Tracy Rees Die Reise der Amy Snow

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Inhaltsangabe zu „Die Reise der Amy Snow“ von Tracy Rees

Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch Aurelia hat vorgesorgt: Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will.

Eine wundeschöne Geschichte, geweint ab den ersten Seiten ! Ich war verzaubert und emotional ergriffen! Absolut empfehlenswert!

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  • Trotz einiger Abstriche eine bezaubernde Geschichte

    Die Reise der Amy Snow

    NiWa

    13. August 2017 um 13:25

    Amy Snow wurde einst als Baby im Schnee gefunden und Aurelia Vennaway hat ihr im Herrenhaus Hatville ein Zuhause gegeben. Es ist aber ein Zuhause, in dem sie nicht willkommen ist und nur Aurelia als Freundin hat. Als Aurelia in jungen Jahren stirbt, lässt sie ihre beste Freundin Amy Snow nicht in Stich. Denn sie schickt sie mittels Briefen auf Schatzsuche, um ihr ihr letztes Geheimnis zu offenbaren.Meiner Meinung nach geht es in „Die Reise der Amy Snow“ vordergründig um Freundschaft und Familie. Indem die kleine Amy als Waisenkind zu den Vennaways kommt, hat sie nie die Freundlichkeit und Liebe einer Familie erfahren. Erst auf ihrer Reise merkt sie, wie schön das sein kann.Hintergründig behandelt dieses Buch noch tiefgreifendere Themen. Tracy Rees erzählt durch Amy Snow, wie es war, eine Frau im viktorianischen Zeitalter zu sein. Sie zeigt die Möglichkeiten und Wege auf, die einem jungen Mädchen zur Verfügung standen, wo die Grenzen lagen und was geschah, wenn sie übertreten wurden. Die Ausgangslage dieses Romans ist märchenhaft. Amy Snow wird als Baby von Aurelia Vennaway im Schnee gefunden und sofort adoptiert. Aurelia - starrsinnig, geliebt und wunderschön - schafft es, sich dem Willen ihrer Eltern zu widersetzen, und so wächst Amy Snow bei den Dienstboten im Hause Hatville auf. Mit den Jahren werden die jungen Frauen zu Vertrauten und besten Freundinnen bis Aurelia schwer erkrankt. Vor ihrem verfrühten Tod fädelt sie noch eine geheimnisvolle Schatzsuche ein, die ihre Amy quer durch England schicken wird.Amy ist eher zurückhaltend, weil sie niemals Geborgenheit erfahren hat. Sie ist sich bewusst, dass sie keine Lady ist, auch wenn ihr Aurelia zu ihren Lebzeiten das Gegenteil erklärt. Gleichzeitig hat sie nie über Hatville hinausgeblickt und merkt erst nach Aurelias Tod, was es dahinter alles zu entdecken gibt.Besonders diesen Pioniercharakter hat die Autorin wundervoll beschrieben. Amy Snow geht mit ihrer naiven Art die Eroberung ihres neuen Lebens an. Hier konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin einfühlen und ich habe mich für sie gefreut, als sie mutig der Welt entgegentrat.Die Handlung hat mir in ihren groben Zügen sehr gut gefallen. Sämtliche Entwicklungen und Stationen sind gut eingefädelt und hervorragend ausgearbeitet, sodass ich anfangs sofort in dem Roman versunken bin.Leider wurde die Geschichte von der eigenen Zeit eingeholt. Der Roman spielt im viktorianischen Zeitalter. Das ist die Zeit, in der man sofort an Jane Austen und Charles Dickens denkt. Gerade die letzten Abschnitte haben mich stark an die beiden Autoren erinnert - denn auch wenn ich großen Respekt vor ihnen haben, fange ich persönlich mit ihrem Stil gar nichts an.Ich mag das Geplänkel einfach nicht. Teegesellschaften, Bälle und Etikette bringen mich zum Gähnen, und wenn es nur mehr darum geht, was sich geziemt und wie es sich gehört, fallen mir die Augen zu. Diese Erzählweise hat nach gut der Hälfte überhand genommen und ist der Grund, warum ich es nicht besser bewerten kann. Zwar hat mir die Geschichte gefallen, doch diese Art der Umsetzung finde ich einfach langweilig. Außerdem kam dann noch so manches taubenhafte Geturtel und eine Dreiecksgeschichte dazu, was mir etwas zu viel des Guten war.Insgesamt ist „Die Reise der Amy Snow“ eine bezaubernde Geschichte über Kinder, Frauen und Familien und darüber, welche Wahl man als Frau überhaupt hat. Trotz meiner Abstriche denke ich, dass ich es Interessierten auf jeden Fall empfehlen kann.

