Torsten Weitze

 4.4 Sterne bei 14 Bewertungen
Torsten Weitze

Lebenslauf von Torsten Weitze

Ich bin 1976 in Krefeld geboren und aufgewachsen. Noch heute wohne ich dort, zusammen mit meiner Frau und unseren beiden norwegischen Waldkatzen. Meine Leidenschaft für das Lesen entdeckte ich mit fünfzehn und bis ich zwanzig Jahre alt war, hatte ich bereits eine beachtliche Sammlung angehäuft, die mittlerweile auf über 600 Werke angewachsen ist. Mein Hang zur Literatur ließ mich eine Lehre im Verlagswesen beginnen, wo ich mich zum Verlagskaufmann ausbilden ließ. Die Freude, mit der ich mir neue Welten und Charaktere ausdenke und niederschreibe, ist atemberaubend und die Chance, diesen Enthusiasmus mit meinen Lesern teilen zu können, macht mich dankbar. Um zu entspannen, erfreue mich an den Geschichten anderer, sei es als Buch, Film, Serie oder in einem storylastigen Videospiel. Damit der Körper dabei nicht zu kurz kommt und der Geist die nötige Klarheit besitzt, widme ich meine restliche Zeit einem regelmäßigen Jiu-Jitsu-Training und dem Erlernen der Handhabung traditioneller japanischer Waffen.

Neue Bücher

Nebula Convicto. Grayson Steel und die Magische Hanse von Hamburg

Neu erschienen am 15.10.2018 als Taschenbuch bei Acabus Verlag.

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Christian_Muenzingers avatar

Rezension zu "Der 13. Paladin - Ahren" von Torsten Weitze

Eine Geschichte, die Paladinen gerecht wird!
Christian_Muenzingervor 9 Monaten

Von der ersten Seite hat es Torsten Weitze geschafft, mich in den Bann der Geschichte um Ahren zu ziehen. Der Einstieg ist am Anfang etwas langatmig, aber gut und spannend geschrieben. Schon auf den ersten Seiten kann man zu dem Protagonisten Ahren eine gute Bindung aufbauen und meine Sympathie war schnell geweckt. Dennoch finde ich den Anfang etwas langatmig gehalten und es dauert, bis die Geschichte Fahrt auf nimmt.
Der Schreibstil und der Wortwitz des Autors gefallen mir gut. Man kann das Buch sehr flüssig lesen und es ist genau die richtige Mischung, sodass auch die Welt vor dem eigenen Auge sich entfaltet.
Ein großer Pluspunkt des Buches sind die vielen unterschiedlichen Charaktere. Zum einen ist da der Titelheld Ahren, indem man sich gut hineinversetzten kann und mit dem man mitfiebert. Gerade das Zusammenspiel mit seinem Mentor funktioniert gut und man empfindet wie Ahren. Ein Highlight für mich sind die Dialoge zwischen dem Mentor Falk und dem Alten Uldini. Hier zeigt sich meisterhaft trockener Humor, der immer passend ist und die Geschichte gut auflockert.
Der Plot entspricht einer klassischen Heldenreise, bzw. dem Beginn dieser. An manchen Stellen, wie bereits am Anfang erwähnt, zieht er sich etwas in die Länge. Letztlich bleibt er aber spannend, auch wenn für mich die großen Überraschungen ausbleiben.

Fazit

Der 13. Paladin – Ahren ist ein toller Auftakt in eine fantastische Welt. Neben einer durchdachten Welt und der Klasse des Paladins sind hier ganz klar die Dialoge zwischen der Heldengruppe das absolute Highlight des Buches. Hier zeigt sich viel Wortwitz, der genau meinen Humor trifft. Es gibt nur wenige kleine Kritikpunkte und somit erhält das Buch volle 5 Federn.



