Hate me, Kiss me, Love me

von Tracy Kae und Vinya Moore
4,3 Sterne bei12 Bewertungen
Hate me, Kiss me, Love me
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Mary_Jace_Bookss avatar

Einen guten Autor erkennt man daran, dass er selbst bei einem Buch vollgepumpt mit Fehlentscheidungen das Herz des Lesers berührt.

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Totales Gefühlschaos

Alle 12 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Hate me, Kiss me, Love me"

»Wir sollten das nicht tun …«

Wenn June schreibt, ist ihre Welt in Ordnung und die Worte fließen nur so aus ihren Fingern. Doch ihr Wunsch Autorin zu werden und mit ihren Geschichten endlich an die Öffentlichkeit zu gehen, scheitert immer wieder an ihren Selbstzweifeln.

Als sie Derek, den Freund ihrer Mutter, kennenlernt, scheint ihr Traum jedoch auf einmal in greifbare Nähe zu rücken. Auch wenn sie für den Literaturagenten anfänglich nur Abneigung empfindet, sieht sie eine Chance. Eine Chance, die zu zerbrechen droht, als sie eine verhängnisvolle Nacht mit ihm verbringt und auf einmal Gefühle im Spiel sind.

Derek und June stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Gemeinsam oder nicht?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947288595
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Hawkify Books - c/o Wiebke Bohn
Erscheinungsdatum:08.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Mary_Jace_Bookss avatar
    Mary_Jace_Booksvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Einen guten Autor erkennt man daran, dass er selbst bei einem Buch vollgepumpt mit Fehlentscheidungen das Herz des Lesers berührt.
    Eine berührende Story.

    Protagonistin June

    June hat das Herz am rechten Fleck doch trotz ihres Alters ist sie charakterlich doch recht jung geblieben. Das Leben, das sie führt erfüllt sie nicht, die Familie, die sie hat stellt sich auf den Kopf. Hin und wieder erkennt man, eigentlich ist ihr das alles zu viel. Die Pläne ihrer Mutter machen aus der jungen Frau tatsächlich einen bockigen Teenager. Im weiteren Verlauf der Geschichte beginnt June jedoch sich zu entwickeln. Sie wird erwachsen, versucht die Situation mit Derek in den Griff zu bekommen. Ich habe jede Minute mitgefiebert, denn June steckt in einer verzwickten Lage und bezaubert mit ihrem Chaos. Obwohl sie so wirklich jede falsche Abzweigung nimmt, die man nehmen kann, ist sie herzzerreißend sympathisch.  Wir sind alle nicht perfekt, wir sind voll Fehler, Zweifel und Sehnsüchte und obwohl sich alles in mir gegen das Verhalten von June sträubt, ist sie mir ans Herz gewachsen und das ist wohl das größte Kompliment. Das Gefühl, sie konstant an die Hand zu nehmen, ihr zu raten tief durchzuatmen und sich einen Überblick zu verschaffen war allgegenwärtig beim Lesen. June wurde für mich zu einer Freundin, und jede Träne die sie vergoss, tat auch mir weh.

     Protagonist Derek

    Derek, Derek, Derek. Hach was soll ich sagen? Seine aufrichtigen Gefühle berühren, seine verwirrenden Gedanken fesseln. Er sitzt zwischen den Stühlen und gerade die Kapitel aus seiner Sicht machen aus dem betrügenden Verlobten ein unentschlossenen Chaoten. So oder so legt er immer wieder ein selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag. Aber auch schon wie June, wächst er trotz seines Verhaltens ans Herz. Manchmal will man ihn beschimpfen, manchmal will man nur den Kopf schütteln und doch will man, dass er sein Glück findet. Obwohl er sehr wankelmütig ist, nimmt er eine beharrliche Haltung ein, versucht alles das nicht passt, passend zu machen. Wie ein kleiner Junge, dem man sagen will, dass der Aufprall auf dem Boden der Tatsachen weh tun wird, aber den man seine Erfahrungen selbst machen lassen muss.

