Torsten Fink

 3,9 Sterne bei 674 Bewertungen
Autor von Die Diebin, Die Runenmeisterin und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Phantastik durch und durch: Torsten Fink wurde 1965 in Bad Kreuznach geboren. Als Kind lebte er in einer Marinefamilie und verbrachte die ersten Jahre seines Lebens an der Nordsee. Er arbeitete einige Zeit freiberuflich als Texter, Journalist und Kabarettist. Heute lebt er in Mainz und ist als freier Autor tätig. Selbst seit seiner Kindheit ein großer Fantasy-Fan, begeisterte Fink seine Leser mit seinen phantastischen Reihen. 2009 veröffentlichte er sein Debüt, den ersten Band der Reihe "Die Tochter des Magiers". Fink gab in einem Interview an, von vielen literarischen und außerliterarischen Größen beeinflusst worden zu sein, darunter Tolkien, Pratchett, Francis Ford Coppola, aber auch Bertolt Brecht oder William Faulkner. Auch unter seinem Pseudonym Arthur Philipp kann Torsten Fink sich einer großen Leserschaft erfreuen.

Alle Bücher von Torsten Fink

Cover des Buches Die Diebin (ISBN: 9783442266319)

Die Diebin

 (124)
Erschienen am 14.04.2009
Cover des Buches Die Gefährtin (ISBN: 9783442266326)

Die Gefährtin

 (87)
Erschienen am 08.06.2009
Cover des Buches Die Runenmeisterin (ISBN: 9783522202565)

Die Runenmeisterin

 (88)
Erschienen am 11.02.2019
Cover des Buches Die Erwählte (ISBN: 9783442266333)

Die Erwählte

 (73)
Erschienen am 10.08.2009
Cover des Buches Der Prinz der Schatten (ISBN: 9783442268566)

Der Prinz der Schatten

 (54)
Erschienen am 17.04.2012
Cover des Buches Der Prinz der Klingen (ISBN: 9783442268573)

Der Prinz der Klingen

 (30)
Erschienen am 17.12.2012
Cover des Buches Nomade (ISBN: 9783442266913)

Nomade

 (30)
Erschienen am 10.05.2010
Cover des Buches Tochter der Schwarzen Stadt (ISBN: 9783442269808)

Tochter der Schwarzen Stadt

 (28)
Erschienen am 19.01.2015

Neue Rezensionen zu Torsten Fink

Cover des Buches Die Tochter des Magiers - Die komplette Trilogie (ISBN: 9783734161599)
Zahirahs avatar

Rezension zu "Die Tochter des Magiers - Die komplette Trilogie" von Torsten Fink

Fantastische Unterhaltung
Zahirahvor 3 Monaten


Dem Autor ist hier eine unterhaltsame und fesselnde Fantasy-Trilogie gelungen. Sie hat aus meiner Sicht alles was Fantasy ausmacht: eine gelungene Handlung, gut charakterisierte Protagonisten, eine phantastische Welt und auch Schreib- und Erzählstil tun ihr übriges um ein gutes Lesevergnügen zu haben. Auch wenn hier und da mal Tempo und Spannung nicht durchgängig gehalten werden, gibt es immer wieder Wendungen durch die erneut Schwung in die Geschichte kommt.

Die Trilogie umfasst die Einzeltitel:
Die Diebin
Die Gefährtin
Die Erwählte

Mir hat die Trilogie in Summe gut gefallen, deshalb empfehle ich sie hiermit auch gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.


Cover des Buches Die Tochter des Magiers - Die komplette Trilogie (ISBN: 9783734161599)
JArbors avatar

