Die Reise der Amy Snow

von Tracy Rees 
4,3 Sterne bei240 Bewertungen
Die Reise der Amy Snow
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Positiv (207):
tragalibross avatar

Wunderschöne Hommage an die Freundschaft...

Kritisch (7):
A

fand das Buch sehr langweilig wie es geschrieben ist. habe genau 13seiten gelesen und sie haben sich hingezogen wie Kaugummi...nie wieder...

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Inhaltsangabe zu "Die Reise der Amy Snow"

Ein Buch über zwei ungleiche Frauen, deren Freundschaft bis weit über den Tod hinaus andauert

Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: Ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England.

"Eine eigenwillige Heldin, eine meisterhaft geschriebene Story und ein großes Rätsel. Was kann sich ein Leser mehr wünschen?" Lucinda Riley

Leserliebling: Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees hat den 1. Platz des Lovelybooks Leserpreis 2016 in der Kategorie historische Romane gewonnen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548289809
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:13.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Wunderschöne Hommage an die Freundschaft...
    Hommage an die Freundschaft

    Als Baby wird Amy Snow auf den Ländereien des Anwesens Hatville Court gefunden. Die Tochter des Hauses, Aurelia, nimmt sich der Kleinen an. Zwischen den beiden entsteht mit den Jahren eine tiefe Freundschaft, welche sogar den Tod Aurelias überdauert. 
    In Briefen, die sie Amy hinterlässt, schickt sie ihre Freundin nun auf eine Reise, auf eine Schatzsuche, an deren Ende ein Geheimnis warten und die Amys Leben auf Ewig verändern wird...


    Ich kann eigentlich gar nicht mehr genau sagen, wie ich zu diesem Roman gekommen bin. Vermutlich habe ich mich in das Cover verliebt. Es sieht wunderbar herbstlich und irgendwie romantisch aus. Jedenfalls fiel er mir vor Kurzem beim Staubwischen in die Hände und so habe ich mich gleich ans Lesen gemacht. 

    Als ich mit der Lektüre begann, habe ich mir eigentlich keine besonderen Hoffnungen gemacht, dass es sich hier um einen umwerfenden Roman handelt, aber diese Geschichte ist für mich wirklich ein Schätzchen! 

    Eingeteilt ist das Buch in vier große Abschnitte, die jeweils eine Etappe der im Buchtitel erwähnten Reise beinhalten. Zudem besteht dieser Roman aus Sechsundsiebzig Kapiteln, denen ein kurzer Prolog vorangeht und ein Epilog folgt.

    Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, welcher ruhig und fließend anmutet und mich schnell und leicht durch die Handlung führte. 
    Ihre Protagonistin ist ein junges, unerfahrenes Mädchen, dessen Entwicklung man Seite für Seite und Kapitel für Kapitel mitverfolgen kann. Auch die Nebencharaktere sind allesamt sehr präzise und wunderschön dargestellt, sodass man auch hier schnell seine Lieblinge hatte und Antipathien gegenüber anderen Handelnden entwickelte. 
    Mich hat die Geschichte teilweise an Jane Austens Romane erinnert. Hier spielt natürlich auch die Zeit eine Rolle, in der diese Geschichte angesiedelt ist. Zudem baut die Autorin eine sehr schöne und rührende Liebesgeschichte ein, die allerdings nicht zu vordergründig ist und Amys Suche nach Aurelias Geheimnis somit nicht die Schau stielt. 
    Die Geschichte selbst ist inhaltlich sehr leicht und im Grunde recht anspruchslos, sodass man sich hier nicht sonderlich konzentrieren muss, um den Ereignissen rund um die Protagonistin Amy zu folgen. 

    Mir hat "Die Reise der Amy Snow" wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte viel Freude daran, dem Geheimnis ihrer besten Freundin auf den Grund zu gehen und an ihrer Seite durch das England des 19. Jahrhunderts zu reisen. 
    Ich vergebe daher vier von fünf Sternen. 
    Einen Punktabzug gibt es, weil ich das Ende nicht allzu überraschend fand. Wer das Buch aufmerksam liest, wird schon bald erahnen, was hier das große Geheimnis sein soll...

