Torsten Hoppe Westside Blvd. - Entführung in L.A.

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Inhaltsangabe zu „Westside Blvd. - Entführung in L.A.“ von Torsten Hoppe

Die junge Schauspielerin Heather Simms wird in L.A. auf dem Weg nach Hause entführt. Während die Polizei verzweifelt versucht Hinweise oder Spuren zu finden, verfolgt der Entführer seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Pläne. Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit stellt er Forderungen, doch Lieutenant Steve Delaney vom LAPD muss schnell feststellen, dass dieser Fall nach keinem gängigen Schema abläuft. Während die Polizei im Zuge der Ermittlungen zu unkonventionellen Mitteln greifen muss, spürt auch Heather bereits sehr bald, dass sie in den Händen eines unberechenbaren Psychopathen gelandet ist. Sie sieht sich gezwungen, einen gefährlichen Kampf um ihr Leben zu führen. Einen Kampf, für den ihr niemand ein fertig geschriebenes Drehbuch reichen kann und dessen Regeln sie erst erlernen muss... - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Mehr Infos incl. Videotrailer unter: http://westside-blvd.jimdo.com/

Gelungenes Debüt!

— Uwes-Leselounge
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  • "Westside Blvd. - Entführung in L.A." von Torsten Hoppe

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    Nelly87

    08. May 2015 um 14:14

    Inhalt Heather ist durch einige glückliche Zufälle in die Film-und Fernsehbranche gerutscht und spielt nun die Rolle von Dana Burton in der Daily Soap "Westside Blvd". In Richard Kent, dem prominentesten Schauspieler am Set, der Dana Burtons Vater verkörpert, hat sie nicht nur einen Mentor gefunden, der ihr immer wieder zeigt, wie sie ihren Rolle Leben einhauen kann, sondern auch einen Freund. Als sie eines Abends auf dem Weg nach Hause ist, wird sie plötzlich von hinten angegriffen. Als sie wieder zur sich kommt, ist Heather in einem dunklen Kellerverlies eingesperrt. Schnell zeigt sich ihr ihr Entführer, doch der will, entgegen Heathers Annahme kein Geld. Vielmehr ist sein Anliegen doch sehr ungewöhnlich. Denn nach seiner Aussage ist Heathers Vater gar nicht der rechtschaffende und brave Bürger, wie seine Tochter meint. Vielmehr behauptet ihr Entführer, ihr Vater hätte einen anderen Menschen getötet, ein junges Mächen Nachdem er sie brutal vergewaltigt hat... Meine Meinung An dieses Buch bin ich auf ganz nette Art und Weise gekommen. Auf dem Blog Lesendes Katzenpersonal habe ich eine Rezension zu diesem Buch gelesen und war sofort angefixt. Also hab ich einen kleinen Kommentar dagelassen und schwups.. hatte ich eine E-Mail im Postfach - vom Autor Torsten Hoppe himself. Ein unglaublich netter Mensch, bei dem ich mich hiermit nochmals für das Buch bedanken möchte. Als ich das Buch dann auf meinem Kobo hatte, hat es nicht lange gedauert, bis ich darin eingetaucht bin. Und schon der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen, denn das Buch beginnt damit, dass ein junges Mädchen von ihrem Vater geschlagen und beschimpft wird. Da ist man als Leser doch gleich mal mitten drin, statt nur dabei. Zwar stellt sich recht schnell heraus, dass es sich dabei um eine Szene aus der Daily Soap "Westside Blvd." handelt, die in dem Moment von Heather und Richard gedreht wird, aber da ist man als Leser dann schon irgendwie neugierig. