Tracy Bilen Wie der Vater, so der Tod

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Inhaltsangabe zu „Wie der Vater, so der Tod“ von Tracy Bilen

Du liebst ihn. Du fürchtest ihn. Du darfst nicht vor ihm fliehen. Denn er hat etwas Schreckliches getan. Und nur du kannst herausfinden, was. Sara plant gemeinsam mit ihrer Mutter die heimliche Flucht vor ihrem gewalttätigen Vater. Es soll der Start in ein neues Leben werden, doch als endlich der Tag gekommen ist, erscheint ihre Mutter nicht am verabredeten Treffpunkt. Und auch nicht mehr zu Hause. Sara beschleicht der schreckliche Verdacht, dass ihr Vater etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte. Nur sie kann die Wahrheit herausfinden. Doch ihre Ermittlungen bringen sie in Lebensgefahr ...

Spannendes Buch über ein Mädchen, welches sich gegen ihren Vater erhebt. Wunderbar erzählt.

— Janareads

Temporeiches, spannendes Buch mit ernstem Thema.

— Kumosbuchwolke

Ein unglaubliches Buch!

— schokoapfel

Ein Buch, was eine Wut hervorruft, die man vorher so nicht kannte.

— zuendegelesen

Eine gelungene Story um häusliche Gewalt, den Mut zur Tat zu schreiten und ein bisschen Gefühlschaos einer Teenie-Figur

— Cadiz

Eine gelungene Story um häusliche Gewalt, den Mut zur Tat zu schreiten und ein bisschen Gefühlschaos einer Teenie-Figur

— Cadiz

Ein Jugendthriller, der sich sehr flüssig lesen lässt. Sehr emotional erzählt die Autorin die Geschichte einer zerstörten Familie.

— ginnykatze

ein mitreißender und emotionaler Jugenthriller den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte...klare Leseempfehlung

— Ayda

Superspannend und nervenaufreibend... absolut empfehlenswert

— ChattysBuecherblog

„Wie der Vater so der Tod“ ist ein spannender Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann und auch irgendwie eine Geschichte über die ers

— Taluzi

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  • Aufregend und aufwühlend