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    nadlo82s avatar
    nadlo82vor einem Monat
    Kurzmeinung: Lesehighlight 2018
    Lesehighlight 2018

    Manchmal kommt das richtige Buch im richtigen Moment zu einem. Dieses ist solch ein Buch. Seit 20 Jahren hat mich keine Geschichte so sehr berührt, dass ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte. "Die Reise der Amy Snow" ist eines von zwei Lesehighlights in 2018, wenn nicht sogar DAS Lesehighlight meines bisherigen Lebens. Einfach wunderbar, ungewöhnlich, spannend, gefühlvoll und einzigartig.

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    fluffyblueberrys avatar
    fluffyblueberryvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch zum mitfiebern, mann kann sich toll in die Hauptfigur hineinversetzen.
    Tolles Buch, das Ende war für mich nicht so befriedigend

    Amy Snow hat mich vom ersten Moment an begeistert und die Hauptfigur war mir auch von Anfang an sympatisch und auch die anderen Figuren sind sehr gut beschrieben.
    Leider weiss man schon ca. ab der Hälfte, welches "Geheimnis" Amy Snow noch entdecken wird.
    Die Geschichte spielt in England, und da ich persönlich ein grosser Fan von diesem Land bin, hat mir die Kulisse sehr gut gefallen.

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    MarySophies avatar
    MarySophievor 7 Monaten
    Die Reise der Amy Snow

    Handlung:

    Nur kurz nach ihrer Geburt wurde die Neugeborene Amy im Garten von Hatville Court ausgesetzt. Die Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, 10 Jahre alt, sieht das Baby im Schnee liegen und besteht darauf, dass das Kind auf Hatville Court bleiben darf. Auch wenn die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen unterschiedlichen Standes nicht von allen akzeptiert wird, kann sie nichts trennen und sie werden engste Vertraute.

    Eines Tages trifft die Familie Vennaway dann ein Schicksalsschlag: Aurelia hat einen Herzfehler und ihre Zeit auf der Erde ist sehr begrenzt. Auch für Amy eine Schocknachricht, sie fürchtet um ihre Zukunft.

    1848 stirbt Aurelia und Amy fällt der Verlust sehr schwer. Doch ihre Freundin macht ihr noch ein letztes Geschenk: Briefe, die Amy auf eine Reise quer durch England schicken. Alle verschlüsselt, sodass niemand anderes dem Geheimnis auf die Schliche kommen kann.


    Meinung:

    Von der ersten Seite an war ich begeistert von dem Schreibstil. Das Buch ließ sich durchweg flüssig und angenehm lesen. Ich kann nicht genau benennen, wieso, aber irgendwie fand ich den Schreibstil auch besonders. Er war anspruchsvoll, gleichzeitig aber auch leicht verständlich und nicht gewöhnlich.


    Amy als Charakter fand ich sehr unsicher und schwach. Sie musste sich zwar im Verlauf des Buches erst finden und bemerken, was sie wirklich will und wer sie ist. Aber trotzdem war sie für mich als Hautprotagonistin etwas zu schwach dargestellt und auch ihre Weiterentwicklung ist nicht so bemerkenswert, wie ich es erwartet hätte. Deshalb war Amy für mich auch kein Charakter, mit dem ich mitfiebern konnte oder die in irgendeiner Weise mein Mitgefühl erregt hat.

    Alle anderen Charaktere fand ich dagegen fabelhaft gezeichnet. Sie waren abwechslungsreich, lebendig und sehr charakterstark. Im Grunde hatten sie alle Wesenszüge, die ich mir auch bei Amy gewünscht hatte.

    Besonders toll fand ich an den Bekanntschaften, die Amy auf ihrer Reise kennengelernt hat, dass sie nicht stereotyp waren und unterschiedliche Weltansichten hatten, die auch Amys Blick auf die Welt verändert haben.


    Wie es schon zu erwarten war, hat Amy auf ihrer Reise auch verschiedene Bekanntschaften gemacht, u.a. von jungen Männern. Es war vorhersehbar, dass daraus auch romantische Gefühle entstanden, eine Tatsache, die mir in dem Roman zu viel war. Auch wenn die von Aurelia organisierte Reise immer im Vordergrund stand, waren die Liebeleien von Amy für mich unangebracht und sehr künstlich. Die ganze Liebesgeschichte wirkte auf mich zu konstruiert und unsicher, ich konnte mir nicht vorstellen, dass sich dies wirklich so hätte zutragen können.

    Zusammenfassend sind für mich die Romanzen von Amy unnötig und haben mich beim Lesen auch gestört, da sie für mich eine zu große Unterbrechung von der eigentlichen Geschichte waren.


