Torsten Wohlleben Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

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Inhaltsangabe zu „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ von Torsten Wohlleben

Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er die Welt ganz anders.

Eine schöne und interessante Geschichte über das Leben als Teenager und das Erwachsenwerden

— duceda

Obwohl dem Alter längst entwachsen, hat der Roman viele Erinnerungen an die Qualen und Hochgefühle der Pubertät wieder erstehen lassen.

— dock50

Ein kurzweiliger Judendroman, den ich erst ab der zweiten Hälfte genießen konnte- vorher war es mir zu aufgesetzt.

— annaokay

Spannender Jugendroman

— esposa1969

Mit viel Humor und tollem Schreibstil hat der Autor ein wundervolles Jugendbuch über die erste große Liebe verfasst.

— LiveReadLove

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  • Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe? von Torsten Wohlleben

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    consoul

    15. October 2016 um 12:04

    Worum geht es?Henner ist ein gewöhnlicher Teenager, mit den gewöhnlichen Problemen eines Teenagers! Er hat Segelohren, ist etwas schmächtig und ist seiner Ansicht nach zu klein. Er hat zwei beste Freunde, über deren Freundschaft er manchmal ins Grübeln gerät und die Ladys aus seiner Schule stehen auch nicht gerade Schlange bei ihm... aber er steht total auf Valerie, Valerie Böhmer! Sie sieht umwerfend aus und so weiter und so fort... Henner ist total verknallt und dann bietet sich die Gelegenheit... Ferien auf Helgoland und Valerie wird dabei sein. Aber dann kommt alles anders, als er gedacht hat. Wie war es?Ich hatte mal wieder Lust auf einen Jugendroman und dieses Buch fiel mir in der Bücherei in die Hände und durch seinen Titel auf. Manchmal wünschte ich auch, ich könnte löschen, was ich gerade gesagt habe. Die Geschichte um Henner besticht durch Witz, Realismus und Authentizität. Henner beschäftigen die gleichen Probleme, die fast jeden in seinem Alter umtreiben... Freunde und die Liebe! Das ist einfach so und ich fand es auch sehr gut beschrieben, seine Unsicherheiten, seine Gedanken über andere, seine Unbeholfenheit im Umgang mit anderen, vor allem was gesellschaftliche Konventionen angeht... wie begrüßt man sich richtig, was sagt man, was besser nicht... usw!Besonders nett fand ich die Grundstimmung des Buches: gechillt, aber mit der nötigen Portion Frust, Ärger, Liebe, Hochgefühl, Angst. Es ist wirklich eine gelungene Geschichte, die ich allen Fans von Jugendromanen empfehlen kann. Sie liest sich lockerflockig (jaja, sagt keiner mehr, ich weiß!) und gerade diese Art von roadtrip-artigem Schreiben mag ich sehr. Von mir gibt es 4 1/2 Sterne! 