    Wie der Vater, so der Tod

    leselurch

    17. April 2016 um 14:46

    *Worum geht's?*Früher war Saras Vater ein liebevoller Mann, der viel gelächelt hat. Heute ist er ein Monster.Jahrelang haben Sara und ihre Mutter die brutalen Handgreiflichkeiten ihres Vaters stillschweigend ertragen. Nun findet ihre Mutter endlich die Kraft und den Mut, ihre Sachen zu packen und zu fliehen. Sie will Sara am nächsten Tag von der Schule abholen und mit ihr an einen weit entfernten Ort fahren, wo sie ein neues Leben beginnen können. Ein friedvolles Leben. Doch als Sara am vereinbarten Treffpunkt erscheint, fehlt von ihrer Mutter jede Spur. Aus beruflichen Gründen musste sie kurzfristig verreisen – das behauptet zumindest Saras Vater. Aber Sara befürchtet das Schlimmste...*Meine Meinung:*In ihrem Debütroman behandelt Tracy Bilen viele schwierige und vor allem grausame Themen. Von Selbstmord über physische und psychische Misshandlung - „Wie der Vater, so der Tod“ beschönigt nichts und beginnt unter schockierenden Umständen. Im Vergleich zu dem, was einen als Leser noch alles erwartet, sind die Anfangsszenen allerdings noch milde! Der Einzelband ist ab der ersten Seite schockierend mitreißend und aufregend spannend, sodass man ihn gar nicht aus der Hand legen mag. Dies liegt aber auch an Tracy Bilens tollen Schreibstil, der einen durch die Seiten fliegen lässt. Die flüssige und leichte Sprache macht „Wie der Vater, so der Tod“ zusammen mit der spannenden Handlung zu einem Pageturner, den man an einem Nachmittag durchschmökern kann, wenn einen die Lust auf jugendlichen Nervenkitzel packt.Als Jugend-Thriller darf es sich „Wie der Vater, so der Tod“ natürlich nicht erlauben, auf eine Liebesgeschichte zu verzichten. Zwischen Protagonistin Sara und dem attraktiven Alex entwickeln sich rasch starke Gefühle, die sie immer unzertrennlicher werden lassen. Obwohl die Liebesgeschichte ein zügiges Tempo an den Tag legt, hätte sie mir eigentlich gut gefallen können. Sara und Alex, die durch ihr gemeinsames Interesse an Stephen Kings Romanen zueinander finden, erleben ihre Liebe so, wie Teenager es eben tun: intensiv, impulsiv und ein wenig überzogen. Allerdings wäre ich dem Pärchen lieber in einem „Contemporary“-Roman begegnet als in einem Thriller, wie Bilen ihn geschrieben hat. Hier wirkte die eigentlich so schöne Liebesgeschichte mitsamt ihren Auswirkungen auf die Verliebten seltsam, beinahe sogar fehl am Platz. Dass Sara oftmals in Gedanken an Alex' Lippen hängt statt sich um ihre Mutter zu sorgen, hat leider dafür gesorgt, dass die gesamte Beziehung einen unrealistischen Beigeschmack erhielt.Die sechzehnjährige Sara ist sowohl die Protagonistin als auch die Erzählerin des Romans. Durch ihre Gefühlsduseleien habe ich sie manchmal jünger und naiver eingeschätzt, aber sonst hat mir das Mädchen mit dem schweren Schicksal sehr gut gefallen. Sara ist ein ruhig, zurückhaltend und stets darum bemüht, nicht aufzufallen und nicht den Zorn ihres Vaters zu wecken. Die vergangenen Jahre, besonders der Verlust ihres Bruder, haben sie stark geprägt und zu einer labilen jungen Frau heranwachsen lassen. Das Verschwinden ihrer Mutter ist jedoch ein Knackpunkt, der Sara zum Kämpfen bewegt. Sie vollzieht innerhalb kürzester Zeit eine beeindruckende Entwicklung, die sie mir mit jeder Seite noch sympathischer gemacht hat.Die Nebencharaktere wirkten bis auf eine Ausmaße blass und farblos, aber für einen Einzelband mit nicht einmal 300 Seiten haben sie mir doch recht gut gefallen. Jeder von ihnen hat eine Bedeutung innerhalb der Geschichte und spielt eine tragende Rolle, die das Geschehen im entscheidenen Moment vorantreiben kann. Besonders Tracy Bilens Darstellung des psychisch kranken Vaters – dem wohl facettenreichsten und komplexesten Charakter des Romans – hat mir gefallen und mich mit ihrer Art vollkommen überzeugt. Wenn eine einzelne Figur mit ihrem Verhalten für eine schaurige Gänsehaut sorgen kann, spricht dies definitiv für sie!Zartbesaiteten Lesern und jenen, die mit einem „seichten Jugend-Thriller“ in das Genre einsteigen wollen, kann ich von „Wie der Vater, so der Tod“ allerdings nur abraten. Tracy Bilen nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn sie grausame Szenen beschreibt – und von denen gibt es in diesem Buch einige, die stark auf das Gemüt schlagen! Normalerweise bin ich nicht sonderlich zimperlich, was brutale Schilderungen angeht. Tracy Bilen hat jedoch mit den physischen und psychischen Schlägen, die Sara erleiden muss, eine sehr bedrückende Atmosphäre hervorgerufen, die sich sogar auf meine Stimmung übertragen hat. Dass Sara alles aus ihrer eigenen Perspektive und sehr realitsisch beschreibt, verstärkt die Wirkung zusätzlich. Einige Male habe ich mich sogar dabei ertappt, wie ich das Buch mit zusammengekniffenen Augen gelesen habe: Aus Angst, den schockierenden Tatsachen ins Auge zu sehen!*Fazit:*Mit „Wie der Vater, so der Tod“ ist Tracy Bilen ein grausamer und brutaler Jugend-Thriller gelungen, der unter die Haut geht. Die Autorin hat ihrer Protagonistin Sara mit den schockierenden und komplexen Themen viele schwere, schier unüberwindbare Steine in den Weg gelegt. Doch Sara lässt sich davon nicht unterkriegen: Statt sich noch stärker zurückzuziehen, beginnt sie zu kämpfen. Eine spannende und aufregende Suche nach Saras Mutter beginnt, die mich mit furchtbaren Szenen und ihrer bedrückenden Atmosphäre an die Seiten gefesselt hat. Die Liebesgeschichte – so gut sie mir auch gefallen hat! - wirkte für mich jedoch oftmals fehl am Platz und unrealistisch und hat mich ab und zu an Sara zweifeln lassen. Für „Wie der Vater, so der Tod“ vergebe ich schwache 4 Lurche.

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  • Wie der Vater so der Tod passt als Titel perfekt zum Inhalt