    Auch wenn Amy´s Reise durch England immer ein Thema war und im Vordergrund stand, habe ich sie mir anders vorgestellt. Mit mehr Reiseorten, nicht so viel Pausen zwischen den Besuchen der einzelnen Orte und vor allem mit einem aufregenderen Geheimnis am Ende des Romans. Es mag für die damalige Zeit wirklich schockierend gewesen sein, jedoch war es mir zu kurz abgehandelt, wenn man die Tatsache bedenkt, dass der ganze Roman den Leser darauf vorbereitet. Das ganze Thema der Reise hätte für mich mehr Platz im Roman einnehmen können.


    Wovon ich jedoch sehr begeistert war, waren die Beschreibungen von Straßen und der Kleidung, die zu der damaligen Zeit modern war. Diese waren sehr ausführlich und dadurch war es auch sehr leicht, sich diese vorzstellen.

    Auch das Nachwort der Autorin passt gut dazu, es beantwortet Fragen nach dem Wahrheitsgehalt von Kleidung, Orten, Reisemöglichkeiten usw. Des weiteren gibt es kleine Erklärungen zu der Epoche und hat einen runden Abschluss zu dem Buch gebildet.


    Fazit:

    An sich ein toller Roman, jedoch wurde mir die Reise von Amy zu kurz und oberflächlich abgehandelt. Auch die Figur von Amy war mir zu wenig gezeichnet, sie hätte ruhig mehr Stärke und Wandlung mit sich bringen können.

    Herausgestochen ist der Roman durch den wunderbaren Schreibstil, der durchweg sehr stark war und mir von der ersten bis zur letzten Seite gefallen hat.

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    Katl93s avatar
    Katl93vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Schatzsuche mit glücklichem Ende ?
    Wer bist du Amy Snow ..

    Endlich wieder Zeit gefunden dieses tolle Buch zu lesen. Die Reise der Amy Snow verbindet nicht nur eine Schatzsuche quer durch England, sondern auch eine Geschichte die mir an's Herz ging!

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2018/02/die-reise-der-amy-snow-tracy-rees.html

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    Roma84s avatar
    Roma84vor 10 Monaten
    Leider etwas zu langatmig

    Amy Snow wird als Säugling nackt im Schnee liegend von der achtjährigen Aurelia Vennaway gefunden, welche das Baby sofort mit nach Hause bringt und sie nach ihrer Lieblingspuppe und des Winterwetters benennt. Aurelia ist die Tochter von Lady und Lord Vennaway, aber wieder der Erwartung, dass es Amy Snow dadurch an nichts fehlen sollte, trifft das genaue Gegen teil ein. Amy wird von den Vennaways zwar als Gefährtin ihrer Tochter geduldet, aber ansonsten regelrecht gehasst und gemieden. Somit wächst Amy wie Aschenputtel auf dem Anwesen der Vennaways auf. Aber entgegen der Gefühlskälte, die Lady und Lord Vennaway an den Tag legen, nimmt sich Aurelia der kleinen Amy an und ist für sie wie eine Schwester, Freundin und Mutter in einer Person, was dazu führt, dass zwischen den beiden Mädchen eine immer festere Bindung entsteht.
    Aber eines Tages bekommt Aurelia die Schockdiagnose, dass sie aufgrund eines schwachen Herzens keine hohe Lebenserwartung hat, sondern ihr nur noch wenige Jahre verbleiben. Aurelia beschließt, entgegen dem Willen ihrer Eltern, eine große Reise durchs Land zu unternehmen. Sie lässt die arme Amy im Haus der Vennaways zurück, korrespondiert aber per Brief mit ihr. Nach ihrer Rückkehr verschlechtert sich ihr Zustand sehr schnell. Nach Aurelias Tod verfällt Amy in eine tiefe Trauer. Aber viel Zeit zum trauern bleibt ihr nicht, denn sie muss das Anwesen der Vennaways unverzüglich verlassen. Aurelia hat vor ihrem Tod eine "Schnitzeljagd" für Amy vorbereitet, welche sie nach Aurelias Tod an viele Orte des Landes führen soll. An jedem Ort der Reise wartet ein Brief von Aurelia auf Amy, worin sie kleine und größere Geheimnisse von sich preisgibt.