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Handlung direkt ins Rollen kommt, ohne dass die Entführung, um die es ja geht, ewig auf sich warten lässt. Die ersten Kapitel sind aus Heathers Sicht in der Ich-Schreibweise erzählt. Somit bekommt man einen wirklich guten Einblick, welche Gefühle Heather erleiden muss, während sie in die Gewalt eines fremden Mannes fällt. Ich glaube, dass man gar keine richtige Vorstellung davon haben kann, welche Ausnahmesituation sich da ergibt, wenn man in von einem wildfremden Menschen aus seiner gewöhnlichen Umgebung gerissen wird und dann auch noch seine Freiheit verliert. Doch Torsten Hoppe hat es geschafft, dem Leser zumindest einen Einblick in ein solches Gefühlschaos zu verschaffen. Wie gesagt, wurden die ersten Kapitel aus Heathers Sicht erzählt, danach wechselt die Erzählsicht zwischen ihr und Lieutenant Steve Delany, der mit der Aufklärung des Falls betraut ist. Alle Kapitel sind dabei aus der Ich-Sicht des jeweiligen Erzählers geschrieben. Dabei muss ich ehrlich sagen, dass ich mir mit der Erzählweise etwas schwer tat, da die Geschichte aus der Ich-Sicht erzählt wird, aber trotzdem Ansätze eines auktorialen Erzählers aufweist. Als kleines Beispiel habe ich mir einen von Heathers Ausschnitten ausgesucht. Da liegt Heather nämlich im Delirium in ihrem Gefängnis und berichtet dem Leser aber ausführlich, wie der Entführer das Zimmer betritt, obwohl sie im gleichen Satz erklärt, dass sie momentan nicht ganz bei Bewusstsein ist. Das kann man schon so machen, allerdings fand ich das ein klein wenig inkonsequent. Mir persönlich gefällt ein außenstehender Erzähler bei Krimis und Thriller meist sowieso besser, aber das ist jetzt wieder Geschmackssache. Das Buch wurde grob in mehrere Tage eingeteilt, also die Zeit, in der Heather in der Gewalt ihres Peinigers ist. Diese Tage werden dann abwechselnd von Heather und Steve erzählt. Die Kapitel sind dabei recht kurz gehalten. Der Lesefluss wird dabei vorangetrieben und hat mir ermöglicht, das Buch recht zügig zu lesen. Die dominierenden Charaktere sind Heather und Steve Delany, der Polizist, der den Fall bearbeitet. Beide haben mir sehr gut gefallen. Obwohl Heather mehr durch Glück als durch Können ihre Schauspielrolle bekommen hat, ist sie dabei doch auf dem Teppich geblieben und eigentlich eine ganz normales, liebes Mädchen. Obwohl sie durch ihre Entführung und ihre Gefangenschaft einen relativ geringen Aktionsradius hat, spielt sie immer wieder aktiv eine Rolle für das Geschehen. Steve Delaney dagegen kam mir eher etwas ruhig und introvertiert vor, hat seine eigene kleine Hintergrundgeschichte, die weder zur ausgeprägt ist, noch in sonst einer Form den Verlauf der Geschichte stört. Das ganze Polizei-Team fand ich insgesamt unglaublich gelungen, da Steve noch sein Partner und eine Psychologin zur Seite stehen. Die Geschichte an sich war an einigen wenigen Stellen schon vorhersehbar, aber genauso viele Überraschungen gab es auch. Torsten Hoppe hat sich eine ausgeklügelte Hintergrundgeschichte ausgedacht und nicht nur eine 08-15-Lösegeldforderung aus dem Hut gezaubert. In der Mitte des Buches hatte der Spannungsbogen meiner Meinung nach einen kleinen Abfall. Mit der Entführung beginnt der Verlauf gleich actionreicht und auch das Ende hat mir gut gefallen, da es da nochmal so richtig abging. Nur im Mittelteil hätte vielleicht die eine oder andere Szene kürzer gefasst werden können. Trotzdem handelt es sich um eine insgesamt spannende Geschichte. Außerdem hat mir wirklich gut gefallen, welche Entwicklung vor allem Heather durchmacht. Da kam mir direkt der Spruch "Der Mensch wächst an seinen Aufgaben" in den Sinn. Zum Schluss sei noch erwähnt: der eine oder andere Selfpublisher darf sich gerne eine Scheibe von Torsten Hoppe abschneiden, denn er beweist mit seinem Buch, dass man auch ohne Verlag und Lektor ein Buch veröffentlichen kann, das nicht vor Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern strotzt. Mein Fazit Westside Blvd. - Entführung in L.A." ist eine spannende Entführungsgeschichte mit einer neuen Hintergrundgeschichte. Die Charaktere haben mir durch die Band weg alle gut gefallen und vor allem Heather macht eine beeindruckende Entwicklung durch. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen und dabei eine wirklich schöne Lesezeit gehabt. Wer einen abwechslungsreichen Krimi sucht, der mal einen etwas anderen Plot aufweist, der ist mit Westside Blvd. wirklich gut bedient.

