Torsten Thiele Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 8 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 11 Rezensionen
(6)
(6)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten“ von Torsten Thiele

„Einen attraktiven Mann hat eine Frau niemals für sich allein” Dies trifft insbesondere auf Gwendolin Lümmlein zu, Lebemann, Charmeur und kleinen Gauner, der sich bevorzugt von der Damenwelt aushalten lässt. Die Geschichte begleitet ihn ein Stück seines Lebensweges, beobachtet, wie er eine neue Stadt und dort mehrere Frauen gleichzeitig erobert. Kein ganz ungefährliches Unterfangen, gerät er doch an Rosalinde Pillendreher, eine durchaus adrette ältere Dame, deren letzte fünf Männer allerdings in ihrem kalten, düsteren Keller ausharren. Wird Gwendolin dieses Schicksal teilen? Oder findet ihn Gerda Goldhauch, Gwendolins letztes Opfer, vorher. Schließlich hetzt sie ihm sogar die Polizei auf den Hals. Welchen Weg unser Held auch beschreitet, es wird ein Tanz auf einem dünnen Seil. Für einen geübten Tänzer wie Gwendolin sicher nichts neues. Doch selbst er mag einmal einen falschen Schritt tun. (Quelle:'E-Buch Text/01.07.2015')

Wer sich im Buch nicht wieder erkennt, der hat es nicht gelesen :D

— Ninasan86
Ninasan86

sehr nettes und witziges Buch!

— Frosch91
Frosch91

Witzig, spritzig und einfach großartig!

— Sachmet
Sachmet

Unterhaltung pur

— BuchNotizen
BuchNotizen

Humorvoller Roman, bei dem kein Auge trocken bleibt!

— Zwillingsmama2015
Zwillingsmama2015

Spannend und unterhalsam.

— baerbel21
baerbel21

Großartige, intelligente Unterhaltung vom Feinsten

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Kurzweilige Unterhaltung mit skurrilen Charakteren

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

Eine witzige, spannende Lektüre

— annlu
annlu
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    Ninasan86

    Ninasan86

    06. September 2015 um 20:22

    Zugegeben, ich bin nicht direkt in die Geschichte rein gekommen. Die Wechsel zwischen den Protagonisten gingen mir anfangs doch etwas zu schnell. Doch überall konnte ich schon einen kleinen roten Faden erkennen, den es nur noch zusammen zu setzen galt! Und irgendwann hatte auch ich endlich den Durchblick! :D Ich kann mich den begeisterten Stimmen nur anschließen: das kleine, aber feine Büchlein ist nicht nur allein vom Coverbild her interessant und etwas Anderes, auch die Schreibweise des Autors lässt Bilder vor dem inneren Auge auferstehen und so die Erlebnisse der Protagonisten noch realer erscheinen! Die einzelnen Charaktere kommen zunächst etwas seltsam daher, doch jeden einzelnen gewinnt man nach einer Weile lieb und ja - schräg, chaotisch und liebenswert sind doch alle! Allzu viel möchte ich nur hier nicht verraten! Wer wissen will, was es mit diesem Büchlein auf sich hat, der sollte selbst zugreifen und all die Charaktere kennen lernen und mit ihren Geschichten ins Herz fassen! 

    Mehr
  • Leserunde zu "Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten" von Torsten Thiele

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo Liebhaber heiterer Unterhaltung, ich würde euch gern zu einer Leserunde meines neuen Buches "Vom Scheitern und anderen liebgewonnen Angewohnheiten" einladen. Es handelt sich um eine heitere, manchmal etwas skurile Geschichte um Gwendolin Lümmlein, einen Lebemann, Charmeur und kleinen Gauner, der sich bevorzugt von der Damenwelt aushalten lässt. Wir begleitet ihn ein Stück seines Lebensweges, beobachten, wie er eine neue Stadt und dort mehrere Frauen gleichzeitig erobert. Kein ganz ungefährliches Unterfangen, gerät er doch an Rosalinde Pillendreher, eine durchaus adrette ältere Dame, deren letzte fünf Männer allerdings in ihrem kalten, düsteren Keller ausharren. Wird Gwendolin dieses Schicksal teilen? Oder findet ihn Gerda Goldhauch, Gwendolins letztes Opfer, vorher. Schließlich hetzt sie ihm sogar die Polizei auf den Hals. Das Buch hat in der Druckversion 234 Seiten und richtet sich thematisch eher an ein erwachsenes Publikum. Ich vergebe zehn gedruckte Bücher und zehn eBooks. Bitte bei Interesse angeben, ob auch ein eBook infrage kommt und welches Format (Tolino oder Kindle).