    Story-Aufbau

    Einen guten Autor erkennt man daran, dass er selbst bei einem Buch vollgepumpt mit Fehlentscheidungen das Herz des Lesers berührt und genau das geschieht in Hate me, kiss me, love me. June und Derek handeln allen Hindernissen zum Trotz nach ihren Gefühlen und all das Drama spinnt sich zu einem Tornado aus Liebe, Verzweiflung und Begierde. Obwohl Derek und June immer zu Beginn eigentlich die „Bösen“ sind kann man ihnen das nicht verübeln denn sie verbindet eine einzigartige Chemie, eine, die keiner von ihnen ignorieren kann. Man taucht vollständig in die Story ein und hinterher gibt sie einem viel zu denken. Es gibt nicht immer schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Man kann mehr als nur einen Menschen lieben, man kann sich nach mehr als nur einem einzigen Menschen sehnen. Hate me, kiss me, love me ist eine Achterbahn der Gefühle und man steht dieses Mal auf der anderen Seite. Wenn liebe nicht einfach einfach ist und Entscheidungen falsch-richtig sind, wenn man hasst, liebt, zweifelt und doch auf ein Happy End hofft, dann findet man sich in diesem Buch wieder.

    Message an die Autorinnen

    Liebe Tracy, liebe Vinya. Ihr habt mich umgehauen und in mancher Situation die Ideale, an die ich glaube in ein anderes Licht gerückt. Wir wollen alle an die große Liebe glauben doch nicht immer sucht sie sich den einfachsten Weg aus. Manchmal landet man mit seinen Gefühlen in einem Chaos, das alles um einen mitreißt. Doch man gibt nicht auf, denn man muss einfach weiter machen. Ihr habt June und Derek menschlich so nah an der Realität erschaffen, dass sie zu Freunden wurden. Chaotische, unsichere, manchmal sture Freunde denen man am liebsten einen Ratschlag nach dem anderen geben würde. Ich freue mich schon riesig auf mehr von euch.


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    bibliophilehermines avatar
    bibliophileherminevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Totales Gefühlschaos
    3 Gründe warum ihr Hate me, Kiss me, Love me lesen solltet

    Normalerweise würde ich hier aufführen, was ich mochte und was nicht so. Dieses Buch ist aber eins der Bücher, die man für sich selbst entdecken muss. Deswegen gibt es für euch 3 Gründe warum ihr das Buch lesen solltet.

    Die Thematik
    Oftmals gleichen sich die Bücher im New Adult Genre , das Rad neu erfinden scheint fast unmöglich und doch gibt es immer wieder ein paar Bücher , die einfach anders sind, die sich an neues rantrauen. Natürlich gibt es auch hier altbekannte Muster, die aber auch für mich immer ein bisschen dazu gehören. Ich mochte den Mix aus neuem und bekannten.
    Vor dem Lesen kam für mich selbst auch die Frage auf, ob ich das überhaupt lesen will. Der Freund der Mutter, eine Dreiecksgeschichte mit Mutter und Tochter ist ja auch irgendwie abstoßend , im ersten Moment zumindest. Dabei geht es nicht um den Altersunterschied , sondern einfach um die Konstellation an sich. Aber das ganze wurde mit viel Feingefühl gelöst und beschrieben, es hat nichts verwerfliches, nicht mehr oder weniger als jede andere Dreiecksgeschichte.

    Gefühlsintensiv
    Dieses Buch ist eine absolute Achterbahnfahrt. Entsetzen, Liebe, Freude, Wut , Trauer, Humor , die komplette Gefühlspalette wird abgedeckt und das ohne zu überdramatisiert zu sein. Die Geschichte und die Charaktere sitzen eine solche Tiefe, das man förmlich zwischen den Seiten versinkt.

    Zwei Autorinnen verschmelzen
    Ich habe schon einige Bücher von Vinya Moore gelesen, die sie mit anderen Autorinnen zusammen geschrieben hat, es war immer harmonisch und man hat nur ganz leichte Unterschiede festgestellt und das auch nur , wenn man wirklich drauf geachtet hat. Meist lag ich sogar richtig, welche Kapitel sie geschrieben hat, aber hier könnte ich es nicht sagen.
    Von Tracy McKay habe ich The Coven gelesen und dazwischen liegen Welten.
    Es ist als wären beide Autorinnen mit einander verschmolzen und hätten sich dabei komplett Neu Erfunden.


    Ich habe das Buch wirklich geliebt und das Ende hat mich echt fertig gemacht. Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten.