    Ich habe das zweite Buch von Tracy Rees, "Die zwei Leben der Florence Grace", schon vor einer Weile gelesen und war davon ganz begeistert und mit entsprechend hohen Erwartungen habe ich dieses Buch angefangen zu lesen. Leider konnte ich an keinem Punkt in diesem Buch an die Begeisterung anknüpfen, die ich beim Lesen des ersten Buches hatte.

    Ich fand zwar die Figuren sehr gut ausgearbeitet, aber dennoch fehlte mir oft der Bezug zu ihnen. Vor allem leider zu Amy selbst am Meisten. Alle anderen Figuren fand ich charakterlich stärker und einleuchtender. Vielleicht lag es daran, das Amy nun, auf sich allein gestellt, erst zu sich finden musste. Dennoch fand ich die anderen Charaktere weitaus interessanter, allem voran, die etwas schrullige, aber schlaue Mrs. Riverthorpe - mein Highlight in diesem Buch!

    Die Schnitzeljagd war der rote Faden in diesem Buch, was ich als Aufhänger für diese Geschichte sehr gelungen fand. Nur leider kam durch diese eigentlich spannend scheinende Handlung keine wirkliche Spannung auf. Klar, der Leser will wissen, was Amy am Ende der Schnitzeljagd erwartet, aber zwischen den einzelnen Stationen der Reise musste Amy sich immer längere Zeit an einem Ort aufhalten und die Zeit dort zog sich jedes Mal gefühlt in die Länge mit Unsicherheiten, mit Suchen und mit gefühlt endlosen Gesprächen.

    Die Spannung ging außerdem auch etwas verloren, als dann kurz nach Hälfte des Buches die Geheimnis-lüftung am Ende der Schnitzeljagd schon angedeutet wurde.

    Außerdem hatte ich mir eine plausiblere Lösung für die Aufklärung der Umstände gewünscht, warum Amy als Säugling nackt im Schnee ausgesetzt wurde. Diese Auflösung gab es erst im Epilog, welches mir zu plump erschien. Es wirkte, als wäre der Autorin am Ende des Buches aufgefallen, dass eine wirklich endscheidende Frage am Ende des Buches noch offen bleibt. Das hat mich dann wirklich sehr enttäuscht, da selbst dort die Auflösung in Bezug auf die ganze Geschichte absolut nicht abrundend erscheint.

    Aus diesem Grund kann ich dem Buch nur 3 von 5 Punkten geben.

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    Angellikas avatar
    Angellikavor einem Jahr
    Ein ruhiges Abenteuer der Amy Snow


    Inhalt:


    Als Säugling im Schnee gefunden wächst Amy Snow bei den hochangesehenen Vennaways auf. Aurelia, die einzige Tochter der Familie, sieht Amy als Schwester und wünscht sich ein schönes Leben für die kleine Amy. Doch ihre Eltern erniedrigen ihren Schützling bei jeder Gelegenheit. Als Aurelia verstirbt, übermacht sie Amy einen Brief, der diese auf eine lange Reise quer durch das Land führt. Unterwegs lernt Amy nicht nur gute Freunde Aurelias kennen, sondern auch streng gehütete Geheimnisse, die sie vor Aurelias Eltern bewahren muss. Von Liebe und Neugier getrieben versucht Amy die Trauer zu überwinden, doch die Geheimnisse und Rätsel lassen sie an der Reise und ihrer Freundschaft zu Aurelia zweifeln.



    Meine Meinung:


    Die Geschichte Amys fängt schon zu Anfang, durch das Geheimnis des Briefes und die unbekannte Herkunft Amys, spannend an. Die Lüftung beider wird lang hinausgezögert, sodass die Lust auf das Buch nicht gänzlich vergeht. Doch leider gibt es keine weiteren großen Geheimnisse auf Amys Reise, auch die Auflösung der oben genannten erwies sich als enttäuschend.
    So habe ich die Auflösung der vielen Briefe hingenommen, war jedoch nicht gerade überrascht. Die Lösung war einfach zu nahe liegend. Die Herkunft Amys dagegen war auf wenigen Seiten am Ende des Buches zusammengefasst. Nicht nur die knappe Erzählweise, die eher den Eindruck erweckte, dass die Autorin das Buch schnell abschließen wollte, sondern auch die Lösung selbst war einfach furchtbar. Es war die einfachste Lösung, die man hätte wählen können, sodass es alles andere als eine Überraschung gewesen ist.

