Nebula Convicto. Grayson Steel und der Verhangene Rat von London

von Torsten Weitze 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
Nebula Convicto. Grayson Steel und der Verhangene Rat von London
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Annabels avatar

Wer mal wieder Bedarf an einer super Story voller richtiger Monster und Spannung hat, sollte dringend einen Blick in dieses Buch werfen!

K

Nebula Convicto ist eine tolle Mischung aus Crime, Fantasy und Mystery, mit einer ganz eigenen Welt versteckt in unserer.

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Inhaltsangabe zu "Nebula Convicto. Grayson Steel und der Verhangene Rat von London"

„Mr. Steel, hören Sie mir jetzt gut zu. Das Wesen, das Sie angegriffen hat, war eine Banshee.“

Detective Grayson Steel bearbeitet im modernen London die unbequemen Fälle des Scotland Yard. Als er den rätselhaften Tod einer jungen Frau untersucht, stößt er auf Geheimnisse, die normalen Menschen verborgen bleiben.
Er wird in eine Gesellschaft hineingezogen, die verborgen neben der menschlichen Welt existiert; die Nebula Convicto ist durchsetzt von geheimen Räten, magischen Attentaten und Wesen, die eigentlich nur in Fabeln und Mythen existieren sollten. In der magischen Gemeinschaft soll Steel die Rolle eines Sonderermittlers übernehmen und binnen kürzester Zeit ein entführtes Mädchen finden. Rettet er das Kind nicht, bevor ein neuer Anführer der Nebula Convicto gewählt wird, droht die gesamte Welt in einem zweiten Mittelalter zu versinken.
Nur mittels seiner Fähigkeiten als Ermittler und seiner neu entdeckten Kraft, Magie widerstehen zu können, kann sich Steel im Londoner Untergrund zwischen Ghulen, Vampiren und anderen magischen Wesen zurechtfinden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783862825257
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:412 Seiten
Verlag:Acabus Verlag
Erscheinungsdatum:07.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Annabels avatar
    Annabelvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wer mal wieder Bedarf an einer super Story voller richtiger Monster und Spannung hat, sollte dringend einen Blick in dieses Buch werfen!
    Endlich wieder richtige Monster

    Figuren: Grayson Steel ist Sonderermittler bei New Scotland Yard. Seine Lebensmittelpunkte sind Kaffee, die Arbeit und Zynismus.- Bis er an einem Einsatzort, an dem eine Frau ermordet wurde, von einer übernatürlichen Kreatur, genauer gesagt einer Banshee, angegriffen wird. Von da an ändert sich für ihn alles, denn die Nebula Convicto ist auf ihn und seine Fähigkeiten aufmerksam geworden. Er bekommt einen Mentor: Morgan. Morgan ist das Sinnbild von dem, was ich mir unter einem britischen älteren Gentleman vorstelle und somit das perfekte Gegenteil von Grayson. Der weiß zwar bei „normalen“ Verbrechen, wie er vorgehen muss, doch sind magische Wesen für ihn Neuland. Außerdem ist er absolut nicht der Überheld, den man jetzt vielleicht erwartet hätte, sondern bekommt auch oft genug den Arsch versohlt, und dadurch eine doch relativ realistische Seite, wofür man ihn einfach gernhaben muss.
    Schreibstil: Torsten Weitze hat mich ohne viele Worte direkt in ein nebelverhangenes, düsteres London geschickt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er sich sehr gekonnt ausdrückt. Ich habe selbst angefangen, beim Lesen Schatten um mich huschen zu sehen. Wenn ich von den Orten las, die er beschrieb, war ich wirklich da.
    Inhalt: Die Banshee und allgemein eigentlich alle Kreaturen, die der Autor auf seine Protagonisten hetzt, sind in der Tat auch wirklich Schreckensvisionen und keine verschönten Zauberwesen. Ich war so froh, in dieser Welt voller „Monster“, die plötzlich glitzern, heiße Collegegänger sind und junge Frauen verführen, endlich mal wieder von wirklich blutdurstigen Biestern zu lesen, dass mein Monster liebendes Herz Sprünge gemacht hat. Torsten Weitze hat also schon mit seinem ersten Band der Nebula Convicto bewiesen, dass es auch anders geht und er nimmt sogar diese Umstände im Buch aufs Korn, was ihm gleich Sympathiepunkte bei mir eingebracht hat.Es hat auch etwas Lustiges, wie Grayson, der hartgesottene Detective, diese ganze versteckte, magische Welt kennenlernt. Er wird mit ihr und der Nebula Convicto, der „Gemeinschaft des Nebels“, bekanntgemacht und nach anfänglichen Laufschwierigkeiten fühlt er sich auch dort wie ein Fisch im Wasser. Nichtsdestotrotz sickert seine „Elefant im Porzellanladen“-Attitüde doch manchmal noch durch, wobei er dabei zugegebenermaßen eher badass erscheint, auch, wenn seine Gedankengänge in den meisten Fällen anderes behaupten.Mit der Zeit schafft es sein Mentor Morgan, ihn die Welt mit anderen Augen sehen zu lassen und gleiches hat der Autor auch bei mir als Leserin erreicht. Plötzlich wurde jeder Gegenstand, jedes historische Ereignis irgendwie – wenn auch auf grausige und dunkle Weise – magisch. Ich hab es ja sowieso sehr gern, wenn Bücher, die in „unserer Welt“ spielen, auch auf die Vergangenheit eingehen. Und wenn dann auch noch plötzlich herauskommt, dass die Pest nur durch die Dummheit einer Person durch einen Unfall herbeigeführt wurde... Da kann ich gar nicht anders, als ganz Feuer und Flamme für die Story zu sein. Aber auch abgesehen davon habe ich mit jeder Seite und jedem Schritt, den Grayson in seinen Ermittlungen gemacht hat, mitgefiebert. Jedes Kapitel ist vollgepackt mit Handlung und kein einziger Satz war mir zu viel. Ganz im Gegenteil.- Ich bin jetzt schon ganz gespannt auf die folgenden Bände und muss dringend herausfinden, wie ich den Autor bestechen kann, damit er Grayson irgendwann auch mal nach Finnland schickt.:D
    mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2018/02/rezension-nebula-convicto-1-grayson.html

