Torsten Haeffner

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Hidschra, Das Einsiedler Zittern und weiteren Büchern.
Autorenbild von Torsten Haeffner (©privat)

Lebenslauf von Torsten Haeffner

Eine kurze Lebensgeschichte (die Langversion gibt's auf meiner Website): Seit 2010 schreibe ich. Wieder. Zuvor war ich (*1960) erst als schlechter Konditorlehrling, dann viele Jahre als guter Journalist tätig. Später, in den neunziger Jahren, verdiente ich mein Geld auch in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Dass ich Bücher schreibe, verdanke ich meinen Kindern. Die sagten mir eines Tages: "Papi, jetzt mach doch einmal in deinem Leben endlich etwas Richtiges!"

Das tat ich dann, und ich kann sagen: Schreiben ist die schönste und beglückendste Tätigkeit. Ich gedenke sie bis zu meinem Lebensende fortzusetzen. 

Ach, übrigens: Hier auf LovelyBooks bin ich als Sir_Desmond-Adlington unterwegs ...

Botschaft an meine Leser

Liebe Leserin, lieber Leser!

Auf meiner Facebook-Seite https://www.facebook.com/torsten.haeffner.92 gibt's seit Neuestem wöchentlich eine Kurzgeschichte zu lesen. Lasst Euch überraschen.

Ausserdem habe ich auf meine Website Leseproben gestellt. Noch habe ich es nicht geschafft, eine Kommentarfunktion einzubauen. Aber kommt Zeit, kommt Rat. Die Leseproben samt einigen Worten von mir zu den jeweiligen Geschichten findet Ihr hier:  http://www.haeffner.ch/lesestoff/ Viel Spass! Ich freu mich auf Eure Kommentare auf LovelyBooks.

Herzlich

Torsten

Neue Bücher

Hidschra

 (8)
Neu erschienen am 01.07.2019 als Buch bei Münsterverlag.

Das Einsiedler Zittern

 (1)
Neu erschienen am 01.07.2019 als Buch bei Münsterverlag.

Alle Bücher von Torsten Haeffner

Cover des Buches Hidschra (ISBN:978-3-907146-59-0)

Hidschra

 (8)
Erschienen am 01.07.2019
Cover des Buches Das Einsiedler Zittern (ISBN:978-3-907146-58-3)

Das Einsiedler Zittern

 (1)
Erschienen am 01.07.2019
Cover des Buches Die Wellenflüsterer (ISBN:9783727212895)

Die Wellenflüsterer

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Erschienen am 31.10.2011
Cover des Buches In schweren Nöten (ISBN:9783727212918)

In schweren Nöten

 (0)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches Stilton (ISBN:9783727213175)

Stilton

 (0)
Erschienen am 20.04.2011

Neue Rezensionen zu Torsten Haeffner

Neu

Rezension zu "Hidschra" von Torsten Haeffner

Ein Neuanfang
rewarenivor 4 Stunden

Stellas Opa war 14 Jahre in russischer Gefangenschaft, dass er über den Krieg nichts erzählen möchte, denn darüber spricht man nicht, muss sie akzeptieren. Aber eines Tages ist es so weit, dass er sich ihr öffnet und von diesem Moment an, beginnt sich Stellas Leben zu verändern. Obwohl sie ihren Opa sehr mag, im Gegensatz zu ihren verstorbenen Eltern, scheinen seine Erzählungen aus dem Krieg, etwas in ihr auszulösen und das gute Verhältnis zwischen ihm und ihr ist nicht mehr vorhanden. Da erhält Stella, dank ihrer guten polnischen Freundin Marianka die Möglichkeit sich auf die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit und die ihres Opas zu machen. Eine mehrtägige Reise durch Polen und zu Orten nahe der russischen Grenze, lässt Stella ihr eigenes Leben Revue passieren und sie lernt in diesen Tagen mehr über sich, als die ganzen Jahre zu vor und auch das Verhältnis zu ihrem Opa wird nach der Reise ein anderes sein, als zu vor.