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    Siouxs avatar
    Siouxvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: War mir leider etwas zu schnell im Schreibtempo. Konnte mich nicht überzeugen.
    Zu schnell für mich

    Auf dieses Buch war ich echt gespannt. Als erstes einmal hatte ich vorher noch nie von dem Verlag gehört und von den Autorinnen noch schon gar nicht. Genug Grund für mich, das Buch lesen zu wollen:) Dazu kam aber natürlich noch, dass der Klappentext echt gut klang. Von einer verbotenen Liebesgeschichte liest man doch immer gerne oder?
So ganz hat es dann aber irgendwie nicht meinen Erwartungen entsprochen... 
Der Klappentext:
»Wir sollten das nicht tun …«
Wenn June schreibt, ist ihre Welt in Ordnung und die Worte fließen nur so aus ihren Fingern. Doch ihr Wunsch, Autorin zu werden und mit ihren Geschichten endlich an die Öffentlichkeit zu gehen, scheitert immer wieder an ihren Selbstzweifeln.
Als sie Derek, den Freund ihrer Mutter, kennenlernt, scheint ihr Traum jedoch auf einmal in greifbare Nähe zu rücken. Auch wenn sie für den Literaturagenten anfänglich nur Abneigung empfindet, sieht sie eine Chance. Eine Chance, die zu zerbrechen droht, als sie eine verhängnisvolle Nacht mit ihm verbringt und auf einmal Gefühle im Spiel sind.
Derek und June stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Gemeinsam oder nicht?
 Zum Cover:
Das Cover finde ich ganz schön. Gerade von der Titelposition her ist es mal was anderes. Es passt zur Geschichte:)
Zum Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich flüssig und leicht zu lesen. Die Spannung wurde gut aufrecht erhalten. So empfand ich ihn also als sehr schön, allerdings ging alles immer sehr schnell. Bei mehreren habe ich schon gelesen, dass das bei einigen auf Wohlwollen stößt, für mich allerdings war es oft zu schnell. Dabei kamen einige Teile einfach zu kurz.
 Zu den Charakteren:
Erst fängt es noch gut an. Man lernt alle kennen und kann sich so ungefähr ein Bild von ihnen machen. Allerdings sehe ich bei keinem auch nur ansatzweise eine Entwicklung im Verlauf der Geschichte. So steht am Anfang schon fest, wie die Charaktere wahrgenommen werden sollen und mehr ist da nicht. Was mich bei dieser Thematik zudem besonder störte war, dass ich keinerlei Beschreibungen bekommen habe. Das mag an dem schnellen Schreibstil liegen und vielleicht wird es von einigen als positiv empfunden, aber für mich blieben die Charaktere so sehr gestaltlos. Warum zum Beispiel findet June Derek denn so gut? Sieht er gut aus? Warum? Wie alt sind June? Wie alt ihre Mutter? Diese Information ist für mich kein Muss in Büchern, allerdings wird hier ja mit dem Alter gespielt, weil es eben um den jüngeren Freund von Junes Mutter geht. So ohne Erklärung hätte man auch denken können, sie seien gleich alt. Weiter finde ich, dass man nicht in die Charaktere hinein findet. Ich konnte mich überhaupt nicht in June oder Derek hineinfühlen, weil sie andauernd völlig abwegige Entscheidungen getroffen haben. Zum Beispiel hätte ich mir wenigstens ein vernünftiges Gespräch in dem Buch gewünscht. Stattdessen wird gestritten und dann stürmt einer nach zwei Sätzen davon oder sie fangen an zu knutschen, was in Sex oder auch wieder in Flucht endet. Da bin ich irgendwie nicht mitgekommen... Auch Jake hätte meiner Meinung nach durchaus noch mehr Potential für innere Konflikte und anderes gehabt. Stattdessen wird der Player auf einmal zum treuen Freund und lässt keine Zweifel aufkommen. So war es für mich auch schwierig zu begreifen, warum June ihn nicht Derek vorgezogen hat. Alle negativen Argumente, die gegen ihn sprachen, kamen nämlich immer nur von Derek.
 Zur Geschichte allgemein:
Ich weiß nicht so ganz, was ich sagen soll. Vielleicht erstmal das Positive. Dank der Thematik war die Geschichte sehr spannend, allerdings habe ich irgendwann glaube ich auch weiter gelesen, weil ich hoffte es kämen nochmal ein paar Erklärungen. Stattdessen aber werden Gefühlsbekundungen immer abgewürgt, so dass für mich nicht ersichtlich war, worauf diese komische Beziehung zwischen Derek und June überhaupt besteht. Auch in Bezug auf Allison hat der Schreibstil glaube ich einiges kaputt gemacht. Derek sagt immer wieder, dass er sie liebt. Eigentlich scheint es ihm aber nur um Sex zu gehen, bei June ebenfalls.
Weiter sollte es hier um die Mutter-Tochter-Verlobter-Problematik gehen. Die meiste Zeit ist diese Problematik allerdings meiner Meinung nach in den Hintergrund gerückt. Stattdessen streiten sich alle immer nur, weil sie eifersüchtig sind. Derek besonders auf Jake. Allison bleibt dabei ziemlich außen vor. Das fand ich sehr schade. Ich denke, da hätte man noch viel mehr draus machen können. Hier geht es eigentlich immer nur um Lügen und Betrügen. Von allen Personen.
Ziemlich am Ende kam dann eine Szene, die ich so gar nicht verstanden habe, vor allem in Bezug auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Ich würde jetzt spoilern, wenn ich die Szene genau benennen würde. Also muss es so gehen. Es passiert etwas, was auf gar keinen Fall meinen Erwartungen entsprechend war, was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Allerdings geht die Geschichte danach mit lügen und betrügen weiter, als wäre nichts gewesen. Dabei sind die Sachverhalte nun eigentlich ganz andere...
 Fazit:
Am Ende des Buches merkt man, dass es noch mindestens einen zweiten Teil geben muss. Den werde ich aber nicht lesen. Ehrlich gesagt habe ich überhaupt keine Ahnung, warum June und Derek so ein Drama aus ihrem Leben machen. All meine Hoffnungen wurden immer wieder zerstört. Der Schreibstil war mir einfach zu schnell. Beschreibungen und Erklärungen, die ich gebraucht hätte, wurden so einfach weggelassen. Für mich ist dieses Buch nichts, aber da ich schon positive Rezis gelesen habe, kann ich es wahrscheinlich jedem zumuten, der einen schnellen, etwas ungenauen Schreibstil positiv wahrnimmt. Schnell und gut lesen ließ es sich auf jeden Fall:)