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  • Hat mich enttäuscht

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    Mone97

    30. May 2015 um 21:15

    Inhalt: In dem Buch geht es um einen 16-jährigen Jungen namens Henner. Henner ist in die schöne Valerie verliebt. Leider beruht das nicht auf Gegenseitigkeit, denn Henner ist klein, hat Segelohren und ist nicht gerade der Beliebteste. In den Ferien auf Helgoland wittert er jedoch seine große Chance bei Valerie. Doch dann taucht Leefke auf... Meine Meinung: Das Cover gefällt mir ganz gut. Die Sprechblase mit den großen Buchstaben ist eine witzige Idee und passt gut zum Inhalt, denn Henner sagt oder schreibt oft Dinge, die er danach am liebsten wieder zurücknehmen will. Allerdings könnte das Cover meiner Meinung nach mehr Farbe vertragen. Der weiße Hintergrund sticht nicht so sehr ins Auge und ist recht unauffällig. Wäre ich an dem Buch im Buchladen vorbeigelaufen, hätte ich es wahrscheinlich übersehen. Besonders aufgefallen sind mir auch noch die Kapiteltrennungen. Sie bestehen aus der gleichen Sprechblase, wie sie auch auf dem Cover abgebildet ist. Das gibt einen schönen Wiedererkennungswert. Das Buch lässt sich leicht lesen, die Personen sprechen und schreiben, wie 16-Jährige eben reden bzw. schreiben. Das gibt dem Buch etwas lockeres und lässiges und gefällt mir sehr gut. Ein kurzer Dialogausschnitt ist beispielsweise: "Eine Hobbitfrau, die einen größeren Mann sucht, könnte dich nehmen." "Ist guhuut!" "Zocken?", fragt Jakob. "Meinetwegen." Bei dem Buch handelt es sich um eine Liebesgeschichte, die aus der Sicht eines Jungen erzählt wird. Jedoch konnte ich mich (als Mädchen) nicht richtig in ihn hineinversetzen, dazu hat mir einfach die Tiefe gefehlt. Auch finde ich es teilweise recht langatmig, richtig gefesselt hat mich dieses Buch nicht. Das lag vor allem am Inhalt, denn meist passieren nur recht alltägliche Dinge. Dennoch gab es recht witzige Stellen, die mich echt zum Schmunzeln brachten. Zum Beispiel, als Henner folgenden Kommentar auf Facebook schreibt: "eine Seefahrt die ist lustig. eine Seefahrt die ist lustig, das klingt voll spaddelig, ich bin ein spaddel und nobody ist ein Held und bohnen machen tonen ihr spaddels auf die Insel ohne paddels, krass mit nem spast, das ist die last der Schweinemast. Valerie valero, ohne dich bin ich k.o." Anschließend weiß Henner nicht, dass man Kommentare auf Facebook löschen kann und ist völlig verzweifelt, da fast alle den Kommentar gelesen haben. Fazit: Meiner Meinung nach hätte einfach mehr im Buch passieren müssen, etwas das mich richtig fesselt. Dennoch ist es gut geschrieben und teilweise lustig. Ich bin 17 Jahre alt, gehöre also auch noch zur empfohlenen Altersgruppe (14-17). Ich finde aber, dass es eher etwas für Jüngere ist. Mir war es leider etwas zu langweilig. Dennoch gebe ich dem Buch 2.5/5 Sternen.

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  • Old Scars/Future Hearts

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    oberhuukeksi

    28. April 2015 um 18:14

    Leider nicht so witzig, wie ich erhofft habe. Die Selbstironie des Protagonisten macht jenen zwar sympathisch, dennoch wollten Charme und Funken nicht zu mir überspringen. Ich musste zwei Mal lachen, doch das war es dann auch schon. Der Jugendslang ging mir hier nebenbei leider auch zu sehr auf die Nerven. Ich kam nicht drum herum mich sogar ein bisschen dafür zu schämen.