    Wie der Vater, so der Tod

    Kumosbuchwolke

    02. February 2015 um 13:50

    Inhalt Sara erlebt ein Familienleben, wie man es keinem wünscht. Seit einem tragischen Zwischenfall im Berufsleben des Vaters, tyrannisiert er seine Familie ständig. Sobald etwas nicht nach seinem fanatischen Ordnungsmuster geschieht oder er nicht die Antworten erhält, die er erwartet, schlägt er zu. Bislang waren seine Opfer seine Frau und sein Sohn. Sara musste bei allem zuschauen, wurde aber von ihrem Vater nicht angefasst. Nun ist Matt tot, er ertrug dieses Leben nicht und brachte sich um. Die häusliche Spannung ist noch gespannter und gefährlicher. Mitten an diesem Siedepunkt beschließt Saras Mutter im Geheimen die Flucht mit ihrer Tochter, aber zum vereinbarten Treffpunkt erscheint sie nicht. Voller Angst und böser Vorahnung, kehrt Sara zu ihrem Vater zurück. Das Zusammenleben wird zu einem Tanz auf den brodelnden Vulkan. Meinung Wie der Vater so der Tod zieht einem von der ersten Seite in eine dunkle angsterfüllte Welt. Viel Zeit sich an diese beängstigende einengende Stimmung zu gewöhnen, bleibt dem Leser hier nicht. Sofort ist man in Saras Leben drin und durchlebt ihre Ängste. Sara hat schon früh gelernt, dass es das Beste ist, genau das zu machen was ihr Vater verlangt. Somit wurde sie auch nicht zur Zielscheibe seiner Gewaltausbrüche. Ihr Bruder war da anders, er stellte sich offen gegen seinen Vater und machte Dinge bewusst, die ihn störten. Sara kehrt in Gedanken immer wieder zu ihren Bruder zurück und bringt ihn dadurch näher zum Leser. Meist endet dieser Rückblick mit Matts Selbstmord, an dem, sie sich die Schuld gibt. Sara zeigt ganz offen ihre innere Zerrissenheit. Im Vordergrund von Wie der Vater so der Tod stehen Saras Ängste um ihre Mutter, welche plötzlich verschwindet, anstatt zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen, um die Tochter zu holen. Sara versucht lange zu verdrängen, dass ihr Vater etwas damit zu tun hat und glaubt ganz fest daran, dass ihre Mutter den Plan nur etwas geändert hat und sie später holen wird. Als Leser könnte man daher genau wie Sara meinen, eine Liebesbeziehung passt zurzeit nicht so gut und doch lässt es sich Alex nicht nehmen, in Saras Leben zu platzen und ihre Gefühlswelt auf den Kopf zu stellen. Für mich haben die aufkeimenden Gefühle zwischen Alex und Sara ganz gut hier herein gepasst, denn Alex gibt Sara und dem Leser etwas Wichtiges. Nämlich Ruhe und Zeit zum Verschnaufen und Luft holen. Alex ist der ruhige Fels in diesem aufwühlenden temporeichen Roman. Klar verstehe ich, dass Sara aus Angst andere mit hineinzuziehen, schweigt und sich keine Hilfe holt, aber irgendwann störte es mich ein wenig. Denn Sara weiß eigentlich genau, was sie wann machen müsste, und gut überlegt, hätte sie die Möglichkeiten, ihrem Vater das Handwerk zu legen. Sich aus dieser emotionalen Abhängigkeit zu befreien, aber sie lässt die Chancen verstreichen. Ich blieb dabei nur kopfschüttelnd zurück und wollte am liebsten ins Buch beißen, weil mir diese Ungerechtigkeit gegen den Strich ging. Fazit Was, von Wie der Vater so der Tod bei mir zurück bleibt ist Spannung und Anspannung, denn man möchte gemeinsam mit Sara wissen, was der Mutter passiert ist. Der Roman ist temporeich und spitzt sich schnell zu. Häusliche Gewalt ist kein einfaches Thema. Sara rückt ungewollt in den Mittelpunkt ihres Vaters und hat nun keinen großen Bruder und keine Mutter die sich dazwischen werfen und alles abfangen. Die Charaktere sind in ihrem Wesen sehr glaubhaft und realistisch. Das Schicksal von Saras Familie macht mich traurig, denn es zeigt auch ein frühes, friedliches Familienleben. Das Ende ist mal wieder eines, das ich nicht näher beschreiben kann, weil na ja das Buch sollte eben gelesen werden. Aber da gab es eine Winzigkeit, bei der ich scheinbar nicht aufmerksam war und die ich kurz fragwürdig war. Ansonsten hat mir Wie der Vater so der Tod gefallen. Zurück bleibt einfach nur die Spannung. © Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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  • Wie der Vater, so der Tod von Tracy Bilen

    Wie der Vater, so der Tod

    schokoapfel

    Du liebst ihn. Du fürchtest ihn. Du darfst nicht vor ihm fliehen. Denn er hat etwas Schreckliches getan. Und nur du kannst herausfinden, was. Sara plant gemeinsam mit ihrer Mutter die heimliche Flucht vor ihrem gewalttätigen Vater. Es soll der Start in ein neues Leben werden, doch als endlich der Tag gekommen ist, erscheint ihre Mutter nicht am verabredeten Treffpunkt. Und auch nicht mehr zu Hause. Sara beschleicht der schreckliche Verdacht, dass ihr Vater etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte. Nur sie kann die Wahrheit herausfinden. Doch ihre Ermittlungen bringen sie in Lebensgefahr … Das Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt! Es ist wirklich schön mit diesem "gebrochenem" Mädchen in der Mitte und den gelben Blumen am Rand. Nicht überragend aber sehr schön:) Ich war in der Bibliothek und da habe ich dieses wirklich tolle Cover gesehen. Es war damals schon eine weile her, als ich den letzten Thriller gelesen habe und so habe ich mein Glück bei diesem Buch versucht. Ich saß mich hin und begann zu lesen. Es hat mich nicht gefesselt, es war nur so, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich weiß auch nicht... Es ist ein Buch das in Erinnerung bleibt. Der Schreibstil war recht flüssig und die Hauptfigur sehr angenehm. Ich kann es auf jeden fall weiterempfehlen:) »Was Matt getan hat, ist deine Schuld«, sagte mein Dad und schlug das Buch zu. »Vergiss das nie!«Ich hörte auf zu spielen. Noch vor meinem nächsten Atemzug war er durchs Zimmer, packte Mom an der Kehle und stieß sie mit dem Kopf gegen die Wand. Bamm! Meine Mutter wehrte sich nicht. Das machte sie nie. Das Schlimmste ist: Sie sah nicht einmal ängstlich aus, nur leer.

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    • 2
  • Ein böser Dad...