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    • 7
  • Die Reise der Amy Snow

    Die Reise der Amy Snow

    MaritLucia

    11. August 2017 um 15:12

    Klappentext"Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch Aurelia hat vorgesorgt:  Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will."   Inhalt Die Reise der Amy Snow ist genau das, was der Titel verspricht: eine Reise. Amy Snow ist ein Findelkind, welches die Personenanzahl im Haus der reichen Familie Vennaway an einem kalten Wintertag vergrößert. Ihre Abstammung ist unbekannt und nur widerwillig wird Amy auf Bitten der jungen Aurelia aufgenommen und mit dem wichtigsten versorgt. Die Jahre vergehen und die Mädchen werden Freunde, Seelenverwandte. Aurelia verstarb in jungen Jahren und ließ ihre Freundin in einer Welt zurück, in die sie nicht gehörte. Für ein Findelkind fand sich kein angenehmes Plätzchen in dieser Welt, so dachte Amy, als sie in die Welt zog, um die letzte Bitte ihrer adeligen Freundin zu erfüllen. Sie folgte der Spur von Nachrichten und Hinweisen und entdeckt dabei nicht  nur Dinge, die sie über Aurelia nicht wusste, sondern auch sich selbst und ihren Platz in dieser Welt.   Eindruck Das Buch ist sehr angenehm geschrieben. Wer Downton Abbey oder Stolz und Vorurteil mag, könnte diesen Roman toll finden. Zwar reicht er nicht an die alten Klassiker heran, aber Formulierungen und Dialoge sind der Zeit angemessen. Dem Storyverlauf kann man gut folgen. Es gibt keine irritierenden Gedanken- oder Zeitsprünge, was den Lesefluss angenehm leicht macht.   Störend war zeitweise der Wechsel im Charakter der Protagonistin. In vereinzelten Momenten ist Amy von sich überzeugt und motiviert, der Welt entgegen zu treten und für ihre Position in ihr zu kämpfen, ganz gleich was die Welt darüber denken mag. Zum großen Teil werden ihre Entscheidungen und Gedanken allerdings von Selbstzweifel und Selbstmitleid geprägt. Sie ziehen sich vom Anfang zum Ende des Buches und finden erst im letzten Kapitel ein Ende, was hin und wieder wirklich störend ist und die Charakterentwicklung störte. Die Nebencharaktere erscheinen dabei fast interessanter, als der Hauptcharakter, wie zb. Aurelia oder eine ältere, störrische Dame des Adels.   Alles in allem ist das Buch angenehm zu lesen und stellenweise sehr interessant, was größten Teils den Nebencharakteren zu verdanken ist. Ich persönlich werde es wohl kein zweites Mal lese, auch wenn ich den Roman zügig durch hatte. Dafür fehlt das Fesselnde im gesamten Storyverlauf. Die Autorin würde ich dafür noch einmal lesen und schauen, ob mir ein anderes Werk von ihr mehr gefällt.

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  • Geheimnisse zur viktorianischen Zeit

