Wer ist B. Traven?

von Torsten Seifert 
3,9 Sterne bei82 Bewertungen
Wer ist B. Traven?
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Positiv (56):
dasannaleins avatar

Ein schöner, runder Roadtrip mit schnellen, atemlosen Passagen, ruhigen Ecken und einer toller Story die lange nachhallt.

Kritisch (6):
wandablues avatar

Erzählerisch nicht wirklich gelungen ;-)).

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Inhaltsangabe zu "Wer ist B. Traven?"

Reporter Leon hat eine Mission: Er will die wahre Identität des sagenumwobenen Schriftstellers B. Traven aufdecken. Eine Spurensuche beginnt, die ihn von Los Angeles an ein Filmset im Nirgendwo Mexikos, nach Wien und schließlich wieder Mexiko führt.

»Ich bin mir sicher, dass viele nach der Lektüre ebenfalls auf die Suche nach B.Traven gehen werden.«
Tobias Nazemi

1947: Leon, ein aufstrebender Journalist, verschlägt es nach Zentralmexiko. Hier wird »Der Schatz der Sierra Madre« gedreht, basierend auf einem Roman von B. Traven. Leon soll herausfinden, wer sich hinter dem Pseudonym des Schriftstellers versteckt. Doch er verbringt seine Zeit lieber mit Humphrey Bogart, Lauren Bacall, John Huston und einer geheimnisvollen Frau namens María. Zurück in Los Angeles lässt ihn Travens Geheimnis aber nicht mehr los: Wer ist dieser Autor? Stimmt es, dass alle, die nach ihm suchen, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen? Leon zieht erneut los. In Wien kommt er einer Antwort näher, des Rätsels Lösung aber liegt in Mexiko. Und Leon merkt plötzlich: Er ist nicht der einzige, der B. Traven auf den Fersen ist ...

»Klug und gekonnt entführt Torsten Seifert den Leser auf eine Reise in gefühltem Schwarzweiß um die halbe Welt.«
Lars Birken-Bertsch

Die Laudatio - Blogbuster 2017 - Preis der Literaturblogger

Auf Youtube kann man sich den Originaltrailer des Schwarzweißfilm-Klassikers »Der Schatz der Sierra Madre« von 1948 anschauen, jene grandiose Verfilmung der gleichnamigen Romanvorlage von B. Traven, gedreht vom großen John Huston mit Humphrey Bogart in der Hauptrolle.

Ist man damit durch, wird rechts in der Spalte »Nächstes Video« von einem Algorithmus, zur Abwechslung Mal äußerst passend, »Der Mann, der B. Traven war« angezeigt, eine BBC Dokumentation über das vielleicht bekannteste literarische Phantom der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Und schon ist man gleichsam mitten drin, in Torsten Seiferts Roman, der Hollywood‘s Golden Age mit einer abenteuerlichen literarischen Spurensuche verbindet und dabei den Leser auf gelungene Art und Weise im Unklaren darüber lässt, was an der Geschichte historisch verbürgt und was völlig frei erfunden ist.

Wie findet man jemanden, der nicht gefunden werden will? Klug und gekonnt, in schneller szenischer Abfolge, entführt Torsten Seifert den Leser auf eine Reise in gefühltem Schwarzweiß um die halbe Welt. Die Jagd seines Protagonisten Leon nach eben jenem Mann, der sich B. Traven nannte, führt uns zurück in eine Welt, als Journalisten noch mit stumpfen Bleistift in kleine Notizblöcke kritzelten und Hollywood-Stars fernab der Studios in echten Wüsten tranken, schwitzten und fluchten. Kurz gesagt: Raymond Chandler meets Quentin Tarantino!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608503470
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Tropen
Erscheinungsdatum:14.10.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    Aspasias avatar
    Aspasiavor 4 Tagen
    Mädchen, Frauen lest mehr Abenteuerromane!

    Vor der Lektüre dieses Buches, die nun zugegebenermaßen schon ein paar Monate her ist, wußte ich eines mit Gewissheit…

    Ja, auch, wer B. Traven ist, wusste ich schon vorher, ich meine, ich kannte den Namen, weil ich als lesewütige Zehnjährige seinen Roman Totenschiff im Bücherregal entdeckte hatte, und ich, da ich den Titel schrecklich spannend fand, mich der nicht wirklich kindgerechten Lektüre mit Entdeckereifer widmete, als ich dann merkte, dass ich das über den Inhalt eigentlich nicht sagen würde, habe ich trotzdem wacker bis zur letzten Seite durchgehalten, weil das die pädagogische Bedingung für das Lesen von Erwachsenenbüchern war.