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    KristinHinzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nebula Convicto ist eine tolle Mischung aus Crime, Fantasy und Mystery, mit einer ganz eigenen Welt versteckt in unserer.
    Magical Murder Mystery meets Foggy Urban Fantasy

    Grayson Steel ist ein grummeliger Detective, der immer dann gerufen wird, wenn es wirklich kniffelig wird. So auch bei diesem Fall, der mysteriöse Tod einer jungen Frau. Während seinen Ermittlungen deckt er einige Geheimnisse auf, die dem normalen London verborgen bleiben und wird in eine magische Gesellschaft, die Nebula Convicto, eingeführt, die der restlichen Welt unbekannt ist. Hier bekommt er die Gelegenheit einmal nicht nur den Tod unschuldiger Menschen aufzulösen, sondern als Quaestor mit seinem Team ein Kind davor zu retten.

    Der erste Eindruck

    Nebula Convicto sieht erstmal aus wie ein Jugendfantasy-Buch mit seinem bunten Cover, den dunklen Gestalten und der besonderen Schrift. Trotzdem ist es ansprechend und liefert einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt.

    Meine Gedanken

    Der Schein dass Nebula Convicto ein Jugendbuch wäre trügt vollkommen, denn hier geht es oftmals hoch her. Grayson Steels Methoden können manchmal etwas brutaler werden in dieser Gesellschaft, die oft noch vermeintlich abstoßende Regeln besitzt.
    Der Spannungsaufbau ist recht ungewöhnlich, die Geschichte entwickelt sich recht langsam und wird stetig aufgebaut bis kurz vor Ende des Buches. Die Auflösung ist dann recht knapp, aber passt super.
    Dieser langsame Spannungsaufbau wird wieder wett gemacht durch wunderbar detailreiche Beschreibungen der Nebula Convicto mitsamt aller ihrer fantastischen Figuren. Als Leser wird man wie Grayson in diese magische Welt mitten unter uns eingeführt und entdeckt Banshees, Elfen und Vampire – die so gar nicht sind wie wir sie eigentlich kennen.
    Die Figuren sind zwar teilweise stereotypisch, wie der miesgelaunte Einzelgänger-Detective und die kriegerische Außenseiterin, allerdings sind sie alle liebevoll ausgearbeitet, wandlungsfähig und sympathietragend.
    Man kann gar nicht genug kriegen von all den wundersamen Wesen und will noch viel mehr über die Nebula Convicto, Graysons neuen Job als Quaestor und sein buntes Team erfahren.

    Fazit

    Eine Empfehlung für alle die London-Romane, mit einer Mischung auch Tradition und Moderne, sowie einem magischen Fantasy-Spektakel mögen. Ein rundum gelungener Fantasy-Crime-Roman, dessen vermeintliche Schwächen eigentlich seine Stärken sind, denn alles passt wunderbar zusammen. Die Spannung der Detective-Story und Faszination mit der unbekannten Gesellschaft und seiner Wesen sind eine tolle Mischung , die Lust auf mehr macht!

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    Pearssons avatar
    Pearssonvor einem Jahr
    ein magischer Reiheneinstieg, der mich mich auf ein baldiges Wiedersehen hoffen lässt.

