Traci Chee Ein Meer aus Tinte und Gold

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Ein Meer aus Tinte und Gold“ von Traci Chee

Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.

Tolle, magische Welt, aber langweilige, verwirrende Story!

— Buecherheld

http://aliswerk.blogspot.de/2017/11/ein-meer-aus-tinte-und-gold-rezension.html

— Lubig2

Schöne Aufmachung, tolle Idee - schlechte Umsetzung - leider

— Sara_M

Echt gutes Buch, doch iwie hat es mich ausgebremst..

— JennysGedanken

Das Buch hat mir gefallen, mal etwas anderes. Jedoch hat es mich nie richtig gepackt. Gibt es eine Fortsetzung?

— Phantasyia

Zu abruptes und abgehacktes Ende

— hi-speedsoul

Ich habe mir von der Inhaltsangabe mehr darunter vorgestellt. Es war schwer zu lesen.

— Ariane87

Ein super Auftakt für eine interessante Reihe - Ich bin gespannt auf Teil 2 :)

— britsbookworld

Der Inhalt konnte dem Cover nicht ganz entsprechen. Trotzdem toll :-)

— MonkeyMoon

Ein wirklich tolles Buch! Lohnt sich WIRKLICH es zu lesen!

— ch3yenne

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  • Nicht perfekt, doch sehr märchenhaft

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    JennysGedanken

    17. November 2017 um 11:25

    Ich bin immernoch nicht sicher, was ich zu dieser Geschichte denken soll. Sie war magisch und doch habe ich fast den gesamten Oktober gebraucht um sie zu lesen. Ich habe vorher viele negative Meinungen gelesen und war mir unsicher, wie ich sie finden werde und ich war am Anfang auch sehr kritisch, doch nachdem Sefia Archer getroffen hat, ging die Geschichte etwas mehr voran.Warum ich so lange gebraucht habe, weiß ich ehrlich auch nicht. Die Geschichte war märchenhaft und ich habe echt mit den Figuren gefiebert. Doch irgendwie habe ich an manchen Tagen nur 30 Seiten gelesen, was für mich wenig ist. Ich finde das echt schade.Die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Sefia ist die Protagonistin und hat mich echt fasziniert. Sie kann lesen, was in dieser Welt echt selten geworden ist und sie kann die Vergangenheit von Sachen oder Menschen sehen. Doch auf der anderen Seite ist sie auch so naiv und manchmal so unsympatisch, dass ich sie am liebsten schütteln würde. Aber irgendwie passt der Charakter auch zu ihr.Archer ist das absolute Gegenteil von ihr. Er kann nicht sprechen, doch das verpasst der Geschichte einen echten Kick. Ich mochte seine Kapitel sehr gern und freue mich schon sehr auf den zweiten Band, der hoffentlich bald erscheint.Ein Meer aus Tinte und Gold war eine magische und märchenhafte Geschichte über eine Welt ohne Bücher. Ich habe mich darin echt wohl gefühlt und kann es euch auch empfehlen.;)

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  • schon optisch verdient das Buch 5 Sterne

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    Lubig2

    10. November 2017 um 20:56

    Aufgrund des Klappentextes hätte ich das Buch wahrscheinlich nie gelesen. Glücklicherweise hat man mir in meiner Lieblingsbuchhandlung eine Leseprobe in die Hand gedrückt, die mich dann neugierig gemacht hat.Das Buch ist eine absolute Augenweide. Schon das Cover ist toll gestaltet. Aber die eigentliche Schönheit entfaltet sich erst innen. Es gibt so viel zu entdecken und ist mit so viel Liebe gestaltet, dass alleine die Aufmachung schon 5 Sterne verdient.Der Inhalt gefällt mir auch gut. Vor allem, weil die Handlung in der Gestaltung widergespiegelt wird. Sefia ist auf der Suche nach Antworten. Doch da sie ein Leben auf der Flucht lebt, ist das nicht gerade einfach. Ihre Tante Nin kommt unterwegs abhanden, dafür findet sie in Archer einen treuen Freund und Begleiter.Die Geschichten der einzelnen Protagonisten werden geschickt miteinander verwoben. Manchmal wird man auch auf eine irreführende Fährte gelockt und muss später erkennen, das der Ablauf ein ganz anderer war, wie angenommen. Die einzelnen Personen sind gut ausgearbeitet und viele davon auch liebenswert.Sefia und Archer setzen alles daran, das Rätsel zu lösen. Wie aber schon Kapitän Lees zu bedenken gibt, ist es nicht immer ratsam, alle Wahrheiten zu kennen.Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert und gehofft.Fazit:Ein optisch unglaublich schön gestaltetes Buch, das auch inhaltlich gut gelungen ist.Zwischendurch gibt es zwar kleine Längen, die aber nicht wirklich stören.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Aktuell könnt ihr hier eure Favoriten nominieren! Unsere große Verlosung für euch!Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Ladet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram zum Nominieren beim Leserpeis ein und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1055
    • 05. December 2017 um 23:59
  • Magisches Buch mit Startschwierigkeiten