    Was ich nämlich bis zur Lektüre von Torsten Seiferts Erstling mit Gewissheit zu wissen glaubte, ist, dass ich zu einer aussterbenden Art gehöre, man sieht es mir von außen nicht an, aber ich bin ein politisch inkorrektes Pipi Langstrumpf-Mädchen! Und die haben es nicht so mit den großen Abenteuern in der Literatur.

    Ich traue es mich kaum zu gestehen: Huckleberry Finn, Schatz im Silbersee, Moby Dick, Schatzinsel… schafften es wegen der Erfahrung mit dem Totenschiff nicht auf meine Leseliste.

    Als dann noch Seiferts Debut mit den großen amerikanischen „hardboiled novels“ verglichen wurde, dessen hartschaligen Helden, für mich Weichei nie & never an Agatha Christies spitzfindige Miss Marple & ihren bissigen Hercule Poirot oder auch an Patricia Highsmiths aalglatter Mr. Ripley heranreichen können, war das für mich also eher ein weiteres Argument gegen einen Lektüreversuch.

    Aber nun hatte er doch den 2017 erstmals auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Blogbuster, den Preis der Literaturblogger, gewonnen, vergeben von einer Bloggerjury um den Initiator Tobias Nazemi (Buchrevier), dessen Art Rezensionen zu verfassen ich schätze, da war meine Neugierde dann doch größer als meine kindlichen Vorurteile.

    Also gab ich dem 2. Abenteuerroman meines Lebens eine Chance.

    Seiferts Held Leon ist ein Reporter von altem Schrott & Korn, also bewaffnet mit Bleistift & Din A5 Notizblock, den es 1947 auf der Suche nach der wahren Identität des erfolgreichen Autors B. Traven nach Zentralamerika verschlägt, wo gerade der große John Houston den Traven Roman „Der Schatz der Sierra Madre“ verfilmt. Dort lenken ihn zwar sagenumwobenen Bogart & Bacall ab, aber der geheimnisumwitterte Erfolgsautor, von dem auch das allwissende Internet heute noch nicht viel weiß, & sein Spürsinn führen ihn nach Wien, um dann zurück nach Mexico, um das Geheimnis zu lüften.

    Spätestens ab Bogart imaginiert der Leser den Romaninhalt nur noch in schwarz-weiß & ab Wien hört man sogar als Hintergrundmusik das Harry-Limes-Theme von Karas.

    Der Abenteuerroman entpuppt sich also recht bald als nostalgische Tour de force à la Hollywood, als das noch legendär war. Seifert spielt gekonnt mit den Versatzstücken unseres popkulturellen Erinnerung, dazu schnelle Szenenwechsel à la Tarantino, das alles unterhält auch ein Mädchen-Mädchen wie mich, die sich dann demnächst auch mal an dem "Graf von Monte Christo" versucht.

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    dasannaleins avatar
    dasannaleinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schöner, runder Roadtrip mit schnellen, atemlosen Passagen, ruhigen Ecken und einer toller Story die lange nachhallt.
    ein schöner, runder Roadtrip durch die 1940er Jahre

    Die Geschichte beginnt in Hollywood Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der junge und talentierte Journalist Leon Borenstein bekommt eine Chance, von der andere nur träumen können.
    Er darf sich auf die Suche nach B. Traven machen, dem legendären Autor, dessen Romane vor allem in Europa für Furore sorgen. Keiner weiß so genau, wer dieser B. Traven ist und wo er sich aufhalten könnte.
    Leon reist nach Mexiko, wo ein Buch von B. Traven mit Humphrey Bogart verfilmt wird. Mit seiner patenten Art und seinem gewitzten Charme schafft er es, Kontakt zur Filmcrew und vor allem zu Humphrey Bogart aufzubauen. Es entsteht ein besonderes Verhältnis zwischen den beiden Männern.
    In Mexiko lernt er auch die geheimnisvolle Maria kennen und erliegt ihren Reizen.

    Der Roadtrip geht weiter und wir begegnen  allerlei skurrilen, aber liebenswerten und durchaus auch realistischen Figuren.
    "Leon war weit davon entfernt, dem Gespräch gewachsen zu sein. Er taumelte durch die Unterhaltung wie ein Boxer, der sich von einem Gong zum nächsten hangelt"

    Der Roman beruht auf einem wahren Mysterium - B. Traven, der viele Bestseller geschrieben hat, aber trotzdem nie zu fassen war. Man merkt, dass sich Torsten Seifert sehr intensiv mit der Geschichte rund um B. Traven beschäftigt hat.

    Beim Lesen taucht man unweigerlich in die Zeit der 1940er Jahre ein, spürt die ekstatische Atmosphäre am Filmset, sieht die Schach spielenden Männer vor sich und mag am liebsten gar nimmer auftauchen.
    "Die Mittagshitze sickerte wie Sirup in die Hotelhalle und versetzte Gäste und Personal in eine schale Dösigkeit"

    Leon ist ein durchweg sympathischer Mensch und es fiel mit leicht, mich mit ihm zu identifizieren und mit ihm mitzuleiden.