Rezension zu "Die Tochter des Magiers - Die komplette Trilogie" von Torsten Fink

Wenn mir ein Buch so gar nicht gefällt:
JArborvor 2 Jahren

Fazit

Das Buch hat mich enttäuscht, sodass ich Mitte des zweiten Bandes aufgehört habe zu lesen um noch kurz das Ende zu überfliegen. Für mich war es die richtige Entscheidung, denn die Geschichte dazwischen war genau so wie ich es erwartet hatte: kaum Magie oder grandiose Geheimnisse, dafür aber jede Menge Intrigen, die mich nur dann interessieren, wenn ich an den Charakteren hänge. Auch das war jedoch nicht der Fall, da die Erzählweise distanziert und die Charaktere entweder naiv oder unsympathisch waren, sodass ich das Gefühl hatte, dass in dem Teil, den ich übersprungen habe, nichts wichtiges passiert ist. Der Weltenbau war stimmig, aber sehr an (zum Teil historische Völker) unserer eigene Welt angelehnt, sodass es mich ebenfalls nicht sonderlich beeindruckt hat. Tatsächlich habe festgestellt, dass ich bereits den ersten und zweiten Band der „Feja-Trilogie“ gelesen habe, die er unter dem Pseudonym „Arthur Philipp“ veröffentlicht hat, und mir aus ziemlich genau den gleichen Gründen nicht gefallen hat. Für mich gibt es nur zwei Sterne und die feste Überzeugung, dass der Autor Torsten Fink nichts für mich ist.


Für wen geeignet, für wen nicht

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wem so etwas gefallen könnte, weil ich keinen Punkt an diesem Buch mochte. Ich werde wohl einfach mal auflisten, was man möglicherweise mögen muss:

- distanzierte/ unpersönliche Schreibweise

- viel Mythos bzw. Dinge, die nicht näher erklärt werden

- zu Beginn naive und wenig aktive Hauptperson

- hauptsächlich unsympathische Figuren (alle eher egoistisch und gewalttätig oder geheimnisvoll ohne je näher beleuchtet zu werden)

- Magie spielt keine große Rolle in der Welt

Wenn man es stattdessen mag, dass die Geschichte sich vor allem auf Intrigen fokussiert und dabei unberechenbar mit den Personen umgeht, dann könnte es durchaus etwas für Einen sein.


Ausführliche Rezension (da sehr ausführlich besser erst nach der Lektüre lesen auch wenn ich nur Andeutungen mache und für die Handlung nicht relevante Fakten verrate)


Geschichte/ Handlung

Ich hatte etwas anderes erwartet. Wenn eine Geschichte „Tochter des Magiers“ heißt, dann erwarte ich auch Magie. Doch statt einen größeren Einfluss auf die handelnden Personen zu haben, wurde die Magie in dieser Geschichte vor allem dazu genutzt eine mystische Atmosphäre zu schaffen und für ein paar unberechenbare Twists zu sorgen. Da ich einen Teil der Geschichte nicht gelesen habe, kann ich das natürlich nicht wirklich beurteilen, aber die Tatsache, dass die Hauptperson die „Tochter des Magiers“ ist, scheint nur deswegen eine Rolle zu spielen, weil die Magie so selten ist, dass ihr Blut etwas besonderes ist, nicht weil sie dazu in der Lage ist, großartige Magie anzuwenden. 

Stattdessen begleitet die Hauptperson Maru den mehr als nur unsympathischen Tasil, weil sie seine Sklavin ist. Zu Beginn habe ich das noch nachvollziehen können. Sie ist eine Sklavin ohne Familie und hat als solche keine Chance darauf ein Leben ohne Besitzer zu führen. Zwar wird nicht erwähnt, ob man in den Städten oder Dörfern so etwas wie eine Bürgerurkunde braucht, aber ich kann mir vorstellen, dass es nicht so einfach möglich ist eine Anstellung zu erhalten, wenn man nicht über Beziehungen verfügt. Außerdem scheint sie kaum über das Wissen zu verfügen, wie sie in dieser Welt zurecht kommt.

Spoiler zum Ende des ersten Bandes

Am Ende des ersten Bandes hat sich das jedoch geändert. Sie wird von Tasil zum Sterben in einer Grabkammer voller Schätze zurückgelassen und als sie sich befreien kann ruft sie ihn tatsächlich noch zurück um ihn zu begleiten. Dabei hätte sie mit ein wenig Mut in ihre alte Heimat zurückzukehren können und sich mit dem Dolch (das einzige Artefakt, dass sie bei ihrer Flucht aus der Grabkammer mitbekommt) dort ein Leben aufbauen können. Diesen Schritt habe ich überhaupt nicht nachvollziehen können, sodass ich beim zweiten Band mit noch weniger Begeisterung dabei war. 