    Zitate:

    "Das erste Lächeln des Tages stahl sich auf sein Gesicht. Dies war eine der ersten Lektionen, die er als Ermittler gelernt hatte; Nimm jedes Lächeln mit, selbst wenn es von den eigenen Witzen stammt. Man weiß nie, wie lange man auf das nächste warten muss." Seite 7
    "Es hatte schon etwas für sich, wenn einem die eigene Zukunft scheißegal war." Seite 15

    "Der Arzt hatte unter Protest die Entlassungspapiere unterschrieben und Grayson wurde auf sein Revier gebracht, was in seinen Augen aber gar nicht so schlimm war, da er festgestellt hatte, dass der Kaffee im Krankenhaus eine Katastrophe war." Seite 60


    Meinung:

    Detective Grayson Steel hat als Sonderermittler der Abteilung Schwerverbrechen in seinem Leben wirklich schon viel gesehen! Und auch, wenn er in der Vergangenheit nicht alle Fälle lösen konnte - genau gesagt sind es sieben ungelöste Fälle, die ihm sein Leben schwer machen - bringt ihn sein neuester Fall doch etwas aus dem Konzept. Es will einfach nichts zusammenpassen und dann sieht er am Tatort im Nebel auch noch eine furchteinflössende Kreatur, die es eigentlich nicht geben kann. Spielt ihm sein Gehirn etwa einen Streich? Und es wird noch geheimnisvoller! Eine Münze, die sich nicht fotografieren lassen will und ein Mann, der behauptet alles erklären zu können, wenn er sich sich ihrer Gesellschaft anschließt. Na wer kann da schon widerstehen??

    Bereits auf den ersten Seiten lässt sich erahnen, was den Leser in Puncto Stimmung und Szenario erwarten wird. Und gerade dieser Teil ist es auch, der mir besonders gut gefallen hat. Der Autor lässt uns in eine düstere, graue und kalte Welt eintauchen, die -passend zu den Gefahren, denen wir auf unserer Reise begegnen werden- natürlich genauso ist, wie es bei einer solchen Story sein soll. Ein dunkles, kaltes und nebliges London, das die perfekten Voraussetzungen erfüllt. Denn Grayson Steel sieht sich schon bald in unzähligen gefährlichen Situationen wieder, die ihn von Sackgasse zu Sackgasse und von Kuriosität zu Kuriosität führen. Hierzu wendet Torsten Weitze unheimlich viel Ideenreichtum und Fantasie dafür auf, eine uns komplett fremde und magische Welt zu gestalten. Wobei man klar sagen muss, dass die wenigsten der in ihr befindlichen Wesen, wirklich gut auf auf Grayson Steel zu sprechen sind, und nicht selten wird es für ihn ziemlich ungemütlich! Ob Magier, Ghule, Riesen, Banshees oder aber auch lebendige Wasserspeier, hier gibt es alles, was man sich vorstellen kann und noch mehr! Vor allem die bleiche Garde hat es mir unheimlich angetan, aber dazu werde ich an dieser Stelle nicht mehr verraten ;)

    Detective Grayson Steel durchlebt im Laufe der Geschichte eine enorme Veränderung und das nicht nur in einer Hinsicht. Ok, ich gebe zu, dass das eine Einführung in eine mystische Welt eigentlich schon voraussetzt, aber dennoch hat mir sein Wandel sehr gut gefallen. Bisher war er eher ein Einzelgänger, der meistens alleine ermittelt hat, da keiner seiner Partner es lange mit ihm ausgehalten hat. Er ist stur, schnoddrig und naja, rücksichtsvoll ist irgendwie auch anders... Auf der Suche nach Tätern ist er eigentlich immer den direkten Weg gegangen, ohne Rücksicht darauf, ob er jemandem auf die Füsse tritt, oder gar selbst irgendwie ins Visier gerät. Zukünftig wird er sich jedoch mit zwei Dingen auseinandersetzen müssen, die sich für ihn komplett ändern:
    1. es werden gänzlich andere Gefahren und Gepflogenheiten auf ihn zukommen (von den meisten hat er zu Beginn unserer Geschichte weder gehört, noch eine Ahnung, wie er dagegen vorgehen kann) und
    2. er wird künftig komplett andere Prioritäten setzen müssen, denn sein Leben als rücksichtsloser Einzelgänger ist definitiv vorbei! Ääähm, hatte ich erwähnt, dass er zukünftig ein Team um sich haben wird, in dem alle voneinander abhängig sind? Egal, jetzt wisst ihr es :D
    Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das zu der ein oder anderen, nennen wir es "Komplikation" führt, oder?

    Für mich war "Der verhangene Rat von London" ein gelungener, spannender und vor allem sehr abwechslungsreicher Reihenauftakt voller Magie, mystischen Kreaturen und lauernden Gefahren an jeder Ecke. Ok, den ein oder anderen Schmunzler gab´s natürlich auch, vor allem, wenn Grayson einmal mehr mit dem Thema seiner Hauptdroge konfrontiert wird: Kaffee!!!
    Die Einführung in diese magische Welt, einschließlich seines neuen Teams -seiner Quadriga-, lässt mich auf jeden Fall auf ein baldiges Wiedersehen hoffen :)

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    Novembers avatar
    Novembervor einem Jahr

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