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    Lovinbooks4ever

    05. November 2017 um 09:04

    DIES IST EIN BUCH UND EIN BUCH IST EINE WELT UND EIN WORT IST EIN SAMEN, DER BEDEUTUNG ENTHÄLT. SEITEN AUS MEER UND RÄNDER ALS LAND SIND VÖLKER UND LEBEN IN DEINER HAND. DOCH PRÜF DEINE WELT, UND DEIN DASEIN HIER WIRD ZU MEEREN AUS TINTE, ZUM HAUS AUS PAPIER, KENNST DU DICH SELBST ODER HAST DU GEIRRT? BIST DU LESER ODER DER, DER GELESEN WIRD? Dieses Zitat findet ihr verstreut in dem Buch. Gleich zu Beginn bekommt man den Hinweis, dass man dieses Buch sehr aufmerksam lesen und genau hinschauen soll. Und das kann ich so nur bestätigen. Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch oder zum Abschalten. Man muss sich schon konzentrieren, um wirklich alles zu verstehen und die Handlungsstränge zusammenfügen zu können. Klingt anstrengend? Das ist es manchmal auch. Aber wer sich drauf einlässt wird in eine wunderschöne und magische Geschichte eingesaugt. Sefia ist schon eher ein oberflächlich dargestellter Charakter und für mich war sie nicht immer greifbar. Sie hat ihre Eltern sehr früh verloren und als dann auch noch ihre Tante Nin verschleppt wurde ist sie ganz allein. Doch irgendwie blieb es mir verborgen ihre Emotionen zu fühlen. Sie ist ziemlich stark und lässt wohl auch so einige Gefühle erst gar nicht an sich ran und das fand ich sehr schade. Man hätte sie hier durchaus noch etwas sympathischer darstellen können. Auch Archer blieb in meinen Augen eher blass. Dadurch, dass er verlernt hat zu sprechen bleibt natürlich auch der Leser irgendwie auf Abstand zu dem Charakter. Auch die Beziehung der beiden entwickelt sich ohne das man davon etwas mitbekommt. Es wird leider viel zu wenig drauf eingegangen, ob Sefia Archer mag oder nicht. Die Geschichte ist, wie gesagt, ziemlich verworren und stellenweise leider auch echt langweilig. Es wird so viel erzählt ohne das etwas gesagt wird. Erst zum Ende hin lichtet sich der Nebel und man versteht tatsächlich, was man da eigentlich gerade alles gelesen hat. Und ab diesem Zeitpunkt setzte auch für mich die Magie ein und ich habe mich so richtig auf alles einlassen können. Das Ende ist wirklich spannend und ich hätte zu keiner Zeit vermutet, dass es diese Wendung nehmen würde. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mit Sefia und Archer weitergehen wird und welche Welt wir dann entdecken dürfen. Man braucht einen freien Kopf für dieses Buch, denn man muss sich teilweise wirklich konzentrieren. Die Mitte des Buches zieht sich leider etwas, aber wenn man erstmal alle Handlungsstränge zusammengefügt hat, dann bekommt man eine tolle, spannende und magische Geschichte. 3 von 5 Punkten

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  • Rezension-Ein Meer aus Tinte und Gold

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    Cxxny

    29. September 2017 um 17:39

    Allgemeine Infos Autor/in: Traci Chee Verlag: Carlsen Preis: (D) 17,99€Seitenanzahl: 480 ISBN: 978-3-551-58352-9 9783551583529 Format: Hardcover mit SchutzumschlagBewertung: 3,5⭐️/5⭐️ Klappentext Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mitihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden-und den Tod von Sefias Vater rächen. Quelle: https://www.carlsen.de/ Meine Meinung Ein Meer aus Tinte und Gold ist optisch, einfach nur ein wunderschönes Buch! Das Cover hat mich in der Buchhandlung quasi angesprungen und auch der Klappentext ist ansprechend gewesen. Das Buch verzaubert mein Regal förmlich, es ist rund um und selbst auf den Seiten faszinierend verschnörkelt, kitschig und dennoch hübsch. Der Auftakt der „Das Buch von Kelanna“-Reihe hat einen lockeren Anfang. Obwohl es recht traurig losgeht, indem Sefias Eltern sterben, sind die ersten Kapitel schnell weg. Leider ist das nicht von Dauer, denn wenn die Geschichte richtig losgeht, wir es ziemlich holprig. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, doch der Wechsel zwischen den Sichten ist zu teilweise verwirrend. Dazu kommt, dass es meist schwer ist, sich in die Charaktere zu versetzen und es generell nur wenige Informationen zu sowohl Protagonisten, als auch zu Nebencharakteren gibt. Ich habe mir stellenweise schwer getan weiter zu lesen, aber die versteckten Botschaften die im ganzen Buch zu finden sind, haben mich immer wieder angelockt. Mal fehlt ein Wort oder ein Satz, mal ein Abschnitt oder gar eine Seite. Wörter neben der Seitenanzahl und der ganze Zauber, hat mich im Endeffekt doch dazu gebracht das Buch fertig zu lesen und ich bin wirklich froh darüber. Gegen Ende kommt dann endlich Klarheit ans Licht. Mir gefällt die Entwicklung zwischen Sefia und dem stummen Jungen, die wohl noch lange nicht ihr Ende gefunden hat. Der Schluss hat mich somit auf den zweiten Band gespannt gemacht und ich will auf jeden Fall wissen, wie es weiter geht. Fazit Das Buch ist ohne Frage ein Schmuckstück. Der Anfang hat mir gut gefallen, doch es wurde wirklich anstrengend weiter zu lesen. Die versteckten Botschaften haben mich ziemlich neugierig gemacht und das Ende des Buches hat sich zum positiven gewendet. Ich will nichtsdestotrotz wissen wie es weiter geht und bin gespannt auf die folgenden Bücher der Reihe.  MEIN BLOG: https://tinteundpapierblog.wordpress.com/  

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  • Wunderschönes Cover, netter Inhalt

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    MonkeyMoon

    01. August 2017 um 13:56

    Ich war zunächst etwas unsicher, ob ich dieses Buch wirklich lesen möchte. Nur ein schönes Cover macht noch kein gutes Buch und ich hatte viele eher negative Stimmen gehört.Jetzt kann ich sagen, ich fand es schön. Ja, es hat anfangs viele Perspektivwechsel. Aber für jeden, der zum Beispiel schon Game of Thrones gelesen hat, ist das hier Kinderkram.Auch das Argument der mangelnden Spannung ist teilweise valide. Die Handlung bleibt das ganze Buch über gemütlich. Nichts desto trotz fand ich dennoch, dass jedes Kapitel seine Daseinsberechtigung hatte. Außerdem glaube ich auch, dass viele Randinformationen für das Verständnis in den weiteren Teilen der Geschichte nützlich sein werden. Die Welt, die hier geschaffen wird, hat mir ganz gut gefallen. Auch wenn sie in meiner Vorstellung ziemlich winzig ist, da nur von fünf Inseln die Rede ist. Ich hatte Dimensionen von fünf mal Mallorca im Kopf, was nicht besonders viel scheint. Hier wäre vielleicht eine Karte schön gewesen. Die Magie dieser Welt finde ich auch gut. Es ist mal ein anderes Konzept.Als Fazit lässt sich festhalten, dass ich diesem Buch stabile 4 Sterne gebe und mich auf die weiteren Teile der Reihe freue.

