Tove Nilsen Nachtzuschlag

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Inhaltsangabe zu „Nachtzuschlag“ von Tove Nilsen

Sie erlebt eine Taxifahrt in die Hölle. Ihre einzige Waffe ist ihre Fantasie, ihr einziger Vorteil ihre Menschenkenntnis, ihr einziger Wunsch, zu überleben . . . (Quelle:'Fester Einband')

Atemberaubend und gnadenlos gut

— MarliesBhullar

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    Nachtzuschlag

    MarliesBhullar

    29. June 2013 um 22:42

    Eine Frau, Schriftstellerin und die Erzählerin, steigt in ein Taxi und erlebt eine Höllenfahrt... sie hat schon beim Einsteigen erkannt, dass er gefährlich ist (Ich sah sein Gesicht. Zum ersten Mal sah ich sein Gesicht und es war kein Zweifel möglich. Ich hatte es mir nicht eingebildet) Warum - in Gottes Namen - steigt diese Frau dann in dieses Taxi? Genau! Damit wir uns zu Tod gruseln können. Ein wirklich temporeicher, dicht geschriebener Psycho-Thriller, der von der Kritik für seine Authentizität hoch gelobt wurde. Danke, Miss Nilsen!

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  • Rezension zu "Nachtzuschlag" von Tove Nilsen

    Nachtzuschlag

    vormi

    11. October 2011 um 15:43

    Inhaltsangabe - Es ist eine der schönsten Nächte gleich nach Mitsommer. Eine jener Nächte, die im hohen Norden nie dunkel werden und in denen die Welt still zu stehen scheint. Eine Frau, Schriftstellerin, steigt nach einem rundum gelungenen Abend in ein Taxi, um sich nach Hause fahren zu lassen. Doch die friedvolle Stimmung schlägt bald um. Schon nach wenigen Augenblicken wird sie unruhig. Warum verhält sich dieser Taxifahrer derart untypisch und sagt kein Wort? Alle Versuche, sich selbst zu beruhigen, schlagen fehl, und bald bestätigt sich ihre fürchterliche Ahnung: Sie ist in der Gewalt eines Mannes, der nicht die Absicht hat, sie so bald wieder aussteigen zu lassen. Als er in ein Waldstück außerhalb der Stadt fährt, wendet sich diese Nacht für sie zum Albtraum. Es beginnen endlose Stunden der Angst und Ungewissheit und kleine Momente der Hoffnung. Und die einzige Waffe, über die die Schriftstellerin verfügt, ist ihre Fantasie; ihr einziger Vorteil ihre Menschenkenntnis, ihr einziger Wunsch, zu überleben… Sehr positiv ist mir aufgefallen, daß dieser Roman ohne die üblichen Action-Szenen auskommt. Es geht wirklich fast nur um dir Frau, den Taxifahrer und die Fahrt. Sehr interessant und mal was anderes. Leider hat das Buch ein paar Längen.

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  • Rezension zu "Nachtzuschlag" von Tove Nilsen

    Nachtzuschlag

    Wortklauber

    05. October 2011 um 13:05

    Eine Mittsommernacht in Oslo: Eine Schriftstellerin steigt in ein Taxi, wie sie es oft tut, um von A nach B zu kommen. Sie kommt gerade von einer Lesung/einer Begegnung mit interessierten Lesern. Während ihr Mann und ihre beiden Töchter zum Schwiegervater in die Ferien gefahren sind, will sie eine Schreibwoche einlegen. Jedoch kommt alles anders: Sie soll ihr Ziel in dieser Nacht nicht erreichen, denn der Taxifahrer hat andere Pläne mit ihr. In einer Hütte am Waldrand ist sie ihrem Entführer hilflos ausgeliefert und beginnt, da sie ihm körperlich unterlegen und ihre Waffe allein Worte sind, buchstäblich um ihr Leben zu reden. Sie redet mit ihm, um ihn davon abzuhalten, ihr etwas anzutun, und in Gedanken mit sich selbst, um ihr die Kraft und den Glauben daran zu geben, diesen Alptraum heil zu überstehen. Ich habe dieses Buch an zwei Tagen gelesen, und hätte es an einem Tag gelesen, wenn ich die Zeit dazu gehabt hätte. Ohne in die große Action-Kiste zu greifen, hat die Norwegerin Tove Nilsen einen spannenden Roman geschrieben, der realitätsnah, ohne Effekthascherei, mit realistisch scheinenden Personen auf kleinem Raum (größtenteils einem Taxi und der Hütte) und während einer kurzen Zeitdauer (eine Nacht) funktioniert.

