Tove Alsterdal

 3.1 Sterne bei 39 Bewertungen
Autorin von Die einzige Zeugin, Tödliche Hoffnung und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tove Alsterdal

Von Kritikern wird sie mit John le Carré verglichen: Die 1960 in Malmö geborene Alsterdal arbeitete bereits über 20 Jahre als freie Journalistin, bevor sie 2009 mit ihrem Thriller „Tödliche Hoffnung“ ihr Debüt als Romanautorin und ihren ersten Bestseller vorlegte, der in 19 Sprachen übersetzt wurde. Mit ihren nuancierten Porträts und Milieustudien, sowie ihrer unerwarteten Sichtweise auf historische und aktuelle Thematiken hat sich Alsterdal einen Namen als Meisterin des Genres gemacht. Ihr drittes Werk „Die Verschwundenen von Jakobsberg“ wurde 2014 von der Swedish Crime Writer’s Academy als bester Kriminalroman ausgezeichnet und war ebenfalls ein Bestseller. Alsterdal hat drei Töchter und lebt in Stockholm.

Neue Bücher

Die einzige Zeugin

 (16)
Neu erschienen am 30.08.2019 als Taschenbuch bei Lübbe.

Alle Bücher von Tove Alsterdal

Cover des Buches Tödliche Hoffnung (ISBN:9783785760857)

Tödliche Hoffnung

 (12)
Erschienen am 19.04.2013
Cover des Buches Die einzige Zeugin (ISBN:9783404178858)

Die einzige Zeugin

 (16)
Erschienen am 30.08.2019
Cover des Buches Tödliches Schweigen (ISBN:9783404172740)

Tödliches Schweigen

 (8)
Erschienen am 12.11.2015
Cover des Buches Die Verschwundenen von Jakobsberg (ISBN:9783404173624)

Die Verschwundenen von Jakobsberg

 (3)
Erschienen am 13.05.2016
Cover des Buches Tödliche Hoffnung/Tödliches Schweigen (ISBN:9783732520183)

Tödliche Hoffnung/Tödliches Schweigen

 (0)
Erschienen am 12.11.2015
Cover des Buches Schwarzer Strand (ISBN:9783821861449)

Schwarzer Strand

 (0)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Tödliches Schweigen (ISBN:B00KDNO9P6)

Tödliches Schweigen

 (0)
Erschienen am 13.06.2014

Neue Rezensionen zu Tove Alsterdal

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Rezension zu "Die einzige Zeugin" von Tove Alsterdal

Wer ist die unbekannte Zeugin?
whiterose1vor 5 Tagen

Die einzige Zeugin - ein Kriminalroman mit 504 Seitn und diversen Abschnitten von Tove Alsterdal aus dem Bastei-Lübbe Verlag

Zum Inhalt:
Die Hauptprotagonistin ist Eva. Ihr Exmann Svante Levanter wird ermordert und Eva, seine Exfrau, war zum selben Zeitpunkt am Tatort, so dass sie schnell zur Verdächtigen wird und ins Gefängnis kommt.
Aber, die Beweise reichen nicht aus, sie wird mangels an Beweismaterial entlassen. Nun sucht sie die Frau, die in der Nähe des Tatorts bettelnd sass und bezeugen kann, dass Eva nicht getötet hat. Es ist ein weiter Weg sie zu finden, da die Frau verschwunden ist...

Fazit:
Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
Aber, der Geschichte fehlt Spannung. Die ausführliche Beschreibung der Figuren und deren Charaktere zB von Jannike Svantes neuer Liebe und Evas Sohn Filip kommen nicht recht zum Zug.

Die Hintergründe der Tat werden oberflächlich beschrieben. Die polizeilichen Ermittlungen, die einem Kriminalroman an Spannung vermitteln, verlieren sich.

Schade, der Plot war gut und interessant gestartet, verlor aber durch zu viele Nebenschauplätze an Spannung, so dass der Schluss unbefriedigend endete.
Deshalb vergebe ich nur 3*.

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Rezension zu "Die einzige Zeugin" von Tove Alsterdal

Über die wirklich wichtigen Dinge reden
yesterdayvor 9 Tagen

Dieser Krimi ist ungewöhnlich, er weicht vom “gewohnten” Format Mord - Polizeiermittlungen - langes Miträtseln - Lösung schon teilweise stark ab. Das mag zum einen daran liegen, dass die Autorin Tove Alsterdal ihre erzählerischen Stärken einbringen wollte, aber auch, dass ihr gesellschaftliche Themen am Herzen liegen und sie dazu auch ausführlich recherchiert.