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    MissBilles avatar
    MissBillevor 4 Monaten
    Schöne Geschichte

    Das Cover entspricht genau meinem Geschmack. Solche Abschnitte darauf liebe ich. Und sehr passend zum Buch.
    Der Klappentext macht auf jeden Fall Lust auf mehr!
    June, angehende Autorin. Oder doch nicht? Kann ihr dabei Derek, der Literaturagent helfen? Oder zerstört eine gemeinsame Nacht alles?
    Die Protagonisten wurden schon ausgearbeitet. Sie wirken auf mich natürlich und sympathisch- man kann sie sehr schnell gerne haben. Ich finde sie haben dabei irgendwie eine versteckte Angewohnheit, die nur manchmal durchschimmert, aber dafür neugierig machen.
    Der Schreibstil der Autorinnen ist modern, leicht und flüssig zu lesen. June und Derek schaffen es dabei, dass man an sie und die Geschichte gefesselt ist. Durch die immer vorhandene und steigende Spannung muss man einfach weiterlesen.
    Die Szenen und Schauplätze wurden so beschrieben, dass man sie sich bildlich vorstellen konnte.
    Die Geschichte ist vielseitig und tiefgründig. Als ich begonnen habe, dachte ich nicht, dass es hier so viele Facetten zu entdecken gibt. Aber ich wurde belehrt.. Hier ist alles zu finden, was mein Leserherz begehert: Humor, Drama, Charme, Witz, Tiefgründigkeit, Sympathie, Gefühl, Emotionen, Romantik und natürlich auch Liebe. Eine tolle Mischung.
    Aber dennoch musste ich einen kleinen Stern abziehen, da mir doch ab und an noch so ein kleines Häppchen gefehlt hat. Manchmal war es ein fehlendes Gefühl, oder mal ein bisschen zu viel Drama.
    Die Gefühle und Emotionen des Lesers werden hier aber auch angesprochen. Man konnte hier leicht mitfühlen!
    Ich empfehle das Buch gerne weiter und freue mich solange auf den zweiten Teil!