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  • "Ein Leben für ein Leben"

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    Kerry

    29. March 2015 um 22:31

    Die 17-jährige Heather Simms hat eine stressige Woche hinter sich. Sie ist, trotz ihres jungen Alters, Schauspielerin in einer Daily Soap namens "Westside Blvd." und freut sich jetzt auf ein drehfreies Wochenende, dass sie mit ihrem Freund Peter am Meer verbringen will. Doch jemand hat andere Pläne mit ihr. Auf dem Weg vom Studio nach Hause wird sie betäubt und entführt. Als Heather wieder zu sich kommt, weiß sie, dass sie in ernsten Schwierigkeiten steckt, denn sie ist augenscheinlich nicht zu Hause. Warum sie entführt wurde, ist ihr nicht ganz klar, denn weder sie noch ihre Eltern verfügen über Reichtümer, sodass sich eine Erpressung nicht lohnen würde. Was will der Mann von ihr? Sie muss ihren Vater anrufen und der Entführer gibt die Forderung durch: Er muss ein Geständnis ablegen, ansonsten stirbt seine Tochter. Heather ist verwirrt, denn sie kennt niemanden, der biederer und gesetzestreuer ist, als ihr Vater. Derweil wurde Lieutenant Steve Delaney mit der Aufklärung der Entführung beauftragt. Delaney ist seit über 20 Jahren bei der Polizei und beim Major Case Squad tätig. Ihm zur Seite bei den Ermittlungen steht ihm sein Partner Marc Turner. Auch die Polizisten können sich nicht wirklich einen Reim aus der Entführung und vor allem der Forderung des Kidnappers machen, denn dieser verlangt, dass John Simms die Vergewaltigung und Ermordung einer Jenny gesteht. Zwar können sie einen ungeklärten Mordfall mit einer Jennifer ausfindig machen, der ins Profil passt, doch ist John Simms definitiv nicht der Täter. Bei einem weiteren Anruf des Entführers wird klar, um welchen Fall es ihm genau geht, doch dies stellt die Ermittler vor ungeahnte Probleme: Nicht Paul Simms soll ein Verbrechen gestehen, sondern Heathers Vater in der Daily Soap, denn der Entführer ist der festen Überzeugung, eben jenen Mord beobachtet zu haben und nun für Gerechtigkeit sorgen zu müssen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn wenn eben jenes Verbrechen nicht gestanden und abgeurteilt wird, wird die junge Frau sterben ... "Ein Leben für ein Leben"! Der Plot des Buches wurde detailliert und abwechslungsreich erarbeitet. Kapitelweise kann man (hauptsächlich aus Sicht von Heater und Steve) der Verlauf der Geschichte verfolgen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei ich jedoch nicht ganz von der Figur der Heater überzeugt war. Für eine 17-jährige war sie mir teilweise dann doch etwas zu beherrscht und reif. Sicherlich mag sie, auf Grund ihres Berufes, einen höheren Reifegrad als eine gewöhnliche 17-jährige haben, doch ich hatte zwischenzeitlich eher das Gefühl, dass sie bereits Mitte 20 wäre und nicht ein Teenager, der sie ja eigentlich ist. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch sehr angenehme Lesestunden bereitet hat.