    Mehr
    • 136
  • Lachmuskelworkout !

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    Sachmet

    Sachmet

    23. July 2015 um 10:43

    Gwendolin Lümmlein, ein Charmeur und Lebemann lässt nichts anbrennen und sich gerne von seinen Flammen aushalten,  doch in der neuen Stadt lacht er sich gleich mehrere Frauen an und hier beginnt der Spaß. Denn nicht all seine Liebschaften sind immer ungefährlich, gerät er doch an die scheinbare harmlose Rosalinde Pillendreher, welche jedoch so einige leichen im Keller hat. Dies sind nur zwei Figuren diese Buches. Jedes Kapitel ist einer Figur gewidmet, sodass man sie ersteinmal alle getrennt kennenlernt, doch dann verweben sich ihrer Geschichten immer mehr, es ist jedoch nie verworrden. Ein Highlight diese Buches sind auf jeden Fall die Charaktere, denn dem Autor ist es gelungen, sie sprachlich so perfekt zu beschreiben, dass man sie sich super und in ihrer schrägsten Pracht vorstellen kann und dass keiner der vorgestellten Charaktere als Nebencharakter scheint.  Auch die Namensgebung ist wirklich einmalig, wenn man nur Gwendolin Lümmlein bedenkt. Der Schreibstil ist locker und flüssig, getränkt in Humor, sodass ich seitenweise Pause machen musste, weil ich so viel gelacht habe. Diese Buch ist wirklich empfehlenswert, denn es ist super geschrieben, die Charaktere sind einfach genial und es ist auf jeden Fall ein humorvolles Highlight für den Sommer.

    Mehr
  • Unterhaltung pur

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    BuchNotizen

    BuchNotizen

    20. July 2015 um 23:51

    Zuerst fiel mir die kreative Namensgebung auf. Allein bei den Namen Gwendolin Lümmlein, Rosalinde Pillendreher und Gerda Goldhauch musste ich schon schmunzeln. Der Hauptkommissar a.D. heißt Egbert Hescher, sein ehrgeiziger junger Kollege Oskar Hochauf. Ein Kleinganove, der einen Einbruch plant, hört auf den Namen Dietrich. Ein verhindertes Ganovenpärchen dagegen heißt einfach Liese und Heinrich. Meine Lieblingsfigur ist eindeutig Egbert, der Hauptkommissar a.D. mit seinem Rollator an dem er ständig schraubt und sich mit Herrn Müller, ebenfalls mit Rollator, Wettrennen liefert. Jedes Kapitel ist einer Figur gewidmet, die abwechselnd erzählen und deren Wege sich immer wieder kreuzen. Die Figuren erleben Alltagssituationen, bei denen man entweder schmunzeln oder herzhaft lachen muss. Sei es der Friseurbesuch Gwendolins, bei dem ihm eine Perücke verpasst wird oder Egbert, der mit Rollator und Notizbuch bewaffnet, Rosalinde observiert. Mehr wird nicht verraten, ihn müsst das selber lesen. Der Schreibstil ist humorvoll bis satirisch. Alle Figuren sind sehr gut karikiert. Man muss sie nicht mögen, um sie amüsant zu finden. „Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten“ von Torsten Thiele ist Unterhaltung pur und unbedingt lesenswert!