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Annabels avatar

Rezension zu "Nebula Convicto. Grayson Steel und der Verhangene Rat von London" von Torsten Weitze

Endlich wieder richtige Monster
Annabelvor 10 Monaten

Figuren: Grayson Steel ist Sonderermittler bei New Scotland Yard. Seine Lebensmittelpunkte sind Kaffee, die Arbeit und Zynismus.- Bis er an einem Einsatzort, an dem eine Frau ermordet wurde, von einer übernatürlichen Kreatur, genauer gesagt einer Banshee, angegriffen wird. Von da an ändert sich für ihn alles, denn die Nebula Convicto ist auf ihn und seine Fähigkeiten aufmerksam geworden. Er bekommt einen Mentor: Morgan. Morgan ist das Sinnbild von dem, was ich mir unter einem britischen älteren Gentleman vorstelle und somit das perfekte Gegenteil von Grayson. Der weiß zwar bei „normalen“ Verbrechen, wie er vorgehen muss, doch sind magische Wesen für ihn Neuland. Außerdem ist er absolut nicht der Überheld, den man jetzt vielleicht erwartet hätte, sondern bekommt auch oft genug den Arsch versohlt, und dadurch eine doch relativ realistische Seite, wofür man ihn einfach gernhaben muss.
Schreibstil: Torsten Weitze hat mich ohne viele Worte direkt in ein nebelverhangenes, düsteres London geschickt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er sich sehr gekonnt ausdrückt. Ich habe selbst angefangen, beim Lesen Schatten um mich huschen zu sehen. Wenn ich von den Orten las, die er beschrieb, war ich wirklich da.
Inhalt: Die Banshee und allgemein eigentlich alle Kreaturen, die der Autor auf seine Protagonisten hetzt, sind in der Tat auch wirklich Schreckensvisionen und keine verschönten Zauberwesen. Ich war so froh, in dieser Welt voller „Monster“, die plötzlich glitzern, heiße Collegegänger sind und junge Frauen verführen, endlich mal wieder von wirklich blutdurstigen Biestern zu lesen, dass mein Monster liebendes Herz Sprünge gemacht hat. Torsten Weitze hat also schon mit seinem ersten Band der Nebula Convicto bewiesen, dass es auch anders geht und er nimmt sogar diese Umstände im Buch aufs Korn, was ihm gleich Sympathiepunkte bei mir eingebracht hat.Es hat auch etwas Lustiges, wie Grayson, der hartgesottene Detective, diese ganze versteckte, magische Welt kennenlernt. Er wird mit ihr und der Nebula Convicto, der „Gemeinschaft des Nebels“, bekanntgemacht und nach anfänglichen Laufschwierigkeiten fühlt er sich auch dort wie ein Fisch im Wasser. Nichtsdestotrotz sickert seine „Elefant im Porzellanladen“-Attitüde doch manchmal noch durch, wobei er dabei zugegebenermaßen eher badass erscheint, auch, wenn seine Gedankengänge in den meisten Fällen anderes behaupten.Mit der Zeit schafft es sein Mentor Morgan, ihn die Welt mit anderen Augen sehen zu lassen und gleiches hat der Autor auch bei mir als Leserin erreicht. Plötzlich wurde jeder Gegenstand, jedes historische Ereignis irgendwie – wenn auch auf grausige und dunkle Weise – magisch. Ich hab es ja sowieso sehr gern, wenn Bücher, die in „unserer Welt“ spielen, auch auf die Vergangenheit eingehen. Und wenn dann auch noch plötzlich herauskommt, dass die Pest nur durch die Dummheit einer Person durch einen Unfall herbeigeführt wurde... Da kann ich gar nicht anders, als ganz Feuer und Flamme für die Story zu sein. Aber auch abgesehen davon habe ich mit jeder Seite und jedem Schritt, den Grayson in seinen Ermittlungen gemacht hat, mitgefiebert. Jedes Kapitel ist vollgepackt mit Handlung und kein einziger Satz war mir zu viel. Ganz im Gegenteil.- Ich bin jetzt schon ganz gespannt auf die folgenden Bände und muss dringend herausfinden, wie ich den Autor bestechen kann, damit er Grayson irgendwann auch mal nach Finnland schickt.:D
mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2018/02/rezension-nebula-convicto-1-grayson.html

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zuendegelesens avatar

Rezension zu "Der 13. Paladin - Ahren" von Torsten Weitze

Erfrischende Fantasy, mit imposanter Welt und nicht stereotypischen Wesen
zuendegelesenvor einem Jahr

Meinung

Mit »Ahren« hat Torsten Weitze eine Geschichte geschaffen, die langsam aber stetig aufbaut und dabei sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Figuren führt er dabei angemessen ein und gibt der Handlung viel Raum, indem sich alles zu einem vollkommenen Stück entfalten kann.