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  • Rezension zu "Ein Meer aus Tinte und Gold"

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    Pergamentfalter

    02. July 2017 um 20:21

    Dies ist ein Buch. Der Satz scheint banal, doch in Kelanna ist er ein Novum, das Fragen aufwirft: Was ist ein Buch?  Kelanna ist eine Welt voller gesprochener Geschichten. Heldentaten, historische Ereignisse, Abenteuer, Erfahrungen... alles wird von Generation zu Generation durch Geschichten weitergegeben. Eine Schriftkultur scheint nicht zu existieren. Nur eine kleine Gruppe ausgewählter Menschen kennt das geschriebene Wort und kann die Magie, die sich dahinter verbirgt, erkennen. Um das Geheimnis zu wahren, nehmen sie sogar den Tod von Menschen in Kauf. "Ein Meer aus Tinte und Gold" erzählt vier Geschichten, die sich nach und nach miteinander verweben: Die Hauptgeschichte ist die von Sefia, die früh ihre Eltern verlor und deren Tante Nin nun auch noch entführt wurde. Als letztes Überbleibsel ihrer Vergangenheit besitzt sie einen merkwürdigen Kasten voller Papier: Ein Buch. Während sie es allmählich zu lesen lernt, eröffnet sich ihr eine Welt voller goldener (und gefährlicher) Magie. Gemeinsam mit einem stummen Jungen macht Sefia sich schließlich auf, ihre Tante Nin zu finden. Daneben finden sich Geschichten von Käpt'n Lees und seiner Mannschaft, die auf dem Meer allerhand Abenteuer erleben, und von zwei Personen aus dem Kreis der Eingeweihten. Anfangs machten mir die unterschiedlichen Handlungsstränge und Charaktere ein wenig Probleme. Es fehlte der größere Zusammenhang zwischen ihnen und ein greifbares Bild von der Welt, um die Gedanken und Handlungen der Figuren richtig verstehen zu können. Nach den ersten Kapiteln, in denen ich die Welt besser kennenlernte, besserte sich das jedoch und die unterschiedlichen Perspektiven boten eine angenehme Abwechslung: Durch sie erlebte ich nicht nur verschiedene Handlungsorte und konnte mir ein besseres Bild von Kelanna machen, sondern konnte einzelne Situationen auch aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Daneben erzeugte der Wechsel zwischen den Perspektiven unterschwellig Spannung - entweder, weil Szenen mit einem Cliffhanger endeten, oder weil ich als Leserin zwischenzeitlich mehr wusste als einzelne Charaktere und dadurch bsp. noch vor den Charakteren ahnte, in welcher Gefahr sie schweben. Die Spannung - auch wenn ich sie nicht als so mitreißend wie bei anderen Fantasybüchern empfand - war ein Grund, warum sich die Geschichte unglaublich schnell lesen ließ. Ein anderer ist die Sprache: Durch sie wirkt "Ein Meer aus Tinte und Gold" wie ein Traum oder ein Märchen. Die Sprache ist einfach und dennoch ausdrucksstark gehalten. Für mich hat sie perfekt die Magie der Worte, die in Kelanna so eine große Rolle spielt, transportiert. Die Charaktere waren in sich logisch und abwechslungsreich gestaltet. Sehr angenehm fand ich die äußere Gestaltung der Figuren, denn obwohl das Buch zur Jugendfantasy gehört, sind Traci Chees Charaktere endlich einmal nicht alle wunderschön und perfekt. Was ich dagegen mit der kleinen Liebelei zweier Protagonisten anfangen soll, weiß ich noch nicht so wirklich: Ihre Freundschaft fand ich glaubhaft und schön beschrieben. Die Annäherungen gegen Ende klangen für mich dann allerdings mehr wie "Das ist ein Jugendbuch, also muss(!) hier noch eine Liebesgeschichte rein. Irgendwie." Mal sehen, wie sich das in Band zwei entwickelt. Vielleicht stört es mich hier auch einfach nur, weil ich gehofft hatte, mal ein Jugend(fantasy)buch zu haben, das ohne (gekünstelte) Liebesgeschichte auskommt. Schlussendlich noch ein Wort zur Gestaltung des Buches selbst und warum ich euch definitiv empfehlen würde, zum Hardcover zu greifen: Zunächst einmal sieht das Buch, das sich unter dem schicken goldenen Schutzumschlag versteckt, aus wie das von Sefia. Darüber hinaus sind die Seiten grafisch gestaltet: Mal findet sich ein schwarzer Fingerabdruck auf den Seiten, mal eine handschriftliche Notiz, geschwärzte Textstellen oder ein mysteriöses Symbol, dem im Laufe der Handlung eine größere Bedeutung zukommt. Einzelne Kapitel sind in anderen Schriftarten gestaltet und z.T. wirken die Seiten wie aus einem alten, fleckigen Buch. Und wer ganz genau hinschaut, entdeckt neben den Seitenzahlen ab und an ein Wort und kann so Seite für Seite und Wort für Wort eine kleine Botschaft entdecken. Insgesamt hat die Gestaltung sehr gut zur Handlung und zur Sprache des Buches gepasst. Sie hat mich regelrecht noch einmal tiefer mit in die Geschichte genommen - und mir gleichzeitig ein klein wenig der Wortmagie aus Kelanna dagelassen. Fazit: "Ein Meer aus Tinte und Gold" ist kein typisches Fantasybuch mit ausgekauten Motiven und schon x-mal gelesenen Handlungsmustern. Vielmehr wirkt es wie ein modernes Märchen über Bücher und die Magie zwischen den Zeilen: Ein fantastisches, wundervoll geschriebenes Buch mit kleinen Mankos, das Lust auf mehr macht.

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  • Dies ist ein Buch, und ein Buch ist eine Welt...

