Torsten Fink Der Prinz der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Der Prinz der Schatten“ von Torsten Fink

Ein Assassine ohne Erinnerung …

Er hat alles vergessen. Er erinnert sich nicht einmal daran, wie er heißt. Doch eines wird dem Namenlosen rasch klar: Der, der er einst war, will er nicht mehr sein. Denn er verfügt über die Fähigkeiten eines Assassinen, und die Vorstellung, jemanden zu ermorden, ist ihm zuwider. Bei den Nachforschungen über seine Herkunft stößt er immer wieder auf eine Gemeinschaft von Mördern, deren Name nur mit Schaudern geflüstert wird – die Bruderschaft der Schatten.

Der mitreißende erste Band der neuen Trilogie.

Ja. Ja. und ja.

— VieleBuecherleser

Ein Abenteuer voller Magie, Macht, Intrigen und der Suche nach sich selbst. Absolut Lesenswert!

— LisasPhantasiaBooks

Der erste Teil der Schattenprinz-Trilogie. Interessant und spannend und ich hoffe es wird noch besser.

— xxYoloSwagMoneyxx

Das Rad nicht neu erfunden Assassinen oder andere Profi-Meuchler, die ihr Gedächtnis verloren haben, sind nicht erst seit Matt Damons ...

— Splashbooks

Absolut fesselnd. In einem Tag ausgelesen (auslesen müssen!) ;)

— weisse_schokolade_

richtig geil

— saffy13

Endlich mal ein gut lesbarer Assassinen-Roman!

— Büchereule

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  • Der Prinz der Schatten - wem kannst du trauen?

    Der Prinz der Schatten

    LisasPhantasiaBooks

    05. December 2016 um 17:33

    Der Prinz der Schatten von Torsten FinkKlappentext:Ein Mörder ohne Erinnerungen... Er hat alles vergessen. Er erinnert sich nicht einmal daran, wie er heißt. Doch eines wird dem Namenlosen rasch klar: Der, der er einst war, will er nicht mehr sein. Denn er verfügt über die Fähigkeiten eines Assassinen, und die Vorstellung, jemanden zu ermorden, ist ihm zuwider. Bei den Nachforschungen über seine Herkunft stößt er auf eine tödliche Intrige und eine Gemeinschaft von Mördern, deren Namen nur mit Schaudern geflüstert wird - die Bruderschaft der Schatten.Allgemeines:Band: 1 von 3Art: broschiertes BuchSeiten: 541Preis: € 15,00 (D) , € 15,50 (A)Genre: High FantasyPositiv:Das Buch hat mich sehr positiv überrascht. Meiner Meinung nach, ist das Cover total gelungen, vor allem mag ich den Farbverlauf im Hintergrund. Im Buch findet man eine Landkarte der Reiche , die schön detailliert dargestellt ist, und sich somit gut orientieren kann. Zu Finks' Schreibstil kann ich einfach nur sagen, dass er grandios ist! Es ist eine schön detaillierte, leicht verständliche aber trotzdem sprachgewandte Schreibart, die sich problemlos flüssig lesen lässt. Außerdem haben mir die Charaktere sehr gefallen. Sie waren in ihren Auftreten und Handeln sehr authentisch und ,die einen mehr, die anderen weniger, sympatisch. Besonders hat mir Ela Grams gefallen: Ein Mädchen (17) aus ärmlichen Verhältnissen, die mit ihren ständig betrunkenen Vater und ihren zwei jüngeren Brüdern in einer Hütte wohnt, die sich allerdings nicht so leicht einbuttern lässt und auch mal auf den Tisch haut und sagt, wo es lang geht. Sie ist mir sehr sympatisch, und ich hoffe, dass man noch mehr von ihr im zweitem Band hören wird. Und die Geschichte an sich ist einfach klasse! Gleich auf der ersten Seite fängt es spannend an, und lässt einen von dort an eigentlich nicht mehr los. Negativ:So richtig negative Punkte habe ich gar nicht. Es gab halt den einen oder anderen Charakter, den ich nicht leiden konnte, was aber wohl eher vom Autor beabsichtigt war. Und ziemlich am Ende des Buches hat sich ein klitzekleiner logischer Fehler eingeschlichen, aber sonst gibt es nicht zu meckern.Fazit:"Der Prinz der Schatten", von Torsten Fink, ist ein wahres Abenteuer voller Magie, Macht, Intrigen und der Suche nach sich selbst. Absolut Lesenswert! Ich kann diesen High Fantasy Roman jeden empfehlen, der sich in dem Genre wohlfühlt, unabhängig vom Geschlecht, oder Alter ( ab ca. 16) Insgesamt bekommt das Buch von mir 5 von 5 Sterne.

