Tove Jansson Das Sommerbuch

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Inhaltsangabe zu „Das Sommerbuch“ von Tove Jansson

Sophia und ihre Großmutter verbringen den Sommer auf einer winzigen Insel im finnischen Meerbusen. Die beiden streifen umher, plaudern, streiten, stellen Fragen. Zusammen mit ihnen erleben wir eine Welt voller kleiner Wunder - und eine rundum glückliche (Lese-)Zeit. Tove Jansson, die Autorin der MUMIN-Geschichten, lässt viele ihrer eigenen Erfahrungen in dieses Buch einfließen. Ein poetischer und heiterer Roman, der den finnischen Sommer atmet. "Es ist fast magisch zu nennen, Tove Jansson schreibt in einfachen Sätzen, gleichzeitig mit viel Nachhall. Die Lektüre ist wie ein Blick in ein klares, reines Gewässer, bei dem man plötzlich in die Tiefe schaut." The Guardian

Die Leichtigkeit und Frische eines finnischen Sommers sind in den Gesprächen zwischen Enkelin und Großmutter jederzeit spürbar.

— Wordmicroscope
Wordmicroscope

Leichte Sommerlektüre. Einfach geschrieben, jedoch regt das Buch an bestimmten Stellen zum Nachdenken an.

— Michaela11
Michaela11

wundervolle geschichten über eine großmutter + ihre enkelin..über einen sommer lang auf einer finnischen schäreninsel verteilt..bitte lesen!

— orchidee25
orchidee25

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  • finnischer Sommer - flüchtig und intensiv

    Das Sommerbuch
    Wordmicroscope

    Wordmicroscope

    14. February 2017 um 09:46

    Die Leichtigkeit und Frische eines finnischen Sommers sind in dieser Geschichte in jedem Moment zu erspüren. Während Enkelin und Großmutter über die schönsten und traurigsten Dinge des Lebens philosophieren und ihre eigene kleine Inselwelt erkunden, möchte man am liebsten daran teilhaben, wenn sie beispielsweise über die Existenz des Teufels sprechen oder einen Roman über Regenwürmer verfassen. Vor dem Hintergrund, dass die Mutter verstorben und der Vater allzusehr beschäftigt ist, fühlt man die Intensität in der Flüchtigkeit einer guten Sommerzeit. 

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Sommerleben...

    Das Sommerbuch
    parden

    parden

    27. July 2016 um 07:00

    SOMMERLEBEN...Tove Jansson ist wohl vor allem durch ihre MUMIN-Geschichten international bekannt. Doch sie schrieb auch zehn Romane für Erwachsene - einer davon ist 'Das Sommerbuch'.Eine über achtzigjährige Großmutter und ihre sechsjährige Enkelin Sophia verbringen den Sommer auf einer winzigen Schäreninsel im finnischen Meerbusen. Viereinhalb Minuten dauert ein Rundgang um die Insel: Felsbrocken, Gestrüpp, Blumenwiese, Trockengraswiese, Kiefernhain, Moortümpel - das ist in den langen, langsamen Monaten zwischen Frühling und Herbst auf der kleinen Insel ihr eigenes karges und doch so lebendiges Paradies. Sophia und ihre Großmutter stellen Tierskulpturen her, schnitzen Boote aus Rinde, sie sammeln Beeren, Treibholz und Knochen. Sie zeichnen, schreiben, erzählen Geschichten, bauen eine Stadt auf Pfählen im Morast, rudern zu den anderen Inseln hinüber, schlafen und schwimmen und reden."Wann stirbst du?", fragte das Kind. Und die Großmutter antwortete: "Bald. Das geht dich aber überhaupt nichts an."Eine Welt voller kleiner Wunder ist es, die der Leser da mit Sophia und ihrer Großmutter entdeckt. Viele eigene Erfahrungen ließ die Autorin in dieses Sommerbuch einfließen, und die Liebe zu diesen Erinnerungen und zu der kleinen Insel ist in jeder Zeile spürbar. Aber auch die Liebe zwischen Sophia und ihrer Großmutter, die sich nur noch mühsam mit Hilfe eines Stockes über die Insel bewegen kann. Oftmals herrscht zwischen den beiden eher ein ruppiger und rauer Ton, aber es ist zu spüren, wie ernst die alte Frau ihre Enkelin nimmt, wie sie sich zu keinem Moment über sie lustig macht oder über sie hinwegsetzt, sondern immer zur rechten Zeit das Richtige zu sagen vermag, sei es auch noch so merkwürdig."...und nur noch das Schweigen war da. Schließlich sagte Sophias Großmutter: 'Ich kann ein Lied, das kannst du nicht.' Sie wartete eine Weile, dann sang sie, sehr falsch, weil ihre Stimmbänder verrostet waren: 'Trallali, schmeiß nie mit Kuhscheiß, trallalabumm. Trallalala, weil ich dann zurückschmeiß. Trallalawumm.' 'Was hast du da gesagt?', flüsterte Sophia, weil sie gar nicht glauben konnte, was sie gehört hatte..."Die beiden Figuren haben mir sehr gut gefallen. Sophia und ihre Großmutter sind zwei unanbhängige, starke Charaktere, die zahllose Diskussionen miteinander führen und sich durchaus auch einmal streiten, doch wenn es darauf ankommt, sind sie füreinander da. Jede der beiden macht sich seine Gedanken, oft über Kleinigkeiten, und als Leser nimmt man so noch einmal wahr, wie sehr Kinder in Staunen verfallen können - und dass das im Alter nicht enden muss. Philosophisches vermischt sich hier mit viel subtilem Humor, der Ton ist meist heiter, die Sprache klar und poetisch."Mitten in den Kieswall hatte der Direktor ein großes Schild mit schwarzen Buchstaben gestellt: ~Privat. Betreten verboten.~ 'Wir gehen an Land', sagte die Großmutter, sie war sehr verärgert. Sophia sah sie ängstlich an. 'Das hier ist was ganz anderes', erklärte ihre Großmutter. 'Kein einigermaßen wohlerzogener Mensch geht auf einer Insel an Land, die einem anderen gehört, auch nicht, wenn niemand dort ist. Aber wenn sie ein Schild aufstellen, tut man das, denn das ist eine Herausforderung.' 'Natürlich', sagte Sophia und erweiterte ihre Lebenserfahrung."Ein Roman, der entschleunigt, der einen tief eintauchen lässt in den langen finnischen Sommer, und der vor Augen führt, dass man auf angenehme Weise auch gemeinsam einsam sein kann. Für mich war das Buch eine wundervolle Entdeckung.© Parden

