Tore Renberg Und zum Frühstück heller Sirup

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(1)
(3)
(0)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Und zum Frühstück heller Sirup“ von Tore Renberg

»Was, bitte, soll die Welt mit noch einem Kind? Braucht sie wirklich noch ein kleines blondes Wesen, das sich fragt, wie weit der Mond weg ist, und das sich sein armes Köpfchen darüber zerbricht, ob Blumen weinen können und wer im Herbst die Blätter von den Bäumen pflückt?« Vier Wochen vor dem stillsten Tag des Jahres findet der Literaturstudent Jarle Klepp, 25, eine polizeiliche Vorladung im Briefkasten und fällt aus allen Wolken. Was legt man ihm zur Last? Hausfriedensbruch? Erregung öffentlichen Ärgernisses beim Beischlaf mit Herdis Snertamo im Park? Nein, weit schlimmer: Er ist angeblich Vater eines kleinen Kindes. Aber wer zum Teufel war Anette Hansen? Sollte er ein Kind mit einem Menschen haben, den er gar nicht kennt? Ein Kind, das jetzt bald – sieben Jahre alt ist? Und was um alles in der Welt soll ein Mädchen von fast sieben Jahren mit Jarle Klepp als Vater? Für so etwas hat er nun wirklich keine Zeit. Das Schlimmste aber: Charlotte Isabel Hansen ist bereits auf dem Weg zu ihm!

Stöbern in Romane

Heimkehren

So spannend und fesselnd, wie schon eine Weile kein Buch mehr!

Privee2801

Wo noch Licht brennt

Mir hat leider der Schreibstil überhaupt nicht gefallen, aber ich vergebe trotzdem 3 Sterne weil man viel von Güls Gedanken mitbekommt.

AmyJBrown

Sieben Nächte

Die schöne Sprache kann den enttäuschenden Inhalt leider nicht retten! (**)

Insider2199

Gott, hilf dem Kind

Anders als ich es erwartet habe, dennoch nicht schlecht. Für meinen Geschmack leider viel zu kurz für all die wichtigen Themen im Buch...

LiveReadLove

Sieh mich an

Wunderbar geschriebener Roman mit leider fadem Ende, das dem Buch den Glanz nimmt

skaramel

Und es schmilzt

Ein Buch voller Trostlosigkeit und ohne Hoffnungsschimmer, sehr schwer zu ertragen. Das schöne Cover passt leider nicht zum Inhalt.

TanyBee

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Und zum Frühstück heller Sirup" von Tore Renberg