    Ein schöner, runder Roadtrip mit schnellen, atemlosen Passagen, ruhigen Ecken und einer toller Story die lange nachhallt.


     

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    gsimaks avatar
    gsimakvor 8 Monaten
    Man muss nicht unbedingt ein Fan von Humprey Bogart sein, doch dieses Abenteuer sollte man gelesen h

    Meine Meinung

    Man muss nicht unbedingt ein Fan von Humprey Bogart sein, doch dieses Abenteuer sollte man gelesen haben!

    Die Idee der Geschichte ist genial und vom Autor fabelhaft umgesetzt. Ich muss gestehen, dass ich mir von Humphrey Bogart noch nie einen Film angesehen habe. Mein Vater war ein großer Fan des großen amerikanischen Filmstars. Trotzdem konnte der Klappentext mich überzeugen; verspricht er doch eine spannende und außergewöhnliche Geschichte.

    Gleich zu Beginn wird ein berühmter Reporter tot in seinem Auto aufgefunden. 
    Der Journalist Leon bekommt den Auftrag nach Zentralmexiko zu reisen, um in Erfahrung zu bringen, wer der sagenumwobene Schriftsteller B. Traven ist. Jeder Reporter, der bisher Nachforschungen angestellt hatte, musste mit seinem Leben bezahlen.
    In Mexiko wird mit Bogie "Sierra Madre" gedreht. Der Teil, der in Mexiko spielt, hat mir besonders Spaß gemacht. Leon lernt das Film-Set kennen. Mit Bogie spielt er Schach.
    Mit der bildhübschen geheimnisvollen Maria verlebt er romantische Stunden. Bei einem Platzregen landet er mit ihr in einer katholischen Kirche. Was Leon da im Beichtstuhl erlebt, wird er so schnell nicht vergessen. Oh Maria!
    Doch, wer ist denn nun B.Traven? Am letzten Tag in Mexiko erlebt Leon sein blaues Wunder! 

    Wieder zurück in Los Angeles fällt er bei seinem Chef in Ungnade. Ein anderer Journalist soll Travens Identität entlarvt haben, während er mit Bogie Schach gespielt hatte? Leon glaubt nicht daran.
    Seine nächsten Reise führt ihn nach Wien. 
    Als er von Wien wieder heimkehrt, ist er voll mit neuen Eindrücken. Er fühlt sich der Sache ein ganzes Stück naher.
    Er reist wieder nach Mexiko. Schon bald merkt er, dass er nicht jedem trauen kann. Die Abenteuer die er nun erlebt, sind total spannend und gefährlich.
    Die Mentalität der Mexikaner kommt sehr gut rüber. 

    Der Schreibstil ist flüssig und aus der Sicht von Leon. Seifert schreibt sehr bildgewaltig. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, bei den Dreharbeiten in Mexiko dabei zu sein. Habe die große Hitze  Mexikos gespürt.  Wien hat 1947 ein trauriges Bild abgegeben. Der Krieg hatte ganze Arbeit geleistet. Unzählige Männer waren vom Krieg nicht mehr heimgekehrt. Viele schwer verletzt. Die meiste Arbeit lastete auf den Trümmerfrauen. Nichtsdestotrotz möchte man bei einem Heurigen sitzen und den Wiener Schmäh inhalieren. 

    Mein Fazit

    Diese Geschichte mutet wie ein Klassiker an. Man fühlt sich in eine Zeit zurückversetzt, in der Humphrey Bogart ein großer Filmstar war. Die Reisen von Los Angeles nach Mexiko und Wien, machen großen Spaß. 
    Wer ist B. Traven? Beim Lesen steigert sich die Neugier immer mehr. 
    Man stell Vermutungen an, um sie nach kurzer Zeit wieder zu verwerfen.
    Bogart wird von einer sehr menschlichen Seite beschrieben. 
    Die Landschaftsbeschreibungen in Mexiko lösen Fernweh aus. Gerne würde ich die Mil Cumbres (tausend Gipfel) mit eigenen Augen sehen. 
    Dieser Abenteuerroman beruht auf einer wahren Begebenheit. Vermischt mit Fiktion und der Mentalität der Mexikaner, ergibt diese Mischung eine faszinierendes, spannendes Abenteuer. 
    Ich habe viele Infos zu B. Traven auf Wikipedia nachgelesen.

    Danke Torsten Seifert. Ich habe diese Geschichte sehr genossen.