    Die Reise der Amy Snow

    LeseBlick

    08. August 2017 um 15:27

    InhaltsangabeAls Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England.Meine MeinungEin Buch, welches viel zu lange auf meinem ungelesenen Stapel lag. Zur Buchmesse 2015 ist es zu meiner Buchfamilie dazu gestoßen und aufgrund eines Zusammenschlusses zu einer Leserunde mit anderen Bloggerinnen wurde es endlich gelesen. Viele mögen die Epoche des viktorianischen Zeitalters nicht, bekannt ist diese Zeitepoche zum Beispiel aus den Büchern von Jane Austen. Natürlich gibt es einiges an Geplänkel und Gefühlsduseleien, aber diese Zeit war halt so. Für mich ist es aufgrund des totalen Bruchs zu unserer heutigen Zeit immer sehr schön, in dieser zu lesen. Tracy Rees konnte dieses Vorsichtige und Zurückhaltende der Zeit in ihrer Geschichte um die junge Amy Snow sehr gut herüberbringen.Amy Snow, deren Herkunft unbekannt ist, wird an einem eisigen Wintertag von Aurelia Vennaway im Garten des elterlichen Anwesens gefunden. Dieser Wintertag war für Aurelia und für Amy ein Geschenk, welcher im Nachnamen von Amy verankert bleiben sollte. Für Aurelia’s Eltern hingegen, war Amy ein Dorn im Auge, wuchs nun ein fremdes Kind bei ihnen auf. Ihrer einzigen Tochter zu Liebe, duldeten sie Amy und dulden spricht hier Worte. Die Eltern waren für mich die Figuren, die am wenigsten Sympathiepunkte verdient haben. Die Ansichten mögen zur Zeit so gewesen sein, aber von Herzlichkeit und Menschlichkeit war bei beiden nichts zu spüren.Aurelia war das Lebendige dieser Familie und mir ihr wurde auch Amy zu einem Wirbelwind. Die beiden werden beste Freundinnen und im Herzen waren sie Geschwister. Doch nur 17 Jahre später soll diese Freundschaft ein Ende finden, Aurelia stirbt und hinterlässt ihrer treuen Freundin ein Erbe, viele Geheimnisse, aber auch viele Stolpersteine.Im Buch geht es vor allem um die Geheimnisse. Aurelia schickt Amy ante mortem geschriebene Briefe, welche Amy auf eine Reise schicken sollen, eine Reise ins Ungewisse. Wie für Amy war auch für mich als Leserin das ungewisse dieser Reise sehr spannend zu verfolgen. Immer wieder lernt Amy neue Leute kennen, reist zu verschiedenen Orten und jedes Mal wartet sie auf die Zeit, zu der ein neuer Brief und somit ein neuer Hinweis von Aurelia auftaucht.Gerade die verschiedenen Orte und Charaktere belebten meiner Meinung nach dieses Buch. Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und passt hervorragend zu dieser Zeit, in der die Geschichte spielt.Welches Geheimnis soll Amy auf die Spur kommen?Geht es um ihre Herkunft?____________________________________________________________Nun folgender Punkt kann an meiner weiblichen Intuition liegen oder doch daran, dass gewisse Geheimnisse fast zu offensichtlich in die Geschichte eingebaut wurden. Einiges war mir sofort klar und mit diesen Gedanken geht man solch einer Geschichte natürlich nicht mehr ganz unvoreingenommen entgegen.Mein FazitIm Großen und Ganzen hat mir die Reise mit der jungen Amy Snow Spaß gemacht.Es gab Freude und Leid. Viele neue Bekanntschaften und eine Aufgabe, der Amy sich stellen muss, um hinter die Lösung der vielen Rätsel zu kommen.Für alle Leser, denen der Lebensstil und den typischen Umgangsformen des viktorianischen Zeitalters nichts ausmachen, sollten sich unbedingt auf die Reise mit Amy begeben.

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  • Die Reise der Amy Snow

    Die Reise der Amy Snow

    anne_fox

    04. August 2017 um 20:18

    Eine melanchonische Geschichte, über Amy die von der kleinen Aurelia nackt im Schnee gefunden wird und in ihr herrschaftliches Elternhaus gebracht wird. Aurelia kümmert sich um Amy und nennt sie Amy Snow, gegen den Willen der Eltern, aber sie wächst unter dem Gesinde der Eltern auf. Aurelia ist Amy Schutzschild, doch leider stirbt Aurelia früh und sofort muss Amy aus dem Haus. Doch Aurelia hat etwas geplant mit Amy, damit sie sich ohne sie zurecht findet. Es ist wie eine Schnitzeljagd auf die Aurelia Amy nach ihrem Tod schickt. Amy fehlt es an nichts auch nicht finanziell. Alles hat Aurelia durchdacht und Amy erfährt es nach und nach durch Briefe ihrer Freundin. Eine spannende Geschichte mit einem überraschenden Ende. Sehr einfühlsam und liebevoll geschrieben.

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  • Ideal für Fans britischer Literatur!