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  • [Rezension] Westside Blvd.: Entführung in L. A. – Torsten Hoppe

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    JenniferKrieger

    03. February 2015 um 19:08

    Klappentext: Die junge Schauspielerin Heather Simms wird in L.A. auf dem Weg nach Hause entführt. Während die Polizei verzweifelt versucht, Hinweise oder Spuren zu finden, verfolgt der Entführer seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Pläne. Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit stellt er Forderungen, doch Lieutenant Steve Delaney vom LAPD muss schnell feststellen, dass dieser Fall nach keinem gängigen Schema abläuft. Während die Polizei im Zuge der Ermittlungen zu unkonventionellen Mitteln greifen muss, spürt auch Heather bereits sehr bald, dass sie in den Händen eines unberechenbaren Psychopathen gelandet ist. Sie sieht sich gezwungen, einen gefährlichen Kampf um ihr Leben zu führen. Einen Kampf, für den ihr niemand ein fertig geschriebenes Drehbuch reichen kann und dessen Regeln sie erst erlernen muss... Einordnung: Das Buch ist kein Teil einer Reihe. Rezension: In diesem Buch steckt eine wirklich gute Idee. Die beiden Protagonisten, die abwechselnd über die Geschehnisse berichten, sind das Opfer Heather Simms und Lieutenant Steve Delaney vom LAPD, dem der Fall zugeteilt wird. Der Klappentext verspricht nicht zu viel, wenn er behauptet, die Entführung würde nach keinem gängigen Schema ablaufen. Der Entführer stellt immer wieder Forderungen, auf die der Lieutenant eingehen muss, um Heathers Leben zu retten. Dabei braucht er tatkräftige Unterstützung der Schauspieler, die momentan mit Heather zusammenarbeiten. Doch jedes Mal, wenn es fast Grund zum Aufatmen gibt, werden die Forderungen des Entführers abstruser. Immer mehr muss die Polizei improvisieren und Heathers Schauspielkollegen sind nicht mehr die einzigen, die um Heathers Leben spielen müssen. Es ist jedoch ein unberechenbares Spiel, in dem es mehrfach überraschende Wendungen gibt. Der Autor hat es geschafft, mich mehr als einmal vollkommen aufs Glatteis zu führen. Gefallen haben mir auch die ausgearbeiteten Charaktere. Besonders Lieutenant Steve Delaney hat es mir sehr angetan. Immer wieder wird die Handlung unterbrochen durch ausführliche Beschreibungen der Vergangenheit der Charaktere, sodass sie schnell an Tiefe gewinnen und Sympathien entstehen. Dazu trägt auch die Ausführung ihrer Gedanken bei. Gleichzeitig sorgt das dafür, dass es immer wieder Szenen gibt, an denen der Leser durchatmen kann. Die spannungsgeladenen Szenen jagen sich deshalb nicht. Der Leser muss nicht durch das Buch hetzen, auch weil die Vorbereitungen auf den nächsten Anruf des Entführers oder die Erfüllung seiner Forderung immer dargestellt werden. Spätestens in der Mitte des Buches liegt dort aber auch eine Schwäche, da insbesondere die Ausführungen der zu Rate gezogenen Psychologin immer dieselben sind. Es hat mir gefallen, mehr über die einzelnen Charaktere zu erfahren und mich mehr in sie hinein versetzen zu können, doch unter anderem die Kapitel, in denen Heather erzählt, drehen sich immer mehr im Kreis. So hatte ich zwischen Seite 250 und 400 das Gefühl als würde die Geschichte gar nicht mehr enden wollen, weil sie sich unglaublich gezogen hat. Auch sonst weist das Buch neben einer grandiosen Handlung einige Schwächen auf, vor allem im Ausdruck, aber auch in der Grammatik. Es beginnt mit den extrem vielen Metaphern und Vergleichen. Gerade am Anfang schildert kaum ein Satz einfach normal die Handlung. Alles wird blumig dargestellt, wie beispielweise: „Mein Körper zitterte so stark, dass ich in diesem Moment mit einem Cocktail-Shaker in der Hand unfreiwillig die herrlichsten Getränke hätte zaubern können.“ Diese etwas ungeschickte Ausdrucksweise findet sich auch an Stellen, bei denen der Autor im laufenden Text die Worte, die die Erzählerin in einem Hörbuch betonen oder lang ziehen würde, auch mit entsprechend vielen Vokalen schreibt. So ist ein Schauspieler beispielsweise „soooo gut“ und nach ihrer Entführung schreit Heather um „Hiiiiilfe“. Das setzt sich fort, als Heather ihren Schauspielkollegen als „total netten Typen“ beschreibt, schildert wie sie im Bett liegt und „heult“ und dass ihr Leben als Schauspielerin echt „cool“ ist. Natürlich ist sie die Ich-Erzählerin, aber selbst, wenn die Erzählweise auf das Niveau eines siebzehnjährigen Mädchens angepasst sein soll, ist das extrem anstrengend zu lesen und die ungehobelte Ausdrucksweise stört den Lesefluss gerade zu Beginn extrem. Im Gedächtnis geblieben ist mir außerdem die zahlreiche Verwendung von Semikolons, die irgendwie willkürlich über den Text verteilt zu sein scheinen. Manchmal trennt das Semikolon zwei Sätze voneinander, manchmal folgt es auf Auslassungspunkte (wahlweise drei oder vier) und manchmal ist es einfach da. Hinzu kommt, dass der Autor das Wort „apathisch“ in falschem Sinnzusammenhang benutzt. Prinzipiell klingt dieser Einwand nach Erbsenzählerei, allerdings taucht dieser Fehler beinahe jedes Mal auf, wenn aus Heathers Perspektive berichtet wird. Apathie bedeutet Teilnahmslosigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen. Der Autor benutzt es jedoch als Synonym für Schockstarre, sodass Heather gleichzeitig Todesangst hat und apathisch auf ihrem Bett sitzt. Das widerspricht sich aber und ist gleichzeitig nicht möglich, sodass ich mich ein ums andere Mal daran gestoßen habe. Fazit: Die Geschichte ist unglaublich spannend und gut konzipiert. Einblicke in das Leben der Protagonisten verleihen den Charakteren Tiefe und verschaffen Zeit zum Durchatmen, allerdings sorgen einige dieser Szenen auch dafür, dass sich die Geschichte irgendwann in die Länge zieht. Leider lässt die sprachliche Umsetzung einiges wünschen übrig, vor allem beim Ausdruck und beim Erzählstil, was nicht zuletzt bestimmt auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Thriller per Self-Publishing erschienen ist. Daher kann ich „Westside Blvd.“ trotz grandioser Idee mit absolut passendem Abschluss nur drei Schreibfedern geben.

