Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und begleitet mehrere Figuren. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen eine junge Frau, die sich mit Betrügereien durchschlägt, bis ihre Ähnlichkeit mit der Herzogentochter ihr zum Verhängnis - und zur größten Chance - werden, eine Assassine und die rechte Hand - der Strategos - des Herzogs.
Die Figuren fand ich unglaublich gut umgesetzt. Zwar konnte ich nicht immer ganz ihre Motivation verstehen, doch aufgrund der detailreichen Beschreibungen fand ich sehr gut nachvollziehbar, wie sie versuchen, ihre Ziele zu erreichen. Durch ihre Eigenarten wirken die Figuren außerdem sehr authentisch.
Die Handlung ist temporeich und schien mir wahnsinnig gut durchdacht. Obwohl das System aus Intrigen, das die Figuren aufbauen, äußerst komplex ist, fand ich es gut beschrieben und zu keinem Zeitpunkt verwirrend.
Lediglich das Ende fand ich ein wenig überstürzt.
Der Schreibstil, der sich je nach Erzählperspektiven im Ton an die begleitete Figur anpasst, liest sich sehr angenehm. Ein kleines bisschen gestört hat mich lediglich, dass es im ganzen Buch lediglich drei Kapitel gibt, die dementsprechend sehr lang sind.
Auch ohne die weiteren Romane/Serien des Autors zu kennen fand ich das Buch sehr spannend.




























