Der 13. Paladin - Ahren

von Torsten Weitze 
4,2 Sterne bei6 Bewertungen
Der 13. Paladin - Ahren
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Wer Eragon mag, wird auch dieses Buch mögen

zuendegelesens avatar

Erfrischende Fantasy, mit imposanter Welt und nicht stereotypischen Wesen

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Inhaltsangabe zu "Der 13. Paladin - Ahren"

Von seinem trunksüchtigen Vater verprügelt und von der Dorfjugend schikaniert, kann der heranwachsende Ahren sein Glück kaum fassen, als er bei der alljährlichen Eignungsprüfung von Falk dem Waldläufer als Lehrling auserwählt wird. Bei ihm lernt er das Bogenschießen und den Kampf gegen Dunkelwesen, bis am Tag der Frühlingszeremonie etwas Unerwartetes geschieht: Als Ahren den Götterstein berührt, beginnt dieser zum ersten Mal überhaupt zu leuchten. Kurze Zeit später taucht ein mürrischer Magier auf und treibt Falk und Ahren zur Eile an, denn etwas Böses ist dabei, zu erwachen. Gemeinsam mit seinen ungleichen Gefährten begibt sich der junge Waldläufer auf eine gefahrvolle Reise zum Immergrün, dem Reich der Elfen, um deren Hilfe zu erbitten. Doch die Zeit ist knapp, denn ER, DER ZWINGT hat es auf Ahren abgesehen und ER setzt alles daran, ihn zu vernichten. Lassen Sie sich mit Der 13. Paladin: Ahren (Band I) in die fantastische Welt Joraths entführen. Für alle Fans von J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe und David Eddings Belgariad-Saga.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B06W5GZC5G
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:431 Seiten
Verlag:Independently Published
Erscheinungsdatum:19.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Christian_Muenzingers avatar
    Christian_Muenzingervor 7 Monaten
    Eine Geschichte, die Paladinen gerecht wird!

    Von der ersten Seite hat es Torsten Weitze geschafft, mich in den Bann der Geschichte um Ahren zu ziehen. Der Einstieg ist am Anfang etwas langatmig, aber gut und spannend geschrieben. Schon auf den ersten Seiten kann man zu dem Protagonisten Ahren eine gute Bindung aufbauen und meine Sympathie war schnell geweckt. Dennoch finde ich den Anfang etwas langatmig gehalten und es dauert, bis die Geschichte Fahrt auf nimmt.
    Der Schreibstil und der Wortwitz des Autors gefallen mir gut. Man kann das Buch sehr flüssig lesen und es ist genau die richtige Mischung, sodass auch die Welt vor dem eigenen Auge sich entfaltet.
    Ein großer Pluspunkt des Buches sind die vielen unterschiedlichen Charaktere. Zum einen ist da der Titelheld Ahren, indem man sich gut hineinversetzten kann und mit dem man mitfiebert. Gerade das Zusammenspiel mit seinem Mentor funktioniert gut und man empfindet wie Ahren. Ein Highlight für mich sind die Dialoge zwischen dem Mentor Falk und dem Alten Uldini. Hier zeigt sich meisterhaft trockener Humor, der immer passend ist und die Geschichte gut auflockert.
    Der Plot entspricht einer klassischen Heldenreise, bzw. dem Beginn dieser. An manchen Stellen, wie bereits am Anfang erwähnt, zieht er sich etwas in die Länge. Letztlich bleibt er aber spannend, auch wenn für mich die großen Überraschungen ausbleiben.

    Fazit

    Der 13. Paladin – Ahren ist ein toller Auftakt in eine fantastische Welt. Neben einer durchdachten Welt und der Klasse des Paladins sind hier ganz klar die Dialoge zwischen der Heldengruppe das absolute Highlight des Buches. Hier zeigt sich viel Wortwitz, der genau meinen Humor trifft. Es gibt nur wenige kleine Kritikpunkte und somit erhält das Buch volle 5 Federn.



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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Erfrischende Fantasy, mit imposanter Welt und nicht stereotypischen Wesen
    Erfrischende Fantasy, mit imposanter Welt und nicht stereotypischen Wesen

    Meinung

    Mit »Ahren« hat Torsten Weitze eine Geschichte geschaffen, die langsam aber stetig aufbaut und dabei sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Figuren führt er dabei angemessen ein und gibt der Handlung viel Raum, indem sich alles zu einem vollkommenen Stück entfalten kann.