    Mehr
  • Humorvoller Roman, bei dem kein Auge trocken bleibt

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    Zwillingsmama2015

    Zwillingsmama2015

    14. July 2015 um 13:49

    Warum wollte ich das Buch lesen?Der Titel klangt so humorvoll, dass ich einfach mein Glück versuchen musste. Das Cover hätte mich auf den ersten Blick eher abgeschreckt – wenn man aber etwas in das Buch hinein gelesen hat, dann passt es doch. Inhalt:Gwendolin Lümmlein, Lebemann und kleiner Gauner, bleibt bei keiner Frau sehr lange. Nachdem Gwendolin Gerda klammheimlich verlassen hat und ein neues Leben in einer neuen Stadt beginnt, gerät er unter anderem an Rosalinde Pillendreher, die auch das ein oder andere Geheimnis im Keller hat... Meinung:„Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten“ - was für ein Titel für einen Roman, dann noch gepaart mit dem Strichmännchen-Cover. Oweia – was das wohl gibt?! Gnadenlose Unterhaltung, dass muss man hier schon zugeben. Der Schreibstil von Tosten Thiele ist sehr angenehm zu lesen und ebenso humorvoll und kurzweilig, wie das komplette Buch. Nach dem ersten Kapitel, ist man vielleicht noch ein wenig verwirrt, weil man alle wichtigen Protagonisten, deren Geschichte hier erzählt wird kennenlernt und das auf einmal doch etwas viel ist. Aber in den nächsten beiden Kapiteln wird alles etwas klarer. Man lernt die einzelnen Charaktere voneinander zu unterschieden und weiß, zu wem welcher Handlungsstrang gehört – und später, wie sie zusammenlaufen. Die Charaktere an und für sich sind ziemlich schräg, jeder für sich genommen. Egal ob es sich um unseren kleinen Gauner und Herzensbrecher Gwendolin Lümmlein handelt, die wohlhabende Ex von Gwendolin Gerda Goldhauch (auch die Namen sind einfach toll), das neue Liebchen Rosalinde Pillendreher oder aber Kommissar a.D. Egbert Hescher, der im Moment in einer geschlossenen Klinik lebt (aber Ausgang hat). Und die anderen, die ich nun nicht alle aufzählen kann, sind nicht minder schräg. Es verspricht also ein ziemlich unterhaltsamer Roman zu werden. Wenn ihr nun wissen wollt, wie alles zusammenpasst und welche schrägen und sehr skurrilen Charaktere noch vorkommen, solltet ihr euch das Buch „Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten“ einmal näher anschauen. Und glaubt mir, wenn ihr ein abgedrehtes Buch sucht, dass ich zum lachen bringt, macht ihr hier nichts verkehrt!

    Mehr
  • Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    baerbel21

    baerbel21

    13. July 2015 um 21:08

    Meine Meinung:
    Von Anfang an sehr unterhaltsam. Amüsante ideenreiche Charakteren.  Und immer wieder beginnt alles von vorne. Schmuntzelfaktor garantiert.

  • Eine amüsante und skurrile Geschichte über das Scheitern

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    Letizia

    Letizia

    12. July 2015 um 18:01

    Gwendolin Lümmlein lässt sich lieber von der Damenwelt aushalten, als einem Beruf nachzugehen.  Nachdem er seiner letzten Frau überdrüssig wurde, verlässt er ohne ein Wort des Abschieds die Stadt und sucht sein Glück woanders. Neben Gwendolin selber, der eine neue gut betuchte Frau sucht, begleitet der Leser noch ein paar andere Charaktere ein Stück ihres Lebens. Da wäre Rosalinde Pillendreher, die ein modriges Geheimnis in ein paar Holzkisten in ihrem Keller versteckt. Hauptkommissar Egbert Hescher ist diesem vermeintlichen, dunklen Geheimnis dicht auf der Spur. Während Heinrich und Liese das große Geld machen wollen und dafür alle ihre Tricks auspacken. Und dann wäre da noch Gerda Goldhauch, die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Verflossenen Gwendolin ist und keine Mühen scheut ihn wieder zu finden. Auf eine amüsante Weise entführt der Autor den Leser in das mehr oder weniger alltägliche Leben der skurrilen Charaktere. Diese sind so verschieden, dass jeder einen Lieblingscharakter findet mit dem er besonders mit fiebert. Interessant sind auch die kleinen und großen Hinweise, wie die Leben der einzelnen Personen sich überschneiden und zusammen finden. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, aber doch etwas anspruchsvoller als bei anderen Büchern. Ein lustiger, skurriler Roman über das tägliche Scheitern im Leben, der zum Lachen und Nachdenken anregt. Das Buch richtet sich thematisch und literarisch definitiv an ein erwachsenes Publikum.    

