Tracie Peterson Das Flüstern eines langen Winters

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Inhaltsangabe zu „Das Flüstern eines langen Winters“ von Tracie Peterson

Es gibt diese eine große Frage: Wie können Leah und Heleina weiterleben, ohne zu wissen, was aus den beiden Männern, die sie so sehr lieben, geworden ist? Der erbarmungslose Wintereinbruch in Alaska lässt die zwei Männer um ihr Überleben kämpfen, nachdem ihr Schiff im Eis der Arktis eingeschlossen wurde. Daheim in Last Chance Creek versuchen Leah und Helaina derweilen, die lange Trennung irgendwie zu ertragen. Aber Leah fragt sich schon, ob ihre Kinder ihren Vater wohl jemals kennenlernen werden. Und Helaina sehnt sich danach, ihrem Geliebten endlich ihre Liebe zu gestehen. Ein unerwarteter Verlust verändert ihre Welt für immer, und eine nächste Tragödie zeichnet sich bereits ab. Werden die Frauen die Kraft haben, an Gottes Treue zu glauben und auf sein Eingreifen zu hoffen?

Das Buch beschreibt einfühlsam und spannend das harte Leben in Alaska.

— mabuerele
mabuerele

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  • Recht netter Abschluß der Alaska-Trilogie

    Das Flüstern eines langen Winters
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    30. April 2014 um 20:34

    Dies ist der dritte Band der Alaska-Trilogie. Die Geschichte um Leah, Jacob, Jayce und Helaina mit ihren Freunden geht damit zu Ende. Während des ersten Weltkriegs findet die Spanische Grippe auch in Alaska ihre Opfer, ebenso die Naturgewalten und verbrecherische Menschen. Doch in dem allen stehen die Freunde und ihre jungen Familien zusammen und kämpfen um ihren Glauben. Stil und Sprache bleiben dieselben wie in den beiden Vorgängerbänden, auch die Handlung ist vergleichbar. Das rauhe Leben in Alaska wird anschaulich beschrieben und man kann sich als Leser gut in die Situation einfinden. Zwischendurch blitzt ein feiner Humor durch, der mir persönlich sehr gefallen hat: "Karen zog ihren Mantel aus und ging, um ihn neben der Tür aufzuhängen. «Ich hoffe, ich habe nicht deinen ganzen Fußboden nass getropft.» «Er muß sowieso gewischt werden. Er ist ziemlich dreckig», sagte Leah und blickte grinsend auf den festen Lehmboden hinunter." Die Handlung selbst ist wenig anspruchsvoll und auch nur sehr sparsam christlich. Das Buch läßt sich recht gut lesen, stellt keine besonderen Ansprüche an den Leser, hat dafür aber auch keine große Tiefe. Die Protagonisten stellen sich den Anforderungen des Lebens und halten dabei an ihrem Glauben fest. Insgesamt ein unterhaltsames, positives Buch ohne große Gewalt oder herzschädigende Spannung und mit zarten christlichen Untertönen.

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  • Weniger ist mehr...

    Das Flüstern eines langen Winters
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    27. August 2013 um 20:34

    Leah und Helaina sind nach Last Chance Creek zurückgekehrt und bangen dort um das Leben von Jayce und Jacob. Helaina ist besonders verzweifelt, weil sie Jacob vor seiner Abreise nicht mehr ihre Liebe gestehen konnte. Zwar leben die beiden Männer, die seit ihrer Expedition mit einem Schiff im Meereseis eingeschlossen sind, doch sie können keinen Kontakt zur Außenwelt aufnehmen und ihre Vorräte neigen sich dem Ende. Dann droht plötzlich das Schiff zu sinken… Gefühlt jagt in diesem Buch eine Tragödie die nächste. An den ersten beiden Bänden hat mir unter anderem gefallen, dass die Handlung schnell voranschreitet. Das tut sie hier auch, aber der Inhalt wird zu schnell abgehakt. Zum Beispiel geht es in einem Kapitel um ein Verbrechen, im nächsten Kapitel passiert schon ein neues Ereignis und das Verbrechen wird nicht mehr erwähnt. Für meinen Geschmack gab es in diesem Teil zu viele Hauptpersonen, so dass ich ganz desorientiert war, wer nun am wichtigsten ist und in wen ich mich dauerhaft hineinfühlen soll. Und noch ein letzter Kritikpunkt: Es war für mich unrealistisch, dass so viele Tragödien nacheinander auf einem Fleck passieren, dazu noch solche, die nicht alltäglich sind. Hier wäre weniger mehr gewesen. Trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht und ich habe mich wieder gerne auf die schönen Beschreibungen der Arktis eingelassen. Letztendlich sollte jeder Leser, dem die ersten beiden Bände gefallen haben, das Buch schon alleine deshalb lesen, weil es die Trilogie beendet und alle ungeklärten Fragen beantwortet werden. Ich kann dem Buch leider nur drei Sterne geben. Die vergebe ich unter anderem für die vielen Überraschungen in dem Buch, für die sympathischen Hauptpersonen und für die überzeugende Thematisierung des Glaubens an Gott, der sich durch das ganze Buch gezogen hat.  