    Auch fand ich die Rätsel, mit denen Aurelia Amy durch das Land schickte, nicht immer zum miträtseln geeignet waren. Schön war es, dass sie an das Leben Amys und Aurelias anknüpften, doch konnte man trotz sehr vieler Rückblicke, die ich nach einiger Zeit eher ermüdend fand, keine wirklichen Anhaltspunkte gewinnen.

    Die Geschehnisse der Reise spiegelten wieder wie die viktorianische Gesellschaft dachte und handelte. Doch fühlte ich mich hier wieder wie bei den Rückblicken, es waren zu viele Plaudereien, Spiele und zu viel Etikette. So gab es kaum aufregende und abenteuerliche Momente, trotz Amys Alleingängen. So macht sie sich in einer gefährlichen Zeit alleine auf Städte zu erkunden, fremde Personen zu treffen und einiges mehr, trifft jedoch nie auf Halunken, obwohl das Reisen damals ein nicht zu seltener Todesgrund waren.
    Auch konnte ich Amys Gedanken und Taten nicht immer verstehen. Immer wieder hat sie Stimmungsschwankungen, ändert ihre Meinung, ist stur und gleichzeitig Aurelia vollkommen ergeben, obwohl sie sich gleichzeitig ein eigenes, freies Leben wünscht. Besonders das Streitgespräch zwischen ihr und Henry empfand dich als vollkommen absurd, da Amys Argumentationen sinn frei waren.

    Die Reise der Amy Snow kann ich jedem empfehlen, der ein ruhiges Abenteuer, mit ein wenig Liebe und nicht zu viel Logik lesen möchte. Für mich persönlich enthielt es zu wenig Spannung, sodass ich es immer wieder zur Seite gelegt habe.

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    Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees auf meinem Blog

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    NiWas avatar
    NiWavor einem Jahr
    Trotz einiger Abstriche eine bezaubernde Geschichte

    Amy Snow wurde einst als Baby im Schnee gefunden und Aurelia Vennaway hat ihr im Herrenhaus Hatville ein Zuhause gegeben. Es ist aber ein Zuhause, in dem sie nicht willkommen ist und nur Aurelia als Freundin hat. Als Aurelia in jungen Jahren stirbt, lässt sie ihre beste Freundin Amy Snow nicht in Stich. Denn sie schickt sie mittels Briefen auf Schatzsuche, um ihr ihr letztes Geheimnis zu offenbaren.

    Meiner Meinung nach geht es in „Die Reise der Amy Snow“ vordergründig um Freundschaft und Familie. Indem die kleine Amy als Waisenkind zu den Vennaways kommt, hat sie nie die Freundlichkeit und Liebe einer Familie erfahren. Erst auf ihrer Reise merkt sie, wie schön das sein kann.

    Hintergründig behandelt dieses Buch noch tiefgreifendere Themen. Tracy Rees erzählt durch Amy Snow, wie es war, eine Frau im viktorianischen Zeitalter zu sein. Sie zeigt die Möglichkeiten und Wege auf, die einem jungen Mädchen zur Verfügung standen, wo die Grenzen lagen und was geschah, wenn sie übertreten wurden.

    Die Ausgangslage dieses Romans ist märchenhaft. Amy Snow wird als Baby von Aurelia Vennaway im Schnee gefunden und sofort adoptiert. Aurelia - starrsinnig, geliebt und wunderschön - schafft es, sich dem Willen ihrer Eltern zu widersetzen, und so wächst Amy Snow bei den Dienstboten im Hause Hatville auf.

    Mit den Jahren werden die jungen Frauen zu Vertrauten und besten Freundinnen bis Aurelia schwer erkrankt. Vor ihrem verfrühten Tod fädelt sie noch eine geheimnisvolle Schatzsuche ein, die ihre Amy quer durch England schicken wird.

    Amy ist eher zurückhaltend, weil sie niemals Geborgenheit erfahren hat. Sie ist sich bewusst, dass sie keine Lady ist, auch wenn ihr Aurelia zu ihren Lebzeiten das Gegenteil erklärt. Gleichzeitig hat sie nie über Hatville hinausgeblickt und merkt erst nach Aurelias Tod, was es dahinter alles zu entdecken gibt.

    Besonders diesen Pioniercharakter hat die Autorin wundervoll beschrieben. Amy Snow geht mit ihrer naiven Art die Eroberung ihres neuen Lebens an. Hier konnte ich mich sehr gut in die Protagonistin einfühlen und ich habe mich für sie gefreut, als sie mutig der Welt entgegentrat.