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    MikkaG

    01. July 2017 um 13:09

    Dies ist wirklich mal ein Buch, wo ich dringend empfehlen würde, das gebundene Buch zu lesen statt dem eBook oder Hörbuch! Mal ganz abgesehen vom wunderschönen goldenen Cover, ist auch die Ausstattung innerhalb des Buches außergewöhnlich: handschriftliche Notizen; über das ganze Buch am unteren Seitenrand eingestreute Wörter, die Sätze ergeben, wenn man sie beim Durchblättern nacheinander liest; Fingerabdrücke; eine komplett unkenntlich gemachte Passage, als habe jemand mit einem schwarzen Stift verzweifelt versucht, das Geschehene ungeschehen zu machen... Man hat das Gefühl, ein Buch in der Hand zu halten, das eine lange Geschichte hat, das von Leser zu Leser weitergereicht wurde. Und der Inhalt steht der Aufmachung in Originalität in nichts nach: Traci Chee hat eine komplexe Welt entworfen, in der die Schrift niemals entwickelt oder zumindest nie der Allgemeinheit zugänglich gemacht wurde. Lediglich der Orden der Leser und Bibliothekare weiß um die Macht des geschriebenen Wortes und tut alles, um dieses Geheimnis zu bewahren! Auch das Magiesystem ist sehr interessant: die Illuminatoren haben Einblick in die illuminierte Welt, 'ein Netz aus allem, was je gewesen war und je passieren würde', und das gibt ihnen faszinierende Möglichkeiten, das Gewebe der Welt zu beeinflussen. Das Tempo der Geschichte ist manchmal eher ruhig, die Spannung unterschwellig, aber ich habe mich nie gelangweilt, denn das Buch hat seinen ganz eigenen Zauber, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Wobei es durchaus auch rasante Szenen mit einer Menge Action gibt! Aber in meinen Augen sollte man nicht zu sehr durch das Buch hasten, sondern seine Magie auch in den langsamen Passagen voll und ganz auf sich wirken lassen. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die zum Teil auch in unterschiedlichen Zeiten angesiedelt sind. Dabei wird die Hauptgeschichte immer mal wieder unterbrochen von auf anderem Hintergrund gedruckten Abenteuergeschichten über den sagenumwobenen Käpt'n Lees und sein Schiff 'Die Strömung der Zuversicht', wobei sich diese Geschichten und die Hauptgeschichte irgendwann vermischen. Manchmal können die Perspektiven- und Zeitwechsel etwas verwirrend sein, aber es hat mir auch viel Spaß gemacht, die Puzzleteile zusammenzusetzen und nach und nach zu verstehen, was vor sich geht! "Sie ritzte den Satz mit der Messerspitze an den verborgenen Stellen des Waldes ein, in die höchsten Äste der größten Bäume: Dies ist ein Buch.Oder sie schrieb auf die Steine eines zugeschütteten Lagerfeuers: Dies ist ein Buch.Und sie malte es sich unsichtbar auf den Arm, auf das gebeugte Knie: Dies ist ein Buch. Ein Buch. Ein Buch. Ein Buch. Sie wusste ja nicht, dass die Leute, die hinter ihr her waren, überall nach Spuren suchten: in den höchsten Bäumen, auf vergrabenen Steinen. Sie lechzten nach de Buch wie Hungernde nach Essen. Krank vor Sehnsucht folgten sie ihr."(Zitat)Der Schreibstil ist so außergewöhnlich wie die Handlung selbst: er hat etwas zeitlos Märchenhaftes und Traci Chee findet wunderbare, magische Formulierungen. Da muss ich auch der Übersetzerin ein ganz großes Lob aussprechen, dass sie diese Magie so gut ins Deutsche übertragen hat!Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Im Mittelpunkt steht die junge Sefia, der von ihren Eltern nur ein merkwürdiger rechteckiger Gegenstand geblieben ist, mit dem sie zunächst nichts anzufangen weiß – bevor sie sich erinnert, was ihre Mutter ihr als kleines Kind beigebracht hat: ein B... U... C... H... Sefia hat mir gut gefallen, denn sie ist mutig und entschlossen. Jemand, der die Dinge anpackt und dabei auch Fehler macht, aber nie aufgibt!Begleitet wird sie von einem Jungen, den sie aus einem Käfig befreit hat, wo er gehalten wurde wie ein Tier und gezwungen, gegen andere Jungen in Kämpfen auf Leben und Tod anzutreten. Er spricht nicht, und dennoch schafft es die Autorin, dem Leser seine Persönlichkeit zu vermitteln! Zwischen Sefia und Archer, wie sie ihn kurzerhand tauft, entwickelt sich eine zarte Freundschaft, die ich sehr rührend fand. Romantik bleibt hier noch eher im Hintergrund! Dann gibt es noch Lon und die Jägerin, die beide zum Orden gehören – er als Illuminator-Lehrling, sie als tödliche Kämpferin... Ich muss zugeben, dass Lon mir von allen Charakteren am unsympathischsten war, aber interessant war sein Teil der Geschichte dennoch! Einer meiner absoluten Lieblinge war Käpt'n Lees, und auch seine Crew ist mir richtig ans Herz gewachsen. Lees ist absolut furchtlos und immer auf der Suche nach Abenteuern, was manchmal auch so richtig nach hinten losgeht... Die Menschen in dieser Welt glauben, dass es kein Leben nach dem Tod gibt und Geschichten daher alles sind, was von einem Menschen bleibt, und das führt dazu, dass viele alles dafür tun, dass ihre Geschichten spannend genug sind, um lange Bestand zu haben. Fazit:Eine Welt, in der die Menschen weder lesen noch schreiben können und in der lediglich ein geheimer Orden um die Macht des geschriebenen Wortes weiß: auf dieser Grundlage erzählt Traci Chee eine spannende, magische und vor allem einzigartige Geschichte mit interessanten Charakteren und einem wunderbaren Schreibstil. "Ein Meer aus Tinte und Gold" hat mich trotz einiger sehr ruhiger Passagen voll und ganz überzeugt, und ich hoffe, dass Band #2 nicht zu lange auf sich warten lassen wird!

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  • Gute Grundidee, aber verwirrende Umsetzung