Es ist angenehm zu lesen, denn die Figuren bekommen schon von Anfang an einen kleinen Hintergrund, durch den sie nicht gänzlich wie leere Blätter erscheinen, sondern lebendig und greifbar. Das Ganze hat natürlich den Vorteil, dass die Handlung schon gewisse Voraussetzungen hat. Dadurch war es möglich, den Charakteren im Verlauf tiefgründige Profile zu geben und die verschiedenen Facetten der Geschichte hervorzuheben. Meine Neugier wuchs mit jeder Seite, denn ich wollte unbedingt herausfinden, was sich noch alles hinter den Wesen versteckt und welche Beweggründe sie für ihr Handeln und ihre Entscheidungen haben.

Ergänzend zu so einer tollen Besetzung bietet das Buch eine fantastische und schön beschriebene, eigene Welt. In Jorath gibt es sehr weitläufige Landschaften und große bewaldete Gebiete. So ist Tiefstein, Ahrens Wohnort, eher eine Siedlung im Wald. Falk der Waldläufer sorgt im Wald für Sicherheit und beschützt die Siedlung vor den sogenannten Dunkelwesen. Er hält Ausschau nach weiteren Gefahren von außen. Denn, so schön es in Jorath sein mag, so gefährlich kann es auch sein.

Da die Geschichte viel Raum und Zeit benötigt, sind die Kapitel entsprechend lang. Das hat mir den Einstieg natürlich erschwert, denn wer mich kennt, weiß, dass ich damit schon immer Probleme habe. Dennoch beurteile ich das nicht als negativen Aspekt, denn der Autor hat der Handlung damit nur den benötigten Spielraum verschafft. Das ist lediglich meine persönliche Herausforderung und der Grund für meine Startschwierigkeiten.

Ohne mich weiter von der Kapitellänge beirren zu lassen, konnte ich der Geschichte folgen. Ich habe dann aber tatsächlich noch einen Kritikpunkt gefunden, der mir sehr am Herzen liegt. Als Fantasy-Leser ist es schön, wenn man von Emotionen gelenkt wird. Das zieht mich so richtig in den Bann und lässt mich vollends in die Geschichte abtauchen. Leider gibt es in der Geschichte immer wieder stellen, die diese Gefühle sozusagen „unterbinden“ und die Situation sachlich und nüchtern analysieren. Ein Beispiel:

Ahren trottete den Anderen matt hinterher — die vielen emotionalen Eindrücke, die er vor so kurzer Zeit durchlebt hatte, forderten ihren Tribut.

bei circa 81% des Buches

Das zerstört die ergreifenden Momente, sie verlieren dabei förmlich an Wirkung. Was natürlich sehr schade ist. Denn das imposante Gefühl von eben wandelt sich in trockene Nüchternheit um. Was natürlich nicht heißt, dass es vollkommen schlecht ist. Es gibt dahin gehend einfach Abzüge bei den Emotionen.

Grundsätzlich bin ich sehr überzeugt von Joraht und der Idee hinter der Buchreihe. Es scheint bisher eine sehr gut ausgetüftelte Welt zu sein, in der es lange Zeit ruhig und friedlich zuging. Doch dieser Frieden droht zu kippen. Auf Ahrens Reise sieht man einen kleinen Teil dieser faszinierenden Welt, in der viele Dunkelwesen, aber auch Fabelwesen zu Hause sind. Ich mochte es sehr bei den Elfen im Immergrün.

Bewertung

4 von 5 Sternen

Fazit

Obwohl es ein paar Abzüge bei den Emotionen gibt, muss ich dem Werk zugestehen, dass es ziemlich spannend ist. Es hat viel Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen und vor allem die Welt kennenzulernen. Absolut fantastisch ist, dass eben viel Raum für Beschreibungen vorhanden ist und die Wesen nicht all zu stereotypisch dargestellt sind, sondern auch Abweichungen von der „Norm“ deutlich werden. Die Reihe hat ein Potenzial, das ich gerne weiterverfolgen möchte.

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Zusätzliche Informationen

Torsten Weitze wurde am 11. Juni 1976 in Deutschland geboren.

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