  • sehr schönes Jugendbuch

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    Manja82

    14. December 2014 um 11:52

    Kurzbeschreibung: Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er die Welt ganz anders. (Quelle: Carlsen) Meine Meinung: Henner ist 16 Jahre alt und ziemlich klein. Seine Freunde aber sind alle samt größer und muskulös. Warum also hängen sie eigentlich mit ihm ab? Und warum schreibt ihm plötzlich jemand etwas auf seine Pinnwand bei Facebook? All das geht Henner immer wieder im Kopf rum. Außerdem überlegt er wie er die schöne Valerie, die ihn doch sehr interessiert, für sich gewinnen kann. Da kommt ihm doch ein Sommer auf Helgoland wie gerufen. Dort möchte er bei dem Mädchen seiner Träume punkten. Allerdings lernt er da auch Leefke kennen und Henner Leben stet plötzlich Kopf … Der Jugendroman „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ stammt vom Autor Torsten Wohlleben. Für mich war dies das erste Buch des Autors. Henner, der Protagonist, ist 16 Jahre alt, recht klein und schmächtig. Er hat ziemlich beliebte Freunde. Doch dadurch gerät Henner selber irgendwie immer in den Hintergrund, wird vergessen oder aber einfach mitgezogen. Ich persönlich empfand Henner als einen liebenswerten Kerl. Henners Freunde Luis und Jakob sind das ganze Gegenteil von Henner selbst. Sie sind eher groß, beliebt und mukulös. Und dennoch hängen sie mit Henner ab, ja fahren sogar mit ihm nach Helgoland. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Er schreibt sehr jugendlich und humorvoll. Im zweiten Teil des Buches ändert sich die Sprache ein wenig, Henner wird reifer, das merkt man. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Henner. Man erlebt alles um ihn herum hautnah mit, lernt ihn dabei auch noch gut kennen. Die Handlung ist typisch für Jugendliche in Henners Alter. Die alltäglichen Probleme von Jugendlichen stehen im Mittelpunkt. Es geht zudem um die erste Liebe. Als erwachsener Leser fühlt man sich beim Lesen des Buches zurückversetzt in die eigene Jugend. Man kann Parallelen ziehen zum eigenen Verhalten in dieser Zeit. Jugendliche Leser werden sich sehr gut mit Henner und seinen Problemen identifizieren können, der Autor spricht ihre Sprache. Fazit: Abschließend gesagt ist „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ von Torsten Wohlleben ein sehr schönes Jugendbuch. Der liebenswerte Protagonist, ein angenehm zu lesender Stil und eine Handlung, die die Themen von Jugendlichen gut anspricht und zudem noch amüsant ist, haben mich hier sehr gut unterhalten können. Durchaus lesenswert!

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  • Die Leiden der Jugend

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    ChrischiD

    10. November 2014 um 20:31

    Henner ist mehr als unzufrieden mich sich und seinem Leben. Neben seinen beiden Freunden Jakob und Luis fühlt er sich klein, was nicht nur an der gegebenen Körpergröße liegt, und dass ein Mädchen ihn überhaupt einmal beachtet, daran scheint gar nicht zu denken. Überhaupt wird er vermutlich nur auf Grund seiner Freunde geduldet, es würde wohl niemandem gleich auffallen, wenn er einfach verschwinden würde. Dabei möchte er doch unbedingt, dass Valerie ihn wenigstens einmal bemerkt. Ein Sommer auf Helgoland sollte dafür eine gute Gelegenheit sein, doch dann kommt alles ganz anders. Denn hier lernt Henner Leefke kennen und überdenkt plötzlich sein ganzes bisheriges Dasein... Wer kennt sie nicht, die Leiden eines 16jährigen Teenagers. Zum Teil mehr als klischeehaft werden einige davon hier aufgegriffen und in diverse Situationen übertragen, alles erzählt und dargestellt aus Henners Sicht. Natürlich mischt sich da eine gewisse Subjektivität ein, da man sich von den anderen Personen kein ganz eigenes Bild machen kann, da man nicht weiß, ob er in jeglicher Hinsicht nur die Fakten aufgreift oder hin und wieder auch mal übertreibt. Das Geschehen als solches wird jedoch sehr lebendig erzählt, wenn sich häufig auch eine große Portion Selbstmitleid hineindrängt, die von Zeit zu Zeit nervend wirkt. Wenn die Sprache tatsächlich derjenigen der heutigen Jugend angepasst ist, fragt man sich unwillkürlich, ob es überhaupt noch so etwas wie Respekt gibt. Da die Jugendlichen sich hier häufig mit Schimpfworten betiteln, die, zumindest im Zusammenhang, scheinbar arglos daher gesagt werden. Dennoch ruft dies beim Leser ein gewisses Naserümpfen hervor. Allerdings ändert sich die Sachlage im Laufe des Geschehens. Diverse Situationen bringen die Protagonisten scheinbar dazu innerlich zu reifen, denn nicht nur ihr Auftreten, sondern auch ihre Sprache verändert sich. Häufig zwar kaum merklich, aber vergleicht man das Verhalten zu Beginn und zum Ende hin, so wird man einen Unterschied feststellen. Möglicherweise wurde auch daher zunächst zu einer etwas drastischeren Ausdrucksweise gegriffen, um eben genau dies deutlich zu machen. Denn das ist auf jeden Fall gelungen. „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ lässt sich flüssig lesen und bietet einiges an Unterhaltung, wenn auch die Geschehnisse weitestgehend vorhersehbar sind. Als erwachsener Leser fühlt man sich ein wenig in der Zeit zurückversetzt und sinniert von Zeit zu Zeit über die eigenen Erlebnisse nach. Jüngere Leser, die sich möglicherweise gerade in ebenjener Phase befinden, werden sicherlich ebenfalls Parallelen zu den dargestellten Ereignissen ziehen können.

