Torsten Krol Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens

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Inhaltsangabe zu „Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens“ von Torsten Krol

Mach niemals halt in Callisto! Callisto, Kansas, liegt im Herzen Amerikas. Und dieses Herz ist eine Mördergrube. Durch Callisto sollte man durchfahren, ohne sich umzusehen, aber der arme Odell Deefus hat eine Panne. Sehr schnell geht es nicht mehr um einen Motorschaden, sondern um den Schaden an Leib und Seele. Die bissigste und tragikomischste Satire aus Amerika seit CATCH 22. Odell Deefus ist nicht der Hellste, aber als er sich in seinem altersschwachen Auto auf den Weg zum nächsten Rekrutierungsbüro macht, will er nur das Beste: seinem Land in Uniform dienen. Er kommt nicht weit, denn sein Wagen gibt in dem Kaff Callisto den Geist auf. Der Mann, der ihm hilft und in sein Haus aufnimmt, ist Odell zwar nicht geheuer, aber er glaubt grundsätzlich an das Gute im Menschen – obwohl er im Garten ein frisch ausgehobenes Grab entdeckt, die Leiche einer alten Lady im Kühlschrank findet, ein Fernsehprediger seine Seele retten will, die Heimatschutzbehörde ihn auf dem Handy anruft, ein Auto vor dem Haus explodiert. Denn Odell will ja nur das Beste. Und schließlich ist dies Amerika. Aber genau das ist sein Problem: • Wenn du nur das Beste willst, und dabei das Schlimmste herauskommt • Wenn du eine ehrliche Haut bist, und sie dir deshalb über die Ohren gezogen wird • Wenn du für die Freiheit kämpfen willst, und dein Land dir die Freiheit nimmt • Dann bist du in CALLISTO. Ein grundsympathischer Held, eine unwiderstehliche Story, mitreißend erzählt.

Skurril und beklemmend ... Was geschieht, wenn jemand irrtümlich für einen Terroristen gehalten wird ...

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

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  • Callisto - oder Das schreckliche Ende der Welt

    Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    10. July 2014 um 19:42

    Odell Deefus möchte in die Army eintreten, landet nach einem Motorschaden in Callisto, einem Nest im Nirgendwo von Kansas. Der Typ, der ihn aufnimmt, hat selbst eindeutig einen Schaden und kommt durch ein Missgeschick zu Tode. Odell muss sich plötzlich nicht nur mit einer Leiche herumschlagen, die er x-mal ein- und ausbuddeln muss sondern auch noch mit einer toten Großmutter in der Tiefkühltruhe, einem Prediger, einer Gefängniswärterin, die Drogen schmuggelt und am Ende legt er sich auch noch mit dem Heimatschutzverein und der Polizei und dem FBI an.  Was wie eine skurrile Komödie beginnt, in der der arme Odell von einer Panne zur nächsten stolpert, sich erstaunlicherweise trotz seiner Unbeholfenheit immer wieder herausreden kann, endet sehr beklemmend. Denn was geschieht, wenn man in Amerika für einen terroristischen Moslem gehalten wird, kann sich wohl jeder ausmalen ... Ein wenig erinnert der Held hier zu Beginn an Forrest Gump. Nur hat der arme Odell weniger Glück ...  Der Schreibstil - angepasst an die Denkweise und den Intellekt des Helden - tut ein übriges, um Odell lebendig werden zu lassen. Manchmal überrascht der Charakter durchaus durch eine gewisse Schläue, die ihn immer wieder erstaunliche Auswege finden lässt, aber gegen den Machtapparat von Polizei und FBI kann ein solcher Naturbursche natürlich am Ende nichts ausrichten und das Schmunzeln über die merkwürdigen Gedanken- und Handlungsgänge verschwindet, wenn Odell so richtig in die Zwickmühle kommt. Fazit: Ein skurriles, aber am Ende beklemmendes Bild über amerikanische Zustände. 

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  • Rezension zu "Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens" von Torsten Krol

    Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens
    furchtzwergal

    furchtzwergal

    03. October 2010 um 18:21

    Ich muss sagen, ich fands toll! Schräg, keine große Handlung, aber ich fands spannend. Es war mal ganz was anderes. Nicht gerade anspruchsvoll, aber das wollte ich auch nicht als ich diesen Roman gekauft habe. Aber vllt auch nicht jedermanns Sache.... für mich: 4 Sterne :-)

  • Rezension zu "Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens" von Torsten Krol

    Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens
    nightwood

    nightwood

    06. April 2010 um 18:23

    Schön geschrieben ist es, gelesen hab ich es an einem wunderschönen italienischen Sommertag, der kaum schöner werden konnte - aber auch nicht wurde. Wirklich überzeugt hat mich die Geschichte vom Aus- und Einbuddeln einer Leiche am Ende nicht, v.a. weil da nichts endet, nicht mal offen. Schade um den angenehmen Erzählstil und die schönen Ideen mittendrin. Irgendwie ohne Kern.

  • Rezension zu "Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens" von Torsten Krol

    Callisto oder Die Kunst des Rasenmähens
    Marduk

    Marduk

    30. October 2007 um 10:28

    Die stark an den Protagonisten von "Die unglaubliche Reise des Smithy Ide" erinnernde Hauptfigur landet wegen einer Wagenpanne im ländlichen Kansas und gerät teils durch seine naive Art, teils unverschuldet in eine Geschichte aus Familiendrama, Drogenhandel, religiösen Fanatikern und Terror. Kurz um: Ein gutes Buch. Schön geschrieben und eine spannende Story bei der man immer wieder denkt, dass jetzt alles klar ist und schon passiert wieder etwas unerwartetes. Wer daran Freude hat, dem sei an dieser Stelle das Buch "Winkie" ans Herz gelegt

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