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  • Ein klasse Fantasybuch

    Der Prinz der Schatten

    Sternlein

    01. February 2016 um 12:01

    Wo fange ich am besten an? Es passiert so einiges in dem Buch. Aber der Reihe nach. Ein Assassine ist dabei einen Anschlag zu verüben und stürzt dabei ab. Als er wieder zu sich kommt ist seine Erinnerung wie weggeblasen. Nicht mal seinen Namen kennt er mehr. Er bleibt deshalb gezwungenermaßen bei der Köhlerfamilie und wird unterdessen von kleinen "Lichtblitzen" geplagt die aus seiner Erinnerungen stammen. Ab und zu übernimmt "sein anderes Ich" die Führung und rettet ihn aus heiklen Situationen. Das andere Ich kann kämpfen und bringt ihn oft gerade noch in Sicherheit. Während dessen gehen in der kleinen Stadt Atgath, die Dinge erst richtig los. Der Verwalter der unter anderem für die Wachen der Burg zuständig ist, wird ermordet. Natürlich deutet auch alles darauf hin das "Anuq" damit zu tun hat. Sehr schnell erkennt man das ein "Schatten" in der Stadt ist. Auch Anuq erkennt bald, das er dieser Schatten ist. Doch er ist nicht der einzige der Bruderschaft der sich in Atgath aufhält . Immer mehr ziehen die Ereignisse ihre Fäden und immer mehr Personen scheinen in den anfangs noch nach Raubmord aussehenden Fall verstrickt zu sein. Vor allem die schöne Baroness hat ihre Hände mit im Spiel und die Intrigen die gesponnen werden suchen ihresgleichen. Anuq und auch die Köhlerfamilie geraten immer tiefer mit ins Geschehen und selbst unschuldige werden mit hineingezogen. Wow, ich muss schon sagen ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Die Geschichte um den Assassinen hatte mich am Anfang eigentlich am meisten gereizt aber je mehr ich gelesen habe, desto mehr war ich auch von den anderen Personen gefangen. Die Intrigen sind super, ich habe selten so toll durchdachte Intrigen gelesen. Man weis als Leser zwar wer was plant aber dann zu sehen wie sich alles fügt, oder doch nicht gelingt ist klasse. Angenehm war auch der Schreibstil.Neben tollen Beschreibungen und der klasse Handlung war auch der Wechsel zwischen langen und dann wieder kurzen Sätzen echt angenehm zu lesen. Die Spannung wurde gut aufgebaut und auch über die Seiten hinweg gehalten. Ich bin echt positiv überrascht und schon gespannt wie es in den beiden nach folgenden Teilen der Trilogie weitergehen wird. Einzig der Name hat mir so gar nicht gefallen. "Anuq" klingt für mich wie aus einem Eskimo Buch, das aber auch schon mein einziger Kritikpunkt den ich bei dem Buch habe. Deshalb gibt es auch keinen Abzug, den die Geschmäcker sind verschieden. Einem anderen gefällts, mir halt nicht. Fazit: Ein super Buch für Fantasy Liebhaber. Da bekommt ihr alles geboten: eine klasse Handlung, Magie, Intrigen und eine Menge Charaktere die alle ihre eigenen Persönlichkeit haben. Einfach toll. Der Prinz der Schatten erhält 5 von 5 Sternen

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  • Der Prinz der Schatten

    Der Prinz der Schatten

    thebookpassion

    20. April 2015 um 16:29

    Als der Köhler einen bewusstlosen Mann, in den Gassen seiner kleinen und für anderen Länder unbedeutenden Stadt, findet nimmt er ihn kurzerhand mit und seine Tochter Ela nimmt sich seiner an, nichts ahnend, dass der Bewusstlose das Leben der ganzen Familie verändern wird. Der Unbekannte hat alles vergessen, seinen Namen, seine Herkunft und seinen Beruf. Möchte er sich überhaupt an sein altes Lebern erinnern? Denn so scheint es, verfügt er über die Fähigkeiten eines begabten Assassinen. Durch glückliche Zufälle bin ich auf die Bücher von Torsten Fink gestoßen. Ich habe zuvor noch kein Fantasy Roman gelesen, der sich mit Assassinen und deren Kunst zu töten beschäftigt. Es wird aber definitiv nicht mein letzter sein. Torsten Fink hat mich in eine Welt entführt, die voller Lügen, Intrigen und Machtspielchen ist. Es scheint, als habe jeder Bürger dieser grauen und tristen Stadt ein gut gehütetes Geheimnis, was nicht ans Licht kommen darf. Dabei wirkt keine Intrige zu gestellt, sondern die Handlung ist vielschichtig und nicht vorhersehbar. Der Autor hat ein Gespür für das Gleichgewicht von actiongeladenen und etwas ruhigeren Passagen, sodass nie Langeweile aufkommt, der Leser jedoch die Möglichkeit hat nach einer turbulenten Szene etwas zu Atem zu kommen. Obwohl es um die Kunst des Tötens, um Assassine und Machtspiele geht sind die Kampfszenen nicht unnötig brutal oder blutig ausgeschmückt. Das Geschehen wird aus mehreren Perspektiven beleuchtet, da es verschiedene Erzählstränge gibt. So hatte ich Stellenweise einen besseren Einblick in die Ereignisse als die involvierten Protagonisten. Schnell wird einem klar, was einzelne Ereignisse für die jeweilige Seite und deren Pläne bedeutet. Torsten Finks Schreibstil hat mich schon ab der ersten Seite an begeistert, denn er kann wirklich gut mit Worten umgehen. Es gelingt ihm Gegebenheit oder Umgebungen genau zu beschreiben ohne dabei Langweile aufkommen zu lassen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, dabei wirkt er aber keinesfalls banal und so fliegen die Seiten nur so dahin. Auch die Charaktere konnten mich vollkommen überzeugen, da es endlich mal wieder Protagonistinnen gab, die nicht klein und schwach rüberkommen. Ella ist witzig, herzlich und nimmt vor allem kein Blatt vor den Mund. Sie sagt jeden die Wahrheit, ob die Person sie hören möchte oder nicht, dabei bleibt sie aber immer charmant und sympathisch. Gram, Ellas Vater ist eine verlorenen Seele, die nach dem Tod seiner Frau in ein tiefes Loch gefallen ist und sich dem Alkohol hingibt, dennoch hat er etwas sympathisches an sich und man muss einfach Mitleid mit ihm haben. Der Unbekannt strahlt etwas Mysteriöses und Geheimnisvolles aus. Von Anfang an haftet ihm etwas Dunkles an und so ist es nicht überraschend, dass er nach und nach seine vergessenen, mörderischen Fähigkeiten entdeckt. Alles in allem konnte mich der Auftakt zur Schattenprinz Trilogie restlos begeistert. Der Roman vereint eine tolle Geschichte, mit gut ausgearbeiteten Charakteren und einen wirklich tollen Schreibstil. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Der Schattenprinz 1: Der Prinz der Schatten, besprochen von David Weigel