Der Autor Torsten Haeffner hat mit seinem Roman ,,Hidschra“ eine einfühlsame und berührende Geschichte über zwei Menschen geschrieben, die vieles erlebt haben was für sie sehr prägend war.

Stella ist Ehefrau und Mutter, die eines nie wirklich gelernt hat, nämlich von Herzen zu lieben und ihre Gefühle zu zeigen, denn in ihrem Elternhaus hat es Herzenswärme und echte Liebe nie gegeben. Da lässt der Autor seine Protagonistin immer wieder selbst berichten wie es war, immer den Vorstellungen der Eltern zu folgen. Sie sollte stets besser und erfolgreicher als andere sein und immer das tun, was von ihr verlangt wurde. Dass der Tod beider Eltern sie kaum berührt hat zeigt, dass es keine wirkliche Beziehung zwischen Eltern und Kind gegeben hat. Als Gegenpart hat dann der Autor Stellas Opa ihr zur Seite gestellt, der im Grunde eine Art Vaterrolle übernommen hat, wo Stella Gefühle kennen lernt, die ihr bisher unbekannt waren. Bei den Kriegserlebnissen hat sich der Autor nicht gescheut Szenen zu beschreiben, die die Grausamkeit und Unmenschlichkeit der damaligen Zeit sehr bildhaft widerspiegeln. Gut herausgekommen ist bei dem Roma auch die Tatsache, dass jahrelanges Schweigen die Beziehungen zwischen Menschen mehr schaden können, als offen über ein Problem zu reden. Es ist ein emotionaler und gefühlvoller Roman, der aber auch durch eine Leichtigkeit überzeugt, die dank Marianka zustande kommt. Sie ist eine tolle Wegbegleiterin für Stella, die mit ihr lacht, mit ihr weint und sie dann in die Arme nimmt, wenn sie es braucht.

Ein schöner Roman, der sinnbildhaft gesagt über Flucht und Neuanfang berichtet und der zeigt, dass für echte und tiefe Gefühle immer Platz ist, selbst, wenn es einmal schwierig wird.

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Rezension zu "Hidschra" von Torsten Haeffner

Stellas Geschichte
SunshineBaby5vor 3 Tagen

Dieses Buch erzählt die Geschichte der jungen Frau Stella, die unter den Nachwirkungen des Krieges leidet. Den Krieg hat sie jedoch gar nicht selber miterlebt. Es wird beschrieben und reflektiert, wie die Schrecken des Krieges auch über Generationen auf verschiedenste Weisen wirken können. 

Besonders gut gefallen hat mir, dass neben der Protagonistin einige andere Personen eine starke Rolle innehaben. Dies macht das Buch wunderbar lebendig, abwechslungsreich und regt zum Nachdenken an. Es ist emotional, tiefgründig und stellenweise sogar lustig. Eine wirklich schöne Familiengeschichte mit gut herausgearbeiteten Charakteren. Die Schreibweise ist dabei ebenfalls angenehm.

Kommentare: 1
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Rezension zu "Hidschra" von Torsten Haeffner

Hidschra
Buecherseele79vor 15 Tagen

Stella, Fachärztin, genau nach dem Wunsch ihrer Eltern, speziell dem ihres Vaters, möchte ein besseres Verhältnis zu ihrem Großvater. Er, der noch von der Familie lebt, zieht in ihre Nähe und beide finden endlich einen Weg zueinander. Dieser wird jedoch jäh auseinandergerissen als Stella von ihrem Großvater erfährt, was er damals im Krieg getan hat, warum er in Kriegsgefangenschaft geraten ist. Für Stella bricht eine Welt zusammen und sie weiß nicht wie sie jemals wieder mit ihrem Großvater reden soll....da schlägt ihre beste Freundin vor eine Reise nach Polen zu unternehmen um die ein oder andere Situation verstehen zu können...