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  • Ein sehr komplexer u. etwas anderer Entführungsfall,der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    aly53

    30. January 2015 um 10:38

    Aufbau und Handlung: Heather Simms, eine junge Schauspielerin wird auf den Weg nach Hause entführt. Ein sehr komplexer Fall, der sich im Laufe des Buches , zu etwas völlig anderem entwickelt, als es zunächst scheint. Denn hierbei handelt es sich um keinen normalen Entführungsfall, wie zunächst angenommen. Es ergeben sich immer wieder neue Aspekte und unvorhergesehene Wendungen. Was nicht nur Ratlosigkeit bei Detective Steve Delaney auslöst. Sondern auch beim Leser. Man wird von einer Szene in die nächste geschubst, ohne auch nur im geringsten zu ahnen, worauf das ganze hinauslaufen soll. Und auch Heather weiß zu keinem Zeitpunkt, was eigentlich los ist. Anfangs haben mich die doch sehr intensiven Beschreibungen gestört. Einfach weil ich es zuviel fand. Was die blumigen Beschreibungen angeht, wäre hier weniger mehr gewesen. Im Laufe der Geschichte wurde es jedoch besser. Jedoch strotzt dieses Buch nur so vor Tiefgründigkeit, denn wir lernen jede Person kennen, die eine zentrale Rolle spielt. Fand ich manchmal auch etwas zuviel, da es etwas vom zentralen Punkt ablenkt. Dieses Buch besticht vor allem durch Abgründigkeit, Wahnsinn und Spontanität. Mir hat sehr gut gefallen, das man immer wieder in neue Richtungen gelenkt wurde. Immer wenn man dachte, jetzt weiß man Bescheid, tauchte ein neues Problem auf und alles begann wieder von vorn. Steve Delaney empfand ich in seiner Rolle als Detective sehr authentisch und glaubhaft. Das Zusammenspiel von Detective und Psychologin hat mir sehr gut gefallen. Die Rolle des Täters empfand ich als sehr interessant, da zeigten sich sehr deutlich die Abgünde der menschlichen Seele auf. Aber auch andere Charaktereigenschaften kamen deutlich zur Geltung. In diesem Thriller lernt man immer wieder neue Seiten kennen. Manche mag man, andere weniger. Der Showdown ansich war sehr spektakulär, wenn auch nicht unbedingt etwas neues. Die anderen Charaktere fand ich sehr gut dargestellt. Manche Szenen wirkten für mich zwar nicht völlig glaubhaft und auch von der Logik her, konnte ich manches nicht so recht nachvollziehen. Aber alles in allem, hat mir dieser Thriller doch sehr gut gefallen. Was vor allem daran liegt, daß es mal was völlig anderes war. Der Drahtseilakt zwischen Sein und Schein hat mir sehr gut gefallen. Am meisten hat mich Steve Delaney gebannt, einfach weil er völlig in seiner Arbeit aufging, er aber trotzdem ein Mensch mit Ecken und Kanten ist. Verzweiflung, Wut und Angst, waren für mich greifbar. Und ich konnte es mir direkt vorstellen. Zu Heather Simms dagegen, hatte ich keinen rechten Draht. Sie hat in mir einfach nichts ausgelöst. Ich denke, in diesem Punkt merkt man, daß es von einem Mann geschrieben wurde und das ist von daher schon etwas schwierig. Wir erfahren hier verschiedene Sichtweisen. Es gefällt mir deshalb so gut, weil es dem Buch enorme Tiefe verleiht und wir so jede Persönlichkeit intensiv wahrnehmen. Das macht sie nicht einfach nur zu Figuren, sondern zun Menschen. Es ließ sich sehr flüssig und leicht lesen und die Kapitel sind relativ kurz, was einen tollen Lesefluss gewährleistet. Das Cover passt gut zu dem Inhalt. Bei dem Titel jedoch finde ich, es sagt zuviel über den Inhalt aus. Ein gutes Debüt für das man sich Zeit nehmen muss, denn es lässt sich nicht so nebenbei lesen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen, da es doch einige Schwächen aufweist. Fazit: Ein guter Thriller mit einem interessantem Kern. Jedoch hätte man es locker um 100 Seiten kürzen können und es hätte auch nicht allzu intensive Beschreibungen sein müssen. Es stört den Lesefluss nur unnötig, wenn es zuviel wird. Meine Meinung: Ein Thriller , der es in sich hat. Von Anfang an konnte mich Steve Delaney in den Bann ziehen, ich hab ihn von der ersten Sekunde an gemocht. Dieser Thriller ist sehr komplex und die Handlungen nicht immer einfach. Dennoch kristallisiert sich der zentrale Kern realtiv bald heraus. Er hat durchaus seinen Charme und konnte mich faszinieren. Als Debüt auf jeden Fall gelungen.

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  • Gelungene Geschichte mit ein paar Schwächen

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    -Anett-

    22. October 2014 um 19:46

    Die Schauspielerin Heather Simms wird entführt und als sie in einem Keller zu sich kommt, weiss sie nicht, woran sie ist. Schon bald stellt sich heraus, dass ihr Entführer psychisch recht labil ist. Er unterscheidet nicht mehr zwischen Wirklichkeit und TV-Show. Denn als Dana Burton hat er sie entführt - Dana ist allerdings die Figur, die Heather in der Daily Soap spielt. Und noch weiss sie nicht, was das alles soll. Ausserdem bekommen wir hier die Geschichte noch aus Sicht des Lieutenant Steve Delaney erzählt. Dieser weiss nicht so recht, wo er mit den Ermittlungen anfangen soll, da alles am Anfang ziemlich verwirrend erscheint. Nach und nach sichtet sich die Entführung, aber trotzdem ist es nicht so einfach, die Forderungen des Entführers zu erfüllen. Allerdings muss er alles daran setzen, denn ansonsten will dieser Heather töten. Wir bekommen hier die wirklich spannende Story der Entführung aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich sehr gut fand. Der Schreibstil und die Wortwahl ist anfangs anders, aber doch recht klar und einfach und ich fand mich ziemlich schnell in die Geschichte rein. Spannend war es allemal, wollte man doch die Geschichte des Entführers auch wissen, die ja immer mehr eine größere Rolle spielte. Was mich allerdings etwas störte waren die ständigen Wiederholungen in der ein oder anderen Weise. Warum der Entführer so denkt, wieso er es so macht, was passiert, wenn die Polizei nicht auf seine Forderungen eingeht usw. Jedesmal, wenn dieser eine neue Forderung stellte, wurde er wieder und wieder analysiert - man hat auch nicht viel Neues erfahren, ich denke, da hätte man etwas sparen können. Das nahm dann der Spannung etwas den Bogen. Ein guter Thriller, eine auf jeden Fall gelungene Geschichte, mit ein paar kleineren Schwächen. Aber gut unterhalten fühlte ich mich und die Story war klasse! Besonders zum Ende zu legte die Story nochmal richtig zu, nahm Fahrt auf und war richtig spannend!