    Meine Lieblingszitate

    >>Wer etwas von Kakteen versteht, versteht auch die Mexikaner.<< (Pos. 2324, 65 % auf dem Reader)

    >>Selbst die Sonne hing am Himmel, als würde sie früher oder später vor Erschöpfung den Halt verlieren.<< ((Pos. 1959, 55% auf dem Reader)

    >>Du musst nicht dein eigenes Leben gelebt haben, doch den Tod muss man schon selber übernehmen.<< (Pos. 3176, 88% auf dem Reader)

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    littlesparrows avatar
    littlesparrowvor 8 Monaten
    Auf den Spuren von B. Traven


    Inhalt

    Leon Borenstein, ein junger Journalist aus L.A., bekommt die Möglichkeit an das Film-Set in Mexiko zu reisen. Dort wird "Der Schatz der Sierra Madre" gedreht. Eine Verfilmung mit Humphrey Bogart - der zu diesem Zeitpunkt seinen ersten Dreh im Ausland hat. Dies ist jedenfalls die Begründung, mit der Leon 1947 nach Mexiko reist. Tatsächlich soll Leon herausfinden, wer hinter dem Pseudonym B. Traven steckt. Dieser B. Traven ist der Autor der Geschichte "Der Schatz der Sierra Madre" und hält sich, was seine Person angeht, allerorts bedeckt. Niemand hat je B. Traven zu Gesicht bekommen.

    "Es scheint ein Fluch über Traven zu liegen. oder um es genau zu sagen: über allen, die nach ihm suchen." - Seite 14



    Personen

    Die wichtigste Person in dem Buch ist unser Protagonist Leon Borenstein. Gerade als er glaubt, sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere zu befinden, da wird er auch schon zu einer Reise nach Mexiko abberufen: Leon soll in Erfahrung bringen, wer B. Traven ist.

    Von B. Traven hatte Leon zu diesem Zeitpunkt noch nichts gehört. Sein Vorgesetzter Harold Stainer setzt ihn über die wichtigsten Details in Kenntnis - der Rest ist Detektivarbeit.

    "Richtig, Borenstein. Aber in jedem guten Journalisten steckt auch ein Detektiv. Während ein guter Detektiv noch lange kein Journalist ist, nicht wahr?" - Seite 12

    Meine Meinung

    Mein Interesse an dem Buch wurde geweckt, als ich das Cover sah. In seiner Schlichtheit zog es mich in seinen Bann und der Titel als Frage beschäftigte mich: Wer ist B. Traven?
    Ich war beruhigt, als ich erfuhr, dass unser Protagonist - genau wie ich - am Anfang dieses Rätsels stand. Auch er hatte zu dem Zeitpunkt, als er sich dieser Frage stellen musste, noch nichts von B. Traven gehört oder gelesen.
    So begab ich mich gemeinsam mit Leon auf die Spuren von B. Traven.

    Die Geschichte ist eine Art Biografie in einen Abenteuerroman verpackt. Viele Gerüchte und Geschichten und sicherlich ein Kern Wahrheit gibt es um die Person hinter dem Pseudonym B. Traven.

    Was und wieviel Leon herausfindet, ist in dem Buch schlüssig dargestellt. Mühelos kann ich der Geschichte folgen, soweit sie sich mit der Thematik selbst befasst. Einzig im mittleren Teil des Buches - der in Wien spielt - wird ein wenig mehr Raum für das Drumherum gelassen. Da drifte auch ich in der Geschichte ab. - Aber so geht es dem Protagonisten auch.

    "Nach seiner Rückkehr aus Wien fühlte sich Leon wie ein Schiffbrüchiger, der in einem angeschlagenen Boot auf dem Ozean schaukelt." - Seite 142

    Über B. Traven gibt es nicht nur die wildesten Gerüchte und Vermutungen. Wer B. Traven auf die Spur kommt "verabschiedet" sich. Ob Unfallopfer, Auswanderer oder Klinikgast - ein Leben scheint nach der Recherche nicht mehr möglich.

    Und dennoch verfolge ich gespannt diese Geschichte! Der Autor verfügt über einen tollen Schreibstil, der mich abholt und mitnimmt.


    Der Autor

    Torsten Seifert wurde 1966 in Görlitz geboren. Er studierte in Leipzig und Berlin Betriebswirtschaft und Marketing. Seit 1997 arbeitet er als freier Werbetexter, Konzeptioner und PR-Journalist. 2007 erschien im Self-Publishing sein Roman "Rodeo für Anfänger". Mit dem Manuskript für "Wer ist B. Traven?" gewann er 2017 den Blogbuster-Preis der Literaturblogger. Torsten Seifert lebt und arbeitet in Potsdam-Babelsberg. - Quelle: Klappentext


    Fazit

    Den Inhalt des Buches halte ich für gut recherchiert. Im Nachgang konnte ich die Beantwortung meiner Fragen um Fiktion oder Wirklichkeit leicht in Erfahrung bringen und finde diese Art der Zusammenfassung der Fakten als Abenteuerroman, ob bestätigt oder nicht, sehr gelungen. Eines hat der Autor mit dem Buch geschafft: auch ich befinde mich nun auf den Spuren von B. Traven.
    Dieser Roman ist für alle, die sich ihre Neugier erhalten haben.



