Der Ruf der Bäume

von Tracy Chevalier 
4,0 Sterne bei33 Bewertungen
Der Ruf der Bäume
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Positiv (27):
PollyMaundrells avatar

Eine sehr schöne ruhige Geschichte, die sich mit dem Thema Familie und Zusammenhalt befasst

Kritisch (2):

War mir leider zu abgedreht und schlagende Menschen kann ich nicht mögen. Vor allem nicht, wenn das romantisiert wird.

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Inhaltsangabe zu "Der Ruf der Bäume"

Ohio 1838: Familie Goodenough träumt von einer eigenen Apfelplantage und von einem besseren Leben. Doch alle Versuche, das Sumpfland fruchtbar zu machen, enden kläglich. Da hört der jüngste Sohn Robert wundersame Geschichten von Bäumen im fernen Kalifornien, die bis in den Himmel wachsen sollen. Voller Hoffnung macht er sich auf gen Westen, doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner schicksalhaften Familiengeschichte eingeholt. Wird Robert es trotzdem schaffen, sein Glück zu finden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328102533
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:10.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 2 Monaten
    Lesenswerte Geschichte

    Tracy Chevalier nimmt den Leser diesmal mit auf die Reise durch die USA und zu den Bäumen. Es beginnt mit den Äpfelbäumen im Sumpfgebiet und der verzweifelte Kampf gegen den Sumpf, gegen den Tod, der durch die Mücken kommt und für die Äpfel und das Leben. Doch nicht jeder Kampf kann gewonnen werden, so dass sich Robert Goodenough von der Familie löst. Er reist von Station zu Station, macht verschiedene Jobs, fährt ein und dann trifft er auf einen Bäumesammler. Damit beginnt die Geschichte des Robert Goodenough. 

    Durch Tracy Chevalier lernt man viel über die größten Bäume in den USA. Man erfährt, wie man sie unterscheidet, verpackt und pflegt. Wie schon bei den "Zwei bemerkenswerten Frauen" schafft es der besondere Schreibstil von Tracy Chevalier, dass man wie gebannt weiterliest, obwohl man sich vielliecht nicht ganz so sehr für Bäume & Co. interessiert. Aber die Charaktere fordern das Weiterlesen und die Geschichte verliert durch ihre vielen kleinen Wendungen nicht an Spannung. 

    Ein lesenswertes Buch, welches zwar nicht so stark wie "Zwei bemerkenswerte Frauen" ist, aber trotzdem sehr gut unterhält und den Geist der Zeit gut widerspiegelt.

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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine ruhige Geschichte über die Frage was genau Familie ist und ob nicht jeder ein bisschen Glück verdient hat
    Eine sehr schöne und ruhige Geschichte

    Buchinfo
    Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Goodenoughs träumen von fruchtbarem Ackerland im Westen, bleiben aber mit ihrem Planwagen kläglich im Sumpfland von Ohio stecken. Der verzweifelte Versuch, hier eine Apfelplantage anzulegen, endet tragisch. Fasziniert von Erzählungen über Bäume, die angeblich in den Himmel wachsen, zieht der jüngste Sohn Robert weiter westwärts, bis nach Kalifornien. Doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner tragischen Familiengeschichte eingeholt. (Quelle: Verlag)

    Anfang

    Wieder stritten sie sich über Äpfel. Er wollte mehr Tafeläpfel anbauen, zum Essen; sie mehr Mostäpfel, zum Trinken. Ihr Streiten war so eingeübt, dass sie beide ihre Rollen inzwischen perfekt beherrschten und ihre Worte glatt und monoton einander umflossen; sie hatten sie ja oft genug gehört, mussten nicht mehr genau hinhorchen.

    Meine Meinung
    Ich muss gestehen, dass das Cover der ausschlaggebende Punkt für mich war, weshalb das Buch mein Interesse weckte. So einfach gehalten und doch so schön gestaltet - es ging mir nicht mehr aus dem Kopf.