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  • Ami-Krimi zum Lesen

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    Das_Leseding

    31. August 2014 um 12:20

    Inhalt: Heathers Leben war wie im Bilderbuch. Durch einen Zufall wurde die junge Frau als Schauspielerin entdeckt und bekam eine gute Rolle in einer Daily Soap. Alles lief nach Plan, bis sie eines Abends auf dem Weg nach Hause entführt wird … Schreibstil: Der Schreibstil von Torsten Hoppe ist sehr detailiert, drehbuchartig und amerikanisch. Ich hatte immer wieder das Gefühl, ich sitze am Set und erlebe was Heather auch erlebt, allerdings war mir das ganze zu viel  ich fühlte mich dadurch erdrückt und habe mir zwischenzeitlich gewünscht, auch meine eigenen Emotionen spüren zu können, statt immer vorhergesagt zu bekommen was Heather (oder auch die anderen Charaktere) fühlt, sieht, erlebt. Der Ausdruck ist gewählt, aber dennoch teilweise zu metaphorisch. Charaktere: Ich denke, dass es für einen Autor sehr schwer ist, eine Protagonistin zu wählen und diese als ich-Erzählerin fungieren zu lassen. Kein Mann wird jemals in der Lage sein eine Frau zu verstehen  eventuell lag es genau daran, dass ich mit Heather nicht warm geworden bin. Vielleicht war es aber auch, dass jede kleine Regung von ihr beschrieben wurde und sie sich, in meinen Gedanken, nicht frei entfalten konnte. Sie war für mich eine Schauspielerin – ja das solle sie verkörpern – aber ich finde nicht auf diese Art. Auch die anderen Charaktere wirkten auf mich einstudiert und “lebten” nicht. Sie verrichteten ihre Aufgabe, sie taten dies, was sie tun mussten. Cover: Das Cover finde ich sehr interessant. Dunkle Augen über L. A. Fazit: Ein Buch mit Potential, welches für Leser, die amerikanische Krimiserien mögen ein must read sein dürfte. Mir war das alles etwas zu viel, zu geplant und daher vergebe ich nur 3 Sterne.

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  • Westside Blvd. - Entführung in L.A. - Torsten Hoppe

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    garfieldbuecher

    28. August 2014 um 08:53

    INHALTSANGABE: Die junge Schauspielerin Heather Simms wird in L.A. auf dem Weg nach Hause entführt. Während die Polizei verzweifelt versucht, Hinweise oder Spuren zu finden, verfolgt der Entführer seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Pläne. Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit stellt er Forderungen, doch Lieutenant Steve Delaney vom LAPD muss schnell feststellen, dass dieser Fall nach keinem gängigen Schema abläuft. Während die Polizei im Zuge der Ermittlungen zu unkonventionellen Mitteln greifen muss, spürt auch Heather bereits sehr bald, dass sie in den Händen eines unberechenbaren Psychopathen gelandet ist. Sie sieht sich gezwungen, einen gefährlichen Kampf um ihr Leben zu führen. Einen Kampf, für den ihr niemand ein fertig geschriebenes Drehbuch reichen kann und dessen Regeln sie erst erlernen muss... ERSTE SÄTZE: Mein Kopf flog zur Seite, als seine Hand brutal gegen meine rechte Wange schlug. MEINE MEINUNG: Über Besucher auf meinem Blog freue ich mich ja wie tolle, aber wenn dann noch ein Autor zur mir findet und meinem Blog lobt, da schlägt mein Bloggerherz höher. So passiert mit dem Autor Torsten Hoppe der mir dann gleich noch eine Rezensionsanfrage sendete zu der ich nicht nein sagen konnte da sie genau meinen Geschmack zu treffen scheint. So kam ich in den Genuss sein Erstlingswerk "Westside Blvd. - Entführung in L.A." zu lesen. Der Anfang der Geschichte hat es schon in sich. Schnell wird man ins Buch geworfen, ohne lange auf Spannung und Action warten zu müssen. Sehr schnell baut sich ein Spannungsbogen auf, der es einem unmöglich macht nicht weiter zu lesen. Schnell wurde mir klar, dass ich es hier nicht mit einem üblichen Thriller zu tun hatte, sondern dass mich etwas Anderes erwartet. So war es dann schließlich auch. Dieser Thriller hat die Bezeichnung Thriller auf alle Fälle verdient. Schnell ist einem das Tatmotiv klar. Die Handlungen und Gedanken des Entführers sinnen nicht auf Lösegeld, wie es sonst so üblich ist, sondern auf Rache. Blutige und eiskalte Rache des Täters stehen hier im Vordergrund und machen es der Polizei nicht leicht, den Entführer zu durchschauen und zu schnappen. Wir erfahren viel über die Hauptprotanisten Heather Simms. Wie sie zur Schauspielerei gekommen ist, wie ihr Familienleben ist usw. Diese ausführlichen Erzählungen störten mich doch etwas im Lesefluss und dauerten mir persönlich viel zu lange. Außerdem fand ich nicht den richtigen Zugang zu ihr. Bei einem Thriller sollte man mit der entführten Person mitfiebern können, man möchte das es ihr gut und das sie bald wieder auf freiem Fuß ist. Dies gelang mir teilweise leider nicht. Ich konnte die erste Hälfte des Buches mit Heather nicht viel anfangen, sie war mir zu blass und zu oberflächlich. Gott sei Dank muss ich sagen, änderte sich dies ab der zweite Hälfte und ich fand doch noch einen einigermaßen Zugang zu ihr. Lieutenant Steve Delaney, der die Suche nach Heather leitet, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Bei ihm habe ich das Herzblut gespürt, mit dem er bei der Arbeit ist, bei ihm konnte ich die Verzweiflung spüren, als der Entführer ihn auf falsche Fährten lockte, bei ihm konnte ich die persönliche Anteilnahme gegenüber Heather´s Familie spüren. So stellt man sich den führende Ermittler in einer solchen Geschichte vor. Der Schreibstil des Autor ist flüssig zu lesen und er führt einen ohne zu große Stolpersteine durch das Buch. Manche Formulierungen gefielen mir in Bezug auf Heather leider nicht so und auch die Detailverliebtheit des Autors störten mich etwas. Was ich positiv noch dazu sagen möchte: dieser Thriller ist etwas Neues. Solch eine Geschichte kannte ich bisher noch nicht und es hat mir Spaß gemacht Torsten´s Buch zu lesen und gebe deshalb eine sehr gute 4-Sterne Bewertung. FAZIT: Wer einen etwas anderen Thriller rund um das Thema Entführung lesen möchte, ist mit diesem Buch genau richtig. Eine schöne Lektüre für zwischendurch. 