    Der Prinz der Schatten

    Splashbooks

    27. November 2014 um 09:41

    "Der Prinz der Schatten" ist als Bestandteil eines neu entstehenden Zyklus' aus der Feder von Torsten Fink angelegt. Mit "Die Tochter des Magiers" und "Der Sohn des Sehers" hat der 1965 geborene ehemalige Texter, Journalist und Kabarettist bereits bewiesen, dass er so große Projekte umsetzen kann. Derzeit lebt und schreibt Fink in Mainz. Eine Frage des Blickwinkels Der Leser erlebt wie bereits beschrieben die unterschiedlichen Ereignisse und deren Auswirkungen aus mehreren Perspektiven: Shahila, die ebenso kluge wie rachsüchtige Tochter des Skorpionkönigs, spinnt Intrigen um ihren allzu gutgläubigen Gemahl als neuen Herzog von Atgath einsetzen zu können. Der dunkel gekleidete Unbekannte, mit den besonderen Kräften die auch ihm selbst Furcht einflössen, gerät von einer Falle in die nächste und scheint doch eine Schlüsselfigur der sich überschlagenden Ereignisse zu sein. Nestur Quent, der mächtige Hofmagier der Stadt in den Bergen, hat die Dinge zu lange zu Gunsten seiner Forschungen schleifen lassen. Doch als dem Herzog Gefahr droht, richtet sich sein Blick wieder mehr auf irdische Dinge. Rest lesen unter: http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/17164