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    skiaddict7s avatar
    skiaddict7vor 9 Monaten
    Eine abenteuerliche Reise um die Welt

    Leon Borenstein ist Journalist, ursprünglich aus Deutschland, aber in den USA aufgewachsen. Es ist 1947. Leon soll herausfinden, wer hinter dem Autor bzw. Pseudonym „B. Traven“ steckt. Es gibt zahlreiche Gerüchte und Mythen, um wen es sich bei „B. Traven“ handeln könnte – doch keine scheint eine richtige Spur zu sein. Seine Suche führt ihn um die ganze Welt. Leon ist bei den Dreharbeiten zu „Der Schatz der Sierra Madre“ in Mexiko dabei und spielt dort unter anderem mit Humphrey Bogart Schach. Auch eine Frau lernt er dort kennen. Weit entfernt entdeckt er Wien in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg. Später kehrt er nach Kalifornien zurück, um schliesslich wieder in Mexiko zu landen…

    Der Schreibstil ist wahnsinnig gut, die Schauplätze sind ausgezeichnet gewählt. Die Protagonisten sind vielfältig und bunt.  Dieses Buch konnte ich kaum aus der Hand legen. Ich fühlte mich in die Vierzigerjahre versetzt. Seifert kann diese Zeit wirklich gut beschreiben. Eine Mischung aus Abenteuer, Liebesgeschichte und Reisen – was will man mehr? Ich hatte vorher noch nichts von Traven gehört, weshalb meine Wunsch-Bücherliste nun auch einige von Traven enthält. Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht.

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    heinokos avatar
    heinokovor 9 Monaten
    Ein Schwarz-Weiß-Film in Buchdeckeln


    Zur Einstimmung habe ich mir den alten Schwarz-Weiß-Film „Der Schatz der Sierra Madre“ von aus dem Jahr 1948 angesehen und war einigermaßen überrascht, hinter der Fassade einer Mischung aus Western- und Abenteurer-Handlung die Entlarvung des ewig Gültigen zu finden: Nämlich die Wahl, die dem Menschen grundsätzlich gegeben ist. Entweder der Gier nach Besitz, die vor nichts zurückschreckt, nachzugeben oder einer inneren Bereitschaft zu helfen, vielleicht sogar um jeden Preis, zu entsprechen. Im Buch fehlte mir etwas die Auseinandersetzung mit den Werken von B. Traven. Aber hier hatte ich vielleicht auch falsche Erwartungen.

     

    Nun, ich beginne das Buch zu lesen und habe sofort das Gefühl, in einem alten Kino zu sitzen, der dunkelrote Samtvorhang öffnet sich, laute, etwas blecherne

     Filmmusik beginnt und auf der Leinwand entsteht Szene um Szene, kurze intensive Sequenzen.

    Der Film, sorry das Buch, spielt Ende der 1940er Jahre in Hollywood. Leon Borenstein ist ein durchaus erfolgreicher Journalist in Hollywood und erhält von seinem Chef  den Auftrag, sich auf die Suche nach B. Traven zu machen, d. h. dessen Pseudonym zu lüften. In Mexiko wird gerade sein überaus erfolgreicher Roman „Der Schatz der Sierra Madre“ verfilmt, und zwar mit Humphrey Bogart Zu dieser Filmcrew wird Borenstein entsandt.  Zwar spielt Borenstein durchaus erfolgreich Schach mit Humphrey Bogart, aber über B. Traven erfährt er nichts. Eine neue Spur lockt ihn ins zerbombte Wien, aber auch von dort bringt er keine wirklichen Erkenntnisse mit. Die Rückkehr Borenstein’s nach Mexiko bringt ihm intensive Erlebnisse in vielerlei Hinsicht…

    Als sich der Samtvorhang wieder schließt und es hell wird im Kino, erwache ich aus dem soeben erlebten wilden Bilderreigen, fühle mich, als käme ich von einer langen Reise zurück, als hätte ich zahlreiche Abenteuer erfolgreich bestanden und wüsste nun endlich etwas mehr als zu Beginn des Films resp. des Buches.