    Wie der Vater, so der Tod

    Cadiz

    07. February 2014 um 20:06

    Du liebst ihn. Du fürchtest ihn. Du darfst nicht vor ihm fliehen. Denn er hat etwas Schreckliches getan und nur du kannst herausfinden, was… *~*~*~*~*~*~*~*~*~* Inhalt: Sara und ihre Mutter wollen fliehen. Vor dem tyrannischen Vater und Ehemann. Doch aus der Flucht wird nichts. Und plötzlich ist Saras Mutter ohne ein Wort der Erklärung verschwunden. Was ist nur passiert? Steckt ihr Vater dahinter? Ist ihre Mutter womöglich nicht mehr am Leben und wenn ja… hat ER sie auf dem Gewissen? Für Sara beginnt ein Spießrutenlauf: sie muss so schnell wie möglich herausfinden, was wirklich passiert ist… Zum Buch: Gewalt, Drohungen und böse Worte sind bei Sara zu Hause nichts Ungewöhnliches. Und alles wird beherrscht von ihrem Vater, um dessen tragische Person es hier im Buch geht. Denn Saras Vater hat ernsthafte Probleme. Das wird besonders daran deutlich, dass er von Matt, Saras Bruder, redet, als wäre er noch bei ihnen. Aber Matt hat sich vor einer Weile selbst das Leben genommen. Nun übernimmt Sara noch die Aufgaben ihres toten Bruders, um den furchtbaren Schein zu wahren. Natürlich belastet sie das. Auch, dass ihr Vater immer wieder gegen ihre Mutter vorgeht, bis diese eines Tages verschwindet. Sara ahnt das schlimmste… Ein wirklich gelungen gestrickter Roman mit einem perfiden böser-Vater-gute-Tochter-Spiel, der sich vor allem in dem Verschwinden von Saras Mutter zeigt. Die Auflösung ist nicht gänzlich zu erwarten und das Finale gut in spannende Wege geleitet. Im Großen und Ganzen hat mich das Buch auch unterhalten, zumal ich die Geschichte um den Bruder und die Tatsache, dass der Vater noch immer so tut, als würde er leben, beeindruckend erschreckend fand. Allerdings hat mir die Figur der Sara einige Lese-Sorgen bereitet. Sie kam für meinen Geschmack teilweise etwas zu kühl herüber. Mag auch mit der gut lesbaren, aber teils recht abrupten Erzählweise der Autorin zusammenhängen, die Saras Gefühle, Erinnerungen und Gedanken im Zaun hielt, obwohl ich fand, dass man da noch einiges mehr an Emotionen hätte herausholen können. Auch über den Vater und die Vergangenheit der Familie hätte ich gerne noch mehr gelesen. Es waren immer wieder Ansätze und Erinnerungsfetzen da, aber ich hatte nicht das Gefühl, wirklich zu verstehen, was die Familie ausmacht. Der Vater wird zwar häufig als übler Kerl bezeichnet, nur: wie entwickelte sich das? Welche Erinnerungen hat Sara noch dazu? Hin und wieder denkt sie zwar, dass er früher ganz anders war, aber das Gesamtbild der Person ihres Vaters war ein wenig zu blass. Wobei ich den Vater an sich durchaus ansprechend interessant gestaltet fand. Die Geschichte ist gute, leichte Unterhaltung mit einem netten Finale, aber nichts Weltbewegendes. Eine Story um häusliche Gewalt, den Mut zur Tat zu schreiten und ein bisschen Gefühlschaos einer Teenie-Figur.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • "Wie der Vater, so der Tod" von Tracy Bilen

    Wie der Vater, so der Tod

    Buecher-Fans

    28. October 2013 um 21:27

    "Wie der Vater, so der Tod" von Tracy Bilen „Wie der Vater, so der Tod“ ist ein Jugend-Krimi der amerikanischen Autorin Tracy Bilen. Erschienen ist der 288 Seiten umfassende Roman am 16.04.2013 bei ivi, sowohl als Hardcover, wie auch als E-book. Saras Leben könnte kaum schlimmer sein. Seit ihr Vater Ray, eine ehemaliger Cop, aus dem Dienst ausgeschieden ist und die Familie in dessen Heimatort gezogen ist, wo er den Eisenwaren-Laden von Saras Großvater übernommen hat, ist dieser vollkommen verändert. War er früher ein fröhlicher, liebevoller Vater, so ist er nun das komplette Gegenteil: launisch, aggressiv, brutal. Er terrorisiert seine Familie, allen voran seinen Sohn Matt, aber auch seine Frau. Nur Sara bleibt verschont – sicherlich auch weil sie zu allem einfach „Ja und Amen“ sagt, ihren Vater einfach machen lässt und sich in nichts einmischt. Vor einem Jahr hat Matt sich umgebracht, nachdem er die Schikanen seines Vaters nicht mehr ertragen hat. Seither richtet sich dessen ganzer Zorn gegen Saras Mutter. Aber auch jetzt traut sich Sara noch immer nicht einzugreifen und lässt Ray einfach machen. Als ihre Mutter schließlich einen Schlussstrich ziehen und mit ihrer Tochter flüchten will, ist Sara überglücklich und kann es kaum erwarten. Gleich am nächsten Tag soll es losgehen. Wie besprochen wartet Sara in der Mittagspause vor dem Dairy Dream, doch ihre Mutter kommt nicht. Und auch am Abend bleibt Sara mit ihrem Vater allein zu Haus. Ein schrecklicher Verdacht keimt in dem jungen Mädchen auf und sie beginnt zu recherchieren. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto mehr ist ihr Leben in Gefahr. „Wie der Vater, so der Tod“ hat mir gut gefallen. Tracy Bilens Schreibstil ist flüssig und lässt sich prima lesen, jedoch hat sie sich, jedenfalls zu Anfang, mit vielen, meiner Meinung nach unwichtigen Kleinigkeiten aufgehalten, die es einem dann ein wenig schwieriger gestaltet haben, in die Geschichte reinzukommen. Sobald Sara aber ernsthaft mit ihren Ermittlungen beginnt, nimmt das Ganze mehr und mehr an Fahrt auf. Sara war ein relativ sympathischer Charakter. Ich habe sie schnell ins Herz geschlosse. Als ihre Mutter jedoch verschwunden scheint, ist sie mir anfangs viel zu passiv. Sie steht den ganzen Tag an dieser Eisdiele herum und wartet, das erschien mir persönlich etwas unrealistisch. Im Laufe der Geschichte wächst sie jedoch immer mehr und wird erwachsener. Eine Wandlung, die mir wiederum sehr gut gefallen hat. Zach, Saras bester Freund, bleibt ein wenig blass. Man erfährt eigentlich kaum etwas über ihn. Wie er sich Sara gegenüber verhalten hat, hat aber auch ihn sympathisch gemacht. Und dann ist da noch Alex, Sportstar und gleichzeitig Bad Boy der Schule, für den Sara schwärmt und der ihre Gefühle auch zu erwidern scheint. Anfangs kommt er noch recht schluderig rüber, ständig schwänzt er den Unterricht. Doch recht bald kann man erkennen, dass sich in seinem inneren ein loyaler, netter junger Mann versteckt. Auch Ray ist sehr gut ausgearbeitet. Die Autorin hat ihn so gut dargestellt, dass man ihn am liebsten eigenhändig umbringen würde. Das Cover ist sehr hübsch und vor allem auffällig gestaltet. Schwarzer Hintergrund mit gelben Blüten drauf – das fällt einem sofort ins Auge und man ist nahezu gezwungen das Buch zumindest in die Hand zu nehmen und sich den Klappentext durchzulesen. Das Mädchen in der unterwürfigen Haltung auf dem ausgetrockneten, rissigen Boden ist auch sehr passend gewählt. Alles in allem hat mich „Wie der Vater, so der Tod“ trotz einiger kleiner Schwächen und Logikfehler (u.a. dass Sara sich scheinbar wirklich niemandem – außer Zach – anvertrauen mag) sehr gut unterhalten. Einmal in die Geschichte eingetaucht, wollte ich sie kaum noch aus der Hand legen. Klare Leseempfehlung für Fans von Jugend-Krimis mit einem gewissen Romantik-Faktor. >Nina<