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Der Prinz der Schatten

    Der Prinz der Schatten

    AnnikasBuecherwelt

    02. February 2014 um 14:35

    Ein Assassine ohne Erinnerung ... Er hat alles vergessen. Er erinnert sich nicht einmal daran, wie er heißt. Doch eines wird dem Namenlosen rasch klar: Der, der er einst war, will er nicht mehr sein. Denn er verfügt über die Fähigkeiten eines Assassinen, und die Vorstellung, jemanden zu ermorden, ist ihm zuwider. Bei den Nachforschungen über seine Herkunft stößt er immer wieder auf eine Gemeinschaft von Mördern, deren Name nur mit Schaudern geflüstert wird - die Bruderschaft der Schatten.     15,00€ Taschenbuch 11,99€ Ebook Blanvalet Verlag 540 Seiten     "Diese Welt muss eines Tages enden. Wenn sie alt ist, wenn sie müde ist, wenn ihre Zeit abgelaufen ist." Seite 273   Eigentlich wollte ich ja nach "Die Tochter des Magiers" mit Torsten Finks zweiter Reihe "Der Sohn des Sehers" weitermachen, aber habe dann aus Versehen "Der Prinz der Schatten" runtergeladen. Sowas passiert, wenn man die Klapptexte nur einmal liest. Aber das war gar nicht schlimm, denn "Der Prinz der Schatten" hat mir ziemlich gut gefallen. Es liest sich flüssig und leicht und auch wenn die Handlung alles andere als langweilig ist, kann man das Buch gut auch mal aus der Hand legen. Die Story ist durchzogen von Intrigen, die sich dem Leser erst nach und nach erschließen, denn zu den verschiedenen Hauptcharakteren sickert immer nur ein wenig durch. Anders wie in "Die Tochter des Magiers" haben wir diesmal ziemlich viele Hauptfiguren. Natürlich einmal den Namenlosen (Ich nenne extra nicht seinen Namen, weil er das ja noch herausfinden soll) Assassinen ohne Gedächtnis, der mit dem Leser herauszufinden versucht, wer er ist und was er in Atgath will, dann der Pilgerer Faran Ured, der eigentlich gar nicht in Atgath sein dürfte und den ich sehr interessant finde. Der Zauberer Nestur Quent, der das Geschehen in der Burg ein wenig aus den Augen verloren hat, aber trotzdem einen klugen Verstand besitzt und die Baronin Shahila, deren kalte Berechnungen sie von Anfang an verdächtig macht, merkte man gleich an, dass sie eine wichtige Rollen spielen. Dann gibt es da noch die naive Ela Grams, die ich nicht so mochte, ihren alkoholsüchtigen Vater, mit dem ich sehr viel Mitleid hatte und den ein klein wenig wahnsinnigen Adlatus Hamoch. Und ebenfalls wichtig für die Handlung ist der Mahr Marberic, der in den Gängen unter und außerhalb der Stadt lebt und von den Menschen, die von ihm wissen, ziemlich oft und unabsichtlich im Stich gelassen wird. Außerdem redet er so süß. Zu den Mahren ist aber für meinen Geschmack noch zu wenig gesagt worden, und ich hoffe da kommt im zweiten Band noch mehr. Der Titel passt natürlich gut, da der Namenlose ja ein Mitglied der Bruderschaft der Schatten ist und das Cover finde ich auch durchaus gut, sogar Marberics Schwert hat der Namenlose in der Hand*-* Ein gutes Buch, das man zwar nicht unbedingt in einem durchlesen möchte, aber trotzdem empfehle ich es jedem der Fantasy oder Assassinen mag. Und ich werde natürlich auch noch den zweiten Teil "Der Prinz der Klingen" lesen. Der erste Band bekommt von mir 4 von 5 Bücherwelten.

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  • Schöne leichte Fantasyunterhaltung

    Der Prinz der Schatten

    horrorbiene

    12. July 2013 um 09:16

    Vor einiger Zeit ging ich mit dem Buchhändler meines Vertrauens in die Fantasy-Abteilung der Lieblingsbuchhandlung, er sollte mir mal so einen Überblick über die ganzen neuen Fantasybücher geben, die sich in der Auslage befanden, weil ich wissen wollte, ob das etwas für mich ist. Ich zeigte also manchmal recht wahllos auf Bücher und er gab mir seine Einschätzung – ich hatte etwas Zeit zu vertrödeln. Unter anderem war auch dieses Buch dazwischen und er befand es als einfallslose Massenkost. Schade, dachte ich mir, Massenkost vielleicht ja auch deswegen, weil der Autor gefühlt wahsinnig viel schreibt. Ich nahm mir vor ersteinmal die anderen Bücher zu lesen, die ich von Fink im Regal stehen hatte. Doch neulich bekam ich dieses und den zweiten Teil von meinem Freund geschenkt und da Teil drei ja nun auch schon erschienen ist, habe ich mir diese Trilogie nun doch schon jetzt vorgenommen. Und siehe da, wer findet, dass dies einfallslose Massenkost ist, hat vielleicht ein anderes Buch gelesen oder sich auf andere Meinungen verlassen. Denn einfallslos ist die Idee, die hinter der Trilogie steckt, keineswegs: Der zunächst namenlose Hauptcharakter hat mir z.B. sehr gut gefallen. Er ist mir trotz seiner mörderischen Fähigkeiten sehr sympathisch geworden, was vor allem daran liegt, dass – wie eine Figur aus dem Buch feststellte – er zwar seine Erinnerungen an seine komplette mitunter grausame Vergangenheit verloren -, aber dadurch sein Gewissen widererlangt hat. Dies führte zu einer Spannung innerhalb des Charakters, was ein zentraler Punkt in diesem Buch und wahrscheinlich auch in der gesamten Trilogie darstellt. Gut gefallen hat mir der Aufbau des Buches: Das Buch besteht aus zwei großen Teilen, den ersten und den zweiten Tag der Geschehnisse. Ein Tag des Weiteren unterteilt in Morgen, Mittag, Nachtmittag usw. und innerhalb dieser Unterteilung springt die Handlung von der einen Person zur nächsten. Dass der Leser dabei die Möglichkeit hat die Geschichte aus der Sicht einer Vielzahl von Charakteren zu erleben finde ich wirklich gut. Eine genaue Kennzeichnung der einzelnen Abschnitte ist nicht notwendig. Man erkennt sehr schnell, aus wessen Perspektive gerade erzählt wird und die Zeitangabe ergibt sich durch den Abschnitt, in dem man gerade im Buch ist. Dies wird zu keinem Zeitpunkt unübersichtlich, auch wenn manches Mal die einzelnen Abschnitte sehr kurz gehalten sind, was aber vor allem daran liegt, dass die Ereignisse, die chronologisch direkt aufeinander folgen auch im Buch so erzählt werden. Dies schafft Strukur. Eine Unruhe kommt auch nicht durch wechselnde Örtlichkeiten dazu, da zumeist die Stadt Atgath Schauplatz des Geschehens ist. Obwohl es der erste Teil einer Trilogie ist, wird nicht zu viel Zeit mit einem langatmigen Einführen der Charaktere aufgewendet – was im Falle des Hauptcharakters auch gar nicht möglich gewesen wäre – und so zeigt sich schnell, was dieses Buch ausmacht: Politik und Intrige. Dies sind zwar nun auch keine neuen Themen, aber hier sind sie sehr gut umgesetzt. Die Baronin schafft es geschickt die Parteien gegenseitig gegeneinander auszuspielen und geht dabei gar nicht so heimlich vor. Die Machenschaften spitzen sich im Finale zu, während im Hintergrund eine Rettungsaktion abläuft. Dies alles ist zwar nicht spektakulär, aber dennoch ausreichend spannend, was vor allem durch den oben erwähnten Erzählstil erzeugt wird. Finks Schreibstil und Fähigkeiten eine Geschichte aufzubauen hat er hier gekonnt unter Beweis gestellt, so dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Einzig eine Sache würde ich bemängeln: Dafür, dass der zunächst namenlose Assassine doch der Hauptcharakter ist, gibt es erstaunlich wenige Passagen, die aus seiner Sicht geschildert werden. Hier würde ich mir für die nächsten Teile noch mehr Fokus auf diese Figur wünschen! Fazit: Der Prinz der Schatten ist sicherlich kein herausragendes tiefgründiges Epos, aber dennoch eine wirklich geschickt erzählte Geschichte um einen Assassinen, der seine Erinnerung verlor und sein Gewissen zurückgewann. Ein Spannungsverhältnis, das dem Buch die nötige Würze verleiht und mit Sicherheit in den folgenden Bänden eine Rolle spielen wirnd. Eine gelunge leichte Fantasyunterhaltung!

