Torsten Fink Renegat

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Inhaltsangabe zu „Renegat“ von Torsten Fink

Die neue All-Age-Trilogie

Der Lichtstein wurde geraubt, kaum dass der junge Seher Awin – der rechtmäßige Träger des Artefakts – mit seiner Macht die Wüstengöttin Slahan besiegt hatte. Dabei ist Awins Mission noch nicht beendet. Er muss den Lichtstein zurück an seinen angestammten Ort bringen, um zu verhindern, dass Riesen und Daimone die Welt der Menschen überrennen. Doch der Dieb des Steins ist längst unter den Einfluss der übernatürlichen Wesen geraten …

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  • Rezension zu "Renegat" von Torsten Fink

    Renegat

    schlumeline

    12. January 2011 um 10:42

    Renegat bildet den Abschluss der fantastischen Trilogie rund um den jungen Seher Sohn Awin. Die Handlung schließt nahtlos an den Vorgängerband an und so kann der Leser sofort wieder mitverfolgen, wie es Awin und seinen Gefährten ergeht. Zunächst muss Awin eine weite Reise der Gedanken gehen um Merege aus ihrem Koma zu befreien. Dabei macht er eine Bekanntschaft, die ihn nachhaltig beeinflussen wird. Doch der Weg ist noch weit, denn Eri ist mit dem Lichtstein und vielen Hakulstämmen auf dem Weg zum Skroltor. Der Anführer der Hakulstämme ist auf die Worte der Windskrole hereingefallen, die ihm alles Mögliche versprochen haben, wenn er das Tor öffnet. Awin jedoch weiß, dass das Ende der Welt bevorsteht, wenn diese von Riesen und Daimonen betreten wird und so ist es die größte Aufgabe seines jungen Lebens dies zu verhindern. Sehr oft muss er sich auf seiner weiten Reise beweisen, Verhandlungen mit anderen Völkern führen und seiner Anführerrolle gerecht werden. Das fällt Awin nicht immer leicht, aber er wächst mit seinen Aufgaben. Torsten Fink führt seine Protagonisten Stück für Stück einem grandiosen Ende entgegen. Auch Figuren, denen nur eine Nebenrolle zugedacht ist, werden so schön gezeichnet, dass sie sich einprägen und im Gedächtnis des Lesers weiterleben. Hier möchte ich vor allem Yeku erwähnen, der endlich, wenn auch nur ganz kurz, eine reale Gestalt annimmt. Wie auch schon beim zweiten Band muss ich sagen, dass man das Buch nicht ohne die Vorgängerbände lesen sollte und kann. Leider gibt es keine kurze Zusammenfassung über die vorangegangenen Ereignisse, so dass es ein Leser ohne Vorkenntnisse schwer haben dürfte, hier die Zusammenhänge zu erkennen. Das Ende ist wirklich gelungen, wenngleich vielleicht nicht die Erwartungen aller Leser, vor allem nicht derjenigen, die in allen Punkten ein Happy-End erwarten, erfüllt werden. Dies ist aber aus meiner Sicht auch gar nicht erforderlich. Awin ist ein Anführer wie er im Buche steht und für die Aufgaben, die ihm bevorstehen, braucht er einen klaren Kopf. Dabei sollte ihn nichts und vor allem niemand ablenken. Interessante Lesestunden sind bei dieser Fantasy Trilogie garantiert.

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  • Rezension zu "Renegat" von Torsten Fink

    Renegat

    Bücherwurm

    23. October 2010 um 01:14

    Nach "Nomade" und "Lichtträger" nun der letzte Teil der Trilogie um die streitsüchtigen Hakul, dem Lichtstein, der Sturmwinde (Kreole) und dem Krieg um die Macht! Und ich muss sagen, ich bin ohne Einschränkung begeistert! Spannend, flüssig und intelligent geschrieben, gruselig, lustig und mystisch, eine tolle Mischung, die mich Nächte durchlesen ließ, aufgrund derer ich in der U Bahn vergaß auszusteigen und der gesamte Haushalt liegenblieb! Ich fand es spannender als die Tolkien Bücher, gruselig durch die mystischen Winde, die unheimliches im Wind flüstern, lustig durch Yeku, einem bösen Geist, der in einem knorrigen Stab lebt und zu passenden Momenten so sarkastisch und treffend seinen Senf dazugibt, ich habe mich wirklich bestens unterhalten. Viel möchte ich zum Inhalt nicht sagen, denn sonst verrate ich zu viel des Inhaltes der ersten beiden Bände. Ich empfehle jedem Leser diese Trilogie, der gerne Fantasy liest, sich gerne in andere Welten entführen lässt und Mystik liebt!

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  • Rezension zu "Renegat" von Torsten Fink

    Renegat

    RoccosMom

    11. October 2010 um 18:44

    Re•ne'gat, der; -en,-en 1.Abtrünniger, jemand, der das Lager wechselt, seine bisherigen Grundsätze aufgibt 2. Glaubensabtrünniger Nachdem Eri mit dem Lichtstein entkommen konnte, ist er unter dem Bann der Windholde geraten. So begibt sich mit einem riesigen Herr in den Norden um das Daimonentor aufzubrechen. Awin will dies natürlich mit seinen Gefährten verhindern. Doch noch immer weilt Mereges Seele bei Uo und die Gefahren die vor ihnen liegen sind groß! Bei „Renegat“ handelt es sich um den abschließenden Teil der Trilogie „Der Sohn des Sehers“ von Torsten Fink. Und ich kann jetzt schon verraten das „Renegat“ mein absoluter Lieblingsteil der Serie ist. Nicht nur das ich mittlerweile die Personen und Begriffe schon aus dem Effeff kannte, auch die tollen Naturschauplätze haben mir viel besser gefallen als die ewige, weite Wüste. Wälder, Flüsse, Berge, die Geisterebene – all dies hat diesen Roman viel bunter und farbenfroher gestaltet. Dazu schreitet die Handlung kontinuierlich rasch und spannend voran. Ich wollte wirklich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die verschiedenen Charaktere, neue wie alte, bereichern die Geschichte durch unterschiedliche (fiktive) Kulturen und Ansichten. Alte Bekannte ändern in diesem Teil ihren Standpunkt, während man auch als Leser die eine oder andere Meinung revidieren muss. Das Cover passt optisch mal wieder perfekt zu seinen Vorgängern. Es ist diesmal ganz in violett-schwarz gehalten und in der Mitte sieht man wieder einen gleißenden hellen Schein, der entweder vom Heolin oder vom Daimonentor ausgeht. Awin ist erneut als Schattengestalt dargestellt, diesmal mit angelegten Bogen. Auch ein Vogel kreist abermals im Bild. Der Titel „Renegat“ ist in großen, alt aussehenden Buchstaben ganz unten auf das Cover gedruckt und hebt sich mit seinem Silber vom Rest des Buches ab. In dieser handlichen Klappenbroschur sind ebenfalls vorne und hinten Karten enthalten. Zudem gibt es im Anhang ein Glossar mit erläuternden Begriffen. Abschließend muss ich sagen, dass die Bücher mir von Mal zu Mal besser gefallen haben. Es gab auf jeden Fall eine Steigerung in der Geschichte, die in einem tollen Finale ihr Ende fand. Am meisten werde ich meine Lieblinge Mahuk und Yeku vermissen. Deshalb eine Bitte an Herr Fink: „Bitte widmen Sie den beiden doch ein eigenes Buch!“.

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