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    B
    Buecher-Eulenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Liebesroman mit einem richtig fiesen Ende!
    Spannender Liebesroman mit einem richtig fiesen Ende!

    Meine Meinung:

    Unsere weibliche Porotagonistin heißt June und ist eine unabhängige, junge Frau und schreibt beruflich Artikel für ein Klatschmagazin. Doch ihr größter Traum ist es einmal eine richtige Autorin zu werden und die Menschen mit ihren geschriebenen Worten zu Tränen zu rühren – ganz wie ihr Idol, Autor Jake Ashton.
    Doch dann hat ihre Mutter beschlossen nochmal zu heiraten, nämlich den jüngeren, attraktiven Derek, den June von Anfang an nicht leiden kann. Oder etwa doch…? Denn die beiden fühlen sich zueinander hingezogen, obwohl sie sich kein bisschen kennen und genau wissen, dass es absolut falsch ist…

    June ist in meinen Augen ein sehr eigenwilliger Charakter und weiß selber teilweise nicht, wie sie ihre Gefühle ordnen soll. Diese Tatsache lässt mich teilweise nur den Kopf schütteln und doch bin ich gefesselt weiterzulesen um herauszufinden, wie es nun weitergeht.
    Derek hingegen wirkt zu Beginn wie jemand, der ganz genau weiß, was er will, doch im Verlauf der Geschichte gerät auch er in ein Gefühlschaos und gerade deshalb hat mir sein Charakter am meisten gefallen.

    Die Geschichte ist immer abwechselnd aus der Sicht von June und Derek geschrieben, wodurch der Leser eine gute Einsicht in beide Gefühlslagen erhält. Dadurch weiß der Leser natürlich auch mehr als die einzelnen Personen im Buch und hat eine gute Übersicht der Geschehnisse.

    Leider fand ich manche Stellen einfach zu unübersichtlich, da sie entweder zu schnell erzählt wurden oder gewisse Handlungen und Erzählsprünge als selbstverständlich hingenommen wurden.

    Das Ende hat mich absolut fertig gemacht! Es ist ein richtig dieser Cliffhänger und am liebsten würde ich sofort den zweiten Teil in die Hände nehmen und weiterlesen, doch leider müssen wir noch etwas auf die Fortsetzung warten :/

    Schreibstil:

    Der Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir gut gefallen, denn ich konnte sowohl in den Abschnitten aus Junes Sicht als auch in den Abschnitten aus Dereks Sicht eintauchen. Auch die abwechselnde Erzählweise innerhalb der Geschehnisse hat mir gefallen, da ich als Leser mehr weiß als die einzelnen Charaktere.

    Cover:

    Das Cover ist unglaublich schön und lässt den Leser auf eine traumhafte Liebesgeschichte hoffen. Doch genau da wird der Leser zumindest ein bisschen getäuscht, denn dieses Buch hat nichts mit Schnulzen und Herzschmerz zu tun, sondern erzählt eine verstrickte Geschichte mit vielen Stolpersteinen und einer Menge Emotionen.

    Fazit:

    Insgesamt finde ich die Geschichte wirklich spannend und absolut lesenswert, allerdings würde ich allen Lesern, die keine Cliffhänger mögen, empfehlen sich das gut zu überlegen! Ich fand es nämlich sehr fies, aber so wächst auch meine Vorfreude auf die Fortsetzung 😀

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    naddisblogs avatar
    naddisblogvor 5 Monaten
    Dreiecksbeziehung! Kann das gut gehen?

    Cover:
    Das Cover ist schlicht gehalten und passt genau zu der Situation im Buch. Die 3 Streifen sind eine magische Zahl und verdeutlicht für mich die Beziehungen im Buch.

    Meine Meinung:
    Erst war ich ein wenig zwiegespalten, als ich den Klappentext gelesen habe, andererseits hat es mich total interessiert wie die beiden Autorinnen dieses Thema in ihrem Buch umgesetzt haben. Da das Thema an sich ja gerne mal totgeschwiegen wird und man über so ein Tabuthema ja nicht geredet wird, was ich total unverständlich finde. 