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  • Ein Assassine ohne Gedächtnis...

    Der Prinz der Schatten

    Dubhe

    18. June 2013 um 20:59

    Ein namenloser Mann.  Ohne Gedächtnis.  Ohne Freunde.  Ohne Familie.  Ohne irgendwelche Hinweise.  Das einzige, was er weiß: er hat die Fähigkeit einen Menschen auf unzählige Arten zu töten.  Und er war einst Mitglied einer Assassinengilde.  Und nun wollen diese ihn zurück.  Und seine schreckliche Vergangenheit scheint ihn einzuholen.  Wer wird am Ende siege, das Gute oder das Böse? . Gute Idee, nicht so gute Umsetzung.  Der Autor labert ziemlich viel und man findet nicht mit der ersten Seite in die Geschichte hinein, weswegen der Leser schnell das Interesse verlieren kann oder auch verliert.  Was schade ist, da die Idee ja eigentlich ziemlich gut ist, auch wenn sie schon vorher oftmals verwendet worden ist.  Leider scheint der Autor auch nicht besonders viel Geschickt beim Schreiben zu besitzen.  Schade, denn wenn er etwas mehr Gabe besessen hätte, wäre es bestimmt gut geworden.

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  • Rezension zu "Der Prinz der Schatten" von Torsten Fink

    Der Prinz der Schatten

    Elwe

    17. March 2013 um 17:13

    Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht packen, weshalb ich es auch bereits im ersten Drittel wieder abgebrochen habe. Der Einstieg passiert mir zu zäh, zu schwer nachvollziehbar, zu - beliebig. Zu offensichtlich high-Fantasy-inspiriert. Es dauert mir zu lange, bis der Assassine, von dem im Klappentext die Rede ist, überhaupt mal in die Handlung tritt. Deshalb lege ich es an dieser Stelle bedauernd zur Seite. Schade, aber vielleicht können Leser mit mehr Geduld dem Buch eher etwas abgewinnen als ich.

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  • Rezension zu "Der Prinz der Schatten" von Torsten Fink