    Die Handlung hat mir in ihren groben Zügen sehr gut gefallen. Sämtliche Entwicklungen und Stationen sind gut eingefädelt und hervorragend ausgearbeitet, sodass ich anfangs sofort in dem Roman versunken bin.

    Leider wurde die Geschichte von der eigenen Zeit eingeholt. Der Roman spielt im viktorianischen Zeitalter. Das ist die Zeit, in der man sofort an Jane Austen und Charles Dickens denkt. Gerade die letzten Abschnitte haben mich stark an die beiden Autoren erinnert - denn auch wenn ich großen Respekt vor ihnen haben, fange ich persönlich mit ihrem Stil gar nichts an.

    Ich mag das Geplänkel einfach nicht. Teegesellschaften, Bälle und Etikette bringen mich zum Gähnen, und wenn es nur mehr darum geht, was sich geziemt und wie es sich gehört, fallen mir die Augen zu. Diese Erzählweise hat nach gut der Hälfte überhand genommen und ist der Grund, warum ich es nicht besser bewerten kann. Zwar hat mir die Geschichte gefallen, doch diese Art der Umsetzung finde ich einfach langweilig. Außerdem kam dann noch so manches taubenhafte Geturtel und eine Dreiecksgeschichte dazu, was mir etwas zu viel des Guten war.

    Insgesamt ist „Die Reise der Amy Snow“ eine bezaubernde Geschichte über Kinder, Frauen und Familien und darüber, welche Wahl man als Frau überhaupt hat. Trotz meiner Abstriche denke ich, dass ich es Interessierten auf jeden Fall empfehlen kann.

    Kommentare: 7
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    MaritLucias avatar
    MaritLuciavor einem Jahr
    Die Reise der Amy Snow

    Klappentext
    "Als ihre beste Freundin Aurelia stirbt, bricht für Amy Snow eine Welt zusammen. Wie soll es nun weitergehen für sie als mittellose Frau im Jahr 1848? Doch Aurelia hat vorgesorgt: 

    Am Tag der Beerdigung erhält Amy Snow einen Brief von ihrer Freundin. Aurelia schickt sie auf eine Reise quer durch England und zu all den Menschen, die ihr etwas bedeutet haben. Unterwegs erfährt Amy, welches schwere Geheimnis Aurelia ihr all die Jahre verschweigen musste, obwohl ihre Freundschaft darunter litt. Aber nun vertraut sich ihre Freundin ihr ein letztes Mal an. Es ist eine Reise zu Amy selbst und dem, was sie vom Leben will."

     

    Inhalt

    Die Reise der Amy Snow ist genau das, was der Titel verspricht: eine Reise. Amy Snow ist ein Findelkind, welches die Personenanzahl im Haus der reichen Familie Vennaway an einem kalten Wintertag vergrößert. Ihre Abstammung ist unbekannt und nur widerwillig wird Amy auf Bitten der jungen Aurelia aufgenommen und mit dem wichtigsten versorgt. Die Jahre vergehen und die Mädchen werden Freunde, Seelenverwandte. Aurelia verstarb in jungen Jahren und ließ ihre Freundin in einer Welt zurück, in die sie nicht gehörte. Für ein Findelkind fand sich kein angenehmes Plätzchen in dieser Welt, so dachte Amy, als sie in die Welt zog, um die letzte Bitte ihrer adeligen Freundin zu erfüllen. Sie folgte der Spur von Nachrichten und Hinweisen und entdeckt dabei nicht  nur Dinge, die sie über Aurelia nicht wusste, sondern auch sich selbst und ihren Platz in dieser Welt.

     

    Eindruck

    Das Buch ist sehr angenehm geschrieben. Wer Downton Abbey oder Stolz und Vorurteil mag, könnte diesen Roman toll finden. Zwar reicht er nicht an die alten Klassiker heran, aber Formulierungen und Dialoge sind der Zeit angemessen. Dem Storyverlauf kann man gut folgen. Es gibt keine irritierenden Gedanken- oder Zeitsprünge, was den Lesefluss angenehm leicht macht.