    Es ist angenehm zu lesen, denn die Figuren bekommen schon von Anfang an einen kleinen Hintergrund, durch den sie nicht gänzlich wie leere Blätter erscheinen, sondern lebendig und greifbar. Das Ganze hat natürlich den Vorteil, dass die Handlung schon gewisse Voraussetzungen hat. Dadurch war es möglich, den Charakteren im Verlauf tiefgründige Profile zu geben und die verschiedenen Facetten der Geschichte hervorzuheben. Meine Neugier wuchs mit jeder Seite, denn ich wollte unbedingt herausfinden, was sich noch alles hinter den Wesen versteckt und welche Beweggründe sie für ihr Handeln und ihre Entscheidungen haben.

    Ergänzend zu so einer tollen Besetzung bietet das Buch eine fantastische und schön beschriebene, eigene Welt. In Jorath gibt es sehr weitläufige Landschaften und große bewaldete Gebiete. So ist Tiefstein, Ahrens Wohnort, eher eine Siedlung im Wald. Falk der Waldläufer sorgt im Wald für Sicherheit und beschützt die Siedlung vor den sogenannten Dunkelwesen. Er hält Ausschau nach weiteren Gefahren von außen. Denn, so schön es in Jorath sein mag, so gefährlich kann es auch sein.

    Da die Geschichte viel Raum und Zeit benötigt, sind die Kapitel entsprechend lang. Das hat mir den Einstieg natürlich erschwert, denn wer mich kennt, weiß, dass ich damit schon immer Probleme habe. Dennoch beurteile ich das nicht als negativen Aspekt, denn der Autor hat der Handlung damit nur den benötigten Spielraum verschafft. Das ist lediglich meine persönliche Herausforderung und der Grund für meine Startschwierigkeiten.

    Ohne mich weiter von der Kapitellänge beirren zu lassen, konnte ich der Geschichte folgen. Ich habe dann aber tatsächlich noch einen Kritikpunkt gefunden, der mir sehr am Herzen liegt. Als Fantasy-Leser ist es schön, wenn man von Emotionen gelenkt wird. Das zieht mich so richtig in den Bann und lässt mich vollends in die Geschichte abtauchen. Leider gibt es in der Geschichte immer wieder stellen, die diese Gefühle sozusagen „unterbinden“ und die Situation sachlich und nüchtern analysieren. Ein Beispiel:

    Ahren trottete den Anderen matt hinterher — die vielen emotionalen Eindrücke, die er vor so kurzer Zeit durchlebt hatte, forderten ihren Tribut.

    bei circa 81% des Buches

    Das zerstört die ergreifenden Momente, sie verlieren dabei förmlich an Wirkung. Was natürlich sehr schade ist. Denn das imposante Gefühl von eben wandelt sich in trockene Nüchternheit um. Was natürlich nicht heißt, dass es vollkommen schlecht ist. Es gibt dahin gehend einfach Abzüge bei den Emotionen.

    Grundsätzlich bin ich sehr überzeugt von Joraht und der Idee hinter der Buchreihe. Es scheint bisher eine sehr gut ausgetüftelte Welt zu sein, in der es lange Zeit ruhig und friedlich zuging. Doch dieser Frieden droht zu kippen. Auf Ahrens Reise sieht man einen kleinen Teil dieser faszinierenden Welt, in der viele Dunkelwesen, aber auch Fabelwesen zu Hause sind. Ich mochte es sehr bei den Elfen im Immergrün.

    Bewertung

    4 von 5 Sternen

    Fazit

    Obwohl es ein paar Abzüge bei den Emotionen gibt, muss ich dem Werk zugestehen, dass es ziemlich spannend ist. Es hat viel Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen und vor allem die Welt kennenzulernen. Absolut fantastisch ist, dass eben viel Raum für Beschreibungen vorhanden ist und die Wesen nicht all zu stereotypisch dargestellt sind, sondern auch Abweichungen von der „Norm“ deutlich werden. Die Reihe hat ein Potenzial, das ich gerne weiterverfolgen möchte.

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor einem Jahr
    Gute Unterhaltung


    Inhalt

    Ahren lebt in einem abgelegenen Dorf und leidet unter seinem trunksüchtigen Vater. Unerwartet wird er zum Lehrling bei Waldläufer Falk, was für ihn ein absoluter Glücksfall ist.

    Er durchläuft seine mehrjährige Ausbildung mit Bravour, bis ein schreckliches Ereignis das Leben im Dorf aus der Bahn wirft:  Ein Dunkelwesen sucht das Dorf heim - von einem schrecklichen Gott zu einem bösartigen Tier gewandelt, das nur darauf aus ist, zu töten und Blut zu vergießen.