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    Azalee

    29. May 2017 um 21:24

    Von Traci Chees Ein Meer aus Tinte und Gold habe ich schon mehrfach gelesen, dass es so gut sein soll. Aufgrund des Hypes und des ansprechenden Covers und Klappentextes habe ich es mir auch irgendwann gekauft - aber ich werde es wohl nie lernen, dass man bei gehypten Büchern besonders vorsichtig sein soll. Und jetzt tu ich mich wirklich schwer damit, das Buch zu bewerten.SCHREIBSTIL: Traci Chees Schreibstil ist - tja wie beschreibe ich es wohl am treffendsten? Mich persönlich konnte er nicht fesseln, obwohl der Schreibstil an sich nicht schlecht ist. Oft kann ein guter Schreibstil eine dürfitge Geschichte retten, hier war es leider nicht der Fall. Teilweise hat Chees poetische Anwandlungen und klüge Sprüche parat. Grundsätzlich ist der Schreibstil aber nicht allzu komplex. Das Buch ist jeweils aus der Er-Perspektive geschrieben, allerdings gibt es 3 Hauptprotagonisten. Dann gibt es aber auch noch drei weitere Personen, die einmal im Mittelpunkt des Buches stehen. Mich hat das sehr verwirrt. Für den Schreibstil gebe ich 3/5 Sterne. HANDLUNG:Wo fange ich am besten an?Da ist einmal die Geschichte von Sefia und Archer. Sefia macht sich auf die Suche nach den Entführern ihrer Tante Nin. Und sie irrt umher. Und irrt umher. Und irrt weiterhin umher. Sefias Geschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen, sondern hat mich total genervt. Dann gibt es noch die Geschichten, die Sefia in dem Buch liest. Die waren um einiges interessanter, als Sefias Geschichte, waren aber auch recht knapp. Dann gibt es noch die Geschichte um die Bibliothek. Was genau es damit auf sich hat, kann ich nicht sagen. Ich weiß nicht einmal, welche Mitarbeiter die Bibliothek hat (obwohl ja immer wieder die Rede von fünf verschiedenen Bereichen war - aber entweder sind die mir entgangen oder sie wurden tatsächlich nicht alle erwähnt).Die ganze Geschichte spielt in einer Fantasywelt. Hier hätte ich eine Karte hilfreich gefunden, ich bin oft mit den ganzen Namen etc. durcheinander gekommen und wusste nicht mehr, wer denn jetzt mit wem verbündet ist und wer wen bekämpft. Am Ende jedenfalls laufen die Stränge irgendwie zusammen und es geht Knall auf Fall. Ein paar Seiten mehr hätten da definitiv nicht geschadet. Die Liebesgeschichte, die sich anbahnt, konnte mich zumindest ansatzweise überzeugen, aber auch nicht komplett.  Für die Handlung gebe ich 2/5 Sterne. FIGUREN: Sefia ist seit Jahren mit ihrer Tante auf der Flucht und trägt ein geheimnissvolles Buch mit sich herum. Sie war mir jetzt nicht sonderlich sympathisch, aber auch nicht so super unsympathisch. Allerdings jammert sie ziemlich lange wegen eines Verbrechens, das sie begehen musste, herum. Das hat mich irgendwann nur noch genervt. Sefia ist besessen von ihrer Suche nach Nin, teils hatte ich aber das Gefühl, dass sie ihr Ziel etwas aus den Augen verliert und es ihr dann irgendwann plötzlich wieder einfällt. Archer ist Sefias Begleiter. Ehemals Kämpfer ist er jetzt friedliebend. Das war es auch schon, was es zu Archer zu sagen gibt. Er blieb relativ blass. Genauso hat es sich auch mit den restlichen Figuren verhalten. Schade, gerade die Nebenfiguren (vor allem die Mannschaft rund um Käptn Lees) mochte ich gerne und hätte gerne auch mehr von ihr gelesen. Für die Figuren gebe ich ebenfalls 2/5 Sterne. FAZIT: Das Buch war mir persönlich viel zu verwirrend, obwohl die Grundidee eigentlich echt gut war. Der Schreibstil konnte mich nicht wirklich fesseln. Die Handlung hat mich einfach nur verwirrt zurückgelassen, ich konnte ihr nicht folgen. Die Figuren waren meist relativ blass, bis auf Sefia, aber die war mir nicht sonderlich sympathisch. Insgesamt gebe ich dem Buch 2/5 Sterne und werde den zweiten Band wohl nicht lesen.

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    • 3
  • Zu Viel, zu langatmig, zu lang, zu verwirrend

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    haehnchenteil

    18. May 2017 um 16:37

    Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen.Meinung:So Weit so gut. Das klingt nach Spannung, und Wendungen und Abenteuer.Das habe ich leider nicht bekommen. Der Handlungsstrang mit Sefia und Archer schwappt so vor sich hin. Verstecken, weglaufen, verstecken, weglaufen, bis sie es nicht mehr können. Auch der Strang mit Lon, dem Lehrling eines Bibliothekars, konnte mich nicht so recht fesseln. Einzig die Handlung von Kapitän Lees und seiner Mannschaft hat mir Freude bereitet, weil dort endlich einmal etwas passiert ist. Und dieser Teil der Handlung kam mir leider zu kurz.Die Sprache in diesem Buch ist sehr schön. Poetisch, was ich leider nicht immer passend fand.Fazit:Das wunderschöne Cover, täuscht leider über den Inhalt hinweg. Der für mich einfach von allem zuviel hatte. Nur nicht von der Handlung die mich interessierte.Die vielen Handlungsstränge fand ich verwirrend, auch weil sie nicht immer ersichtlich abgegrenzt waren. Und auch wenn sie irgendwann alle zusammenlaufen, hat mich das Lesen zu sehr angestrengt, alsdass ich den zweiten Teil lesen werde.2 Sterne für das Cover, und die Handlung mit Lees.

