Die Bärenkralle

von Torkil Damhaug 
3,5 Sterne bei46 Bewertungen
Die Bärenkralle
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Senfkorns avatar

Ich hab die halbe Nacht mit 'Der Bärenkralle' verbracht und bin begeistert. Die Geschichte hat mich total gefesselt.

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Inhaltsangabe zu "Die Bärenkralle"

Mitten in Oslo werden innerhalb kürzester Zeit drei Frauen auf bestialische Weise ermordet. Kommissar Viken steht vor einem Rätsel, denn die schweren Verletzungen deuten auf den Angriff eines Bären hin. Doch wann hat man das letzte Mal von Bären in der Stadt Oslo gehört? Dann entdeckt der Kommissar, dass der beliebte Arzt Axel Glenne alle Toten kannte …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426502105
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:10.01.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.11.2009 bei Argon Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 3 Monaten
    Nichts führt zu den Menschen zurück

    Drei Frauen werden mitten in Oslo ermordet. Das Team steht vor einem Rätsel, die Spuren deuten auf den Angriff eines Bären hin. Aber ein Bär mitten in Oslo?

    Ein aussergewöhnlicher aber sehr spannender Schreibstil, der manchmal etwas verworren ist, manchmal etwas durcheinander innerhalb der Geschichte aber alles in allem ein guter Thriller der packt und fesselt. Es ist ein Erstlingswerk, da darf man ja auch noch "lernen".

    Fazit: Ein grandioser Thriller, der ab und an noch ein paar Stolpersteine in der Geschichte hat, jedoch fesselt und spannend ist, dass man sich nicht mehr erholt ohne es zu ende gelesen zu haben. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Na ja ...

    14. April
    Hab' gerade vierzig Seiten gelesen und bin am Überlegen, ob ich das Buch beiseite lege. Bin nicht so begeistert, aber vielleicht wird's ja noch.
    15. April
    Bin auf Seite neunzig angekommen, aber ... nee ...
    22. April
    Feeertig. Gut, dass ich nicht aufgegeben habe! Das erste Drittel hat sich schon sehr gezogen, aber dann kam doch noch Spannung auf.
    Nichts für ungeduldige Leser/-innen.

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    Curins avatar
    Curinvor 5 Jahren
    Spannend, aber manchmal etwas langgezogen

    In Oslo werden mehrere ermordete Frauen aufgefunden, deren Verletzungen auf einen Bären als Täter hindeuten. Alle Opfer entstammen dem Umfeld des Arztes Axel Glenne, der schnell ins Visier des Ermittlers Viken gerät...

    Im ersten Teill des Buches werden zunächst einige Figuren charakterisiert, wodurch man zwar einen guten Einblick in das Leben der Protagonisten bekommt, aber leider die Spannung auf der Strecke bleibt.

    Erst ab dem zweiten Teil, wo auch die Morde geschehen wird es erst richtig interessant. Vor allem durch die kurzen Einblicke des Täters, die zwischendurch gezeigt werden, wird man richtig neugierig, an wen sich die Wut richtet und vor allen Dingen warum.

    Torkil Damhaug ist es gelungen, mich auf eine falsche Fährte zu locken, so dass ich am Ende wirklich über die Identität des Täters überrascht war.

    Auch der flüssige Schreibstil hat mir gut gefallen. Allerdings werden mir an manchen Stellen einfach zu viel Dinge beschrieben, die gar nichts mit dem Fall und den Protagonisten zu tun haben.

    Ansonsten ist ,,Die Bärenkralle`` wirklich ein interessanter Thriller für Norwegenfans!

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Bärenkralle" von Torkil Damhaug

    Vom Inhalt her klang das Buch wahnsinnig interessant, Mordfälle hervorgerufen durch einen Bäre, wo es gar keine geben soll. Doch ich musste mich erst mal durch die ersten 150 absolut langweiligen Seiten durchquälen bis der erste Mord geschah. Ich war schon kurz davor das Buch wieder wegzulegen. Zur zweiten Hälfte hin wurde es dann auch richtig spannend. In kurzer Zeit geschahen einige Morde. Jeder weitere schlimmer wie der vorgegangene. Ich war mir auch ziemlich sicher zu wissen, wer der Täter war, aber es kam doch noch eine mächtige Wendung mit der man nicht gerechnet hat. Wer es schafft sich über den ersten Teil zu schleppen, wird mit dem Rest nicht enttäuscht.