    Und zum Frühstück heller Sirup
    TheDianaBooks

    TheDianaBooks

    17. January 2012 um 09:34

    Inhalt: Als der 25-jährige Literaturstudent Jarle Klepp eines Tages eine polizeiliche Vorladung in seinem Briefkasten findet, weiß er nicht, wie ihm geschieht. Was wirft man ihm vor? Hausfriedensbruch? Erregung öffentlichen Ärgernisses? Nein, etwas ganz anderes ist der Fall: Angeblich ist er der Vater eines fast siebenjährigen Mädchens. Aber wer ist bloß Anette Hansen? Er kann sich an die Frau, mit der er ein Kind haben soll, nicht erinnern…Diese Unwissenheit schützt Jarle jedoch nicht, denn Charlotte Isabel Hansen ist bereits auf dem Weg zu ihm… - Meine Meinung: Als ich „Und zum Frühstück heller Sirup“ von dem norwegischen Autor Tore Renberg in den Händen hielt, war ich völlig begeistert. Cover und Klappentext wirken so erfrischend und ich erwartete eine leichte und humorvolle Lektüre. Meine Erwartungen wurden zwar nicht erfüllt, ich aber trotzdem nicht enttäuscht! Denn hinter diesem ersten Eindruck steckt noch viel mehr…Mit einem gewöhnungsbedürftigen aber sehr guten Schreibstil schildert Tore Renberg einen außergewöhnlichen und philosophischen Selbstfindungsroman. Die Hauptrolle darin spielt der 25-jährige Literaturstudent Jarle Klepp. Er ist eine sehr interessante Hauptperson, da er kein typischer 25-jähriger Student ist. Natürlich geht er gerne mit Freunden weg, trinkt, hat Spaß und vergnügt sich mit der einen oder anderen Frau. Doch er ist auch ein Denker. Den ganzen Tag und manchmal auch die ganze Nacht denkt er über die unterschiedlichsten Dinge nach und philosophiert darüber. Manchmal schüttelte ich beim Lesen seiner Gedankengänge nur mit dem Kopf, doch des Öfteren sind sie auch wirklich interessant zu lesen und es steckt viel dahinter. Mit der neuen Situation und seiner ihm völlig unbekannten Vaterrolle muss er erst lernen umzugehen und sich daran gewöhnen. Er hat nun ein Kind, eines, das er erst kurz vor dessen siebten Geburtstag kennen lernt. Er muss begreifen, dass es nicht mehr nur ihn gibt und er nun auch Verantwortung für Charlotte Isabel, kurz Lotte, übernehmen muss. Anfangs fällt ihm dies schrecklich schwer und er will absolut kein Vater sein, doch dann lernt er Lotte mit der Zeit besser kennen und begreift, was für ein Glück dieses kleine Mädchen ist. Jarle schließt sie in sein Herz und möchte sie nicht mehr missen. Ich kann Jarles Gefühle für Lotte sehr gut nachvollziehen, denn sie ist wirklich ein sehr liebenswertes und aufgeschlossenes Mädchen. Auf den ersten Blick wirkt sie stark, doch natürlich ist sie innerlich noch ziemlich zerbrechlich und steckt in einer unglaublich schwierigen Situation. Auch sie muss erst lernen mit dieser umzugehen und das meistert sie für ihr junges Alter wirklich großartig! Die kleinen und langsamen Annäherungen zwischen Vater und Tochter sind schön mitzuerleben und teilweise sehr gefühlvoll, sodass beim Lesen das ein oder andere Mal eine Gänsehaut aufkommt oder sich ein kleines Tränchen ins Auge schleicht. :) - Fazit: Voller philosophischer Sätze, originellen Charakteren, gefühlvollen Momenten und einem kleinen Mädchen, das man ohne zu zögern in sein Herz schließt - „Und zum Frühstück heller Sirup“ von Tore Renberg ist ein ungewöhnlicher und gerade deshalb so gelungener Roman!!

    Mehr
  • Rezension zu "Und zum Frühstück heller Sirup" von Tore Renberg

    Und zum Frühstück heller Sirup
    Buchhandlung_Thomas_Schmitz

    Buchhandlung_Thomas_Schmitz

    31. October 2011 um 21:20

    Charlotte Isabel! Wer bitte nennt sein Kind denn Charlotte Isabel? Diese Frage stellt sich Jarle, ein völlig verkopfter Literaturstudent, immer wieder, obwohl er die Antwort bereits kennt. Denn Charlotte Isabel ist seine siebenjährige Tochter, von deren Existenz er bis eben allerdings noch nichts wusste. Und nun ist Charlotte Isabel bereits auf dem Weg zu ihm. Eine Woche soll er sich um sie kümmern, er, Jarle, der mit Kindern absolut überhaupt nichts zu tun hat. Und das einzige, was er von ihr weiß ist, dass sie am liebsten hellen Sirup auf Weißbrot isst. Tolle Voraussetzungen für eine katastrophale Woche! Doch Jarle hätte niemals mit Charlotte Isabels liebenswerter Art, ihrem sonnigen Gemüt oder ihrem unschlagbaren Sinn für clevere Fragen gerechnet. Außerdem darf er sie einfach Lotte nennen, und das vereinfacht seine Situation ungemein… Ein wunderbarer Vater-Tochter-Roman, der einen sofort verzaubert. Genau das richtige für triste Winterabende. (Anika Neuwald)

    Mehr
  • Rezension zu "Und zum Frühstück heller Sirup" von Tore Renberg

    Und zum Frühstück heller Sirup
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. August 2011 um 12:20