    Die Reise der Amy Snow

    Die-wein

    04. August 2017 um 08:39

    Beim ersten Anblick des Covers sowie Lesen des Klappentextes stand für mich fest, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Dennoch dauerte es über ein Jahr, bis ich das Buch endlich in die Hand nahm, denn ich nahm an, dass das Lesen sehr zeitintensiv werden würde und dass die Seitenanzahl viel höher wäre. Da irrte ich jedoch gewaltig, da man geradezu durch die Seiten fliegt und letztenendes kann man diese 480 Seiten wahrhaftig innerhalb weniger Tage locker weglesen.Amy Snow habe ich sofort ins Herz geschlossen und sie ist es auch, die diese Geschichte so spannend macht, denn man weiß weder etwas über ihre Herkunft, noch was ihr auf dieser Reise, welche ihre gute Freundin Aurelia iniziert hat, widerfahren wird. Nach Aurelias Tod wird sie regelrecht auf die Straße gesetzt, von deren Mutter, der sie stets ein Dorn im Auge war und die sie lediglich ihrer Tochter zuliebe jahrelang duldete. Als Aurelia erfuhr, dass sie bald sterben würde, begab sie sich auf eine lange Reise durch England und hinterließ Amy, die sie einst als Baby fand und umsorgte, ein Berg an Geheimnissen sowie wundervollen Erfahrungen sowie Erinnerungen. Da Amy nach dem Tod ihrer geliebten Freundin, die trotz der Standesunterschiede immer wie eine Schwester für sie war, gar nichts anderes übrigbleibt, als den Anweisungen in Aurelias Briefen zu folgen, erfährt sie Stück für Stück mehr über Aurelias Geheimnisse und lernt die Welt jenseits des düsteren Anwesens, auf dem sie aufwuchs, kennen."Mein Leben spielte sich immer in Hatville ab, ich habe es so gut wie nie verlassen. Und Aurelia hatte recht: Es war ein Gefängnis. Aber als solches verstand ich es nie, nicht solange auch sie darin war. Wir waren wie zwei Vögel, die einander in einem sehr edlen Käfig Gesellschaft leisteten." (Zitat S. 39)Der Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut, da ich aufgrund dessen, dass die Handlung mit dem Tod der besten Freundin begann und ich natürlich wissen wollte, was es mit diesem ersten Brief auf sich hat, sofort neugierig war, und anfangs waren da für mich soviele weitere Fragen über die Herkunft Amys sowie die gemeinsame Kindheit mit Aurelia, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Gleichzeitig fand ich die ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart interessant, da ich dies sonst eher störend empfinde, hier jedoch sehr gelungen fand. Naja, und England in den Jahren 1831 bis 1848 war ohnehin eine bedeutungsvolle Zeit und so spielte während der Handlung auch der Autor Charles Dickens eine große Rolle.Amys Reise besteht aus vielen verschiedenen Stationen, sodass sie am Ende ein ganzes Jahr unterwegs ist und auch viel über sich selber erfährt, sich Gedanken macht, wie es nach der Reise weitergehen soll, wunderbare Menschen kennenlernt, aber auch oftmals den Sinn der Briefe sowie die Freundschaft Aurelias, die scheinbar aus vielen Geheimnissen bestand, hinterfragt. So gab es auch für mich Phasen, die mir unglaublich gut gefielen, aber leider auch Stellen, an denen ich die Handlung eher zu langatmig empfand. Vorallem als plötzlich zwei Verehrer auf der Bildfläche erschienen, die doch sehr unterschiedlich waren, hätte man meiner Meinung nach das Ganze etwas abkürzen können. Ich fieberte da wirklich dem nächsten Brief Aurelias entgegen, damit Amy endlich ihre Reise fortsetzen konnte.Mein Fazit:Eine absolut lesenswerte und spannende Geschichte, die mich sofort fesseln konnte und voller Geheimnisse steckt, die gelüftet werden wollen. Die ideale Lektüre für Fans britischer Literatur oder solche, die es erst noch werden möchten. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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  • Eine Reise geprägt von einem Geheimnis, neuen Erfahrungen und besonderen Begegnungen - 3,5*