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  • „Was Matt getan hat, ist deine Schuld. Was habe ich mir nur gedacht?“

    Wie der Vater, so der Tod

    ginnykatze

    16. October 2013 um 18:35

    „Was Matt getan hat, ist deine Schuld. Was habe ich mir nur gedacht?“ Zum Inhalt: Die sechzehnjährige Sara ist hin- und hergerissen. Einerseits liebt sie ihren Dad, andererseits aber kann sie seine Gewalttätigkeiten ihrer Mutter gegenüber nicht mehr ertragen. Leider schreitet sie nie zur Tat und lässt die Schläge, die ihre Mutter regelmäßig bezieht, einfach an sich abprallen, sie sieht nur zu. Vorwürfe helfen auch nicht und so gleitet Sara oft zwischen Realität und Traum dahin. Sie möchte das alles beenden, kann aber nicht aus ihrer Haut. Als Dad noch Polizist in Philly war, war er ein so lieber Mensch, aber danach wurde alles anders. Er redet mit sich selbst und vor allem mit meinem toten Bruder Matt. Er zwingt uns dazu, auch so zu tun, als wäre Matt noch bei uns. Aber Matt hat sich umgebracht, er konnte die Schläge und die Demut meines Dads nicht mehr ertragen dachte Sara, aber gab es da noch etwas anderes? Als ihre Mutter dann endlich den Entschluss fasst, den Vater zu verlassen, packen die Beiden ihre Sachen und wollen am nächsten Tag fliehen. Sara wartet am verabredeten Treffpunkt, aber ihre Mutter kommt nicht. Am Abend, als Sara nach Hause kommt, ist sie auch nicht da. Das Auto ist weg und auch ihre Sachen, seltsamerweise aber sind Saras Sachen alle wieder an ihrem Platz und die Reisetasche steht leer unter ihrem Bett. Was stimmt hier nicht? Dad berichtet Sara, dass ihre Mutter kurzfristig zu einer Tagung musste, aber das überprüft sie und die Firma teilt mit, dass Michelle in Urlaub ist. Sara bekommt langsam Angst, warum meldet sich ihre Mutter nicht. Die vielen Nachrichten auf der Mailbox werden nicht beantwortet. In der Schule lernt Sara dann Alex kennen, er interessiert sich für sie. Wie kann das sein? Alex sieht so gut aus und will mit ihr zusammen sein. Sara kann es nicht glauben, verbringt aber viel Zeit mit Alex und vergisst so ein wenig ihren Kummer. Dann aber findet Sara den Wagen ihrer Mutter in einer gemieteten Garage. Wo ist sie und was ist mit ihr passiert? Zach, ein Freund ihres Bruders Matt, hilft Sara wo er nur kann. Aber auch er bringt sich in eine tödliche Gefahr. Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich gibt es keinen Ausweg mehr. Sara muss handeln und über ihren eigenen Schatten springen. Kann ihr das gelingen? So mehr werde ich jetzt nicht verraten, lest selbst. Fazit: Die Autorin Tracy Bilen schreibt hier einen Jugendthriller. Der Spannungsbogen, der am Anfang vorhanden ist, flacht aber schnell ab und wird erst am Ende wieder hochgefahren. Zwischendurch nimmt eine Liebesgeschichte für mich viel zu viel Platz ein. Viele Begebenheiten sind für mich zu unrealistisch und ich kann sie nicht nachempfinden. Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte wird aus Saras Sicht erzählt. Die Charaktere werden von der Autorin fein gezeichnet. Ich konnte mit ihnen fühlen, lachen und weinen. Sara, die Hauptakteurin, war mir aber ein wenig zu teilnahmslos, wenn ihre Mutter wieder einmal Schläge einsteckte. Sicher ist das eine schwere Sache, aber immerhin ist Sara ja doch schon 16 Jahre alt und da hätte ich mir schon die ein- oder andere Reaktion gewünscht. Zach war mir sofort sympathisch, der Freund des Bruders, der Sara eine anlehnende Schulter bot. Alles in allem ein Jugendthriller, den ich weiterempfehlen kann. Mir persönlich war er ein wenig zu langatmig an manchen Stellen, da hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Hier vergebe ich 3 Sterne.