     

     

    Der Roman ist eine gekonnte Mischung zwischen Wahrheit und Phantasie und äußerst spannend zu lesen. Er mäandert zwischen realem, gut recherchiertem Geschehen und erdachter Handlung. Er ist ein Liebesroman ebenso wie ein Abenteurerroman. Es enthält politische Fragen ebenso wie großartige Beobachtungen von Land und Leuten. Man erlebt hautnah die ganz besondere Atmosphäre der Filmwelt Hollywoods. Man sitzt in den übelsten Spelunken ebenso wie in der Stierkampfarena. Es wird uns in intensiven, üppigen Bildern eine Geschichte erzählt, die nicht nur Cineasten in ihren Bann ziehen dürfte. Darauf „un otro tequila, por favor!“

     

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    krimielses avatar
    krimielsevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Atmosphärische Geschichte um ein geheimnisvolles Leben, leider mit schwachem Ende.
    Atmosphärisch dichter Abenteuerroman

    Mit dem abgehalftertem Philip Marlowe möchte man den Protagonist des Romans „Wer ist B.Traven?“ von Torsten Seifert vergleichen, schwarz/weiße old-school-Filmstimmung erzeugt Bilder beim Lesen, bekannte mexikanische Drehorte und Nebenrollen wie Humphrey Bogart vermitteln das Gefühl, in die alten Tage eines Hollywoodstreifens versetzt zu werden.

    Die Geschichte ist der Suche nach der Identität des Schriftstellers B.Traven gewidmet, dessen wohl bekanntester Roman „Der Schatz der Sierra Madre“ mit Humphrey Bogart in einer der Hauptrollen 1947 verfilmt wurde.
    Der Reporter Leon bemüht sich für einen Artikel um die Aufdeckung der Identität des geheimnisvollen Schriftstellers B.Traven und reist dazu nach Mexiko an den Drehort, wo er auf Bogart, den Regisseur John Houston und den seltsamen Assistenten Travens trifft. Hier lernt er auch die schöne und verführerische Maria kennen, die sich nimmt was sie will und in die Leon sich verliebt.
    Viele Mythen und Spekulationen ranken sich um B.Traven, dem Schriftsteller der abenteuerlichen Schicksale geknechteter und unterdrückter Menschen und dem die mexikanische Revolution am Herzen lag, und nach Ende der Dreharbeiten führt die Spur für Leon nach Wien und dann wieder nach Mexiko. Der Reporter Leon hält die Geschichte zusammen, die zum einen verschiedene Theorien zur Identität von B.Traven geschickt verfolgt, zum anderen die abenteuerliche Suche selbst in Mexiko und Wien thematisiert, wobei viele interessante Informationen ohne den sprichwörtlichen „ich weiß es“ Zeigefinger eingebaut werden.

    Leider verliert der Roman im letzten Teil in meinen Augen ein wenig den Faden, und die Faszination für Widerstand, Abenteuer und die Revolutionsliteratur wendet sich eher platten hard-boiled Gangster- und Bordellszenen zu, auch wenn es um Kritik an Gewerkschaften und Korruption nach der mexikanischen Revolution geht. Es wird oberflächlich, und ganz am Ende, als Leon auf die Auflösung der verworrenen Geschichte um B.Traven stößt, war es für mich lieblos und zu schnell hingeschrieben, fast so, als müsse man jetzt wegen Papiermangels zum Ende kommen. Nach der vielen guten und absolut lesenswerten Vorarbeit fand ich das sehr schade.

    Viele exotische Schauplätze, einige Überraschungen und viel Hintergrundwissen zu Traven und Mexiko machen das Buch dennoch sehr lesenswert, ganz davon abgesehen, dass es sich um eine Abenteuergeschichte im Stil der 40er Jahre handelt. Ganz in diesem Sinne wird weniger Wert auf fein gezeichnete Figuren, dafür umso mehr auf die spannende teils temporeiche Jagd und ein paar überraschende Wendungen gelegt. Stimmig und atmosphärisch ist das Buch, bis auf den bereits erwähnten letzten Teil, der für mich so gar nicht zum übrigen Text passen will.

    Wer klassische angestaubte Abenteuerromane liebt, sich auf eine interessante Suche begeben möchte, dem sei das Buch sehr empfohlen. Von mir gibt es dafür 3,5 Sterne.

    Kommentare: 2
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    smayrhofers avatar
    smayrhofervor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Suche nach einem Literatur-Phantom
    Unterhaltsame Suche nach einem Literatur-Phantom

    Los Angeles, Ende der 40er Jahre: Der junge Reporter Leon Borenstein, der bisher eher als Klatsch- und Polizeireporter in Hollywood bekannt ist, soll herausfinden, wer hinter dem Schriftsteller-Pseudonym B. Traven steckt. In Mexiko haben die Dreharbeiten zur Verfilmung seines Buches „Der Schatz der Sierra Madre“ begonnen, und ein Vertrauter von B. Traven ist als Berater vor Ort. Leon soll sich an diesen Berater heranhängen und Travens Aufenthaltsort und Identität aufdecken. Aber er ist nicht der einzige, der auf Spurensuche ist, und auch der Schriftseller tut alles, um seine Enttarnung zu verhindern…