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  • Abenteuer in Kelanna

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    BeEe26

    16. May 2017 um 19:27

    Darum gehts: Seit Sefias Vater ermordet wurde, kämpft sie mit ihrer Tante Nin ums Überleben. Aber dann wird Nin entführt und die einzige Spur zu ihr ist ein Buch: ein scheinbar nutzloser Gegenstand in einem Land, in dem fast niemand um die Existenz des geschriebenen Wortes weiß. Doch kaum berührt Sefia das makellose Papier, spürt sie eine magische Verbundenheit und lernt die Zeichen zu deuten. Sie führen sie nicht nur auf eine gefährliche Reise, sondern auch an die Seite eines stummen Jungen, der selbst voller Geheimnisse steckt. Gemeinsam wollen sie Nin finden – und den Tod von Sefias Vater rächen. (Quelle: Carlsen Verlag) Zum Titel/Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Goldene Schnörkel, die gemeinsam ein Meer bilden. Darin ein Buch mit einem Schiff. Titel, Cover und auch Klappentext verraten nicht zu viel über die Geschichte. Ich wusste zu Beginn kaum, wohin mich das Ganze führen würde. Zum inneren Design: Betrachtet man das innere Design, hebt es sich nicht von der Einzigartigkeit einiger meiner letzten Bücher ab. Das Buch hat 40 Kapitel, was ich als ziemlich viel empfinde, aber da häufig ein Perspektiven- oder Zeitenwechsel vonstatten geht, ist es klar verständlich. Was mich widerum begeistert hat ist, dass man erkennt, wann Sefia im Buch liest. In diesen Kapiteln hebt sich der Inhalt durch eine geschnörkelte Schrift und einem hinterlegten Hintergrund ab. Zudem sind einige Hinweise, die weitere Handlungen vorhersagen im Buch gegeben. Auch in diesem Absatz könnt ihr sehen, welchem Satz ich begegnet bin. Zudem muss ich noch anmerken, dass ich eine eBook-Version hatte und mir nicht sicher bin, ob es auch im Buch vorkommt. Zum Inhalt: Schon lange habe ich keinen Fantasy-Roman mehr gelesen. (Ich meine ja, ich hab mir letzte Woche das Hörbuch von Harry Potter und der Stein der Weisen angehört, aber dieser ist mir ja nicht neu). Mir gefiel die Abwechslung, dass es einmal kein schnulziger, verzweifelter Liebesroman war. Liebesszenen wird so gut wie keine Aufmerksamkeit geschenkt und trotzdem merkt man, dass man durch Abenteuer und Gefahren näher rückt. In diesem Buch kam so viel Magie vor, wie schon lange nicht mehr. Tolle Fähigkeiten, die einige dieser Menschen hatten. Einige Fragen sind für mich noch ungeklärt, aber das ist klar, es ist ja erst der erste Teil. Leider musste ich feststellen, dass dieser Teil noch ziemlich neu ist und man darum noch auf eine Fortsetzung warten muss. Aber gehen wir über zum Schreibstil, denn hier tobte sich Traci Chee mit Erfolg aus.Zum Schreibstil: Die Autorin hat hier so viele Lebensweisheiten zu Punkt gebracht, die nicht nur in dieser Fantasywelt eine Rolle spielen. Hier ein paar Eindrücke:  ,,Mit Geschichten ist es wie mit manchen Leuten", sagte Lind, und seine braunen Augen glänzten in dem verblassenden Licht des Sonnenuntergangs. ,,Sie werden mit dem Alter immer besser. Aber nicht an jede Geschichte erinnert man sich und nicht alle Leute werden alt." ,,Ein Zuhause ist das, was du dazu machst." Nin zuckte die Achseln. ,,Es kann ein Schiff sein. Oder das, was du Tag für Tag auf dem Rücken trägst. Oder deine Familie. Oder vielleicht nur ein Mensch, den du über alles liebst. Das ist zu Hause."  Mit diesen und vielen anderen Floskeln wurde ich begeistert und in den Bann gezogen. Eine wirklich tolle sprachliche Inszenierung. Fazit: Das Hardcover wäre mir persönlich zu teuer, weshalb ich mich für das eBook entschieden habe. Natürlich mag es nicht an Harry Potter heran, es gilt es aber nicht damit zu vergleichen, da man in komplett verschiedene Fantasy-Welten eintaucht, an die anders herangegangen wird. Man muss sagen, dass Buch hat viel Spannung erregt und man hat das Abenteuer gespürt. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Im November erscheint der zweite Teil im Englischen!Dieses und weitere Rezensionen seht ihr auch auf meinem Blog:https://buecherundblumen.blogspot.co.at/2017/05/ein-meer-aus-tinte-und-gold-rezension.html

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  • Ein High Fantasy-Auftakt mit Schwächen und Stärken

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    AnnaSalvatore

    16. May 2017 um 18:34

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/05/magie-der-bucher-und-eine-rachsuchtige.htmlCOVER/GESTALTUNGDieser Schutzumschlag ist einfach ein Traum.Dieses wunderschön schimmernde Gold, die zur Geschichte passenden Motive, die Schrift und sogar das wichtige Zeichen, in das Buch geprägt.Auch zwischen den Seiten werden besondere Sachen hervorgehoben; Es wurde sich wahnsinnig viel Mühe gegeben.Das Einzige, was ich wirklich stark bemängeln muss, ist eine fehlende Weltkarte.-> Allein vom Produkt her, eine wahnsinniges Preis-Leistungs-Verhältnis.MEINUNGDa ich gerade dabei bin:Die entworfene Welt ist sehr komplex, es gibt viele Reiche, Politik, Krieg, Fronten, Verfeindungen und Orte. Es wird viel gereist, es gibt auch Perspektivwechsel. Bei einer solchen High Fantasy-Welt fehlte mir die Karte sehr. Ich hätte sehr gerne mitverfolgt, wo wer gerade zugange ist.Dennoch gefiel mir die entworfene Welt, es sind nicht unbedingt originelle, aber dennoch interessante Verstrickungen und die gewählten Namen sind fantasievoll, aber trotzdem nicht unaussprechbar.Die Fantasy-Elemente, hmm, schwierig.Dies ist praktisch ein Buch, welches sich mit Büchern beschäftigt. Das Lesen und Schreiben ist praktisch Magie, zudem ist die Welt unter einer Art Schein mit goldenen Strahlen durchsetzt, die Manche beherrschen können.Wie ihr seht, zu 100% gut erklären kann ich es nicht.Mir wurde einfach zu schwammig beschrieben, etwas klarere Worte hätten Abhilfe schaffen können. Denn die Grundidee dahinter gefällt mir, nur ganz klar an der Umsetzung scheiterte es mir hier.Der Schreibstil ist sehr schön. Immer mal wieder wird ein schönes Bild, d.h. Metapher oder Vergleich, gemalt.Dennoch war es nicht gerade leicht zu lesen, man braucht Konzentration um mitzukommen aufgrund einiger abrupter Personenwechsel. Manchmal, besonders wenn sie zum ersten Mal auftauchten, war ich einfach verwirrt, wer wer jetzt ist.Geschildert wird aus mehreren Blickwinkeln, jeder erzählt aus der 3. Person, kein allwissender Erzähler. Dennoch ging mir teilweise etwas die Emotionalität abhanden; so richtig mitgefiebert konnte ich nicht.Dies liegt wohl nicht an der 3. Person, da ich dort auch schon wunderbare Beispiele anführen könnte.Vielmehr lag dies wohl an den Figuren.Denn irgendwie fühlten sich alle etwas unnahbar an, Ausnahme: Die Mannschaft von Kapitän Lees.Sefia hat zwar sehr viel durchmachen müssen, dennoch kam sie mir immer etwas distanziert vor, einmal konnte ich auch ihr Nichteingreifen überhaupt gar nicht nachvollziehen.Archer hingegen ist sympathischer, er ist treu und sensibler, als man vielleicht denkt.Die Mannschaft und Kapitän Lees sind meine Highlights der Geschichte.Ihre Erlebnisse strotzen vor Abenteuer, es machte Spaß diese zu lesen. Die vielen Legenden und die aktuelle Reise - alleine um sie könnte man eine ganze Reihe schreiben.Dennoch steckt ein verzweifelter Hintergrund hinter ihren Abenteuern: Die Angst vergessen zu werden. Eine bittersüßes Thema.Zur Handlung:Die erste Hälfte fand ich etwas schleppend. Gefühlt kommt es nicht richtig in Gang. Außerdem gab es teilweise 'überraschende' Zeitsprünge, sodass einfach im Fließtext ein paar Wochen vergehen.Die zweite Hälfte ist spannender geworden und es stellte sich ein toller Lesefluss ein. Hier gibt es auch spannende Momente und Action.Das Ende macht Lust auf den Rest der Reihe, denn dann ist man, glaube ich, richtig in der Geschichte angekommen.FAZITEin High Fantasy-Auftakt mit Schwächen und Stärken. Teilweise war ich verwirrt, wer und wo jemand jetzt ist und wie die Magie genau funktioniert. Eine Weltkarte hat mir hier sehr gefehlt.Dennoch mochte ich z.B. einige Charaktere sehr und die spätere Action.Alles in allem habe ich doch etwas mehr erwartet.- Eher 'laschere' 3 von 5 Feenfaltern -Vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar!© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Leider blieb mir die Magie verborgen ...