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  • gelungener Jugendthriller über ein ernstes Thema

    Wie der Vater, so der Tod

    Manja82

    Kurzbeschreibung: Sie liebt ihn. Sie fürchtet ihn. Sie darf nicht vor ihm fliehen. Verzweifelt wartet die 16-jährige Sara am vereinbarten Treffpunkt auf ihre Mutter. Es sollte der Start in ein neues Leben werden, weit weg von ihrem gewalttätigen Vater, der seit dem Selbstmord ihres Bruders mehr und mehr den Bezug zur Realität verliert. Aber Sara wartet vergebens – ihre Mutter taucht nicht auf. Zu gerne würde sie ihrem Vater glauben, der behauptet, sie musste überraschend geschäftlich verreisen. Doch Sara ahnt, dass die Wahrheit anders aussieht. Sie beschleicht der schreckliche Verdacht, dass ihr Vater mit dem Verschwinden ihrer Mutter etwas zu tun haben könnte. Die neue Liebe zu ihrem Mitschüler Alex gibt ihr die Kraft, sich der Realität zu stellen. Doch ihre Ermittlungen bringen sie in Lebensgefahr... (Quelle: IVI) Meine Meinung: Sarahs Vater ist äußerst gewalttätig. Daher wollen Sara und ihre Mutter Michelle fliehen. Es ist alles geplant, die Tasche ist bereits gepackt. Am nächsten Mittag nach der Schule soll es losgehen. Doch Michelle erscheint nicht wie abgemacht am Treffpunkt und Sara ist verwirrt. Wo ist ihre Mutter nur? Als Sara am Abend wieder zu Hause ist sind die ganzen Sachen wieder an ihrem angestammten Ort und ihre Mutter ist angeblich auf einer Fortbildung. Doch Sara findet heraus, dass dem nicht so ist und wird misstrauisch. Was ist wirklich passiert? Wo steckt Michelle? Hat ihr Vater womöglich etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Sara beginnt nachzuforschen und gerät dabei selber in Gefahr … Der Jugendthriller „Wie der Vater so der Tod“ wurde von Tracey Bilen geschrieben und ist das Debütwerk der Autorin. In ihrem Buch spricht die Autorin ein schwieriges und sehr sensibles Thema an, Gewalt in der Familie. Die Protagonistin Sara ist 16 Jahre alt. Sie ist ein sehr liebes und braves Mädchen, das es versteht sich unauffällig zu verhalten. Unauffällig deshalb weil sie genau weiß was sonst passiert. Ihr Vater ist gewalttätig und hat früher erst ihren Bruder Matt geschlagen, woraufhin sich dieser umgebracht hat und nun tut er es bei ihrer Mutter Michelle. Sara möchte auf keinen Fall auch geschlagen werden. Aber Sara ist auch stark, macht sie diese Situation doch meist mit sich selber aus. Und obwohl ihr Vater so gewalttätig ist liebt Sara ihn. Saras Vater ist eine recht zwiespältige Person. Nach außen hin ist bei ihm alles gut aber hinter den Mauern der Wohnung ändert sich das. Er hat zwei Gesichter und ist mit Vorsicht zu genießen. Alex ist Saras Mitschüler und ein äußerst charmanter junger Kerl. Er ist immer für Sara da hat aber auch ein bisschen was von einem Bad Boy in sich. Die Liebesgeschichte zwischen Sara und Alex ist wirklich total süß und steht noch komplett am Anfang. Daher sagt Sara Alex auch nichts von den Problemen die in ihrer Familie vorherrschen. Zach ist der Freund von Saras totem Bruder Matt. Er kümmert sich sehr um Sara. Alle im Buch auftauchenden Charaktere sind Tracey Bilen sehr gut gelungen. Sie sind alle samt glaubhaft und authentisch. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr mitreißend. Man wird direkt ins Geschehen geworfen und von Seite zu Seite mehr hineingezogen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sara in der Ich-Perspektive. Man fiebert so als Leser immer mit Sara mit. Die Handlung selber ist von Beginn an spannend und diese Spannung steigert sich zum Ende hin nochmal um einiges. Das angesprochene Thema, die Gewalt in der Familie, ist sicher nicht einfach aber Tracey Bilen beweist ein Händchen dafür es eindrucksvoll aber dennoch sensibel zu behandeln. Das Ende des Buches kommt mit einigen unerwarteten Wendungen daher. Es ist auch vollkommen anders als ich es selber erwartet hatte und hat mir so sehr gut gefallen. Fazit: „Wie der Vater so der Tod“ von Tracey Bilen ist ein mehr als gelungener Jugendthriller und Debütwerk der Autorin. Es wird ein ernstes und schwieriges Thema aufgegriffen. Die tollen Charaktere und ein Hauch von Liebe runden das Buch ab. Wirklich lesenswert!