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich vor der Lektüre dieses Buches noch nie den Namen B. Traven gehört habe, obwohl mir der Filmklassiker „Der Schatz der Sierra Madre“ durchaus ein Begriff ist. Nachdem ich vorab ein wenig über das Phänomen B. Traven gelesen habe, war ich äußerst gespannt, wie die Suche nach diesem Phantom literarisch umgesetzt wurde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Torsten Seifert legt mit diesem Buch keine trockene Biographie oder schnöde Dokumentation einer Recherche vor, sondern eine in sich schlüssige Geschichte mit teils realen, teils erfundenen Personen, die sich in einer Kombination aus historisch belegten Fakten und dazu gesponnenen Ereignissen tummeln. Dabei begegnen wir bzw. der Protagonist der Geschichte Filmheroen wie John Huston und Humphrey Bogart und müssen lernen, dass nicht alles ist, wie es erscheint. Auch die Szenerie – das Hollywood der 40er, das zum Teil noch „wilde“ Mexiko oder das Nachkriegs-Wien – wird sehr lebendig und plastisch beschrieben. Zwar müssen hier und da einige Klischees bedient werden, aber das fällt nicht weiter negativ ins Gewicht.

    Torsten Seifert ist mit diesem ungewöhnlichen Buch – ein bisschen Biographie, ein bisschen Literatur- und Filmgeschichte und ein bisschen Roadmovie – ein viel beachtetes Debüt gelungen. Es ist eine Hommage sowohl an den Schriftsteller B. Traven als auch an das Hollywood aus vergangener Zeit. Bleibt als Letztes noch zu sagen, dass ich nach der Lektüre dieses Buches richtig Lust auf die Werke B. Travens bekommen habe… 

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    anushkas avatar
    anushkavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Reise durch Mexiko auf der Suche nach der Identität eines Autors. Tolle Atmosphäre eines Schwarz-Weiß-Films!
    Absolut Filmmaterial, in doppelter Hinsicht

    Kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs erhält der aufstrebende Journalist Leon den Auftrag, die Identität des unter Pseudonym schreibenden Autors B. Traven zu lüften. Anlass sind Dreharbeiten in Mexiko, die eines der Werke Travens mit Humphrey Bogart verfilmen. Leon reist also nach Mexiko, spielt Schach mit Bogart, lernt eine mysteriöse Frau namens Maria kennen und reist sogar in das Nachkriegsösterreich. Leon wandelt auf den Pfaden eines der größten literarischen Rätsel und alle, die nach Traven gesucht haben, sollen ums Leben gekommen sein ...

    Mich hat dieses Buch, das mit dem Blogbusterpreis ausgezeichnet wurde, ziemlich gepackt. Das ist weniger einer atemberaubender Spannung als vielmehr einer intensiven Atmosphäre geschuldet. Seifert zeichnet im wahrsten Sinne des Wortes einen Film, der in schwarz-weiß vor dem inneren Auge abläuft. Die Handlung wird vor allem durch die gelungene Mischung aus Realität und Fiktion interessant, wenn einerseits große Namen des Filmgeschäfts auftauchen und andererseits die "verborgenen" Sitten Mexikos den Protagonisten immer wieder überraschen und er eintaucht in diese exotische Welt. Beim Lesen konnte ich mir die Figuren im Büro rauchend visualisieren. Zusammen mit der Schwarz-Weiß-Filmoptik und geheimnisvollen Figuren entwickelte das Buch den Charme eines altmodischen Detektivfilms. Neben der Atmosphäre kann ich mir das Buch auch in anderer Hinsicht als Film vorstellen. Der Autor schickt seinen Protagonisten auf eine Schnitzeljagd durch verschiedene Länder und präsentiert dabei die verschiedenen Theorien, die über Travens Identität kursier(t)en. Zitate aus und Gespräche über Travens Bücher wecken die Neugier und Leselust auf dessen Bücher. Von der mexikanischen Unterwelt über Stierkämpfe verschlägt es Leon schließlich in den Dschungel und zu einer unerwarteten, für mich sehr genialen Wendung.

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass dieses Buch mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Es hat durchweg unterhalten, jede Menge Atmosphäre aufgebaut und mit der Suche nach B. Traven ein für mich innovatives Thema aufgegriffen, zumal auch darüber philosophiert wurde, warum wir unbedingt die Identitäten von Pseudonymen aufdecken wollen. Auch wenn das Cover vielleicht nicht jeden zum Lesen einlädt, würde ich dieses gelungene, sprachlich ansprechende Buch doch vielen ans Herz legen. Beim Autor bedanke ich mich gern für diese unterhaltsame Reise durch Mexiko.