    Der Prinz der Schatten

    Red-Sydney

    07. March 2013 um 01:41

    Assassins Creed trifft auf die Bourne Identität Er hat sein Gedächtnis verloren, wacht allein in einem fremden Land auf. Das Einzige, was er viel zu schnell begreift, ist, dass er die Fähigkeit besitzt zu töten, schnell, lautlos und ohne Erbarmen. Oder doch nicht? Als der Köhler Grams einen bewusstlosen Mann aus einem Bach zieht und mit zu sich nach Hause nimmt, ahnt er nicht, mit wem er es genau zu tun hat. Der Fremde scheint sein Gedächtnis verloren zu haben, verfügt aber übermenschlich schnelle Reflexe. Und wird von den Soldaten des Herzogs von Atgath gesucht. Bei dem Versuch herausfinden, wer und was er wirklich ist, gerät der Unbekannte in eine weit reichende Verschwörung, die mehr als nur ein Leben kosten soll, unter anderem auch sein eigenes. Und über all dem stehen die Bruderschaft der Schatten, die offensichtlich dafür verantwortlich ist, und ein uraltes, mächtiges Geheimnis, das sich in der Stadt Atgath verbirgt. Die Geschichte beginnt unvermittelt mit einer Reihe von Szenen, die anfangs scheinbar nur wage oder gar nicht miteinander in Zusammenhang stehen. Man wird regelrecht hineingeworfen in das Geschehen um den Namenlosen, der einer Mischung aus Jason Bourne und Altair aus der Computerspielserie Assassins Creed ähnelt: Ein Auftragsmörder mit erstaunlichen Fähigkeiten in einem Reich, das dem Nahen Osten des Mittelalters nachempfunden zu sein scheint, der sich nicht einmal an seinen Namen erinnern kann und aus dem Grund gejagt wird. Es dauert etwas, bis man in die Story hineinfindet und mit den unterschiedlichen Figuren warm wird, was aber nicht darin liegt, dass diese nicht interessant oder nicht vielschichtig genug wären. Vielmehr präsentiert der Autor die Hintergründe nur in wohldosierten Häppchen wie einzelne Puzzlestückchen, die allmählich ein Ganzes ergeben. Mit jeder Szene erfährt man mehr, taucht tiefer in die dargestellte Welt und die Gedanken und Gefühle der Charaktere ein, bis sich alles zusammenfügt und in einem großen Showdown gipfelt. Und auf diese Weise wird auch die Spannung aufgebaut: Zuerst will man mehr über die einzelnen Protagonisten und ihre Motive wissen und dann alles darüber, ob und wie ihre Pläne erfolgreich sein werden. Das alles kleidet Fink in einen Sprachstil, der einerseits sehr flüssig zu lesen ist, andererseits aber auch nicht zu banal daherkommt. Stimmige Beschreibungen schaffen eine zur Handlung passende Atmosphäre und machen es dem Leser leicht, sich Atgath und seine Umgebung bildlich vorzustellen. Dabei benötigt dieses Stück High-Fantasy-Literatur keine neuen oder altbekannten übernatürlichen Rassen, es gibt lediglich wenig nicht-menschlichen Wesen. Typische Rassen wie Elfen, Orks, Oger oder Zwerge sucht man vergeblich. Dagegen wird die Magie detailliert und mit deutlichem Bezug zu den Elementen dargestellt, was sicher noch weiter ausbaufähig ist. Allerdings bieten die zwei Folgebände genug Gelegenheit dazu. Der Prinz der Schatten ist der spannende Auftakt zu einer fantastischen Trilogie mit facettenreichen Figuren, die viel Spielraum lassen, sich in den restlichen Büchern der Serie neu zu präsentieren. Bis jetzt sind nicht alle Motive und Geheimnisse gelüftet oder die Geschichte zu Ende erzählt. Man möchte sofort nach der letzten Seite weiterlesen und mehr über das Schicksal des Assassinen ohne Namen erfahren. Denn trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit den unterschiedlichen Perspektiven bietet der Roman fesselnde Unterhaltung vor morgenländischer Kulisse und macht definitiv Lust auf Mehr aus dem Goldenen Meer und seinen angrenzenden Reichen.

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  • Rezension zu "Der Prinz der Schatten" von Torsten Fink

