Torey L. Hayden Weil ich ein Alien bin

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Inhaltsangabe zu „Weil ich ein Alien bin“ von Torey L. Hayden

Was geschah, als die kleine Cassandra von ihrem Vater entführt wurde? Beharrlich, als hinge ihr Leben davon ab, wehrt sie sich gegen jeden Versuch, dies Geheimnis zu ergründen. Drake ist ein charismatischer vierjähriger Junge, aber er spricht nur mit seiner Mutter. Cassandra und Drake werden zu den schwierigsten Fällen der Kindertherapeutin Torey Hayden. „Weil ich ein Alien bin“ erzählt von der mühsamen, unendlich viel Geduld und Einfühlungsvermögen verlangenden Reise mit den beiden Kindern, und davon, wie es Hayden gelingt, ihnen wieder zu einer Sprache zu verhelfen.

Traumatisierte Kinder zu therapieren ist eines der härtesten Jobs, man muss dafür geboren sein. Hayden ist es; und beschreibt das sehr gut!

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

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  • Ein Bekenntnis, warum misshandelte Kinder so früh wie möglich therapeutische Unterstützung brauchen.

    Weil ich ein Alien bin
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    30. May 2017 um 21:17

    Ich habe das Gefühl, Torey L. Hayden begleitet mich schon Jahrzehnte. Die Sonderschullehrerin und nun auch Kindertherapeutin erzählt in ihren Sachbüchern fast schon in Romanform von „ihren“ Kindern und deren Weg durch die Therapie beziehungsweise ihre Bemühungen, ihnen einen guten Weg ins Leben zu ermöglichen. In ihrem Buch „Weil ich ein Alien bin“, deutsche Erstveröffentlichung 2006, stehen wieder zwei Kinder im Mittelpunkt. Ein Mädchen, Cassandra, dass bereits im Vorschulalter vom Vater entführt wurde sowie ein Junge, Drake, der einfach nicht sprechen will, außer bei seiner Mutter. Hayden erzählt ihren Werdegang von der Sonderschullehrerin geistig behinderter und verhaltensgestörter Kinder zur Therapeutin der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses. Sie stellt uns die Geschichte zweier völlig unterschiedlicher Kinder vor. Cassandra kommt mit ihren Gefühlen überhaupt nicht zurecht, weiß nicht, ob und wie sie mit wem über ihre Erfahrungen während ihrer Entführung sprechen soll oder darf. So lügt und hintergeht sie jeden Menschen, bringt sie mit falschen Anschuldigungen in Bedrängnis, weiß vor lauter Wut, Angst, Verwirrung nicht mehr wohin mit sich selbst. Sie tobt herum und ist ein lebender Gummiball. Bis die Autorin überhaupt zu Cassandra durchdringt, ihr ein wenig vertraut, sodass sie sich eine Winzigkeit öffnet, vergeht kostbare Lebenszeit für das Mädchen. Doch wie sie es schafft und was Hayden dann eröffnet wird, lässt keinen kalt.Genauso ist es auch bei dem Jungen, Drake, ein wahrer Schatz, ein Sonnenschein, der durch sein positives Wesen alle Herzen erreicht. Doch er spricht nicht. Da Hayden eine Expertin in Sachen Mutismus ist, wird sie vom Großvater des Jungen gebeten, ihre Techniken bei Drake anzuwenden, damit er endlich spricht. Hier schaut sie sich genau die Umgebung des Jungen an, warum er überhaupt verstummt sein könnte, denn auch bei ihr will es einfach nicht klappen. Die Lösung für Drake gestaltet sich viel schwieriger, als sie es je für möglich gehalten hat.Nebenbei wird sie von einer Kollegin gebeten, bei einer Schlaganfallpatientin vorbeizuschauen, die ebenfalls nicht mehr Sprechen kann oder will. Doch eigentlich ist sie für junge Patienten ausgebildet, deren Zukunft noch bevorsteht. Ob ihre Methoden auch bei der älteren Dame, Gerda, anschlagen werden, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist es eine ungewohnte Erfahrung für Hayden. Die Autorin beschreibt auch die mühevollen Wege durch die Administration, fehlende Gelder, Personalknappheit, viele Kinder, die Hilfe benötigen und sie nicht so schnell bekommen. Es sind zum Teil erschreckende Momente, die einem beim Lesen die Kehle abschnüren, wenn man erfährt, was den Kindern bereits zugemutet wurde. Ein Buch, dass man so schnell nicht aus der Hand legen kann. Mehr über die Autorin findet sich zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Torey_L._Hayden