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  • Gelungenes Debüt!

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    Uwes-Leselounge

    21. August 2014 um 14:35

    Zu Beginn des Buches begleiten wir die junge Schauspielerin Heather Simms und lernen diese kennen. Die Geschichte wird aus Ihrer Sicht, also der Ich-Perspektive, erzählt. Sie ist 17 Jahre alt und rein zufällig zur Schauspielerei gekommen. Daher zieht Sie von Ihrer Heimatstadt San Diego in das große L.A., um dort in der TV Serie "Westside Blvd." mitzuspielen. Heather ist eine kleine Perfektionistin, selbstbewusst und ein nettes unkompliziertes Mädchen, das mit allen Menschen gut klar kommt und keine Feinde hat. Die Schauspielerei macht Ihr Spaß und sie steckt viel Herzblut in diese Sache. Bis zu diesem Abend, als Sie auf dem Nachhauseweg überfallen und entführt wird.... Der zweite wichtige Hauptprotagonist ist Steve Delaney. Er arbeitet als Lieutenant bei der Major Case Squad von Los Angeles und bekommt den Fall von Heather zugeteilt. Steve ist geschieden und hat eine kleine Tochter. In seinen über 20 Jahren als Polizist hat er schon viele Fälle bearbeitet und gelöst, aber dieser Fall wird eines seiner schwersten. Steve ist mit seinem Job "verheiratet" und füllt diesen mit Leben aus. Ich fand ihn sehr authentisch und sympathisch, kurz ich mochte ihn. Beide Hauptprotagonisten fand ich gut ausgearbeitet und gerade Heather zauberte mir mit Ihrer Art (während der Gefangenschaft) das eine oder andere Mal ein Lächeln auf die Lippen. Als Beispiel nennt Sie Ihren Entführer "Psycho Gary". Ein Name der wie die Faust aufs Auge passt :) Auch erhalten wir einen Einblick in die Gefühlswelt der Eltern von Heather. Ihre Mutter ist nahe an einem Nervenzusammenbruch und Ihr Vater wird in das perfide Spiel von Psycho Gary eingebunden. Denn Ihr Vater, John, soll ein Verbrecher sein und für seine Taten büßen. Der Entführer will Gerechtigkeit, aus diesem Grund hat er Heather entführt. Ein Nervenkrieg zwischen dem Entführer und der Polizei entbrennt. Denn Psycho Gary hinterlässt Steve Delaney kaum Anhaltspunkte, um den Aufenthaltsort von Heather zu finden. Das Buch und die Geschichte haben mir gut gefallen. Sie ist flüssig geschrieben, der rote Faden war jederzeit erkennbar und klar strukturiert. Der Grund hinter der Entführung von Heather, also das Motiv des Entführers, war mal etwas Neues. Auch hat mir gefallen, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Heather und Steve erzählt wurde. So konnte man die jeweilige Stimmungslage der Protagonisten miterleben. Auch der Humor - Heather - kommt in dieser Geschichte nicht zu kurz, ich aber nicht als störend empfand. Ein gelungener Debütroman, den ich gerne weiterempfehle und ich bin gespannt, was Torsten noch zu bieten hat. Ich werde den Autor im Auge behalten.