    Der Prinz der Schatten

    Fantasie_und_Träumerei

    17. July 2012 um 10:33

    KLAPPENTEXT: Einst hatte er einen Namen, doch den hat er vergessen. Einst hatte er ein Leben, doch an das kann er sich nicht mehr erinnern. Und das Einzige, was von seinem alten Leben noch übrig ist, erfüllt ihn mit maßlosem Entsetzen. Denn er besitzt die Fähigkeiten, einen Menschen schnell und zielsicher zu töten. Er ist – nein, er war – ein Assassine. Und jetzt ist er ein Namenloser, dem allein schon die Vorstellung, einen anderen Menschen zu ermorden, zutiefst zuwider ist. Doch wenn er herausfinden will, wer er wirklich ist, wenn er das Geheimnis seiner Herkunft lüften will, dann muss er vielleicht auf die Fähigkeiten zurückgreifen, die ihm so verhasst sind. Denn seine Nachforschungen führen ihn auf die Spur einer Gemeinschaft von Mördern, deren Namen nur im Flüsterton genannt wird: Die Bruderschaft der Schatten. Und die Pläne dieser Bruderschaft gehen weit darüber hinaus, einem Mann die Erinnerungen zu rauben ... AUTOR: (Quelle: Blanvalet) Torsten Fink, Jahrgang 1965, arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Sein Debüt als Fantasy-Autor gab er mit der Bestseller-Trilogie „Die Tochter des Magiers“. Er lebt und schreibt heute in Mainz. EIGENE MEINUNG: „Der Prinz der Schatten“ ist mein erster Roman des deutschen Fantasy Autors Torsten Fink, dessen Bücher mir schon so oft ins Auge gesprungen sind, es aber bis dato noch nicht ins Regal schafften. Warum? Ich weiß es gar nicht, denn nachdem ich den ersten Band seiner neuen Fantasy Reihe mit Namen „Der Prinz der Skorpione“ gelesen habe ist klar: davon will ich mehr!! Die Handlung im Roman ist recht komplex und in viele relativ kurze Abschnitte aufgeteilt, in denen der auktoriale Erzähler jeweils unterschiedliche Figuren des Buches begleitet. Wir lernen nicht nur den namenlosen Fremden, mit den scheinbar magischen Fähigkeiten im Umgang mit Waffen, kennen, sondern auch einen trunkenhaften Köhler, Mahre, Magier, mehr oder weniger rechtschaffene Soldaten einen weiteren geheimnisvollen Fremden und eine verlogene südländische Prinzessin. Facettenreiche Charaktere, die sowohl durch Sympathie, als auch durch Abneigung, ja sogar Ekel, zu begeistern wissen. Dadurch dass der Autor mal von diesem, mal von jenem erzählt, baut er eine starke Spannung auf, zumal der Leser schon recht früh ahnt, dass all die Einzelnen wichtig sind für das große Ganze und der Faden des Schicksals nicht nur von einem Einzigen gesponnen wird, sondern viele kleine Dinge die Zukunft beeinflussen. Lügen, Intrigen, Machtspiele – darauf baut die komplexe Geschichte auf. Dies ist in vielen High Fantasy Romanen der Fall, dennoch hatte ich das Gefühl hier etwas Neues zu lesen, etwas, das nicht unbedingt greifbar und damit in Worte zu fassen, aber dennoch deutlich zu spüren ist und für jede Menge Spannung sorgt, in einem Roman, dessen über 500 Seiten sich schnell lesen lassen. Dafür sind unter anderem die vielen Geheimnisse und Überraschungen verantwortlich, die der Autor immer dann einbaut, wenn ich das Gefühl hatte nun den Durchblick zu haben. Am meisten hat mich überrascht, wer der namenlose Fremde wirklich ist. Mein Lieblingscharakter ist Faran Ured, der geheimnisvolle Fremde, der diesen Charakterzug bis zum Ende hin bei behalten hat. Er verfügt über Magie und ich weiß gar nicht genau, auf wessen Seite er nun wirklich steht, ob er gut oder böse ist. Ich liebe es, wenn ich so im Dunkeln stehe und immer wieder in die Irre geführt werde. Das sorgt für Abwechslung im Buch und hält die Spannung. Außerdem wächst durch sein undurchsichtiges Auftreten in mir die Hoffnung, dass ich dem geheimnisvollen Magier auch im nächsten Band begegnen werde. Torsten Fink ist es nicht nur gelungen die Spannung über den größten Teil des Romans aufrecht zu halten, sondern lässt sie zum Ende hin noch einmal aufbrausen wie die Stürme, die Meister Quent heraufbeschwört. Zum Glück ist der nächste Band bereits in Vorbereitung. FAZIT: „Der Prinz der Schatten“ ist der erste Teil von Torsten Finks neuer High Fantasy Reihe „Der Prinz der Skorpione“ und geheimnisvoll und undurchsichtig wie der Schatten selbst. Spannend, facettenreich und mit jeder Menge Action sorgt er für ein Lesevergnügen, dass trotz der über 500 Seiten recht kurz ist, da Seite für Seite verschlungen wird, um Intrigen und Geheimnisse aufzudecken. WEITER BÜCHER DES AUTORS: (ebenfalls im Blanvalet Verlag erschienen) Die Tochter des Magiers: Die Diebin Die Gefährtin Die Erwählte Der Sohn des Sehers: Nomade Lichtträger Renegat Drachensturm

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  • Rezension zu "Der Prinz der Schatten" von Torsten Fink

