Torgny Lindgren Der Weg der Schlange

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Inhaltsangabe zu „Der Weg der Schlange“ von Torgny Lindgren

Sich mit körperlicher Liebe bezahlen zu lassen, ist die Geschäftsstrategie des Kaufmanns Karl Orsa. Die Frauen der hochverschuldeten Familie Prahl-Jani sind besonders hart davon betroffen, denn Karl Orsa kommt oft vorbei, um seine Forderungen einzutreiben - bis eines Tages ein Erdrutsch alle in den Tod reißt. Nur das Familienoberhaupt, Prahl-Jani selbst, überlebt das Unglück. Ein einfühlsamer Roman voll hintergründigem Humor, erzählt aus der Perspektive des Überlebenden.

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  • Rezension zu "Der Weg der Schlange" von Torgny Lindgren

    Der Weg der Schlange
    Lumi

    Lumi

    16. September 2010 um 15:12

    Die Handlung von Torgny Lindgrens "Der Weg der Schlange" ist im nordschwedischen Västerbotten des ausgehenden 19. Jahrhunderts angesetzt. Es geht in dem Roman um die Probleme einer armen Familie, die in ständiger Abhängigkeit eines Kaufmannes und später sogar noch seines Sohnes leben, da sie selten in der Lage sind, die nötige Pacht für ihr Grundstück zu zahlen. Da der Kaufmann und sein Sohn diese Situation schamlos ausnutzen, spitzt sich die Situation immer weiter zu um am Ende in einer Tragödie zu gipfeln. Das Buch zeigt gut die Eigenheiten der Region und der Zeit, in welcher er spielt. So wird aus der Sprache deutlich, wie sehr das Leben damals durch Religiosität geprägt war. Auch einer weiteren regionalen Eigenheit wird Tribut gezollt, doch genau da fängt meiner Meinung nach das Problem an: In Västerbotten spricht man Dialekt. Und um möglichst authentisch zu sein hat Lindgren diesen Roman auch im Dialekt dieser Gegend verfasst. In der deutschen Übersetzung wirkt dies dann allerdings nicht mehr authentisch, sondern meiner Meinung nach eher gekünstelt, und es erschwert das Lesen erheblich. Somit ist es auch schwer, das Buch wirklich angemessen zu bewerten. Will man etwas über die Menschen dieser Region im ausgehenden 19. Jahrhundert erfahren, so ist "Der Weg der Schlange" sicherlich eine gute Wahl, aus literarischer Sicht hält sich das Lesevergnügen - zumindest in meinen Augen - leider stark in Grenzen. Es wäre hier, sofern man dazu in der Lage ist, vermutlich sinnvoll, auf die schwedische Originalausgabe zurückzugreifen.

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