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  • Gelungenes Debüt

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    Nenatie

    03. August 2014 um 13:21

    Inhalt: Heather Simms ist eine junge Schauspielerin. Gerade hat sie ihre erste Rolle in der Serie „Westside Blvd.“, einer Daily Soap die in einer fiktiven Straße in Los Angeles spielt. Eines Abends wird sie auf dem nach Hause weg entführt und in einen Keller gesperrt. Die Polizei versucht mit allen Mitteln Heather zu retten, doch der Entführer spielt sein ganz eigenes Spiel. Die Realität in der sich der Entführer befindet ist sehr ungewöhnlich. Und so muss auch die Polizei zu unkonventionellen Mitteln greifen. Auch der Aufenthaltsort von Heather lässt sich nicht bestimmen, so dass die Hoffnung immer mehr schwindet. Von Tag zu Tag sinken die Chancen, dass Heather überlebt. Meinung: „Westside Blvd:“ ist der Debütroman von Torsten Hoppe. Ein sehr spannender Thriller. Die Geschichte beginnt gleich richtig Spannend. Man wird sehr schnell in eine Entführungs-Story geworfen. Nach und nach spitz sich die Lage immer weiter zu. Das Buch entwickelt dadurch auch einen gewissen Sog, mal will ja unbedingt wissen wie es weiter geht! Die Geschichte bleibt immer spannend, es gibt ab und an Abschnitte bei denen über das Leben der Charaktere erzählt wird, aber grade wenn das Gefühl aufkommt „langsam wird’s aber viel“ dann passiert wieder etwas unerwartetes. Die Charaktere lernt man im Laufe des Buches wirklich sehr gut kennen. Über Heather, die Hauptperson, erfährt man wirklich alles. Von der Kindheit an bis zum Zeitpunkt der Entführung. Auch in das Leben des zweiten Hauptdarstellers, den Polizisten Steve Delaney erfährt man sehr viel. Und ist bei seiner aufopfernden Suche nach Heather hautnah dabei. Durch diese vielen Informationen hat man irgendwie das Gefühl die Beiden persönlich zu kennen und man kann sehr gut mitfiebern. Auch über den Entführer erfährt man nach und nach einiges. Die anderen Charaktere spielen eher eine Nebenrolle. Wichtig ist noch die Polizeipsychologin Lara Carlton, die ich persönlich aber als sehr anstrengenden Charakter empfand. Sie analysiert wirklich alles bis ins kleinste Detail und schwafelt teilweise Seitenlang über die Psyche des Entführers. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und hat mir gut gefallen. Die Kapitel sind alle ungefähr gleich lang und Enden meist mit einem Cliffhanger, so dass man nicht einfach aufhören mag. Die Geschichte wird aus der Sicht von Heather und Steve erzählt und ab und an haben auch die anderen Protagonisten ein Kapitel. Die ständigen Wechsel gefallen mir persönlich nicht so gut, aber das ist ja Geschmackssache. Auf jeden Fall ein lesenswertes Debüt und ich hoffe auf weiter Bücher des Autors! Das Buch bekommt 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

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  • Packender Entführungs-Thriller

    Westside Blvd. - Entführung in L.A.

    Litis

    01. April 2014 um 15:07

    Eigene Inhaltswiedergabe Heather Simms ist Schauspielerin in der Serie "Westside Blvd.". Nach einem anstrengenden Drehtag wird sie entführt und in einem Keller eingesperrt. Nach und nach muss sie erkennen, dass sie diese Situation nur durchstehen kann, wenn sie in die Rolle von Dana Burton schlüpft - ihre Serienrolle. Steve Delaney arbeitet beim LAPD und mit Hilfe seines Kollegen Marc und der Psychologin Lara Carlton versucht er Kontakt zum Entführer aufzunehmen. Leider gestaltet sich dies schwieriger als erwartet, da die Wesenszüge und Handlungen des Entführers schwer kalkulierbar sind. Auch der Aufenthaltsort von Heather lässt sich nicht ermitteln, so dass die Hoffnung immer mehr schwindet. Von Tag zu Tag sinken die Chancen, dass sie Heather lebend finden.  Das Cover Das Cover ist recht schlicht gehalten und zeigt lediglich eine geschäftige und bei Nacht beleuchtete Stadt - Los Angeles. Das Cover hätte meiner Meinung nach ruhig spannender gestaltet werden können. Die Story Man wird als Leser schon zu Anfang in eine knallharte Entführungs-Story katapultiert, die absolut schonungslos ist. Entführungen sind nach wie vor ein aktuelles Thema und Torsten Hoppe hat es geschafft mit einem unberechenbaren Entführer und einer hilflosen Geisel eine Entführungthematik spannend umzusetzen. Die Charaktere In diesem Buch finden sich zwei Hauptprotagonisten. Zum einen verfolgen wir als Leser Heather Simms Entführung und lernen viel über ihr Umfeld und ihre Person kennen. Sie ist eine verletzliche, aber dennoch starke Jugendliche, die mir überaus sympathisch war. Ein weiterer Hauptcharakter ist Steve Delaney. Als Leser verfolgt man seine aufopfernde Suche nach Heather und spürt seine Hilflosigkeit. Auch von ihm lernt der Leser private Hintergründe kennen, wodurch Steve äußerst menschlich erscheint.  Die anderen Charaktere spielen eher kleinere und größere Nebenrollen. Unsympathisch fand ich die Psychologin Lara. Alles musste sie analysieren - bis ins kleinste Detail auswerten und auseinander nehmen. Ja, das ist ihr Job, aber irgendwann hat sie mich schlichtweg genervt. Man kann nun einmal nicht alles analysieren. Gewisse Sachen sind und bleiben unberechenbar. Der Schreibstil Der Stil von Torsten Hoppe hat mir gut gefallen. Die Sätze waren flüssig zu lesen und gut verständlich ausgedrückt. Oft beschrieb er gewisse Sachverhalte etwas genauer und ausführlicher, was ich aber nicht negativ, sondern eher positiv werte. So konnte man als Leser tiefer in das Geschehen hineinblicken und sich besser mit der Gesamtgeschichte auseinandersetzen. Das Ende Das Ende hatte ich so in der Art erwartet und war demnach nicht sehr überrascht. Dennoch war der Schlussakt spannend und nervenaufreibend umgesetzt und hat mir gut gefallen. Fazit Ein gelungenes Debüt des Autors Torsten Hoppe, von dem ich gern mehr lesen möchte.

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