Die Schwedin verknüpft einen fiktiven Mord mit Stockholmer Vergangenheit (vieles rund um den Stadtteil und die Anstalt Beckomberga gibt es wirklich und geschah vor wenigen Jahrzehnten tatsächlich so) und den Lebensbedingungen von Rumänen, die nach Schweden betteln.

Da die Ex-Frau des Opfers, Eva, beschuldigt wird, den Mord begangen zu haben, macht sie sich daran, das Rätsel selbst zu lösen. Der Leser erfährt viel von ihrer inneren Zerrissenheit und den Problemen, die sie aktuell belasten, aber auch welche sie früher hatte. Ihr Verhalten nach der Scheidung und die schwierige Beziehung zu ihrem Sohn macht es für sie nicht leichter und sie selbst erst recht verdächtig.

Dass Eva auch noch zufällig am Tatort war, glaubt ihr dann natürlich niemand mehr. Aber sie ist entschlossen, die einzige mögliche Zeugin der Tat zu finden und nutzt das, um ihren erwachsenen Sohn Filip besser kennenzulernen. Der Krimi wandelt sich zu einem Roadtrip durch halb Europa, immer begleitet von Evas Gefühlschaos.

Parallel passieren in Beckomberga noch einige andere Dinge und die Angst vor einem Serienmörder geht um. Auch dieser Erzählstrang bleibt trotz einer gewissen Spannung erzählerisch, schafft es nicht zu einem thrillerartigen Element zu werden.

Am Ende ist dieses Buch ein Kriminalroman, bei der die Betonung auf der zweiten Worthälfte liegt. Statt Polizei und Befragungen stehen zwischenmenschliche Spannungen, Gesellschaftskritik und die leise Moral, mehr miteinander über wirklich Wichtiges zu reden, im Vordergrund. Nebenbei erfährt man einiges über Stockholms Bettlerszene und auch die Zustände in Rumänien.

Wer sich darauf einlassen kann und keinen “klassischen” Schweden-Krimi erwartet, kann mit diesem Buch seine Freude haben.

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Rezension zu "Die einzige Zeugin" von Tove Alsterdal

Kaum Spannung und langweiliger Mittelteil
Kelo24vor 9 Tagen

Die Protagonistin Eva wird des Mordes an ihrem Ex-Mann Svante angeklagt und macht sich auf die Suche nach einer Zeugin, die ihre Unschuld beweisen kann und spurlos verschwunden ist. Und diese Suche macht sich im Buch auch seeehr breit und gipfelt in einem Roadtrip quer durch Europa. Der Fokus liegt dabei aber eher auf einer sehr ausführlichen Beschreibung der derzeitigen Flüchtlings- Obdachlosen- und Romaproblematik, die sicher besteht, aber mit diesem sogenannten Krimi überhaupt nichts gemeinsam hat.

Eva verbindet ihre Suche auch  mit einer Kontaktaufnahme zu ihrem Sohn und dem Versuch, ihr gestörtes Verhältnis zu verbessern. Auch dieses Problem war für den Hanlungsfortgang eher überflüssig.

Der Prolog, der meiner Meinung nach auch der spannendste Teil des Buches ist, hörte sich so vielversprechend an, spielte er doch auf dem Gelände einer ehemaligen Psychiatrie. Leider hat es dies Thema aber nicht über einen Nebenschauplatz hinaus geschafft und auch die ehemalige Krankenschwester Ulla taucht nur noch als Statistin auf. Sehr schade, denn sie war die einzige, für die ich Sympathie aufbringen konnte. Auch der Handlungsstrang um Niklas und die Jungen und die kurzen Szenen des "Verwirrten" haben keinen Spannungsbogen aufbauen können. Sie haben irgendwie nicht zum Gesamtbild gepasst.

Der Schluss war für mich dann komplett ernüchternd. Mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Es war nicht schlüssig und Motiv sowie Hintergrund der Tat sind mir zu stiefmütterlich behandelt worden. Was mir aber - außer der Spannung - am meisten gefehlt hat, war die polizeiliche Ermittlungsarbeit. Die gehört für mich zu einem guten Krimi einfach dazu. Die paar Nebensätze aus der Vernehmung waren mir einfach zu wenig.

Der Schreibstil an sich war angenehm und lies sich flüssig lesen, soweit man den langweiligen Mittelteil mal außer Acht lässt, aber die Geschichte hat mich enttäuscht.


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Zusätzliche Informationen

Tove Alsterdal wurde am 28. Dezember 1960 in Malmö (Schweden) geboren.

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von 2 Lesern aktuell gelesen

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