    Mehr
  • Großartige, intelligente Unterhaltung vom Feinsten

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    „Einen attraktiven Mann hat eine Frau niemals für sich allein” Dies trifft insbesondere auf Gwendolin Lümmlein zu, Lebemann, Charmeur und kleinen Gauner, der sich bevorzugt von der Damenwelt aushalten lässt. Die Geschichte begleitet ihn ein Stück seines Lebensweges, beobachtet, wie er eine neue Stadt und dort mehrere Frauen gleichzeitig erobert. Kein ganz ungefährliches Unterfangen, gerät er doch an Rosalinde Pillendreher, eine durchaus adrette ältere Dame, deren letzte fünf Männer allerdings in ihrem kalten, düsteren Keller ausharren. Wird Gwendolin dieses Schicksal teilen? Oder findet ihn Gerda Goldhauch, Gwendolins letztes Opfer, vorher. Schließlich hetzt sie ihm sogar die Polizei auf den Hals. ... So besagt es die Kurzbeschreibung und was ich hier vorfand, traf ganz genau mein Lachzentrum. Autor Torsten Thiele ließ vor meinem inneren Auge nicht nur den wirklich allerliebsten Lümmel Lümmlein auferstehen, sondern auch all die andren Protagonisten, von denen einer schräger ist als der andre. Rosalinde, die Särge in ihrem Keller lagert; Egbert, der äußerst erfinderisch seinen Rollator umbaut und mit Herrn Müller Wettrennen veranstaltet; Gerda, die ihrem Bärchen nachtrauert; Heinrich, der ein sehr verhinderter Ganove ist und seine Freundin und und und .... für mich der Autor etwas geschafft, was mir nur sehr selten passiert - es gab für mich keine Nebenfiguren! Jeder Handelnde hat seine eigenen Kapitel - aber bei manchen genügt auch ein Nebensatz, um sie ins Herz zu schließen. Dass sie alle irgendwie miteinander zu tun bekommen, ist so gekonnt verwoben, dass es zu keinerlei Irritationen kommt - die Seiten fliegen nur so dahin und ich schmunzelte durchgehend begeistert vor mich hin. Der Schreibstil ist locker und flüssig, der Humor so tief- wie manchmal abgründig und zeitweise kommt auch einfach nur ein Hammer-Einfall, der mich schallend auflachen ließ. Einen davon würde ich mir an des Autors Stelle patentieren lassen - aber welcher das ist, erraten Sie bestimmt selbst:-) Ganz großartige, intelligente Unterhaltung, die nichts anderes ist als einfach nur unbedingt lesenswert!!

    Mehr
    • 4
  • Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    maria61

    maria61

    08. July 2015 um 01:16

    Gwendolin Lümmlein, einen Lebemann, Charmeur und kleinen Gauner, der sich bevorzugt von der Damenwelt aushalten lässt. Wir begleitet ihn ein Stück seines Lebensweges, beobachten, wie er eine neue Stadt und dort mehrere Frauen gleichzeitig erobert. Kein ganz ungefährliches Unterfangen, gerät er doch an Rosalinde Pillendreher, eine durchaus adrette ältere Dame, deren letzte fünf Männer allerdings in ihrem kalten, düsteren Keller ausharren. Wird Gwendolin dieses Schicksal teilen? Oder findet ihn Gerda Goldhauch, Gwendolins letztes Opfer, vorher. Schließlich hetzt sie ihm sogar die Polizei auf den Hals. Hallo Torsten, Es konnte nicht lange liegenbleiben und habe mich fast sofort drangesetzt, mit Kuchen und Kaffee, angefangen zu lesen. Zuerst muss man sich an diese tollen Namen gewöhnen wie, Gwendolin Lümmlein, Rosalinde Pillendreher, Egbert Hescher (Hauptkommissar AD). Diese Geschichte wird immer besser, je länger man liest. Ich will es gar nicht mehr aus der Hand legen. Bei Liese und Heinrich muss ich sagen, den Typ hätte ich schon längst vor die Tür gesetzt. Aber Liese mit der Idee das fremde Kind zu missbrauchen und bei Rosalinde als Enkel zu fungieren, fand ich schon heftig. Rosalinde hat eigentlich sehr gut darauf reagiert, wie man es sich von älteren Damen erwartet. Die Maulwürfe in ihrem Vorgarten sind der Knaller. Geht Rosalinde doch tatsächlich in den Keller um mit ihren toten Männern zu überlegen, wie man diese Tiere aus meinem Garten. :))) Sie entscheidet sich für einen Kater aus dem Tierheim, muss man lesen :))) Gerda auf der Suche nach einem Nachfolger für Gwendolin und wie sie die vergleiche zu ihrem Ex zieht. Sie versucht eine Vermistenanzeige aufzugeben, aber vergeblich. Kommt bei normalen Leuten auch vor, nur nicht so extrem, aber super nachzuvollziehen :))) Sie findet Gwendolin in einem Krankenhaus, mit 2 anderen. :))) Egbert mit seinem Rollator, er plant einen Umbau, weil er mit den kleinen Rädern immer an der Bordsteinkante hängen bleibt. In einem Fahrradladen erkundigt er sich und der Verkäufer ist leicht überfordert, aber super geschrieben. Mit einem Fernglas beobachtet er Rosalinde Pillendreher, welchen Mann Rosalinde möglicherweise als nächsten ermorden will. Sehr exzentrisch unser Hauptkommissar AD. Ihm glaubt ja auch keine das sie bereits 5 Männer in ihrem Keller verschart hat. Gwendolin sucht nach seiner Flucht eine neue reiche Frau, wo er es sich gemüdlich machen kann, bei Gerda war er schon zu lange und wollte was neues in einer anderen Stadt. Bis jetzt ist aber alles nicht so richtig geworden. Findet Gwendoline noch ein glückliches Ende? Eins muss man Torsten Thiele lassen, die Figuren die er beschreibt könnten wirklich real sein. Wenn man sich an die skurrilen Namen gewöhnt hat, man konnte nicht abwarten, was als nächstes mit den einzelnen Personen passiert, diese Namen sind auch ein besonderer Kick in diesem Buch. Die Hauptprotagonisten aus wechselseitiger Sicht geschrieben, aber nicht verwirrend und das Puzzle wird immer schlüssiger. Für Liebhaber die sich für Humor und Skurrile Bücher begeistert, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Auf ein nächstes Buch von Torsten Thiele freue ich mich jetzt schon.