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  • Nettes Jugendbuch

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    Sunshine_Books

    22. October 2014 um 06:15

    Inhalt: Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er die Welt ganz anders. (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover ist humorvoll gestaltet und passt wunderbar zum Titel. Auch denke ich, dass es die richtige Zielgruppe ansprechen wird. Was auch noch positiv hervorzuheben ist, ist die Tatsache, dass das Design innen im Buch an jedem Kapitelanfang noch einmal aufgegriffen wird.. Titel: Der Titel spielt auf einen Facebookeintrag an, den Henner auf der Pinnwand seines Kumpels hinterlässt. Aber mehr werde ich euch nicht verraten. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr pubertär und umfasst die ganze Bandbreite von nervig, gefühlvoll bis hin zu lustig. Eigentlich perfekt für die Leser, die es ansprechen soll. Ich, mit meinen 25 Jahren war manchmal dann doch am Kopfschütteln, fand es aber im Großen und Ganzen amüsant geschrieben. Nur mit den abgehakten Sätzen hatte ich ab und an Probleme. Das Buch ist aus Henners Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, der die typischen Teenieprobleme hat. Charaktere: Henner ist die Hauptperson. Er ist 16 und macht genau die Probleme durch, wie wir alle in dem Alter. Erschwerend kommt hinzu, dass er nicht unbedingt ein Model ist. Eher durchschnittlich und somit ist es schwierig für ihn, die hübsche Valerie zu beeindrucken, die ihm den Kopf verdreht hat. Die anderen Charaktere genauer zu beschreiben würde vorwegnehmen, ob er sie bekommt oder nicht, weshalb ich mich hier etwas bedeckter halte. Die Nebenfiguren sind aber auf jeden Fall wirklich gut ausgearbeitet. Nur Henners Freunde haben mich manchmal mit ihren egoistischen, aber leider auch realistischen Handlungen verärgert. Erwähnenswert: Das Buch ist eins der seltenen Exemplare, die aus der Sicht eines Jungen erzählt werden und somit sehr erfrischend. Auch ist es das Buch eines deutschen Autors. Stuck in my Head: “Ich habe mir eingebildet, das Mädchen würde uns beobachten, habe keine geistlosen Sachen gesagt und nicht in der Nase gebohrt. Ganz umsonst. Schade.” (S. 101 )Kriesenreif: Manchmal waren die abgehakten Sätze nicht ganz so meins, aber gerade der Schreibstil ist bekanntlich Geschmacksache. Fazit: Ein lustiges und vor allem ehrliches Jugendbuch, welches zwar vermehrt die männliche Teenigruppe im Visier hat, aber vielleicht gerade deshalb für Mädchen interessant sein könnte. Es gibt doch den ein oder anderen aufklärenden Einblick. Eine Leseempfehlung gebe ich, aber ich würde es wirklich eher Teenies empfehlen, es hat nichts mit dem populären YA Genre zu tun.