    Klappentext: Vier Wochen vor dem stillsten Tag des Jahres findet der Literaturstudent Jarle Klepp, eine polizeiliche Vorladung im Briefkasten und fällt aus allen Wolken. Was legt man ihm zur Last? Hausfriedensbruch? Erregung öffentlichen Ärgernisses beim Beischlaf mit Herdis Snertamo im Park? Nein, weit schlimmer: Er ist angeblich Vater eines kleinen Kindes. Aber wer zum Teufel war Anette Hansen? Sollte er ein Kind mit einem Menschen haben, den er gar nicht kennt? Ein Kind, das jetzt bald - sieben Jahre alt ist? Und was um alles in der Welt soll ein Mädchen von fast sieben Jahren mit Jarle Klepp als Vater? Für so etwas hat er nun wirklich keine Zeit. Das Schlimmste aber: Charlotte Isabel Hansen ist bereits auf dem Weg zu ihm! Meine Meinung: Wie der Klappentext schon vermuten lässt, geht es hier um eine Vater-Tochterbeziehung. Jarle Klepp, der gerade mal 24 ist, erfährt so mir nichts Dir nichts, plötzlich per Brief, dass er mit 17 Jahren, nach einem One-Night-Stand, Vater geworden ist. Als wäre dies nicht schockierend genug, ist seine mittlerweile, fast sieben Jahre alte Tochter, auf dem Weg zu ihm! Jarle, der überhaupt nichts mit Kindern anfangen kann und auch kein Kind will, muss sich einer Verantwortung stellen, der er scheinbar kaum gewachsen ist. Die Handlung spielt 1997 in Norwegen und auch der Tod Dianas wird hier intensiv angesprochen und spielt in der Handlung eine Nebenrolle. Der Protagonist wurde hier meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Er wirkt jung, verzweifelt, egoistisch, hat aber auch seine liebevollen und guten Seiten. Jedoch sollte man in diesem Buch erst einmal drauf gefasst sein, dass Jarle ein richtiger Mistkerl ist. Seine Tochter hingegen, Charlotte, ist ein richtig kleiner Schatz. Man fühlt und leidet mit ihr, sie wirkt irgendwie verloren und doch so klug. Hier sollte man natürlich ein Auge zudrücken, denn wer bitte schön, schickt seine Tochter einfach so, per Zug zu ihrem unbekannten Vater? Die Handlung selbst, zieht sich zunächst einmal mächtig, wird aber durch die ironischen Züge und dem Humor, oft aufgelockert. Durchhalten lohnt sich auf jeden Fall denn, wenn erst einmal die ersten 150 Seiten geschafft sind, nimmt das Buch so richtig an Fahrt auf. Zeitweise kann es auch richtig ordinär werden, vor allem dann wenn es um Jarles Liebesleben geht. Wer also eine tieftraurige Geschichte zwischen Vater und Tochter erwartet, sollte die Finger von diesem hier eher lassen. Dieser Roman ist viel mehr gute Unterhaltung, und auch wenn die Handlung eigentlich eher traurig stimmen sollte, so muss man hier eher schmunzeln als schniefen. Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs etwas Probleme, dies passiert mir jedoch oft, wenn die Handlungen in Norwegen oder Schweden spielen. Auch lag es daran das mir der Schreibstil zeitweise etwas hektisch vorkam, da auch Jarles Gedankengänge verzeichnet sind. Das Cover hingegen finde ich einen richtig tollen und heiteren Anblick im Bücherregal. Auf hellgrünem Hintergrund werden ein paar Herrenschuhe und Kinderschuhe gezeigt. Der Titel des Buches passt perfekt zu dieser Geschichte. Mit 366 Seiten hatte der Roman eine ganz gute Länge, wobei ich es halt schade fand, dass die Handlung sich anfangs derart zog. Fazit: „Zum Frühstück heller Sirup“, der für das norwegische Kino bereits verfilmt wurde, war für mich ein richtig guter und turbulenter Unterhaltungsroman. Für mich wurde die gut gelungene Mischung zwischen Ironie und Humor zu einem wirklich tollen Lesevergnügen. © Michaela Gutowsky

    Mehr
  • Rezension zu "Und zum Frühstück heller Sirup" von Tore Renberg

    Und zum Frühstück heller Sirup
    jenh

    jenh

    27. July 2011 um 11:08

    Grauenhaft grauenhaft grauenhaft. Ich hatte von anfang an keine große erwartungen an das buch,aber es hat sich doch interessant und lustig angehört. ich habe irgendwann angefangen es zu überfliegen, weil es absolut UNREALISTISCH, LANGWEILIG und NICHT PACKEND ist. der protagonist jarle ist ein akademischer schnösel, der mich von anfang bis zu dem punkt wo ich aufgehört habe, es zu lesen, nur genervt hat. genauso wie seine tochter...das kind soll 7 sein und wird beschrieben wie ein 4 jähriges kind(ja ich habe selbst kinder). das buch gehört in die 1 eut wühlkiste.

    Mehr