Ich bedanke mich beim Autor sowie Lovelybooks.de dass ich ein Rezensionsexemplar erhalten habe.

Dieses Buch klingt unheimlich spannend und ich war sehr froh dies lesen und kennenlernen zu dürfen. Und womöglich wird nicht jeder mit der Geschichte und ihrem Verlauf zufrieden sein, für mich persönlich bietet die Geschichte unheimlich viel an Spektrum zum Thema Krieg plus die Nachkriegszeit und dass die Auswirkungen bis heute spürbar sind.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, konnte mich begeistern, für sich gewinnen und ich war sofort mit Stella auf einer Länge, fand sie sympathisch, auch ihr Umfeld und was sie ausmacht.

Die Hauptprotagonisten sind hier eben Stella und ihr Großvater. Beide haben nicht wirklich viel miteinander zu tun, bis die Großmutter stirbt und die beiden sich endlich annähern. Stella weiß dass ihr Großvater in Kriegsgefangenschaft war, sie weiß aber nicht warum, ihr Großvater bindet das Thema schnell ab.

Wir erfahren durch Stella ihre Rückblicke wie sie die Kindheit erlebt, wie sie ihre Eltern wahrgenommen hat und ich finde hier kann man einen guten Einblick bekommen wie die Kriegskinder, die vor oder während des zweiten Weltkrieges geboren wurden, mit dem Geschehenen umgehen, dieses Verdrängen, sich besser darstellen, sich kultiviert und welt sowie wortgewandt zu geben.

Dass dies aber oft zu lasten der neuen Generation ging wird an dem Beispielen von Stella aufgezeigt, die mit der Erziehung, der Handlung ihrer Eltern und den Ansichten immer noch den Nachteil hat und gegen diese Erziehung ankämpfen muss.

Ihr Großvater war mir ebenso sympathisch, vieles hat mich an die Zeit mit meinem Opa erinnert und als die Wahrheit offenbart wird war ich erstmal selbst sprachlos und musste das Buch auf die Seite legen. Gekonnt und doch mit einem Schlag schreibt der Autor in einem kleinen Absatz was der Großvater getan hat und es hat soviel Auswirkungen, nicht nur auf Stella sondern eben auch auf den Leser.

Und ab da begann ich zu überlegen- wie würde ich damit umgehen?

Kann man dieses Verbrechen entschuldigen? Dieses Geschehene mit dem lieben Großvater in „Einklang“ bringen?

Die Verzweiflung von beiden war spürbar, dieses sich entfremden und keinen Weg zueinander finden zu können, auch wie diese Wahrheit Auswirkungen auf die Ehe und Familie von Stella hat.

Die Reise mit ihrer besten Freundin nach Polen war gelungen und bewegend umgesetzt, alleine weil Marianka aus Polen kommt und ihre Geschichte an Stella trägt, aber ihr auch aufzeigt dass Polen schon immer in irgendwelchen Kriegen der Leidtragende war und die Leute trotzdem freundlich, offen und mitten im Leben stehen.

Das Ende war interessant, aber auch etwas weit hergeholt, ich konnte mich damit aber gut anfreunden.

Ein Buch welches nicht nur ein Kriegsverbrechen beschreibt bzw. offenbart sondern auch , vor allem, wie Generationen mit diesem Leid umgehen versuchen, dass es nicht „nur“ die direkte Generation betraf sondern oft auch die nächste und übernächste. Dass Schweigen und Wegsehen keinen Optionen sind und auf jeden Fall, in der heutigen Zeit, ein wichtiges und berührendes Buch.

Ich bin sehr angetan von Hidschra und empfehle es auf jeden Fall gerne und unbedingt weiter!


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Der Autor dieses Buches und der Münsterverlag verlosen 10 Exemplare des Romans "Hidschra".

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