    Die Reise der Amy Snow

    HibiscusFlower

    03. July 2017 um 08:51

    Klappentext des Verlages:Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England."Was bin ich ? Ein ehrbares Fräulein oder ein Gossenkind ? Bedienstete, Schwester oder Freundin ? Die Rolle, die ich in der Geschichte von Aurelia Vennaway spiele, ist mir selbst das größte Rätsel, zumal jetzt, da ich aufgerufen bin, sie zu Ende zu bringen." (Amy Snow - S. 15)Obwohl sie unter einem Dach aufwachsen, könnten ihre Leben nicht unterschiedlicher sein. Während Aurelia, der Tochter des Hauses Vennaway, alle Annehmlichkeiten zu gute kommen, wird Amy Snow, die als Baby ausgesetzt und von Aurelia gefunden wurde, nur geduldet, immer wieder schikaniert und schon im Kindesalter für Arbeiten eingeteilt. Trotz aller Bemühungen der Vennaways die Mädchen voneinander zu trennen, entsteht im Laufe der Zeit eine tiefe Freundschaft, deren Zuneigung, Liebe und Wärme selbst nach dem frühen Tod von Aurelia noch intensiv zu spüren sind.Amy verliert nicht nur ihre beste Freundin, sondern wird zeitgleich mit der Beerdigung von den Vennaways des Hauses verwiesen. Aber Aurelia hat vorgesorgt und hinterlässt ihr mehr, als einen Ring, ein Skizzenbuch sowie zehn Pfund.Eine Reise - wie eine Schatzsuche angelegt - erwartet Amy, die von Briefen, Rätseln und Geheimnissen geprägt ist; bei der es jedoch auch um Wahlmöglichkeiten, Erfahrungen, Begegnungen und Freiheit geht. All dies hat die Autorin interessant umgesetzt und zeichnet dabei eine Kulisse, die die LeserInnen gemeinsam mit der Protagonistin durch das Viktorianische Zeitalter geprägte England reisen lässt. Tracy Rees nimmt sich Zeit für Details, lässt Amy Snow nicht nur das unaufhaltsame Geschehen schildern, sondern einen Blick in die Vergangenheit werfen, sodass sich Verbindungen verstehen lassen und man die Entwicklung der Figuren gut erkennen kann. Natürlich sind nicht alle Begegnungen und Erfahrungen angenehm, tragen jedoch dazu bei, dass gerade Amy ihren eigenen Weg geht, auch wenn sie zuerst Aurelias Spuren folgen muss.Über eine weite Strecke habe ich Amy Snow gern begleitet. Es hat mich noch nicht einmal gestört, dass bei mir schon sehr bald der Verdacht aufkam, wohin die Reise führt. Doch irgendwann begann das Geschehen auf der Stelle zu treten, wobei gerade die eingewebte Dreiecksgeschichte nicht gerade von Vorteil war. Das Gefühl, von den bis dahin gern verfolgten Gedanken, Emotionen und Entwicklungen sehr angetan zu sein, verflog zwischen Schilderungen von Bällen, Kartenspielen, Spaziergängen sowie dem Hin und Her von Empfindungen. Während mir an dieser Stelle die Fülle an Details zu viel war, hätte ich mir zum Ende hin ein wenig mehr gewünscht, damit ein rundes Gesamtbild entsteht.Eine Geschichte, die gerade anfänglich zum Abtauchen und Mitfiebern einlädt, jedoch ab einem gewissen Punkt nicht mehr mitzureißen vermag - so erging es mir. 3,5 Hibi-Blüten vergebe ich dafür.

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  • Wunderschön geschriebener Roman über tiefe Freundschaft

    Die Reise der Amy Snow

    Chlupki

    11. May 2017 um 20:19

    Die Autorin war mir bisher unbekannt, Titel und Cover versprachen allerdings viel. Also kaufte ich dieses Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Ein Buch über tiefe Freundschaft auch über den Tod  sowie die Herkunft hinaus. Die Wortwahl der verschiedene Dialoge zwischen Amy und anderen handelnden Personen haben mich des Öfteren schmunzeln lassen. Der Schreibdtil gefiel mir sehr gut. Zudem fand ich es sehr bildhaft geschrieben und konnte mich in den kompletten Roman hinein versetzen. Fast so als wäre ich direkt dabei und stände die ganze Zeit neben Amy. Über die eigentliche Geschichte möchte ich gar nicht soviel schreiben, denn zum einen dient dazu der Klappentext und zum anderen möchte ich auch nicht zuviel veraten. Zeitweise muss ich sagen, hat es sich etwas in die Länge gezogen, langweilig wurde es aber nie. Einen Stern ziehe ich ab, da mir die vielen Zufälle  auf Amys Reise doch teilweise etwas sehr abstrakt erschienen. Aber ich würde es dennoch jedem empfehlen der gern 'historische' Romane mit der Kombination von Freundschaft und Familie liest. Ein sehr gelungenes Buch mit toller Geschichte. 