    Mehr
  • Witzige und humorvolle Geschichte

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    05. July 2015 um 14:35

    Gwendolin Lümmlein ist ein Lebemann, der sich von den Frauen aushalten lässt und wenn es ihm reicht, verschwindet er auf nimmer Wiedersehen und fährt in eine andere Stadt, um sich dort ein neues Opfer zu suchen.  Was er in dieser nächsten Stadt erlebt, lässt uns Torsten Thiele miterleben. So gerät Gwendolin in die Arme von Rosalinde Pillendreher, ihres Zeichens Dame mit schon sechs verflossenen Ehemännern.  Rosalinde wiederum wird von Kommissar a.D. Egbert verfolgt, hat er sie doch seinerzeit nicht hinter schwedische Gardinen bringen können.  Dies sind noch nicht alle handelnden Personen im Roman, es gibt noch Heinrich und Liese, zwei Kleinkriminelle und Gerda, die letzte Verlassene Gwendolins. Zudem noch ein paar Nebengestalten, die aber auch nicht unbeteiligt am Verlauf der Dinge sind.  Wir erleben die Geschichte wechselweise aus der Sicht der Hauptprotagonisten, sowas ist manchmal verwirrend, trifft hier aber überhaupt nicht zu, im Gegenteil, das Puzzle fügt sich immer mehr zusammen, die Handlungsstränge verweben sich ineinander.  Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, allein die Namensschöpfungen lassen schon ein Schmunzeln zu, der Roman ist sehr humorvoll geschrieben, ohne dabei um jeden Preis witzig sein zu wollen. So etwas gibt es in der Kategorie humorvolle Lektüre leider auch oft genug. Als kurzweilige Unterhaltung kann ich diesen Roman nur empfehlen, zumal er einmal etwas völlig Anderes ist als das, was man derzeit in den Regalen der Buchhändler kaufen kann.  Ich freue mich schon auf ein nächstes Buch von Torsten Thiele, in dem es hoffentlich denselben feinsinnigen Humor geben wird. 