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  • Sehr schön erzählt!

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    duceda

    15. October 2014 um 20:22

    Inhalt: Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er die Welt ganz anders. Meine Meinung: Das Cover an sich ist ganz okay, es ist interessant gestaltet und es sind viele Aspekte eingebracht, die in der Geschichte eine Rolle spielen, aber an sich ist das Cover nicht das, was eigentlich auf das Buch aufmerksam machen soll oder macht, sondern eher die Gestaltung des Titels. Klar, bei den langen Titeln, die zur Zeit so in sind, ist es ja klar, dass man den Fokus mehr darauf legt. Das ist auch ganz gut gelungen, ich würde das Buch zwar nicht unbedingt als einen Eyecatcher bezeichnen, aber übersehen tut man es wahrscheinlich auch nicht gerade. Der Schreibstil war total toll, eine Seite gelesen und schon war ich mitten in der Geschichte drin. Das Buch ist sehr humorvoll und kurzweilig geschrieben, es liest sich leicht und in einem Rutsch, man bemerkt gar nicht, wie schnell die Zeit während dem Lesen vergeht, oder besser gesagt, wie schnell die Seiten sich umblättern ;) Die Charaktere, oder besser gesagt den Protagonistin Henner fand ich super, er war mir auf Anhieb sympathisch und man konnte sich gut in ihn hineinversetzten. Manchmal kam er mir für seine 16 Jahre n och etwas zu kindisch und unreif rüber, und ich fand auch, dass er sich etwas zu sehr mit Facebook beschäftigt hat, momentan ist das eigentlich gar kein so großer Hype mehr, zumindest kommt mir das immer so vor und weil ich selbst 15 bin, denke ich ich kann mich dazu vorsichtig äußern. Die anderen Charaktere waren auch ganz okay, manche waren mir zu oberflächlich und andere zu ... seltsam, aber im großen und ganzen waren sie interessant und unterhaltsam. Die Geschichte an sich war sehr spannend und gut erzählt, so dass ich sie flüssig und schnell durchgelesen habe, aber wie schon gesagt war mir das Buch stellenweise zu oberflächlich und ich hätte mir gewünscht, dass die Charaktere sich irgendwie auch ein paar "tiefgründigere" Gedanken machen anstatt bloß Facebook und Bier. Ich weiß natürlich nicht, was da "normal" ist, aber ich denke und handle eigentlich nicht so, deshalb war die Geschichte für mich an manchen Stellen etwas befremdlich. Aber gut, wie gesagt fand ich das Buch echt gut und außer meinem kleinen Minuspunkt kann ich beim besten Willen nichts daran bemängeln  

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  • Spannender Jugendroman

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    esposa1969

    04. October 2014 um 17:04

    Buchbeschreibung: = = = = = = = = = Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er die Welt ganz anders. Leseeindrücke: = = = = = = = = Dieser Jugenroman (Altersempfehlung 14 bis 17 Jahre) hat mich angenehm überrascht. Zuerst habe ich ein wenig gebraucht, um in die Handlung reinzukommen, aber als ich erst einmal alle Charaktere auf dem Schirm hat, las sich dieser Roman fesselnd und kurzweilig. Henner und seine Freunde nach Helgoland zu begleiten hat richtig Fun gemacht. Der Schreibstil ist wunderbar fließend und jugendlich verständlich. Verfasst ist dieser Roman aud der Ego-Perspektive des 16-jährigen Protagonisten Henner. Da kann man sich immer so gut in dessen Gemütszustand hineinversetzen. Die 42 angenehm kurzen Kapitel verteilt auf 222 Seiten sind in gut leserlicher großen Schrift verfasst. Ich abe mich bestens unterhalten gefühlt und vergeben sehr gerne 5 von 5 Sternen! © esposa1969

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  • Über die erste große Liebe...

    Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?