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  • Die Reise der Amy Snow

    Die Reise der Amy Snow

    vormi

    06. May 2017 um 18:29

    Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: Ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England. "Eine eigenwillige Heldin, eine meisterhaft geschriebene Story und ein großes Rätsel. Was kann sich ein Leser mehr wünschen?" Lucinda Riley Leserliebling: Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees hat den 1. Platz des Lovelybooks Leserpreis 2016 in der Kategorie historische Romane gewonnen! Inhaltsangabe auf amazon Das kann ich sehr gut verstehen, dass wir hier bei LOvelybooks diesesBuch an die erste Stelle gewählt haben. Das Buch hat mich regelrecht mitgerissen. Einfallsreich wird die Geschichte von Amy Snow erzählt, wie sie anhand der Briefe zu einer Schnitzeljagd aufbricht. Immer wieder unvorhersehbare Entwicklungen. Trotzdem sind die Figuren, Handlungen und Situationen gut beschrieben und nachvollziehbar. Alles ist realistisch und könnte so passiert sein. Auch die grössten Zufälle... Schon das Cover sieht toll aus und macht Lust darauf, das Buch zu lesen. Ein Buch, das echt Spaß gemacht hat, es zu lesen. Ich kann es nur jedem empfehlen, eine tolle Reise die der Leser damit antritt.

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  • Hervorragend

    Die Reise der Amy Snow

    nicekingandqueen

    22. April 2017 um 10:18

    "Die Reise der Amy Snow" von Tracy Rees ist ein phänomenaler Erstlingsroman. Inhaltlich geht es um Amy, die als Waise nichts besitzt und durch ihre beste Freundin auf eine unglaubliche Reise durch ganz England geschickt wird. Ein wenig vorhersehbarer Inhalt, aber dennoch meisterhaft beschrieben. Am Anfang haben mich die Zeitsprünge ein klein wenig genervt, da die beste Freundin verstorben ist und noch immer über sie und ihr Leben berichtet wurde - aber es ist wichtig, um den Kontext zu verstehen, deshalb akzeptabel. Allerdings sind die ersten 100 Seiten wirklich viel zu sehr in die Länge gezogen für eine Einleitung. Anschließend geht es rasant voran mit der Reise, auf der Amy den besten Antrag erhält, den ich in meinem Leben jemals gelesen habe. Auf S. 365 ein kleiner Tippfehler: "...ganzeN Stadt...".

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  • Freundschaft die über den Tod hinaus andauert

    Die Reise der Amy Snow

    Mali133

    17. April 2017 um 11:29

    "Die Reise der Amy Snow" ist ein historischer Roman von Tracy Rees und ist 2016 im List Verlag erschienen.Inhalt:Amy Snow hat nie erfahren, was Liebe ist, sie hat nie eine Familie gehabt. Als Baby wurde sie in einer Schneewehe ausgesetzt. Die 10-jährige Aurelia findet sie und nimmt sie auf im Herrenhaus Hatville Court. Doch Amy wird von Aurelias Eltern und den Bediensteten gemieden. Ihre einzige Verbündete bleibt über Jahre hinweg Aurelia. Diese vergöttert Amy, sie ist für sie die Schwester, die sie nie hatte.Als Aurelia viel zu jung stirbt, ist Amy völlig auf sich allein gestellt. Aurelias Eltern verstoßen sie und verlangen, dass sie das Herrenhaus sofort verlässt. Am Tag der Beerdigung macht sich Amy mit nur zehn Pfund in der Tasche auf eine folgenschwere Reise. Doch Aurelia hat alles für sie vorbereitet: In vielen Briefen erzählt sie ihrer Freundin von den wichtigsten Menschen ihres Lebens und dem großen Geheimnis, von dem nie jemand erfahren durfte.Fazit:Ich habe dieses Buch gekauft, weil mir das Cover sehr gut gefallen hatte und ich auch die Inhaltsangabe spannend und ansprechend fand. Da ich in der Regel eher Thriller und Fantasy lese, sollte es zur Abwechslung mal etwas ganz anderes sein. Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen und ich bin einfach nicht mit der Geschichte warm geworden.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Art und Weise wie die Geschichte geschrieben ist, ist für einen historischen Roman perfekt. Auch werden die Lebensweise und das Verhalten der Menschen im viktorianischen Zeitalter sehr gut wiedergegeben.Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Sie besitzen Ecken und Kanten und handeln nicht immer wie man es von ihnen zu dieser Zeit erwartet.Abgesehen vom Prolog, Epilog und den Briefen von Aurelia wird die Geschichte nur aus der Sicht von Amy Snow erzählt. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte. Bis über den Tod hinaus, hält sie ihrer Freundin die Treue und trotzt den Widrigkeiten von Aurelias mysterisöser Schatzsuche. Ihre Kindheit war nicht einfach, aber sie versucht das Beste aus ihrem Leben zu machen und kämpft für ihre Überzeugungen.Durch die Briefe erfährt man auch einiges über Aurelia. Auch sie hatte es nicht immer leicht im Leben, wobei ihre Schwierigkeiten anderer Natur waren als die von Amy. Aurelia liebte Amy abgöttisch seit dem Tag an dem sie sie gerettet hat und hätte wirklich alles für sie getan. Ihr früher Tod war tragisch, aber sie hatte es geschafft vorher alle nötigen Vorkehrungen für Amy zu treffen.Die erste Hälfte des Buches fand ich sehr spannend und ich wollte unbedint wissen, was Amy am Ende der beschwerlichen Suche erwartet. Leider nahm diese anfängliche Spannung zum Ende hin ab. Ich fand es teilweise sehr langatmig und war dann auch froh als es endlich ein Ende hatte. Die Überraschung am Ende konnte man leider auch schon vorher erraten. Trotzdem bewundere ich Amys Hartnäckigkeit und bin froh dass sie ihren Weg im Leben gefunden hat.Insgesamt ist es ein gutes Buch über Freundschaft, welche den Tod überdauert und die Suche nach der Wahrheit.Von mir gibt es leider nur 3 von 5 Sternen!