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    SharonBaker

    14. May 2017 um 18:11

    Sefia ist seit dem Tod ihres Vaters mit ihrer Tante Nin unterwegs. Beide halten sich abseits und kämpfen ums Überleben. Als Sefia spät aus der Stadt zurückkommt, findet sie ihre Tante umzingelt von Fremden vor. Aus ihrem Versteck hört sie wie diese Nin mitnehmen und statt zu reagieren erstarrt sie. Wütend über sich selbst und aus Frust über ihre Unwissenheit über das Gesagte, schwört sie Rache. Zum ersten Mal öffnet sie ihre Tasche, um sich den nutzlosesten Gegenstand im ganzen Land genauer anzusehen. Ein Buch, in einer Welt, wo niemand lesen kann und spürt beim Aufschlagen eine Verbundenheit und fast schon eine magische Anziehungskraft. Sefia beginnt die Zeichen zu lernen und begibt sich auf die Suche nach Nin. Unterstützung findet sie bei dem stummen Jungen, den sie rettet und der sich ihr anschließt. Welchen Geheimnissen werden sie auf dem Grund gehen? Warum kann keiner lesen und schreiben? Und werden sie Nin finden? Dieses Buch bereitet mir wirklich Kopfzerbrechen, da ich mir so viel erhofft hatte, aber mit nichts draus hervor ging. Dabei wurde es so toll beworben und mit viel Magie gefüttert, aber in mir schwingen immer noch zu viele Fragezeichen. Allein das Cover ist eine Augenweite, aber das reicht ja wohl nicht aus. Warum ich so traurig bin und mit wirklich gemischten Gefühlen zurück bleibe, erzähle ich euch nun.Sefia weiß eigentlich absolut nichts über ihre Eltern und deren Tod, warum sie dieses Buch mit sich rum schleppt und immer auf der Flucht ist. Das macht einen als Leser etwas ratlos, weil man nicht wirklich einsteigen kann. Es wird erst besser als der stumme Archer auftaucht, aber dieser ist selbst ein Geheimnis, welches nicht wirklich gelüftet wird. Allerdings macht ihre aufblühende Freundschaft, diese beiden am sympathischen im ganzen Buch. Dazu kommt noch ein zweiter Handlungsstrang in einer Bibliothek, wo begabte Menschen lernen und für eine Elite arbeiten. Allerdings bleibt auch dieser etwas im Unklaren und man weiß nicht so reicht, wann spielt dieser Strang eigentlich genau. Immerhin geht es um einen jungen Mann Lon, der Magie lernt und einer jungen Frau Tanin, die als Assassine ausgebildet wird und natürlich ist eine Liebesverbindung tödlich. Tja, und der dritte Handlungsstrang ist Kapitän Lee, dessen Geschichte zwischen den Seiten von Sefias Buch auftaucht und später sogar selber. Dieser möchte in die Geschichte eingehen und hofft, dass seine Abenteuer irgendwann aufgeschrieben werden, damit er unsterblich wird. Allerdings kann sie doch keiner lesen. Wie ihr seht, ich bin unschlüssig und verwirrt. Diese Autorin besitzt für mich das Talent, ganz viel zu erzählen, ohne wirklich was Greifbares oder Fesselndes zu liefern. Statt auf Fragen Antworten zu bekommen, bekommt man noch mehr Fragen und eine Handlung, die sich ellenlang hinzieht. Ich habe mich ständig dabei erwischt, selbst alles zu analysieren und Dinge hinein zu interpretieren, um die Geschichte besser fassen zu können, das hat natürlich meinem Lesevergnügen überhaupt nicht gut getan, ganz im Gegenteil, oft musste ich mich selbst zum Lesen überreden. Ich habe einfach noch nicht verstanden, was mir diese Geschichte sagen möchte, wo diese Reise hingehen soll und was eigentlich der Kern ist. Das Ende rauschte dann nur so an mir vorbei und ich dachte, jetzt gibt es Antworten, aber Pustekuchen, noch mehr Fragen.Ich bin total traurig und enttäuscht, dabei wurde dieses Buch von so vielen gemocht und ich frage mich immer noch, habe ich das gleiche Buch gelesen? Habe ich es nicht verstanden? Warum habe ich die Magie nicht gespürt? Aber ich glaube, ich muss mich damit abfinden, dass Lesegeschmäcker nun mal verschieden sind und ich nicht alles Mögen kann. Hier ist einfach die Aufmachung ein Augenschmaus, von außen und innen, steckt einfach die Liebe zum Detail drin und das habe ich bei der Geschichte einfach vermisst. Für mich zu viele offene Fragen und das bei einem so guten Plot, daraus hätte man in meinem Augen mehr machen können, oder vielleicht einfach anders, denn Potenzial haben die Figuren durchaus. Es sollte diesmal einfach nicht mein Buch werden, schade.