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    ChattysBuecherblog

    04. October 2013 um 20:22
  • Leserunde zu "Wie der Vater, so der Tod" von Tracy Bilen

    Wie der Vater, so der Tod

    TracyBilen

    Hi. My name is Tracy Bilen and I’m the author of "Wie der Vater, so der Tod". In this book, sixteen-year-old Sara and her mom are making plans to escape Sara’s abusive father when her mom mysteriously disappears. "Wie der Vater, so der Tod" is both a thriller and a romance. Kurzbeschreibung: Sie liebt ihn. Sie fürchtet ihn. Sie darf nicht vor ihm fliehen. Verzweifelt wartet die 16-jährige Sara am vereinbarten Treffpunkt auf ihre Mutter. Es sollte der Start in ein neues Leben werden, weit weg von ihrem gewalttätigen Vater, der seit dem Selbstmord ihres Bruders mehr und mehr den Bezug zur Realität verliert. Aber Sara wartet vergebens – ihre Mutter taucht nicht auf. Zu gerne würde sie ihrem Vater glauben, der behauptet, sie musste überraschend geschäftlich verreisen. Doch Sara ahnt, dass die Wahrheit anders aussieht. Sie beschleicht der schreckliche Verdacht, dass ihr Vater mit dem Verschwinden ihrer Mutter etwas zu tun haben könnte. Die neue Liebe zu ihrem Mitschüler Alex gibt ihr die Kraft, sich der Realität zu stellen. Doch ihre Ermittlungen bringen sie in Lebensgefahr ... -> Leseprobe Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde: Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit Tracy Bilen mitzumachen. Tracy spricht kein Deutsch, ihr könnt hier aber gern trotzdem auch auf Deutsch diskutieren. Stellt Fragen an die Autorin bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, sie wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sich die Autorin sehr freuen :-) Unter allen Bewerbern vergibt der ivi Verlag 15 Testleseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 23. April 2013 bewerben - dafür gibt es nur eine kleine Frage zu beantworten:Im Buch erlebt Sara einen ziemlichen Wandel ihres Lebens! Wann und wieso hat sich euer Leben zuletzt sehr verändert?

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  • Superspannend und Nervenaufreibend

    Wie der Vater, so der Tod

    ChattysBuecherblog

    04. October 2013 um 19:09

    Zum Inhalt: Seitdem sich Saras Bruder das Leben genommen hat, ist in ihrer Welt alles anders. Ihr Vater verdrängt den Tod seines Sohnes, schlägt und demütigt ihre Mutter und ist ungewöhnlich nett zu ihr. Eines Tages möchte die Mutter dem Martyrium entfliehen und fordert Sara auf, ihre Tasche zu packen und am nächsten Tag nach der Schule auf sie zu warten, damit sie zusammen fliehen können. Sara packt, versteckt die Tasche und kann es kaum erwarten. Der nächste Tag kommt, die Schule ist zuenede und Sara wartet. Aber keine Spur von ihrer Mutter. Abends macht sie sich dann entmutigt auf den Heimweg und hört nun von ihrem Vater, dass die Mutter auf Geschäftsreise musste. Ob das stimmt? Sara zweifelt! Warum und wer hat ihre Reisetasche wieder ausgepackt? Und warum wissen die Arbeitskollegen ihrer Mutter nichts von der Geschäftsreise? Wo ist ihre Mutter? Meine Meinung: Hat man dieses Buch erst mal begonnen, hat man große Schwierigkeiten es wieder aus den Händen zu legen. Spannung pur! Von der ersten bis zur letzten Zeile. Ein nervenaufreibender Thriller, der das Fingernagelkauen fördert. Man wird als Leser geradezu durch die Seiten geschleudert. Es ist unheimlich spannend zu verfolgen, wie die Geschichte sich entwickelt und immer weiter an Fahrt gewinnt, bis zum großen Showdown. Für mich erhält dieses Buch das Prädikat: besonders wertvoll.

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  • Bewegendes Thema

    Wie der Vater, so der Tod

    purplerose10

    16. August 2013 um 18:42

    Das Cover hat mich so begeistert, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zwar hätte ich mir ein paar überraschende Wendungen mehr und vielleicht ein spektakuläreres Ende gewünscht, jedoch reißen der Schreibstil und das emotionale Thema das wieder heraus. Es geht um familiäre Gewalt und wie damit umgegangen wird. Ich bin teilweise echt erschrocken, was Saras Familie alles passiert. Man kann mit der Protagonistin voll und ganz mitfühlen: All ihre Sorgen und Ängste werden authentisch dargestellt. Mich hat eher das Schicksal der Familie in dem Roman gepackt, als die Krimistory an sich. Trotzdem super spannend!

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  • sehr bewegend

    Wie der Vater, so der Tod

    Gimagemelli

    05. August 2013 um 12:54

    Wow! Ich habe es so ziemlich in einem Rutsch durchgelesen, das Buch geht definitiv unter die Haut. Es hat einen sehr sehr ernsten Hintergrund. Einfach nur tragisch und es hat mich sehr sehr aufgewühlt und ich muss noch lange darüber nachgrübeln.