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  • Eine schöne Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat.

    Die Reise der Amy Snow

    Jolle22

    19. March 2017 um 11:36

    InhaltEin Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: Ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird.MeinungDiese Buch lang schon etwas länger auf meinem SuB, bin aber irgendwie nie dazu gekommen es zulesen obwohl es mich schon stark gereizt hat, zu lesen wie sich die Geschichte entwickelt. Habe vorher auch schon vieles gutes über das Buch gehört und gelesen.Der Schreibstil von Tracy Rees ist sehr fesselend geschrieben und ich konnte das Buch garnicht aus der Hand legen so vertieft war ich in der Geschichte rund um Aurelia und Amy.Aurelia hat mir sehr gut gefallen und fande es sehr schade, dass Sie viel zu früh gestorben ist und Ihre Idee Amy nach Ihrem Tod auf eine Art Schnitzeljagd zu schicken quer durch England hat mir gut gefallen.Amy hat mir auch sehr gut gefallen und hat mir auch sehr leid getan als Baby ausgesetzt zu werden und dann in der Küche von Hatville aufzuwachsen und nur gedulden zusein. Da Aurelias Eltern Amy nicht mögen und dies nur zur Liebe Ihre Tochter tun.Aurelias Eltern sind einfach nur herzlos und sind nur darauf bedacht Ihren guten Ruf in der Gesellschaft erhalten.Hin und wieder kullerten auch ein paar Tränchen so herzergreifend fand ich die Geschichte und mir hat die entwicklung der Geschichte sehr gut gefallen und haben nach mit Amy schon Richtig mitgefiebert.Ich vergeben für diese spannendes und unterhaltesames Buch eine absolute Leseempfehlung + 5 Sterne und freue micht jetzt schon auf weitere Bücher von der Autorin.

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    • 3
  • Ein gutes Buch mti kleinen Schwachstellen

    Die Reise der Amy Snow

    mylittlebookworld

    27. February 2017 um 12:45

    Worum es geht: Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch Aurelia hat vorgesorgt: Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will.  [Quelle: Verlag] Was ich über ... denke: ... die Geschichte...: Die Geschichte fand ich vom ersten Moment an äußerst interessant. Besonders hat mir gefallen, dass man sowohl etwas über Amys und Aurelias Vergangenheit als auch über Amys Gegenwart/Zukunft erfahren hat. So konnte man nachvollziehen, wie Amy zu der Person geworden ist, die sie am Anfang des Buches war und wie sie sich um Laufe ihrer Reise immer mehr verändert. Zur Mitte des Buches hin war mir schon klar, was Aurelias großes Geheimnis ist, dennoch hat es Spaß gemacht zu lesen, wie Amy die Hinweise entschlüsselt und selber alles herausfindet. ... die Personen ...: Amy mochte ich vom ersten Moment an total gerne. Sie ist eine zurückhaltende, eher scheue junge Frau, die ihrer toten Freundin gegenüber unglaublich loyal ist, auch über den Tod hinaus. Während der Reise verändert sich Amy immer mehr. Sie lernt Liebe, Freundschaft und Familie kennen, wird selbstbewusster, lernt die feine Gesellschaft kennen und versucht bei all dem sie selbst zu bleiben. Während der Reise findet Amy immer mehr zu sich selbst, lern Dinge über Aurelia, die sie nie wusste und findet die große Liebe. Nach und nach lässt sie ihre Vergangenheit los und beginnt ein neues Leben. Es hat mir Spaß gemacht die Verwandlung von Amy zu sehen und zu merken, dass sie immer mehr eine junge, selbstständige Frau wird, die sich von niemandem etwas vorschreiben lässt und ihren eigenen Weg im Leben wählt. Was mir am besten gefallen hat: Ich mochte Amy einfach unglaublich gerne und auch die Geschichte hat mir gut gefallen. Was mir nicht gefallen hat: Am Anfang hatte ich ziemliche Probleme in die Geschichte reinzukommen und es gab immer wieder Stellen, die mich einfach nicht so richtig fesseln konnten. Bewertung:    4 von 5 Sternen Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es hat die ein oder andere kleine Schwäche, aber konnte mich dennoch im großen und ganzen wirklich begeistern.