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    Kaisus avatar
    Kaisuvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Bärenkralle" von Torkil Damhaug

    „Heute hab ich getötet. Ich denke daran und bin ganz ruhig.“
    *
    Von jetzt auf gleich, werden in Oslo drei Menschen getötet, die alle Spuren eines Bärenangriffs aufweisen. Doch der letzte Bär wurde vor Jahrzehnten das letzte Mal dort gesichtet und eigentlich greifen die scheuen pelzigen Tiere nur selten Menschen an. Die Osloer Polizei steht vor einem Rätsel.
    Erst als sie kleine Einstiche an den Toten feststellen, die niemals von einem Bären stammen können, zweifeln sie an der Bärentheorie und man macht sich auf die Suche nach einem menschlichen Mörder. Dennoch schwebt die Frage im Raum: Wie kommen tiefe Kratzspuren auf die Rücken der Opfer?
    Schnell gerät der angesehen Arzt Axel Glenne ins Visier der Ermittler.
    Er kannte alle Opfer und hat sie meist noch an dem Tag des Mordes gesehen. Doch dieser hat ganz eigene Probleme, der er bewältigen zu versucht und somit kommen schnell Zweifel auf, ob er der richtige Tatverdächtige ist.
    *
    Anfangs schwirren einem so viele skandinavische Namen im Kopf herum, dass es einem schwer fällt, sich jeden Protagonisten zu behalten und automatische Verbindungen beim Lesen aufzustellen. Das legt sich zum Glück schnell, nach den ersten Kapiteln, sobald sich die Hauptcharaktere herauskristallisieren und immer öfter zu Wort kommen.
    Auch wenn Torkul Damhaug seine Figuren recht gut vorstellt und deren Umfeld mit einem vertraut macht, erfährt man wenig über deren Gefühle und Denkweise. Die kann man aber meist aus dem Gelesenen erahnen kann.
    Eigentlich ist das auch gut so, denn so konzentriert man sich viel mehr auf die Morde und deren skrupellosen Mörder.
    Der Autor baut Stück für Stück immer mehr Spannung auf, die man anfangs dem Buch nicht zugetraut hätte.
    Auch lässt er viel Spielraum für Spekulationen, wer der Mörder ist und führt einen immer wieder auf Irrwege. Somit ist die Auflösung am Ende eine kleine Überraschung.
    Trotzdem ist es schade, dass das Ende auf dem spannenden Höhepunkt extrem abflaut. Da hätte man noch was weiter schreiben können.
    Gerade, da das Buch „Die Bärenkralle“ so gut von Inhalt und Spannung mit der Zeit aufgeholt hat, was anfangs nicht zu erahnen war, da ist das Ende des Buches doch eine kleine Enttäuschung.
    *
    Alles in allem ist „Die Bärenkralle“ eine lesenswerte Lektüre, die trotz ihres skandinavischen Handlungsortes kein typischer Roman aus der Gegend ist. Einzig die Namen der Charaktere erinnern einem beim Lesen immer wieder daran. Das Buch ist eher einem klassischen Thriller zuzuordnen, wie man sie bei vielen Autoren findet.

    *
    8 von 10 Punkten

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    M
    michael_lehmann-papevor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Bärenkralle" von Torkil Damhaug

    Wildes Tier in Oslo?

    Axel Glenne ist Arzt. Familienvater. Sohn einer debiler werdenden, fast völlig innerlich in der Vergangenheit lebender Mutter. Zwillingsbruder eines Mannes, der er fast 25 Jahre nicht gesehen hat nach einer tiefen Entzweiung in der Vergangenheit.
    Ein Mann, der in all seinen Bezügen seinen Weg geht, Reputation besitzt, dessen Leben klar gegliedert und durchaus zufriedenstellend bis glücklich erscheint.

    Sogar als Mann per se verfügt er über eine gewisse Attraktivität, denn die junge Praktikantin Miriam zeigt deutliche Signale. Signale, denen sich Axel Glenn nicht entzieht.

    Während Toril Damhaug den Leser noch mitten hinein nimmt in die Welt des Arztes Axel Glenne und langsam am Horizont die Frage auftaucht, worum es eigentlich im Buch genau geht, geschieht ein Todesfall. Oder doch ein Mord?