    Als klar wird, dass das Wesen an Ahren ein ganz besonderes Interesse zu haben scheint, flieht Falk mit Ahren. Falk hat eine Idee, womit das ganze zusammenhängen könnte, weiht Ahren aber nicht ein.

    Ahren kann nur rätseln: Was hat es mit dem geheimnisvollen Magier auf sich, der kurz vor ihrer Abreise im Dorf erschien und die Beiden seitdem begleitet? Und was ist an ihm so Besonderes? 

    Falk bleibt ihm die Antworten schuldig, doch auf Ihrer Reise zur Heimat der Elfen und Zwerge erfährt Ahren nach und nach, dass die alten Legenden um die Paladine auf Tatsachen beruhen. Und nur die Paladine können den, der die Dunkelwesen erschafft, wieder bezwingen. 

    Und Ahren hat dabei eine Schlüsselrolle....


    Beurteilung 

    "Ahren" ist ein klassischer Fantasyroman, in dem größtenteils Menschen, aber auch uns bekannte magische Wesen eine Rolle spielen: Götter, Elfen, Zwerge, Magier und ein Einhorn begegnen uns hier - unter Anderem; das Rad wird hier nicht neu erfunden. 

    Dennoch ist die Geschichte unterhaltsam und man hat nun nicht das Gefühl, einen Abklatsch zu lesen. Vor allem einige Details rund um die magischen Wesen wie die Lebensart der Elfen und die Beschreibung des Einhorns fand ich sehr spannend und auch zum Teil neu.

    Mein Lieblingsteil ist der mit dem Welpen - spätestens da hatte Ahren als Charakter bei mir komplett gewonnen. Mehr will ich hier nicht verraten aber die Passage ist einfach herzerwärmend :-)

    Ahren ist ein sehr liebenswerter Charakter, mit dem man ganz schnell zurechtkommt und mit dem man mitfiebern kann. Auch den anfangs recht introvertierten Falk lernt man schnell kennen und mögen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lebendig, und so bekommt man zusammen mit den sympathischen Protagonisten eine gut zu lesende und abwechslungsreiche Geschichte, die Spaß macht und unterhält. 

    Immer wieder musste ich beim Lesen auch Schmunzeln, der Autor Torsten Weitze hat hier recht gekommt auch einige humorvolle Szenen eingebaut, vor allem der kindliche Magier Uldini ist ein Nebencharakter, der absolut gelungen ist und den ich mir wunderbar vorstellen konnte. 

    Nun zu den kleinen, aber vorhandenen Kritikpunkten:
     
    Insgesamt zieht sich aber meiner Meinung nach vor allem zur Mitte des Romans hin die Handlung etwas sehr in die Länge. Manche "alltäglichen" Ereignisse wie zum Beispiel die Übungen von Ahren, um Waldläufer zu werden, oder auch manche Beschreibungen von den äußeren Umständen, ziehen sich einen Tick zu lange hin. Es ist nicht so übertrieben, das es anstrengend ist weiterzulesen - da bekommt der Autor immer gerade noch rechtzeitig den Dreh hin - aber so 50 Seiten insgesamt weniger hätten dem Buch gutgetan.

    Insgesamt sind mir alle Charakter ein bisschen zu "edel" - ich habe dieses Phänomen schon öfter vor allem im Bereich des Selfpublishing erlebt: Zu schnell lösen sich auch die schlimmsten und gefährlichsten Situationen in Wohlgefallen auf, allen geht es noch halbwegs gut und alle verhalten sich zum Schluss immer richtig und haben sich alle lieb. Okay, das ist etwas überspitzt ausgedrückt, aber der Eindruck entsteht. 

    Das hört sich jetzt schlimmer an als es ist und manche mögen es bestimmt auch ganz genau so. Mir fällt das nur immer auf, weil die Menschen eben so nun mal nicht sind (zumindest die meisten nicht). 

    Die Geschichte um Ahren endet halboffen - der erste Schritt einer größeren "Mission" ist abgeschlossen und wird im bereits entstehenden Folgeband fortgesetzt.  

    Mein Fazit: Ein sehr gut zu lesender und unterhaltsamer Fantasy-Roman, mit dem man keinen Fehlgriff macht. Man sollte aber kein ungeduldiger Leser sein, da die Handlung stellenweise recht langsam voranschreitet, und keine atemberaubenden Spannungsmomente erwarten. 
    Ahren bekommt von mir 4 von 5 Rezisternchen.

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    Rumo_Wolpervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wer Eragon mag, wird auch dieses Buch mögen
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    inabroichs avatar
    inabroichvor 4 Monaten
    Simmels avatar
    Simmelvor 6 Monaten

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