    Was macht eine Familie zu einer Familie? Ist es Liebe, Zuneigung und Geborgenheit? Das Wissen, dass deine Eltern dich immer beschützen werden und deine Geschwister für dich da sind? Dann sind die Goodenoughs keine Familie. Geht es bei Familie aber um gemeinsame Aufgaben und den Zusammenhalt diese zu lösen und zu erreichen...ja dann, aber auch nur dann, handelt es sich in dieser Geschichte um eine Familie.

    Das Buch spielt zu einer sehr harten Zeit. Siedler überlaufen die USA, ziehen von Ort zu Ort und Acker zu Acker. Stellenweise kommen Menschen aus Europa dazu. Alle auf der Suche nach der Erfüllung ihrer Träume und Ziele. Doch was so malerisch und märchenhaft klingt, war ein sehr hartes Leben, in dem gebuckelt und auf vieles verzichtet werden musste.

    So haben die Goodenoughs bei jedem Sumpffieber ein Kind verloren - haben aber trotzdem noch einen ganzen Stall voll - und in diesem Gebiet einfach kaum Glück mit ihren Apfelbäumen. Das bisschen Ernte reicht kaum zum Leben, Mutter Sadie würde sowieso lieber alles zu Apple Jack verarbeiten und literweise trinken. In ihrem Mann James steigen die Aggressionen ins Unendliche, die er dann sowohl an seiner Frau, als auch seinen Kindern auslässt. Doch eines Tages kommt es zu einer Wendung, die ihren Sohn Robert dazu veranlasst den Black Swamp zu verlassen und in die große weite Welt zu reisen.

    Diese Zeit ist ganz wunderbar in Briefen festgehalten, die er seinen Geschwistern schreibt. So ist es der Autorin möglich große Zeitsprünge zu machen, ohne diese in endlosen Seiten niederschreiben zu müssen. Trotzdem bekommt man aber nicht das Gefühl, dass man als Leser zu wenige Informationen erhält. Die Zeit danach ist dann wieder ganz "normal" im Stile eines Romans geschrieben. Es handelt sich also nicht um ein Briefroman.

    Man muss sich schon auf diese Geschichte einlassen, denn sie ist doch anders, als andere Bücher aus diesem Genre. Und man erfährt wirklich viel - also echt sehr, sehr viel! - über Apfelbäume. Mich persönlich hat das überhaupt nicht gestört, aber man sollte sich vor dem Lesen überlegen, ob man so viel darüber wissen möchte

    Fazit
    Eine sehr ruhige, aber schöne Geschichte über das harte Leben in den Sümpfen, die Frage, was Familie ist und ob nicht jeder ein kleines Stückchen Glück verdient hat.
    Es ist eine ganz andere Art historischer Roman und bietet viel Wissen über den Anbau von Apfelbäumen. Wer da nicht so sehr dran interessiert ist, sollte die Finger von dem Buch lassen, um nicht enttäuscht zu werden.

    Mir persönlich hat dieses Buch wirklich gut gefallen!

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    Shaaniels avatar
    Shaanielvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Rezension folgt morgen 💕
    Einfach nur der Wahnsinn!

    🌳🍎Rezensionsexemplar🍎🌳
    -Bloggerportal Randomhouse -

    🌳🍎❤️Der Ruf der Bäume❤️🍎🌳

    Autorin: Tracy Chevalier
    Verlag: Penguin
    Preis: 10€, Taschenbuch, Broschur
    Seiten: 320 Seiten
    ISBN: 978-3-328-10253-3
    Erscheinungsdatum: 10.04.2018

