. Da wird zunächst in Zeitungen recherchiert, die schwimmenden Tiere beobachtet und bald sind die beiden dabei ein Unterseeboot zu bauen. Schließlich war der Professor in jungen Jahren schon auf dem Mond (Band 2 "Armstrong").  Natürlich finden sie auf dem Meeresgrund keinen Schatz aus Gold und Diamanten. Sie finden das Notizbuch der Erfindermaus, allerdings fehlen dort noch Seiten. Schnell kommen die beiden den fehlenden Seiten auf die Spur und erfahren, dass der Vorfahr die Glühbirne erfunden hat... oder hat er Edison auf die Idee gebracht?

    Am Ende des Buches wird uns der menschliche Erfinder Edison vorgestellt. Aber es ist viel schöner zu glauben, dass eine kleine Maus unsere Welt erhellt hat.

     

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    Namines avatar
    Naminevor 19 Tagen
    SophieSterns avatar
    SophieSternvor einem Monat

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 4 Monaten
    Seit "Armstrong" und "Lindbergh" warte ich auf das neue Buch von Torben Kuhlmann. Die Mäuse sind so großartig, ich kann's kaum erwarten!
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