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  • Ein magischer Sommer in Finnland

    Das Sommerbuch
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    20. November 2014 um 10:53

    Zum Glück war dieses Jahr das Gastland auf der Frankfurter Buchmesse Finnland. Zum Glück hat Literatwo gemeinsam mit den Bookwives die Finnlandaktion gestartet. Zum Glück, denn ohne diese ganzen Hinweise wäre mir das schmale Büchlein von Tove Jansson mit dem Titel „Sommerbuch“ (Arena Verlag) wohl niemals in die Hände gefallen und dies wäre ein herber Leseverlust gewesen. Tove Jansson hat eine ganz eigene, herbe und dennoch liebevolle Sommergeschichte verfasst. Es ist die Geschichte von dem kleinen Mädchen Sophia und ihre Großmutter. Jedes Jahr verbringen sie den Sommer auf einer winzigen finnischen Insel in einem kleinen verwinkelten Haus, in dem man sich fühlt, als lebe man mehrere Jahrhunderte zuvor in einer urwüchsigen, wilden Welt. Sophia und ihre Großmutter verleben die Sommer mit baden, angeln, klettern, toben, suchen das Gebiss der Oma oder singen unanständige Lieder. Vor allem aber verbringen sie die Zeit mit vielen Gesprächen. Gerade in ihren Unterhaltungen zeigt sich, dass beide sehr spezielle, eigensinnige Persönlichkeiten sind, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Und so kann es auch mal zu einem Gespräch über den Tod kommen: „Wann stirbst du?“, fragte das Kind. Und die Großmutter antwortete: „Bald. Das geht dich aber überhaupt nichts an.“ (Seite 8) Beide Figuren wachsen dem Leser sehr schnell ans Herz, da beide in ihrer schrulligen Offenheit sehr sympathische Charaktere sind. Es ist nicht die eintönige 0815-Oma-Enkelin-Geschichte, die Tove Jansson erzählt, sondern vielmehr eine Geschichte, die geprägt ist von zwei sehr starken Persönlichkeiten, die sich zutiefst lieben, sich gegenseitig herausfordern und sich auch leidenschaftlich streiten können. Das „Sommerbuch“ illlustriert in einfachen und dennoch poetisch ausgefeilten Sätzen wilde finnische Sommermonate mit peitschenden Gewittern, strahlenden Sonnenaufgängen und mystische Nebeln auf einer Insel, auf der die Einsamkeit niemals erdrückend, sondern eher befreiend wirkt, da man sich auf das Wesentliche konzentrieren und sich an kleinen Dingen wie das Tauchen im eiskalten Wasser erfreuen kann. Also danke an die Frankfurter Buchmesse für das Gastland Finnland und vor allem danke an Bini für ihre Hinweise, denn ohne sie wäre ein magisches kleines Lesevergnügen an mir vorbeigegangen.

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  • Ein herrlicher Sommerbegleiter

    Das Sommerbuch
    sabrinacremer

    sabrinacremer

    04. October 2014 um 10:45

    Autorin Tove Janssen ist vielen, und so ging es mir auch, durch die Mumin-Geschichten bekannt. Und hätten wir uns im Rahmen unserer Aktion “finnisch lesen – lue suomi” nicht mit den Büchern des Ehrengastes der diesjährigen Frankfurter Buchmesse auseinander gesetzt, wäre dieses Werk mir nie aufgefallen. Und dann hätte ich etwas verpasst! Schon die Aufmachung des Buches gefällt mir gut. Auf dem Cover sieht man ein Bild der Insel, auf dem die Geschichte spielt. Auch im Inneren finden sich weitere Bilder der Insel und auch von Tove Jansson und Familienmitgliedern. Das Vorwort von Esther Freud erzählt ganz gut, um was es im Buch geht. Es handelt sich um eine ruhige, unaufgeregte Geschichte, in der Tove Jansson über den Sommer schreibt, wie er sich auf ihrer Insel abspielen könnte. Das Buch ist nicht autobiografisch, doch es steckt sehr viel Persönliches in der Geschichte. Erzählt wird der Sommer von Sophia und ihrer Großmutter auf der kleinen Insel. Sie erkunden die Insel, sprechen über Gott und die Welt, und streiten auch schon mal – wie es in jeder Familie vorkommt. Das ganze Buch steckt voller kleiner Wunder und Weisheiten, die man als Leser Kapitel für Kapitel erfährt. Ein richtiges Wohlfühlbuch, und ein richtig schöner Sommerbegleiter! (c) bookwives.de

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