    5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

    🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳
    Inhaltsangabe:
    Entnommen von:www.randomhouse.de
    Ohio 1838: Familie Goodenough träumt von einer eigenen Apfelplantage und von einem besseren Leben. Doch alle Versuche, das Sumpfland fruchtbar zu machen, enden kläglich. Da hört der jüngste Sohn Robert wundersame Geschichten von Bäumen im fernen Kalifornien, die bis in den Himmel wachsen sollen. Voller Hoffnung macht er sich auf gen Westen, doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner schicksalhaften Familiengeschichte eingeholt. Wird Robert es trotzdem schaffen, sein Glück zu finden?
    🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎🍎
    Weitere Informationen:
    https://www.randomhouse.de/Autor/Tracy-Chevalier/p108879.rhd
    🍎
    https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Ruf-der-Baeume/Tracy-Chevalier/Penguin/e532723.rhd
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    www.tchevalier.com
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    https://www.randomhouse.de/Verlag/Penguin-Verlag/71000.rhd
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    https://www.instagram.com/tracychevalierwriter/
    ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
    Hey ihr Süßen💕
    Ich habe gerade mein aller erstes Buch von Tracy Chevalier beendet und ja was soll ich sagen, ich bin schlicht weg einfach nur begeistert. In *Der Ruf der Bäume*, steckt so viel mehr. Ich habe nur den Klappentext gelesen und es wegen diesem und dem wunderschönen Cover angefragt, aber der Klappentext, verrät nicht mal ansatzweise, worum es in diese hoch Dramatischen Buch geht. Es geht wirklich um eine wundervolle Familiensaga, voller Gefühl und Emotionen und ganz sicherlich nichts für Schwäche Nerven. Ich muss sagen bei den ersten 10 Seiten, dachte ich noch, Okay gut, jetzt kenne ich mich etwas mit Apfelbaumarten und so aus, aber was das Buch, dann noch bereit hielt, damit hatte ich nicht gerechnet. Um ehrlich zu sein, hat es mich mit aller Wucht getroffen! Es ist eine realistische, ungeschönte und hoch Dramatische Familiengeschichte die im Jahre 1838 ihren Anfang nimmt und soviel sei verraten, mit dem Ende dieser Geschichte habe ich nicht gerechnet und hätte ich auch niemals gerechnet! Ich möchte hier nichts zur Story sagen, denn ich finde jeder sollte sich einfach ins Buch stürzen und es lesen, am besten an einem Stück! Ich habe es an einem Abend gelesen und war danach Emotional zerstört und hin und weg. Dieses Buch hat es geschafft, mir Tränen in die Augen zu treiben, das schaffen nicht viele Bücher!

    Tracy Chevalier, hat eine ganz eigene Art zu Schreiben, eine sehr tiefgründige Art, eine verschleiert Art und dennoch weiß man ganz klar was gerade Sache ist. Tracy schreibt voller Emotionen und mich hat dieses Buch einfach nur vollkommen geflasht und in den Bann gezogen!

    Ich habe mein nächstes Buch von ihr schon hier liegen *Zwei bemerkenswerte Frauen* und ich kann es gar nicht abwarten es endlich zu beginnen, wenn es nur halb so gut wie *Der Ruf der Bäume* ist, dann hat es sich mehr als gelohnt!

    Vielen vielen Dank an den Verlag für diese wundervolle Erfahrung.

    Ganz lieben Gruß
    Sonja/Shaaniel

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    Aydas avatar
    Aydavor 10 Monaten
    Ein interessanter historischer Roman und die Liebe zur Natur...

    Klappentext:

    Auf der Suche nach einer neuen Heimat – die große Familiensaga von Tracy Chevalier

    Amerika, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Goodenoughs träumen von fruchtbarem Ackerland im Westen, bleiben aber mit ihrem Planwagen kläglich im Sumpfland von Ohio stecken. Der verzweifelte Versuch, hier eine Apfelplantage anzulegen, endet tragisch. Fasziniert von Erzählungen über Bäume, die angeblich in den Himmel wachsen, zieht der jüngste Sohn Robert weiter westwärts, bis nach Kalifornien. Doch am Ziel seiner Träume wird er von seiner tragischen Familiengeschichte eingeholt.

    Meine Meinung:

    Ich fand das Buch insgesamt sehr interessant und mal was anderes. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und es ist ein historischer Roman, der mal nicht so dick ist. Es ist einer ehre ruhige Geschichte und wie ich finde passend für den Herbst.Wir begegen hier einer außergewöhnlichen Familiengeschichte und der Liebe zu Bäumen und dem Apfelanbau. Es geht um Verlust,Gewalterfahrung,finanzielle Probleme,Familie,Sehnsucht und Zusammenhalt. Im Vordergrund steht auch die Verbundenheit zur Natur und dem Umgang mt ihr. Ein Buch auf das ich durch Zufall aufmerksam geworden bin und gerne gelesen habe.