    Aber nun zum Buch, die Aufmachung und der Einstieg ins Buch gelang mir sehr gut. Man bekam direkt ein Gefühl der Situation innerhalb der Familie. Das Verhältnis zwischen June und ihrer Mutter Allison war eh schon immer sehr angespannt und dann, erfährt sie auch noch, das ihre Mutter wieder heiratet. Und das nicht gerade irgendeinen, sondern einen jungen Mann in ihrem Alter.

    In der Geschichten ging es von Anfang an rasant zu. Am Anfang fand ich es auch erst moralisch nicht okay was June und Derek da veranstaltet haben. Ich stand zwischen den Stühlen. Ein großes Chaos von Gefühlen auf jeder Seite.Team Derek oder doch Team Jake und dazu noch die Mutter mittendrin. Die Geschichte hat mich auf eine Achterbahn der Gefühle geschickt. Zwischendrin hat es mich so genervt, weil June mit ihren Entscheidungen nicht vorankam oder wieder alles um geschmissen hat, obwohl es mich dann so an den Nerven gezerrt hat, konnte ich nicht aufhören mit Lesen. Das knistern zwischen Derek und June war war überhaupt nicht zu übersehen und hat es für mich stimmig gemacht.

    Der Schreibstil beider Autorinnen ist sehr angenehm. Ich habe überhaupt nicht gemerkt das es 2 waren, weil das Buch ging 1 zu 1 ineinander über. Als wäre es nur von einem geschrieben worden. Die beiden wussten genau, was sie taten. Total stimmig.

    Das Ende hat mich ein wenig überrumpelt, obwohl man es auch hätte erahnen können war es doch sehr überraschend für mich und hat mich mit einem offenen Mund zurückgelassen.

    Charaktere:
    June hat mir zuerst gut gefallen, zusammen mit Derek fand ich sie noch besser. Als aber dann Jake ins Spiel kam, hat mich ihre Art nur genervt. Sie war durch ihn ein völlig anderer Mensch und ich fand auch das Jake kein guten Einfluss auf sie hatte.

    Die kleine Schwester Carly fand ich zuckersüß. Ihre Art und Weise wie sie mit ihrer Familie umgegangen ist. Das ist eine Schwester. Von ihr würde ich auch gerne im 2. Band mehr erfahren.

    Zu Allison konnte ich nie Bezug aufbauen. Ich fand sie einfach nur schrecklich und bin eher froh, das weniger von ihr im Buch vorgekommen ist. Total unsympathisch und manipulativ.

    Fazit:
    Mit Hate me, Kiss me, Love me haben die beiden echt was Grandioses geschrieben und ein Tabuthema angepackt was sonst eher liegen gelassen wird. Sehr gut umgesetzt mit viel Spannung zwischen den Charakteren. Ich bin gespannt auf Band 2. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne!

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    Kendas avatar
    Kendavor 5 Monaten
    sehr gelungene Umsetzung

    Mir hat „Hate me, Kiss me, Love me“ sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Mich konnte das Buch schnell packen und überzeugen.

    Die Protagonisten haben mir sehr gefallen. Ich mag besonders June, sie ist mir sehr sympathisch und ich konnte mich gut in sie hinein denken. Sie ist auch ein wenig zickig und wirkt auf mich etwas unkontrolliert aber ich finde sie auch so angenehm normal.
    Auch Derek gefällt mir gut. Ich finde es sehr interessant was er schon für eine Lebenserfahrung angesammelt hat und wie er mit der ersten Begegnung mit June umgeht. Auch er ist mir sehr sympathisch.

    Die Idee und die Umsetzung finde ich sehr gelungen. Als ich den Klappentext das erste mal gelesen hatte dachte ich „uhi, mit so einem alten Knacker?“ aber der Freund der Mutter ist ja gar nicht so alt. Dennoch fand ich die Idee anfangs etwas befremdlich, konnte mich aber bei der Umsetzung schnell mit ihr anfreunden. Mich konnte die Geschichte nun doch sehr schnell packen und das Buch habe ich recht schnell durch gelesen weil es einfach spannend war mitzuerleben wie die beiden aufeinander prallen. Das Ende hat mich nun aber auch wartend zurück gelassen denn auch wenn ich das Ende, kurz vorher, erahnt habe kam es doch sehr plötzlich und irgendwie doch überraschend. Da wird ordentlich rum gemauschelt und es ist eben doch nicht alles so klar und eindeutig wie alles scheint. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.