    Der grausamer Todesfall ruft zunächst Kommissar Viken und sein Team in Oslo auf den Plan. Eine junge Frau ist tot worden und alles deutet darauf hin, dass sie von einem Bären gerissen worden ist. Die Verletzungen, Tatzenspuren in der Nähe des Tatortes, die sich im nirgendwo verlieren. Auch die genauere Untersuchung scheint den Augenschein zu bestätigen.
    Wenig später ereignet sich ein weiterer, ähnlich gelagerter Todesfall, auch in diesem Fall weisen die Spuren ebenfalls auf einen Bären als Todesursache hin.

    Nur eines verbindet zunächst die beiden toten Frauen. Beide standen in der ein- oder anderen Weise in Kontakt mit dem Axel Glenne. Doch in welcher Weise könnte diese Verbindung mit dem Tod der Frauen zusammenhängen? Sicher, da gibt es diesen dunklen Fleck mit seinem Bruder Brede, der liegt aber doch weit in der Vergangenheit zurück. Und dennoch beginnt der Fall und die Ermittlungen der Osloer Polizei um den Arzt zu kreisen, zunächst auch die einzige, konkrete Spur und Verbindung der beiden Todesfälle.

    Als dann noch, nach einer außerehelichen Liebesnacht, der ansonsten so angesehen Arzt vor der Tür seiner Geliebten fast über eine dritte, ähnlich grausam zugerichtete Tote fast stolpert, nimmt er überstürzt die Dinge selber in die Hand. Und erinnert sich an seinen Bruder Brede und die Vergangenheit. Doch bis zum intensiven Ende des Buches hin werden noch einige Vermutungen sich als falsch erweisen und einige Spuren in die Irre führen.

    Wie auch in seinem Buch „Die Netzhaut“ ist Damhaug ein eher gemächlicher Starter in seinen Geschichten, der Wert darauf legt, die Figuren fassbar und von allen Seiten in ihren Lebenszusammenhängen zu zeigen. Dennoch lässt er durchaus hier und da bereits durchscheinen, dass mehr passieren wird und mehr im Raum steht, als es die vordergründige Betrachtung nahe legen könnte.

    So baut sich eine allmähliche Spannung auf, die durchaus zu fesseln vermag, auch wenn letztlich die Auflösung des Falles selber bereits einiges vor dem Ende zu ahnen ist. Solide und flüssig geschrieben, genau beschreibend, auch was die Grausamkeit der zugerichteten Leichen an geht, in der ersten Hälfte im ruhigen Erzähltempo, dass sich zum Ende hin deutlich steigert, bietet das Buch eine durchaus anregende Unterhaltung.

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    Nini61s avatar
    Nini61vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Bärenkralle" von Torkil Damhaug

    Dr. Axel Glenne ist ein Arzt mit Familie, dem das Leben allgemein wohlgesonnen scheint. Dann beginnt er ein Verhältnis mit seiner Praktikantin und von da an läuft alles aus dem Ruder. Drei Morde - alle sehr blutig - und Dr. Glenne hat zu jedem Opfer eine zumindest weit entfernte Beziehung. Dadurch gerät er selbst in Verdacht und kann sich nicht erklären, wieso das alles passiert. Gut geschriebener Thriller aus Norwegen, der nicht so leicht aus der Hand zu legen ist.

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    Tweetywoman76s avatar
    Tweetywoman76vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Bärenkralle" von Torkil Damhaug

    Mit Torkil Damhaugs Thriller "Die Bärenkralle" hielt der erste skandinavische Autor bei mir Einzug. Dies scheint auch der erste Roman zu sein, mit welchem der Autor den deutschsprachigen Raum betritt. Ihm gelang es von Beginn an, mich mit seiner Geschichte um den Arzt Dr. Alex Glenne zu fesseln. Der Familienvater findet sich in einem Albtraum um seine eigene Persönlichkeit wider. Als möglicher Serientäter gerät er ins Visier der Ermittlungen. Ist es Zufall, dass er die Opfer persönlich kannte? Und welche Rolle spielt dabei sein verschollener Zwillingsbruder Brede?

    Damhaug baut den Spannungsbogen ganz allmählich auf. Wenn man glaubt, den Täter zu kennen, so kann man sich leicht täuschen lassen.
    Ein äußerst spannender und zugleich schockierender Thriller, der zeigt, dass nichts so ist, wie es scheint.

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    Senfkorns avatar
    Senfkornvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Ich hab die halbe Nacht mit 'Der Bärenkralle' verbracht und bin begeistert. Die Geschichte hat mich total gefesselt.
    Corazons avatar
    Corazonvor einem Jahr

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