    Autorin:

    Die Amerikanerin Tracy Chevalier, Jahrgang 1962, hat bisher acht historische Romane geschrieben. Ihr zweiter, „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, wurde zum Weltbestseller und mit Scarlett Johansson und Colin Firth in den Hauptrollen verfilmt. „Der Ruf der Bäume“ ist nach „Zwei bemerkenswerte Frauen“ und „Die englische Freundin“ ihr dritter Roman bei Knaus. Tracy Chevalier lebt mit ihrer Familie in London.

    (Quelle: www.randomhouse.de)

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    sursulapitschis avatar
    sursulapitschivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die mitreißende Geschichte einer Siedlerfamilie, toll erzählt. Ein Geheimtipp.
    Erfreulich anders

    Siedlergeschichten gibt es viele. Diese hier ist erfreulich anders.
    Im Frühjahr 1838 macht sich die Familie Goodenough auf den Weg ins Abenteuer. Sie wollen sich in Ohio ansiedeln und eine Apfelplantage aufbauen. Im Black Swamp, einem unwirtlichen Sumpfland, bleiben sie stecken. Man wird doch wohl auch da Apfelbäume pflanzen können.

    Ihr hartnäckiger Kampf ums Überleben ist hoch spannend. James Goodenough ist eigentlich kein hartgesottener Camper, er liebt Bäume und Apfelbäume sind seine Passion. Dafür hat seine Frau Sadie überhaupt kein Verständnis. Sie möchte ein bequemes Leben und ist den ständigen Kampf gegen den allgegenwärtigen Schlamm bald leid. Zum Trost entdeckt sie den Apple-Jack, der gegen das Sumpffieber hilft und die Nerven beruhigt. Geht er zuneige, fliegen die Fetzen bei den Goodenoughs.
    Zwischendurch kommentiert Sadie immer wieder persönlich das Geschehen, was einen höchst originellen Blick auf das Ganze wirft. Sie ist eine faule, egoistische Säuferin, aber sie war nicht immer so und eigentlich ist sie nur durch und durch verzweifelt.

    Über 20 Jahre hinweg begleitet man später Robert Goodenough, der sich als Wanderarbeiter und Goldgräber bis nach Kalifornien durchschlägt und dann doch wieder bei Bäumen landet. Die sagenhaften Redwoods sind begehrt in England. Ein Exportgeschäft beginnt zu blühen.

    Tracy Chevalier hat hier eine Chronik des Siedlerlebens in Amerika verfasst, in dem sie eine leidvolle Familiengeschichte erzählt. Es tauchen viele skurrile Figuren auf, aber das große Glück findet kaum einer, es ist ein hartes Leben.
    Daneben lernt man noch hoch interessante Dinge über diverseste Bäume und natürlich Äpfel. Eines Tages muss ich unbedingt einen Goldpepping essen.

    Dieses Buch ist wundervoll erzählt, originell und mitreißend, ein historischer Roman, wie man ihn sich wünscht.




    Kommentare: 1
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    olga_oreschkins avatar
    olga_oreschkinvor einem Jahr
    Was ist eine Familie?

    Im Leben hat alles einen Zyklus. Das Kind kommt, die Eltern schenken ihm Liebe, Kümmer, Freude usw., danach die Eltern werden alt und schon das Kind schenkt für denen seine Liebe, Kümmer, Freude usw. Die Eltern zeigen Beispiel wie das sein muss. Die Kinder orientieren sich auf Eltern. Und solche Eltern, die wir im Buch haben, werden nicht ehrenwert sein.James weint nicht,wenn sein Kind gestorben ist und Sadie denkt nur an Jack.

    Dieses Buch hat mich dazu gebracht, dass ich angefangen habe zu denken, was eine Familie ist.

    Im Buch hat mir sehr gefallen, wie die Autorin über Bäume spricht. Ich habe nie gedacht, dass es so interessant sein könnte. Es ist richtig magisch. Jetzt, wenn ich im Garten bin, gucke ich ganz anders auf die Bäume, sie haben so viel Kraft.


    Was hat mir richtig im Buch gefehlt, das ist Indianer. Ich würde ganz gerne ein paar Szene mit denen lesen. 