     

    Störend war zeitweise der Wechsel im Charakter der Protagonistin. In vereinzelten Momenten ist Amy von sich überzeugt und motiviert, der Welt entgegen zu treten und für ihre Position in ihr zu kämpfen, ganz gleich was die Welt darüber denken mag. Zum großen Teil werden ihre Entscheidungen und Gedanken allerdings von Selbstzweifel und Selbstmitleid geprägt. Sie ziehen sich vom Anfang zum Ende des Buches und finden erst im letzten Kapitel ein Ende, was hin und wieder wirklich störend ist und die Charakterentwicklung störte. Die Nebencharaktere erscheinen dabei fast interessanter, als der Hauptcharakter, wie zb. Aurelia oder eine ältere, störrische Dame des Adels.

     

    Alles in allem ist das Buch angenehm zu lesen und stellenweise sehr interessant, was größten Teils den Nebencharakteren zu verdanken ist. Ich persönlich werde es wohl kein zweites Mal lese, auch wenn ich den Roman zügig durch hatte. Dafür fehlt das Fesselnde im gesamten Storyverlauf. Die Autorin würde ich dafür noch einmal lesen und schauen, ob mir ein anderes Werk von ihr mehr gefällt.

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    LeseBlickvor einem Jahr
    Geheimnisse zur viktorianischen Zeit

    Inhaltsangabe
    Als Baby wurde Amy Snow ausgesetzt. Mittellos und von allen gehasst wird sie auf dem noblen Hatville Court aufgezogen. Die schöne Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway, ist Amys einzige Freundin und der wichtigste Mensch in ihrem Leben. Als Aurelia jung stirbt, bricht Amys Welt zusammen. Aber Aurelia macht ihr ein letztes Geschenk: ein Bündel Briefe, das Amy auf Schatzsuche schickt. Einen Code, den nur Amy entschlüsseln kann. Am Ende erwartet Amy ein Geheimnis, das ihr Leben verändern wird. Amy Snow begibt sich auf eine Reise quer durch England.

    Meine Meinung
    Ein Buch, welches viel zu lange auf meinem ungelesenen Stapel lag.
    Zur Buchmesse 2015 ist es zu meiner Buchfamilie dazu gestoßen und aufgrund eines Zusammenschlusses zu einer Leserunde mit anderen Bloggerinnen wurde es endlich gelesen.
    Viele mögen die Epoche des viktorianischen Zeitalters nicht, bekannt ist diese Zeitepoche zum Beispiel aus den Büchern von Jane Austen. Natürlich gibt es einiges an Geplänkel und Gefühlsduseleien, aber diese Zeit war halt so. Für mich ist es aufgrund des totalen Bruchs zu unserer heutigen Zeit immer sehr schön, in dieser zu lesen. Tracy Rees konnte dieses Vorsichtige und Zurückhaltende der Zeit in ihrer Geschichte um die junge Amy Snow sehr gut herüberbringen.

    Amy Snow, deren Herkunft unbekannt ist, wird an einem eisigen Wintertag von Aurelia Vennaway im Garten des elterlichen Anwesens gefunden. Dieser Wintertag war für Aurelia und für Amy ein Geschenk, welcher im Nachnamen von Amy verankert bleiben sollte. Für Aurelia’s Eltern hingegen, war Amy ein Dorn im Auge, wuchs nun ein fremdes Kind bei ihnen auf. Ihrer einzigen Tochter zu Liebe, duldeten sie Amy und dulden spricht hier Worte. Die Eltern waren für mich die Figuren, die am wenigsten Sympathiepunkte verdient haben. Die Ansichten mögen zur Zeit so gewesen sein, aber von Herzlichkeit und Menschlichkeit war bei beiden nichts zu spüren.

    Aurelia war das Lebendige dieser Familie und mir ihr wurde auch Amy zu einem Wirbelwind. Die beiden werden beste Freundinnen und im Herzen waren sie Geschwister. Doch nur 17 Jahre später soll diese Freundschaft ein Ende finden, Aurelia stirbt und hinterlässt ihrer treuen Freundin ein Erbe, viele Geheimnisse, aber auch viele Stolpersteine.
    Im Buch geht es vor allem um die Geheimnisse. Aurelia schickt Amy ante mortem geschriebene Briefe, welche Amy auf eine Reise schicken sollen, eine Reise ins Ungewisse.