    Der Prinz der Schatten

    Manja82

    23. June 2012 um 16:48

    Klappentext: Ein Assassine ohne Erinnerung … Er hat alles vergessen. Er erinnert sich nicht einmal daran, wie er heißt. Doch eines wird dem Namenlosen rasch klar: Der, der er einst war, will er nicht mehr sein. Denn er verfügt über die Fähigkeiten eines Assassinen, und die Vorstellung, jemanden zu ermorden, ist ihm zuwider. Bei den Nachforschungen über seine Herkunft stößt er immer wieder auf eine Gemeinschaft von Mördern, deren Name nur mit Schaudern geflüstert wird – die Bruderschaft der Schatten. Meine Meinung: Atgarth ist eigentlich eine unwichtige Stadt im Norden des Seebundes, wäre da nicht der kürzliche Silberfund. Die Stadt wird seit 600 Jahren von einer Herzoglinie regiert und man sagt, die Stadt wurde von den Mahren erbaut. Die Köhlerstochter Ela möchte unbedingt aus der Stadt weg, auch weil ihr Vater Gram trinkt. Nach einer Kneiptour bringt dieser einen fremden Bewusstlosen mit nach Hause. Dieser behauptet, nachdem er wieder erwacht ist, er habe sein Gedächtnis verloren. Ela beschließt dem nachzugehen. Der Fremde wird Anuq getauft und möchte in der Stadt ebenfalls Nachforschungen anstellen. Er wird auch relativ schnell fündig. In der Nacht zuvor hat man versucht in der Burg einzubrechen und ein Verwalter wurde umgebracht. War er das etwa? Die Stadtwache jedenfalls glaubt dies und möchte Anuq auf der Stelle verhaften. Dieser allerdings besitzt Fähigkeiten, die tödlich sind. Das Wort „Schatten“ macht die Runde, die Auftragsmörder, die ihre Magie zum Töten einsetzen. Sie stoßen auf eine Verschwörung und Anuq, Ela und ihre Eltern befinden sich mittendrin. Als dann der Bruder des Herzogs mit seiner ausländischen Frau in die Stadt kommt und sich ein viel zu neugieriger Pilgerer ebenfalls in die Ermittlungen einmischt, gerät etwas in Bewegung. Wer ist Anuq wirklich? Wem kann er noch vertrauen? Und möchte er es aufgrund seiner Fähigkeiten überhaupt wissen? „Der Prinz der Schatten“ war mein erstes Buch von Torsten Fink. Es ist der Auftakt zu einer neuen Fantasytriologie. Anuq, der Protagonist, ist ein sehr interessanter Charakter. Von ihm bleibt aber sehr viel im Dunklen, das macht ihn zudem geheimnisvoll. Als Leser geht man mit ihm auf eine Reise zu seinen Ursprüngen. Anuq hat aber auch ein „Dunkles Ich“, das immer dann zum Vorschein kommt, wenn er in Gefahr ist. Auch die anderen zahlreichen Charaktere wurden von Torsten Fink sehr gut ausgearbeitet und lebensnah beschrieben. Der Schreibstil des Autors ist angenehm flüssig. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Handlung ist sehr detailreich beschrieben, man fühlt sich als Leser als wäre man mittendrin. Die Umgebung ist sehr düster, genau passend zur Handlung selber. Die Spannungskurve steigt stetig an, fällt allerdings zum Ende hin wieder etwas ab. Immer wieder gibt es Überraschungsmomente, nichts ist wirklich vorhersehbar. Durch die recht häufig wechselnden Erzählperspektiven bekommt man als Leser viele Hintergrundinformationen zur Handlung. Auch die verschiedenen Handlungsstränge, die recht schnell zueinander führen, machen das Geschehen komplexer. Der Roman gipfelt in einem offenen Ende, welches Lust auf den zweiten Teil macht. Dieser soll im Dezember ebenfalls im Blanvalet Verlag erscheinen und „Der Prinz der Klingen“ heißen. Fazit: „Der Prinz der Schatten“ von Torsten Fink ist ein toller Auftakt der Triologie rund um die Assassine. Die Handlung ist spannend, die Charaktere sind glaubhaft dargestellt und die Welt, in die der Autor den Leser entführt ist düster gestaltet. Ein guter Roman besonders für Fantasyliebhaber.

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  • Rezension zu "Der Prinz der Schatten" von Torsten Fink

    Der Prinz der Schatten

    buechersymphonie

    07. May 2012 um 08:08

    Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich Torsten Fink als Schriftsteller sehr schätze. Er hat eine wunderbare Art mit Worten umzugehen. Diese Begabung zeigt sich auch wieder in seinem neuen Roman. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig - leicht zu lesen. Der Autor ist in der Lage seitenlang Geschehnisse zu beschreiben, die innerhalb kürzester Zeit vor sich gehen, ohne dass es langweilig wird. Dabei geht er auf kleine Details ein, sodass der Leser das Gefühlt hat, tatsächlich in die Handlung involviert zu sein. Das Buch ist sehr spannend. Obwohl ich eigentlich mehr ein Fan der "Romantasy" bin, habe ich mich an keiner einzigen Stelle des Romans gelangweilt oder mich unwohl gefühlt. Während des Geschehens baut sich eine Spannungskurve auf, die stetig steigt und erst zum Ende hin, hier aber auch nur zum Teil, abfällt. Es gibt viele Überraschungsmomente, sodass die Handlung keinesfalls vorhersehbar ist. Auch bleibt der Leser über einige Dinge im unklaren, sodass die Spannung dadurch weiterhin zunimmt. Die Perspektiven des Erzählers wechseln recht häufig. Dadurch wird es dem Leser ermöglicht viele Hintergründe für bestimmte Handlungen zu erkennen und damit die Taten und das Geschehen besser nachzuvollziehen. Die Charaktere sind dem Autor gut gelungen. Sie werden glaubhaft und detailreich dargestellt, sodass es dem Leser recht leicht fällt sie vor seinem geistigen Auge zu sehen. Ich würde dieses Buch allerdings nur den älteren Lesern unter uns empfehlen. Es herrscht doch eine recht düstere Grundstimmung und der Anteil an Brutalität ist wesentlich höher als in anderen Büchern.Wer diesen Roman lesen will muss sich auch darüber im klaren sein, dass es sich hierbei weder um eine Heldengeschichte mit Übercharakteren, noch um eine Liebesgeschichte handelt. Wer damit leben kann, dem würde ich auf jeden Fall empfehlen dieses Buch zu lesen. Es kann sich nur lohnen!

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