Als ich dann noch kurz das Ende überflogen habe, hatte ich nicht das Gefühl, groß etwas verpasst zu haben.


Charaktere

Mit den Charakteren hatte ich ebenfalls so meine Probleme. Bis mindestens zur Mitte des zweiten Bandes erfährt man rein gar nichts über die beiden Hauptpersonen. Das, was man über Maru im ersten Kapitel erfährt, ist auch so ziemlich alles, was bis zur Mitte des zweiten Buches bekannt ist. Es kommen nur Informationen hinzu, die auch Maru über ihre eigene Vergangenheit nicht kannte. Dadurch ist sie für mich ausschließlich über ihren Umgang mit Tasil charakterisiert worden und das hat mir, wie ich ja schon erwähnt hatte, ebenfalls nicht gefallen. Ziemlich ähnlich ist es mit Tasil, bei dem ebenfalls nur Andeutungen gemacht werden. Eigentlich erhält keiner der Personen eine Vergangenheit, was sie natürlich mysteriös wirken lässt, aber ansonsten auch ziemlich trist.

Dazu trägt noch die distanzierte Erzählweise bei. Manchmal hatte ich das Gefühl der Autor würde seine eigenen Charaktere nicht mögen und dem Leser nur zeigen wollen, wie man es nicht machen sollte. Es hat mir einfach nicht gefallen, und das hat sich im ganzen Buch nicht geändert. Das Buch ist zwar gut lesbar, aber es hat mir nichts daran gefallen. Schade.

Cover des Buches Die Erwählte (ISBN: 9783442266333)
Xamarors avatar

Rezension zu "Die Erwählte" von Torsten Fink

Die Trilogie hat OK geendet.
Xamarorvor 3 Jahren

Information zum Buch

Klappentext: 

Maru und Tasil haben die Hauptstadt der Akkesch erreicht, doch Nummurs Armee steht bereits vor den Toren. Wieder versucht Tasil, alle gegeneinander auszuspielen - aber diesmal hat er seinen Meister gefunden. Währenddessen forscht Maru nach, wie sie Utukku davon abhalten kann, tatsächlich alle Akkesch zu vernichten. Sie ahnt nicht, wie weit die Pläne des Daimon bereits fortgeschritten sind...  

Das Buch besteht aus Drei Abschnitte, jeder Abschnitt beschreibt einen Tag. Das Cover wirkt wieder schlicht und einfach in grün gehalten.

Die Hauptfiguren/Die Story *Spoiler-Warnung*

Tasil und Maru Nehis sind in der Hauptstadt Ulbai angekommen und wohnen in einem kleinen Haus. Es ist wieder ein halbes Jahr vergangen. Maru hat sich mit dem Schreiber Temu angefreundet. Mit seiner Hilfe versucht Sie in den alten Aufzeichnungen herauszufinden wie Sie den Daimon Utukku vernichten kann und seinen Bann zu brechen, welchen Er auf Sie gelegt hat. 

Tasil versucht den Kaidhan Luban-Etellu und Alldhar Nummur gegeneinander auszuspielen und den größten Schatz der Geschichte zu stehlen. 

Auch dieses Mal gibt es ein Wiedersehen mit bekannten Figuren, darunter: Alldhar Nummur, Abeq Mahas, Fakyn, Umati und der Geschichten Erzähler Biredh.   

Der Schreibstil

Am Schreibstil hat sich nichts geändert, der Autor schreibt flüssig und in einer gut verständlichen Sprache. Die Charaktere werden gut beschrieben und die Namen sind leserlich. 

Fazit

Ich persönlich fand das dritte Buch am schwächsten. Zwar ist die Geschichte spannend erzählt, jedoch kommt auf uns nicht wirklich was Neues zu. Dieselbe Leier mit Intrigen und gegeneinander ausspielen. Ich fand das Ende sehr schnell erzählt und es sind viele Fragen offengeblieben. Trotzdem ist das Buch gut zu Empfehlen.  


 

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