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  • Reise durchs viktorianische England

    Die Reise der Amy Snow

    november2014

    09. February 2017 um 14:08

    Inhalt: Amy Snow wurde als Baby mitten im Winter im Schnee ausgesetzt. Aurelia Vennaway, Tochter aus dem Hause Hatville Court, findet Amy und nimmt sie mit nachhause. Dort wird sie von Aurelias Eltern geduldet aber niemals akzeptiert. Allein Aurelia wird zu ihrer einzigen Freundin und zu wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Doch wie es das Schicksal so will, stirbt Aurelia sehr jung und schickt Amy auf eine Schatzsuche durch das viktorianische England. Am Ende wartet ein großes Geheimnis. Meinung: Für mich schon das zweite Lesehighlight in diesem Jahr. Schon nach den ersten Seiten hatte Tracy Rees mich gepackt. Ich fand es eine sehr originelle und mir noch nicht bekannte Story. Die Geschichte konnte mich oft überraschen und hat mir wirklich Spaß gemacht. Der Schreibstil war leicht zu lesen und trotzdem konnte die Autorin die Sprache der damaligen Zeit wiedergeben. Durch detailreiche Beschreibungen konnte ich mich gut in die damalige Zeit versetzten. Die Charaktere sind liebevoll und authentisch gestaltet. Vor allem Amy, die Protagonistin, hat mir sehr gefallen, denn sie entwickelt sich von einem eingeschüchterten, verzweifelten und unsicheren Mädchen zu einer starken jungen Frau. Habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert und sehr gehofft dass sie am Ende ihr Glück findet. Um welches Geheimnis es sich handelt kann man sich im Laufe des Buches bereits denken aber dies hat der Spannung keinen Abbruch getan. Fazit: Ein sehr gelungener Debütroman und kann ihn somit nur weiterempfehlen. 5 Sterne dafür von mir!

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    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2017 um 23:48
  • Ein Monatshighlight !!!

    Die Reise der Amy Snow

    engineerwife

    08. December 2016 um 11:09

    Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England und wir als Leser dürfen sie begleiten. Zugegeben, das hörte sich für mich zu Anfang eher wie ein Roman für junge Mädchen an als für erwachsene Leser. Entsprechend skeptisch schlug ich das Buch auf. Während mich die ersten paar Seiten noch zweifeln ließen, hatten mich die Schicksale der beiden ungleichen Freundinnen Aurelia und Amy schnell gefesselt. Wie ein Flickenteppich fügen sich ihre beiden Leben zusammen, Rätsel werden aufgegeben und oft schwierige und schmerzliche Aufgaben werden erfüllt. Nach Aurelias Tod versucht die inzwischen flügge gewordene Amy den Wünschen ihrer liebsten Freundin und Mentorin zu folgen, um das ultimative Geheimnis um diese zu lüften. Wird sie dabei auch ihre eigene Herkunft klären können? Dieses Buch erinnert mich sehr an die Bücher einer meiner Lieblingsautorinnen aus der viktorianischen Zeit, Charlotte Brontë, die unter anderem das berühmte Buch „Jane Eyre“ verfasste. Der Vorteil an dieser Reise mit Amy Snow ist aber der nach heutigen Kriterien deutlich flüssigere Schreibstil. Ich gratuliere der Autorin zu einem sehr gelungenen Erstlingswerk. Wie der Klappentext verrät, ging sie mit diesem Roman als Gewinnerin eines Schreibwettbewerbs hervor. In meinen Augen absolut verdient. Ich hoffe, wir hören bald mehr von ihr. 

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