    Wie für Amy war auch für mich als Leserin das ungewisse dieser Reise sehr spannend zu verfolgen. Immer wieder lernt Amy neue Leute kennen, reist zu verschiedenen Orten und jedes Mal wartet sie auf die Zeit, zu der ein neuer Brief und somit ein neuer Hinweis von Aurelia auftaucht.
    Gerade die verschiedenen Orte und Charaktere belebten meiner Meinung nach dieses Buch. Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und passt hervorragend zu dieser Zeit, in der die Geschichte spielt.

    Welches Geheimnis soll Amy auf die Spur kommen?
    Geht es um ihre Herkunft?
    ____________________________________________________________

    Nun folgender Punkt kann an meiner weiblichen Intuition liegen oder doch daran, dass gewisse Geheimnisse fast zu offensichtlich in die Geschichte eingebaut wurden. Einiges war mir sofort klar und mit diesen Gedanken geht man solch einer Geschichte natürlich nicht mehr ganz unvoreingenommen entgegen.

    Mein Fazit
    Im Großen und Ganzen hat mir die Reise mit der jungen Amy Snow Spaß gemacht.
    Es gab Freude und Leid. Viele neue Bekanntschaften und eine Aufgabe, der Amy sich stellen muss, um hinter die Lösung der vielen Rätsel zu kommen.
    Für alle Leser, denen der Lebensstil und den typischen Umgangsformen des viktorianischen Zeitalters nichts ausmachen, sollten sich unbedingt auf die Reise mit Amy begeben.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Amy-Snows avatar

    Ich habe nie erfahren, was Liebe ist ...

    Als Baby wurde wurde ich in einer Schneewehe ausgesetzt und nur durch Zufall von Aurelia, der Tochter des Herrenhauses Hatville Court, gefunden und aufgenommen. Doch von Aurelias Eltern sowie den Bediensteten des Anwesens wurde ich zeitlebens gemieden. Einzig Aurelia ist über die Jahre hinweg meine innige Verbündete gewesen. Für mich war sie wie eine Schwester, die ich nie gehabt habe...

    Doch nun stehe ich vor dem Abgrund. Wir schreiben das Jahr 1848, Aurelia ist plötzlich vom Tode hinweggerafft worden und ich wurde aus Hatville Court verstoßen. Nur ein einziger Hoffnungsschimmer bleibt mir: anscheinend hat Aurelia mir ein Bündel voll persönlicher Briefe hinterlassen - doch ich brauche einen Code, um diese entschlüsseln zu können! Kannst du, geneigter Leser, mir dabei helfen?

    Wenn du mir aus meiner Notlage helfen möchtest und bereit bist, ein Rätsel zu lösen, dann sichere mir deine Hilfe bis zum 20.03.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button zu. Wenn das Glück dir hold ist, wartet eines von 50 Exemplaren zu "Die Reise der Amy Snow" von Tracy Rees auf dich.*

    Ich vertraue auf deine Hilfe! Bist du bereit?


    In einem zweiten Schritt werde ich mich nach deiner Bewerbung persönlich an dich wenden und dir einen Hinweis dazu mitteilen, wie du den Code für mich errätseln kannst.

    Dir ergeben,
    deine Amy Snow


    P.S.: Wenn du noch mehr über mich erfahren möchtest und mein ehemaliges Zuhause Hatville Court für ein Wochenende besuchen möchtest, dann schau hier vorbei!

    * Bitte beachtet, dass wir pro Gewinn und Haushalt jeweils nur ein Exemplar verschicken. Außerdem versenden wir Bücher nur innerhalb Europas.
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    Lagoonas avatar
    Huhu Ihr Lieben,

    zum Welttag des Buches habe ich mir für die Aktion Blogger schenken Lesefreude 🎁  etwas ganz besonderes ausgedacht:
    Ich möchte auch gerne jemanden glücklich machen und ganz besondere Lesefreude verschenken über die ich mich selbst auch
    riesig freuen würde 😊

    DIE REISE DER AMY SNOW ist eines der Bücher, die ich gerne verschenken möchte.

    Hinterlasst mir gerne hier einen kurzen Gruß, damit ich weiss, dass Ihr via lovelybooks mitmachen möchtet. Auf meinem Blog findet Ihr dann noch alle weiteren Infos zur Teilnahme.
    Bitte vergesst nicht dort auch einen Kommentar zu hinterlassen.
    Auf meinem Blog findet Ihr alle weiteren Infos zur Teilnahme.

    https://lagoonadelmar.wordpress.com/


    Und nun wünsche ich Euch natürlich noch ganz viel Glück 🍀
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