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  • Leben in Schnee und Eis - spannend und einfühlsam

    Das Flüstern eines langen Winters
    mabuerele

    mabuerele

    16. August 2013 um 15:10

    „...Ob in der Herrlichkeit des Sommers oder dem Flüstern eines langen Winters – er hat unseren Weg bestimmt...“ Der letzte Teil der Alaska-Trilogie beginnt mit einem Paukenschlag. Ayoona, die weise alte Frau, ist eines Nachts ruhig eingeschlafen. Leah und Helaina warten immer noch auf die Rückkehr ihrer Männer. Die sitzen nach dem Untergang ihres Schiffes im Eis fest und kämpfen ums Überleben. Auch in diesem letzten Teil wird die raue und grausame Natur Alaskas ausführlich beschrieben. Die Kälte ist spürbar. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Zivilisation auch ihre Schattenseiten in das Reich der Naturvölker bringt. Alkohol gehört zu den besonderen Gefahren. Er enthemmt, führt zu Streit und zu Verletzungen. Leah und Helaina müssen durch manche Tiefen des Lebens. Krankheit und Tod stellen sie vor immer neue Probleme. Die spanische Grippe grassiert nicht nur in Europa. Fest im Glauben stehend kommen doch Zweifel und Ängste. Tiefsinnige Gespräche über Schuld und das Wirken Gottes begleiten ihren Lebensweg. Schön dargestellt ist der Zusammenhalt in der Familie. Sie sind füreinander da und tragen einander. Wichtige Entscheidungen werden ins Gebet gelegt. Gut gefallen hat mir, wie Vertrauen und Geduld thematisiert wurde. Die Männer um Jayce und Jacob haben deren Warnungen in den Wind geschlagen und auf ihre eigene Kraft vertraut. Wenige Stunden später nahte die Rettung. An vielen weiteren Stellen wird deutlich, wie Gottes Wirken in das Leben des Einzelnen eingreift. Der Roman spielt in einer Zeit, wo Alaska im Aufbruch begriffen ist. Der Bau der Eisenbahnstrecke wird das Land nachhaltig verändern. Das deutet sich schon an. Doch die neuen Möglichkeiten spülen auch Abenteurer ins Land. Im dünn besiedelten Norden findet mancher gesuchte Verbrecher ein gutes Versteck. Der Roman ist nicht nur spannend geschrieben, sondern enthält auch viele emotional berührende Abschnitte. Die Spannung resultiert aus der abwechslungsreichen Handlung, der nachvollziehbaren Entwicklung der Protagonisten und der Unberechenbarkeit der Natur. Das Buch lässt sich zügig lesen. Trotzdem gibt es Stellen, die mich zum Einhalten zwangen, um darüber nachzudenken und den Inhalt auf das eigene Leben zu reflektieren. Der Schluss lässt keine Frage offen. Alles wurde logisch zu Ende geführt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung. Das Cover mit der Landschaft in Weiß, dem Hundegespann und den beiden Personen passt zur Handlung.

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  • Rezension zu "Das Flüstern eines langen Winters" von Tracie Peterson

    Das Flüstern eines langen Winters
    LaDragonia

    LaDragonia

    15. August 2013 um 16:11

    Zum Inhalt: Während Jayce und Jacob im Eis der Beringsee ums Überleben kämpfen, versuchen Leah und Helaina nicht Hoffnung nicht aufzugeben und alleine den Alltag zu bewältigen. Zusätzlich müssen die beiden gemeinsam mit den Dorfbewohnern von Last Chance Creek einen schweren und unerwarteten Verlust verkraften. Helaina versucht zwar immer wieder über ihren Bruder Stanley und dessen Beziehungen etwas über den Verbleib der Regina und deren Crew in Erfahrung zu bringen, aber die Hoffnungen das die beiden Männer vor Einbruch des nächsten Winters wieder bei Ihnen und Helaina Jacob endlich ihre Liebe gestehen kann, werden immer geringer. Als sich dann die nächste Tragödie ereignet, glaubt bald keiner mehr an ein gutes Ende und viele der Dorfbewohner beginnen an ihrem Glauben zu zweifeln. Meine Meinung: Mit „Das Flüstern eines langen Winters“ habe ich nun den dritten und letzten Teil von Tracie Petersons Alaska-Trilogie „Alaska: Land der Sehnsucht gelesen. Dieser Teil steht den beiden vorangegangenen wirklich in Nichts nach. Ganz im Gegenteil, in diesem Teil hat die Autorin die Spannung und den Nervenkitzel um unsere Freunde im kalten Alaska noch einmal um ein gutes Stück angezogen. Ich habe diesen Roman wirklich fast an einem Stück ausgelesen, da ich es einfach nicht über mich bringen konnte ihn längere Zeit wegzulegen. Ohne jetzt zuviel zu verraten kann ich sagen, es gibt hier so viele gute wie auch schlechte Wendungen, mit denen man in keinster Weise rechnet, das dieser Roman wirklich schon fast einem guten Thriller gleich kommt. Fazit: Ein grandioses Trilogie-Finale, das einen von der ersten bis zur letzten Seite absolut fesselt. Dieses Buch hat mich prima unterhalten und hat wirklich alles was ich mir von einem guten Roman wünsche, fesselnde Spannung, viel Romantik und Sehnsucht und eine gehörige Portion Gottvertrauen.

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