Torsten Dennin Afrika - Kontinent der Chancen

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Inhaltsangabe zu „Afrika - Kontinent der Chancen“ von Torsten Dennin

Während Mark Mobius mit „Emerging Markets für Anleger“ die Grundlagen darstellt, greift Dr. Torsten Dennin einen Kontinent heraus und präsentiert Afrika und seine Chancen. Afrika ist reich an Rohstoffen. Und insbesondere China hat in den vergangenen Jahren einen enormen Rohstoffhunger entwickelt. Rohstoff für Rohstoff und Land für Land nimmt Dr. Dennin den Leser mit auf eine Reise kreuz und quer durch den Kontinent. Er präsentiert Zahlen, Fakten und Akteure und weist auf kulturelle, militärische und politische Eigenheiten und Gefahren hin. So entsteht eine Investment-Landkarte des Schwarzen Kontinents und seiner Rohstoffe, die dem interessierten Investor als Orientierung dient. • 3 Trend-Themen: Afrika, Rohstoffe und die besondere Rolle Chinas • Grundlagenwerk für ein Investment in Afrika • Eine Investment-Reise von Ägypten bis Südafrika

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  • Ist Afrika der Kontinent der Zukunft?

    Afrika - Kontinent der Chancen

    R_Manthey

    24. July 2015 um 15:51

    Der Autor dieses Buches ist jedenfalls davon überzeugt, dass dies so wäre. Auf der Suche nach seinen Argumenten trifft man allerdings zuerst auf die Beschreibung von Vorbehalten gegen diese mutige Aussage. Und leider kann man sich diesen Vorbehalten nicht entziehen. Es fehlen in Afrika bis auf ganz wenige Ausnahmen industrielle Traditionen. Die meisten afrikanischen Gesellschaften bestehen aus Stämmen, die zum Sprung von einer vorindustriellen Organisationsstufe in den Kapitalismus gezwungen wurden. Man sieht in der Geschichte immer wieder Beispiele dafür, dass solche Sprünge zu erheblichen Verwerfungen führen, weil die Strukturen und die Kultur solcher Gesellschaften nicht zu der neuen Organisationsform passen. Afrikanische Staatsgrenzen schneiden sehr häufig Stammesgrenzen, was zu zum Teil extrem inhomogenen Staatsgebilden führte. Demokratische Traditionen existieren nirgends. In vielen afrikanischen Staaten regieren korrupte und gelegentlich auch größenwahnsinnige Stammesführer, oft in diktatorischer Weise. Und selbst wenn es einstmals wirtschaftlich gut funktionierende Gebiete gab, wie zum Beispiel in Simbabwe, dann wurden sie von solchen Diktatoren zugrundegerichtet. Wo also soll hier der Kontinent der Zukunft entstehen? Bisher dachte ich immer, Analysten von profitorientierten Fonds haben mit den Tatsachen keinerlei Probleme. Umso verwirrender stellt sich die Behauptung des Autors dar, der sogenannte "Arabische Frühling" wäre so etwas wie der Katalysator für die lichte Zukunft Afrikas. Beim "Arabischen Frühling" ist wohl eher der mediale Wunsch im Westen der Vater des Gedanken gewesen. Man könnte auch auf die Idee kommen, dass es sich dabei um eine gezielte Desinformationswelle handelt. Demokratie besteht nicht dann, wenn alle wählen können. Demokratie, so wie wir sie kennen, beruht unter anderem auch auf einem Grundkonsens, der der unterlegenen Minderheit selbstverständlich ihre Freiheitsrechte lässt. Und einen solchen Grundkonsens gibt es weder in den arabischen noch in den meisten afrikanischen Staaten. Ägypten hat der "Arabische Frühling" nun vollends an den Rand einer Katastrophe geführt. Natürlich kann man auch den Fall des libyschen Diktators feiern. Aber sollte man dann nicht auch kühl konstatieren, dass es dabei keineswegs um die Menschen in Libyen ging, sondern ähnlich wie im Irak um die Privatisierung staatlicher Erdölfirmen im Sinne der westlichen Befreiungshelfer? Womit man dann auch den Bogen zu einem in diesem Buch immer wieder vorkommenden Thema spannt, nämlich zur Rolle Chinas in Afrika. Denn mit dem Fall Gaddafis endete auch Chinas Einfluss in Libyen abrupt. Hat man diesen verwirrenden Vorspann des Buches hinter sich, dann beginnt der wirklich informative Teil. Und in ihm geht es nicht um irgendwelche Chancen für Afrika, sondern um Investitionschancen in Afrika. Und die bestehen ausschließlich bei der Förderung von Rohstoffen, was die überschwängliche Einleitung nun vollends ad absurdum führt. Untersucht werden Investitionschancen bei der Förderung von Erdöl, Gold, Platin, Diamanten, Uran, Eisenerz, Kupfer, Kobalt und Coltan, von Bauxit und Aluminium sowie Mineralsanden. Ein Kapitel widmet sich darüber hinaus der Landwirtschaft und der Verpachtung von Ackerland. Bei jedem Rohstoffthema beschreibt Torsten Dennin zunächst die Lage und Verteilung der einzelnen Förderstellen, geht auf die Geschichte ein und kommt dann zu einzelnen Ländern. Das macht zunächst einen informativen Eindruck, zumal auch Minengesellschaften mit ihrem Förderanteil genannt werden. Aber mehr als ein erster allgemeiner Eindruck entsteht nicht. Für das Buch spricht, dass nicht nur Gold und Erdöl eine Rolle spielen, sondern auch andere Rohstoffe, die sonst weniger beachtet werden. Ich hätte mir eine detailliertere Beschreibung der Vorgehensweise Chinas gewünscht, denn dass sich hier ein gewisses Konfliktpotential aufbaut, dürfte mehr als klar sein. Betrachtet man nämlich die Hintergründe des sogenannten "Arabischen Frühlings" unter dem Gesichtspunkt der Sicherung von Rohstoffen für den Westen, dann sieht man diese Entwicklung mit ganz anderen Augen. Der Hauptteil des Buches erweist sich als informativer Überblick. Die Gedankenwelt in die diese Informationen eingebettet sind, erscheint mir dagegen als sehr fragwürdig. Die Sterne gibt es für die Informationen.

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