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  • Rezension zu "Weil ich ein Alien bin" von Torey L. Hayden

    Weil ich ein Alien bin
    Buecherviech

    Buecherviech

    12. January 2011 um 01:40

    Zwei Kinder - die zehnjährige Cassandra und der vierjährige Drake - beginnen eine Therapie bei der ehemaligen Lehrerin, Sonderpädagogin und Therapeutin Torey Hayden. Deren Geschichte wird abwechselnd erzählt, der Alltag in der Kinderpsychiatrie und die menschliche Seite von der Autorin vermischen sich. Sie zeigt ihr Vorgehen, ihre Gedanken und die professionelle Seite gut geschrieben und nachvollziehbar auf. Langsam kommt sie den wunden Punkten, den Verletzungen, die zu dem aggressiven Verhalten des früher von ihrem Vater entführten Mädchens und des stummen, aufgeweckten Jungen führen auf die Spur. Ehrlich berichtet Torey Hayden von ihrer Erfahrung, von dem Entsetzen, das sie mitgeteilt bekommt und versucht einen neuen Start ins Leben zu geben, es zu vermitteln. Dabei geht einem das Buch irrsinnig unter die Haut, mein leidet eben auch als Leser Qualen mit. Dabei sind die sich entwickelnden Lebensgeschichten der Kinder spannend wie ein Krimi, gehen ins Detail, sind aber nicht voyeuristisch, sondern zeigt den Schrecken auf, fühlt mit. Trotzdem kann es einem wirklich den Schlaf rauben, ich musste also wirklich heulen bei der Lektüre und es manchmal einen Moment weglegen, weil es zuviel wurde.

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  • Frage zu "Weil ich ein Alien bin" von Torey L. Hayden

    Weil ich ein Alien bin
    Daniliesing

    Daniliesing

    09. September 2010 um 16:05

    Ich finde die Bücher der Autorin Torey L. Hayden großartig! Besonders "Weil ich ein Alien bin" fand ich extrem interessant zu lesen. Kennt ihr Bücher in diesem Stil von anderen Autoren. Leider ist von Torey L. Hayden ja schon länger nichts mehr erschienen. Was würdet ihr mir empfehlen?

  • Rezension zu "Weil ich ein Alien bin" von Torey L. Hayden

    Weil ich ein Alien bin
    JuliaO

    JuliaO

    01. August 2008 um 12:24

    Wieder ein unglaublich gut gelungenes Buch. Absolute fesselnd geschrieben zieht es einen sofort in seinen Bann!

  • Rezension zu "Weil ich ein Alien bin" von Torey L. Hayden

    Weil ich ein Alien bin
    Tweetywoman76

    Tweetywoman76

    30. March 2007 um 23:40

    Nachdem ich bereits "Sheila" von Torey L. Hayden gelesen habe und mich die Art, wie sie über ihre Arbeit mit traumatisierten Kindern schreibt, begeistert hat, hat mich auch dieses Buch nicht enttäuscht. T.L. Hayden beschreibt in diesem Buch ihre Arbeit als Therapeutin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie anhand zweier Fälle. Da ist zum einen die 9jährige Cassandra, welche von ihrem Vater entführt und über 2 Jahre gefangen gehalten wurde. Nach ihrer Rückkehr wies ihr Verhalten schwere Auffälligkeiten auf. Und dann ist da noch Drake, ein kleiner 4jähriger Junge, der kein Wort spricht. Er ist ein aufgewecktes und interessiertes Kind - T.L. Hayden wurde von dessen Großvater beauftragt, ihn zu "heilen". Mit viel Emphatie und Geduld versucht T.L. Hayden, den Kindern aus ihrer Situation heraus zu helfen - dabei stößt sie mitunter auch an Grenzen, die sie jedoch nicht davon abhalten, im Sinne der Kinder weiter zu machen. Ein durchaus empfehlenswertes Buch!

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