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  • Herzensbuch <3

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    SchwarzeRabenfeder

    12. May 2017 um 21:59

    Ein Meer aus Tinte und Gold lag schon einige Zeit auf meinem SuB.Im Rahmen einer Challenge kam ich endlich dazu, dieses Buch zu lesen.Jetzt frage ich mich: „Warum in aller Welt hast du es nicht schon vorher gelesen? Und warum gibt es noch keinen zweiten Band?“Aber mal von Anfang an. Challenge. Ja.In meiner Pause (auf der Arbeit) habe ich mit der Geschichte begonnen.Ganz entspannt in einem bequemen Sessel. Die Füße hoch gelegt.Den Prolog, der sehr an eine Legende oder eine Prophezeiung erinnert, hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Und so las ich Seite um Seite und war ganz versunken in die Welt rund um Kelanna. Richtig abgetaucht.Dann mit einem mittelschweren Schock, war ich wieder in der Realität.Da befand sich etwas in meinem Buch, das da einfach nicht reingehörte.Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ich war entsetzt. Es sah aus, als habe jemand in mein Buch gemalt!ICH HATTE ES VOR 10 MINUTEN AUS DER FOLIE BEFREIT!So. An Lesen war nicht mehr zu denken.Einige Zeit habe ich die Stelle ganz genau inspiziert.Anschließend in zwei Gruppen gefragt, was da los ist.An Carlsen geschrieben.Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Da ich diese Rezension verfasse, wisst ihr:Es ist alles gut.Ich habe weitergelesen, da ich einfach neugierig war.Dieses Buch hat wirklich wahnsinnig viel zu bieten. Es spielt mit so vielen stilistischen Elementen und ich kann Euch nicht sagen, ob ich alle Dinge, die zu finden sind, auch gefunden habe. Dazu nur so viel: Ich hatte immer Zettel und Stift beim Lesen dabei.Zu den Charakteren. Wie Ihr beim Inhalt lesen konntet, geht es in „Ein Meer aus Tinte und Gold“ um Sefia.Sefia hat schon früh ihre Mutter verloren und lebt seitdem mit ihrem Vater allein. Lediglich Nin hat Kontakt zu ihnen.Dann wird ihr Vater ermordet. Von nun an bleibt ihr nur noch Nin. Bei ihr wächst sie auf und Nin bringt ihr bei, was sie im Leben braucht.Plötzlich stehen nach einigen Jahren Fremde vor Nins Haus und entführen diese. Das Abenteuer beginnt: Sefia will Nin retten und Antworten und Rache für sich, für Nin und ihren Vater.Sefia ist ein starker Charakter – Trotzdem möchte man ihr oft zu Hilfe eilen oder ihr einfach gut zureden. Erst recht, als sie ihre letzte Vertraute verliert und allein ist. Wirklich allein. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen, macht sie sich auf den Weg um ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie will sich niemandem anvertrauen und niemanden an sich heran lassen, aus Angst, dass den Menschen, die ihr etwas bedeuten, furchtbares Leid widerfährt. Dabei lernt sie auf ihrer Reise so viele wunderbare Menschen kennen. Auch Menschen, von denen sie in ihrem Buch (das einzige „Erbstück“ von ihren Eltern und ein wichtiger Gegenstand der Geschichte) gelesen hat.Die Story ist überzeugend und logisch aufgebaut und die Idee dahinter richtig toll umgesetzt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ermöglicht dem Leser, tief in die Geschichte abtauchen zu können. Stellenweise konnte ich mir die Charaktere sehr gut vorstellen, sah den Hafen, die Schiffe, die Menschen. Ich war in Kelanna. Und eigentlich habe ich es nur verlassen, weil ich musste: Das Buch war zu Ende. Es gab viele „Aha!“- und „Oh!“-Momente. Nie wurde es langweilig und ich wurde immer wieder überrascht.Liebe Traci Chee, ich möchte möglichst bald zurück!NerdGround.eu

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  • Ein Meer aus Tinte und Gold

    Ein Meer aus Tinte und Gold

    stellette_reads

    03. May 2017 um 14:23

    Im vergangenen Jahr bekam ich glitzer-goldene Überraschungspost vom Carlsenverlag. Es verbarg sich eine XXL-Leseprobe zum Buch, sowie ein Fläschchen Tinte und Gold in Form von Farbe darin. Das Gesamtpaket an sich, aber auch das Buch haben mich neugierig gemacht. So durfte das wunderschöne Hardcover bei mir einziehen. ♥ Das Cover erstrahlt im satten Gold, zwischen Meer und Wellengang liegt ein aufgeschlagenes Buch, welches ein Schiff, sowie eine menschliche Silhouette trägt. Es wiederspiegelt den Inhalt auf eine verspielte und zugleich wunderschöne Weise. Unter dem Schutzumschlag verbirgt sich ein gold-foliiertes Symbol auf braunem Untergrund. Die Seiten sind sehr kreativ gestaltet – Von geschwärzten Seiten, Flecken, Fingerabdrücke, verblasste Stellen über Geheimbotschaften ist alles dabei. Die Reise kann beginnen. Die Hauptprotagonistin Sefia ist ein Mädchen, dass schon früh gezeichnet wurde. Nachdem Verlust ihrer Eltern , flüchtet sie mit ihrer verbliebenen Tante Nin quer durchs Land – Bis Nin entführt wird und Sefia nun alleine durchkommen muss. Mit Handgepäck, in der sie ein mysteriöses Buch trägt – die vielleicht einzige Spur auf der Suche nach Nin – macht sie sich auf den Weg. Dabei trifft sie auf einen gefangenen blutüberströmten Jungen, dem sie vor einer Horde Männer das Leben rettet und mit ihm gemeinsam flieht. Er selbst spricht kein Wort, doch mit Mimik und Gestik bauen sie eine Verbindung auf und sie gibt ihm schließlich den Namen Archer. Trotz seines Stumm-sein ist Archer ein toller Charakter, mit Schwächen, aber auch Stärken die auch ohne Worte deutlich ausgearbeitet sind. Sefia erzählt ihm vom unbekannten Buch und lehrt sich zugleich selbst das Schreiben und Lesen … Parallel zu Sefia´s Geschichte gibt es Einblicke aus Käpt´n Lees Welt, dem Schiff und das Leben mit den Piraten … Beide Handlungsstränge werden recht spät miteinander verworren, was der einzige Manko meinerseits ist, da es doch sehr anstrengend war von einem zum anderen zu springen. Das tat dem interessanten Schreibstil der Autorin jedoch nichts ab  – Ich habe hier etwas deutlich jugendlicheres erwartet, wurde aber durch anspruchsvolle Zeilen eines besseren belehrt. Es gab zig wundervolle Textpassagen, die ich mir mit Zettelchen markieren konnte. Bücherliebende kommen gerade im ersten Viertel voll auf ihre Kosten. Das Buch verspricht eine tolle Geschichte über ein Buch, dessen Rätsel zu lüften ist. Es gibt spannungsgeladene Momente, aber auch ruhige Töne – Ein paar Fantasy-Elemente waren auch dabei. ♥  Ich empfehle das Buch den Bookies unter Euch, die auf Abenteuer stehen und mal etwas „Neues“ ausprobieren möchten.

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