Torsten Krol Kleine Kannibalen

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Inhaltsangabe zu „Kleine Kannibalen“ von Torsten Krol

Ein irrer Familientrip – all inclusive, no exit Seinen kleinen Bruder hatte er auf der Überfahrt von Deutschland nach Südamerika vor meterlangen Anakondas, den Ungeheuern des Dschungels, gewarnt. Erich Linden, sechzehn Jahre alt, bringt 1946 – die Heimat zerstört, der Vater gefallen – eine Fahrt ins Ungewisse hinter sich, hinein in ein neues Leben, das er mit Bruder Zeppi und seiner Mutter in der Obhut seines Onkels Klaus in Venezuela finden soll. Nur noch ein kurzer Flug trennt die Familie von dem Ort im Orinokobecken, wo Klaus seinen neuen Posten antreten wird. Doch ein Sturm zwingt die Maschine zur Notlandung in einem Fluss. Verloren in den Weiten des venezolanischen Urwalds begreift Erich nach und nach, dass sein neuer Vater Klaus keineswegs der noble Herr ist, als der er sich gibt. Und dass es Zeit ist, seinen eigenen Weg zu gehen, der vielleicht zurück in die Zivilisation führt. Mit »Callisto« gelang Torsten Krol eine geniale, furiose Fahrt durch ein paranoides Amerika, in dem man alles sein darf, nur nicht anders. In »Kleine Kannibalen« macht er Anleihen bei Goldings »Herr der Fliegen«, um eine gnadenlos ehrliche Geschichte über das Erwachsenwerden zu erzählen.

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  • Rezension zu "Kleine Kannibalen" von Torsten Krol

    Kleine Kannibalen
    Juana

    Juana

    20. April 2010 um 15:04

    Auf der Überfahrt von Deutschland nach Venezuela hat der 16-jährige Erich Linden seinem Bruder Zeppi noch Schauergeschichten von Anacondas erzählt. Dass die Brüder mit ihrer Mutter und ihrem Onkel Klaus kurz darauf mitten im Dschungel landen und dass Würgeschlangen dort ihr geringstes Problem sein würden, damit hatte keiner gerechnet. Eine Nazi-Familie 1946 bei einem Indio-Volk im venezolanischen Urwald – Torsten Krol (laut Verlag ein Pseudonym des im australischen Outback lebenden Autors) nutzt diese Situation für eine rasante, teils satirisch überzeichnete und aberwitzige, jedoch in sich stimmige und keineswegs klamaukhafte Geschichte voll tragikomischer Verwicklungen. Sein packender, rasanter, oft lustiger Abenteuer-, Ethno-, Familien- und Liebesroman „Kleine Kannibalen“ ist ein riesiger Lesespaß.

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