    Volle Version in meinem Blog

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    Mylittlebookpalaces avatar
    Mylittlebookpalacevor einem Jahr
    Leider überhaupt nichts für mich

    Handlung:Das Buch spielt im 19. Jahrhundert und handelt, um eine Familie, die Apfelbäume anpflanzt und Äpfel einfach nur vergöttert. Diese Familie ist ziemlich groß und das Oberhaupt ist James Goodenough, der seine Apfelbäume mehr liebt, als seine Kinder. Die Familie lebt im äußersten Sumpfland und ist ziemlich arm, fast jedes Jahr stirbt eins der Kinder am Sumpffieber. Das Buch zieht sich über viele Jahre und die Protagonisten wechseln sehr oft, man erfährt die einzelnen Geschichten der Personen und der Apfelbäume:)


    Orte:Es spielt in Amerika, in verschiedenen Staaten, am Anfang spielt es im alten Sumpfland in Ohio und dort ist es ziemlich grau und trist. Danach spielt es in Kalifornien, in einer dreckigen Großstadt. Es spielt auch noch an ein paar kleineren Orten, da die Personen oft irgendwo hinreisen und die Reise beschrieben wird. Mir haben die Orte nur so mittelmäßig gefallen, allerdings sahen die Orte zu der Zeit wahrscheinlich so trist aus.


    Personen:Mir hat vor allem James Goodenough überhaupt nicht gefallen, er hat einfach einen total kranken Charakter, aber auch die anderen Personen haben mir persönlich überhaupt nicht gefallen, außer vielleicht Molly, die mochte ich eigentlich wirklich sehr gerne. Aber sonst fand ich die Charaktere einfach zu schwach.


    Schreibstil:Der Schreibstil hat mir auch überhaupt nicht gefallen, wenn man fünf Seiten gelesen hat, hatte sich das so angefühlt, als ob man 20 gelesen hat und man kam einfach nicht vorwärts. Weshalb ich auch einen Monat gebraucht habe um das Buch zu lesen und das obwohl ich versucht habe, jeden tag ein paar Seiten zu lesen.


    Gestaltung:Das Cover finde ich wiederum sehr schön, es hat mich auch sofort angesprochen, weswegen ich das Buch dann schließlich angefragt habe. Auch die Kapitelgestaltung fand ich sehr schön und es war toll das die Schrift bei Briefen oder etwas anderem geändert wurde.


    Geschichte:Mir hat auch die Geschichte nicht gefallen, obwohl ich das Ende doch sehr süß fand. Es gab auch sehr schöne Stellen in denen man vorangekommen ist, aber die blieben meist aus. Ich habe die Geschichte an sich aber nicht wirklich richtig verstanden und ich wusste manche Fakten einfach nicht mehr, weil es sich so schwierig lesen ließ. Ich fand auch die Charaktere haben sich nicht wirklich entwickelt und ich bin einfach froh, das das Buch jetzt zu Ende ist.


    Fazit:Also dieses Buch ist leider überhaupt nichts für mich, mir hat fast gar nichts daran gefallen, ich mochte die Charakter nicht, der Schreibstil hat mir auch nicht gefallen, die Orte fand ich auch nicht schön und die Geschichte hat mir nicht gefallen. Dieses Buch ist leider ein totaler flop für mich gewesen und ich war einfach froh, das ich es noch geschafft habe, es zu beenden. Ich möchte mich trotzdem beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich werde dem Buch einen von fünf Sternen geben, weil das Cover schön ist und manche Stellen mir doch ganz gut gefallen hat.

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    dermoerderistimmerdergaertners avatar
    dermoerderistimmerdergaertnervor 2 Jahren
    Der Überlebenskampf der Siedler in Amerika, Mitte des 19.Jahrhunderts