    Das Cover und der Klappentext sind sehr gelungen. Ich liebe dieses Cover und das ging mir schon beim ersten mal sehen so, nun da ich es öfter angesehen habe liebe ich es noch immer.



    Fazit:
    Mir hat „Hate me, Kiss me, Love me“ sehr gefallen auch wenn ich leichte bedenken hatte was die Idee mit dem Freund der Mutter angeht. Die Umsetzung ist sehr gelungen und konnte mich gut unterhalten und fesseln. Ich kann „Hate me, Kiss me, Love me“ absolut empfehlen und erwarte nun die Fortsetzung.

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    Neko_Hina_Chans avatar
    Neko_Hina_Chanvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine coole und schöne Geschichte
    wunderschöne

    Eine wirklich schöne Geschichte 

    Ich kann und muss sie einfach weiter 
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    Fleur_de_livress avatar
    Fleur_de_livresvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein nettes Buch für zwischendurch, welches einen leider nicht so wirklich überzeugen kann. Schade.
    Hate me, Kiss me, Love me

    Meinung:

    Das Cover erinnert mich an einige gute Cover, die es eine zeitlang bei amerikanischen Autoren gegeben hat und ich mag es. Der Hintergrund ist weiß mit drei schmalen Bildern. Das passt zu dem Buch und der Handlung recht gut.

    Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist als angenehm und leicht zu lesen zu bezeichnen. Beide schreiben recht fesselnd und so liest man das recht schnell. Man verfolgt die Handlung gebannt und es ist mal keine reine Liebesschnulze, sondern hat mal einen anderen Hintergrund. Der Verlobte der Mutter ist scharf auf die Tochter. Das hat Potential und wurde gut umgesetzt. Das einzige Manko, welches ich anzumerken habe, dass es mir ein sehr starkes Hin – und Her zwischen June, Derek und Jake gewesen ist und ich ein wenig mehr Romantik fehlte.

    June und Derek gefielen mir recht gut. Man konnte verstehen, warum sie sich mögen und warum es zwischen den Beiden knistert. Jake war mir nicht sympathisch genug, dass ich June Handlungen mit ihm nachvollziehen wollte/konnte.

    Die Mutter von June ist mir überhaupt nicht sympathisch vorgekommen und hat mich ehrlich gesagt, ein wenig genervt. Schade eigentlich.

    Carly, die jüngere Schwester von June gefiel mir in ihrer Art und Weise ganz gut und ich mochte ihrer Schlagfertigkeit. Schöner Nebencharakter.

    Insgesamt lässt mich das Buch ein wenig mit dem Gefühl zurück, okay das war es?

    Mir fehlt da irgendwie das gewisse Etwas, was das Buch zu etwas besonderem macht. Die Grundidee war genial, nur an der Umsetzung fehlt mir irgendwie etwas.

    Fazit:

    Ein nettes Buch für zwischendurch, welches einen leider nicht so wirklich überzeugen kann. Schade.

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    buchlilies avatar
    buchlilievor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Familiendrama trifft hier im Angesicht eines Tabu-Themas auf anregende Erotik.
    Dramatisch, erotisch und auf besondere Weise packend ...

    Cover

    Die Gestaltung des Covers ist ganz wunderbar. Der Kontrast zwischen der weißen Grundfarbe und den rot angehauchten Bildausschnitten der Protagonisten sowie der Stadt in der Mitte ist sehr gelungen. Diese Buchgestaltung sorgt meiner Meinung nach im Romance-Genre auf angenehme Art für Aufmerksamkeit, weil alle Elemente so harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Ich war vom ersten Moment an beeindruckt.


    Meine Meinung

    „Warum war das Verbotene so verlockend? Warum schmeckte es süß und so unsagbar verführerisch?“ (Hate me, kiss me, love me, Pos. 2406.)