  • packender und emotionaler Jugendthriller, super

    Wie der Vater, so der Tod

    Taluzi

    02. August 2013 um 08:46

    Sara kann es nicht glauben, als ihre Mutter eines Tages zu ihr sagt, dass es endlich so weit ist und sie morgen gemeinsam fliehen. Fliehen vor dem Ehemann und Vater, den sie nicht mehr ertragen können. Der ehemalige Cop hat sich durch den Umzug und Übernahme des Eisenwarenhandels seiner Eltern verändert und nach dem Tod seines Sohnes Matt wurde er immer gewalttätiger. Die Mutter will Sara mittags von der Schule abholen. Doch Sara wartet vergeblich. Ihre Mutter kommt nicht. Sie ist verschwunden. Schnell ahnt Sara, dass ihr Vater mit dem Verschwinden was zu tun hat. Mit Hilfe ihres besten Freundes Zach und ihrer neuen Flamme Alex will sie die Schuld ihres Vaters beweisen. Schaffen sie es die Mutter noch lebend zu finden? Oder riskieren Sara, Alex und Zach ihr eigenes Leben bei der Suche? „Wie der Vater so der Tod“ ist ein spannender Thriller, den man kaum aus der Hand legen kann und auch irgendwie eine Geschichte über die erste Liebe und wahre Freundschaft. Der Schreibstil ist lebendig und mitreißend. Es werden keine komplizierten Satzstrukturen verwendet oder Fremdwörter, dadurch lässt sich der Text flüssig lesen. Die Charaktere wurden schnell lebendig vor meinem inneren Auge, besonders Sara. Aus Saras Sicht ist der Jugendthriller in der Ich-Perspektive geschrieben. Gerade dadurch erlebte ich als Leser hautnah Saras Emotionen, wie Angst oder Schmetterlinge im Bauch. Ich gebe dem Buch meine volle Leseempfehlung!

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  • Das geht unter die Haut

    Wie der Vater, so der Tod

    MissRichardParker

    15. July 2013 um 13:29

    Ich wusste anfangs nicht, dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, das hat aber beim Lesen auch überhaupt nicht gestört. Die Geschichte ist traurig, berührend und regt zum Nachdenken an. Saras Mutter ist immer wieder Opfer Ihres gewalttätigen Mannes, Sara aber liebt ihren Vater genauso, wie Sie ihn verabscheut. Als Ihre Mutter spurlos verschwindet, macht sich Sara auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit und erfährt, warum ihr älterer Bruder Selbstmord begangen hat. Tragisch, unvorhersehbar, spannend und packend bis zur letzten Seite und sehr empfehlenswert.

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  • Wie der Vater, so der Tod ...

    Wie der Vater, so der Tod

    MiHa_LoRe

    09. July 2013 um 14:23

    Inhalt: Nach dem Tod ihres Bruders ist Saras Vater noch gewalttätiger geworden, als er ohnehin schon war. Also planen Sara und ihre Mutter eine heimliche Flucht. Doch als es dann soweit ist, taucht ihre Mutter nicht am Treffpunkt auf. Sara weiß, etwas muss passiert sein. Hat ihr Vater sie erwischt? Er meint jedenfalls, ihre Mutter sei geschäftlich unterwegs. Doch das kann und will Sara ihm nicht glauben. Normalerweise war ihre Mutter das Ziel seiner Gewaltausbrüche, doch seit diese fort ist, ist Sara, die sonst nur die Zuschauerin war, sein neues Opfer. Jeden Tag wartet Sara am Treffpunkt auf ihre Mutter, nur für den Fall, dass sie doch noch auftaucht. Und sie trifft auch Alex, der Sara sehr zu mögen scheint, jeden Tag. Sie erwidert seine Gefühle, willihm aber keine Hoffnungen machen, da sie den Ort bald verlassen möchte. Zuerst muss sie ihre Mutter finden. Sie ist sich fast sicher, dass ihr Vater mit deren Verschwinden zu tun hat. Doch wie kann sie mehr erfahren?   Meinung: Zum Erstaunen aller muss ich zugeben ... der Klappentext ist gut gelungen! Du liebst ihn. Du fürchtest ihn. Du darfst nicht vor ihm fliehen. Sara hat wirklich Angst, vor allem seit ihre Mutter verschwunden ist. Aber er ist auch ihr Vater und irgendwie liebt sie ihn auch. Ich fand es echt herzzerreißend, wie sie jeden Tag auf ihre Mutter wartet, aber nicht wirklich daran glaubt, dass diese kommen wird. Wie beim Glücksspiel. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Aber was, wenn doch? Die Protagonistin Sara hat mir eigentlich nur Leidgetan. Ihr Vater ist verrückt geworden und sie muss immer so zun, als wär alles in Ordnung. Sie versucht, stark zu sein. Aus ihrem Vater wurde ich echt nicht schlau. Bei ihm muss alle immer übertrieben sauber und "normal"sein, er benimmt sich manchmal so, als sei sein Sohn noch am Leben und er wird immer ganz unerwartet gewalttätig. Und gerade das Unerwartete macht ihn so furchteinflößend. Insgesamt gefiel mir dieser Jugendthriller ganz gut. Vom ivi-Verlag habe ich bis jetzt jedenfalls nur gute Bücher gelesen. Dieses Buch wird von mir allen Thrillerfans, aber auch allen anderen Lesern empfohlen!

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