    Amerika, Mitte des 18. Jahrhunderts. James und Sadie Goodenough wollen eigentlich mit ihren Kindern nach Indiana, sie träumen von fruchbarem Ackerland im Westen. Doch mit ihrem Planwagen bleiben sie im Sumpfland von Ohio, in Black Swamp, stecken. Mit all ihrer Kraft versuchen sie, dort eine Apfelplantage anzubauen.
    Nach einem tragischen Vorfall verlässt Robert, der jüngste Sohn, mit nur neun Jahren die Familie und schlägt sich alleine durch. Bis nach Kalifornien. Nur die Liebe zu den Bäumen ist ihm geblieben.
    Meine Meinung: Ich fand das Thema und den Aufbau des Buches zunächst sehr ungewöhnlich. 
    Das erste große Kapitel gibt Einblick in den erbarmungslosen Überlebenskampf der Familie Goodenough. Sie müssen den Verlust von fünf Kindern durch das jährliche Sumpffieber verarbeiten, die Geldknappheit, Sadie’s Alkoholsucht, die schwere Arbeit, bei der alle mithelfen müssen, die Hassliebe der Eltern und deren ewige Streitereien über Apfelbäume. Das Zusammenleben der Familie wird immer unerträglicher.
    Danach folgt ein Kapitel (in großen Zeitsprüngen) mit Briefen von Robert und gibt so Einsicht in sein Leben. Dann geht es zunächst einmal mit Roberts Erlebnissen weiter. Zwischendurch erfahren wir durch einen Rückblick, was der Auslöser für Roberts Weggang war.
    Der Schreibstil von Tracy Chevalier (Das Mädchen mit dem Perlenohrring) ist eher ruhig und mit wenig wörtlicher Rede, aber sehr bildhaft. Ich konnte mir sehr gut die Landschaft, die Bäume und die verschiedenen Charaktere vorstellen. Auch das schwere Leben der ersten Siedler und auch der Goldgräber wird deutlich.
    Nachdem ich zuerst noch skeptisch war, gefiel mir das Buch, je mehr ich gelesen habe, immer besser und am Schluss war ich traurig, dass es schon zu Ende war. Ich hätte gerne mehr von Roberts weiterem Leben erfahren.
    Fazit: Ein besonderes Buch mit einem ungewöhnlichem Thema, für das man sich Zeit nehmen sollte. Die Bäume nehmen schon sehr viel Raum in der Geschichte ein und ich würde das Buch gern ein zweites Mal lesen, weil ich jetzt ein ganz andere Einstellung dazu habe.
    Vielen Dank an das @Bloggerportal für das Buch.

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    L
    Lesebegeistertevor 2 Jahren
    ...Nordamerika....

    Eine Familiengeschichte die in Nordamerika in den 1820 er Jahren ihren Anfang hat. Erzählt wird wie hart es damals war. Das Cover finde ich sehr passend. Fand den Roman sehr beeindruckend, man kann sich als Leser alles recht gut vorstellen.

     

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    janinchensbuecherwelts avatar
    janinchensbuecherweltvor 2 Jahren
    Auf der Suche nach einer neuen Heimat

    Mit diesem Buch haben wir ein kurzweilige aber sehr intensive und lehrreiche Geschichte.
    Die Autorin weiß mit ihren Lesern umzugehen und lässt nichts langatmig werden.
    In diesem Buch steht das Thema Bäume und Äpfel im Vordergrund. Tracy Chevalier erzählt uns hier aber nicht nur etwas von Bäumen und Sämlingen, sondern auch die Geschichte von Robert und dessen Familie.
    Wir erfahren hier wie hart es war, sich um die Familie zu kümmern und das es auch da in den Familien kein "Friede-Freude-Eierkuchen" gab.
    Roberts Eltern Jimmy und Sadie hatten eine richtige Hassliebe aufeinander. Sadie war Alkoholikerin und Jimmy hat sich um die Bäume und dessen Zucht gekümmert. Robert hat noch neun Geschwister, durch das Sumpffieber stirbt jedes Jahr eines der Kinder. Zu der Zeit, in der wir die Familie kennenlernen, gibt es noch fünf Kinder.
    Nachdem Roberts Eltern sterben, macht sich Robert auf dem Weg nach Westen um dort das zu  machen, was er von seinem Vater gelernt hat. Mit Erfolg!
    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es war auch sehr abwechslungsreich, da es zwischendurch auch Briefe von Robert an seine Geschwister gab.
    Man fliegt nur so durch die Seiten, obwohl die Autorin einen speziellen Schreibstil hat.
    Ich kann das Buch jedem Empfehlen der gerne historische Bücher liest und wissbegierig ist.

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