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  • Rezension zu "Nachtzuschlag" von Tove Nilsen

    Nachtzuschlag

    jansdarling2002

    23. February 2010 um 15:15

    °°°°Story°°° Eine Schriftstellerin verlässt eine Veranstaltung ihres Berufsstandes. Es ist eine milde Mittsommernacht, viele sind noch am feiern, doch ihr ist nicht nach feiern, sie ist müde, sie will nur noch nach Hause. Eigentlich könnte sie auch zu Fuß gehen und die milde Nachtluft genießen, doch sie hält ein vorbeifahrendes Taxi an, steigt ein und nennt ihr Fahrtziel. Entgegen aller Gewohnheit nickt der Taxifahrer nur und wendet sich ab, so dass sein Gesicht nicht erkannt werden kann. Die Schriftstellerin beschleicht ein leicht mulmiges Gefühl, schiebt dieses aber indirekt auf ihre schriftstellerische Phantasie und beruhigt sich wieder etwas. Zumal sich die Fahrt langsam ihrem Ziel nähert, doch was macht der Taxifahrer? Er fährt vorbei… sie Versucht ihn auszusprechen, bekommt aber keine Antwort, wieder beruhigt sie ihr ungutes Gefühl – er kann sich ja nicht so gut auskennen und wendet bestimmt gleich. . Eine Wendemöglichkeit nach der nächsten zieht vorbei, die Schriftstellerin wird immer nervöser, viele Gedanken kommen ihr in den Sinn. Wieder versucht sie den Fahrer auf die Irrfahrt hinzuweisen: Doch dieser ignoriert sie gewissenhaft. Ein leises klick ertönt, die Schriftstellerin kennt das Geräusch, die Türverriegelung. Panik macht sich breit, Gedanken überschlagen sich wenn die Straße endet, kommt ein Wald .. Wie vermutet, der mysteriöse Taxifahrer fährt in den Wald und hält vor einer marode aussehenden Hütte an: Er zerrt sie as dem Auto zur Hütte, mit leichten Boxhieben zwingt er sie, die Hütte zu betreten, und schließt hinter sich ab. . Sie ist gefangen und einem Nervenzusammenbruch nahe. Der schweigsame Taxifahrer braucht erstmal Zigarette, Whiskey und den Anblick der Schriftstellerin. Sie hingegen versucht alles mögliche, um diese armselige und schweigsame Kreatur zum reden zu bringen und vielleicht das Unvermeintliche zu verhindern… es dauert und dauert, aber der Schweigsame kann immerhin reden, auch wenn er sich zynisch und verbissen zugleich gibt. Es ist soweit, der Taxifahrer will so langsam zur Sache kommen, da klopft es an der Hüttentür – Die Rettung für die Schriftstellerin? . . °°°°1. Leseprobe S. 62°°° […] Es wirkte sofort. Ich war hier, in dieser verdammten Räuberhöhle im Wald, und gleichzeitig auf Elafonisi, der verlassenen Insel an der Westseite Kretas, zu der man hinüberwaten kann. Die seichten Strände, das kristallklare Wasser, der korallenfarbene Strand. Nichts Schmutziges, Hässliches oder Ekeliges, nur Sonne und Meer und Sauberkeit, Erwachsene und Kinder schwammen und schnorchelten uns spielten. Ich sah Mias seligen Gesichtsausdruck vor mir, als sie sich zurücklegte, sodass ihr Haar wie ein Fächer um ihren Kopf schwamm. […] . . °°°2. Leseprobe S. 67°°° […] Er griff nach der Whiskyflasche und sah aus, als wollte er sich einen einschenken, dann aber überlegt