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    Flamingos avatar
    Flamingovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Amüsantes Lesevergnügen
    Amüsantes Lesevergnügen

    Ich muss gestehen, ich habe vor diesem Buch noch nie von B. Traven gehört. Ich hab's aber auch nicht so mit Filmen. Ich hatte auch noch nie vom Tropen-Verlag gehört und auch nicht von Torsten Seifert. Und ohne den #lovelybooks Literatursalon hätte ich dieses Buch wohl ausgelassen, weil es - ehrlich gesagt - so aussieht, als wäre es ein schlecht gemachtes e-book im self-publishing. Aber das sind nur Äußerlichkeiten. 
    Die Geschichte um das Mysterium von B. Traven (Autor, dessen Herkunft ungeklärt ist) ist charmant und amüsant erzählt; es hilft, das big names aus dem Hollywood der 40er Jahre auch anwesend sind. Es ist so diese Mischung aus Fiktion und Realität, die dieses Buch zu einer positiven Überraschung machen. Es ist flüssig, anschaulich und authentisch geschrieben und liest sich weg wie nix. Eine Reihe von schillernden Figuren machen die Geschichte sehr lebendig. Eindeutige Kaufempfehlung für eine kurzweiliges Lesevergnügen. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    abas avatar

    "Wenn der Film erst in den Kinos läuft, wird die ganze Welt wissen wollen, wer dieser B. Traven ist. Und Sie und ich, wir werden es ihr sagen."

    Fans des Schwarzweißkinos aufgepasst!
    Kennt ihr B. Traven? Dieser Mann ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, er ist auch der mysteriöseste von allen. Der ehrgeiziger Journalist Leon Borenstein möchte dem Geheimnis um B. Traven auf die Spur kommen und es ein für alle Mal lösen. In "Wer ist B. Traven?" entführt Torsten Seifert seine Leser in eine Welt, von der noch heute viele schwärmen: die Welt der Schwarzweißfilme.
    Begleitet Leon auf seine Suche nach B. Traven und lasst euch von der Magie vergangener Zeiten verlocken!

    Torsten Seifert ist übrigens der diesjährige Gewinner des Blogbuster-Preises 2017!

    "Wer ist B. Traven?" ist unser neuer Roman im LovelyBooks Literatursalon!
    Wenn ihr wissen möchtet, wer der mysteriöse Schriftsteller wirklich ist, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen.

    In unserem LovelyBooks Literatursalon warten außerdem weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben auf euch.

    Zum Inhalt
    1947: Leon, ein aufstrebender Journalist, verschlägt es nach Zentralmexiko. Hier wird "Der Schatz der Sierra Madre" gedreht, basierend auf einem Roman von B. Traven. Leon soll herausfinden, wer sich hinter dem Pseudonym des Schriftstellers versteckt. Doch er verbringt seine Zeit lieber mit Humphrey Bogart, Lauren Bacall, John Huston und einer geheimnisvollen Frau namens María. Zurück in Los Angeles lässt ihn Travens Geheimnis aber nicht mehr los: Wer ist dieser Autor? Stimmt es, dass alle, die nach ihm suchen, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommen? Leon zieht erneut los. In Wien kommt er einer Antwort näher, des Rätsels Lösung aber liegt in Mexiko. Und Leon merkt plötzlich: Er ist nicht der einzige, der B. Traven auf den Fersen ist...

    Seid ihr bereit für eine spannende Leseprobe?

    Zum Autor
    Torsten Seifert, geboren 1966 in Görlitz (Sachsen). Nach dem Studium der Betriebswirtschaft in Leipzig und einem Marketingstudium in Berlin arbeitete er als Werbetexter. Nebenbei schrieb er für verschiedene Stadtmagazine sowie für Kabaretts.
    Seit 1997 arbeitet Torsten Seifert als freier Texter, Konzeptioner und PR-Journalist. Im selben Jahr steuerte er das Libretto für das in Leipzig aufgeführte Musical "Die phantastische Welt" bei.
    2007 erschien im Self-Publishing sein Roman "Rodeo für Anfänger". Torsten Seifert ist verheiratet. Er lebt und arbeitet in Potsdam-Babelsberg.

    Seid ihr neugierig geworden?
    Zusammen mit Tropen verlosen wir 30 Exemplare von "Wer ist B. Traven?" unter allen, die zusammen mit Leon das Geheimnis um B. Traven lüften möchten. Habt ihr Lust, dieses Buch im Rahmen einer Leserunde zu lesen, euch darüber auszutauschen und im Anschluss eine Rezension zu schreiben? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 11.10., und antwortet auf folgende Frage:

    "Liebt ihr Schwarezweissfilme? Warum faszinieren sie? Welcher ist euer Lieblingsfilm? Oder habt ihr Kino lieber in Farbe?"

    Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

    Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier.

    * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
    abas avatar
    Letzter Beitrag von  abavor 8 Monaten
    Ja! Ich! Danke für den tipp!
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    Pressestimmen

    »Endlich mal wieder ein großer Abenteuerroman ... Prädikat: absolut serienverdächtig!« Elisabeth Ruge

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