    LiveReadLove

    29. September 2014 um 23:43

    // Worum es geht // Der 16jährige Henner ist klein, hat Segelohren und zu allem Überfluss ist er auch noch gut in der Schule. Neben seinen großen, kräftigen und beliebten Kumpels Luis und Jakob kommt er sich ziemlich klein und dämlich vor. Er fragt sich, wieso die beiden überhaupt mit ihm herumhängen. Einfach aus Gewohnheit? Oder um noch größer und muskulöser zu wirken? Doch nicht nur das schwirrt ihm im Kopf herum, denn wieso schreibt ihm nie jemand etwas auf die Facebook Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie für sich gewinnen? Ein Sommer auf Helgoland kommt für ihn daher wie gerufen. Es ist die Gelegenheit bei dem Mädchen seiner Träume zu punkten. Doch dann lernt er Leefke kennen und es scheint so, als würde in seinem Leben plötzlich alles Kopf stehen.   // Was ich davon halte // Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so lustig und schön zugleich sein würde. Ich habe viel Spaß daran gehabt Henner und seine Freunde auf Helgoland zu begleiten. Vor allem die Erzählweise hat mir gefallen. Der Autor schreibt wunderbar flüssig und mit sehr viel Witz. Das Buch ist aus der Sicht von dem 16jährigen Henner geschrieben und für mich ist es immer etwas besonderes wenn es einen männlichen Erzähler gibt, da ich kaum Bücher lese, in denen dies der Fall ist. Und ich bin ehrlich gesagt, ein großer Fan davon. Es ist einmal etwas ganz anderes aus der Sicht von einem 16jährigen Jungen zu lesen, der das Leben und die Liebe aber auch Mädchen, ganz anders sieht, als man es vielleicht erwartet hat. Vor allem aber, weil Henner eigentlich beliebte Freunde hat, selbst aber immer in den Hintergrund gerät. Er wird immer vergessen, nach hinten geschoben und einfach so mitgezogen, weil er eben da ist. Trotzdem ist er nicht unglücklich, setzt sich aber auch nicht wirklich durch. An dieser Stelle hat er mir sehr Leid getan. Als seine Kumpels auch noch über das Mädchen reden, das er eigentlich gern mag. Und ihn nicht einmal danach fragen, ob er vielleicht Interesse an ihr hat, sondern das Ganze einfach unter sich ausmachen, so als wäre Henner gar nicht Existent, war ich besonders wütend auf sie.  Nur weil er vielleicht unscheinbar aussieht, heißt das doch noch lange nicht, dass er kein Interesse an Mädchen hat. Gleichzeitig lernt man aber auch die andere Seite kennen: wie Mädchen sich verhalten, wenn ein Junge interessiert ist, den sie nicht mögen. Durch Henners Art zu beschreiben wird die Ablehnung oder auch das Begehren der Mädchen gut dargestellt und es hat auch viel Spaß gemacht, diese Seite einmal kennen zu lernen. Da kommt man selbst auch ein bisschen ins Grübeln: habe ich mich vielleicht auch so verhalten? Bin ich in dem Alter auch so gewesen? Es hat unglaublich Spaß gemacht Henner bei seiner Reise zu begleiten, vor allem als dann Leefke in sein Leben getreten ist und irgendwie alles durcheinander gebracht hat. Sie bringt noch etwas mehr Spannung und Romantik in die Geschichte mit hinein und zeigt, wie viel ein Mensch allein schon ausmachen kann. Ich bin wirklich froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Mit viel Witz und Charme hat der Autor ein Buch über die erste große Liebe geschrieben, das nur ein klein wenig übertrieben und trotzdem unfassbar realitätsnah ist.   // Fazit // Mit viel Humor und tollem Schreibstil hat der Autor ein wundervolles Jugendbuch über die erste große Liebe verfasst. Von mir gibt es für dieses Buch 4 / 5 Sterne.

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