er es sich anders und ging damit zur Küchenanrichte. Ich sah nur seinen Rücken, aber ich hörte, dass er auch dort die Vorhänge zuzog. Er kam zurück und ging auf die Tür zu, hinter der ich die Schlafkammer vermutete. Die Angst öffnete sich wie eine Kluft. Er griff nach der Klinke, ließ die Hand aber wieder sinken. Stattdessen drehte er sich um und starrte mich an. […] . . °°°Meinung – Kritik°°°' Ich mag ja skandinavische Autoren, so war auch dieses Buch mit einem durchaus ansprechenden Klappentext schnell meines. Ein längerer Nachmittag und ich hatte Nachtzuschlag ausgelesen, über blieb ein komisches Gefühl, das mich weder zufrieden noch unzufrieden dastehen ließ. Woran lag es? An der Thematik? Die ist ja ansprechend und bietet durchaus ein breites Spektrum an schriftstellerischen Entfaltungsmöglichkeiten. Eigentlich ist der Autorin die Gestaltung bzw, der Ausbau der Handlung tatsächlich gelungen , dennoch stört etwas, denn der Leser mag sich nicht so recht mit dem Werk identifizieren. Liegt es an den nur zwei bzw. drei hauptsächlichen Charakteren? Die die Handlung irgendwie leer erscheinen lassen? . Auch wenn die Charaktere schon so dargestellt werden, dass sie ansprechend und auch glaubwürdig herüberkommen, aber es bleibt eine gewisse Leere, denn auf der anderen Seite wirken sie irgendwie leblos. Oder liegt es daran, das wir bzw. ich es nicht gewohnt bin, das es Bücher gibt, die auch mit wenigen Charakteren auskommen? Ganz komisches Gefühl, auf der einen Seite wirken diese lebhaft, auf der anderen Seite kann man sich beim Lesen nicht mit ihnen identifizieren. . Oder ist es der Schreibstil der Autorin, der stört? Im Zusammenhang mit den Rückblicken der im Buch handelnden Schriftstellerin? Dies führte schon ein wenig zu Verwirrung beim Lesen, so manches Mal beschlich einen das Gefühl, der imaginäre rote (Handlungs-) Faden ist gerissen. Dazu kommt dann noch der gewöhnungsbedürftige nordisch verhaltene Schreibstil der Autorin, denn nach meinem persönlichen Empfinden ergeht sich die Autorin in Ausschmückungen und unnötigen Füll – bzw. Schachtelsätzen, welche auch teilweise abrupt enden. Gerade letzterer Kritikpunkt sorgt für eine nur minimale Spannung, einen Höhepunkt in Sachen Spannung konnte ich im gesamten nicht ausmachen. . °°°Fazit°°° Ein skandinavisch verhaltener Möchtegern-Thriller der dank seines Klappentextes mehr Werbung macht, als er halten kann, hier ist dann auch die Genre-Bezeichnung Thriller erheblich zu hoch gegriffen. Nachtzuschlag bekommt von mir wegen der Unausgewogenheit und der mageren Spannung nur noch 2 Sterne und keine Empfehlung. .

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  • Rezension zu "Nachtzuschlag" von Tove Nilsen

    Nachtzuschlag

    Buchfink

    25. September 2008 um 17:48

    Spannend bis zur allerletzten Zeile, beschreibt diese Autorin die Verzweiflung einer Frau, die in einem Taxi entführt wird und zu verhindern versucht, was unvermeidlich scheint...

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