    Mehr
  • Eine skurrile Gaunerkomödie

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    04. July 2015 um 20:21

    Gwendolin Lümmlein, ja er ist ein rechter Lümmel, ist von Beruf Gauner. Er lässt sich am liebsten von der Damenwelt aushalten. In der neuen Stadt gerät er an Rosalinde Pillendreher, die jedoch nicht ganz ungefährlich ist. Wird auch er das gleiche Schicksal teilen wie ihre letzten Ehemänner? Oder wird ihn Gerda Goldhauch vorher finden? Sie war sein letztes Opfer und hetzt ihm nur zu gerne die Polizei auf den Hals. Der versierte Leser wird jetzt schon merken, dass es sich um ein äußerst skurriles Buch handelt. Positiv aufgefallen ist mir die Namenswahl der Protagonisten. Sowas finde ich immer herrlich, das gibt dem Ganzen den besonderen Kick. Ansonsten finde ich Gwendolin für einen Männernamen etwas irritierend, da ich nur die weibliche Form kenne. Man gewöhnt sich aber daran. Die Sprache ist recht unverblümt, was mir ganz gut gefällt. Ein solider Roman, der dem ein oder anderen Liebhaber humorvoller Literatur sicher vergnügliche Lesestunden bereiten wird.

    Mehr
  • ein Lebemann gerät an die falsche Frau

    Vom Scheitern und anderen liebgewonnenen Angewohnheiten
    annlu

    annlu

    03. July 2015 um 18:45

    Er kostete sie ein Vermögen, nutzte ihre finanzielle Großzügigkeit geschickt aus. Dachte er vielleicht, sie würde dies nicht bemerken? Solange er ihre Bedürfnisse erfüllte, tolerierte sie es. Alles im Leben hatte seinen Preis. Gwendolin ist ein Lebemann, der Gerda, die ihn die letzten Jahre finanziell ausgehalten hat, zurücklässt um in einer neuen Stadt ein neues „Opfer“ zu suchen. Dabei stößt er auf Rosalinde Pillendreher, eine schroffe ältere Dame mit einigen Leichen im Keller. Diese wird vom ehemaligen Hauptkommissar Egbert verdächtigt, ihre Ehemänner umgebracht zu haben. Ausgerüstet mit Rollator und Notizbuch nimmt er die Beobachtung auf, während Gerda auf die Hilfe der Polizei hofft, um Gwendolin zurückzubekommen. Nicht nur Gwendolin und Egbert sind an Rosalinde interessiert – auch das Gaunerpärchen Liese und Heinrich wollen an das Geld der Dame. Wird es einem der Interessierten gelingen, Frau Pillendreher zu übertölpeln? Bekommt Egbert seine Mörderin gefasst? Und was befindet sich wirklich in den Kiste, die Rosalinde mit den Namen ihrer verstorbenen Ehemänner anspricht? Die Kapitel sind in fünf Abschnitte geteilt, die jeweils von einem der Hauptprotagonisten handeln. Gerda hat gerne alles unter Kontrolle – dafür erstellt sie in Gedanken Verträge mit mehreren Paragraphen für ihren Liebhaber. Als dieser sie aber verlässt bricht sie zusammen. Gwendolin liebt sein Leben und weiß genau, wie er auf profitable Frauen trifft. Egbert lebt in einer Anstalt, nachdem er wegen Rosalinde einen Zusammenbruch hatte. Trotz Therapien kann er den, aus Sicht der Ärzte unbegründeten, Verdacht gegen sie nicht fallen lassen. Rosalinde Pillendreher ist auf Reinlichkeit bedacht und spricht die Menschen in ihrer Umgebung darauf an, wenn ihr etwas nicht gefällt. Die fünf nach Moder riechenden Kisten in ihrem Keller werden von ihr genauso penibel in Ordnung gehalten, wie ihr restliches Haus. Heinrich und Liese, eine Prostituierte und ihr nichtsnutziger Freund scheinen nicht so Recht in die Geschichte zu passen bis sie ihre Aufmerksamkeit auf das Geld von Rosalinde richten. Passend zu ihren Eigenschaften wurden ihre Nachnamen gewählt: Der gaunerische Lebemann heißt Lümmelein, die mordende Ehefrau Pillendreher und der spionierende Hauptkommissar Hescher. Die Geschichte hat mich zu Beginn noch nicht so fasziniert. Die Kapitel waren durch ihre Aufteilung etwas lang und ich konnte die Zusammenhänge zwischen den Protagonisten nicht so verstehen. Doch dann rückten die Erzählstränge immer näher aneinander, die Charaktere liefen sich über den weg und hatten immer neue Bezugspunkte. Das wertete die Geschichte in meinen Augen sehr auf und ich fand sie immer spannender.

    Mehr