    Schon während der Vorstellung dieses Projektes war ich neugierig darauf zu erfahren, was sich zwischen den Buchdeckeln für eine Geschichte verbergen würde. Der Verlobte der Mutter begehrt die Tochter? Dieses Tabu-Thema zu behandeln, fand ich vom ersten Augenblick an nicht nur ausgesprochen mutig, sondern auch eine Innovation unter den Liebesromanen. Letztendlich hat sich herausgestellt, dass der Titel Hate me, kiss me, love me bei dieser Geschichte durch und durch Programm ist. Dereks und Junes Gefühlschaos hat auch in meinem Herzen einen Sturm entfacht, der mich zwischen absoluter Begeisterung und zwischenzeitlicher Frustration hin- und her geschleudert hat.

    Das Verhältnis zwischen June und ihrer Mutter Allison ist seit Jahren angespannt. Umso weniger begeistert ist die junge Frau, als sie erfährt, dass ihre Mutter wieder zu heiraten gedenkt. Wie kann sie das tun, obwohl die Scheidung zwischen den Eltern kaum zurückliegt? Und was für ein gewissenloser Kerl ist das, der sich einfach so in die Familie drängt? Mit der starken Anziehung zwischen ihr und Derek rechnet sie jedenfalls nicht. Doch lässt sie sich genauso wenig leugnen wie ihre Abneigung gegen ihn. Als die beiden sich schließlich gefährlich nahe kommen, nimmt das Drama seinen Lauf …

    Diese Geschichte lässt den Leser nicht kalt, ganz im Gegenteil! Ich habe mitgefiebert, jeden Satz in mich aufgesogen, während ich das Buch gleichzeitig am liebsten weglegen wollte. Der Plot ist sehr emotionsgeladen und ja, zeitweise habe ich die Charaktere auch ein wenig für das Tohuwabohu gehasst, das sie veranstalten. June, Derek, Allison, Jake, sie alle sind nicht perfekt. Das macht sie authentisch, aber auch schwer erträglich, wenn sie für den Leser ganz offensichtlich falsche Entscheidungen treffen. Deshalb ist es mir als eher besonnener Mensch auch schwer gefallen, eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Aber – und das sollte nicht vergessen werden – ohne diese Fehlbarkeit hätte der Roman keine sinnvolle Basis! Würden alle moralisch korrekt handeln, entstünde der Kernkonflikt erst gar nicht und jeder ging seiner Wege. Somit ist den Autorinnen die Umsetzung durchaus gelungen. Auch kann ich nicht behaupten, die Protagonisten gar nicht zu mögen. Für mich sind sie dauerhaft nur etwas zu anstrengend, eine Beobachtung, die mir bereits bei anderen Romanen dieser Art wiederfahren ist. Auf der anderen Seite scheint es den Autorinnen ja gelungen zu sein, mich als Leser zu berühren, denn ich stehe der Geschichte und ebenjenen Charakteren alles andere als distanziert gegenüber. Ist es also wirklich negativ zu werten, dass ich sie hier und da gedanklich geschüttelt habe mit den Worten: „Herrgott, entscheide dich mal“?

    Die Handlung selbst baut schrittweise eine erotische Spannung auf. Generell haben die Schriftstellerinnen nicht mit erotischen Szenen gespart. Wem solche also nicht zusagen, der wird bei Hate me, kiss me, love me nicht glücklich. Meiner Meinung nach sind dieser jedoch schön geschrieben. Bis Derek und June allerdings auf einen Nenner kommen, habe ich vor allem den romantischen Aspekt vermisst. Ich erwarte nicht, dass sie sich auf Anhieb ihrer Gefühle füreinander bewusst sind. Dass es in erster Linie um die nicht zu ignorierende Anziehung zwischen ihnen geht, leuchtet bereits beim Lesen des Buchtitels ein. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr fühlbare Liebe für den jeweils anderen gewünscht – auch zwischen Derek und Allison. Womöglich wird dieser Aspekt ja im zweiten Band stärker thematisiert.


    Fazit

    Tracy Kae und Vinya Moore haben eine Liebesgeschichte gesponnen, die mit ihrer Thematik aus der Menge heraussticht. Erotik trifft hier auf anregende Weise auf ein Familiendrama, dem man sich nicht entziehen kann. Wenngleich mir die Romantik fehlt, so weiß der Roman nichtsdestotrotz gut zu unterhalten. Ich war oft genervt, aber öfter begeistert – der Spaß am Lesen ging letzten Endes nicht verloren. Von mir erhält Band 1 dieser Dilogie vier Sterne. 

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